Claras Allerleiweltsgedanken

Zeitverschiebung

18 Kommentare

Nicht, dass jetzt jemand denkt, ich denke schon an das allgemeine Uhrenverstellen, was ja an einem Oktobersonntag wieder auf uns zukommt. Nein, mitnichten, das ist ja ein Grundübel, was schon längst abgestellt werden sollte, uns aber immer noch an zwei Tagen im Jahr durch die Wohnung eilen lässt, so nicht alle Uhren über Funk oder WLAN gesteuert werden.

Nein, ich meine einen Zeit“verlust“ der ganz anderen Art.

Noch im August diesen Jahres konnte ich in der Zwischenzeit vom Drücken des Einschaltknopfes bis zum Erscheinen eines Bildschirmhintergrundbildes folgende Dinge verrichten:

  • einen Kaffee zubereiten und beinahe schon austrinken und von einem liebevollen Tag träumen
  • alle Neuigkeiten im Handy checken
  • Und – wenn es mal ganz schlimm kam und Avast im Hintergrund meine ganze Festplatte scannte, um irgendwelchen kleinen „Würmern“ oder Viren auf die Schliche zu kommen, da konnte ich auch noch meinen Mediboy in die Spur schicken, damit er das erledigt, was ich versäume, da ich ständig andere Probleme am Hals habe

Und das alles ist jetzt weggefallen. Ich betätige die Taste der riesengroßen Steckleiste (immerhin hat sie 10 Steckplätze), um alles unter Strom zu setzen und sofort und gleich zeigt mir der Bildschirm, dass er betriebsbereit ist. Habe ich den Computereinschaltknopf betätigt (ist ja knapp über dem Erdboden 🙂 😉 ), bin ich gerade man so wieder in vertikaler Sitzhaltung, da ist auch schon Erfolg auf dem Bildschirm zu sehen. – Ich will nicht gerade sagen, dass mich diese Schnelligkeit überfordert, aber zumindest überrascht sie mich, weil ich es seit Jahren nicht anders gewöhnt war.

Und wird mir ein wenig später etwas über Ton vermittelt, schafft das die neue Soundbar sehr gut – so sind die störenden Kopfhörer weitestgehend überflüssig. Den weißen hatte ich ja gar nicht erst gekauft – aber der dicke Sennheiser ist auch umständlich.

Mit einem Foto von meinem neuen Arbeitsplatz verabschiede ich mich von euch. Um die Soundbar unter dem Bildschirm platzieren zu können, musste ich ihn ein wenig höher stellen – da passte es dann mit der Lampe wieder nicht – aber ein altes Stullenbrett aus Holz schaffte Abhilfe.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

18 Kommentare zu “Zeitverschiebung

  1. Liebe Clara,
    diese dicken Sennheiser habe ich auch fürs Fensehen (also für´s Hören…).
    Die sind, was das Zurückstellen auf ihre Halterbügel anbetrifft, wirklich doof.
    Man muss ganz schön fummeln, bis sie wirklich auf ihren Kontakten aufliegen.
    Aber mit Deinem Stullenbrett haste Dir gut helfen können.

    Was trinkt man eigentlich so an einer Soundbar?
    Liebe Grüße!
    Lo

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  2. Liebe Clara,
    man sollte aufpassen, denn der Strom ist nach dem Drücken des Einschaltknopfes sofort da. Mir wäre es lieber, er würde sich und vor allem mir mehr Zeit lassen… Dinge in aller Ruhe zu beginnen… 😉
    Ich wünsche Dir ein angenehmes Wochenende

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  3. Ich schalte erst den PC ein und dann hab ich Musik, mit der ich die anderen von dir genannten Tätigkeiten verrichten kann 😀
    Ein Hoch auf die Technik!

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    • Musik ist ja seit 2004 nicht mehr mein Ding – mir fehlen so einige Frequenzen im Ohr – und das macht sich ganz besonders schrecklich bei Musik bemerkbar.
      Aber soll das heißen, deiner braucht auch so lange zum Hochfahren?

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      • Ne, das heißt, dass ich den PC in 3sec hochfahre, dann am PC Musik höre und das als Untermalung für Zähne putzen, Tee aufsetzen, etc. verwende.
        Und: Der Arbeitslaptop braucht wegen Verschlüsselung 5min, da kann man Zähneputzen und Tee während des Hochfahrens machen…

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  4. Super finde ich das. Meine Geduld ist nicht gerade die Beste und manchmal verzweifle ich an der Langsamkeit meines Computers.

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    • Ute, du kennst doch sicher meinen Standardspruch zu Geduld: „Schreibt man das mit d oder t am Ende?
      Ich bin zwar auch fast verzweifelt, aber noch mehr mein Sohn. Der wollte hier schnell mal was erledigen – musste allerdings das Wort „schnell“ streichen.
      Ich hoffe, es bleibt annähernd so. Wenn der Vorgänger im Standbymodus war, hat er zum Wiedererwecken fast noch länger gebraucht als beim Neustart.

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  5. Hach, ein rasender PC ist schon was Feines. Allerdings gewöhnt man sich verflixt schnell daran und wehe, es dauert dann irgendein Programm mal etwas länger um zu starten …
    Genieße die Vorteile, meine liebe Clara und genieße vor allem das kommende Wochenende.

    Alles Liebe von
    Maksi

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    • Danke Maksi, ich denke, falls mein Computer auch nur halb so einfallsreich ist (wie ich hört sich jetzt großkotzig an, aber muss ich hier manchmal sein) wie die davor sitzenden Benutzer (schreibe ich jetzt einfach mal neutral), wird er sich immer wieder Tücken ausdenken, um mich auszubremsen. Mal sehen, wie es weiter geht.
      WE ist ja für Rentner nicht das Highlight, wie es für Berufstätige ist.
      Einen ganz lieben Gruß in die Ferne von
      Clara

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  6. Wow…das sieht toll aus und an die Schnelligkeit gewöhnst du dich. Man darf sich nur nicht hetzen lassen 😉

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    • Hallo Mitzi, ich bin hier sicher zu 99 % von einer Schar von Laptopnutzern umgeben – kaum noch jemand hat so ein Urgestein wie ich mit meinem Computer. Aber ich bin ja selbst so ein Urgestein.
      Der Schnelligkeit hat der Computer heute wieder einen Riegel vorgeschoben – bei Heinrich habe ich das näher erläutert. Die beiden MS-Konten streiten immer um die Vorherrschaft und lassen mich dann nicht ins Internet, diese Idioten. Aber schau’n wir mal, wie es weiter geht mit meiner technischen Entwicklung.
      Gruß nach M. aus B. von C. man könnte fast denken, damit sind Caspar – Melchior – Balthasar gemeint – sind sie aber nicht!!!

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  7. So macht man sich der Technik Untertan und passt sich der Geschwindigkeit des Alleskönners an 🙂 Schön sieht Dein Arbeitsplatz aus. Gut, dass alles geklappt hat. Und sogar der Elefant hat einen Platz gefunden. Das wird ein tierisches Computervergnügen. Bin gespannt, ob Du noch neue Kniffe an Deinem PC entdeckst. Genieße die neue Errungenschaft und mach Dir ein gemütliches Wochenende.
    Liebe Grüße 🙂

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    • Ich KANN ja auch treu sein – wenn ich will. So alte Freunde wie den Elefanten werde ich doch nicht verstoßen. Er darf allerdings nicht mehr oben auf dem Bildschirmrand sitzen, denn dort ist er zu absturzgefährdet. Außerdem muss er einen Teil des Stullenbretts verdecken, was ja nun nicht der Schönheit letzter Schluss ist. Doch wie ich mich kenne, säge ich das rund zu – angepasst zum Lampenfuß. Ich kann da Perfektionistin sein.
      Was ich nicht kann, ist Gedächtnis. Ich hatte doch dem blauen Elefanten einen Namen gegeben, weiß ihn aber nicht mehr ganz genau – ich glaube, das war Clarofant. So ist das mit dem Gedächtnis und mir.
      Neue Kniffe gäbe es wirklich zu erkunden, denn bisher merke ich nicht 3 Sekunden lang, dass ich mit Win 10 arbeite, so perfekt ist alles auf meine Bedürfnisse eingestellt.
      Liebe Grüße aus der „Hauptstadt“

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  8. Ebenfalls schönes Wochenende, liebe Clara und Glückwunsch zum neuen PC. Es gibt wirklich nichts Schlimmeres als einen PC der Minuten (gefühlte Ewigkeiten) zum Booten braucht. Aber keine Sorge, irgendwann wird auch der wieder ein klein wenig langsamer, weil er ja zwischendurch ständig mit seinem Microsoftherrchen und der NSA quatschen muss. 😉
    Gruß Heinrich

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    • Danke, lieber Heinrich – wie Sie es sagen, der Plausch mit dem Microsoftherrchen bereitet hier immer noch Probleme – soeben konnte ich den Computer nicht auf Anhieb hochfahren, weil er meinte, mir kein anständiges Internet zur Verfügung stellen zu können.
      Als mein Computermensch das abgespeckte MS-Paket mit Word, Excel und Powerpoint installiert hat, vergab er eine Outlookadresse und ein Passwort. Als ich die Kiste hier zu Hause hatte, wollte er mich nicht anmelden und ich richtete ein MS-Konto ein – auch wenn ich das vielleicht nicht unbedingt hätte machen müssen, aus Unwissenheit aber gemacht habe. Und offenbar streiten sich jetzt diese beiden Konten um die Vorherrschaft und verwehren mir, der unbeteiligten Dritten, den Zugang. DAS IST TECHNIK!
      Bis dieser hier wieder so langsam wird wie der vorherige war, sitze ich nicht mehr am Computer (hoffe ich zumindest).
      Da mein Computer eben so schlecht englisch spricht wie ich, hoffe ich, dass er den Kontakt zur NSA gar nicht erst aufnimmt.
      Lieben Gruß zurück

      Gefällt 1 Person

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