Claras Allerleiweltsgedanken

Zwei Kluge, ein Gedanke …

25 Kommentare

Als ich am Donnerstag bei meinem Lieblingsakustiker war – grammatisch vollkommen verquer, da ich nur einen einzigen habe – empfing er mich gut gelaunt, trotz der Mails, die ich ihm mit den Fehlermeldungen geschickt hatte.

Er hinwiederum hatte seine Hausaufgaben gemacht und sich mit Phonak kurzgeschlossen. Ich hatte im letzten Artikel folgenden Verdacht geäußert: „Mir ist so, als wenn sich das Gerät von der Drosselung der lauten Straßengeräusche ab und an erholen muss und mir zeigen will, wie laut es wirklich wäre, wenn es Phonak Audeo Paradise 90 nicht gäbe.“

Und genau so ähnlich ist es abgelaufen. Er wollte mich und mein Gehör schonen und hat deswegen die lauten Straßengeräusche zu stark gedämpft. Und das war wohl offensichtlich für die Software zu viel. Er hat es ein wenig korrigiert und seit dem ist es nicht wieder aufgetreten.

Dann zeigte ich ihm mit anklagenden Augen, dass die Phonak-App mich nicht annehmen will, weil sie meine Hörgeräte nicht erkennt. – Und das war für ihn ein Kinderspiel. Er hat sich sehr über mein neues Samsung S20 gefreut, weil er so ein Handy noch nicht in den Fingern hatte. Aber da oder da gesucht, Untermenüs geöffnet, Haken gesetzt und schon ist sie da, die App. Ich muss nur früh Bluetooth auf dem Handy einschalten und sofort werden mir wichtige und unwichtige Meldungen in die Ohren geleitet. Für Benachrichtigungen habe ich mir „Alien“ aufgesucht – das hört sich an wie „huschhusch“.

Also ist momentan erst mal alles okay. Der Akustiker erholt sich jetzt mit Frau und Sohn auf Rhodos – und das hat er sich auch redlich verdient.

Jetzt zeige ich euch ein paar Fotos. Der nette Mensch von CVS, der mir alles vom alten Handy auf das neue kopiert hat, hat es tatsächlich geschafft, dass das neue aussieht wie der große Bruder vom älteren. – Ich habe sie extra unterschiedlich angezogen, damit ihr sie nicht verwechselt.

Die Fläche, die ich mit Pfeilen gekennzeichnet habe, ist eigentlich das Eingabefeld für den Fingerabdruck. Doch an dieser Eingabe bin ich bisher gescheitert. Ich kann streichen, Muster, Pin, Code – aber nicht biometrisch. Die Gesichtserkennung hat auch nicht gewollt – ich hatte zwei Fotos hinterlegt – aber die Vorderkamera sagt zu mir (in übertragenem Sinne): „Das ist nicht die Person, der das Handy gehört.“

Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben – das bekomme ich sicher auch noch hin. – Auf dem nächsten Foto sieht man eindeutig, dass das lila Dingens der Clara Himmelhoch gehört.

Ich finde es schön, dass die Hülle auch von der Seite lila ist.

Schluss jetzt – genug geschwärmt. – Gestern wurde eine Gastroskopie bei mir gemacht. Da ich auf einer Schlafspritze bestanden habe, überfiel mich keinerlei Brechreiz beim Einführen des Gastroskops – es ist wohl alles in Ordnung. Vor Jahren hatte ich in der gleichen Praxis eine andere „Innenraumbesichtigung“ ausführen lassen und habe mich – genau wie heute – in der gleichen Eisdiele belohnt.

Warum die Fotos mit dem neuen Handy so furchtbar geworden sind, weiß ich nicht – das ist aber im Moment mein kleinstes Problem.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

25 Kommentare zu “Zwei Kluge, ein Gedanke …

  1. Huhu, da wäre ich!
    Wann warst Du denn am Nischel?

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    • Hallo, jetzt muss ich schnell bei Kommentaren deine Mailadresse finden.
      Ich glaube, ich war das letzte Mal in Chemnitz, als es noch K-M-Stadt hieß, weiß ich aber nicht ganz genau. AM Kopf war ich da schon, aber natürlich nicht AUF dem Kopf.
      Gruß zu dir

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      • Sehe ich ganz genau so – im Laufe der Jahre, als es immer schlimmer wurde, bin ich tatsächlich bescheidener geworden und auch dankbarer, dass es immer noch Situationen gibt, wo es sehr gut funktioniert (mit Bluetooth im Handy verbunden funzen alle Videos, Sprachnachrichten bei WA und Telefonate, Fernsehen sowieso.

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  2. Nee, also peinlich muss dir da nix sein. Es gibt immer Katastrophen da draußen, die irgendwen betreffen. Wenn wir uns das ständig vor Augen führen würden, würden wir vermutlich sofort Selbstmord begehen. Man kann nur die kleinen Probleme im eigenen Leben bekämpfen – und sich bemühen, hier und da etwas Gutes für andere zu tun, sofern man denn noch etwas Kraft übrig hat. Da hilft aber auch schon Tür-aufhalten, lächeln, jemandem ernstgemeint einen schönen Tag wünschen (und nicht nur runterleiern).

    Und ohne Gehör zu sein, ist ein ziemlich großes Problem. Umso besser, dass sich das doch so relativ einfach beheben ließ – trotz des vorangegangenen Ärgers!
    Insofern hoffe ich jetzt, dass das besser wird und du dich mit Lara und Rala doch noch anfreundest 😉

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  3. Neues Handy und lecker Eis, na, dir gehts doch gut. Auf die Untersuchung dazwischen könnte man allerdings gerne verzichten.

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    • Irgendwie habe ich mich ein wenig geschämt, als ich den Artikel online gestellt habe – als wenn es zur Zeit keine anderen Probleme gäbe. Ich werde gleich noch einen anderen Post hinterher schicken.
      Die Untersuchung ohne Narkose wäre nicht durch meinen Hals gegangen – aber so habe ich NICHTS davon gemerkt – ich trete offensichtlich immer sehr schnell weg, das habe ich schon bei den Darmspiegelungen und den Augen-OPs bemerkt.
      Mal sehen, ob die Geräte heute beim Doko halten, was ich von ihnen erwarte.

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  4. Das Eis hast Du Dir redlich verdient, liebe Clara 🙂 Sorry, muss gleich wieder weg. Veranstalte heute einen kleinen Flohmarkt. Vielleicht finde ich heute Abend noch Zeit. Mach‘s gut 🙂 Liebe Grüße

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    • Ich drücke meine Daumen platt, dass dein kleiner Flohmarkt bisschen was für dich einbringt. – Ich war Geld ausgeben, weil ich den Einkauf schon eine Woche vor mir hergeschoben habe.
      Heute Abend habe ich -Turnier – da können und müssen sich die Drömmel bewähren.
      Gruß zu dir

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      • Danke fürs Daumendrücken. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und kaum jemanden aus dem Haus gelockt. 🙂 Immerhin 40 Euro in 6 Stunden 🙂 Jetzt drücke ich Dir die Daumen, dass Du heute beim Doppelkopf unschlagbar bist und den Hauptpreis absahnst 🙂

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        • Das tut mir sehr leid für dich, ich hätte dir eine weitaus fettere Ausbeute gegönnt.
          Ich habe beim Turnier eine meiner Lieblingszahlen als Position erreicht. Als die 13. Position aufgerufen wurde, war ich es nicht – insgesamt waren wir 18 Spielerinnen.
          Ich wunderte mich sehr, dass ich so viele Punkte erreicht hatte.
          Und dann kam die Nummer 7 und das war ich. Fand ich sehr schön.
          Lieben Gruß zu dir

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  5. Dass eine Gastroskopie nichts Erfreuliches ist, hatte ich im Vorfeld vermutet. Dennoch habe ich sie gegoogelt.
    Nö, nö, nö.
    Die Gastroskopie überlasse ich lieber meinen Gästen… und gehe lieber gleich ein Eis essen… 😉
    Herzliche Grüße vom Ösi

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    • Du nun wieder. Hätte mir der Arzt die Betäubungsspritze verweigert, wäre ich innerhalb von 2 Minuten aus dem Behandlungsraum raus gewesen. So habe ich NICHTS gemerkt und mir tat auch absolut nichts im Hals oder wo anders weh.
      Da sind wir also schon zu dritt am Eistisch – da können wir ja gleich ein bisschen Skat spielen.
      Clara gibt die herzlichen Grüße dankend zurück und packt eigene dazu

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    • Ich bin auch dafür, die Gastrokopie lieber durch Gastronomie zu ersetzen…😎

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      • Liebe Fee, sollte ich noch einmal im Leben so eine Untersuchung durchführen zu lassen, werde ich dem Arzt euren Vorschlag unterbreiten. – Sicherlich nicht mehr dem gleichen Arzt, denn der ist dann sicher schon in Rente.
        Aber mit Betäubung ist es üüüüüüüüüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht schlimm.

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        • Liebe Freundin, ich hatte bereits ein Magengeschwür und dafür wurde ich ebenfalls gespiegelt….stimmt, mit Betäubung bekommst Du davon nichts mit…und Du hast Dich ja mit Eis belohnt, das war schon genau richtig herum: erst Gastroskopie, dann Gastronomie….;-)

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          • Liebe Amelie, du sagst es: Erst gucken (lassen) und dann schlucken (dürfen).
            Er hat nicht auf meine Schilderung der Beschwerden gehört, die sich ja nur im oberen Drittel der Speiseröhre abspielen. Aber so weiß ich auch gleich, dass mein Magen gut aussieht – von innen! Die rein gepumpte Luft hat danach in der Wohnung Folgen gezeigt.
            Alles gut gewesen bei Feiern?
            Ganz lieben Gruß zu dir!

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  6. Liebe Clara,
    Eisdielen sind ein Vorraum zum Paradies. Ich halte mich dort auch gerne auf.
    Wenn ich mal in den Himmel komme, davon gehe ich aus, möchte ich auch in die Eisabteilung.
    Aber selbst die Hölle wäre akzeptabel, wenn es dort auch eine Eisdiele gibt, die die Sache erträglich macht. 😉
    Gruß Heinrich

    Gefällt 3 Personen

    • Lieber Heinrich, ich kann mich immer noch nicht entscheiden – falls ich gefragt werden sollte – ob ich nach oben oder nach unten will. „Himmelhoch“ würde ja vermuten lassen, dass ich nach oben komme, auch wenn ich gar nicht richtig will. Aber ich kann auch ganz leicht „Höllentief“ daraus machen. – Ich denke, oben sind die, die IMMER brav waren – und das ist doch ein wenig langweilig. Ich bin zwar auch sehr oft oder vielleicht sogar meist – zumindest jenseits der 50 – aber ich denke dennoch, dass unten die interessanteren Leute sind, wenn man mal von den Politikern und Schwerverbrechern absieht. – Schau’n wir mal.
      Doch wie soll sich bei so einer Gluthitze eine Eisdiele halten???
      Danke für den interessanten Denkanstoß sagt Clara

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    • Liebe CC,
      Hier kann ich mich Heinrich Beifall nickend anschließen…
      und fein was Du vom inzwischen verurlaubten Akustiker berichtest.
      Geschäftige Grüße – ich schnibbele gleich Salat für Geburtstagsfeier von Töchting und Opa…:-)
      Amélie

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