Claras Allerleiweltsgedanken

CPPP = Claras Pleiten Pech & Pannen

27 Kommentare

… oder gerade so am Rettungswageneinsatz vorbei geschrammt

Heute ist mein geliebter 13. Tag im Monat – leider kein Freitag, der ist gerade so um die Ecke gesaust und vorbei. – Für mich ist das ja immer ein Glückstag. Jetzt könntet ihr denken, dass dazu aber die Überschrift üüüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht passt. Zuerst nicht – aber ihr wisst ja, was nicht passt, wird passend gemacht – und dieses Mal von Clara ganz allein (Schulterklopf!!!)

Schon lange trage ich mich mit dem Gedanken, irgendeine Vorsorge zu treffen, falls ich mal in der Wohnung verunglücke, kein Handy in der Nähe habe, niemand benachrichtigen kann oder gar bewusstlos bin. Ekelhaft – ich denke nicht gern an so etwas, weil ich ja außer meinen Ohren sonst keinerlei nennenswerte Einschränkungen habe. Aber die drei Minischlaganfälle meiner Mutter, verbunden mit Stürzen, nach denen sie nicht selbst aufstehen konnte und ein anderer Fall in der Verwandtschaft zeigen, dass so ein Hausnotruf ganz nützlich sein kann.

Ganz billig ist die Sache nicht – die Mini- oder Basisversion, die nur einen Sender – getarnt als Kette oder Armband – und eine Meldestation beinhaltet, die mit einem Telefonkabel an die Fritzbox angeschlossen ist, kostet pro Monat 25,50 €. Würde ich Haus- und Wohnungsschlüssel für einen Einsatz – z.B. Hilfe nach einem Sturz o.ä. – hinterlegen, kostet der Spaß schon 54,00 € pro Monat – dafür sind dann 2 Einsätze im Monat inbegriffen, sonst kostet so ein Einsatz 40,00 €.

Ich erzähle das so ausführlich, weil ich partout nicht begreifen kann, dass der einrichtende Mitarbeiter sich so stur stellte. Das Gerät wollte er im Arbeitszimmer deponieren, weil er nur ein 3 m Telefonkabel hatte. Ich habe dreimal ausführlich nach einem längeren Kabel gefragt, aber das hat er verneint, das wäre dann nicht TÜV-geprüft. Manchmal könnte man die Deutschen wegen ihrer Übergründlichkeit verfl…… Dabei war der Monteur gar kein Deutscher, sondern ein Russe.

Natürlich war es so, dass ich schon mit Hörgeräten aus entfernten Zimmerecken NICHTS verstand – und ohne HG im Bett hörte ich ein Murmeln. Seine Aussage: „Die Kollegin versteht sie aber, dann schreien Sie einfach ihr Anliegen in den Raum“ konnte mich nicht befriedigen.

Bevor ich das Kabel am nächsten Tag holen wollte, wechselte ich mal kurz von Armband auf Kette und dann wieder zurück. Damit ich nicht versehentlich einen Alarm auslöse, zog ich den Stromstecker und sah nebenbei fern. Plötzlich denke ich: „Was ist denn das heute für ein komisches Programm, das hört sich an wie Raumton, wer brüllt denn hier immer dazwischen???“

Zum Glück stand ich dann doch auf und hörte schon aus dem Arbeitszimmer eine ganz aufgeregte Frauenstimme: „Frau Himmelhoch, was ist mit ihnen, sind sie in Ordnung?“ Was sie vorher schon alles gerufen hat, weiß ich nicht – ich ging schnell vor die Box, entschuldigte mich und erklärte die Situation und sagte auch, dass ich den Stecker gezogen hatte.“

Pfiffig, dieses Gerät – es hat einen Akku für kurzzeitigen Stromausfall. – Wieder schlauer geworden und froh, dass die 112 nicht an meine Tür gepoltert hat.

Gleich am nächsten Tag rief ich bei der Zentrale an – und siehe da, ich konnte mir ein 5m-Kabel abholen und auch selbst anschließen.

Ich tauschte im Flur Hocker und Metallschubladenteil, damit die Anschlusskabel nicht quer durch den Korridor gezogen werden müssen, also keine Stolperfallen sind – sie werden noch besser verklebt.

Ein Test ergab, dass jetzt alle Räume so lala tontechnisch an mich angeschlossen sind 🙂 🙂 Für den Ernstfall haben sie meine Handynummer – das Teil liegt zu 95 % auf meinem Nachttisch – also könnte man darüber evtl. Näheres besprechen.

Ob ich das Gerät nach den 4 Probewochen wirklich behalte, weiß ich noch nicht – kommt Zeit, kommt Erkenntnis! Lohnen 306,00 € im Jahr, die man vielleicht nicht ein einziges Mal in Anspruch nimmt. Alle, die mit PartnerIn zusammen wohnen, können dieses Geld mit Genuss in Kultur oder Essengehen umsetzen.

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

27 Kommentare zu “CPPP = Claras Pleiten Pech & Pannen

  1. Tatü Tata!!!
    Weil zwei Einsätze pro Monat inbegriffen sind, würde ich die vier Probewochen nehmen… und schauen, ob jemand kommt, wenn du den Alarm auslöst.
    Du könntest deinen Rettern Kaffee aus der neuen Maschine anbieten, dazu Kuchen und über das Weltgeschehen philosophieren.
    Wetten, die kommen gern und öfters, wenn sie erstmal wissen, wie gemütlich es bei dir ist… 🙂
    denkt der Ösi

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    • Guten Tag, mein lieber Ösi, die zwei kostenlosen Einsätze sind ja nur bei der 54,00 Euro-Variante inbegriffen, wenn wie also wenigstens meinen Hausschlüssel hätten. Und wenn alles solche Flitzpiepen sind wie der, der die Sache bei mir eingerichtet hat, verzichte ich gern auf diesen Besuch. Ich muss ja meinen Kaffeeautomaten nicht in Betrieb nehmen, wenn sich die Trinker nicht lohnen 🙂 😉
      Es gibt Leute, die bekämen ganz freiwillig Kaffee und Kuchen bei mir – du würdest dann dazu gehören, wenn du so sprichst, dass ich dich verstehe 🙂 *grins*
      Und tschüss!

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  2. Unglaublich, was Du alles erlebst. Finde ich toll, dass Du das alles in Angriff genommen hast. Wer einen Partner hat, muss vielleicht den Alarm gerade deshalb rufen 🙂 Dein Geld ist sicher nicht verkehrt angelegt. Jedenfalls hast Du dir selbst mal wieder reichlich Spannung ins Leben gebracht 🙂
    Liebe Wochenedgrüße

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    • Hi, du nun wieder: „Wer einen Partner hat, muss vielleicht den Alarm gerade deshalb rufen“ – aber so unrecht hast du in vielen Situationen nicht – das zeigen ja die voll belegten Frauenhäuser und die Statistiken.
      Na gut – etwas klüger bin ich jetzt. Wenn ich noch einmal ändern will von Armband auf Kette, weiß ich, dass es nicht ausreicht, den Stecker aus der Dose zu ziehen – sondern dann muss ich den Hauptschalter am Gerät umlegen.
      Irgendwie sind beide Trageformen nicht super – die Kette stört mich um den Hals und ich muss die Länge so einstellen, dass ich nicht versehentlich einen Alarm auslöse, wenn ich mich gegen den Tisch löse. Kürze ich es aber so stark, bekomme ich es nicht mehr über den Kopf gezogen und die Stoffkordel wird beim Duschen klatschnass – das ist vielleicht unangenehm danach.
      Das Armband verhindert dann das Tragen einer Uhr, denn das eine rechts und das andere links ist auch etwas komisch – das teste ich aber gerade.
      Drücke mir mal heute Abend die Daumen, dass es endlich mal wieder einen anständigen Preis beim Dokoturnier gibt.
      Liebe Samstagsgrüße zu dir

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  3. Diese Dinger sind schon sehr sinnvoll. Meine Oma hatte das auch und meiner Mutter würde ich das auch verpassen, wenn es nötig werden sollte. Wir hatten ja schon mal einen Notfall, da haben allerdings ihre diversen Festnetztelefone ausgereicht. Sie hat ein Telefon mit mehreren Mobilteilen. Hilft aber auch nix, wenn man im Bad ist.
    Ich bin sicher, meine Ehehälfte kann Dir da noch fachkundige Tipps geben, auch was den Anbieter angeht.

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    • Kann er.

      Zunächst mal, was die Kosten angeht:
      Auch wenn du keinen Pflegegrad hast, gäbe es eventuell die Möglichkeit, dass die Krankenkasse einen Teil der Kosten übernimmt, wenn Dein Hausarzt Dir die Notwendigkeit bescheinigt.
      Das ist zwar von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich, aber da lohnt es durchaus, mal das Gespräch mit denen zu suchen und abzuklopfen, welche Bedingungen bei Deiner KK damit verknüpft sind

      Ansonsten, ab Pflegegrad1 muss die Pflegekasse die Kosten bis zu 23.- € im Monat übernehmen.
      Was darüber hinausgeht (auch die Komfortleistungen genannt) musst Du allerdings trotzdem selbst zahlen.

      ———————–

      Zudem kann es auch lohnen, die Anbieter zu vergleichen, denn da kann es sowohl preislich, als auch von den Leistungen her Unterschiede geben.
      Zwar meist nur in Nuancen, aber auch hier könnte genaues Hinsehen lohnen.

      Hier in Hamburg hat beispielweise der ASB ein deutlich breiter abgestuftes Angebot als die meissten anderen Anbieter, so dass auch Zwischenlösungen möglich sind, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt:
      Beispielsweise: Komfortleistungen nur Nachts in Anspruch zu nehmen, während tagsüber die Angehörigen oder ein Pflegedienst als Ansprechpartner angerufen werden …

      ——————

      Und ausserdem gibt es auch technische Lösungen, wenn ein Stand-Gerät alleine nicht reicht (wie bei Dir wegen Deiner Hörprobleme)
      Mobile Notrufgeräte etwa, in der Funktion einem Handy vergleichbar.
      Die funktionieren am Körper getragen auch ausserhalb der eigenen Wohnung und bieten sogar die Möglichkeit, jemanden per GPS zu orten, wenn er selbst nicht mehr kommunzieren kann… (was allerdings auch wieder eine Kostenfrage ist.)

      ——————

      Kurz und gut:
      Es könnte Sinn machen, sich da eventuell nochmal Anbieterunabhängig beraten zu lassen, wenn Du mit Leistung und Funktion des Notrufanbieters oder des Gerätes nicht zufrieden bist.
      Beispielsweise ( hier in Hamburg – in Berlin kenne ich mich da nicht aus) bei der kommunalen Pflegeberatungsstelle.
      Normalerweise wissen die in solchen Dingen ganz gut bescheid oder kennen Fachleute, die Dir da dezidiert helfen können….

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      • Mach du mal so weiter, Wilhelm, dann taufe ich dich um in WiWi = Wiki(pedia)Wilhelm. 🙂 😉
        Dass du da die größte Erfahrung hast, ist ja klar.
        Diese 4 Wochen zum kostenlosen Test sind gar kein dummer Einfall von den Johannitern – viele denken vielleicht, wenn jetzt schon ein Teil der Wohnung umgeräumt wurde, um einen günstigen Platz für das Gerät zu finden, und alle Kabel sturzsicher verlegt oder sogar verklebt sind, dann wollen sie das nicht mehr so schnell ändern. – Zum Glück bin ich da anders.
        Von vornherein habe ich gesagt, ich brauche so etwas nur für die Wohnung, denn überall anders sind andere Leute, die bei Bedarf die 112 anrufen können. Und in den tiefen, einsamen Wald gehe ich nicht.
        Ich habe schon einmal vor 2 oder 3 Jahren eine Rechercherunde gedreht – denn in der alten Wohnung hatte ich genügend Leute, mit denen ich telefonisch vernetzt war – allerdings hätte es immer so sein müssen, dass ich noch telefonieren kann. – Ich überlege ernsthaft, mir eine Handyabdeckung mit Schnur zu kaufen, um das Ding schräg über die Schulter hinten im Hosenbund zu tragen.
        Da ich – außer meiner Harthörigkeit – KEINERLEI Einschränkungen habe, könnte ich mir kaum vorstellen, dass ich von der Hausärztin eine Bescheinigung bekomme – aber es ist mehr eine generelle Einstellung als die Bedenken wegen des Geldes.
        Auf jeden Fall werde ich die HEK (du siehst, auch hier kommt meine Hamburgvorliebe zum Ausdruck) anrufen und fragen.
        Ich habe keinerlei Komfortleistungen beabsichtigt. Würde tatsächlich eine nächtliche Hilfeleistung nach Sturz nötig sein, müsste IMMER der Sohn kommen, denn sie wollen einen Hausschlüssel von mir und 54,00 € im Monat. – Wenn ich aber noch so weit beieinander bin, dass ich denen sage, sie sollen meinen Sohn benachrichtigen, dann kann ich das in 95 % der Fälle gleich selbst machen und hoffen, dass er oder seine Freundin das Telefon läuten hören.
        Bei uns im Haus (24 Wohnungen) gibt es viele Überängstliche, die ihre Wohnung schon am Tag 3x abschließen. Aber jetzt neuerdings wird ab und an auch die Haustür abgeschlossen – das würde bedeuten, keiner kann mehr aus der Wohnung die Haustür für einen Rettungsdienst öffnen. Die 112 hat das Recht, bei einem Rettungseinsatz an anderen Klingeln um Einlass zu bitten. Vielleicht kann der Patient gerade noch aus dem Bett die 112 anrufen, kann aber nicht mehr die Haustür öffnen. Um die Wohnungstür nicht aufbrechen zu lassen (da bräuchte die Feuerwehr einen Schneidbrenner oder einen exzellenten Schlüsseldienst), habe ich vor der Tür einen Schlüsseltresor mit 4stelligem Code.
        Ich werde sinnieren, was ich mache.

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        • Das mit dem Schlüsseltresor ist sicher ein guter Gedanke – solange eventuelle Einbrecher das nicht auch finden…

          In der Tat hatte ich in der ambulanten Pflege mangels Schlüssel einige Male das Problem, dass weder wir als Pflegedienst noch die Mitarbeiter des Hausnotrufens in die Wohnung kamen, weil die jeweiligen Kunden keinen rausrücken wollten oder beim Nachbarn deponiert hatten – so dass schlussendlich doch die Feuerwehr ran musste. Und die machen auch nichts, wenn nicht auch die Polizei ihr OK gibt.

          So standen in einem Fall schlussendlich sieben Einsatzkräfte (5 Feuerwehrleute und 2 Polizisten) im Treppenhaus, während drinnen der Kunde nicht mehr aus seiner Badewanne kam… (weswegen er ja auch den Notruf ausgelöst hatte) Und das wurde für ihn dann richtig teuer, weil er die Tür nicht nur zweimal abgeschlossen hatte, sondern sich zusätzlich auch noch mit drei Sicherheitriegeln verrammelt hatte., so dass der Feuerwehr schlussendlich nichts übrig blieb, als die ganze Tür samt Rahmen aus dem Mauerwerk zu stemmen…

          Hätte er lediglich abgeschlossen gehabt, wäre das wohl kein Problem gewesen – hat mir einer der Feuerwehrmänner erzählt. – da es hätte gereicht, das Schloss aufzubohren und die Sache wäre als „Notfalleinsatz“ kostenlos abgegangen und hätte den Kunden lediglich ein neues Schloss gekostet.

          So aber musste er die Tür samt Rahmen erneuern lassen, Mauer- und Malerarbeiten für den Neueinbau bezahlen, und obendrauf noch einen grossen Teil des Feuerwehreinsatzes, der immerhin anderthalb Stunden gedauert hat…..

          Übrigens:
          Den Code des Tresores könntest Du ohne Weiteres beim Hausnotruf hinterlegen – zur Weitergabe im Notfall an eine Dir benannte Person oder eben die Feuerwehr, falls die alarmiert wird.
          Das ist durchaus gängige Praxis und hat sich auch bewährt….

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          • da fehlt ein Wort im letzten Absatz:

            „zur Weitergabe an eine von Dir benannte Person“
            muss es natürlich heissen….

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          • Wilhelm, ich sage immer: „Vielleicht bin ich ein bisschen blöd, aber ich bin plietsch“
            Das Schloss, von dem der Schlüssel im Schlüsseltresor ist, wird als einziges nur benutzt, wenn ich in der Wohnung bin. Nachts drehe ich manchmal den Schlüsselknauf von innen um eine Umdrehung – meist vergesse ich es. Das dicke Zusatzschloss mit den 8 Zapfen in die Wand hat natürlich der Vorbesitzer eingebaut – mir wäre so etwas nicht eingefallen. Ich habe immer gesagt, der musste entweder Kinderpornos (glaube ich eher nicht) oder Goldbarren (wahrscheinlicher, er hat bei der Bank gearbeitet) schützen. Als die Tür mal bearbeitet werden musste, hatte zwei starke Handwerker schon ein Problem, sie auf den Balkon zu tragen. Deswegen soll die heil bleiben.
            Der Notrufdienst hat schon den Code. An meiner Tür ist eine Benachrichtigung für Notfälle oder Rettungsdienst gut verklebt – in dem Brief steht der Code. Außerdem ist meine Handynummer und die Handynummer vom Bereitschaftsdienst Hausmeister aufgeschrieben – der hat alle Schlüssel von mir. Dauert aber eine Weile, bis der da wäre – in der Zeit möchte ich nicht hilflos in der Wanne liegen.
            Wie kann man sich bloß von innen so verriegeln???
            Hier im Haus bin ich die absolute Ausnahme – ich bin die einzige, von denen, die ich kenne, die eine Heizkostenmessanlage und eine Wasseruhr möchte, die anderen nicht. Da geht alles auf Gemeinschaftsrechnung nach qm der Wohnung. Ich allein in einer der größten Wohnungen – das freut die anderen. Die haben z.T. bis tief in den Winter Küchen- und Badfenster STÄNDIG auf Kipp, damit es in meiner Wohnung nicht zu warm wird.
            Die von mir benannten Personen haben oder hätten ein komplettes Sclüsselbund (Sohn) und wenigstens einen Hausschlüssel und natürlich den Code.
            Jetzt habe ich mir mal probehalber das Handy mit einer „Strippe“ umgehängt um zu sehen, ob mir das gefallen würde.
            Und tschüss!

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          • Das wusste ich, das Du „vernünftig“ bist – bzw. ich hatte nicht anderes erwartet 🙂

            Allerdings – die Anmerkung sei noch erlaubt: Mit dem Code im Brief an der Tür – das würde ich glaube ich nicht machen.
            Aber vielleicht eher so, wenn da ohnehin schon die Handynumer Deines Sohnes drin ist :
            Darauf hinweisen, dass man den Code dort im Notfall erfragen kann. Und ich bin sicher, Dein Sohn wird den auch nur im Notfall rausgeben….

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          • Ich schicke dir jetzt ein Foto!
            Auf dem weißen Aufkleber steht meine Handynummer und der Hinweis auf den Hausmeister.

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          • Sobald meine Klebekonstruktion aufgebrochen wäre, wird der Code gewechselt oder das Schloss getauscht.
            Dass mich jemand des nachts undgewollt besuchen kommt, daran glaube ich nicht.

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          • Für mich bedeutet „plietsch“ nicht vernünftig. Siehe:
            „Bedeutungen: [1] norddeutsch: pfiffig, aufgeweckt, intelligent, schlau.“

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          • Die Bedeutung des Wortes Plietsch ist mir durchaus bekannt, auch wenn ich nur als Qiudje, (also Zugereister oder – wie ich es nenne: Beutehanseat) hier in der schönen Hansestadt am grossen Fluss lebe 🙂

            Aber darauf hob ich auch gar nicht ab, als ich „vernünftig“ schrieb…… sondern das war eher ein Ausdruck meiner Hochachtung dafür,was Du alles schon bedacht hattest.
            Und das war durchaus ernst gemeint….

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          • DANKE! Jetzt will ich zum Doppelkopfturnier und es sind zwei Busse ausgefallen und eine S-Bahn. Hoffentlich darf ich noch mitspielen.

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        • Bist Du sicher, dass Du hier für alle lesbar Deine HandyNr- veröffentlichen möchtest? Nur mal so vorsichtig nachgefragt…

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    • Hallo – hätte ich mein Handy nicht – ich hätte (quasi) keinen Kopf. Mitten beim Schreiben poppte eine Erinnerung hoch: 10.30 Uhr Akustikertermin – und ich saß noch im Schlafanzug vor dem Computer. So schnell war ich selten in den Sachen – zum Glück lasse ich mich immer eine Stunde vorher erinnern. Mit Bus und U-Bahn auf die Minute genau geschafft. Er musste eine Einstellung ändern, weil ich hoffe, damit heute Abend beim Doppelkopfturnier besser zu verstehen.
      Mein Festnetztelefon mit dem AB steht unter dem Computer – das Mobilteil dazu liegt überall dort, wo ich es akustisch nicht orten kann, weil ich nicht räumlich hören kann – aber meist finde ich es doch. Und das Mobilfon habe ich (fast) immer in meiner Nähe.
      Ich überlege, mir lieber so eine Hülle mit Kordel anzuschaffen, um das Ding immer um den Hals hängen zu haben. Denn wenn ich bewusstlos bin und nicht mehr telefonieren kann, dann kann ich vielleicht auch nicht mehr den Notrufknopf drücken.
      Ich im Bad und eines meiner Telefone liegt auf dem Toilettendeckel.
      Wenn ich nicht die drei Situationen bei meiner Mutter mitgemacht hätte, würde ich noch nie und nimmer an so ein Gerät denken – aber sie war damals schon über 90.

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  4. Moin Clara.
    Au ha. Du machst ja wieder Sachen *lach*. Nee, verstehen kann ich das gut. Die Mutter meiner Freundin hatte auch so ein Teil zuhause. Und aus der Erfahrung heraus weiß ich, dass HABEN das eine ist, es zu NUTZEN das andere. „Man“ will ja keine Umstände machen, in dem Fall „Frau“.
    Für mein Teil: Ich bin zwar wie du alleinlebend, habe jedoch mit meiner „Lieblingsnachbarin“ in der Wohnung unter meiner die Absprache, dass wir „aufeinander aufpassen“. Sprich, sie hat einen Schlüssel für meine und ich für ihre Wohnung. Wenn wir mal ein paar Tage auswärts sind, melden wir uns gegenseitig ab und ansonsten wird schon mal „durch die Wohnungsdecke“ telefoniert, ob alles in Ordnung ist. Natürlich würde auch „Fru P.“ nach mir schauen, wenn die tägliche Meldung oder so ausbliebe, aber die wohnt im Nachbarort. So wie es zurzeit ist, kann ich gut damit leben und das gibt mir ein Stück Sicherheit.
    Zu “ Manchmal könnte man die Deutschen wegen ihrer Übergründlichkeit verfl….“: Ach ja? Das war doch schon immer so. Jedenfalls wusste bereits Heinrich Mann vor über 100 Jahren in seinem Buch der Untertan: „Den deutschen Bürokraten macht uns so schnell keiner nach.“ Nee, ganz bestimmt nicht *grins*.
    Grüße aus der Quarantäne, hier ist bisher alles negativ positiv.

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    • Hi Sven, bei Heinrich im Kommentar habe ich so ein paar Bedenken erläutert, die mich bewegen.
      Ich hatte lange Zeit mit einer Bekannten vereinbart, dass ich ihr JEDEN Tag gegen 18:00 Uhr eine SMS schreibe. Sie war so zuverlässig, dass sie spätestens eine halbe Stunde danach, wenn ich es vergessen habe, sich gemeldet hat.
      Aber sie muss mit ihrem Mann das Milionenerbe ihrer zwei Tanten auf Kreuzschiffen und anderen Urlaubsorten ausgeben und ist mindestens 12 mal im Jahr auf Achse. – War also nicht so richtig hilfreich. Hier im Haus leben die Leute, zu denen ich den besten Kontakt habe, vom dritten warmen Tag und bis zum dritten kalten Tag im Jahr im Garten – geht also auch nicht so gut. Und die anderen sind so alt und beschäftigt, dass sie nicht wollen und andere gehen gefühlt den ganzen Tag arbeiten.
      Der Sohn wohnt am anderen Ende von Berlin – würde ich nachts stürzen und könnte nicht allein aufstehen, dann würde er auf den leeren Straßen dreimal schneller bei mir sein als am Tag.
      Wäre meine Situation so wie deine – die Johanniter oder andere bekämen nicht eine müde Mark von mir – na gut, auch keinen Euro.
      Ich sehe schon – Clara grübelt zu viel.
      Deswegen sagt sie jetzt tschüss!

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  5. Lohnen 306,00 € im Jahr, die man vielleicht nicht ein einziges Mal in Anspruch nimmt.

    Liebe Clara,
    exakt SO ist es. WEIL man diese „Versicherung“ hat, passiert nichts und man muss sie nie in Anspruch nehmen. Wie mit dem Regenschirm, den man mitnimmt und es regnet dann nicht.
    Das hat mir mal ein Versicherungsvertreter glaubhaft versichert. 😉 (Darum heißen die wohl „Versicherungsvertreter“, weil sie einem so etwas „versichern“. 😉
    Gruß Heinrich

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    • Lieber Heinrich, wie ich mich kenne, werfe ich nach 24 Tagen eine Münze: Kopf ja, Zahl nein.
      Ich bin nicht so der ausgesprochene Versicherungstyp – die Pflichtversicherung wie Kranken- und damals Autoversicherung waren klar, auch eine kleine Kasko hatte ich. Aber ansonsten nur eine Haftpflichtversicherung, denn bei meiner Dusseligkeit könnte schon mal Schaden entstehen, den ich nicht bezahlen könnte oder wollte.
      Natürlich kann mich mein fast immer mitgeschlepptes Handy nicht in jedem Fall retten, weil ich vielleicht nicht mehr telefonieren kann. Aber mich bewegen andere Gedanken – wenn ich wirklich durch irgend etwas bewusstlos werde, habe ich dann noch kurz davor (oder dabei) die Geistesgegenwart, auf diesen Sender zu drücken?
      Mich plagen folgende Bedenken: Durch einen unglücklichen Umstand löse ich im Bett über das Armband einen Alarm aus (die Kette ist mir zu unangenehm am Hals) – da ich aber meist recht tief und fest schlafe und recht tief und fest nichts höre, entgehen mir die Rufe und die Stimme aus dem Gerät – ich antworte also nicht und laut Vereinbarung wird die 112 beauftragt, nach der „tief bewusstlosen Frau Himmelhoch“ zu schauen. Und dann stehen plötzlich Notfallhelfer am Bett und erschrecken mich derartig, dass ich wirklich bewusstlos werde.
      Ich muss noch überlegen.
      Gruß Clara

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  6. Ach, Clara, das schönste Thema ist es nicht, ein notwendiges schon. Gerade, wenn man alleine lebt, ist es schon gut, immer Hilfe bekommen zu können. Wir haben hier ein Netzwerk aufgebaut, passen aufeinander auf, haben Schlüssel und Anrufkontakte. Es ist gut so.
    Ich werde beim nächsten Treffen deine Geschichte erzählen und vorschlagen, das eingesparte Geld nächstes Jahr in etwas Schönes und Gemeinsames umzusetzen. In diesem Jahr wird es ja wohl nix mehr.
    Grüße zur Nacht, liebe Clara.

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    • Gudrun, dieses Mal habe ich schon geschlafen, als du noch geschrieben hast. Gleich nach der Veröffentlichung und dem Einsetzen bei Fb bin ich ins Bett gegangen. Noch ein wenig aufs Handy geguckt, dann aber Augen zu und ab … ins (Nicht)Traumland. Frau (oder Mann) soll ja immer träumen – aber wenn ich träume, dann kann ich mich nur ganz selten daran erinnern. – Und wenn, verwirren sie mich. Ich weiß, ich hatte mal einen Traum, den ich derartig mit der Wirklichkeit verwechselt habe, dass ich irgendwo erschienen bin, wo ich gar keinen Termin hatte – oder so etwas ähnliches.
      Eine inzwischen schon lange nicht mehr lebende Tante war mal so unglücklich verunglückt, dass sie Glück hatte, dass ihr Bruder im gleichen Haus wohnte und jeden Tag nach ihr gesehen hat. Sie ist mit ihrem dicken Poppes zwischen Bett und Heizung gerutscht und war dort festgeklemmt – und das im Winter bei einer sehr heiß eingestellten Heizung, weil sie so eine Frostbeule war. Diese Stunden möchte ich ihr nicht nachempfinden.
      Ich habe noch 24 Tage Zeit, darüber nachzudenken, ob ich das Ding stehen lasse oder wieder zu den Johannitern zurückbringe.
      Grüße zum für mich gerade angefangenen Tag

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