Claras Allerleiweltsgedanken

Neuer Monat … Neues Halbjahr … Neue „Adoption“ geplant

18 Kommentare

Mein letzter Artikel ist ja schon eine kleine Weile her – zumindest für meine sonstigen Maßstäbe. Aber das liegt daran, dass ich meinem rechten Unterarm ein wenig Schonung angedeihen lasse – er tut schlicht und ergreifend weh. Dank Frau Dr. Google ist es kein Karpaltunnelsyndrom, denn diese „Tunnelkrankheit“ macht andere Beschwerden. Egal, was es ist, wenigstens im neuen Halbjahr muss ich doch wieder mal auftauchen. Zumal der heutige Artikel irgendwie zum letzten passt – aber eben nur ganz anders.

Ich werde mal wieder jemand in mein Dasein, in mein Leben aufnehmen, mehr oder weniger „adoptieren“ – und zwar die heimatlosen Zwillinge Lara und Rala. Die beiden machen es mir ja leicht, denn beide haben eine Vorzugsseite. Die kleine Lara will immer nur an meine linke Seite und ist deswegen diskret blau gekennzeichnet. – Dann ist wohl klar, dass Rala die rechte Seite liebt und auch die rote Farbe. – Hier fremdeln wir noch ein wenig miteinander, denn ich denke immer und immer wieder, dass es doch „Zwillinge“ geben müsste, die NOCH besser zu mir passen, weil sie mir NOCH MEHR gesprochene Worte von anderen als Worte in mein Gehirn transferieren.

Jetzt habe ich die beiden mit ihren Aufgaben vertraut gemacht und sie gebeten, Höchstleistungen zu erbringen. Im Normalfall bin ich nicht so für dieses schneller – weiter – höher – besser, aber solche Maßstäbe hören eben bei den eigenen Ohren auf. Da heißt es: Klappen dicht (nur mit geschlossenen Batterieklappen können sie arbeiten) – Stöpsel in das richtige Ohr und der neuen Klangwelt gelauscht.

Lange genug war ich ja in der Erprobungsphase – kaum ein Akustiker hätte diese Geduld aufgebracht. Ich hätte doch so gern Geräte IN DEN Gehörgängen gehabt. Aber da war leider keines davon tauglich.

 

Jetzt will ich die Sache nicht unnötig in die Länge ziehen – ich werde die „Adoptionsgebühren“ bezahlen

und sie in ihrem jetzigen Zuhause beim Akustiker frei kaufen.

Als ich mein „Sparschwein“ schlachten wollte, habe ich mich aus Troddeligkeit vergriffen und was anderes „geschlachtet“ – da kam zwar kein Geld raus, aber herrlich saftiges Melonenfleisch – ich war entschädigt.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

18 Kommentare zu “Neuer Monat … Neues Halbjahr … Neue „Adoption“ geplant

  1. Bei dem letzten Foto freut man sich richtig, dass man keine Wassermelone ist! 😉

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  2. Huhu, Moin Clara.!
    Interessant. Aber zu den Farben Höhis (Hörhilfen): Wer sich die so ausgedacht hat, hat keine Ahnung von der Seefahrt. Aaalso … für mich wäre naheliegender rechts – also Steuerbord: grün, und links, Backbord: rot. Wenn die dann nachts leuchten würden und du dir noch eine Stirnlampe als weißes Topplicht aufsetzt, dann ist’s perfekt 😉
    Ok, mir fehlt gerade mal wieder der nötige Ernst, egal 😉
    ich wünsche dir eine schöne Zeit bis bald mal wieder.

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    • Hallo, du großer Segler vor dem Herrn, ausnahmsweise muss ich dir mal widersprechen. Als sich mein Ehemann und ich im Jahre 1985 getrennt haben, blieb ja viel Zeit, Raum und Neugier für andere und anderes. Und du wirst es nicht glauben, die Zeit danach wurde – länger oder kürzer – nur von Seglern mit eigenem Boot ausgefüllt. Ich versuchte Karriere zu machen, schaffte es aber nur zum Smutje und zum Fockaffen. Bis heute muss ich mir das noch mühsam mit der Backpfeife mit der rechten Hand vorstellen, die auf der linken Wange landet und dort wird es dann rot und ich Backboard.
      Da die HöHis üüüüüüüüüüüüüüüberwiegend von älteren und alten Herr- und Damenschaften getragen werden, können die sicher noch rechts wie rot und (b)lau wie links unterscheiden – also daran wollen wir nicht rütteln – wer war in seinem Leben schon so privilegiert, hat an der Küste gelebt und hatte dazu auch noch Segelzugang?????
      Ginge ich durch das segelferne nächtliche Berlin mit Stirnlampe, müsste ich bei der nächsten Polizeistreife pusten.
      Schön, mal wieder etwas ausführlicher von Käp’n Sven gelesen zu haben sagt
      Fockaffe Clara

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    • Nachtrag: Das Kerlchen auf der Zeichnung kannst du nur als Kind gewesen sein, denn jetzt sehen die „oberen Zacken“ anders aus. 🙂 😉

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  3. Liebe CC,
    Das sind ja zwei süße Pillepoppen!
    Na hoffentlich verwandeln sich die nicht in Frösche, dann hättest Du dauernd Gequake im Ohr.
    Vielleicht aber sehen ja so Babybabelfische aus? Dann allerdings würden sie Dir ausgezeichnet menschliches Kauderwelsch in hörbare und klangvolle Sprache übersetzen.
    Dafür drücke ich jetzt beide Daumen bis sie lila anlaufen wie uralte Leberwurst.
    In unserer geldgeilen Zeit einen Akustiker zu finden, der sein Bestes gibt, um Dir ein besseres Hören zu ermöglichen, ist wie ein Topf voll Gold am Ende des Regenbogens.
    Und geradezu vorbildlich, dass Du Deinem motzendem Arm Ruhe gegönnt hast. Als junge Frau heimste ich mir durch eine falsche Arbeitshöhe des Schreibmaschinentisches eine Nervenentzündung und Sehnenscheidenentzündung beider (!) Arme ein. Musste sechs Wochen lang Gipsschienen tragen. Und leider hilft bei solchen schmerzhaften Überlastungsgeschichten nur Schonung und Stillehalten und das mir ungeduldiger Träumtrine…pfff…🙈
    Alles Gute also – für Deinen kranken Arm und toi toi toi mit den neuen Lauschlümmeln. Bei mir wären das Jungsnamen. Peter und Paul 😉
    Liebe Grüße
    Amélie

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    • Liebe Amélie,
      Jungens könnten sie ja sein, die beiden Ohrdremmel, aber dann müsste doch der lieben Unterscheidung willen der eine R-aul und der andere Lukas oder so heißen – aber da du ja solche nicht hast, musst du dir auch keine Taufnamen ausdenken.
      Die jetzigen von Signia (ehemals Siemens) quaken zwar nicht, aber ich denke sehr oft, ich hätte ein Vogelnest mit einem ganz kleinen Vogel drin – so hört sich das an. Störend, kann ich nur sagen.
      Mein repariertes Gerät ist zurück – mein Akustiker hat extra angerufen – und dann bringen wir die Sache endlich zu Ende. Ich glaube ihm jetzt endlich, dass ich nie und nimmer immer alles verstehen werde – ist eben so. – Als freudigen Ausgleich hat mein Superhandwerker heute angerufen und fest versprochen, dass er 100%ig im Juli kommt, um den Balkon schön zu machen.
      Der „Kerl“ ist mehr oder weniger gleich zwei Töpfe voll Gold – bei den vielen, die ich seit 2004 schon kennen gelernt habe, kann ich mir echt ein Urteil erlauben.
      Ich habe schon wieder eine Runde im Fernsehsessel vorgeschlafen – deswegen bin ich jetzt putzmunter.
      Eben solche Grüße schickt dir Clara

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  4. Die Dinger sehen aus, wie Mini-Fische an einer Angel… 😉
    Witzig irgendwie.

    Ich höre nicht nur schlecht, ich sehe auch noch schlecht.
    Ach ja, das Alter… das Alter…

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    • So unrecht hast du mit diesem Vergleich gar nicht, lieber Ösi – es sind zwei fette GOLDfische, die ich hier aus dem riesengroßen Teich der Hörgeräte fische.
      Mein Standardspruch: Gut hören kann ich schlecht, aber schlecht sehen kann ich gut. – Komm du erst mal in mein Alter!!!!!

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  5. Mit solchen Dingern müsste ich mich auch beschäftigen. Noch will ich nicht. Nachfragen will ich auch nicht. Eigentlich will ich gar nichts. Ist eben manchmal so.
    Welche Hormönchen nimmst du, um so dermaßen agil zu bleiben? (Spaßfrage!)

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    • Ich wäre die letzte, die dich überreden will – aber ich fand sie für mich eine ungeheure Bereicherung und inzwischen kann ich mir mein „Außenleben“ ohne Stöpsel im Ohr gar nicht mehr vorstellen. Fernsehen ohne Bluetoothgeräte ist eine Katastrophe, auch wenn die Normallautstärke gar nicht so wesentlich überschritten wird – aber es wäre so superanstrengend.
      Ich trage sie ca. 14 und mehr Stunden am Tag – also auch zu Haus in der leeren Wohnung.
      Als „Hormon“ nehme ich momentan gerade Melonen – da sie im Ganzen nicht zu schlucken sind, teile ich sie in Scheiben und dann in Stücke – die geben echte Toilettengehpower. Und ich schlafe viel, viel mehr als noch vor längerer Zeit, da bin ich ja teilweise nach 2:00 Uhr in der Früh schlafen gegangen – allerdings dann auch später aufgestanden als jetzt.
      Und als drittes: Ab und an spielen wir wieder Doppelkopf – das ist schon fast eine Droge, nicht nur ein Hormon.

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  6. Herr E. hat heute auch Termin beim Akustiker, durfte Probe hören. Ich hoffe, dass er sich richtig entscheidet. Beim Fernsehen klappt das schon mal gut. Ich muss nicht Lärm ertragen oder die ewige Frage: „Was hat er gesagt?“
    Viel Glück mit deinen Hörhelfern, liebe Clara. Und auch dein Arm soll sich wieder fein bessern.,
    Liebe Grüße.

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    • Hallo Gudrun, dann hat er ja schon Geräte zur Probe, die den Fernsehton DIREKT in die Geräte leiten und der Fernsehton trotzdem erhalten bleibt. Bei den Funkkopfhörern, die man am Fernseher anschließen kann, ist ja der Nachteil, dass der Raumton weg ist und du könntest dann nur Bild sehen ohne Ton.
      Ich bin immer und immer wieder froh, dass es diese Hilfen gibt – so wie du dich über deinen Fridolin freust. Wenn es nicht anders geht, nehme ich diese „Huckel“ hinter den Ohren gern in Kauf.
      Lieben Gruß zu dir

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