Claras Allerleiweltsgedanken


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Vorschläge, falls doch gefeiert werden sollte

Clara liebt Feiern mit Programm deswegen, weil dann alle einigermaßen ruhig sind und sie die Chance hat, auch etwas zu verstehen. Wenn nämlich alle kreuz und quer und über den Tisch sprechen, ist „Bahnhof verstehen“ noch ein gut gemeinter Ausdruck – deswegen mag sie im Grunde genommen gar keine Feiern. Da ist auch das neue „Phonak-Wunderwaffe-Tischmikrofon“ nur bedingt hilfreich.

Die Dompteuse des Hauses wird mit einer einmaligen Löwendressur auftreten

Clarofant, der jüngste Spross aus der HimmelhochSippe, übt sich als KunstMotorrollerFahrer

Ein bisschen wackelig ist die Nummer noch, aber er hat ja noch ein wenig Zeit zum Üben.

Das Pendant zum Motorrollerkünstler ist das Radfahrende-Hasenkind – das bekommt stehende Ovationen

Eine Maskenkünstlerin singt aus „Phantom der Oper“

Es werden Zwillinge auftreten, die mit Bravour eine viel zu große Umwelt meistern müssen:

Ein kleiner Zauberkünstler darf nicht fehlen – dieser hier heißt „Der Brillendurchsteiger“

Ein Stapelkünstler erklettert diesen wackeligen Turm und zeigt Artistik der Höchstklasse

Sollten die älteren Damen oder Herren Besucher noch nicht müde genug sein vom Zuschauen, dann können sie gern an einer Rollatorenrallye teilnehmen. Die Fahrzeuge werden gestellt – und der erste Preis ist  ein Logenplatz im Himmel.

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Wenn das jetzt kein „würdiges Programm“ ist, mit dem man ein junggebliebenes Geburtstagskind feiert, dann habt ihr einfach zu hohe Ansprüche. Dann bin ich eben die einzige, die Applaus spendet.

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Etwas anderes macht mir aber größeren Kummer – hier bei mir passiert so gut wie absolut nichts. Seit Tagen ist es mir zu heiß, um nach draußen zu gehen, außerdem ist meine übliche Fahrstrecke mit Schienenersatzverkehr gestraft, so dass kaum eine Fahrt weniger als eine Stunde dauert. Und ich habe wenig bis keine Lust, mein Leben „in vollen Zügen“ zu genießen – deswegen werde ich kein bundesweites Ziel ansteuern.

Wenn ich also so gut wie nichts mehr hier verlauten lasse, dann bin ich in einer längeren Denkpause versunken. – Einen Artikel habe ich noch und dann werden wir sehen, ob noch was kommt.