Claras Allerleiweltsgedanken


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Neuer Monat … Neues Halbjahr … Neue „Adoption“ geplant

Mein letzter Artikel ist ja schon eine kleine Weile her – zumindest für meine sonstigen Maßstäbe. Aber das liegt daran, dass ich meinem rechten Unterarm ein wenig Schonung angedeihen lasse – er tut schlicht und ergreifend weh. Dank Frau Dr. Google ist es kein Karpaltunnelsyndrom, denn diese „Tunnelkrankheit“ macht andere Beschwerden. Egal, was es ist, wenigstens im neuen Halbjahr muss ich doch wieder mal auftauchen. Zumal der heutige Artikel irgendwie zum letzten passt – aber eben nur ganz anders.

Ich werde mal wieder jemand in mein Dasein, in mein Leben aufnehmen, mehr oder weniger „adoptieren“ – und zwar die heimatlosen Zwillinge Lara und Rala. Die beiden machen es mir ja leicht, denn beide haben eine Vorzugsseite. Die kleine Lara will immer nur an meine linke Seite und ist deswegen diskret blau gekennzeichnet. – Dann ist wohl klar, dass Rala die rechte Seite liebt und auch die rote Farbe. – Hier fremdeln wir noch ein wenig miteinander, denn ich denke immer und immer wieder, dass es doch „Zwillinge“ geben müsste, die NOCH besser zu mir passen, weil sie mir NOCH MEHR gesprochene Worte von anderen als Worte in mein Gehirn transferieren.

Jetzt habe ich die beiden mit ihren Aufgaben vertraut gemacht und sie gebeten, Höchstleistungen zu erbringen. Im Normalfall bin ich nicht so für dieses schneller – weiter – höher – besser, aber solche Maßstäbe hören eben bei den eigenen Ohren auf. Da heißt es: Klappen dicht (nur mit geschlossenen Batterieklappen können sie arbeiten) – Stöpsel in das richtige Ohr und der neuen Klangwelt gelauscht.

Lange genug war ich ja in der Erprobungsphase – kaum ein Akustiker hätte diese Geduld aufgebracht. Ich hätte doch so gern Geräte IN DEN Gehörgängen gehabt. Aber da war leider keines davon tauglich.

 

Jetzt will ich die Sache nicht unnötig in die Länge ziehen – ich werde die „Adoptionsgebühren“ bezahlen

und sie in ihrem jetzigen Zuhause beim Akustiker frei kaufen.

Als ich mein „Sparschwein“ schlachten wollte, habe ich mich aus Troddeligkeit vergriffen und was anderes „geschlachtet“ – da kam zwar kein Geld raus, aber herrlich saftiges Melonenfleisch – ich war entschädigt.