Claras Allerleiweltsgedanken

Mit dem Enkel backen …

16 Kommentare

… sieht meistens ganz anders aus als bei mir

Normalfall: Die Omas kneten Teig, rollen ihn vielleicht auch noch alleine aus – und die oder der Enkel stechen mit Backformen ganz viele Figuren aus – je nach Jahreszeit Weihnachtsengel oder Osterhasen. – Diese Freude hatte ich vor langen Jahren nicht – weil die Enkel ihre Engel ganz weit weg von mir ausgestochen haben – und auch die Pfefferkuchenhäuschen haben sie ohne mein Zutun sehr gut gebacken bekommen.

Bei uns lief die Sache anders. Der Enkel kündigt seinen Besuch an und wir einigen uns auf den 1. Mai. Wir wollen ihn nicht als Kampftag der Arbeiterklasse mit roter Nelke feiern, sondern als „gemeinsamen Kuchenbacktag“ – er schlug als Belag Äpfel vor. – Einen gravierenden Unterschied gab es: Er wollte ungeschälte, ich bedingungslos nur geschälte Äpfel auf dem Kuchen. – Das Ergebnis hat uns so angenehm überrascht, dass eine Fortsetzung geplant ist. Wenn es Rhabarber oder Pflaumen werden sollten, dann ist das Obst für den ganzen Kuchen gleich – NUR die Streusel nicht, denn ich will die NUR mit Butter – und er mit seinem veganen Herzen mit Margarine. – Das wird sich machen lassen.

Den großen Rest haben wir dann friedlich aufgeteilt nach geschälten und ungeschälten Apfelstücken.

Wenn schon „Enkel“, dann muss auch der vierbeinige erwähnt werden, der hatte nämlich in den letzten Tagen seinen 12. Geburtstag. Und da das ja bei Hunden mit dem Altern weitaus schneller geht als bei Menschen, hat er mich jetzt mindestens eingeholt. – Ein aktuelles Foto hatte ich leider nicht, aber ich bin überzeugt, dass er auch dieses Jahr mit einer großen Leckerei beschenkt wurde.

Gute und schlechte Bonmots von Clara:

  • Das Wasser, was wir Europäer/Deutsche/Berliner/Bewohner in Häusern OHNE Wasseruhren in einer Woche zum Duschen, Baden, Toilettenspülung, Hände waschen und und und verbrauchen – davon könnten Leute in Afrika, wo es seit 3 Jahren nicht geregnet hat, einen Monat ihren Bedarf decken
  • Damit ihr wisst, warum ich lieber Clara als Christine genannt werde – und wenn es dann sogar noch 2 im Namen sind, ist die Dauer-Schlaf-Saison perfekt
  • Jahr für Jahr geht es aus verschiedensten Gründen mit meinen handwerklichen Fähigkeiten bergab – und zu irgend etwas ist das offenbar sogar gut
  • Wäre mein Enkel frech, hätte er mich am 1. Mai fragen können: „Oma, bist du unter den Rasenmäher gekommen?“ – Etwas kurz sind sie dieses Mal wirklich geraten – beim Friseurbesuch vor gerade mal 14 Tagen waren sie mir dafür viiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeel zu lang geblieben – und dieses faltige Elend wollen wir uns jetzt nur in ziemlich klein ansehen
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – als wir unser leckeres Abendessen beendet hatten und die dritte Runde Rummy Cup spielten (DIE ICH IHN AUCH WIEDER GEWINNEN LIESS!!! hahaha) , sagte er doch plötzlich mit einem Blick auf mein Alkoholfach: „Jetzt könnten wir einen Grappa trinken!“ – was wir auch gleich und sofort mit Genuss machten. Und dann wollte diese kleine Schnapsdrossel doch noch einen Aperol hinterher – hat er auch bekommen.

    So, jetzt kennt ihr die alkoholischen Geheimnisse der Familie Himmelhoch

 

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

16 Kommentare zu “Mit dem Enkel backen …

  1. Sieht aus, als hätte dem Hunderl der Apfelkuchen vorzüglich gemundet… 😉
    (Ist für Tier und Mensch auch besser als ein Aperolkuchen)

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  2. Liebe Clara,
    Menschen mit einem „i“ im Namen seien immer müde…? Wer verbreitet ungefragt derartigen Humbug? Fake-News, Achtung, alles Lüge! In beiden meinen Namen steckt ein „i“. Wer „i“ sagt muss auch „a“ sagen und dabei krachen allen die Kinnladen bis sie gähnen müssen. Und diese Leute suchen dann den müden Sündenbock in völlig unschuldigen „i“-Namensträger*innen.
    Ihr habt also Apfelkuchen zusammen gebacken und den Backerfolg mit Grappa und Aperol begossen. Also sinnbildlich- eigentlich habt Ihr Euch begossen oder eingegossen wohl eher, in Euch gegossen, das Aperol eingespritzt…äh…
    Freu mich über die vielen schönen Familiengeschichten.
    Drüxx ins große B.❣️
    Amélie 🌱

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    • Hallo, liebe Amélie, was ich hier so an „Weisheiten“ oder „Dummheiten“ verbreite, musst du üüüüüüüüüberhaupt nicht ernst nehmen, aber irgendwie muss sich ja Frau die Zeit vertreiben.
      Dass das „italophile Kind“ gern Grappa trinkt, war mir einleuchtend. Aber vielleicht kommt der Aperol auch aus Italien – und alles, was von dort kommt, mag er definitiv.
      Leider hatte ich keinen Sekt gekühlt – und da er höchstens ein Glas getrunken hätte mit Aperol, hätte sich eine große Flasche Sekt nicht gelohnt, denn die hätte ich ja daraufhin in den nächsten zwei Tagen leeren müssen – gespritzt.
      Heute war mein Sohn da und hat FAST alles fertig gestellt – aber da er so wenig Zeit angekündigt hatte, habe ich sicherheitshalber einiges vorher schon selbst gemacht – du weißt ja, mein absolutes Motto: „Selbst ist die Clara, und die Christine darf zusehen!“
      Und tschüss sagt oder schreibt Clara

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  3. Lecker – dieser Mit-und-ohne-Kuchen! Und welche Variante schmeckt nun besser?
    Ich habe mich schon immer gewundert, warum ich ständig müde bin 🤔 Nun hast Du das Rätsel endlich aufgelöst. Man kann wirklich in der Wahl seiner Eltern nicht vorsichtig genug sein 😉
    Nachträgliche Gratulation übrigens dem Enkelhund zum Geburtstag. Ist ja schon ein stolzes Alter 👍
    Dein Alkoholfach habe ich unlängst in einem Deiner vorherigen Beiträge schon bewundert. Ich hätte dann lieber den Sekt verkosten wollen 😉
    LG von der Silberdistel

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    • Vielleicht ist es nicht eine Frage des Geschmacks, sondern der Gewöhnung. Ich glaube, ich schäle seit meiner frühesten Jugend die Äpfel und würde nie auf die Idee kommen, welche mit Schale auf den Kuchen zu legen. – Natürlich habe ich von seinem viel größeren Stück auch probiert – und am Ende die Schale ausgespuckt. – Aber der Geschmack der Äpfel war gut.
      Du hast ja mit deinen beiden „Wechselnamen“ Glück – willst du weniger müde sein, wählst du den „Klarnamen“ – trittst du allerdings als „Silberdistel“ auf, dann musst du dich nicht über Schlafattacken wundern. *haha*
      Warmer Sekt schmeckt aber auch nicht – der hätte vorher ins Kühlfach gehört – notfalls für Schnellkühlung auch ins Gefrierfach.
      Lieben Gruß aus dem sonnigen Süden (zu deinem Heimatort sind wir hier ja der Süden)

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  4. Aperol pur? Habe ich noch nie probiert. Ich trinke den immer mit Prosecco 🙂

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    • Ich wäre auch nicht auf die Idee gekommen, den Aperol pur zu trinken – dann habe ich mal einen kleinen Schluck probiert: Zu warm, zu süß, zu wenig schmeckend. – Ich kenne ihn überwiegend mit Sekt – aber Prosecco ginge natürlich genau so.

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      • geht sehr gut, ich teste das gerade ganz uneigennützig im Selbstversuch 🙂

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        • Ich habe heute was anderes getestet – nämlich meinen ersten Spargel in diesem Jahr im Bratschlauch. – Sicherheitshalber habe ich mich im Netz von ein wenig schlau gemacht und dann alles in den Ofen geschoben.
          Das nächste Mal nur 30 Minuten bei 180° Umluft – er war mir ein wenig zu weich – aber ich habe 800 g alleine aufgegessen, aber auch nur mit Kartoffeln und Semmelbröselbutter, weil ich die Sauce nicht so richtig mag.
          War superlecker – und seeeeeeeeeeeeeehr gut geschält – langsam kann ich es endlich.

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  5. Spitze, der Kuchen sieht ja lecker aus. Toll, dass ihr so einen schönen gemeinsamen Tag hattet. Zu zweit macht es in der Küche gleich viel mehr Spaß, und das Essen natürlich auch. Schön, dass auch der liebe Lenny mit einem leckeren Geburtstagsgeschenk bedacht wurde. Das hat sich der robuste Kerl redlich verdient. Wenn Dein Enkel künftig öfter zum Kuchen backen kommt, kannst Du ja schon mal den Alkoholvorrat aufstocken … oder einfach Traubensaft in die Aperolflasche gießen. mal sehen, ob er es merkt 🙂
    Liebe Grüße

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    • Ich nun wieder – da hatte ich doch im Nachhinein eine Änderung in petto – mir war das zu viel Teig oder zu wenig Belag. Nach meiner Meinung hätte die halbe Teigmenge vollkommen ausgereicht – aber das könnten wir ja locker beim nächsten Mal berücksichtigen. – Auf jeden Fall ging er vielvielvielviel schneller als ein Hefeteig – und war auch recht locker.
      Von Lennys Geburtstagsschmaus habe ich mir jetzt Fotos von der Geschäfts-Facebook-Seite herunter geladen – und die werde ich bald zeigen, denn das MUSS einfach sein.
      Da er ja mit seinem Alkoholverbrauch mehr als sparsam war, der Enkel, muss ich vorläufig nichts aufstocken, denn ich trinke momentan so gut wie nichts.
      Heute war der Sohn für Reparaturarbeiten vor Ort – leider hatte er nur begrenzte Zeit, da er zur Jubelfeier seiner geliebten Eishockeymannschaft fahren wollte.
      Wir haben im Baumarkt einen neuen Spülerkasten kaufen müssen, aber den bringt er erst nächste Woche an.
      Und tschüss sagt Clara

      Gefällt 1 Person

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