Claras Allerleiweltsgedanken

Es ist mir fast ein wenig peinlich …

36 Kommentare

… dass ich gestern meinen Artikel online gestellt habe, bei dem man das Gefühl bekommen könnte, die Welt ist halbwegs in Ordnung. Aber so ist meine Gefühlswelt nicht – ich kann stundenlang nicht einschlafen, weil mich die Berichterstattung aus dem Fernsehen verfolgt, weil ich mir ausmale, wie sich diese Menschen fühlen müssen.

Die Welt ist keineswegs in Ordnung.

Die Natur führt gerade einen Verteidigungskrieg gegen die Menschen.

Ich glaube, das, was einige Landstriche in Deutschland gerade miterleben und -erleiden mussten, hat durchaus was mit Krieg zu tun. Ob es der große bis 1945 war, der Deutschland betroffen hat, oder die vielen anderen, die die ganzen letzten Jahre die Wohnungen, die Existenzen oder die Leben von unsäglich vielen Menschen zerstört haben. Aber das war ja alles ganz weit weg von uns – egal, wo die Menschen nachher Hilfe brauchten oder gar flohen, um in anderen Ländern Asyl zu finden.

Es gab auch Naturgewalten wie Taifune, Hurrikans, Feuersbrünste, Erdbeben oder oder oder, die die Betroffenen innerhalb kürzester Zeit um alles gebracht haben, was ihr Leben ausmachte. Doch wie schnell waren solche Horrormeldungen wieder vergessen – das passierte ja alles ganz weit weg – Australien ist ja noch nicht mal in Europa, geschweige denn in Deutschland.

Ich für mich weiß, dass ich in solch einem Falle nicht mehr die Kraft hätte, von vorn anzufangen.

Warum sage ich, die Natur führt einen „Verteidigungs“krieg? Über Jahre, Jahrzehnte und viel länger hat der Mensch die Natur ausgebeutet, Flüsse begradigt, weil er das gewonnene Land zum Bauen haben wollte, er hat Flächen versiegelt, so dass weniger Wasser bei Regen ablaufen kann – er, der Mensch, hat sich zum Herrscher über die Natur erhoben und nicht in ihrem Sinne re(a)giert. GEWINN war und ist die oberste Maxime.

Das schlimme bei solchen kriegsähnlichen Verwüstungen, wie sie das Wasser gerade in Teilen Deutschlands angerichtet hat, ist die Tatsache, dass es meist weniger Schuldige trifft – Leute, die die Gesetze und Veränderungen, die den Klimawandel schon vor Jahren hätten bremsen können, leben meist gesichert mit sehr viel Geld und haben solche Schäden nicht auszubaden.

Als Greta Thunberg in die Öffentlichkeit getreten ist, um für unser Klima zu arbeiten, gegen die klimaschädlichen Verhaltensweisen zu protestieren, wurde sie von anderen Kindern und Jugendlichen unterstützt – nur von den meisten Erwachsenen wurde sie verlacht oder sogar noch schlimmer – sie alle, die am Freitag protestierten, wurden als Schulschwänzer abgestempelt. Es sollte uns Erwachsenen zu denken geben, dass Jugendliche weiter denken können als Erwachsene – aber sie sind ja auch später am meisten davon betroffen, was wir ihnen hinterlassen.

Wenn es nicht schon 5 NACH 12 ist, dann ist es bestenfalls wenige Sekunden vor 12.

Ich überlege immer und immer wieder für mich, wie ich mich klimaneutraler verhalten kann. Leider ist ein Einkauf bei einem Discounter nicht dafür geeignet, Plastik einzusparen, da dort fast alles eingeschweißt ist. Aber ich kann nicht wo anders einkaufen. Und leider habe ich es auch noch nicht ganz geschafft, auf Fleisch und Wurst zu verzichten – aber ich reduziere es mächtig.

Die Erlasse der Politik, die das Verbot von Plastik betreffen, finde ich teilweise einfach nur lächerlich. Es müsste doch machbar sein, jeden to-go-Kaffeebecher mit einem Euro Preis zu belegen.

Ich wünschte all den Politikern von der AfD, die den Klimawandel immer noch hartnäckig verleugnen, dass sie genau in den am schlimmsten betroffenen Gebieten ihre Protzvilla stehen hätten, die dann vor ihren Augen zusammengebrochen und weggeschwemmt worden wäre.

Nur hätten diese Leute als erste und auch am meisten Hilfe bekommen, da sie ja an der Quelle sitzen – nur all ihre wirklich rein PERSÖNLICHEN Dinge wären unwiderbringlich verloren.

Warum schreibe ich das jetzt alles. Ich bitte nicht für jemand konkret, da ich niemand von den Betroffenen persönlich kenne. Nein, es ist einfach ein ganz spontan aufgekommenes Hilfebedürfnis – zumindest bei mir. Ich weiß keinen anderen Weg als zu spenden.

Ich appelliere an euch, wenn ihr einen Betrag gleich welcher Größenordnung – ob einstellig, zweistellig oder dreistellig – erübrigen könnt, dann spendet es bitte für die zahlreich angelaufenen Hilfeprogramme.

Wer weiß, wer das nächste Mal betroffen ist und Hilfe braucht.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

36 Kommentare zu “Es ist mir fast ein wenig peinlich …

  1. Oh ja Clara. Wenn man alles verloren hat ….
    Was diese Menschen fühlen kann man wohl nur ermessen, wenn man selbst mal in solch einer Situation war.
    Ich weiß, mein Großvater und mein Vater waren nach der Flucht 1945 aus Pommern allein deshalb traumatisiert, weil sie alles verloren hatten.https://sven2204.wordpress.com/2012/09/05/nachdenkpause/
    Epigenetisch betrachtet hat sich auf mich und sogar noch meine Tochter vererbt, dass wir ein besonderes Verhältnis zum Eigentum haben, uns mitunter schleckt von materiellen Gütern trennen könne. obwohl ich mein Haus nicht „verloren“, sondern verkauft habe, träume ich heute manchmal noch davon, ich würde in ihm leben. Alleine. Im großen Haus. Und bin beim Aufwachen froh, dass das nur ein Traum war.https://sven2204.files.wordpress.com/2021/08/aw210803-zuclara-hochwasser1997-2021.jpg
    Beim Anblick des Bildes im Netz von der Ahr 2021 musste ich an 1997, als ich mit einem Hilfskonvoi an der oder war. Manche Bilder vergisst du nie!
    Und tschüss!

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    • Moin lieber Sven, zuerst staunte ich, warum ich einen Kommentar von dir freischalten musste – aber dann fiel mir die Regelung mit den Links ein – aber du hast doch nur zwei eingesetzt, ich dachte immer, erst bei drei kommt diese Sperre.
      Egal – wie auch immer das meine Familie gemacht hat, aber wirklich ausgebombt wurde wohl niemand – aber wie wir inzwischen immer wieder dokumentiert bekommen, muss es ja nicht das Wasser sein, Erdbeben oder Feuer können genau die gleichen katastrophalen Folgen haben.
      Ich war zwei Tage später beim Doppelkopfspielen und konnte es partout nicht begreifen, dass niemand auf mein angeschnittenes Spendenthema eingehen wollte – alle redeten sich damit heraus, dass nicht ALLES Geld bei den Opfern ankommt, dass die organisierenden Institutionen zu viel behalten würden. Stattdessen unterhielt man sich, das wievielte handgenähte Paar Schuhe man sich doch bestellen könnte, weil die sich soooooooooooooooooo bequem laufen – und das muss man natürlich auch bezahlen.
      Meine Möbel in der Wohnung, die zum großen Teil von 1969 oder 1981 sind, zeugen bei mir, dass ich auch nicht so schnell etwas wegwerfe.
      Die Naturkatastrophen werden immer schneller kommen – und vor allem – sie werden Deutschland nicht mehr verschonen, wie das ja vor langer Zeit bis auf die üblichen Rheinhochwasser immer gewesen ist.
      Ganz ganz ganz liebe Grüße zu dir

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  2. So , liebe Clara. Tut mir Leid, dass ich erst jetzt schreibe, aber ich war gestern mit Kisten packen beschäftigt, die auf einen Lkw geladen werden und morgen ins Hochwassergebiet gebracht werden. Meine kläglichen Flohmarkteinnahmen sind natürlich auch in der Spendenkasse gelandet. Ansonsten geht es mir wie Dir und vielen anderen. Das Ausmaß der Katastrophe macht betroffen und sprachlos. Schön finde ich zu sehen, wie viele jetzt aber mit anpacken und von überall her kommen und Geräte für Räumarbeiten schicken. Da ist mir das Verhalten eins gewissen Herrn L. hingegen höchst zuwider. Ich hoffe inständig, dass er nicht der neue Kanzler wird, wenngleich ich es befürchte 🙂
    Liebe Grüße, mach‘s Dir trotz allem gemütlich 🙂

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    • DIR, liebe Mallybeau, muss nie und niemals was leid tun, was mit einem Kommentar bei mir zu tun hat. Ich schlampere ja in letzter auch ein wenig rum – aber so 100%ig in Ordnung ist mein rechter Arm noch nicht – wie sollte er aber auch, wo ich doch ständig und immer am neuen Handy herum“spiele“ und probiere. – Beim Fotografieren müssen mir aber noch 10 Lichter oder Kerzen aufgehen, denn bisher merke ich noch nicht viel von den gepriesenen Fotos.
      Dass du mit deinem wirklich wenigen Geld deinen Erlös gespendet hast, ist so etwas von erstaunlich. Gestern beim Doko brachte ich das Gespräch aufs Spenden. Leute, die nur Biosachen kaufen und handgearbeitet Schuhe für ??? Euro tragen, erzählen was, dass sie sich das nicht leisten könnten. Außerdem „versickert“ das Geld ja eh nur für die Organisation der Spendengelder und kommt nicht bei den Leuten an. – Dass die gesamte Infrastruktur von Strom, Wasser, Gas, Telefon und Straßenbau einschließlich Feuerwehr und Krankentransporte auch bezahlt werden müssen, hat sie kaum interessiert – „es landet ja doch nicht bei den Betroffenen!!!“
      Wenn ich doch mit mehr Geduld überzeugen könnte.
      L. als Kanzler und ich verschenke meinen Fernseher oder schaue keine Nachrichten mehr. Aber Frau B. will ich mit ihrer für mich sehr unangenehmen Stimme auch nicht immer hören.
      Frau hat’s nicht leicht bei der Wahl.
      Tschüss zu dir!

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  3. Menschenskind, wie hervorragend du es auf den Punkt gebracht hast!

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    • Liebe Wildgans Sonja, ich habe Trinkwasser, ich habe Strom, ich habe ein Bett in einer trockenen Wohnung, ich habe einen funktionierenden Telefonanschluss, ich habe Hörgeräte … und offensichtlich habe ich mehr, als ich wirklich brauche, denn sonst würde ich nicht meine noch brauchbaren Fenster erneuern, neue Plissees an die Fenster bringen und meinen Superhandwerker den Balkon verschönern lassen. – Wie die Spareinlagenbetrachtung zeigt, haben sehr, sehr viele Leute in Deutschland Rücklagen – und dabei spreche ich nicht von den Millionären, Multimillionären und Milliardären, die es wohl auch in Deutschland gibt.
      Und deswegen habe ich mir folgendes vorgenommen.
      Meine HGs habe ich durch einen sehr nützlichen Hinweis meines Akustikers um sehr viel im Preis gesenkt zu kaufen bekommen (soll endlich in 3 Wochen nach seinem Urlaub über die Bühne gehen, der Kauf), davon werde ich die Kosten für das Handy absetzen, denn das musste ich mir einzig und allein wegen der nicht funktionierenden Phonakapp kaufen – aber da ist immer noch eine gute dreistellige Differenz – und die werde ich spenden.
      Ich bin mir nur noch nicht ganz klar, ob das alles an die deutschen Flutopfer gespendet wird, denn in vielen anderen Ländern sind die Menschen am Verhungern – ich würde gern Millionär sein und viel mehr helfen können. Doch ich habe das Gefühl, selbst eine Million würde verzischen wie ein Tropfen auf der heißen Herdplatte.

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  4. Nun, wir haben sowas ja immer wieder. 1962, 2002, 2013. Und ja, das wird definitiv „mehr“ und „häufiger“ werden.
    Vielleicht braucht es ja für den ein oder anderen dieses „Augenöffnen“, um etwas mehr zu tun, die „richtige“ Partei zu wählen, etc. etc.
    Manche werden wohl für immer unbelehrbar bleiben – aber auch die werden sterben.
    Was mich persönlich am Spenden so ärgert ist, dass die Klimakatastrophe auch mit politikverursacht ist und ich da erwarte, dass offizielle Hilfsgelder fließen und nicht irgendwer seinen Notgroschen hergeben muss, während der Staat in Summe auf einem Haufen Geld hockt…

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    • Liebe Roe, wenn ich es wirklich schon genau wüsste, wen ich wählen werde, ich weiß nur ganz genau, wen ich NICHT wählen werde – aber damit ist mein Latein auch schon am Ende.
      Ich glaube, um all diese Schäden auch nur halbwegs zu lindern oder gar zu heilen, müssten alle Menschen aus Deutschland ziemlich viel spenden und der Staat auch noch seine Finanzkassen öffnen. Nach der Staatsverschuldung, die durch Corona entstanden ist, werden die Löcher immer größer.
      „Notgroschen hergeben“ müssen bestenfalls die Opfer – alle anderen können selbst entscheiden, in welcher Höhe sie helfen wollen, die Folgen zu lindern.

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  5. Ich stimme zu, allerdings glaube ich nicht daran, dass die Natur einen Krieg führt. Das, was passiert, ist die Folge des Klimawandels. Und dass wir Menschen zum großen Teil dafür verantwortlich sind, kann ja nicht wirklich geleugnet werden. Nun hat die Konsequenz auch Deutschland getroffen, darum nehme ich es intensiv wahr. Es ist schlimm, ich bin betroffen, aber nicht wirklich überrascht.
    Ja, spenden werde ich auch. Liebe Grüße nach Berlin! Regine

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    • Liebe Regine, in meiner lange zurück liegenden politischen Bildungszeit habe ich so etwas wie von „gerechten“ und „ungerechten“ Kriegen gelernt. Wenn sich ein Volk mit Gewalt von seinen Unterdrückern befreien wollte – auch mit kriegerischen Handlungen – war und ist das so etwas wie ein gerechter Krieg.
      Ich schrieb von „Verteidigungskrieg“ – so, als wenn die Natur sich rächen will für all die üblen Sachen, die ihr im Laufe der Jahre angetan wurden.
      Klimaschutz ist in Deutschland offensichtlich nicht so ganz einfach. Sollen mehr Windräder gebaut werden, gibt es Tausende, die dagegen protestieren.
      Wäre ich Umweltministerin, ich hätte schon längst die Plastikbeutel in Discountern und überall mit saftigen Kosten belegt. Wenn jede größere Tüte 0,50 € und die kleinen 0,10 € kosten, würden sich vielleicht doch viele dazu druchringen, wieder eigene Beutel mitzubringen, damit der Einkauf nicht 2,00 € teurer kommt.
      Für Obst und Gemüse kann man diese kleinen bis zur Unendlichkeit nutzen – sogar viele davon abrollen und in die Tasche stecken. Es gibt 3 weiße Stoffbeutel zu kaufen, in die man wirklich (fast) alles Obst verpacken kann. Außerdem kann man Äpfel, Bananen und anderes auch OHNE Tüte kaufen.
      Aber all solche Sachen kann man offensichtlich nicht dem Verbraucher überlassen, das muss staatlich geregelt werden – und schon spricht ein großer Teil von Bevormundung. Wirklich richtiger Klimaschutz wird nicht ohne Bevormundung stattfinden können – und auch die Firmen, die fast alle Lebensmittel einschweißen, müssen davon betroffen sein und nach Alternativen suchen. Früher ging es oft mit Papiertüten.
      Ich komme gerade vom Sonntagsmarkt, bei dem ich immer bei Türken Obst und Gemüse kaufe. Der schaut mich so etwas von überrascht an, wenn ich eigene Plastiktüten (von ihm von voriger Woche, wo es nicht anders ging) und einen Einkaufsbeute. dabei hatte, denn für eine Melone braucht es keine große rote Plastiktüte. Ich habe ihm erklärt, dass es gut wäre, wenn die 50 Cent kosten würden. – An der Haltestelle standen sehr viele Leute mit sehr, sehr vielen Plastiktüten in den Händen.
      Ich bin so unglücklich, aber leider auch so hilf- und ratlos.
      Lieben Gruß aus Berlin

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      • Liebe Clara, ich glaube eben nicht, dass die Natur denken und sich rächen oder einen Krieg führen kann. Sie denkt ja nicht menschlich. Aber egal, ich weiß, was Du meinst und kann auch Deine Hilf-und Ratlosigkeit nachvollziehen. Mir geht es ja ähnlich. Ich denke, Du tust, was Du kannst und du bist offen für Neues. Für die große (gesellschaftliche) Transformation ist die Politik zuständig. Na ja, und wir als Gesellschaft natürlich auch. Wir könnten z.B. alle gemeinsam damit anfangen, eine Wirtschaft ohne Wachstum zu denken. Alles braucht vielleicht mehr Zeit, als wir noch haben. Und die Natur kommt ja auch ganz gut ohne uns klar, aber wir nicht ohne die Natur! Wenn viele Menschen weltweit das verstehen, kann es noch Hoffnung geben. So sehe ich das! Heute bin ich gerade so dankbar, dass es mir so gut geht und ich will auch weiterhin mein Leben genießen, ohne die vielen Probleme zu verdrängen. Liebe Grüße nach Berlin💝! Regine

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        • Regine, du hast genau meine Gedanken nachvollzogen. Ich weiß, dass ich die Natur ein wenig zu sehr vermenschlicht habe. Aber dass sie sich wehrt, davon gehe ich nicht ganz ab.
          Langsam habe ich das Gefühl, dass jedes neue Jahr mehr Probleme als das alte bringt, aber weniger als das kommende. 2020 dachten wir alle, es könnte nur noch besser werden – doch 2021 hat leider das Gegenteil bewiesen. – 2023 wird all dem hoffentlich nicht die Krone aufsetzen.
          Lieben Gruß

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          • Ja, es ist nicht leicht, aber wahrscheinlich war es das noch nie so wirklich. Irgendwas ist ja immer (gewesen). Darüber könnte ich jetzt ein ganzes Buch schreiben. Weißt Du ja auch selbst. Wir dürfen uns nur nicht darin verlieren und aufgeben. Davon hätte niemand etwas. Wir tun, was wir können und wollen und machen auch ab und zu Pausen, in denen wir es uns gut gehen lassen! Das ist auch wichtig!😃

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          • Regine, bei mir hätte es gestern beinahe eine „Sympathieüberflutung“ gegeben. Meine Waschmaschine lief und ich war etwas einkaufen. Dem Himmel sei Dank, dass ich zeitig genug zurück war. Der Abfluss des Waschbeckens war zum zigsten Mal mal wieder verstopft. Das Abpumpwasser, was unterhalb des Waschbeckens in den Ablauf gepumpft wird, konnte nicht schnell genug ablaufen und die Dreckbrühe stand schon wenige cm vor der Oberkante. Schnell ausgeschöpft und danach mit dem Gummidröppel gearbeitet und gearbeitet …. , bis es wieder einigermaßen abfließt. Aus falscher Sympathie war es in der Spüle auch nicht viel anders.

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          • Ach du meine Güte. Das hätte schief gehen können, oder? Hier hat es vorgestern ein paar Minuten heftig geregnet und Wasser lief durch die Kellertür in meinen Keller. Der hat einen Abfluss, so dass ich das Wasser nur dorthin schieben musste. Nicht auszudenken, was passiert, wenn es tagelang so regnen würde…..

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          • Am schlimmsten wäre der Ärger mit meinen unter mir Wohnenden – und das wäre sogar verständlich.

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          • Ja, da hast Du wirklich Glück gehabt. Und hoffentlich eine gute Versicherung für den Fall eines Falles…..

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          • Ich habe eine Versicherung, aber ob sie gut ist, habe ich bisher noch nicht getestet.

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          • 😂 Habe ich auch gedacht, gleich nachdem ich meine Antwort abgeschickt habe. Gut war blöd, aber immerhin Versicherung!😂

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  6. Wir werden auch spenden, liebe Clara. Und wenn ich mit der Impferei durch bin, gehe ich wieder freitags zur Demo. Jetzt muss mich Herr E. ja nicht mehr schieben. Ich kann selber fahren.
    Und ansonsten lass uns in enserer kleinen Welt ganz viele richtige Entscheidungen treffen.
    Liebe Grüße
    PS: Dir muss gar nichts peinlich sein.

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    • Liebe Gudrun, ich glaube, ich war zu Westzeiten noch auf keiner Demo, weil ich diese „Pflichtveranstaltungen“ aus DDR-Zeiten so gehasst habe. Aber jetzt ist es ja keine Pflicht mehr – ich werde mich ebenfalls kümmern und hingehen. – Viel mehr Probleme macht mir, welche Partei ich wählen soll, um wirklich was fürs Klima zu tun. Wenn die eine Partei nicht so unglücklich kanzlerkandidatvernetzt wäre … Und die andere mit dem kleinen „Spaßkasper“ habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gewählt. Aber die wird es werden – und mal sehen, was unser Klima in den nächsten Jahren dazu sagen wird.
      Danke und liebe Grüße zu dir

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  7. [zitat]
    Es ist mir fast ein wenig peinlich …
    … dass ich gestern meinen Artikel online gestellt habe, bei dem man das Gefühl bekommen könnte, die Welt ist halbwegs in Ordnung. [/zitat]

    Liebe Clara,
    ich kann sie voll umfänglich beruhigen, dass Ihnen nichts peinlich sein muss!
    Dass die Welt nicht in Ordnung ist, weiß jeder, und dass Sie die Welt nicht dafür halten, in Ordnung zu sein, wissen alle, die Sie kennen – egal ob persönlich oder virtuell! Davon bin ich überzeugt.

    Gruß Heinrich

    Gefällt 3 Personen

    • Danke, lieber Heinrich, ich weiß auch nicht genau, warum mich gerade diese Nachrichten bis ins Innere erschüttern – wie oft habe ich, wie schon oben geschrieben, von Tsunamis, Feuersbrünsten und Erdbeben gehört und gesehen – aber es ging nicht in mein allertiefstes Inneres. Und jetzt habe ich allein beim Schreiben schon feuchte Augen. So ein wahnsinniger Deutschlandfan bin ich doch gar nicht – aber der Gedanke, innerhalb von 24 Stunden kein Haus mehr zu haben, mit dem mein ganzes Leben davon geschwommen ist, will einfach nicht in meine Verstehenszone gelangen.
      Ich gehe wieder bügeln auf meinem Balkon.
      Gruß von Clara

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