Claras Allerleiweltsgedanken

Ich bin unruhig gespannt, …

28 Kommentare

… auf das, was mich erwartet

Dass wir Menschen für unser Futter einen Eingang und einen Ausgang haben, das wissen schon die Kleinen. Mit welcher Wonne stopfen sie leckere Sachen in ihre Futterluke und sitzen dann brav und geduldig auf dem Töpfchen, bis sie von der Mama oder Oma oder sonst wem für ihr großes Geschäft gelobt werden.

So bald wir in der Schule Biologieunterricht haben und der menschliche Verdauungstrakt Unterrichtsstoff ist, erfahren wir Genaueres. Das interessiert aber die meisten relativ wenig , denn sonst würden sie nicht so unbedarft falsches oder ungünstiges Futter wählen, um sich danach auf der Waage über immer höhere Zahlen zu wundern oder aufzuregen.

Gibt es Probleme irgendwelcher Art, kann sich ein Arzt mit Hilfe eines biegsamen Gastroskops oder Koloskops einen genauen Überblick verschaffen – in beide Richtungen.

Da das jetzt in der modernen Medizin fast immer mit einer Mininarkose gemacht wird, gibt es da meinerseits keinerlei Bedenken, zumal ich schon einige Male einem Arzt oder einer Ärztin gestattet habe, mich von innen zu sehen.

Was mir aber wirklich einen Heidenrespekt abnötigt, der sich fast schon bis zur Angst steigern könnte, ist der Coronatest, den ich vor Beginn des Eingriffs über mich ergehen lassen muss.

Zum Glück kann ich der Testperson nichts vor die Füße spucken, da nirgendwo was drin ist. Aber ich bin in diesem Rachenbereich derartig empfindlich, dass schon eine Zahnbürste ausreichen kann, um Brechreiz auszulösen.

Ich bin wirklich gespannt – es wäre zu schön gewesen, wenn ich ohne Test über die Pandemie gekommen wäre.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

28 Kommentare zu “Ich bin unruhig gespannt, …

  1. Liebe Clara,
    ich möchte dir auch nochmal hier alles Gute für deinen heutigen Eingriff wünschen und dass vor allen Dingen der Test ohne größere Probleme abläuft! Ich denke an dich und drücke dir in Gedanken fest die Daumen!
    Liebe Grüße
    Heike

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  2. Moin Clara.
    Da schreibe ich mal was über Ärzte und so, da kommst du um die Ecke und setzt noch einen drauf. Unter „Arzt mit Gastroskop“, oder wat für’n Geraffel auch immer, tust du es ja nicht. Wenn schon, denn schon. Egal. Was auch immer du vorhast, oder vorhast mit dir anstellen zu lassen, ich wünsche dir alles Gute dabei und ich hoffe, da steckt kein ganz ernster Grund hinter.
    Wir lesen voneinander, bleibe munter!

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    • Lieber Sven, erst einmal Dank dafür, dass du das männliche Kleeblatt ermöglichst – allerdings bisher erst das dreiblättrige – aber ich bin ja zum Glück nicht abergläubisch.
      Entschuldige für mein „Fachlatein“, aber ich habe so viele Jahre irgendwie beruflich mit Medizin zu tun gehabt, so dass sich für mich eine Koloskopie besser anhört wie eine Darmspiegelung – obwohl beides das Gleiche ist.
      Nein, eine Magenspiegelung = Gastroskopie hatte ich zum Glück noch nie – nur eine angefangene ohne Betäubung, weil mir was im Hals stecken geblieben war. Ich kam aus dem Würgen gar nicht mehr raus.
      Ich habe jetzt für mich beschlossen, dass ich den Coronatest im Rachen am Dienstag vormittag gut überstehen werde und das andere – mit den immer wieder abweichenden leichten Entartungen – gut überstehen werde. Mein absoluter Lieblingsmensch ist an Darmkrebs gestorben, weil er sich dieser Untersuchung nicht unterzogen hat, obwohl es medizinisch höchst angebracht war.
      Also dann bis danach!

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      • Mandag-Morn-Moin.
        Ja Clara, ich habe mir schon gedacht, dass es sich um so etwas handelt. Das kommt mir nämlich irgendwie bekannt vor. Aber das ist Jahre her und war eine Kontrolluntersuchung wegen meiner Medis. Die Sache mit den Nebenwirkungen …. Wenn ich meinen Doc richtig verstehe, ist es bald wieder an der Zeit.
        Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut verläuft und das Ergebnis negativ ist. Also positiv für dich 😉

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  3. Ach, Clara, du schaffst das! Mein Jan hat es auch geschafft und er ist auch so was von empfindlich. Das dauert ja nicht lange und das ist wenigstens das Gute daran.
    Nächtliche Grüße sendet die Gudrun.

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    • Hallo Gudrun, sage dem Jan ganz ganz liebe Grüße von mir – er ist mir so etwas von sympathisch, denn dieses Gebiet, wo die mit ihrem Stäbchen rumpfuschen, ist ja auch ein sensibles Terrain.
      Aber insgesamt sehe ich hier von meinen Kommentatoren, dass die meisten noch keinen Test machen mussten. Im Bekannten-/Verwandtenkreis habe ich jedoch mehrere – und mit denen ergab sich heute ein sehr sehr schönes Telefonat, das weit über das Testen hinaus ging.
      Wenn ich ALLES überstanden habe, melde ich mich wieder. Verstandesmäßig weiß ich, dass ich mich ein wenig zimperlich benehme – dafür bin ich zu 98 % beim Zahnarzt immer tapfer, ist doch auch schon was.
      Danke für Trost- und Aufrichtworte sagt
      Clara

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  4. Liebe Clara, ich drücke die Daumen, dass dieser Test schnell vorübergeht. Denken Sie an was Schönes. Zum Beispiel an Ihre letzte Norwegen Reise. Kopf hoch…

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    • Lieber Herr Ösi, was seid ihr Männer heute lieb zu mir – eigentlich fehlt nur der liebe Heinrich für euer Glückskleeblatt – wenn er noch kommt oder Sven daraus sogar ein vierblättriges Kleeblatt macht – dann KANN überhaupt nichts schief gehen, weder mit der einen noch mit der anderen Sache. An was ich für diese zwei Sekunden denken werde – viel länger kann ja so ein Abstrich gar nicht dauern – muss ich mir noch überlegen. Alle Situationen aus Norwegen würden länger dauern – und wenn ich dann noch im Gedenkmodus verweile, bekomme ich die nächsten Aufforderungen nicht mit.
      Es wird schon schief gehen, davon bin ich langsam fest überzeugt.
      Danke sagt Clara

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  5. Es gibt Dinge, liebe Clara, vor denen hat man eingacg Schiss, und kann es nicht erklären.
    Ich habe vor zwei Dingen Bammel: Hunde aller Art – und Beifahrer sein zu müssen.
    Bei den Hunden kann ich es mit zwei schmwerhaften Kindheitserlebnissen begründen.
    Für meine Angst als Beifahrer habe ich leine Begründung. Wer mich auf dem Beifahrersitz hat, ist zu bedauern. Ich bremse mit und freue mich über jeden Stau. Es hilft auch nicht, auf mich beschwichtigend einzureden.
    Was Deine Furcht vor dem Stäbchen anbetrifft: vielleicht tröstet es Dich, dass man sagt, dass 99% aller Befürchtungen nicht eintreffen. Vielleicht ist alles halb so doll.
    Ich wünsche es Dir sehr, liebe Clara!
    Liebe Grüße!
    Lo

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    • Lieber Lo, danke, denn dein Kommentar hatte so verschiedene Wirkungen auf mich. Erstens hat er mich wirklich getröstet, aber er hat mich auch aufgeheitert, aber auch mitleidig gemacht. Dass mit den Hunden kann ich sehr gut verstehen – meine ganze Jugend hatte ich mehr Angst als Vaterlandsliebe vor JEDEM Hund, obwohl ich eigentlich gar keine schlechte Erfahrung mit ihnen gemacht habe. Ich wurde in dieser Beziehung nur vollkommen falsch erzogen. Wenn du als Kind gebissen wurdest, ist das doch die natürlichste Reaktion der Welt.
      Gelacht habe ich über den „Beifahrer“. Ich will nicht angeben, aber ich war eine ziemlich gute und auch nicht langsame Autofahrerin und habe auch jede/n bedauert, mit der oder dem ich mitfahren musste. Wenige sind vollkommen ungeschoren davon gekommen, weil ich mit dem Fahrstil und anderen Sachen einverstanden war – aber wehe, ich war es nicht – ich habe weniger was gesagt, man hat es mir an vielen, vielen Reaktionen ablesen können, dass ich anders gefahren wäre. – Aber ist schon lange her, nur selten fahre ich noch irgendwo mit, uns selbst fahre ich ja seit zwei Jahren nicht mehr.
      Ganz konsequent werde ich mit Hinblick auf meine drei Nasen-OPs und den verwachsenen Zuständen darin einen Nasenstäbchen-Test verweigern – UND DEN ANDEREN ÜBERSTEHE ICH gut oder zumindest irgendwie.
      Hoffnungsfreudige Grüße von
      Clara

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  6. Liebe Clara,
    ich kann dich so gut verstehen. Auch ich gehöre zu den Schissern. Alle Dinge, die in meinen Mund-Rachen-Raum geschoben werden, nötigen mir die höchste Beherrschung ab, damit ich mich nicht übergebe. Dementsprechend ist meine Angst vor solchen Untersuchungen (und auch vor dem Zahnarzt. Instrumente, Finger usw. ertragen zu müssen, ist furchtbar für mich).
    Aber du schaffst das und kannst mir dann hinterher Mut machen 😉
    Alles Liebe
    Maksi

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    • Liebe Maksi, ich habe schon mit drei Leuten telefoniert, die mich alle aufgerichtet haben, obwohl die eine meine Angst so ganz gar nicht verstehen konnte – Muss sie ja nicht, ich kenne mich besser als sie mich. – Der eine Zahnarzt war besonders penetrant mit seiner Meinung, die meiner absolut entgegen stand. – Als er es durchsetzen wollte, hat er ganz riesiges Glück gehabt, dass der Mageninhalt nicht schnell genug nach oben wanderte.
      Also wie gesagt: Nase verweigere ich total, das ist mir nach den 3 Op’s zu kritisch – und das andere kann nicht schiefgehen, da ich ja noch nicht mal Flüssiges im Magen habe.
      Danke für deine „Anteilnahme“

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  7. Ja, berichte dann mal! Kleine Frage: warum verschiebst du es nicht, wo du doch so sicher bist, dass alles in Ordnung ist?

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    • Weil eine Verschiebung sicher mit Kosten und Aufwand verbunden wären. Der Arzt hat mir das mit dem Coronatest als allerletztes gesagt, da hatte ich vorher schon den Behandlungsvertrag unterschrieben, alle Voruntersuchungen überstanden und die notwendigen Medikamente eingesteckt.
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Angst vor einem Coronatest, den täglich -zig Tausende machen oder machen müssen, ein Argument für eine Verschiebung sein würden.
      Ich muss auch mal tapfer sein. Die Nsenuntersuchung werde ich jedoch mit Hinweis auf meine 3 gehabten Nasenoperationen verweigern – den Rachen überstehe ich.

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  8. Du Schaffst das , meine Liebe!!!..es geht ganz schnell!!! Alles Gute wünsch ich Dir…Liebe Grüße Corinna

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    • Das hört sich so an, als wenn du schon einen oder mehrere hinter dir hast. Ich sage jetzt mit dir – wie Frau Merkel – das schaffen wir. Aber sie hatte einen edleren Hintergrund als ich Schisshase mit so einem albernen Test. Dann weiß ich wenigstens, dass ich coronafrei bin, dann kann ich die nächste Person knutschen – oder auch nicht 🙂

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  9. Hallo Clara. Ich muss doch hier Dir Mut machen. Ich hatte zwar noch keinen Covid-Test aber eine endoskopische Untersuchung in der Nase/Nasenhöhlen ein Jahr nach meiner Toti-Augen-OP, da der Schlauch, der zu entfernen war, plötzlich verschwunden war. Es ist was anderes als ein Stäbchen in der Nase, aber es ist OK solange man entspannt bleibt ! also sich vorstellen, am Strand zu sein, Sohne, blau Himmel, und es gibt überhaupt kein Grund sich zu fürchten ! Du bist doch ein großes Mädchen ! Liebe Grüsse

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    • Liebe Reine, ich weiß noch, dass ich dich damals bedingungslos bewundert, aber auch bedauert habe. Das Drama mit deinem fing ja wohl schon hier in Berlin an – und dann hast du ja mehr als genug gelitten. – Und dann noch dein Sohn – und da stelle ich mich hier an wie eine Pennälerin – danke, du hast mir verdientermaßen ein wenig in den Popo getreten und ich werde mich aufführen wie eine Erwachsene – versuche ich jedenfalls.
      Sollte ich mir jetzt im Winter wirklich vorstellen, am Strand zu sein? Dann klappere ich vor Kälte vielleicht derartig, dass ich das Teststäbchen noch verschlucke 🙂 😉
      ICH WERDE AM LEBEN BLEIBEN!
      Gruß von mir

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  10. Hallo Clara, ich kann das sehr gut verstehen, mich wirkt es auch ganz schnell. Aber ganz ehrlich ich finde es total bescheuert wie viele Leute schreiben dass dieser Corona Test so wahnsinnig unangenehm ist. Ja, der macht keinen Spaß. Aber je öfter man davon hört wie ekelhaft er ist umso mehr Sorgen machen sich alle die die ihn machen müssen. Es sind kurze Sekunden und bevor du meinst dass du dich übergeben musst, oder das Wattestäbchen durch die Nase dein Gehirn erreicht, ist es vorbei. Ich muss in den Mist jetzt schon dreimal machen und es ist nicht so schlimm wie du es dir vorstellst. Ich drück dir ganz fest die Daumen und liebe Grüße.

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  11. Clara, ich kann die soooo gut verstehen. Ich hätte auch Himmelangst vor diesem Nasenstäbchen. Ich halte dir die Daumen,d ass es nicht ganz so schlimm wird und vor allem, dass bei der Untersuchung alles in Ordnung ist.

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    • Liebe Ute, bei der Untersuchung wird ALLES in Ordnung sein, denn der letzte Test war im August 2018. – Das Krankenhaus, bei denen ich Anfang 2016 war, ist sehr gut. Aber ganz im Ernst – hätten die am Anfang des ersten Treffens gesagt, dass ich einen Test machen muss – ich hätte die Koloskopie verschoben.
      Vielleicht muss man/frau einmal in Pandemiezeiten auch so eine Nasen- und Rachenbesichtigungstour eines Wattestäbchens mitgemacht haben, um zu erfahren, sich danach nur NOCH vorsichtiger zu verhalten, um es nicht noch einmal zu erleben.
      Ich werde berichten. Ich habe meine Schwägerin angerufen, die es schon mehrmals mitgemacht hat – die hat mich aufgerichtet.

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  12. das mit der zahnbürste kenn ich und habe auch schon immer mit abscheu bei den tests (im fernsehen) zugeguckt; aber ich denke mir: egal wie, man wird es überleben! (meine zahnarztdevise)
    viel glück!

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