Claras Allerleiweltsgedanken

Notruf ade – Trennen tut weh …

19 Kommentare

… aber dein Weggehen macht, dass mir das Herze lacht!!!

Als ich das Gerät mit allem Zubehör dem Mitarbeiter bei den Johannitern in die Hand gedrückt habe, erkundigte ich mich noch einmal nach dem letzten ausgelösten Notruf. Erst im Nachhinein ist mir klar geworden, dass das hätte RICHTIG TEUER werden können, denn die hätten ja nicht mit dem im Schlüsseltresor hinterlegten Schlüssel in die Wohnung gekonnt, weil ich ja das dicke Sicherheitsschloss betätige, wenn ich außer Haus gehe.

Dieser Mitarbeiter meinte, dass der Alarm NICHT von dem Jackenärmel ausgelöst wurde. Als er mir aber demonstriert hat, wie WENIG man drücken muss, um einen Alarm auszulösen, habe ich ihm seine Theorie nicht geglaubt.

Schluss jetzt damit – es ist abgegeben und: Aus den Augen, aus dem Sinn.

***************

Dass ich mir eine Schutzhülle mit anhängender langen Strippe gekauft habe, um das Handy fast immer bei mir zu haben, schrieb ich ja schon. Alles ist angekommen und gefällt mir auch sehr gut. Im Bus hätte es fast ein kleines Malheur gegeben, denn einer von den Endsteckern landete auf der Erde, ohne dass ich es hörte oder bemerkte. – Dann hätte ich vielleicht einen Ersatz bestellen können.

Mein Sohn hat eine Firma, die aus dem Material Biothane für Hunde Leinen, Geschirre und Maulkörbe herstellt. Diese „Bänder“ hat er in sehr, sehr vielen Farben und in unterschiedlichsten Breiten und Stärken. Nichtsdestotrotz habe ich mich für schwarz und nicht lila entschieden.

Die kleinsten Karabiner sind passend für die Ösen und ich kann das Band bei Bedarf ganz schnell aushaken. – Auf diesem Foto sieht man beide Bänder – das mitgelieferte gewebte und das neu hergestellte aus Biothane. – Mal sehen, welches ich mehr benutzen werde.

Wenn ich das Mobilphone schon immer an der Frau tragen will, dann ist vielleicht eine NotfallApp von Bedeutung. Der Wilhelm hatte das ja erwähnt – und ich habe auch sofort eine gefunden und eingerichtet.

Nachdem ich der App alle notwendigen Geheimnisse anvertraut hatte, habe ich die Demoversion ausprobiert. Wenn dann die entsprechende Stelle, die ich mir aussuchen kann – Polizei, Feuerwehr, Giftnotrufzentrale oder andere – meinen Notruf bekommt mit allen wichtigen Angaben wie Handynummer, Alter, Symptome und Adresse – da KANN ja hoffentlich nichts mehr schiefgehen.

Aber dennoch möchte ich keine Probe aufs Exempel machen!

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

19 Kommentare zu “Notruf ade – Trennen tut weh …

  1. Haha. Ein Smartphone an der Hundeleine. Nie war Gassi gehen schöner. Und sauberer… 😉
    Wuff Wuff, sagt der Ösi, ein entspanntes Wochenende wünschend

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  2. Liebe Clara, mögen Sie niemals in Not geraten!
    Gruß Heinrich

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  3. Ich wünsche Dir einfach mal, das Du nie nicht irgendwas davon brauchst

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  4. Ob man, wenn einem die Sinne schwinden, noch irgendwelche Klickklicks machen kann?
    Das Wort „Karabiner“ klingt so brutal und derb nach Schmied und Pferd, aber hier sehe ich klitzekleine, zarte Nutzdinger…
    Schöne Grüße nach B. und zu dir!

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    • Über die Frage, ob oder ob nicht, habe ich natürlich auch nachgedacht. Wenn ich garnicht mehr klicken kann und gleich hinüberschlafe, dann soll es so sein – da bin ich mal schicksalsergeben. Aber meist kommt man ja – nach einer noch nie erlebten Ohnmacht, sicher wieder zu Bewusstsein und kann dann einen oder zwei Knöpfe drücken. – Die Befürchtung, hier mehrere Tage unbemerkt mit einer starken Verletzung zu liegen, hat mich diese Vorsichtsmaßnahme ergreifen lassen. Ich wüsste nicht, wer es bemerken würde, wenn ich nicht mehr reagiere. Kommt gerade kein neuer Artikel von mir, so dass ich die Kommentare unbeantwortet lasse, fällt es gaaaaaaaaaaaaaaaaar nicht auf. Und wenn es auffällt – wer könnte wirklich zielführend reagieren???
      Alles Sch….gedanken, aber bei Bedarf kann mir das Dingelchen vielleicht doch helfen.
      Danke für die Grüße – ich habe auch welche für dich!

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  5. Dann drücke ich Dir die Daumen, dass Dein elektronischer Hund an der Leine nie benötigt wird und im Notfall brav bellt und seine Arbeit verrichtet. Was machst Du jetzt nur, wenn momentan alle Unklarheiten beseitigt sind? Oder steht bereits das nächste Problem vor der Tür? Es wird Dir doch nicht langweilig werden?
    Sonnige Aussichten für eine schönes Wochenende 🙂

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    • Du nun wieder, liebe Mallybeau, hast wie so oft den Nagel mitten in meinen Artikel gehauen – „elektronischer Hund“ – das gefällt mir. Der Sohn hat ja seine Biothaneleine sooooooooooooooooo lang gelassen, dass ich ihn = den Hund = das Telefon = die Notruf-App tatsächlich hinter mir her ziehen könnte. Ich muss sie doch ein wenig kürzen, sonst ist sie mir zu schwer, die Leine.
      Ob ich den Hund einfach „Caro“ nenne? Mal sehen, ob ihm das gefällt und ob er dann beim Hören seines Namens ganz kurz bellt.
      Die einzige „Unklarheit“ sind die Plissees, die Montag an die Fenster kommen, der Besuch einer Freundin für 4 Tage und die nicht bezahlte Schlussrechnung für die Fenster, weil er noch keinerlei Restarbeitsergebnis geliefert hat.
      Und dann frage ich bei dir an, womit ich mich beschäftigen kann, damit mir nicht langweilig wird. Aber bald kommt ja das Verkleiden der Wohnung wegen Weihnachtszeit. Da muss ich doch in der ganzen Wohnung Kugeln verteilen und so.
      „Sonnig“ sieht momentan anders aus. Aber wir k= du und ich = haben Sonne im Herzen.

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  6. Moin Clara. Na bravo, so gefällt mir das schon besser und das mit der Notruf-App werde ich mir ins Hinterstübchen schreiben. Wenn man immer Angst haben muss, dieses Notrufdingenskirchens versehentlich mit teuren Folgen auszulösen, dann ist das auch murks.
    So, ich sortiere weiter Bilder. Tschüss!

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    • Hi Sven, wenn ich erst wie du in das Zeitalter der „senilen Bettflucht“ komme (bitte bitte nicht schimpfen oder gar hauen, ich will nicht böse sein, aber früh um 5:00 Uhr schon am Computer zu schreiben, kann doch gar nichts anderes sein. Nein, Clara kann auch ernst sein – ich weiß, dein „Mitbewohner, der Herr B.“, lässt dich wahrscheinlich nicht länger im Bett ohne Probleme liegen), dann würde ich noch viel mehr am Computer schaffen. Ich mache doch schon kaum etwas anderes als kochen (nächster Beitrag), Doppelkopf spielen, mich bei Fernsehberichten über Corona ärgern und computern.
      Bilder müsste ich auch mal wieder (aus)sortieren, da sammelt sich so unheimlich viel Mist an, den ich dann bei Bedarf eh nicht finde.
      Gruß von der GC = GrappaClara (versprochen, heute noch keinen getrunken, gestern und vorgestern auch nicht und die ganze letzte Woche nicht – wird mal wieder Zeit) – Gestern beim Doppelkopf habe ich einen Aperol mit Sekt getrunken – da war ich nach einem halben Glas high und habe alle belustigt

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  7. Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung und den neuen Features für Dein Handy.‘

    Ich denke wirklich, dass das jetzt eine Lösung ist, mit der Du auch längere Zeit auf der guten, nämlich der sicheren Seite bist. Weil Du nun nicht nur von Zuhause aus eine Notruf auslösen kannst, sondern auch, wenn Du unterwegs bist und sogar in Situationen, in denen Du aus Gründen nicht telefonieren kannst.

    Und ich wünsche Dir sehr, sehr, dass Du nie in eine Lage kommst, das nutzen zu müssen, sondern dass das beruhigende Gefühl reicht, es jederzeit tun zu können, wenn es denn doch mal nötig würde….

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    • Hallo Wilhelm, ich gehe mit deiner Meinung konform: Mit dieser Lösung bin ich zufrieden. Ich habe wirtlich und wahrhaftig nicht vor, sie auf ihre Belastbarkeit zu prüfen und Telefon oder gar App auszuprobieren, weil Not an der Frau ist.
      Ich hoffe, dass „Nora“ wirklich hält, was sie verspricht. In meiner ersten Stelle 1990 in einer Westberliner Firma war Nora meine Lieblingskollegin – deswegen ist der Name sehr positiv besetzt.
      Für unterwegs habe ich einen Notruf noch nie für erforderlich gehalten, weil da ja immer genügend Leute unterwegs sind. Früher, in meinem „ersten Leben“, bin ich oft mutterseelenallein von der S-Bahn nach Haus gelaufen – das fällt ja jetzt schon lange weg.
      Dein letzter Satz gefällt mir vom ersten bis zum letzten Wort – das beruhigende Gefühl SOLL reichen.
      Grüße an den Grünäugigen!

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