Claras Allerleiweltsgedanken

Meine Fritz!Box spielt „Dornröschen“

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Beim letzten Doppelkopf-Spielabend habe ich – wie immer an diesem Tag – eine Sendung verpasst, die ich gern sehen will. Ich war frohgemut und guter Dinge, denn ich hatte ja das Modem „an die Leine gelegt“, sprich, mit einem LAN-Kabel verbunden. Infolgedessen erwartete ich natürlich einen exzellenten Mediathekempfang. Ich hatte das Modem noch einmal umgeräumt, damit es nicht an der großen Steckdosenleiste hängt, die ich nach der Computernutzung abstelle. Modem und Telefon stehen jetzt auf dem Kissen, das unmittelbar an die Wohnzimmerwand grenzt.

Hoffnung keimte in mir auf, als der ganz normale Grundbildschirm der ARD-Mediathek auf dem Fernsehbildschirm erschien – das hatte ich nicht unbedingt immer bekommen. Ich konnte innerhalb der in vordersten Front gespeicherten Beiträge wählen und war dort, wo ich hin wollte.

Und weiter ging es mit der Freude: Der recht lange Vorspann wurde mit „tösendem Ton“ abgespielt – denn dort ist es wie mit der Werbung – es ist lauter als die normale Sendung.

Und dann fing es an. Nach ca. einer Minute fror alles auf dem Bildschirm ein – es war wie bei Dornröschen, als alle mitten in ihrer Bewegung einschliefen. Auch hier war es so – die eine Schauspielerin blieb mit offenem Mund zu sehen. – Gut, es war kein 100jähriger Schlaf, aber viele viele Sekunden dauerte es, bis sich alles wieder bewegte. Doch leider, auch das wieder nur für kürzeste Zeit. Das wäre vielleicht so weiter gegangen, bis sich das 45 Minuten dauernde Filmchen mit langer Zeitverzögerung bis zum Ende durchgestottert hätte.

Natürlich brach ich die Sache ab und wiederholte es – der gleiche Effekt. Interessant war, dass eine Sendung von Phönix exzellent und störungsfrei wiedergegeben wurde. – Also Kabel an beiden Stellen wieder raus und per WLAN versucht – da war schon der Grundaufbau gestört.

Am nächsten Morgen versuchte ich es erneut. Es war eine Zeit, wo kaum jemand aus dem Bett ist, geschweige denn vor dem Fernseher sitzt. Und es ging störungsfrei bis zur ca. 10. Minute. Da musste ich leider abstellen, da ich einen Termin hatte.

Also schrieb ich an Vodafone einen Brief mit der Bitte um ein neues Modem – mal sehen, wie es sich entwickelt.

Und damit „Dornröschen“ ungestört schlafen kann, habe ich an einer Stelle des Fensters eine „Rosenhecke“ gepflanzt.

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

11 Kommentare zu “Meine Fritz!Box spielt „Dornröschen“

  1. Schöne Kissen hast du auch. Besonders gefällt mir das mittlere…

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  2. Über WLAN funktioniert die Mediathek bei mir einwandfrei. Anders habe ich es noch nie probiert. Bei dir ist aber auch immer wieder etwas los.

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    • Bei mir machen offensichtlich nur die Sender der ARD Gruppe Probleme. Wenn es nicht mit Kabel klappte, habe ich es noch einmal an beiden Enden rausgezogen, aber es klappte dann auch nicht mit WLAN. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich hier von lauter Leuten mit Modems umgeben bin und sich die Frequenzen überschneiden. Und das Modem technisch tatsächlich veraltet ist.
      Ein Blogger mit sehr viel Technik Kenntnissen hat mir geschrieben, dass sie ähnliche Probleme hatten, die sich mit einem neuen modem dann gelöst haben.

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    • Ich habe mich gerade über das Netz mit meiner FritzBox verbunden. Aber ich habe mich dann doch nicht getraut, eine Veränderung des Empfangskanals oder anderes vorzunehmen – dazu habe ich dann doch viel zu wenig Ahnung, was dann passieren könnte.
      Ich würde momentan wirklich sagen, dass der Empfang zeitweise über LAN-Kabel statt besser, wie vorausgesagt, eher schlechter ist. Ich kann fast gar nicht mehr auf die Mediathek zurückgreifen.
      Vielleicht liegt es auch am Fernseher, der ja auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

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      • Das der Empfang über Kabel schlechter ist, kann aber auch am Kabel selbst liegen.
        10 Meter Länge bedeuten bei einem schlechten Signal (also niedriger Pegel aufgrund von sehr niedriger Spannung des Ursprungssignales schon am Eingang der Fritzbox und eventuell sehr hoher Dämpfung in einem preiswerten Kabel von nicht sehr guter Qualität) schon deutliche Qualitätsverluste.

        In rohen Zahlen und sehr grob zusammengefasst bedeutet das, der Fernseher erwartet ein Eingangssignal zwischen 0,3 (schlecht), und 3,1 Volt (ideal), bekommt aber alleine aufgrund des physikalischen Widerstandes und der daraus resultierenden Dämpfung im m Kabel und an den Steckverbindungen vermutlich deutlich weniger, u.U. unter 1 Volt – und damit so wenig, dass das Signal immer wieder abreisst. Dazu kommen auch noch Interferenzen, die je nach Frequenzbereich des übertragenen Signales und Länge, Abschirmung und Verlegung (ganz schlecht : Kabel aufgerollt) des Kabels als zusätzliche Störquelle wirken und den Signalpegel noch verringern. (wobei insbesondere das Bouquet der ARD-Mediathek am störanfälligten ist, weil die zugehörige App auf dem Fernseher immer „ideale Bedingungen“ (also einen sehr hohen Pegel erwartet – wohingegen beispielsweise die App des ZDF so programmiert ist, dass sie ggf. automatisch die Qualität reduziert, um einen kontinuierlichen Empfang zu ermöglichen – so in diversen Quellen im Netz nachlesbar)….

        Ideal wäre demzufolge also, Fernseher und Fritzbox möglichst nah beieinander zu platzieren (so dass Kabellängen zwischen ein und drei Metern möglich wären oder das Netzwerksignal mit einem zwischengeschalteten aktiven Hub zu verstärken, damit der Pegel hoch bleibt und die Interferenzen unterdrückt werden)
        Aber da fragt sich dann auch, ob der Aufwand wirklich das Ergebnis wert ist, zumal ein entsprechender Hub bei guter Qualität auch schnell mal deutlich über 100 Euronen kosten würde….
        Was im Übrigen auch für Kabel gilt – auch da kostet gute Qualität richtig Geld. (ca 4-5 Euro pro Meter (Cat-5) Kabel mit doppelter Abschirmung und Qualitätssteckern)

        Insofern ist der Weg über ein drahtloses Netzwerk meist der bessere und preisgünstigere , weil Kabelwiederstände und Kabelqualität keine Rolle spielen – und sich ggf auch mit Repeatern auf schnelle und preisgünstige Art deutliche Verbesserungen erzielen lassen, wenn eine ( technisch aktuelle) Fritzbox alleine nicht schon ausreicht.

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        • Wilhelm, GESTEHE! Wann bist du in meiner Wohnung gewesen und hast dich so genau und akkurat über meine technischen Verhältnisse informiert? 🙂 😉
          Inzwischen bin ich auf einem Stand angekommen, dass er weder mit noch ohne Kabel nur über WLAN was macht. Ich musste immer in den Netzwerkeinstellungen im Fernseher auf „Automatische IP-Vergabe“ gehen, dann hat er mich (pro forma) wieder verbunden, nur nicht mit der Mediathek.
          Die ZDF-Mediathek hat er GAR NICHT angezeigt oder gar aufgerufen.
          Das Kabel ist 100pro eine Billigausführung – 7,5 m würden dicke reichen. Bis vor einigen Wochen stand das Modem im Wohnzimmer, 3 m neben dem Fernseher – da gab es NIENICHTNIEMALS oder ganz selten (zum Schluss) Probleme, alles WLAN.
          Jetzt steht die Fritzbox 7430 OY ein Zimmer daneben – zwar direkt an der Trennwand, aber diese ist 28 cm dick. Deswegen die Aktion mit dem Kabel durchschieben.
          Aber ich habe ja an Vf geschrieben – es ist ein Mietmodem, für das ich 2,45 € pro Monat bezahle. Wenn sie für ein besseres mehr wollen – z.B. nimmt die Telekom 6,00 pro Monat – kann ich mir gleich selbst eine Fritzbox kaufen – ich hoffe, die empfehlen mir im Geschäft eine vernüftige. Die Einrichtung werde ich doch dann hoffentlich hinbekommen – die erste habe ich ja auch eingerichtet.
          Diesen Film, den ich UNBEDINGT sehen wollte, habe ich mir auf dem Fernseher angeschaut. Aber trotz Tonbox habe ich maximal 80 % verstanden, denn da kann ich nicht meine Hördremmel über Bluetooth anschließen.
          Also – Clara wartet jetzt auf eine technisch aktuelle Fritzbox oder kauft sich eine und schickt diese zurück – da spart sie 2,45 € pro Monat.
          Also: ganz, ganz lieben Dank für die ausführlichen Infos – du wirst hier lesen können, wenn dieses Problem abgearbeitet und gelöst ist.
          Jetzt und in Zukunft sind

          Gefällt 1 Person

          • Dazu muss ich nicht in Deine Wohnung….
            Denn die Geschichte mit dem Kabel ist relativ typisch – genau wie das Problem mit den veralteten Fritzboxen – besonders im Zusammenhang mit Streaming, wo es auf einen kontinuierlichen und qualitativ hochwertigen Datenstrom ankommt.

            Kabel kauft jeder so billig wie möglich – was beim reinen Surfen kein allzu grosses Problem darstellt, weil es da Wurscht ist, ob eine Website in 10 oder 15 Sekunden komplett aufgebaut ist, beim Streaming aber schon, weil man da die Pausen im Datenfluss schon merkt, wenn sie nicht mal eine Sekunde lang sind (beispielsweise, wenn plötzlich Artefakte im Bild auftauchen- also Klötzchen angezeigt werden, wo eigentlich scharfe Linien zu sehen sein sollten. Oder der Ton nicht mehr klar ist)
            Und die olle Fritzbox tut noch ein Übriges, weil die nicht mehr so gut mit hohen Datenströmen mithalten kann und einen niedrigen Eingangspegel aufgrund der Alterung elektronischer Bauteile auch nicht mehr mehr ausreichend verstärkt, um die Dämpfung im Kabel zu kompensieren zu können

            Was eine neue Fritzbox angeht, so hat Vodaphone wohl aktuell auch die Fritzbox 7530 im Angebot (für 2,99 € Miete) Die sollte von den Kenndaten her eine deutliche Verbesserung bringen, zumal sie auch Dualbandfähig ist und mit mehr Power auch im 5GHZ Band sendet. Da sollte auch eine 28-cm Mauer kein grosses Hindernis sein….

            Gefällt 2 Personen

          • Hallo Wilhelm, für solche präzisen Auskünfte würde ich für dich und deine Liebste bei einer Einladung sogar einen Kuchen backen.
            Ich habe also die Sache mit dem Kabel gelassen, denn das behindert offensichtlich mehr als das es nützt. – Immer wieder musste ich am FS im Menü des Netzempfangs was einstellen, aber ab und an klappt sogar die ARD-Mediathek (für kurze Zeit).
            Ich habe mal eine Preisabfrage gemacht wegen der AVM Fritzbox 7530 – die gibt es so um die 180,00 €, Bei diesem Preis lohnt sich ja ein Mietgerät bei Vf.
            Ich warte ab, was die auf mein Schreiben antworten.
            Wenn sie jedoch kein neues spendieren, sollte ich mir dann einen WLAN Repeater kaufen und wären dann alle Probleme gelöst? Ich denke nicht, weil der ja nicht die Qualität der Fritzbox aufbessert.
            Danke noch einmal und heute einen schönen Feiertagssonntag wünscht euch
            Clara

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          • Der Repeater alleine wird die Schwächen der alten Fritzbox vermutlich nicht ausgleichen.
            Denn der kann auch nur das weiterr reichen, was die Box ihm zur Verfügung stellt.
            Und die ist nun sicher mal der Flaschenhals im System – also etwa so, als ob du an einen ganz einen ganz normalen Wasserhahn einen Feuerwehrschlauch hängen würdest.
            Da kommt am Ende dann auch nicht mehr Wasser raus, als der Wasserhahn liefert

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          • Genauso habe ich mir das ja schon gedacht, aber du hast es so viel schöner und bildlicher erklärt. Also bleibt nur ein neues Modem.

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