Claras Allerleiweltsgedanken

Geburtstagsnachklänge zum 50.

18 Kommentare

Jetzt hat der Geburtstags(jung)mann 363 Tage Zeit, sich an die 5 in seinem Alter zu gewöhnen

Gern möchte ich mal im Lenny-Zuhause Mäuschen spielen. Was macht der große Vierbeiner, wenn er auf dem Kissen den kleinen Vierbeiner sieht? Erkennt er sich? Freut er sich über sein Jugendbild, denn auf dem Foto ist er ganz neu beim Sohn und so ca. 2 Jahre alt. Mit diesem Geschirr ist er aus deme Tierheim gekommen. Aber bald hat ihm der „Papa“ natürlich ganz viele neue und schönere in seiner Manufaktur hergestellt oder von seinen Angestellten machen lassen, und so tolle Halsbänder – ich kam schon in Vrsuchung, Hund sein zu wollen 🙂

Kissen sind ja ganz gut zum Schlafen – aber was macht man, wenn man wieder wach werden will? In dieser Familie wird wohl überwiegend Kaffee getrunken. Deswegen habe ich beim Fotoanbieter 4 Tassen bestellt. Ich war ja sehr versucht, das Standardmodell zu wählen, weil mir der Preis ausgereicht hätte – aber da ich bei meinen Nachbarn die Tassen heben und betrachten konnte, wählte ich dann doch das „Exquisitmodell“ – und jetzt, wo ich aus meiner Tasse trinke – eine von den vieren hatte ich extra für mich bestellt, nämlich die, auf der der Sohn ein rotes T-Shirt für meine rote Küche trägt – lege ich diese Entscheidung für richtig fest. Neckisch ist, dass ich Sohn und Hund beim Trinken mit der Unterlippe am Oberkopf kraule – und nur einmal habe ich Haare im Mund 🙂 😉

Die anderen Tassen will ich euch auch noch zeigen. Eine Tasse ist im Panoramadruck gefertigt – und da steht dicht am Henkel in Gelb auf grünem Untergrund: „Nur für die zwei Chefs“ – ich weiß gar nicht, ob Lenny lesen kann und ob er Kaffee trinkt.

Aber das Leben geht weiter und besteht nicht nur aus Geburtstagen. Ich habe mich erst einmal zum „Frühling im Bett“ durchgerungen und die warme Winterbettwäsche nach ganz hinten in den Schrank geräumt.

Und dann veranstalte ich ein Mädelstreff – Entkommen ist nicht möglich, alles an die Wand oder an die Lampe getackert 🙂

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

18 Kommentare zu “Geburtstagsnachklänge zum 50.

  1. Moin Clara.
    Ach ja, wenn Kinder älter werden. Oder alt.
    Mein Schwiegersohn, selber Jahrgang wie mein Sohn, wird in weniger als 2 Jahren 40 und manchmal glaube ich, ihm graut davor. Weil mit 40 ist man dann alt ….
    Bei meinem Bruder war’s vor ein paar Jahren mit 50 so. Der hat ganz schön – na ja, eher weniger schön – mit der 5 vorn gehadert.
    Und die Lüdde wächst und wird älter: Im Oktober steht auch bei ihr die 5, aber alleine 😉
    Diese Geburtstage haben für mich alle eins gemein: Da mich keiner der Genannten und auch sonst niemand einholt, werde ich entsprechend auch älter. Manchmal überrascht mich diese Erkenntnis, denn gefühlt haben mich manche Leute eben doch überholt, wenn auch nicht in Jahren, dann aber doch im Geiste 😉

    Neulich habe ich Eugen Roth gelesen. Einer seiner Verse passt dazu:
    „Wir sehn mit Grausen ringsherum:
    Die Leute werden alt und dumm.
    Nur wir allein im weiten Kreise,
    wir bleiben jung und werden weise.“ 😉

    In dem Sinne,
    wenn’s danach ginge,
    lesen wir uns noch in 100 Jahre –
    du mit weißen, ich mit ohne Haare. 😉
    Es grüßt der Sven

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    • Sven, deine „Umdichtung“ der Eugen-Rothschen Verse ist genial. Ich bin aber schon seit ca. 35 Jahren so weiß – allerdings habe ich nicht gleich dazu gestanden, sondern die Farbpalette durchprobiert. Nur lila habe ich damals noch nicht so favorisiert. – Und bei dir ist das „mit-ohne-Haaren“ sicher auch nicht erst seit gestern, bei meinem Sohn auch schon lange. Dabei hat sein Vater noch immer volles Haar und nur einen grauen Bart, aber die Haare sind noch relativ normalfarbig.
      Tschüss von mir

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  2. Meine älteste Tochter hat mal zu mir gesagt: „Gratuliere nicht mir. Ich gratuliere Dir, dass du mich geboren, viele Jahre für mich gesorgt und auch ertragen hast.“ Das hat mich so berührt, dass mir erstmal die Worte fehlten. Und das kommt nicht so oft vor.
    Ja, man sollte auch dir gratulieren, liebe Clara.
    Grüße von der Nachteule aus Leipzig.

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    • Gudrun, das müsste erstmal ausdiskutiert werden, wer von uns beiden die größere Nachteule ist. Die ältere bin ja auf jeden Fall ich, aber wer geht später ins Bett bzw früher? Da ich ja mit dem Einschlafen immer solche Wahnsinnsprobleme habe, will ich mich wirklich etwas disziplinieren. Ich habe mir ein ganz leichtes Einschlafmittel besorgt und werde das jetzt regelmäßig 10 Tage lang um 1 Uhr nehmen, so dass ich hoffentlich um 1 Uhr dreißig schlafe. Da wäre ich schon richtig gut und könnte am nächsten Morgen richtig zeitig aufstehen.
      Deine Tochter ist mir für ihren Ausspruch ausgesprochen sympathisch. Und jetzt werde ich noch ein wenig lesen, um die Zeit bis 1 Uhr zu verbringen. Liebe Grüße zu dir

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      • Nun ist ja schon der nächste Tag und ich hoffe, du hast gut geschlafen.
        Schlafprobleme habe ich keine, Nachteule bin ich trotzdem und war das auch schon immer.
        Als ich noch an der Uni gearbeitet hatte, brachten uns die Physiotherapeuten eine Entspannungsmethode bei, die richtig gut war. Dreimal hintereinander sollte man das machen. Das hab ich nie geschafft, weil ich nach 1 1/2 Mal schon fest schlief.
        Es ist gut, dass du auf dich aufpasst.

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        • Hallo Gudrun, dieses Nachteulendasein ist erblich in meiner Familie – sowohl die Generation vor mir als auch die nach mir gehen spät ins Bett und schlafen relativ wenig.
          So komisch es klingt – aber ich habe heute Nacht wirklich hervorragend geschlafen. Um 1:00 Uhr habe ich das Tablett“chen“ geschluckt, um 1:30 Uhr lag ich im Bett – und mehr kann ich nicht darüber berichten. Ansonsten habe ich mich ewig um verschiedene Schlafstellungen gekümmert, habe meine chronisch kalten Füße – trotz Wollsocken – heizkissenerwärmt und bin notfalls nach 3:00 Uhr in die Badewanne gestiegen, um danach wirklich gut einzuschlafen.
          Da ich ja selbst einige Zeit als Physiotherapeutin ausgebildet und gearbeitet habe, kenne ich natürlich Entspannungstechniken – aber die waren noch nie „mein Ding“
          Und wenn ich mich auf „Schäfchen zählen“ verlassen will, fällt mir spätenstens bei Schäfchen 9 wieder was ganz wichtig anderes ein.
          Die „Gesundheitspflege“ nimmt ja richtig Zeit in Anspruch – von allen anderen SAchen mal abgesehen.
          Ausgeschlafene Grüße sendet dir Clara

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          • Nein, mit Schäfchen zählen hatte das so gar nix zu tun, eher mit Muskelentspannung. Die Chefin der Truppe hatte darüber promoviert und war nun Ausbilderin.

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          • Gudrun, ich erinnere mich vage an eine Entspannungsübung, die ich immer mit meinen Patienten machen musste – die hatte in ihrem Namen nach meiner Meinung nach was mit „Jacob…“
            Ich habe ja jetzt erst mal die andere Art und Weise versucht und will probieren, meine Schlafensgehzeit etwas vorzuverlegen – Ziel: 1:00 Uhr. Mal sehen, ob es klappt. Jedenfalls habe ich die letzen beiden Nächte sehr gut geschlafen und bin auch sehr schnell eingeschlafen – für meine Verhältnisse.
            Und tschüss

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  3. Meinen herzlichen Glückwunsch zu mehr als einem halben Jahrhundert Muttersein. Deine Tochter ist ja die ältere, oder? Es ist also schon mehr als ein halbes Jahrhundert.

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    • Ach Myriade, du nimmst mir meine Antwort voraus – ich wollte sagen, dass die Tochter ja noch 2,4 Jahre älter ist. Für sie habe ich „damals“ auch sehr individuelle Geschenke machen lassen – aber sie legt keinerlei Wert darauf, hier im Blog erwähnt zu werden.
      Der Sohn hat ein spannendes Jahr vor sich. Er hat für die Firma ein Grundstück (sogar mit entfernterem Seezugang) erworben. Das darauf befindliche Gebäude kann er NICHT als Firmensitz nutzen, also wird etwas neues gebaut werden müssen.
      Da alles so gut läuft, werden dann nochc neue Mitarbeiter eingestellt. Er hat wohl wirklich ein Händchen – hoffentlich auch für alle Probleme, die es so im Laufe der Zeit geben wird. 2014 ist er in das erste Geschäft eingezogen und gleich nach einem Jahr wieder ausgezogen, weil der Platz hinten und vorn nicht reichte.
      Schau’n wir mal – und DANKE, dass du MIR gratuliert hast.

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      • Das kann ich verstehen, dass man nicht Stoff für einen Blog sein möchte

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        • Haha, ich habe den Wink mit dem Zaunpfahl sehr wohl verstanden.
          Ich bin jedoch der Auffassung, wenn man in seinen Geschichten keine negativen Dinge verbreitet, um dem Beschriebenen wissentlich oder unbeabsichtigt zu schaden, und diese erzählten negativen Sachen dann auch noch erstunken und erlogen sind, wie mir das schon zweimal hier in Bloggerland widerfahren ist – und – ganz wichtig – der Beschriebene mit den Geschichten einverstanden ist, dann sehe ich da nicht so viele Bedenken wie du.
          Irgendwie geben wir alle doch durch das Schrieben im Blog Dinge über uns preis – ob stärker oder weniger anonym.
          Es gibt in der Literatur nicht nur Blogartikel, sondern ganze Bücher, wo Familien beschrieben wurden und einzelne Personen gut oder schlecht weggekommen sind.
          Ich kann bei mir damit leben.

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          • Ja, du hast ja auch genügend andere Themen.
            Ich finde es nur sehr zweifelhaft, wenn jemand eine Biographie schreibt, in der Leute vorkommen, die da nicht vorkommen wollen, auch wenn alles wahr ist, was man da lesen kann. Vielleicht sogar besonders wenn alles wahr ist 😉 🙂

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          • Noch einmal, liebe Myriade, deutlich zum Mitschreiben:
            1. das Einverständnis der beschriebenen Person sollte schon vorliegen
            2. fände ich es mehr als traurig, wenn die Biographie eines 50jährigen bei den Nähgeschichten in seinem 14. Lebensjahr zu Ende wäre
            Und was andere Leute in Biographien schreiben, sollte hier dann doch nicht Thema sein.

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          • Du verstehst mich völlig falsch. Ich meine doch nicht dich und deinen blog sondern Biografien im allgemeinen

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          • Gut, dann gebe ich das Falsch-Verstehen auf und versuche es richtig zu verstehen.
            Aber ab diesem Satz von dir „Das kann ich verstehen, dass man nicht Stoff für einen Blog sein möchte“ konnte ich es nur auf mich und meinen Blog beziehen und nicht auf irgendwelche anonymen Biografien.

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  4. Nachbarn, bei denen ich das Tassen heben proben könnte, hätte ich auch gern. Bei mir gibt es `nen alten Hippiebrummbär und ein paar Pferdemädelchen, außerdem Winzer jede Menge, da kann man Rotwein-oder Spätlese heben gehen.
    Sohn und Hund: alles rund!
    Dinge verschieben, rein jahreszeitlich…Was soll man sonst machen.
    Was für ein schöner morgendlicher Anlaufpunkt dein Blog für mich ist!

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    • Entschuldige, dass dein zuerst hier erschienener Kommentar erst jetzt beantwortet wird.
      Ich habe ja Tassenständer für jeweils 6 Tassen – und davon 3 Stück. Natürlich würde das vollkommen ausreichen, zumal noch 2 Glühweintassen im Schrank stehen. – Aber hier konnte ich nicht widerstehen, mit eine von den Lennytassen zu behalten. Und die sind so schön leicht und nicht zu groß – es ist immer die, die als erste in Benutzung kommt.
      Der letzte Satz fließt mir die Kehle runter bis ins Herz – auch wenn da anatomisch irgendwas falsch verbunden ist.

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