Claras Allerleiweltsgedanken


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Ich habe beschlossen, das Jahr 2021 …

… zum Jahr der Wohnungsaufhübschung zu kreieren …

… und nicht zum Zweitcoronajahr, auch nicht zum Jahr einer rapide alternden Bloggerfrau (im 13. Jahr dabei) oder gar zum Jahr der fehlenden/vorhandenen Gesundheit.

Mit Gesundheit jeglicher Art hatte u.a. die ewig lange Erprobung verschiedenster Hörgeräte zu tun.  bis es uns gelungen ist, uns auf welche zu einigen. Der Akustiker bekam den Inhalt meines Geldtopfes und ich bekam die Geräte als Eigentum überschrieben.

Weiterhin gewährte ich dieses Jahr sehr großzügig einigen Medizinern Einblick in mein Inneres. Einer tummelte sich in meinem Darm und suchte nach Dingen, die dort nicht hingehören, der andere wollte wissen, ob Speiseröhre und Magen eben so einen freundlichen Eindruck machen wie ich – und den Gefallen haben sie dem Gastroenterologen getan. Am wenigsten hat mir das Ergebnis der Blasen“schau“ gefallen, es kam nämlich NICHTS als erwünschte Therapie. Ich hatte mich wohl so deutlich beim Servicepersonal beschwert, dass ich einen Gesprächstermin bekam. Er schrieb mir eine Überweisung zu einer Spezialistin in einem Krankenhaus. Die sind vielleicht lustig, das angedachte Botox könnte ich viel dringender im Gesicht gebrauchen, aber sie wollen es in meine Blasenwand spritzen. – Was es alles so gibt in der modernen Medizin – ob das angenehm wird, kann ich mir nicht so richtig vorstellen.

Aber nun will ich endlich zur Wohnungsaufhübschung kommen. Um mein schwaches Gedächtnis zu unterstützen, will ich alle Verbesserungen noch einmal aufführen.

  • die eigene und die Sohneswohnung mit Hundekissen belebt – wo Lenny ist, ist Action
  • im Schlafzimmer und auf dem Computer die Lila-Löwenbande etabliert
  • im 60. Jahr nach Mauerbau zog das Brandenburger Tor als „Tor in meine neue Welt“ ins Wohnzimmer ein
  • das ehemalige Schlaf-/Arbeitszimmer entkernt, das lila Gesamtbild aufgebessert und den Arbeitsplatz verlagert
  • das Besucherzimmer endgültig zum Arbeitszimmer eingerichtet – also muss der Computer noch lange Zeit bleiben, damit sich das Umräumen gelohnt hat. Er muss als nächstes erneuert werden – denn ein Lebensalter jenseits der 10 ist für Computer ungedeihlich – für meinen Fleiß wurde mir der Meisterbrief ausgestellt
  • Wohnzimmerfenster ausgetauscht – das ist laut Mediathek im Juni über die Bühne gegangen – bisher keine größeren Klagen, im Gegenteil

    Der ungeteilte Blick durch das große Fenster begeistert mich auch jetzt noch – die gesteigerte Helligkeit macht es nicht, sondern einfach der schönere Blick
  • Balkonsanierung von Metallbrüstung, Wandfliesen gestrichen und Bodenbelag erneuert – das begann mit der kraftraubenden Entfernung der grauen Kunststofffliesen und setzte sich in einer selten dämlichen Verschenkaktion dieser fort. Aber jetzt, wenn alles chic und fein und gelungen ist, sind die Vorstufen vergessen und verziehen. An der Decke zeigen sich die ersten Schäden, weil die Firma der Fassadensanierung nicht grundiert hat. Sicher ist das aus Sparsamkeit nicht gemacht worden – den fleißigen Ausländerarbeitern würde ich das nie anlasten. – Das unterste dieser drei Fotos zeigt den Zustand, mit dem ich jahrelang glücklich und zufrieden war – auch mit den hässlichen „Fleischereifliesen“. Bei genauem Hinsehen ist noch das geteilte große Wohnzimmerfenster zu sehen und eine halbierte Schattenclara.



  • Plissees an die Wohnzimmerfenster angebracht (nach dem 20.8.)
  • den Strand auf die Toilettenbrille gezaubert
  • die alten Fenster in allen restlichen Räumen ausgebaut und durch neue ersetzt (Anfang September)
  • auch diese Fenster werden mit Plissees verschönert, damit die Sonne beim Arbeiten am Computer nicht stört und nachts nicht so viel Licht ins Zimmer scheint – die Farbe der Plissees für das Schlafzimmer kommt auf dem Vorschaufotos nicht gut, deswegen müsst ihr aufs Original warten – wird wohl Anfang Oktober werden
    Jetzt war ich mit meinem Jahresrückblick hoffentlich eifrig und fleißig genug – also auf bald mal wieder