Claras Allerleiweltsgedanken

Bauchtaschenpullover werden zum Hit …

13 Kommentare

… und ich immer mehr zum schwangeren Beuteltier 🙂 !

Ich nun wieder! Was meine ich?

Wenn das so weiter geht, werde ich noch süchtig! Mobilfunktelefonsüchtig! Diesen Satz können nur Leute nachvollziehen, denen nach 3 Minuten Telefonat auch schon das linke (oder rechte) Ohr weh tat, weil sie sich den Hörer fast bis ins Gehirn gedrückt haben, um besser verstehen zu können. Ich kann ja seit Jahren nur auf dem linken Ohr einigermaßen hören und damit eben auch nur links telefonieren. Da erlahmen eben nach einiger Zeit Ohr und Arm.

Doch jetzt – bei Bluetoothverbindung zwischen Ohrdremmel und Mobilphon – es ist, als hätte ich nie in meinem Leben schlecht gehört. Oder – ich habe das schlecht Hören an meine Gesprächspartner weitergereicht. Denn sie bekommen meine Stimme mehr oder weniger über „Raumton“ geliefert – nämlich über die Mikrofonöffnungen an meinen Geräten hinter dem Ohr. Da ich aber KEINE Schwerhörigen in meiner Telefonliste habe, werden sie es verkraften (müssen). Ich frage jetzt schon zum Teil nach einer Bewertung. Frau „Computerdoktor“ benotete das Hören mit einer 7 auf einer Skala von 1 bis 10.

Das Telefon wollte aus der hinteren Jeanstasche schon oft mal Toiletten-Suizid begehen. Habe ich dieses jedoch vor meinem Bauch, kann es nicht ins Toilettenwasser stürzen.

Gleich in der Nacht noch habe ich meinen Handyvrtrag geändert. Ich hatte bisher bei C*ongstar eine supergute Sprech- und Datenverbindung, aber fast alle Sachen waren limitiert, deswegen aber auch nur mit 10 € kostenpflichtig. Sie boten 300 Minuten in alle deutschen Netze, 100 SMS und 1,5 GB Datennutzung. Deswegen: zu Haus nur über Festnetz telefoniert und seit ewigen Zeiten zu Haus alles über WLAN gemacht.

Aber jetzt werde ICH meine Anrufe alle anders machen, denn jetzt habe ich für 2,00 € mehr eine Flatrate für alles und 3 GB Datenvolumen. Damit bin ich glücklich bis in die Steinzeit hin und zurück.

Ich weiß, dass es Anbieter gibt, die billiger oder preiswerter sind, aber ich lege unbedingt Wert auf ein vernünftiges Netz. Und in den ersten 18 Monaten hatte ich mit dem Anbieter nie Probleme.

Ob das mit meinen Hörgeräten schon der Weisheit letzter Schluss ist – ein paar Unpässlichkeiten gibt es schon noch – manches liegt an Phonak, anderes an Bluetooth, wieder anderes an meinen Gehörgängen – aber da ich zu diesem Akustiker wirklich Vertrauen habe, bin ich überzeugt, dass ich das mit meinem Hören besser und schneller in den Griff bekomme als mit meinem Computer.

Dem habe ich zwar gestern Nacht eine Frischzellenkur verabreicht, die bis früh 5:00 Uhr dauerte – aber sie hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht, obwohl ich mehr als 15 Gigabyte Daten löschen durfte. Damit hat er über 2 Stunden gerödelt und getrödelt – aber das steht ihm bei seinem Alter zu.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

13 Kommentare zu “Bauchtaschenpullover werden zum Hit …

  1. Wie du mit diesen ganzen Begriffen umgehst, echt jung jetzt, überhaupt schreibst du sehr „jung“! woran das wohl liegt…vielleicht an drei Cognac pro Tag oder zwölfzig Knoblauchzehen, irgendwo hast du `nen Jungbrunnen versteckt!

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    • … und es ist mir noch nicht mal peinlich, dass ich so schreibe – im Gegenteil, wie du das so messerscharf herauskristallisierst, freut mich sehr.
      Ich habe Zeit meines Lebens schon immer eher Schwierigkeiten mit alten Leuten als mit jungen gehabt – schon als Kind – so ca. zwischen 10 und 15 – habe ich allen möglichen Leuten erzählt – ob sie es hören wollten oder nicht – dass ich nicht alt werden möchte – wahrscheinlich habe ich schon damals gespürt, dass ich dann so viel einbüße von dem, was mir wichtig ist, so dass ich keinen Vorteil darin sehe, alt zu werden. Im Grunde genommen bin ich schon viel zu alt – aber die Maßstäbe verschieben sich auch ein wenig im Laufe der Zeit. Dennoch habe ich mir eine (innerliche) Grenze gesetzt, die viele, viele Jahre unter dem Lebensalter meiner Mutter liegt.
      Worüber ich immer ganz ungläubig und ganz glücklich bin? Dass ich hier im Blog bis auf eine einzige Ausnahme nur mit Jüngeren befreundet bin – mit so viel Jüngeren, die im Alter meiner Kinder oder noch jünger sind. Und ich habe nicht das Gefühl, dass sie aus Mitleid mit mir korrespondieren, denn sonst würde es sich nur auf den Blog bechränken – aber Messenger, Telefonate und WhatsApp kommen dazu. Und das ist es, was mich trotz schwieriger Umstände in anderen Bereichen so ausgeglichen macht.
      Cognac gar nicht – hat Schütteltrauma zur Folge, eher mal einen Grappa mit Saft, den gibt es schon mal, zusätzlich zu meinem geliebten Alsterwasser. – Gut, dass du mich erinnerst, ich muss morgen beim Einkauf mal wieder Knoblauch in den Korb packen.
      Und jetzt bin ich so „aufgedreht“, weil ich wegen des besseren Hörens so unendlich glücklich bin. Lange, lange konnte ich kaum anspruchsvolle Filme oder Krimis im Fernsehen gucken, weil ich oft die sinntragenden Wörter nicht verstanden habe. Und jetzt beim Fernsehen: 100 %.
      Und ich habe gerade auf der Phonakseite ein Zusatzgerät entdeckt, dass man auf den Tisch legen kann, wenn da viele sitzen und durcheinander reden – siehe Doppelkopf.Das ist nicht ganz billig – zwischen 800 und 900 Euro – aber für meine Ohren würde ich alles bezahlen, da würde ich eine Bank überfallen, wenn nötig. Und bei diesem Akustiker kann ich es ausprobieren, wenn wir wieder spielen können und kaufen, wenn ich es für gut befinde.
      Ich habe ja so einige Zipperlein schon – aber keines hat mich so belastet wie das nicht verstehen können, was andere Leute zu mir sagen.
      Schon allein darüber zu schreiben macht glücklich. Vielleicht kann ich sogar wieder Kinder vom Großelterndienst übernehmen – zumindest eines, wenn ich auch Kinder wieder verstehen sollte. Die Dreijährige neben mir verstehe ich allerdings nicht – aber die spricht auch nur russisch 🙂 😉
      Du hast jetzt den längsten Kommentar abbekommen, weil ich gerade die heute show gesehen habe und so perfekt „begriffen“ habe wie selten.
      Da kann ich ja gar nicht mehr den Spruch sagen: „Gut hören kann ich schlecht, aber schlecht sehen kann ich gut!“
      Gute Nacht

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  2. Liebe Clara, ich freue mich, dass du das Telefon so fleißig nutzt. In Kontakt bleinen, sich austauschen ist in der Zeit jetzt besonders wichtig. Du bist verbissen genug, du findest auch immer eine für dich angenehme Lösung. Das finde ich gut.
    Liebe Grüße

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  3. Liebe Clara,
    möglicherweise liege ich falsch, aber bis vor ein paar Monaten hatte ich auch das Problem mit meinen Ohrwascherln, egal, ob links oder rechts. Bis mir jemand sagte, ich könne das Handy auf den Tisch legen und den Lautsprecher einschalten. Das mache ich seitdem…
    Gruß
    Herr Ösi

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    • Herr Ösi – uncharmante Frage: Haben Sie hinter ihren Ohren auch solche Technikdremmel?
      Ich habe natürlich das über Raumton oder Lautsprecher erfolgende Telefonieren auch ausprobiert – für meinen Telefonpartner mag es ja ein wenig besser sein, weil ich direkt in das Mikro vom Handy spreche – aber eben leider nicht für mich. Bei der kleinsten lautmäßigen Störung verstehe ich dann zu wenig. – Ich bekomme das hin – das beweisen mir jetzt schon einige Telefonate.
      Aber danke für den Tipp – ich bin immer froh über Leute, die mitdenken und das auch sagen.

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  4. Du musst mehr Leute anrufen und mehr Bewertungen einholen. Sonst verfälscht das doch die Statistik 😀

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    • Das werde ich natürlich machen – wenn ich erst einmal auf der Spur bin, dann bin ich wie ein Drogenhund – dann hält mich nichts auf. –
      Die Freudenjauchzer ob des Computers waren total verfrüht – es ist so schlecht „als wie“ zuvor.
      Jetzt muss Berlin nur noch einen einheitlichen Inzidenzwert von 35 erreichen – oder doch das ganze Land???? – dann steht ja einem Besuch bei meinem Computerfritzen nichts mehr im Weg.

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  5. Wenn man alleine wohnt, dann ist das Telefon um so wichtiger. Schön, dass das Hören bei dir wieder besser funktioniert.

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    • Ute, du bekommst jetzt erst mal ein ganz ganz großes Lob dafür, dass du so eine willige Testperson bist. Wir haben es ja vorhin gerade wieder gemacht – beide Arten ausprobiert, aber natürlich ist für mich die Bluetooth die bessere, weil ich alles glockenklar höre. – Wenn ich irgendwann einmal wieder mitten im Straßenlärm stehe, womöglich noch eine Mütze über den Mikrofonöffnungen habe – und DU dann immer noch sagst: „Clara, ich verstehe dich gut“, dann werde ich aufhören Bedenken zu haben.

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