Claras Allerleiweltsgedanken


28 Kommentare

Ich bin unruhig gespannt, …

… auf das, was mich erwartet

Dass wir Menschen für unser Futter einen Eingang und einen Ausgang haben, das wissen schon die Kleinen. Mit welcher Wonne stopfen sie leckere Sachen in ihre Futterluke und sitzen dann brav und geduldig auf dem Töpfchen, bis sie von der Mama oder Oma oder sonst wem für ihr großes Geschäft gelobt werden.

So bald wir in der Schule Biologieunterricht haben und der menschliche Verdauungstrakt Unterrichtsstoff ist, erfahren wir Genaueres. Das interessiert aber die meisten relativ wenig , denn sonst würden sie nicht so unbedarft falsches oder ungünstiges Futter wählen, um sich danach auf der Waage über immer höhere Zahlen zu wundern oder aufzuregen.

Gibt es Probleme irgendwelcher Art, kann sich ein Arzt mit Hilfe eines biegsamen Gastroskops oder Koloskops einen genauen Überblick verschaffen – in beide Richtungen.

Da das jetzt in der modernen Medizin fast immer mit einer Mininarkose gemacht wird, gibt es da meinerseits keinerlei Bedenken, zumal ich schon einige Male einem Arzt oder einer Ärztin gestattet habe, mich von innen zu sehen.

Was mir aber wirklich einen Heidenrespekt abnötigt, der sich fast schon bis zur Angst steigern könnte, ist der Coronatest, den ich vor Beginn des Eingriffs über mich ergehen lassen muss.

Zum Glück kann ich der Testperson nichts vor die Füße spucken, da nirgendwo was drin ist. Aber ich bin in diesem Rachenbereich derartig empfindlich, dass schon eine Zahnbürste ausreichen kann, um Brechreiz auszulösen.

Ich bin wirklich gespannt – es wäre zu schön gewesen, wenn ich ohne Test über die Pandemie gekommen wäre.