Claras Allerleiweltsgedanken

Das Schindern hat sich gelohnt!!!

33 Kommentare

Wäre es nicht fast sexistisch oder gar rassistisch, würde ich ja jetzt kühn und keck behaupten: „Am Samstag habe ich geschindert wie eine korsische Hafennutte!“ – aber das wäre wieder mal typische Claraübertreibung. Ich weiß noch nicht einmal und will es auch nicht wissen, wie eine Nutte überhaupt schindern muss, um ihr Geld zu verdienen – von den wenigen Edelnutten mal abgesehen, die wie mit Richard Gere in dem Film alles erreichen – sogar, dass der Prinz am Ende auf einem weißen Pferd geritten kommt und um ihre Hand anhält.

Ich schweife ab – ich weiß demnach also noch weniger, wie eine Hafennutte aus dem schönen Korsika schindern muss, um am Abend nicht hungrig ins Bett zu gehen. Aber ich weiß, wie mir am Abend alles weh tat – ich bin nichts Gutes mehr gewöhnt.

Erst einmal habe ich den gelben Streifen auf meinem Stuhlpolster betrachtet und so überlegt, dass diese Farbe an der Wand bestimmt hell und freundlich wirken wird. (Diese beiden Fotos sind schon alt)

Da gibt es dann gleich einen Bezug zur Umgebung. – Die Reservestühle haben auch viel Gelb in ihren Polstern.

Das Wochenende war lang, das Wetter war durchwachsen – warum sollte ich da nicht mal meinen Balkon von seinen Kunststoffbodenfliese befreien – frau gönnt sich ja sonst nichts! hahaha – Bevor ich anfangen konnte, musste ich ALLES vom Balkon ins Wohnzimmer tragen. Der Tisch dürfte keine 3 cm breiter sein, sonst hätte ich ihn sehr schlecht durch die Türöffnung bekommen.

Als das erledigt war, ging es los. Man glaubt es kaum, wie viel Dreck, Blätter, vor allem wie viel Blumenerde sich so darunter verstecken konnte. Am Anfang ging ich einfach in die Hocke – aber das wurde mir sehr bald zu anstrengend. Also holte ich mir eine Matte und ein Herzkissen, um meine Knie etwas zu verwöhnen. – Als am Ende dann MediBoy seine Wischrunden über den Balkon drehte, war das Schlimmste überstanden. Endlich waren mal die angekletteten Wischlappen richtig dreckig!

Die Streifen auf den Fliesen würde ich nur mit so unendlich viel Anstrengungen entfernen können, dass ich das nicht will. Und was habe ich mir überlegt, was auf den Fußboden kommt? – Hier könnt ihr es sehen aus der Entfernung bin ich ganz begeistert davon. Es ist 4 m mal 2 m groß, so dass alle Fußbodenfliesen abgedeckt werden können. – Ich hoffe ganz ganz sehr, dass das der Superhandwerker gleich mit macht – bis auf Küche, Bad und Wohnzimmer hat er ja auch in der ganzen Wohnung das Clickvinyl verlegt – und das war schwieriger als dieses bisschen Auslegeware mit Noppen darunter, damit das Wasser abfließen kann.

Jetzt blieb mir nur noch, alles wieder auf den Balkon zu räumen, denn es wird ja noch ein Weilchen dauern, bis es los geht. Drei Kunststofffliesen habe ich mir zur „Erinnerung“ behalten:

Als letzte Arbeit des Tages blieb, müde ins Bett zu fallen und sehr, sehr gut zu schlafen.

Das Wegschaffen aus der Wohnung ließ ich mir für den nächsten Tag – auch am heiligen Sonntag will die Clara beschäftigt werden.

Als ich noch von einem erneuten Auslegen auf dem Balkon ausgegangen war, hatte ich sie reihenweise sortiert gestapelt. Als ich aber merkte, wie sie bis in die letzten Ecken hin verdreckt waren, überlegte ich das mit der grünen Auslegeware. – Die Fliesen könnte man nur mit einem scharfen Wasserstrahl auf der Wiese säubern – habe ich aber nicht.

Ich zerlegte die einzelnen Reihen in Einzelfliesen, band sie mit einem Spanngurt zusammen und beförderte sie in den Vorkeller. – Und jetzt mache ich Pause!

Kurz, bevor der Artikel erscheint, mache ich noch eine Ergänzung. Um 21:05 habe ich bei eBay-Kleinanzeigen eine Annonce eingestellt, dass ich ca. 5 qm graue Kunststofffliesen verschenke, die gründlich gesäubert werden müssen.

Um 21:07 haben die ersten angerufen, die sich sofort ins Auto gesetzt haben und sie mitgenommen haben. Kurz danach riefen noch 4 weitere an, bevor ich den Status der Annonce auf „Reserviert“ gestellt habe. Der zweiten Anruferin habe ich noch Hoffnung gemacht, falls mit den ersten was schief gelaufen wäre.

Als Nachricht habe ich dann noch sehr viel weitere gefunden.

Mein Sohn war allerdings auch ziemlich erstaunt, dass ich die Fliesen verschenkt habe. Na gut, dann habe ich eben eine gute Tat vollbracht.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

33 Kommentare zu “Das Schindern hat sich gelohnt!!!

  1. Top!!! Liebe Clara, da haste ja wirklich ganz schön Arbeit gehabt!….und nochmal Top, dass Du die Fliesen verschenkt hast, Damit hast Du auf jeden Fall jemandem den Tag versüßt:-)) und alles Gute, dass Mann/Frau anderen tut, kommt zurück, auf irgendeine Weise, davon bin ich überzeugt. Liebe Grüße Corinna

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    • Hallo Corinna, schon bei Gudrun habe ich versucht zu erklären, warum ich mich letztendlich doch geärgert habe, warum ich sie kostenlos weiter gegeben habe. Das war keine gute Tat, sondern eine regelrechte Dummheit, weil sie einfach der schnellste bekommen hat, der vielleicht sogar reich oder wohlhabend ist. – Der Neupreis für EINE Kunststofffliese liegt jetzt bei 3,50 € – hätte ich für jede unversehrte einen Euro verlangt, wäre das nicht zu viel gewesen – und für angeschnittene 0,50 €. Nicht für mich hätte ich diese gut 60,00 € haben wollen, sondern als Spende für „Aktion gegen den Hunger“ – die Kinder im Jemen oder andere Coronaopfer können JEDEN Euro gut gebrauchen. Ich spende zwar regelmäßig jeden Monat im Abo, aber eine Sonderspende wäre sehr willkommen. – Ich hätte es echt und ehrlich weitergereicht – und einzig und allein deswegen ärgere ich mich, denn Arbeit hatte ich schon genug mit den Dingern.
      Egal – jetzt ist es so gelaufen und ich muss mir was anderes einfallen lassen.
      Lasse dich lieb grüßen von Clara

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  2. Ja Mensch, da warst du ja fleißig!
    Ich finde es lustig, dass das Fliesenmuster der Wand (alle gerade nebeneinander) nicht zum Bodenfliesenmuster (alle versetzt) passt. Das stört doch die schöne Schlachter-Atmosphäre 😉
    Hat dein Balkon denn einen Ablauf? Einer meiner beiden (!) ja nicht und so steht da immer das Wasser und der Dreck. Sehr ärgerlich…

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    • Da staune ich jetzt bei dir aber – JEDER Balkon muss doch einen Ablauf haben – ich habe sogar zwei. Einen runden an der Wand zum Wohnzimmer – da fließt alles in das Abflussrohr. Der zweite kommt vorn aus der Balkonwand raus – der ist vielleicht dazu gedacht, dass sich keiner ein Schwimmbad auf dem Balkon einrichtet, indem er den Abfluss zum Rohr zuklebt. 🙂 😉
      Da ich ja gleich nach dem Einzug die graue Auslegeware weggeworfen habe und die Kunststofffliesen auf den Boden gepackt habe, ist mir das mit dem unterschiedlichen Muster gar nicht so störend aufgefallen – nur jetzt, wo alles nackt und brach vor meinen Augen ist.
      Tritt doch mal kräftig mit dem Fuß auf und mache einen Abfluss zum darunter liegenden Balkon *bitterböse grins*

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      • Richtig, heutzutage ist das Teil der Bauverordnung. Frag mal deine Kollegen, die DDRler, wie die das sahen…
        Witzigerweise hat die mittlerweile voll verglaste Loggia einen Ablauf – obwohl da ja gar kein Wasser hinkommt, wenn man die Fenster immer geschlossen hält (was wir wegen des Straßenlärms eigentlich immer tun).
        Aber Nummer 2 hat keinen Ablauf! Freunde meinten schon, ich solle neben die stete Pfütze ein kleines Männeken-Piss stellen 😀
        Genau deswegen säubere ich den Balkon nie: Ich könnte bestimmt mit genügend Schwung irgendwo seitlich an einer Kante etwas rausschieben – aber das trifft dann die Leute 4 Stocke unter mir mit Karacho… Nee, nee.

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        • Zu DDR-Zeiten hatte ich nie einen richtigen Balkon. In der Fischerinsel in der 16. Etage hatten wir vor der Küche einen größeren Austritt, der zum Kühlen von Getränken gerade ausreichte. Da kann ich mich nicht mehr an einen Abfluss erinnern – aber die Seitenwand fing einige cm über dem Boden an – da konnte das Wasser ganz bequem abfließen.

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          • Hier isses wirklich nicht gut. Ich sehe andere Balkone, denen man nachträglich einen Ablauf spendiert hat. Ich fürchte, das bringt hier auch nichts mehr, denn der Balkon ist bereits abgesunken, d.h. es steht immer eine Pfütze auf dem Balkon (genau vor der Tür!), sodass es eh nicht weglaufen würde. Da müsste man wohl den Boden gleich noch mit begradigen. Und das lohnt wohl nicht.
            Ihc warte noch drauf, dass er einfach abreißt, runterstützt und den Nachbarn im 7. OG auf ihren Balkon klatscht 😀

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          • Da bitte aber gleichzeitig noch darum, dass du gerade nicht auf dem Balkon bist, wenn der eine Etage tiefer fällt.

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          • Ich verwende ihn nie. Es ist irrsinnig laut, die Luft ist schlecht, von oben können die Nachbarn runterschauen (die haben ja keinen Balkon) und wie gesagt, da ist immer eine Pfütze und ziemlich viel Dreck. Also nicht das „Kleinparadies“, dass man sich wünscht.
            Bete lieber, dass die Nachbarn dann auch nicht da sind 😀

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          • Laut ist es ist ja bei mir mindestens genauso, aber dafür trocken und keine Leute von oben, die mir auf den Kopf spucken können. Also hat meiner doch mehr Vorteile

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  3. Ich finde es gut, dass du die Fliesen verschenkt hast, liebe Clara. Meine Holzfliesen vom alten Balkon haben auch so den Besitzer gewechselt. Jemand konnte sich mal freuen und Verluste gab es keine.
    Du bist ganz schön am Werkeln. Mal sehen, was aus deinem Balkon noch wird. Auf alle Fälle etwas Gutes, Das weiß ich.
    Grüße aus dem Leipzig ohne Sonne.

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    • Liebe Gudrun – JEIN – wenn ich genau wüsste, dass sie jemand bekommen hat, der wirklich wenig Geld hat, der so ein „Geschenk“ braucht, dann hätte ich nicht 10 Sek lang irgendwelche Bereu-Gedanken.
      Aber als ich sah, dass der jetzige Neuwert für ACHT Fliesen bei 28,00 € liegt und ich einiges über 50 vollkommen intakte weg egeben habe, kam ich doch ins Grübeln. Im Nachhinein war mir dann der Andrang klar. – Aber bei mir haben sie die bekommen, die als erstes angerufen haben und als erste mit dem Auto da waren. – Vielleicht hätte ich mir von den Zuschriften die Ausländer raussuchen sollen, denn bei denen ist es mit dem Geld meist knapper als bei Deutschen – so Pi mal Fensterkreuz geschätzt.
      Der Neuwert liegt also bei 3,50 € – wenn ich einen Euro pro Fliese verlangt hätte, wären sie immer noch sehr preiswert und ich hätte dann dieses Geld für Jemen und die hungernden Kinder dort gespendet. – Es geht mir nicht drum, selbst etwas zu verdienen – aber in diesem Fall empfinde ich mein Vorgehen als dusselig.
      Heute gehe ich mir zum dritten Mal eine „Ausstellung“ ansehen, wo ich mir evtl. meine Plissees machen lassen kann. – Der erste hat mir als erstes einen fehlerhaften Kostenvoranschlag geliefert – nicht schlimm. Dann habe ich ihn auf die Fehler hingewiesen – und der zweite war falscher als falsch – der erhöhte sich wegen nichts und wieder um 300,00 €. Da fehlt mir irgendwie das Vertraueen, dass das dann bei der Ausführung ähnlich läuft.
      Die zweite Firma war derartig plüschig und teuer, dass die wohl nicht meine Wahl werden. Deswegen ruht meine ganze Hoffnung jetzt auf der dritten Firma, wo ich heute Mittag hingehe.
      Lieben Gruß zu dir

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  4. Jetzt frage ich mich, ob die korsischen Hafen- äh… damen in Zeiten wie diesen überhaupt schindern dürfen. Übrigens: ein witziges Wörtchen, das ich in diesem Zusammenhang so noch nie gehört habe… trotzdem entstehen gleich Bilder im Kopf… 😉
    Aber das nur am Rande. Ich verneige mich vor deiner immensen Tatkraft. In meinem vorletzten Blogbeitrag, im April, habe ich von Frühjahresputz gequasselt. Nun muss ich gestehen, ihn immer noch nicht begonnen zu haben. Asche auf mein Häuptchen oder wie man so sagt…

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    • Lieber Ösi, damit sich deine Ehrfurcht in normalen Grenzen bewegt, sage ich dir, dass ich einzig und allein auf dem Balkon so geackert habe – alle anderen Räume blieben von irgendeinem Anfall an Frühjahrsputzwut verschont – aber dort musste ich den ganzen Dreck beseitigen, wenn dort was anderes ausgelegt werden soll.
      Aber es geht nicht weiter – alles hängt an den Fenstern, die eingebaut werden sollen.
      Clara grüßt – ziemlich ungeduldig

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  5. Was ist das für ein Lenkrad unter dem Tisch mit der schönen roten Decke?
    Was für eine Mühe machst du dir! Ich denke, dein Ziel ruft und zerrt an dir, aber irgendwann…!

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    • Ach Sonja, du bist so „süß“ – du siehst immer Sachen, die anderen nicht auffallen.
      Hier im Wohnzimmer hätte der Lederhocker NICHT unter dem Tisch stehen müssen, aber auf dem Balkon ist er dadurch vor Regen geschützt. Er ist so schön, um darauf die Beine abzulegen, wenn ich die Stuhllehne nach hinten klappe, da kann ich wunderbar Mittagsschlaf machen, auch bei Autolärm.
      Aber weil du Lenkrad sagst: Anna hat, als sie noch klein war, sich auf den Teppich gesetzt und mit diesem Hocker Autorennen gespielt, indem sie genau der Fuß vom Hocker als Lenkrad benutzt hat.
      10 Punkte für die Kandidatin, die damit auf den Nürburgring darf 🙂
      Du sagst es, ich trampel ungeduldig von einem Fuß auf den anderen und warte auf die Mail, wann das mit dem Fenstereinbau passiert. Vielleicht soll es für mich Frostbeule noch ein wenig wärmer werden – denn wenn so große Flächen luftig sind, kann es kühl werden. Und dann erst kann das Aufmaß für die Sonnenschutzdinger erfolgen, dann erst fängt der Balkonhandwerker an.

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  6. Liebe Clara,
    du kommst mir gerade richtig mit Balkon, handwerklich wie eine korsische Hafennutte unterwegs so schön gestaltet – hat sich echt gelohnt!!
    Da kann ich was mit dir teilen, weil ich derzeit nur im Garten in der Erde rumwühle und auf bislang 4 Maikäfer gestoßen bin, denen es über der Erde noch zu kalt zu sein scheint.
    Na ja, und da ich ja auch noch`n Klugscheißer bin und gerade du ein Vorbild für mich bist, möchte ich dir das noch zu lesen geben:
    https://4alle.wordpress.com/2021/05/17/medienhygiene-kopf-frei-was-tun/
    Das hatte ich nach Internetpause schon länger auf Halde liegen.
    Na denn noch weiterhin `Frohes Schaffen!!´
    Jürgen aus Loy (PJP)

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    • Hallo Jürgen, da du ja gleich und sofort (ohne Freigabe durch mich) hier auf dem Bildschirm erschienen bist und mir deine Bezeichnung „PJP“ auch sehr bekannt vorkam, habe ich erst einmal in alten Kommentaren gesucht. Das erste Mal warst du 2017 auf meinem Blog – aber die kurzen Interimsauftritte waren auch fast immer gleich zu Ende, so dass du dich nicht so tief wie ein Maulwurf in meine Gedächtnislandschaft eingegraben hast.
      Nicht nur du lobst mich für das schöne Gestalten – da hat sich doch noch gar nichts verändert, außer dass ich die Bodenfliesen entfernt habe, den Dreck darunter im Schweiße meines Angesichtes beseitigt habe und mehr oder weniger alles für die Arbeit des Allroundhandwerkers vorbereitet habe. Wenn er mit Metallarbeiten, Seitenwände und Fußbodenbelegen fertig ist und dann alle sagen: „Die Arbeit hat sich gelohnt“, dann bin ich zufrieden. Ich bin es hoffentlich auch, wenn das nicht alle sagen – es muss ja hauptsächlich mir gefallen.
      Ich schaue mir jetzt gleich mal deinen Link an und antworte dir auf deine Mail – ich bin schon ganz kribbelig, weil es nicht richtig weitergeht.
      Mit Gruß von Clara

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  7. Sieht schön aus!
    Sag mal, hast du einen Saugroboter? Wenn ja, bist du zufrieden und welches Fabrikat?

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    • Liebe SK, mit diesen Sätzen habe ich meinen Roboter gemeint: „Als am Ende dann MediBoy seine Wischrunden über den Balkon drehte, war das Schlimmste überstanden. Endlich waren mal die angekletteten Wischlappen richtig dreckig!“
      Ich habe mir einen gekauft, der nicht nur saugt, sondern auch wischt. Ob die letzte Funktion wirklich sein muss, bin ich mir immer noch nicht klar. Er übt ja beim Wischen keinen Druck aus, so dass er richtige Flecken nicht weg bekommt.
      Er hat knapp unter 200 gekostet und ist von Medion. – Bei allen anderen, zum Teil noch teureren Fabrikaten, habe ich ähnliche Klagen gehört. Die Navigation ist etwas eigenartig – aber besser, als immer den Staubsauger rauszukramen, ist es schon. – Ich würde nur Saugroboter nehmen, ohne Wischfunktion.

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      • Danke für den Erfahrungsbericht, liebe Clara, ich bin noch etwas unschlüssig, wieviel ich bereit bin für so ein Ding auszugeben. Man müsste mal verschiedene testen.
        LG sk

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        • Liebe sk, bei dem großen A kannst du ohne Probleme 14 Tage später noch zurückgeben. Allerdings, wenn die Versendung vom Hersteller (wie bei Medion) direkt erfolgt, sollte man sich wohl eine stichhaltige Begründung einfallen lassen.
          Ich lasse ihn einmal pro Woche (nach dem Saugen) wischen, aber da muss er erst wieder neu geladen werden, und zweimal saugen. Wenn er viel freie Bahn hat, ist das gut. Ich stelle Stühle und anderes hoch, damit er arbeiten kann. – Ich gehe bei A***** immer sehr nach den Kundenbewertungen. –
          Er hört am Ende allein auf – entweder, weil der Akku leer ist oder er meint, er hat fertig. – Bei mir staune ich immer, wie viel „Gewölle“ er immer in seiner Kiste hat.
          Lieben Gruß Clara

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          • Ein ehrlicher Erfahrungsbericht ist Gold wert. Den Bewertungen im Netzt stehe ich sehr skeptisch gegenüber.
            Ich stelle mir das mit den Roboter so vor, dass er, während ich arbeite, saugt und wischt. Und das täglich.
            Grüßle

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          • Täglich ist noch viel besser als nur zweimal in der Woche – da kann er nämlich immer am Netz hängen, so dass der Akku immer voll ist.
            Von den Berichten lese ich eigentlich nur die schlechten, denn die sind bestimmt ehrlich, aber manchmal etwas übertrieben. – Und manchmal ist es auch Glücksache mit dem Gerät. – Ich gebe ihn nicht wieder her – nur auf dem wenigen Teppich tut er sich schwer, aber das liegt am Teppich. – Lasse ihn nicht mit der eingeklickten Wischvorrichtung uund ohne halbrunden blauen Lappen über Teppich arbeiten – aus den entsprechenden Stellen kriegst du die Fasern kaum wieder raus – ist wie das eine Teil vom Klettverschluss, das zieht alles an.

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  8. Wow…so fleißig. Aber es hat sich gelohnt. Liebe Grüße von einer, die sich auch dringend um ihren Balkon kümmern müsste. 😂

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    • Liebe Mitzi, bis jetzt ist doch noch gar nichts außer ein relativ sauberer Boden mit Fliesen, die ich aber so nicht haben möchte – deswegen kommt ja auch der grüne Belag oben drauf. Wenn es dann mit den gestrichenen Wänden, dem sauberen Metallzeug obenauf und der neuen Auslegeware gut aussieht, könnt ihr alle meinen Maler loben.
      In Gedanken unterstützende Hilfsgrüße zu dir

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  9. „Wer will fleißige Handwerker sehn“ – Clara, das könnte ich alles nicht mehr (und selbst wenn ich es noch könnte würde ich es nicht machen). Ich verneige mich in Hochachtung vor dir und wünsche dir von Herzen, dass alles so wird, wie du es dir vorstellst.

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    • Liebe Ute, vielleicht ist in mir drin diese Angst, dass ich es in einiger Zeit auch nicht mehr machen könnte. Ich glaube, der Hauptgrund, dass ich die Kunststofffliesen nicht mehr wollte, war die Frage, wo ich sie säubern könnte – die Badewanne wollte ich dafür nicht so einsauen, damit der Abfluss nicht verstopft – und die Befürchtung, dass ich sie ja dann wieder auslegen muss – und nach kurzer Zeit sieht es darunter so ähnlich aus, wie es jetzt ausgesehen hat.
      Ich freue mich auf die dunkelgrüne Auslegeware.
      Danke für die guten Wünsche – den Rest macht der Maler, und das kann nur gut werden.

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  10. Das hat sich doch gelohnt ! Wenn der neue Belag liegt, wird es nochmal ganz anders aussehen – ein ganz neues „Balkongefühl“! Viel Freude damit und weiterhin gutes Gelingen ! Liebe Grüße, Birthe

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    • Liebe Birthe, ich denke auch, dass mir der neue dunkelgrüne Bodenbelag aus verschiedenen Gründen besser gefällt – das Grau hat nicht so sonderlich zum Parkett im Wohnzimmer gepasst, der ständig durchfallende Dreck hat mich genervt und es hat im Winter geknackt wie dolle und verrückt – auch war es fußkalt zum barfuß gehen.
      Ich bin gespannt, wie lange ich noch auf Fotos vom vollendeten Zustand warten muss.
      Grüße zurück von Clara

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  11. Alles ganz wunderbar gratuliere! Segen! M.M.

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    • Danke, liebe Monika-Maria. – Jetzt im Nachhinein bin ich langsam der Meinung, diese Dinger zu verschenken war keine gute Tat, sondern eine Blödheit. Wenn ich hätte genau bestimmen können, dass diese Fliesen nur „arme Leute“ mit wenig Geld bekommen, dann wäre es als gute Tat anzuerkennen – aber ich habe sie ja einfach der Fairness halber an die ersten Anrufer gegeben, die zwei Minuten nach Erscheinen der Annonce am Telefon waren. Und die haben den Neuwert garantiert gekannt. – Im Nachhinein habe ich gesehen, dass ACHT Fliesen bei A*mazon oder IKEA ca. 28,00 € kosten – und ich habe über 50 Fliesen verschenkt – ein Trinkgeld hätte ich schon allein für die viele Arbeit verdient. – Nach paar Minuten habe ich die Annonce auf inaktiv gestellt, aber da hatte ich schon ca. 20 Nachfragen. – Na gut, ist eben so.
      Lieben Gruß von Clara

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