Claras Allerleiweltsgedanken

Malik oder Nadia…

22 Kommentare

toben sich nicht nur auf meinem Balkon aus,

sondern besonders in Norddeutschland. Aber Berlin hat auch eine Menge abbekommen. So wurde z.b. ein Mann von einer großen Werbetafel erschlagen und mehrere Bäume mussten von der Feuerwehr zersägt werden, damit die Autos darunter wieder frei sind.

Solche Tage sind es, an denen ich bereue, in den achten Stock gezogen zu sein mit dem Balkon in die Himmelsrichtung, wo meistens der Wind herkommt.

Obwohl die Balkontür schon zweimal nachjustiert wurde, pfeift es an solchen Tagen durch die Kante wie Hechtsuppe Punkt ich muss dann die Heizung um 2 Stufen höher stellen, um nicht unter 20 Grad Zimmertemperatur zu kommen.

Zum Glück habe ich mir ja genügend Winterspeck angefuttert, so dass ich nicht weggeweht werden kann.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

22 Kommentare zu “Malik oder Nadia…

  1. „wie Hechtsuppe“ veranschaulicht die Sache deutlich! Und du bist wieder gesund?

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    • „Und du bist wieder gesund?“ … Jein. Am Sa früh habe ich die letzte von 10 Antibiotikatabletten geschluckt. Danach habe ich aber wieder den Tee und die Dragees rausgekramt. Ich hoffe ganz sehr, dass das Ziehen im Rücken etwas orthopädisches ist und nichts urologisches – eine Nierenbeteiligung brauche ich nicht.
      Wenn das Immunsystem geschwächt ist, stehen die Scheunentore für ungewollte C-Viren weit offen – und ich hatte DIESE ERKRANKUNG für 2022 NICHT eingeplant.
      Um die mir verbleibenden Jahre gut und sehr gut zu nutzen, habe ich mir gestern ein echtes Luxusstück für das Wohnzimmer geleistet. Die Auslieferung kann aber länger dauern – frühestens Anfang März oder sogar länger. Ich werde berichten. – Eigentlich bin ich ja gegen Luxus – aber als ich durch die Geschäfte streifte und etwas ähnliches suchte, stellte ich fest, dass es im Geschäft noch mehrere Hunderter mehr kosten würde – da bin ich doch gleich und sofort wieder zur Onlinebestellung zurück gegangen.

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  2. Hier stürmt es auch, aber heute scheint die Sonne wenigstens durch das Fenster. Raus gehe ich trotzdem nicht, da bin ich stur. 🙋‍♀️

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    • Ich wollte mal ausnahmsweise nicht stur sein und einen größeren Gang um den Block machen – doch kaum war ich unten und der leicht angefeuchtete Starkwind blies mir ins Gesicht, da wählte ich die allerkleinste Runde und war bald wieder oben in meiner Wohnung. Und dann hat mein Fernsehsessel derart gelockt, so dass ich nicht widerstehen konnte. Nicht zum fernsehen, sondern zum ausruhen, was aber bald in ein tiefes Mittagsschläfchen überging. – Ich bin fast immer müde – das ist aber nicht LongCovid.

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  3. Ui…beängstigend! Das ist der Preis für den Ausblick….
    Hoffe es ist alles heil geblieben. Der Sturm war ja echt heavy. Gucke jetzt mal nach, was er im Wald angerichtet hat….

    Kuschligen Sonntag!

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    • Du sagst es – jedes Ding hat zwei Seiten. Meine Nachbarn in Parterre haben kaum gemerkt, dass es stürmisch war, aber meine Aussicht hier oben gebe ich trotzdem nicht her.
      Da ich aus Erfahrung wusste, dass der Sturm auch die Pflanzschalen vom Fensterbrett wehen kann, habe ich sicherheitshalber ALLES aus die Erde gestellt – und dort steht es auch noch, denn für Montag kommt ähnliches Wetter – na gut – da ist der Wind nicht ganz so schnell.
      Kuschligen Sonntag trifft für mich mehr zu, als ich selbst eigentlich will – so oft und so lange wie ich kann man eigentlich nicht schlafen. Anders herum: Wer schläft, der sündigt nicht – und DIE auch nicht.
      Windgestillte Grüße zu dir

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  4. bei uns in baden im neckartal ist kaum wind, und jetzt scheint die sonne. ich hoffe, auch bei dir, liebe clata, hat sich der sturm verzogen. und es wird bald frühling, die tage geben uns schon länger licht. hab es gut, schönen sonntag, gruss roswitha

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    • ;-))- sorry, ich weiß, du heißt clara, tippfehler.

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    • Ich habe das Gefühl, dass die wirklich schlimmen Stürme immer mehr zunehmen. Ich wohne jetzt 6 Jahre lang in der 8. Etage – vorher 15 Jahre lang in der zweiten. Als ich noch zu DDR-Zeiten in der 16. und in der 6. Etage auf der Fischerinsel wohnte, war Sturm für mich fast noch ein Fremdwort.
      Aber jetzt hier kommen die orkanartigen Stürme immer häufiger im Jahr vor – besonders (gefühlt) in den letzten drei Jahren. Kann ja wirklich was mit dem Klimawandel zu tun haben.
      Gruß zu dir, liebe Roswitha

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  5. Ach, Clara, bleib bloß heute drinnen. Nicht, dass es dich noch vom Balkon zerrt.
    Hier windet es auch. Wir bekommen immer was vom Brocken ab. Aber das ist alles recht harmlos im Moment.

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    • Hallo Gudrun, wenn nicht der wirklich beträchtliche Windlärm gewesen wäre, hätte ich vielleicht sogar ruhig schlafen können, denn wirklich ernsthafte Schäden hatte ich nicht erwartet. Aber manchmal kommen so Ängste hoch: „Was würde ich in so einer Situation machen, wenn es mir die Balkontür aus dem Rahmen reißen würde.
      Dann schaue ich mir die vielen Befestigungen der Tür im Rahmen an und sage: „Clara, du spinnst!!!“
      Ich habe es bedauert, dass ich mich dazu überreden ließ, an der Markise unten diesen ca. 20 cm breiten Flatterabschluss zu wählen – der macht bei Sturm einen derartigen Krach, der nicht zu überhören ist. Ich bin gespannt, wie lange der Stoff das mitmacht, ohne in strähnigen Fetzen NICHT mehr zu zieren.
      Jetzt ist es inzwischen schon fast windstill.
      Gruß zu dir

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  6. Ich ärgere mich eher, dass der Scheitelpunkt der Flut so spät in der Nacht war. Sonst hätte ich fotografiert. Ich weiß, sehr eigennützig. Hier hat es auch ganz ordentlich gepustet, ein Schiff ist unter den Elbbrücken stecken geblieben, aber es sind wohl keine Menschen zu Schaden gekommen.

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    • Das mit dem verklemmten Schiff habe ich noch nachts auf dem Handy gesehen – und jetzt habe ich mir viele Meldungen aus Hamburg angesehen – MIR reichen diese Fotos, da hätte ich nicht unbedingt noch welche von dir gebraucht. – In St. Peterording, wo ich 1995 beinahe ertrunken wäre, ist ja der gesamte Strand überspült worden.
      Die Natur kann ganz schön toben – und mir macht das Angst.
      Auf dem verklemmten Schiff sind die beiden Leute darauf zum Glück nicht zu Schaden gekommen. – Katastrophenhelfer wäre kein Job für mich.

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      • Der Schiffsführer war wohl angetrunken. Mit dem Hochwasser hatte der Unfall eher nichts zu tun

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        • Ich hatte es so gelesen, dass er den gestiegenen Wasserpegel nicht genügend berücksichtigt hat. – Auch wenn er getrunken hat, dürfte doch das Schiff nicht unter der Brücke stecken bleiben, wenn es sonst immer bequem drunter durchfahren konnte.
          Aber ist ja auch egal, Hauptsache, es gab keine ernsthaften Personenschäden in diesem Fall.

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  7. Gut, dass der Winterspeck hilft. Dann noch eine Thermoskanne Tee, eine heiße Wärmflasche, die Daunendecke übergestreift und mit einer warmen Decke in den TV-Sessel sitzen, dann kann das heimische Überlebenstraining beginnen 🙂 Naja, ich hoffe, dass es nicht ganz so schlimm ist. Wenn doch, drück ich natürlich die Daumen, dass möglichst schnell alles wieder unbeschadet vorüber ist.
    Liebe Grüße 🙂

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    • Das Getöse war ganz schön beträchtlich – ich weiß nicht mehr genau, ob meine alte Balkontür auch so viel Wind durchgelassen hat. Das untere Drittel habe ich abdichten können. Aber durch den Rest hat es immer noch genug gepfiffen. – Manchmal ärgere ich mich, dass ich die Balkontür tauschen ließ – aber jetzt ist es wie es ist.
      Alle Schalen vom Fensterbrett und was umfallen könnte, habe ich auf die Erde gestellt und die Tischdecke mit den Balkonstühlen gesichert.
      Zum Glück ist die „Wand“ vor dem Seitenfenster immer noch mit 2 Schraubzwingen gesichert – die wäre sonst bestimmt runtergefetzt worden.
      Sturmberuhigte Grüße

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  8. Hier biegen sich auch ganz gewaltig die Bäume vorm Haus.
    Aber immerhin bleibt es im Wohnzimmer ruhig – das liegt ja zum geschützten Innenhof hin…

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    • 1/3 aller Wohnungen, auch meine, haben ihren Balkon fast genau nach Westen – und leider kommen die meisten Winde, Stürme, Orkane und schlimmeres eben aus dieser Richtung. In der WetterApp wurde gesagt, nach einigen Stunden dreht der Wind bzw. die orkanartigen Böen auf West/Nordwest. Das muss dem Wind entgangen sein, dass er aus einer anderen Richtung pusten oder blasen soll, denn er drückt immer noch genau auf meine Balkontür.
      Die anderen 2/3 der Balkone gehen genau nach Süden, die merken so gut wie nichts.
      Alle Zimmer gehen in die Westrichtung, nur Küche und Bad sind ruhig – aber wer will sich schon so lange in diesen Räumen aufhalten?
      Doch ich kann wirklich voller Überzeugung sagen: Es hätte schlimmer kommen können.

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