Claras Allerleiweltsgedanken

Seit Monaten mal wieder in der Innenstadt gewesen …

41 Kommentare

… und bemerkt, dass ich nichts versäumt habe.

Da mich im Normalfall die lange S-Bahnfahrt mit Maske stört, bin ich immer brav in meinem Kiez geblieben. Aber gestern, am heiligen Pfingstsonntag, wollte ich doch mal beobachten, ob die Flamme des heiligen Geistes über den Köpfen der Leute leuchtet – mit anderen Worten, ob sie sich alle lieb, nett und freundlich benehmen.

Obwohl die Temperaturen mit Mühe über die 10°-Grenze kletterten, saßen einige unverdrossen in der geöffneten Außengastronomie. Ich hätte ja auch gern einen Kaffee getrunken, aber nur unter der Bedingung, dass ich meine Füße in eine Schüssel mit heißem Wasser stellen kann.

Das schönste, was ich gesehen habe, waren zwei schwule Pärchen – wirklich bildschön und sehr verliebt.

Schockierend war der Preis für eine Kugel Eis, die noch nicht mal groß war. Die wollten 1,70 € dafür, die müssen doch einen Knall haben.

Den wunderschönen Berliner Dom haben irgendwelche „Idioten“ mit Impfreklame verschandelt. Als wenn man jetzt noch dafür werben müsste. Die sollen mal für genügend „Stoff“ sorgen, dann rennen ihnen die Leute von ganz allein die Bude ein.

Nicht nur die Außengastronomie kann wieder etwas Geld in die Kassen spülen, auch die Schifffahrt wurde wieder aufgenommen. Da kann man ihnen wirklich nur wärmeres Wetter wünschen. Ob es am Wetter oder an den Abstandsregeln lag, dass so wenige Leute auf dem Deck waren, kann ich nicht sagen.

Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen, von dieser Stelle mal wieder ein Auge auf meine geliebte Fischerinsel zu werfen.

Genau solche dramatischen Wolken waren ja damals auch über den Himmelhochs aufgezogen – aber lang, lang ist’s her.

Und wenn schon diese Ecke mit Nikolaiviertel und anderem, dann können Herr Marx und Herr Engels nicht unfotografiert bleiben. Der Witz war, dass mir dann vor meiner Haustür ein Nachbar über den Weg lief, den ich wegen seines ungewöhnlichen Bartwuchses ansprach. Und er sagte doch tatsächlich: „In Coronazeiten lasse ich alles wachsen, bis ich aussehe wie Karl Marx.“

Ob die damals etwas ähnliches wie Corona hatten und auch nicht zum Friseur konnten? Weil sie beide so zugewachsen aussahen.

Bei diesen Kandelabern überlegte ich, ob es Absicht ist, dass die beiden Lampen unterschiedlich aussehen.

Und jetzt noch ein paar Fotos vom Schloss, was ich für mich immer noch für entbehrlich gehalten hätte. Ich weiß nicht, warum man diesen Klopper dort hingestellt hat. – In einer Buchhandlung erkundigte ich mich, was es mit dem Portal des Originalschlosses auf sich hatte, von dem Liebknecht seine flammende Rede hielt. Und als die DDR das stark kriegsbeschädigte Schloss in den 50er Jahren sprengen ließ, wurde wohl dieses Portal erhalten und dann – allerdings abgewandelt – in das Staatsratsgebäude auf dem Schlossplatz eingefügt. Selbstverständlich hieß der Platz anders, denn ohne Schloss einen Platz „Schlossplatz“ zu nennen – so schizophren war noch nicht mal die DDR-Führung.

 

Ob ich aus Dummheit das falsche Foto gelöscht und demnach hier das gleiche Portal zweimal zeige, weiß ich nicht genau – es gibt jedenfalls zwei, die dicht beieinander liegen und sich meiner Meinung nach nur geringfügig unterscheiden.

Und das war es auch schon von mir und meinem kleinen Pfingst“ausritt“. Die Straßen waren voll mit Elektrorollern und Demonstranten. Plötzlich waren ganz ganz viele Blaulichtwagen und ein Überqueren der Straße „Unter den Linden“ war nicht mehr möglich. Kilometerlang fuhren Motorräder aller Arten vorbei. Teilweise saßen die mitfahrenden Sozia verkehrt auf dem Rücksitz, um zu fotografieren. Es gab uralte Motorroller, ganz tolle Supermaschinen und lustige Beiwagengespanne, aus denen Kinder heraus guckten. Dafür habe ich mich gerne aufhalten lassen.

 

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

41 Kommentare zu “Seit Monaten mal wieder in der Innenstadt gewesen …

  1. Ach Clara, schöne Bilder – Berlin ist schon eine Reise wert. Irgendwann 😉
    Und dann gibt’s Kaffee & Berliner*innen (oder wie gendert man richtig?) 😉

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    • Lieber Sven, mich darfst du nicht nach Genderregeln fragen, weil ich diese künstliche Verlängerung aller Anreden und anderes blöd finde.
      Aber ich frage dich, ob du auch meine „Bitt-Mail“ bekommen hast. Irgendwie traue ich der virtuellen Post immer noch nicht richtig.
      Gruß von mir

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  2. Find ich schön, dass du stellvertretend für mich rausgehst und alles begutachtest. Es ist also noch alles da 😀
    Und zur Impfreklame: Ich hätte es nicht gedacht, aber laut Umfragen sollen nur 66% gewillt sein, sich impfen zu lassen, weitere 13% sind „eher bereit“. Versteh ich nicht…

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    • Hallihallo – aber auch mit der teuersten, aufwändigsten und kulturverschandelndsten Impfreklame wirst du diese Leute nicht überzeugen.
      Ich war gestern zum ersten Mal seit gefühlt einem halben Jahrhundert wieder Doppelkopfspielen – VOR unserer Kneipe im Wind und relativen Kälte, Karten mussten immer festgehalten werden. Und da war auch eine dabei, einiges jünger als ich – die sagte auch, sie ist gesund und sieht es auch nicht ein, sich dieses Impfgift in den Körper spritzen zu lassen. – Vielleicht wird es im Laufe der Zeit so wie mit der Grippeschutzimpfung – viele machen es, viele lassen es bleiben.
      Und du bleib gesund: Das ist ein Claraauftrag mit lieben Grüßen

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      • Ich fürchte, du hast recht. Ich persönlich habe Angst, dass solange das Virus genügend Wirte findet, es immer fleißig mutieren wird. Das zu stoppen ginge nur, wenn genügend Menschen geimpft sind. Die Pocken haben diesen Erfolg ja vorgemacht und so kommt es, dass meinereins die Pocken nur als Narben an den Armen der Eltern kennt – ich habe diese Impfung nicht mehr erhalten müssen und bin sehr froh darum, dass vorangegangene Generationen das für mich erledigt haben.
        Und obwohl die Menschheit seit hunderten von Jahren impft und nachweislich Erfolge erzielt hat, sei es bei TBC, Kinderlähmung, den Pocken oder anderen Krankheiten, die man sich als junger Mensch gar nicht mehr vorstellen kann, gibt es so viele – verzeih mir – Idioten. Vielleicht aber auch gerade deswegen, WEIL wir meine Generation schweren Krankheiten und Seuchen nicht mehr ausgesetzt waren.
        Vielleicht hilft dann wirklich nur, Ungeimpften bestimmte Dinge nicht zu erlauben, um einen „Anreiz“ zu schaffen…

        Vielleicht hilft ein Stein als Kartenbeschwerer beim Doppelkopfen? 😉

        Ich gehe morgen zum Arzt, um mir endlich mein Attest zu holen. Auf der Warteliste für Impfung bin ich ja schon seit ca. 6 Wochen. Bislang erfolglos. Ab Juni sollen angeblich die Betriebsärzte impfen dürfen.
        Vermutlich bieten mir dann Hausarzt, Impfzentrum und Betriebsarzt parallel einen Termin an…

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        • Genau das denke ich auch – du wirst zu gegebener Zeit in Impfangeboten schwimmen oder rudern können und gar nicht wissen, welchem Termin du deine Gunst erweisen sollst.
          Das mit der Immunisierung ist ja so eine Sache – Länder wie wir liegen trotz sehr unvollkommenem Gesundheitsminister und anderer (habgieriger) Politiker und Pandemiegewinnler relativ gut im Pandemierennen – aber so lange diese Krankheit weltweit bei den sehr viel ärmeren Ländern wütet und wütet und tötet, wird es auch immer wieder auf die anderen überschwappen.
          C’est la vie! – Drück dich!

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  3. Sehr schöne Fotos, liebe Clara, und das Wetter echt passabel.

    Hierzulande tat zu Pfingsten
    das Wetter leider hingsten
    weshalb ich mit der neugeborenen Maus
    lieber blieb zu Haus… 😉

    Herzliche Grüße

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    • Hallo Ösi, Frau will nicht meckern, schon gar nicht über das Wetter. Es ist ja stundenweise immer recht passabel, aber kaltkaltkalt – für mich Frostbeule viel zu kalt – aber richtig heiß kann ich auch nicht ab – für mich so zwischen 18° und 30° – das ist mein Wohlfühlbereich.
      Grüße deine Maus von mir und nimm dir was von den Grüßen für dich!

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  4. Da hast du uns ja zu einer feinen Stadttour mitgenommen, liebe Clara. Deine Fotos sind richtig schön. Über dene Fischerinsel und das Nikolaiviertel habe ich erst vor Kurzem einen Bericht gesehen. Es erinnerte mich an meinen letzten Berlin-Besuch. Da war ich mit meinem Jan dort. Meine Güte ist das schon wieder lange her.
    Übrigens, bei Marx war immer Flaute in der Geldbörse. Viel Geld für Frisör gab es da wahrscheinlich wirklich nicht. Die Haasre offen zu tragen war wahrscheinlich aber der Mode geschuldet. Er war ja nicht der Einzige.
    Liebe Grüße von der Gudrun.

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    • Hallo Gudrun, bei dieser blöden Impf-Ärmel Kampagne am Dom musste ich unter anderem auch an dich denken. So viele Leute würden sich gern impfen lassen, und überall hapert es an irgendwas, an dem Stoff, an Terminen oder an sonst was.
      Die Fischerinsel ist und bleibt meine schönste Wohnung in Berlin. In der 16. hatte man so einen herrlichen Ausblick und es war relativ ruhig. Und wir waren noch eine Familie.
      Aber der friedrich-engels war doch etwas betuchter. Wahrscheinlich war es einfach Mode, im ganzen Gesicht Haare zu haben. Lieben Gruß zu dir

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  5. Sehr schöne Fotos! Hab gestern auch einige in der Außengastro gesehen, war aber durchaus zu leicht angezogen….aber sehr schön in ein bisschen besondere Normalität einzutauchen. Es werde Licht….
    Aber 1,70EUR??? Das ist heftig….

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  6. Schöner Spaziergang im wiedererwachenden Berlin! Vielen Dank, auch für die lustige Bemerkung über Marx und Engels.

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    • Ich habe ganz aufgeregt in den alten Kommentaren nach einem von dir gesucht – aber nichts gefunden. Im Normalfall muss ich doch den ersten von einem neuen Blogger immer freischalten – aber nun bist du hier und ich wünsche dir erst einmal einen freundlichen guten Tag.
      Ich stelle mir gerade vor, wie sich unsere Nachfahren der dritten oder vierten Generation über uns und unsere Pandemie unterhalten werden. Ich bin mir nicht sicher, ob wir dabei gut oder nicht so gut wegkommen.

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  7. Liebe CC,
    Auch von mir kommt ein Dank für die durchaus prächtigen Berlinfotos…bei dem Schlossportal mit seiner Geschichte grinste ich so vor mich hin, denn das Portal wirkt auf den ersten Blick wie eine prunkvolle alte Königin, eingezwängt in einem Haufen Verkaufssachbearbeiter mit dicken, wichtig aussehenden Aktenordnern unter den Armen.
    Berlin hat so viele besondere Stellen, Ecken und Winkel, dass ich Tausende Bilder bräuchte und immer noch das Gefühl hätte, gerade mal den kleinen linken Zeh von Berlin erspürt zu haben.
    Durch Deine famosen Bilder und Deine Worte erwacht die Stadt und spricht mit Herz und Schnauze.
    Sehr schön und einen angenehmen Pfingstmontag wünscht Dir
    Amélie 🍃

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    • Hallihallo, liebe Fee, wenn man sich überlegt, dass das gesamte Schloss von heutigen Handwerkern nachgebildet wurde, ziehe ich allein vor dieser Leistung meinen Hut. Da ist tatsächlich sehr viel königlicher Schmuck daran zu bestaunen.
      Witziger Weise hatte ich abends den Film über Dianas Unfalltod und das Verhalten der Queen gesehen – die war aber immer sehr zurückhaltend geschmückt.
      Du hast vollkommen Recht – von mir kommentierte Fotos sprechen vorwiegend mit „Schnauze“, weniger mit Herz, denn ich kann nicht sagen, dass ich Berlin über alles liebe – aber wir haben uns irgendwie aneinander gewöhnt.
      Jetzt will ich noch ein wenig Sonne auf dem Balkon tanken, denn durch den Feiertag ist es heute ziemlich ruhig auf der Straße.
      Und tschüss sagt Clara

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  8. Liebe Clara!
    Schön, dass Du Dich wieder etwas weiter vor die Türe gewagt hast und uns diese Aufnahmen zeigst. Hier war und ist das Wetter auch nicht besser. Ich bin brav drinnen geblieben 🙂 Bei Kandelaber musst ich sofort an Herrn Heinrich denken. Das ist doch ein Wort, über das sich prima philosophieren lässt. Leuchten die labern, hätten bestimmt einiges zu erzählen.
    Komm gut in die neue Woche 🙂
    Liebe Grüße
    Mallybeau

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    • Jetzt habe ich gerade vor zwei Minuten meinen Computer ausgeschaltet. Und du weißt ja, am Handy ist es nicht so gut zu kommentieren. Aber du wirst nicht vergessen, wenn ich den Computer nach einigen Stunden wieder einschalte. liebe Grüße zu dir

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      • Heute, liebe Mallybeau, bin ich sicherheitshalber hier in der Gegend geblieben – richtig Sonne, richtig warm – musste eher was ausziehen als anziehen.
        Und wieder kam ich an einem Eisstand vorbei – der wollte „nur noch“ 1,50 € für eine Kugel haben, aber auch diesen Wunsch habe ich ihm nicht erfüllt. Ich ahne schon, wir werden uns an diese Preise gewöhnen müssen.
        Du nun wieder: „Leuchten, die labern …“ – das ist höchste Schmiedekunst unserer Vorfahren. Aber schlecht zum Staub wischen, da sie so verschnörkelt sind.
        Die neue normale Woche wird ja von dem zweiten Pfingsttag ausgebremst – aber ab morgen kann ich wieder an der Handwerkerspule drehen – oder auch nicht.
        Liebe Grüße

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  9. Ein schöner Berlin-Pfingstbummel. Das Handy macht super Aufnahmen. Meine Haare lasse ich auch wachsen bis ich zweimal geimpft bin. Sehe zwar nicht aus wie Marx aber immerhin wie eine Wetterhexe.

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    • Hallo Ute, das einzige, was mich an Handyfotos ein wenig stört, ist die Übertragungsart zum Computer, wo ich sie ja besser beschneiden und sonstwas kann. Eine Übertragung per Kabel klappt nicht – also schicke ich immer drei oder vier gleichzeitig als Mail und speichere sie dann im Fotoordner und für die Blogausgabe ab.
      Da ich ja seit 20. Mai clean bin, muss ich unbedingt 2 cm Haare ringsherum zum Friseur schaffen.
      Als Marxabbild fehlt dir der Bart!!!!

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  10. Oh, ich denke gerade an meinen „Berliner-Sohn“ und an unsere Treffen in Eurer schönen Stadt. Vor einigen Jahren konnte ich noch gut laufen und mich stundenlang durch Berlin treiben lassen. Später haben wir nicht mehr so viel unternommen, aber schön war es trotzdem. Ich bekomme Sehnsucht……Liebe Grüße aus dem stillen Wendland! Regine

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    • Hallo Regine, ich hoffe, dass es von mir nicht nur der „Gewohnheitsblick“ ist, der Ostberlin von der Architektur und der Gestaltung interessanter auftreten lässt als das ehemalige Westberlin. – Konkurrenz zwischen den ehemaligen Teilen der Stadt außer Acht gelassen, aber ich gehe zum Bummeln nach wie vor gern in die Gegend zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz – und gestern bin ich ja keinen Schritt von „Unter den Linden“ abgewichen.
      Wenn das Wetter so sonnig bleibt wie momentan, dann fahre ich heute wirklich noch einmal stadteinwärts – habe dann aber den Fotoapparat im Gepäck.
      Da uns ja Jens S. ständig und immer Besserung der allgemeinen Gesundheitslage verspricht, kannst du bestimmt bald wieder deinen Sohn in Berlin besuchen. Diese Fahrradtaxis sind eine gute, allerdings teure Alternative für Leute, die nicht mehr so gut laufen können, dennoch viel von Berlin sehen wollen. Ich bin noch nie mit so einem Ding gefahren, weil ich zum Glück immer noch gut laufen kann, und habe sie anfangs abgelehnt – aber damit verdienen sich viele Studenten ihre Miete oder anderes, was sie zum Leben brauchen.
      Pfingstmontagsgrüße aus dem sonnigen Tempelhof

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      • Hallo Clara, ja, die Gegend „Brandenburger Tor – Alexanderplatz“ kenne ich ganz gut und habe mich dort mit großem Vergnügen häufiger auch allein aufgehalten. Ich denke, dass ich meinen Sohn und meine Bald-Schwiegertochter in diesem Jahr noch besuchen werde. Fahrradtaxi? Lustiger Einfall, den ich mir merken werde. Das letzte Mal haben wir so eine Schifffahrt unternommen, die ich sehr genossen habe. Ich möchte so gerne mal in den Zoo und wir hatten schon die Idee, einen Rollstuhl zu mieten, damit ich mich überall zwischendurch hinsetzen kann.

        Aber zuerst will mein Sohn (geimpft) zu mir (auch geimpft) kommen. Darauf freue ich mich sehr, denn wir haben uns sooooo lange nicht gesehen.
        Hier scheint auch die Sonne und ich werde gleich durch unsere wunderschöne Mai-Landschaft radeln! 🙋‍♀️

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        • Ich habe gerade im Fotoordner nach einem Foto von so einer „Fahrradrikscha“ gesucht – aber ohne Erfolg.
          Für dich müsste es eine Fahrraderlaubnis für den Zoo geben, denn das scheint ja noch gut zu funktionieren.
          Fast mit jedem Besuch bin ich aufs Schiff gegangen – es gibt ja verschiedene Fahrten – und alle waren immer wieder schön.
          Wenn ich einen Entschluss vor über 50 Jahren revidieren könnte, würde ich nicht in das große Berlin ziehen, sondern in eine kleinere Stadt – und das große Berlin dann nur als Touristin besuchen 🙂 😉

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          • Ich habe diese Rikschas in Berlin auch schon gesehen. Mit dem Fahrrad durch den Zoo zu radeln klingt verlockend.
            Kannst Du den Entschluss vor 50 Jahren jetzt tatsächlich nicht mehr revidieren? Oder bist Du ganz glücklich in Berlin?😁

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          • Ganz glücklich bin ich sicher nicht in Berlin, sonst würde ich ja so etwas nicht schreiben. Aber mein Sohn hat hier seine inzwischen recht große Firma und er ist der einzige, auf den ich zurückgreifen kann, wenn ich Hilfe in der Wohnung brauche (außer Handwerker natürlich). Aber die Wohnung gehört ja ihm als Eigentumswohnung und wir haben da einen guten Deal. – Schon eine Miete für eine Zweizimmerwohnung in einer anderen Stadt könnte ich mir mit meiner Rente kaum leisten. Und jetzt habe ich diese aufgepeppt (in Vorbereitung), so dass ich das auch genießen möchte. – Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindung sind gut – grün ist um mich herum ein wenig – also, was will ich mehr. – Lieben Wochentagsgruß

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          • Unter den Umständen würde ich auch in Berlin bleiben! Besser geht es fast nicht. Irgendwas ist ja immer!
            Ich wohne so gerne hier in meinem Miet-Reihenhaus in der Provinz. Hier kann ich mir das leisten, in Hamburg oder an der Küste würde ich mir die Mieten für eine vergleichbare Wohnung nicht leisten können. Und darum bleibe ich auch erst einmal hier. Allerdings fehlt mir die Gemeinschaft. Das soziale Leben ist im letzten Jahr doch sehr eingeschränkt worden. Wie gesagt: Irgend etwas ist immer! Liebe Grüße nach Berlin! Regine

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          • Danke noch einmal für die lieben Grüße, Regine. – Ich hatte gerade ein sehr erfreuliches Telefonat mit meinem Superakustiker – der ist zum Beispiel auch ein Grund, weswegen ich hier bleiben möchte – so einen guten hatte ich in den 17 Jahren seit meiner Hörgeräteversorgung noch nicht.

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        • kann ich verstehen, deine berlinsehnsucht. ich war 2019 mit einem rollator in berlin unterwegs, ging ganz gut. mit der tram konnte ich fahren und die menschen waren meist rücksichtsvoll. mit dem fahrradtaxi habe ich mich auch 30 minuten rumfahren lassen, war schön. auf dem rollator kann ich mich jederzeit hinsetzen, es kommt halt darauf an, wie weit du gehen kannst.

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          • Wenn ich nicht alleine bin und ich mich „von mir ablenken“ kann geht das Gehen noch etwa eine Stunde. Es tut nur weh und ist anstrengend. In der Stadt mehr als auf Waldwegen oder am Strand.
            Wenn ich dann mal wieder nach Berlin komme, werde ich mir, so wie Du, zu helfen wissen und das Stadtleben genießen. Es ist wohl hauptsächlich die Erinnerung an unbeschwertes und schmerzfreies Stadtbummeln, die weh tut.

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  11. Moinsen aus Loy,
    das sind sehr schöne `weitwinklige´ Ansichten von Berlin. Vor allem hat das Wetter auch mitgespielt!!
    Ich sitz hier hier mal wieder kalt ohne Sonne und denke, mal ein schönes Fußbad zu genießen.
    Danke für die tollen Fotos den Tipp!
    Liebe Grüße
    Jürgen aus Loy&Baxxter

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    • Als ich heute Viertel nach Acht meine Klüsen öffnete, weil irgendwelche Stoffwechselvorgänge erledigt werden mussten, schien die Sonne in mein Fenster. Sofort dachte ich, dass ich doch lieber heute hätte stadtspazieren gehen sollen – vor allem dann MIT FOTOAPPARAT. Ich großes Vergesstrottelchen hatte diesen gestern nicht eingesteckt. GsD haben ja die Handys doch schon recht brauchbare Kameraapps, auf die ich dann im Notfall zugreife. Nur leider entstehen dort die berüchtigten „Fotos ohne Kopf“, weil ich bei Sonne hinter mir NICHTS auf dem Display erkennen kann. Aber Frau hat da ja so ihre Tricks, so dass das selten passiert.
      Ich finde immer, Berlin muss ja mit besserem Wetter als der Rest von Deutschland belohnt werden, wir haben ja als Ausgleich die vielen Demos und die Regierung – damit sind wir gestraft genug.
      Da freue ich mich aber, dass euch meine Galaxy S7-Fotos gefallen haben – die Sony hätte insofern Besseres liefern können, weil ich dort im Bedarfsfall einen Sucher ausklappen kann.
      Immer noch Pfingstgrüße von Clara aus Tempelhof

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  12. Danke liebe Clara, für den schönen Berlin-Rund-Ritt.
    Hat Spaß gemacht.
    Gruß Heinrich

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  13. Da hast du einen schönen Citywandertag dokumentiert- und jetzt habe ich mitten in der Nacht große Lust auf Erdbeereis. 1,70 die Kugel, sowas Teures habe ich nicht da. Dann vielleicht ´nen Glühwein…

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  14. Dankeschön fürs Mitnehmen, liebe Clara.😊👍

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