Claras Allerleiweltsgedanken

Manchmal ist es ganz leicht …

31 Kommentare

… mich einfach nur zu freuen!

Gestern – für mich beim Schreiben also heute – haben sich so viele Probleme erledigt, wie ich bestenfalls mit einer Fliegenklatsche an Fliegen erwischen würde – nämlich vier.

Mein Lieblingshandwerker war da – ich hätte nie und nimmer erwartet, dass er für so einen relativ kleinen Auftrag (anfangs) Zeit erübrigen kann. Ich habe ihm meine runtergewirtschaftete Balkonbrüstung vorgeführt – und er bringt die Sache in Ordnung – einschließlich des einen Seitenfensters. – Wenn er das macht, dann weiß ich, dann reicht es für den Rest der Zeit, die ich noch in dieser Wohnung zubringe.

Dann habe ich ihm die abgeplatzte Farbe an der Decke gezeigt und das macht er auch gleich mit. Der Fleck wächst, da kann ich zusehen.

Er war schon fast im Gehen, da sprach ich das Thema „Den Balkon neu fliesen“ an. Denn die jetzigen Fliesen würden einem Fleischerladen mehr Ehre machen als einem Clarabalkon.

 

Er meinte, er würde die Fliesen drauf lassen (also entsteht beim Abhacken auch kein Krach, der Ärger macht), alles ganz glatt spachteln und dann mit einer freundlichen Farbe streichen – natürlich mit einer wetterfesten – und um diese hässliche Scheuerleiste würde er sich auch kümmern.

Was will ich mehr – wer schreibt vor, dass Balkons von innen gefliest sein müssen? – Ob ich die grauen Kunststofffliesen so entfernen und wieder hinlegen kann, dass sie heil bleiben, wird sich zeigen. Wenn nicht, wird sich eine andere Lösung finden – vielleicht wieder so ein grüner Rasenteppich, wie ich ihn in der vorhergehenden Wohnung hatte. Da kommt beim Abholen und Auslegen wieder der Sohn ins Spiel.

Für die Wandfarbe habe ich online die RAL-Farben aufgerufen, da ich meinen Fächer nicht finde. Ich bin in die Farbgruppen gelb, orange, rot und grün gegangen und habe mir jeweils zwei Muster aufgeschrieben. Die Farbe meiner Stühle könnte ich mir schon vorstellen – aber vielleicht auch etwas in Rot, was ein guter Kontrast zu dem vielen Grau auf dem Balkon ist und zur Markise + Tischdecke passt.

Zumindest musste ich nicht gucken wie hier links im Fotobuch, sondern eher so strahlend wie auf der anderen Seite. Aber dieses Gelb wird es nicht!!!

Dann schon eher dieses Gelb vom Stuhl – aber ich tendiere doch mehr zu einem Rotton.

Jetzt mache ich mir einen Kaffee und schaue mir noch ein wenig das neue Fotobuch an.

Am Nachmittag rief eine Firma zurück, bei der ich einen Besichtigungstermin für ihren Ausstellungsraum haben wollte – so ein bisschen muss ich mich noch über die gewünschten Plissees schlau machen.

Jetzt kann das Wochenende beginnen – vielleicht hört es auch mal auf zu regnen.

 

 

 

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

31 Kommentare zu “Manchmal ist es ganz leicht …

  1. Ha, der Gedanke „Wer fliest denn Balkone! Schlechter Schlachter-Stil!“ kam mir schon beim vorherigen Beitrag. Gut, dass du es selbst gesagt hast, dann bin ich nicht unhöflich 😀
    Ich bin gespannt, was draus wird!

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  2. Ein Mosaik! liebe Clara, ein Mosaik!
    Wie die alten Griechen und Römer es hatten. Ein Mosaik würde dem Balkon gut tun. Es muss ja nicht gleich eine Ferkelei abgebildet werden, wie man es früher gern hatte. Was neutral ornamentartiges täte es auch… 😉
    Herzliche Sonntagsgrüße

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    • Ösi, wenn ich dich nicht so schätzen würde, sagte ich jetzt: „willst du mich verar***en?“ Ich habe nichts mit Mosaik am Hut, wahrscheinlich erinnere ich mich immer an meinen Betrug in Kunstgeschichte in der 12. Klasse. Wir mussten zum Abitur eine „Jahresarbeit“ vorlegen. Alle Versuche von mir sahen ***eiße aus – da half mir ein Freund meines Freundes.
      Er fertigte für mich ein sehr schönes Mosaik auf einer Holzplatte an, mit Messingrahmen. Das Blöde war nur, ich konnte meinem Kunstgeschichtslehrer keine Zwischenstufen anbieten, sondern nur das fertige Produkt.“
      Vielleicht hat er es geahnt, aber ich bin dennoch damit durchgekommen.
      Und das war mein letztes Mosaik in diesem Leben.
      Ich bleibe bei ungemusterten Wänden!

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      • Oh nein! Hätte ich von deinen Jugenderfahrungen geahnt, ich hätte das Wort MOSAIK niemals in den Mund genommen…

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        • Ösi, hätte mich der ursprüngliche Vermittler, nämlich mein liebster Freund, später nicht so kaltherzig abserviert, stünde ich heutzutage VIELLEICHT Mosaiken positiver gegenüber. Aber so, da er schnöde und hinterrücks eine andere erwählte, sind mir die Erinnerungen herb in die Seele gebrannt. 🙂 😉
          Grüße von der ein wenig scherzenden Clara

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  3. Bin schon ganz gespannt, wie der neue Balkon aussehen wird:-)) Liebe Grüße Corinna

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    • Corinna, rate mal, wer noch mehr als du gespannt ist, wenn alles fertig ist. Zumal ich gestern fleißig bis zum Umfallen war und die ganzen grauen Bodenfliesen eingesammelt habe. Du ahnst nicht, wieviel Dreck sich in ca. 5 Jahren darunter ansammeln kann, vor allem wenn man wie ich beim Hantieren mit Blumenerde einen kräftigen Tatterich hat und viele Erde nach unten fällt. Als die Fliesen weg waren, hätte ich fast ein Hochbeet anlegen können – „hoch“ deswegen, weil es ja in der 8. Etage ist.
      Ich schreibe heute noch einen neuen Post, damit mich wenigstens mal jemand lobt – HIER macht das ja keine/r.
      Natürlich werde ich das neue Prachtstück von allen Seiten ablichten.
      Lieben Gruß von mir

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  4. Liebe CC,
    Na, das ist alles wieder eine Hinfindung bis zur Wahl der richtigen Farben und das Auge soll sich ja lange daran freuen. Die grauen Schlachterfliesen kommen weg, zu allen anderen Malessen wie herumhängenden Kabelgewirren undefinierbarer Herkunft sagt der erfahrene Maler: wird einfach drüber tapeziert! 🙂
    Du machst das schon wie es Dir gefällt.🍀✊👍
    Liebe Grüße
    Amélie

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    • Hallo, liebe Amélie,
      du bist ja am allerbesten mit dem zukün ftigen Farbkonzept des Balkons vertraut.
      Den heutigen Vormittag habe ich damit zugebracht, die Fliesen in den Keller zu tragen. Morgen kommt ein kleiner Zwischenbericht.
      Ich überlege gerade, ob das mit dem „herumhängenden Kabelgewirr und dem Tapezieren“ einfach eine Metapher von dir war oder ob ich das in der Realität suchen muss.
      Irgendwie brauche ich jetzt etwas Ausruhzeit.
      Liebe Grüße von mir

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  5. Muss nun an das Tapfere Schneiderlein denken: Sieben auf einen Streich – mit einer Fliegenklatsche kann man schon viel machen 🙂

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  6. Das klingt doch nach einer praktischen und guten Lösung. Ich bin gespannt auf die Bilder des neuen Balkons. Im Sommer mit das wichtigste Zimmer. 😀☀️

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  7. Also, ich hatte jetzt auch erwartet, dass du deinen Balkon lila streichst. Ich lass mich überraschen, was dir da noch einfällt. Ich finde es schön, dass du es dir schön und gemütlich machst.
    Viel Spaß mit dem neuen Fotobuch und liebe Grüße.

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    • Liebe, liebe Gudrun, hast du denn immer noch nicht gemerkt, dass ich ein ziemlich sturer Bock in weiblich bin??? Die rot gemusterte Markise und die neue Tischdecke würden doch mit einer lila Wand überhaupt nicht harmonieren. Meine Farben sind tatsächlich ziemlich zimmerorientiert verteilt worden:
      Claras Schlafzimmer: lila bis zum Abwinken
      Claras Arbeitszimmer: ziemlich gemischt, von orange-terrakotta bis blau und gelb und auch ein ganz klein wenig lila auf der Couch als Tagesdecke
      Claras Wohnzimmer: ganz, ganz viel grün in hell, mittel und dunkel, Möbel in schwarz und holz auf dem Fußboden
      Claras Küche: Rot rot rot sind alle meine Sachen …
      Claras Flur: Familienbilder, Steinwand und grau – mehr nicht
      Claras Balkon, der sich sehr gut sichtbar an das Wohnzimmer anschließt: Da ich von der politischen Orientierung rot/grün nicht so schlecht finde, hat mein Balkontisch jetzt eine rote Tischdecke bekommen und die Markise hat viele rote Streifen, aber auch graue und weiße. Die Wände in einem Rotton zu streichen, ist mir inzwischen doch zu auffällig – grau kommt nicht in Frage, da gibt es schon viel zu viel Grau auf dem Balkon. Grün als Wandfarbe könnte sich mit Plissees und dem vielen anderen Grün im Wohnzimmer beißen – also gibt es irgendwas in gelborangeocker oder so.
      RAL 1003 ist offenbar zu viel signal-gelb, obwohl es auf einigen Darstellungen recht gut aussieht.
      RAL 1033 wird als Dahliengelb bezeichnet – und ist schon gar nicht so schlecht, vielleicht noch etwas zu hall.
      RAL 2000 kommt meinen Vorstellungen da schon mehr entgegen.
      RAL 2003 nennt sich pastellorange. –
      Mein Maler hat einen guten Geschmack – außer, dass er kein Lila mag, hat er wenig Macken – und wir kriegen das hin. Ich bin so unendlich glücklich, dass ich ihn dafür gewinnen konnte.
      Liebe Grüße zu dir

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  8. Wenn der Handwerker jetzt alles auch noch schnell erledigt, dann kann der Sommer kommen.

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    • Er ist davon abhängig, wann die Fenster eingebaut werden, denn mit diesen Handwerkern will er nicht in die Quere kommen. Außerdem meinte er, etwas höhere Temperaturen wären für die ganzen Anstriche besser, weil sie dann schneller trocknen.
      Ich denke so, die Fensteraktion wird Ende Mai/Anfang Juni über die Bühne gehen. – Dann sage ich ihm Bescheid und er kann alle benötigten Sachen besorgen – und ich quäle mich ab, den Balkon leer zu bekommen. Damit er die Scheuerleiste und die Wandfliesen wirklich bis unten hin bearbeiten kann, MÜSSEN die Bodenkunststofffliesen weggeräumt werden – gute Gelegenheit, darunter mal den durchgefallenen Dreck zu beseitigen. Wenn alles heil bleibt, dann lege ich sie nach der Maleraktion wieder hin – wenn nicht, dann muss Plan B wirksam werden. – Bei einer Wohnung, die nicht gemietet ist, machen alle ausgegebenen Kosten für Verschönerung mehr Spaß. Und ich hoffe, dass ich diesen Einsatz mindestens noch bis 2030 genießen kann, denn bisher bin ich doch IMMER aller 15 Jahre um- oder ausgezogen.

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  9. Und wird der Balkon jetzt lila ?😉 Schönes Wochenende wünscht Anja

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    • Nicht nur du stellst diese Frage – „mein Maler“, dem offensichtlich die Farbe lila leichte Augenkrämpfe beschert, sagte natürlich, als wir über passende Farben sprachen: „Frau Himmelhoch, ich streiche den auch lila, wenn Sie wollen.“ Und das war dann für mich das Stichwort, dass ich ihm meinen lila Salon zeigte. EXTRA für seinen Besuch hatte ich neu mein Bett bezogen und es sah dann so aus:

      Er hat nur gelacht und mir geglaubt, dass meine Lila-Bedürfnisse anderweitig abgearbeitet werden als auf dem Balkon.
      Ich freue mich wie dolle und verrückt, dass er zugesagt hat – denn ALLES, was er macht, hat Hand und Fuß.
      Auch für euch ein schönes Rhein-Wochenende, liebe Anja

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  10. Liebe Clara!
    Da kannst Du ja gut gelaunt ins Wochenende starten. Hoffentlich hält die Spachtelmasse am Boden und platzt nicht ab wie die Decke. Aber ich will ja nicht alles gleich wieder schwarz malen, wenn schon, dann lila 🙂
    Den entspannten Tag mit Kaffee hast Du Dir wahrlich verdient. Aber wie ich Dich kenne, wuselst Du bereits wieder eifrig in der Wohnung umher, und denkst Dir eine passende Plissee-Kombination aus. Frau hat ja sonst nichts zu tun 🙂
    Liebe Grüße aus Sonne und Regen 🙂
    Mallybeau

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    • Hallo Mallybeau, einiges aus dem gestern geschriebenen Post ist schon wahr geworden – es hat zumindest aufgehört zu regnen.
      Hast DU meinem Gehirn den Gedanken von der von der Wand abfallenden Farbe übertragen??? Jedenfalls konnte ich heute Nacht wieder mal super schlecht einschlafen – das habe ich dann aber bis 10 Uhr wieder aufgeholt. Entweder war es zu viel Kaffee oder zu viel Denkereien, die ja jetzt im Grunde genommen überflüssig sind, denn es muss alles peu à peu geschehen. Der Fensterwechsel MUSS den Reigen eröffnen, denn da kann ich mit dem Dreck auf dem Balkon viel besser umgehen, wenn ich die Bodenfliesen hoch nehme. Die Leute, die Maß für die Plissees nehmen und mein Supersupersupermaler kommen sich nicht ins Gehege, wenn ich es bis dahin geschafft habe, alles vom Balkon zu entfernen und die Kunststofffliesen Reihe für Reihe umgelagert habe. Ich möchte nicht wissen, wie es darunter aussieht – da ist der Zustand bei „Hempels unterm Sofa“ bestimmt noch freundlich.
      Der Maler meint, er braucht nicht mehr als eine Woche – deswegen verschiedene Tage, weil ja einiges immer trocknen muss. – Ich glaube ganz fest daran, dass seine Arbeit NICHT von der Wand fällt.
      Die Spachtelmasse kommt nicht auf den Boden, sondern an die drei Wände – der Boden bleibt so mit den grauen Kunststofffliesen oder wird textil auusgelegt – das ist dann immer so schön weich. Ich hatte das viele Jahre in der alten Wohnung und war sehr zufrieden, bis ich mal was ausgegossen habe und der Fleck nicht weg zu machen ging.
      Wochenendgrüße zu dir von mir

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