Claras Allerleiweltsgedanken


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Erster Advent ohne Dekoration ist möglich …

… aber nicht bei mir!

Da ich bis gestern Besuch hatte, hänge ich mit allem ein wenig hinterher – deswegen heute fast nur Fotos. Mein Feedreader zeigt mir 100 neue Beiträge an.

Wohnzimmer

Ich kann nicht nur lila, sondern auch rot und grün – nur gelb lasse ich jetzt weg, da ich keine AAD = Ampel-Advents-Dekoration will. Die dicken roten Kugel, gemischt mit kleinen silberfarbigen und umkränzt von Teelichtern, stehen auf der „Hauptetage“ meiner Schrankwand – aber es gibt ja noch ein Obergeschoss. Da leuchtet es aus Leuchtdioden und aus echten Kerzen. – Und die „falsche“ Riemenschneiderplastik steht ganz oben und bewacht alles, damit kein Brand kommt.

 

Großes Fensterbrett – hi, da ist ja doch ein abgewandeltes Gelb, nämlich orange. Ich habe meiner Nachbarin zwei kleine Blumenbänke abgekauft, bei denen der Platz unter den Pflanzen sofort genutzt werden musste. So groß ist ja meine Wohnung auch nicht *haha*, dass ich einfach so Platz verschenken kann. – Die Leuchtsterne sind auch aufgehängt – schließlich will ja die Umwelt auch sehen, dass es auf Weihnachten zugeht.

Fensterbretter sind die idealen Ablagen für Adventsdekoration. Zuerst machte es sich der (ehemals mütterliche) Nussknacker im Wohnzimmer bequem – aber mit den sommerlichen Pusteblumen im Rücken gefiel es ihm nicht. Er zog ins Schlafzimmer und hat jetzt das neue lila Plissee hinter sich.

Dieser grün-silber-Kugelkranz fand keinen richtigen Platz – also wurde die Technik geschmückt. – Immer wieder, wenn ich auf einem Foto das Parkett sehe, freue ich mich, dass mein Sohn durchgesetzt hat, dass es bleibt – inzwischen mag ich es sehr.

Dieses Jahr bewacht Lenny die kleinen Kurrendesänger, die ich in den 70er Jahren auf eine Tischdecke gemalt habe, damit zu Haus mal eine Weihnachtsdecke auf den Tisch kommt, die MIR auch gefällt. – Wenn ich das Foto so sehe, sind die vielen Waschmaschinendurchläufe nicht schadlos an den Farben vorbei gegangen. Die Silbersterne habe ich nicht nur aus Jux und Dollerei hingelegt, sondern ich musste oder wollte einen Fleck abdecken.

 

Jetzt bin ich mit meinem Latein Dekobilderzeigen schon fast am Ende – die anderen Räume sind ganz, ganz sparsam geschmückt.  Auf dem Fensterbrett steht der oben gezeigte Nussknacker mit den vier Messingleuchtern und „ein bisschen Gold muss sein …“ Die dahinter stehenden Bücher sind keine antiquarischen Kostbarkeiten, also kann ich sie 4 Wochen bildlich aus dem Verkehr ziehen.

Die Küche habe ich nur beim Fotografieren ausgelassen – nicht etwa beim Schmücken.

So, ich wünsche euch auch einen gemütlichen Adventszeitbeginn – manche haben vielleicht sogar schon Schnee – muss ich nicht unbedingt haben.

Eine schöne Zeit!


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Clara kocht ist langweilig.

… Bei dem Zusatz „aus Wut“ kann es interessanter werden.

Das Leben ist ja nicht nur für mich in den letzten Monaten immer eintöniger geworden – damit verrate ich keine Geheimnisse.  Zum Glück bekomme ich morgen Besuch von einer Freundin aus SH – und wir haben 4 volle Tage Zeit, das Berlinleben zu genießen – immer schön mit Impfnachweis. Und davor kommen die lila und terrakottafarbenen Plissees an die Fenster – hoffentlich ohne Zwischenfälle.

Meine heiß geliebte Doppelkopfspielerei kränkelt auch ein wenig, weil sich die im höheren Erwachsenenalter befindlichen Mitspielerinnen zum Teil wie Kindergartenkinder aufführen und zur Zeit gerade in der Phase des gegenseitigen Bewerfens mit Sandspielförmchen sind.

Das Spielen am Tablet ist nicht die wahre Sahne, weil „inoffizielle Clarastudien“ beweisen, dass ICH fast immer die schlechtesten Karten bekomme. Andere spielen en masse ein Solo und haben dafür DIE SUPERKARTEN. Zum Glück kann ich in der App nach dem Spiel die Karten der anderen sehen und auch die Stiche nachvollziehen. – So ist das Leben! – Ich bin jetzt schon auf Skat ausgewichen, natürlich mit den gleichen Teilnehmern. – Na gut, eine Person musste gecancelt werden, da Skat in der App nur zu dritt gespielt wird. Der Sohn hat eh zu viel mit dem echten (Geschäfts-)leben zu tun, also flog er raus.

Die Fotos von meiner echten Kocherei haben mit ganz, ganz viel Gemüse zu tun und mit ganz wenig Wut. Es ist einfach, wird oft wiederholt mit verschiedensten Zutaten und schmeckt mir immer, immer (kann jetzt noch mehrfach wiederholt werden) wieder und reicht vor allem nicht nur für einen Tag. – Das ist immer der Anfang. In einer (sehr) großen Pfanne werden viele Zwiebelstückchen auf ihr zukünftiges Leben in der Hölle in Claras Magen vorbereitet, bis sie schön angeröstet sind.

Eifrigst werden von mir die verschiedenen Gemüseteile und zwei richtig große Kartoffeln in Stücke zerteilt. Hier habe ich mich offensichtlich mit Gemüsesorten zurück gehalten – war eben nicht mehr im Gemüsefach vorhanden. – Es hat nichts zu bedeuten, dass die lila Gewürzfraktion doppelt vertreten ist – die Füllung des ersten Glases ging ihrem Ende entgegen – und Knoblauch MUSS sein – mit irgend etwas muss ich doch Leute erschrecken, wenn ich sonst schon so brav bin.

Wenn alle Gewürzgläser ihren Inhalt über den Schüsseln verteilt haben, geht bei mir das große Husten los – gegen irgendein Gewürz muss ich allergisch sein, aber nur im Rohzustand. Ich glaube, es ist der Pfeffer. Egal – es sieht dann so aus. – Und gegen Kurkuma – das Glas mit der gelben Verschraubung – ist meine Spüle offensichtlich allergisch. Beim Abgießen gelangt das gewürzgesättigte Öl in die Spüle und hinterlässt dort kräftige gelbe Spuren, die mit normaler Spülenreinigung nicht zu beseitigen sind – da muss schon kräftig Scheuermilch arbeiten. Vielleicht streue ich das Gewürz erst kurz vor dem Essen auf.

Es ist kein Wunder, dass mein Abfluss immer so schnell verstopft, denn von Oregano, Basilikum & Co landet ja eben doch einiges in der Spüle – alles andere landet oder endet in der Pfanne und dann in meinem Magen.

Wenn ich mich mit dem Backen genau so verhalten würde wie mit dem Kochen, wäre dieser leckere Kuchen, dessen Rezept ich von Frau Momo bekommen habe, schon längst auf der Tortenplatte – wird noch … der Russe würde sagen: уже будет – wird schon werden! Dass ich das Rezept MIT DER HAND auf einen LILA ZETTEL geschrieben habe, bedeutet, dass ich es ausprobieren will und werde – vielleicht kurz vor meinem Besuch – wenn mir der „gesunde Kuchen“ nicht schmecken sollte, habe ich Hilfe bei der „Vernichtung“.

Das Notrufgerät ist zu den Johannitern zurück gebracht, die Hülle für das Handy mit den Ösen ist angekommen.  Das und von der Aktion des Sohnes hatte ich euch ja schon erzählt, und der Fensterbauer hat sich immer noch nicht gerührt – er hat  von mir die restlichen 10 % der Gesamtsumme bisher nicht bekommen. Wahrscheinlich sagt er sich, dass er damit ein sehr gutes Geschäft macht, wenn er auf dieses Geld verzichtet und alle Restarbeiten unerledigt lässt. – Und ich lebe den Rest meines Daseins in dieser Wohnung damit, dass im Bad das dicke „Wörterbuch der Medizin“ und in der Küche die dicke, lange Wasserwaage auf der Erde liegen, um meine Körpergröße bei Bedarf um 5 cm zu erhöhen. Frau gönnt sich doch sonst (nichts) zu wenig! *haha*


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Notruf ade – Trennen tut weh …

… aber dein Weggehen macht, dass mir das Herze lacht!!!

Als ich das Gerät mit allem Zubehör dem Mitarbeiter bei den Johannitern in die Hand gedrückt habe, erkundigte ich mich noch einmal nach dem letzten ausgelösten Notruf. Erst im Nachhinein ist mir klar geworden, dass das hätte RICHTIG TEUER werden können, denn die hätten ja nicht mit dem im Schlüsseltresor hinterlegten Schlüssel in die Wohnung gekonnt, weil ich ja das dicke Sicherheitsschloss betätige, wenn ich außer Haus gehe.

Dieser Mitarbeiter meinte, dass der Alarm NICHT von dem Jackenärmel ausgelöst wurde. Als er mir aber demonstriert hat, wie WENIG man drücken muss, um einen Alarm auszulösen, habe ich ihm seine Theorie nicht geglaubt.

Schluss jetzt damit – es ist abgegeben und: Aus den Augen, aus dem Sinn.

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Dass ich mir eine Schutzhülle mit anhängender langen Strippe gekauft habe, um das Handy fast immer bei mir zu haben, schrieb ich ja schon. Alles ist angekommen und gefällt mir auch sehr gut. Im Bus hätte es fast ein kleines Malheur gegeben, denn einer von den Endsteckern landete auf der Erde, ohne dass ich es hörte oder bemerkte. – Dann hätte ich vielleicht einen Ersatz bestellen können.

Mein Sohn hat eine Firma, die aus dem Material Biothane für Hunde Leinen, Geschirre und Maulkörbe herstellt. Diese „Bänder“ hat er in sehr, sehr vielen Farben und in unterschiedlichsten Breiten und Stärken. Nichtsdestotrotz habe ich mich für schwarz und nicht lila entschieden.

Die kleinsten Karabiner sind passend für die Ösen und ich kann das Band bei Bedarf ganz schnell aushaken. – Auf diesem Foto sieht man beide Bänder – das mitgelieferte gewebte und das neu hergestellte aus Biothane. – Mal sehen, welches ich mehr benutzen werde.

Wenn ich das Mobilphone schon immer an der Frau tragen will, dann ist vielleicht eine NotfallApp von Bedeutung. Der Wilhelm hatte das ja erwähnt – und ich habe auch sofort eine gefunden und eingerichtet.

Nachdem ich der App alle notwendigen Geheimnisse anvertraut hatte, habe ich die Demoversion ausprobiert. Wenn dann die entsprechende Stelle, die ich mir aussuchen kann – Polizei, Feuerwehr, Giftnotrufzentrale oder andere – meinen Notruf bekommt mit allen wichtigen Angaben wie Handynummer, Alter, Symptome und Adresse – da KANN ja hoffentlich nichts mehr schiefgehen.

Aber dennoch möchte ich keine Probe aufs Exempel machen!

 


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Claras berechtigter Notruf-Alptraum

Im letzten Artikel habe ich euch erzählt, wie plötzlich eine ganz aufgeregte Stimme in meine Fernsehsendung hineingequatscht hat. Die Ursache war, dass ich offensichtlich beim Umstellen des Notrufsenders von Armband auf Kette und wieder zurück das Gerät „unsittlich“ berührt habe. Bewusst habe ich weder kräftig in die Mitte gedrückt noch überhaupt irgendeinen Druck ausgeübt.

Das hat mich sehr stutzig gemacht.

Gestern – ich bin mit meinem Einkaufstrolley schon kurz vor Netto (ca. 500 m entfernt), klingelt mein Handy. Durch den Straßenlärm verstehe ich erst beim dritten Mal, dass ein Herr XY vom Hausnotrufdienst der Johanniter dran ist. Er fragt, ob es mir gut geht. Ob er meinen fragenden Gesichtsausdruck gesehen oder besser gehört hat, weiß ich nicht – auf jeden Fall erklärt er mir, dass ich einen Notruf abgesetzt habe. Ich weiß nicht, welche Reichweite dieser Sender hat – noch in der Wohnung ist es jedenfalls nicht passiert, denn die sofort einsetzenden Geräusche kann noch nicht einmal ich überhören. Also kann es nur im Fahrstuhl passiert sein, dass ich mit dem Ärmel der Jacke an das Gerät gekommen bin.

Stellt euch vor, er hätte mich nicht über das Handy erreicht, dann hätte er eigentlich die 112 in die Spur schicken müssen. Die wären gekommen, hätten sich Einlass in die Wohnung verschafft: Die Wohnung ist leer, die Leiche ist flüchtig – Vorlage für einen neuen Berliner Tatort mit Claras „Leiche“ als Hauptdarstellerin.

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Und jetzt mein Alptraum. Ich schlafe tief und fest und löse versehentlich mit dem Handsender einen Notruf aus. Ich höre weder die Stimme aus dem Basisgerät noch den Anruf über das Handy – alles durchaus realistisch. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich – und lasse mich nicht durch solche Albernheiten wie Anrufe stören 🙂 -)

Also wird in der Zentrale angenommen, Frau Himmelhoch liegt bewusstlos oder schon halb tot in ihrem Bett und der ärztliche Notdienst soll zusehen, ob noch was zu retten ist. In das Haus verschaffen sie sich Zutritt, in meine Wohnung kommen sie durch den Code zum Schlüsseltresor ebenfalls.

„Und dann stehen sie zu dritt in meinem Schlafzimmer neben meinem Bett – ich werde wach, bekomme vor lauter Schreck einen Herzinfarkt – und die Helfer sind schon vor Ort. Besser kann es doch gar nicht kommen.“ – Ironiemodus wieder aus.

Definitiv: Ich will dieses Gerät nicht und ich will überhaupt keinen Notruf. Ich habe mir eine Handyhülle mit Schnur bestellt und werde das Handy IMMER am Körper tragen.

Sollte mir diese Stripperei nicht gefallen, habe ich ein Band, an das mir mein Sohn kleine Karabinerhaken anbringt, dann kann ich die Strippe ganz schnell vom Handy trennen.

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Aber so „negativ“ will ich den Post jetzt nicht stehen lassen. Es gibt noch ein paar Wohnungsfotos.

Wenn ich so richtig über mich nachdenke, stelle ich fest, dass ich doch eine ganze Menge kleine oder große Ticks habe – nicht nur den Uhrentick, sondern auch den Kalendertick. Das betrifft aber mehr oder weniger nur die schönen, gut gestalteten Küchenkalender von A*LDI. Voriges Jahr hatte ich ihn verpasst, aber dieses Jahr habe ich diese 4,99 € wieder gern ausgegeben. Ich muss das Kalendarium abschneiden, weil er sonst nicht an die Küchenschranktür passt. – Ich sehe gerade, dass es den auf dem Handy aufgenommenen Fotos nicht gut tut, sie so stark zu verkleinern – sie werden einfach zu unscharf. Damit müssen wir jetzt leben.

Auch hier gefällt mir das Augustbild sehr gut – die wussten schon, was sie mir zum Geburtstag zubereiten können. Es sieht aus wie Müsli, was ich sehr gern esse.

Genug jetzt von meinen Macken und Marotten – jetzt wende ich mich dem echten Leben zu, nämlich meinem Abendbrot.


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CPPP = Claras Pleiten Pech & Pannen

… oder gerade so am Rettungswageneinsatz vorbei geschrammt

Heute ist mein geliebter 13. Tag im Monat – leider kein Freitag, der ist gerade so um die Ecke gesaust und vorbei. – Für mich ist das ja immer ein Glückstag. Jetzt könntet ihr denken, dass dazu aber die Überschrift üüüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht passt. Zuerst nicht – aber ihr wisst ja, was nicht passt, wird passend gemacht – und dieses Mal von Clara ganz allein (Schulterklopf!!!)

Schon lange trage ich mich mit dem Gedanken, irgendeine Vorsorge zu treffen, falls ich mal in der Wohnung verunglücke, kein Handy in der Nähe habe, niemand benachrichtigen kann oder gar bewusstlos bin. Ekelhaft – ich denke nicht gern an so etwas, weil ich ja außer meinen Ohren sonst keinerlei nennenswerte Einschränkungen habe. Aber die drei Minischlaganfälle meiner Mutter, verbunden mit Stürzen, nach denen sie nicht selbst aufstehen konnte und ein anderer Fall in der Verwandtschaft zeigen, dass so ein Hausnotruf ganz nützlich sein kann.

Ganz billig ist die Sache nicht – die Mini- oder Basisversion, die nur einen Sender – getarnt als Kette oder Armband – und eine Meldestation beinhaltet, die mit einem Telefonkabel an die Fritzbox angeschlossen ist, kostet pro Monat 25,50 €. Würde ich Haus- und Wohnungsschlüssel für einen Einsatz – z.B. Hilfe nach einem Sturz o.ä. – hinterlegen, kostet der Spaß schon 54,00 € pro Monat – dafür sind dann 2 Einsätze im Monat inbegriffen, sonst kostet so ein Einsatz 40,00 €.

Ich erzähle das so ausführlich, weil ich partout nicht begreifen kann, dass der einrichtende Mitarbeiter sich so stur stellte. Das Gerät wollte er im Arbeitszimmer deponieren, weil er nur ein 3 m Telefonkabel hatte. Ich habe dreimal ausführlich nach einem längeren Kabel gefragt, aber das hat er verneint, das wäre dann nicht TÜV-geprüft. Manchmal könnte man die Deutschen wegen ihrer Übergründlichkeit verfl…… Dabei war der Monteur gar kein Deutscher, sondern ein Russe.

Natürlich war es so, dass ich schon mit Hörgeräten aus entfernten Zimmerecken NICHTS verstand – und ohne HG im Bett hörte ich ein Murmeln. Seine Aussage: „Die Kollegin versteht sie aber, dann schreien Sie einfach ihr Anliegen in den Raum“ konnte mich nicht befriedigen.

Bevor ich das Kabel am nächsten Tag holen wollte, wechselte ich mal kurz von Armband auf Kette und dann wieder zurück. Damit ich nicht versehentlich einen Alarm auslöse, zog ich den Stromstecker und sah nebenbei fern. Plötzlich denke ich: „Was ist denn das heute für ein komisches Programm, das hört sich an wie Raumton, wer brüllt denn hier immer dazwischen???“

Zum Glück stand ich dann doch auf und hörte schon aus dem Arbeitszimmer eine ganz aufgeregte Frauenstimme: „Frau Himmelhoch, was ist mit ihnen, sind sie in Ordnung?“ Was sie vorher schon alles gerufen hat, weiß ich nicht – ich ging schnell vor die Box, entschuldigte mich und erklärte die Situation und sagte auch, dass ich den Stecker gezogen hatte.“

Pfiffig, dieses Gerät – es hat einen Akku für kurzzeitigen Stromausfall. – Wieder schlauer geworden und froh, dass die 112 nicht an meine Tür gepoltert hat.

Gleich am nächsten Tag rief ich bei der Zentrale an – und siehe da, ich konnte mir ein 5m-Kabel abholen und auch selbst anschließen.

Ich tauschte im Flur Hocker und Metallschubladenteil, damit die Anschlusskabel nicht quer durch den Korridor gezogen werden müssen, also keine Stolperfallen sind – sie werden noch besser verklebt.

Ein Test ergab, dass jetzt alle Räume so lala tontechnisch an mich angeschlossen sind 🙂 🙂 Für den Ernstfall haben sie meine Handynummer – das Teil liegt zu 95 % auf meinem Nachttisch – also könnte man darüber evtl. Näheres besprechen.

Ob ich das Gerät nach den 4 Probewochen wirklich behalte, weiß ich noch nicht – kommt Zeit, kommt Erkenntnis! Lohnen 306,00 € im Jahr, die man vielleicht nicht ein einziges Mal in Anspruch nimmt. Alle, die mit PartnerIn zusammen wohnen, können dieses Geld mit Genuss in Kultur oder Essengehen umsetzen.