Claras Allerleiweltsgedanken

Ich bin nicht medikamentensüchtig …

34 Kommentare

… nein, aber ich bin WC-süchtig

Nun denkt aber nicht, dass die Getränkebatterie einzig und allein für diese beiden grünen Dingelchen aufgefahren wurde, auch wenn dort im Beipackzettel steht: „Dragees mit VIEL Flüssigkeit einnehmen“. Aber wie viel VIEL ist, das sagt mir niemand. – Haben die Bärentraubenblätter nicht den gewünschten Effekt gebracht, versuche ich es jetzt mit Hauhechelwurzel, Orthosiphonblätter und Goldrute.

Da aber der Blutdruck, die krampfgeneigte Muskulatur und der Stoffwechsel auch nach Nahrung rufen, habe ich das abendliche Medikamentenarsenal ein wenig erweitert. Das Wasser MUSSTE ich ganz leicht mit Apfelsaft aufpeppen, sonst hätte ich es nicht hinter die Kiemen in den Magen bekommen. Ich sagte es schon öfter: ICH bin doch keine Kuh. – Meine Leber hat wirklich Glück, dass sie bei MIR lebt, denn da muss sie nicht noch zusätzlich Alkohol entgiften.

Für den heutigen Sonntag habe ich mir eine spezielle Leckerei ausgedacht, mehr oder weniger eine politische Regierungskoalition: Rot und Grün (hoffentlich ist diese Erdbeere etwas aktiver als unser ruhiger Kanzler – die grünen Dragees kann unsere Außenministerin als Munition gegen sperrige östliche Politiker verwenden)

Jetzt ist aber genug über Gesundheit bzw. fehlende Gesundheit geplaudert – ein paar lustige Fotos habe ich noch. Ich Schnapszahlengiermensch konnte mir diesen Schnappschuss nicht entgehen lassen.

Und wie findet ihr dieses Ticket, das ich als Lesezeichen aus dem Buch „So zärtlich war Suleyken“ von Siegfried Lenz gefischt habe.

Das waren noch Zeiten!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

34 Kommentare zu “Ich bin nicht medikamentensüchtig …

  1. Hmmm! Die Fahrkarte hat kein Ablaufdatum. Würde man die beiden Löchleins wieder verschließen, womöglich ließe sich damit noch eine Fahrt bewerkstelligen… 😉

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  2. Also mal ehrlich – so lange wie das jetzt anhält ist ein Besuch beim Arzt fällig. Und eine Keimbestimmung, denn möglicherweise gehts nicht mehr ohne ganz große Keule. Das kann aber auch der Hausarzt einschicken, und nach der Bestimmung das entsprechende Antibiotikum verordnen.
    Die Impfung wirkt nicht zu 50% sondern nur gegen spezielle Keime (E. coli). Bei allen anderen ists nutzlos, und deswegen auch hier Keimbestimmung! Im Akutfall wird da wohl auch nicht geimpft.
    Bärentraubenblätter soll Frau nur maximal 4 – 5 mal im Jahr nehmen, sonst ist die Wirkung futsch.
    Was schluckst du für grüne Pillen?
    Gute Besserung!

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    • Hallo Sylana, das hört sich ja richtig fachfrauisch an!
      Ich habe gleich noch mal in der DoppelkopfApp nachgesehen, wann ich mich zum ersten Mal abgemeldet habe, weil ich wegen dieser blöden Cystitis nicht gehen wollte – es war am 20.1., also ist heute der 4. Tag. Aber du hast recht, es dauert mir auch zu lange, aber am WE wollte ich in keine Notbehandlung gehen, soooooooooooo schlimm ist es nun wieder auch nicht.
      Colibakterien sind doch die Hauptverursacher bei weiblichen Blasenentzündungen. Ich muss noch mal recherchieren, ob diese Impfung (man braucht ein Privatrezept und sie kostet im Netz ca. 110,00 € – mal sehen, was mein Urologe morgen dazu sagt).
      Die grünen Pillen sind Aqualibra. In der Apotheke, in der ich den Bärentraubenblättertee gekauft habe, wollte mir die Apothekerin 20 Dragees einer anderen Sorte für 20,00 € verkaufen – das fand ich dann doch zu happig.
      Die Impfung ist im Grunde genommen keine Therapie im akuten Fall, sondern eine Prophylaxe und soll das häufige Auftreten verhindern.
      Danke für deinen Kommentar – mal sehen, was die Bestimmung morgen ergibt.

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      • Fachfrau wider Willen.
        Also ich hab die Erfahrung gemacht, das Pillen bei mir eher nicht wirken. Was recht gut ging, ist Canephron als Tropfen. Und bei mir wars meist e. coli, weswegen auch D – Mannose gut hilft. Allerdings, hatten wir mit AB den coli plattgemacht, machte sich ein anderes Viech breit. Wo von ich die Finger lasse, ist alles was den Harn ansäuert. Das soll bei vielen ja gut gegen Bakterien helfen, war bei mir eher kontraproduktiv, weil die Säure, die eh gereizte Schleimhaut noch mehr angegriffen hat.
        Was die Impfung angeht, bin ich nicht ganz auf dem neuesten Stand. O.K. Trotzdem vorher Keimbestimmiung machen lassen, denn wenns keiner von den üblichen Verdächtigen ist, bringt die Impfung ja nicht viel. Wenn man einmal diesen Mist hat, wird man die Bakterien ja nicht ganz los, sondern meist kann man ösie nur in die Ecke weisen. Und sowie dann was los ist, feiern die eben auch

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        • Du hast ja bessere Medikamentenstudien betrieben als ich. Die Tropfen werde ich mir mal aufschreiben.
          Meinst du mit ansäuern diesen Saft? Wahrscheinlich. – Ich kann mich erinnern, vor Jahren hatte ich auch mal was mit Mannose, genaues weiß ich nicht mehr.
          Ich habe heute in der Mail um einen Termin für eine evtl. Impfvorbesprechung gebeten, die ist aber erst am 10. März.
          Das heutige Antibiotikum hat er auch für Colibakterien verschrieben, die sind wohl (gerade bei Frauen) die häufigsten Verursacher. – Wenn „Weiber“ mit solchen Beschwerden und Jammern kommen, dann verordnen die immer gleich ein Antibiotikum in der Hoffnung, dass es für die richtigen Keime ist. Falls nicht, wird gewechselt, was ich natürlich nicht so gut fände.
          Aber jetzt glaube ich ganz fest daran, dass es bald besser wird – 5 Tage lang soll ich die AB nehmen.
          Die Impfung hat nichts mit einer Akutbehandlung zu tun – die soll wirklich einzig und allein weiteren Erkrankungen vorbeugen. 3 im ersten Jahr und dann nach einem Jahr noch mal eine einzelne Auffrischungsimpfung.
          Danke noch einmal für deinen Kommentar.

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          • Ja, logisch sind Colibakterien die üblichen Verdächtigen bei Frauen. Kurze Wege, du verstehst?
            Trotzdem, lass eine Keimbestimmung machen. Denn a) kanns doch mal ein anderer sein, und b) kann der Coli auch resistent werden, vor allem, wenn man den Mist öfter hat. Bei der Keimbestimmung wird ja ermittelt, auf welche Antibiotika der noch reagiert.
            Das Mittel zur Harnansäuerung ist Methionin. Wie gesagt, bei vielen bringts was, weil die Bakterien das saure Millieu nicht mögen. Bei mir nutzlos.
            D – Mannose ist technisch ein Zucker, an den sich ganz besonders Colibakterien binden. Somit werden sie ausgespült, bevor sie ihr Unwesen treiben, da dies spezielle Zuckerart über den Harn ausgeschieden wird.

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            • Der kurze Weg ist bei einer Katheterisierung von Vorteil, für die Coli-Bakterien aber auch. Er hat mir Cotrim-ratiopharm verordnet, hauptsächlich auf Colibakterien ausgerichtet. Sollten die es wider Erwarten nicht sein, dann bekomme ich morgen einen Anruf und ein anderes Rezept – so lange dauert das mit dem Ergebnis einer Kultur.
              Erst am 10. März kann ich zu ihm zu einer Besprechung über eine Impfung mit StroVac. Mal sehen, wie er dazu steht, denn die in der Praxis müssten das ja spritzen – aber notfalls kann ich auch in die Gyn gehen, die verimpfen auch alles mögliche.
              Ich glaube jetzt ganz fest daran, dass ich auf dem Weg der Besserung und Heilung bin, damit ich mich mal wieder mit was anderem als Tabletten, Heizkissen und Bettdecken befassen kann.

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    • Ich habe mich mal etwas näher über die Impfung erkundigt und einen Screenshot gemacht. Ich hoffe, dass ich den jetzt hier einfügen kann.

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  3. Selten wurden Tabletten so schön in Szene gesetzt. 🙂
    Weiterhin gute Besserung 😘

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  4. Kurier das bloß ordentlich aus… Blasenentzündung hat sonst den Hang, chronisch zu werden. Gute Besserung !

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    • Unterschwellig oder oberschwellig ist es ja eine chronische Sache bei mir – ich habe immer noch das Gezeter meiner Mutter im Ohr, wenn ich mich als Kind auf kalte Steine gesetzt habe.
      Die schlimmste Blasenentzündung hatte ich auf einer Reise durch das Baltikum. Ich hatte mir im Bus eine Flasche Wasser über die Hose gekippt und saß den ganzen Tag mit nasser Unterbuchse rum. Ich bekam nach zwei Tagen Fieber und Schmerzen zum aus der Haut fahren. Also verbrachte ich eine Nacht im Klinikum in Riga – mit Antibiotikatropf und Schmerzmittel. Irgendwie habe ich den Rest der Reise überstanden. – Längere Zeit kalte Füße reichen bei mir schon aus.
      Wenn ich morgen wirklich zum Arzt gehe, werde ich ihn nach seiner Meinung über die Impfung fragen, die es gibt. Die muss man selbst bezahlen, aber wenn ich wüsste, dass sie hilft, würde ich sein Privatrezept online einlösen.
      Danke für die Wünsche.

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  5. Arme Socke! Gute Besserung weiterhin!

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  6. Moin LC, ich schon wieder …,
    Scholz als rote Erdbeere und die bitteren Pillen der Grünen …, für oder gegen alles, was noch kommt?
    Na ja 😉 Aber die Erdbeere gehört (?) zur Familie der Rosengewächse und die können doch … egal. Jedenfalls ist mir ein „ruhiger“ Kanzler lieber, der sich nicht von dem täglichen Grundrauschen verrückt machen lässt. Denn snacken köönt se all, aver Doon is’n Ding.
    Liebste Grüße von Nord nach Ost!

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    • Also, lieber Sven, wenn „LIEBSTE“ Grüße aus dem Norden nichts bringen, dann taufe ich mich um in Clarofant, lasse meine Ohren wachsen, das Gewicht wächst von allein, und trampele durch die Welt. Dabei trampele ich alle Bakterien tot, die Schaden machen – die guten lasse ich am Leben.
      Müssten deine Grüße nicht eher nach „Süden“ geschickt werden – na gut, ein wenig „Ost(en)“ ist immer enthalten, wenn Clara den Mund aufmacht.
      Die Vorgängerin von Olaf ist ja auch nicht unbedingt durch Geschwätzigkeit aufgefallen – manchmal hätte sie vielleicht doch eher handeln sollen als aussitzen.
      Aber wie schon oft gesagt – Politik ist nicht mein Ding.
      Lieben Gruß zu dir

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  7. ICH als Kuh hätte die Getränke natürlich locker in meinem Magen untergebracht 🙂
    Aber egal wie, Hauptsache es hilft und Du fühlst Dich bald besser. Das Ticket ist wunderbar nostalgisch. Würde ich auf jeden Fall aufheben. Doppelt schön, dass es mit einer Schnapszahl beginnt.
    Ganz ohne Schnaps wünsche ich Dir baldige Besserung und einen gemütlichen Sonntag 🙂
    Liebe Grüße

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    • Wie gesagt, mit Trick 17 bekomme ich das flüssige Zeug ja auch alles in meinem Magen unter – sonst hätte mir deine Hilfe auch nichts genutzt, denn ICH soll ja viel trinken.
      Du wirst es nicht glauben, dass es mir nicht aufgefallen ist, dass das Uraltticket mit meinem Schnapszahlenjahr anfängt – aber jetzt weiß ich es und werde es als Zeitzeugnis aufheben.
      Vielleicht habe ich neben der Dystitis noch eine leichte C-Krankheit – so müde wie ich ständig bin und auch ständig schlafen kann, bevor ich das nächste mal zum WC muss – das KANN ja gar nicht normal sein.
      Vielleicht würde Schnaps aber helfen, nicht so sehr zu grübeln, ob ich am Montag doch zum Urologen gehe oder nicht. Die Art der Bakterien, die in meiner Blase Samba tanzen, würden mich schon interessieren. Außerdem muss ich ihn fragen, was er von einer (selbst bezahlten) Impfung gegen Blaseninfekte hält, die intramuskulär gespritzt wird und zu ca. 50 % Wirkung zeigt.
      Immer diese schweren Entscheidungen … !!!
      Lieben Gruß zu dir – ich bin schon wieder müde – ich bin ja auch schon 4,5 Stunden wach.

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  8. Moin!
    Ich könnte jetzt mit meinen Pillenbildern dagegen halten, aber ich lasse es einfach mal. – viel zu trinken ist allerdings trotzdem eine gute Idee… das sollte man auch machn, wenn man nicht von einem Zipperlein geplagt ist.

    Was den Fahrschein angeht:
    Der ist tatsächlich gleich in mehrfacher Hinsicht ein Zeitdokument.
    Zum einen des „niedlichen“ Preises wegen – ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, jemals (auch nicht als Kind) Zeiten erlebt zu haben, wo ich billiger als für 50 Pfennig irgendwo hinfahren konnte – zum anderen aber auch, weil es eine Hauptstadt der DDR ja nicht mehr gibt.
    Im übrigen frage ich mich gerade, wie der Preis wohl bei heutiger Kaufkraft aussehen würde.
    Hier in Hamburg kostet der billigste Fahrschein des HVV ( Kurzstrecke, drei Haltestellen) momentan 1,80 € – Tendenz nach oben….

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    • Danke, dass wir uns nicht mit Pillen und Dragees bewerfen. – Bei mir sind ja nur drei „echte Medikamente“ gegen Hypertonie und Bipolarität dabei – alles andere sind Nahrungsergänzungsmittel. Diese (albernen) grünen pflanzlichen Dragees kann ich nicht so richtig als Medikament zählen, denn bisher zeigen sie Null oder noch weniger Wirkung. Ich bin bald weichgekocht für einen Urologenbesuch.
      Es gibt ja nicht nur die „Hauptstadt der DDR“ nicht mehr – nein, es gibt die ganze DDR nicht mehr. – Ich bin ja in Görlitz aufgewachsen – eine Stadt, die insgesamt kleiner ist als hier in Berlin ein Stadtbezirk – dennoch hatten wir drei Linien einer Straßenbahn – und da kostete es meine ganze Kindheit über nur 0,20 M.
      Nach deiner Preisangabe habe ich gleich mal die Berliner Fahrpreise erfragt. Ein Kurzstreckenticket kostet 2,00 € und die Normalfahrt 3,00 €. Ich bin heilfroh, dass ich dieses 65+-Ticket habe, was ja wohl vom Senat gesponsert wird. Jetzt zu C-Zeiten rentiert es sich für mich vielleicht nicht, weil ich weitaus seltener fahre als sonst – aber ich gebe es dennoch nicht ab. Bei diesen Preisen habe ich das ja mit weniger als 20 Fahrten „abgefahren“.
      Bevor ich hier am Computer einschlafe, werde ich mal sehen, was andere so geschrieben habe.

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      • Ich kann ja im Normalfall dank „Luxusticket“ (meinem Behindertenausweis mit Zusatzblatt) bei recht geringer jährlicher Zuzahlung in der ganzen Republik kostenlos im Regionalverkehr und mit Öffies fahren. Was ich allerdings momentan nicht gerne nutze – der C-Geschichte wegen.
        Insofern ist mir meist auch relativ Wurst, was solche Fahrten üblicherweise kosten – ich steige einfach in Bus oder Bahn, ohne mir Sorgen um irgendwas machen zu müssen – ein angnehmes Gefühl.

        Der 20-Pfenning-Tarif allerdings hat mich dann doch mal animiert, die aktuellen Preise nachzusehen…..

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        • Mein 65+Ticket kaufe ich immer als Jahreskarte, da ist es preiswerter als im Monatsabo – es kostet so um die 50 €. Ich kann damit in allen Zonen des Berlinverkehrs und zusätzlich in Brandenburg fahren – das finde ich auch sehr gut. Aber wie gesagt, in letzter Zeit eher wenig genutzt, ist mir aber auch egal.
          Gruß zu dir

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  9. Gute Besserung wünsche ich dir von Herzen, liebe Clara. Hoffentlich musstest du heute Nacht nicht all zu oft „rennen“.

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    • Liebe Ute, die Nacht ist nicht anders als sonst auch – zum Glück. Einmal gegen 5 oder 6 Uhr mit halb geschlossenen Augen zur mit einem Nachtlicht erleuchteten Toilette zu „wanken“, das schaffe ich gut, weil ich gleich danach weiter schlafe.
      Die Tage finde ich unangenehmer – aber lange sträube ich mich vielleicht nicht mehr gegen „Hammermedikamente“ – schau’n wir mal. Immer an der Strippe des Heizkissens zu hängen, schränkt meine Beweglichkeit so stark ein.

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  10. Mööönsch, Clara, Du hast ja ein ganzes pillenparlament aufgefahren, na solange die süße Erdbeere es mit Apfelsaftabgeordneten regiert, hat es Deine Leber in der Tat gut. Da Du offenbar ständig Throndrang verspürst, befürchte ich noch einen akuten Blasenbakterienbefall. Mein lieber Scholli, Du fährst Dir ja krasses Zeug ein: Traubenhechelblätter und was war das noch, da im Mittelteil zwischen Brombraunbeerblätter und ornithologenkraut?
    Tscha, da hat die kleine Fee in Kräuterklamüserkunde mal wieder heimlich Marvel-Comics konsumiert, oh oh:..ein Bildungsloch…uch…
    Doch Dir kann nix passieren, denn Du hast einen Lenz für alle Fälle. Suleyken ist zum Heulen zärtlich und dann noch gespickt mit einem Nostalgieticket!
    Nun aber ins Bett, ist schon spät, die Bürgersteige hochgeklappt und nur die dusselige Autobahn zerdröhnt mal wieder jeden Anflug einer nächtlich-romantischen Anwandlung.
    Gute Besserung für Dich ❣️✨🍀
    Herzlich
    Amélie

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    • Hallihallo, liebe Amélie,
      ich weiß noch, dass ich bei der Medikamentensammlung meiner Mutter immer dachte, dass das bei mir nieeeeeeeeeeeeeeeee so wird.
      Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass nur 3 Sachen echte Medikamente sind – die kleinen Pillen in rosa oder gelb sind gegen Bluthochdruck. Meine Ärztin wollte wissen, wie der sich benimmt. Ich habe schon Ewigkeiten nicht mehr kontrolliert, mache das aber jetzt seit 4 Tagen – und: er benimmt sich anständig, trotz Kaffee und anderer Erhöhungsfaktoren. In meinem Alter ist 140 zu 70 relativ in Ordnung.
      Magnesium und Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Produkte zähle ich nicht so richtig ins Medikamentenressort, aber die nehmen einen gewaltigen Platz in der Box ein.
      Sollte es morgen noch so akut wie heute sein, verpasse ich den dritten Doppelkopftermin und gehe (vielleicht) doch zum Arzt – weniger, um Antibiotika einzufordern, sondern, um mit ihm über eine Impfung gegen häufige Blasenentzündung zu sprechen. Die Kasse hält eine Wirksamkeit von ca. 50 % für zu wenig, um die Kosten zu übernehmen – ich würde es probieren.
      Leider ist das Buch von Lenz schon so alt und so vergilbt und in so kleiner Schrift gedruckt, dass ich es nur bei exzellentem Tageslicht lesen kann – aber ich werde mir wenigstens ein paar Geschichten raussuchen.
      Deine Kommentarschreibzeit ist ja wirklich mehr als außergewöhnlich – wir haben die Rollen getauscht – ich schlief ausnahmsweise schon zu dieser Zeit. Ich schlafe überhaupt mehr als sonst, was ich aber nicht als Manko empfinde.
      Jetzt werde ich mal ein paar Schritte vor die Tür gehen und bei unserem Sonntagsmarkt Obst und Gemüse holen.
      Danke für die guten Wünsche und tschüss zu dir.

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  11. Die Entzündung ist also noch nicht weg. Ojeee.
    Mir gefällt der Name „Hauhechelwurzel“ und die 0,20 M auf dem alten Fahrschein.
    Dass du heute Nacht schön schlafen kannst und nicht arg heftig hauhecheln musst…

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    • Ich verstehe das auch nicht, dass die Infektion sich nicht von den Bärentraubenblättern verjagen ließ. Vielleicht hat sie weniger auf „Bär“ reagiert als auf „Trauben“ – oder, sie hat gemerkt, dass ich mich im Laufe der 12 Tassen an den Tee gewöhnt habe und ihn nicht mehr ganz so eklig fand.
      „Hauhecheln“ gefällt mir auch – da kann ich mir aussuchen, ob ich mehr „hauen“ oder mehr „hecheln“ will – im Ernstfall entscheide ich mich dafür, die Bakterien zu verhauen, denn das letzte Mal richtig gehechelt habe ich bei der Geburt meiner Kinder – und ich will gerade nicht gebären.
      Ich habe sehr gut geschlafen – zum Glück, sonst werde ich unleidlich.

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