Claras Allerleiweltsgedanken

Retrospektive 1985 – 95 (5)

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Verd…. Sch… – tut das weh! Dieses Foto ist von gestern Abend, nachdem mich eine Zahnärztin ganze 40 Minuten behandelt hat, nachdem sie die schöne Lieblingszahl 7 anständig missbraucht hat: Sie hat mit der Spritze 7 mal in den Oberkiefer eingestochen und am Ende mit 7 Stichen die Wunde vernäht. Zwischendrin hat sie meinen rechten Oberkiefer 2,5 cm aufgeschnitten, schreckliche Geräusche gemacht und dann Knochenersatzmasse aufgefüllt, damit Substanz für 2 Implantate anwächst. – Ursprünglich war angedacht, die linke Seite gleich eben so zu behandeln, aber das habe ich abgelehnt. – Da die 4 Implantate nur ziemlich weit hinten eingesetzt werden können, tut mir die ganze Wangenhaut weh, denn die hat sie beim Mundaufreißen kräftig malträtiert.

 

 

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Ergänzungen zum vorigen Post werden Methode – ich kann ja auch nichts dafür, dass ich so vergesslich bin.

In der ersten Klasse hat der Sohn seine erste und einzige Tracht Prügel bekommen – und dabei stand er neben mir und hat mich heulendes Elend immer wieder getröstet: „Mutti, hör doch auf zu weinen, mir ist doch gar nichts passiert!“

Dass beide Kinder etwa 1972 schon mal mit mehr Glück als Verstand dem Unfall-Tod-Teufel von der Schippe gesprungen sind, weil sie NICHT aus dem offenen Fenster in der 6. Etage gefallen sind, könnt ihr bei Bedarf hier lesen.

Aber mein Sohn Clemens konnte das noch steigern. 1977 – mein Bruder mit Frau sind zu Besuch. Der Erstklässler darf aus diesem Grund gleich nach der Schule nach Haus kommen und muss nicht in den Hort gehen. – Als er nach der Zeit überfällig ist, will ich ihn suchen gehen. Vielleicht hat ihm dieser Impuls von mir das Leben gerettet, denn er hing in der 6. Etage ohne Bodenkontakt über dem Balkongeländer und winkte seinen Kumpeln.

Auf Samtpfoten schlich ich mich an ihn heran, um ihn nicht zu erschrecken – bis ich ihn fassen und vom Geländer runter holen konnte. Mir gingen derart die Nerven durch, dass ich ihn verhauen habe und ER MICH tröstete.

Die Langfassung zu dieser Story ist hier.

 

In dieser Zeit von 1985 bis 1995 wurde so vieles auf den Kopf gestellt …

… und bei mir ging es mit Riesenschritten auf den 50. Geburtstag zu

  • Plötzlich gab es die DDR nicht mehr
  • Plötzlich gab es die alte Arbeitsstelle nicht mehr
  • Plötzlich tat sich eine neue auf, die aber nur sehr bedingt gut bis sehr gut war
  • Plötzlich fuhr mir per Fahrrad der neue absolute Lieblingsmensch über den Weg, der aber leider nicht lange bleiben durfte

Ganz frisch ist man ja in dem Alter nicht mehr – deswegen lassen die ausgesuchten Blumen den absoluten Frischegrad vermissen. Sah ich mich nach dem Aufstehen im Spiegel, fühlte ich mich näher einem verschrumpelten Kohlkopf als einer Rose in ihrer Prachtzeit. – Die Mohnblume zeigt mich, nachdem ich mindestens 2 Kaffees getrunken hatte. – Was bei den Kohlköpfen die Zweige sind, sind im Gesicht die Falten.

Da wir alle bis 1989 nicht wussten, was uns erwartet, lebten wir so weiter, wie wir das bisher immer getan haben. Ich war in dieser Zeit eine ganz eifrige „Seglerbraut“ und es hätte wirklich nicht viel gefehlt, und ich wäre wirklich ein zweites Mal vor die oder den Standesbeamtin/-en getreten, mit dem Mann an der Hand, der hier beim Segeln das absolute Sagen hat. – Im sonstigen Leben war das etwas anders.

Nach dem 9. November 1989 ging plötzlich ein Tor auf – beide Seiten waren wohl ziemlich überrascht oder gar überrumpelt von diesem rasenden Gang der Geschichte. – Ich will jetzt keine politischen Betrachtungen darüber anstellen – aber ein wenig mehr Rücksicht auf die „geheirateten“ 17 Millionen wäre an einigen Stellen angebracht. – Besonders die Rechte der Frauen kamen etwas unter das Fallbeil und geschiedene Ehefrauen hätten bestimmt nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn sie an der Rente ihrer besser verdienenden Ex-Ehemänner hätten partizipieren können. (Wie vornehm habe ich meinem Ärger Luft gemacht)

Das Forschungsinstitut des Verkehrswesens, in dem ich eine ziemlich gut bezahlte Stelle als Gruppenleiterin hatte, wurde Hals über Kopf aufgelöst und wir wurden mit einem „Übergangsgeld“ entschädigt.

Also sprang ich kopfüber ins kalte Wasser – und fing im Januar 1990 in einer westlichen Unternehmensgruppe an – natürlich nicht in meiner Studienfachrichtung (von 1979 – 1982 hatte ich das Fachschulstudium Information und Dokumentation absolviert),  sondern als Sekretärin.

So lange mein Chef in der Firma beschäftigt war, dem ich am Anfang unterstellt war, ging alles gut – doch dann kam die kleine Hölle auf Erden über mich mit dem neuen Chef, der sich immer damit brüstete, wen er schon alles in der Firma durchgev..elt hat. – Wollte er aber einen Brief ohne meine Unterstützung abschicken, waren da so ca. 20 Fehler drin.

Die „betriebsbedingte Kündigung“ erfolgte 1999, weil ich gegen eine ungerechtfertigte Abmahnung Einspruch erhoben hatte. Solche aufmüpfigen Ostweiber konnte der König Eigentümer der Firma nicht dulden. Ich hatte eine Stunde mit einem ehemaligen Kollegen telefoniert, um einen Computerschaden zu beheben. Ich brauchte das Programm dringend und der Haustechniker hatte keine Zeit. – Im Gerichtssaal stritten wir um meine Abfindung – und auch die habe ich bekommen.

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In all der Zeit war ich unangefochten die Beklaut-werden-Königin in Berlin. – In all der Zeit bis jetzt kann ich aufbieten:

  • 3 Fahrräder – nur eines davon war nicht angeschlossen, die anderen dafür doppelt und dreifach
  • 2 Autos – ein fast neuer Trabant Kombi Anfang 1990, der nach der Umstellung noch keine Teilkasko hatte – und 1997 ein VW Golf
  •  3 mal das Portemonnaie aus der Tasche oder dem Rucksack
  • einmal einen Koffer am Ende einer Reise aus der S-Bahn heraus
  • nach 1985 ein Westpaket aus dem Auto, in dem alle Weihnachtsgeschenke für die Kinder waren. Warum die absendende Tante mit MIR sauer war, habe ich nicht begriffen.
  • ein aus dem Auto geklautes Navi kann ich auch noch bieten – dabei hat der wahrscheinlich Drogenabhängige am späten Nachmittag meine Seitenscheibe eingeschlagen und niemand hat was gesagt – eben Neuköln

Das ist Rekord – wer bietet mehr?

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Zu damaliger Zeit war ich ziemlich sportlich – zumindest auf dem Rad – ich hatte sogar ein Rennrad. Einige „Kerle“ machten mich von hinten an – wenn sie mich dann aber von vorn sahen, pfiffen sie nicht mehr weiter *grins*

Deswegen machte ich in Gruppen Fahrradurlaub – wir hatten all unsere Gepäck bei uns und übernachteten in Jugendherbergen. Und so lief oder fuhr mir 1993 das beste Lebens- und Liebesglück in der Jugendherberge von Münster vor das Gesichtsfeld. – Das Foto ist nicht von der Tour – aber ähnlich.

Es schlug auf beiden Seiten ein wie ein Gewitter – im Laufe der Zeit machte ich mir berechtigte Hoffnung auf eine Beendigung meiner Singlezeit. – Es war das erste Mal, dass ich wirklich dazu bereit gewesen wäre, nicht nur Heiko zu heiraten, sondern danach auch anders zu heißen.

Ich sah schon die eine (männliche) Rose mit der anderen Rose im „Spitzenkleid“ (nie und nimmer in Spitze oder in weiß) vor dem Traualtar stehen, da ja die Protestanten auch geschiedene Leute wieder neu unter die Haube bringen.

Wir hatten mehr als zwei Jahre eine wirklich glückliche Zeit, auch wenn wir nach wie vor ein wenig auseinander wohnten – er in Hamburg, ich in Berlin. Er war Geschäftsmann und hatte einen Rundfunk- und Fernsehladen, so dass er nicht ohne weiteres am Sonnabend wegfahren konnte. Aber aller vier Wochen kam er in „meine Stadt“, und da ist dieses Fotos entstanden.

Das letzte Foto ist in seiner kleinen Hamburger Wohnung fotografiert – da war ich gerade mal wieder rothaarig.

Bei einer Kurzreise über den Jahreswechsel 1995/96 nach Heiligendamm in die Ferienwohnung einer Freundin mussten wir den Notarzt rufen. Er vermutete das Richtige, sagte es aber erst einmal nur mir.

Im Februar wurde der „riesige Tumor“ aus dem Darm entfernt – und nach einer kurzen Erholungsphase begann der systematische tägliche Abbau seiner Kräfte. Ich konnte ihn durch Urlaub und Krankschreibung bis zum letzten Atemzug begleiten. Und den machte er am 30. Mai 1996 im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, weil dort ein Freund von ihm Stationsarzt war. Dieser konnte nichts mehr für ihn tun, denn er verlangte genau eine Stunde vor seinem Tod danach, ins Krankenhaus gebracht zu werden.

Wäre das alles nicht schon mehr als 25 Jahre her, hätte ich nicht so relativ gelassen darüber schreiben können. – Wir haben in so vieler Hinsicht so gut zusammen gepasst – auf jeden Fall hatten wir beide einen großen Spleen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

29 Kommentare zu “Retrospektive 1985 – 95 (5)

  1. Da kümmert man sich mal vier Wochen nicht, da geht hier wieder die Post ab! :-O
    Wie schaut es denn heute aus? Geht es schon wieder besser?

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  2. liebe clara, hoffe auf baldige gesundung für dich. möge es nutzen und dir guttun. leider habe ich heute keine zeit, aber meine gedanken wandern oft zu dir. ich weiß auch wie weh es tut… herzliche grüsse, roswitha

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    • Hallo, liebe Roswitha, ich habe mir die Sache mehr oder wenig freiwillig eingebrockt, also werde ich die Suppe auch auslöffeln. Es war aber keinesfalls Eitelkeit, was mich in Richtung 4 Implantaten wandern lässt, sondern reines Essbedürfnis – und dafür ist die Sache, die jetzt in meinem Mund ist, nicht mehr richtig geeignet. Dabei geht es nicht um die Reklame „Damit sie wieder richtig zubeißen können“, mir geht es drum, überhaupt richtig beißen zu können.
      Jetzt ist alles so geschwollen, dass an Zahnersatz im Mund gar nicht zu denken ist – also alles durch den Pürierstab jagen.
      Liebe Grüße zu dir in der Ferne

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  3. Ach, liebe Clara, die Gusche heilt wieder, dein Verlust der großen Liebe war sicher schmerzlicher. Die Geschichte mit Heiko kenne ich zwar, aber sie ist mir wieder nahe gegangen. Hut ab, dass du nicht daran zerbrochen bist.
    Einen anderen Namen tragen, damit hadere ich immer noch. Ich hätte meinen gerne behalten. Nicht, weil er so schön war, sondern weil es eben meiner war. Immer hatte ich das Gefühl, dass man mir etwas weggenommen hat. Ich glaube, heute würde ich nicht mehr amtlich heiraten.
    Gute Besserung für deinen Kiefer und liebe Grüße.

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    • Du sagst es, liebe Gudrun, die Gusche heilt wieder – etwas wird es noch dauern, aber momentan tut es wenigstens im Ruhezustand nicht mehr weh. An richtiges Essen ist natürlich noch nicht zu denken – zum Glück habe ich so einen Pürierstab. Heute habe ich Pudding gekocht und eine größere Menge Erdbeeren püriert – und das dann zusammen gemischt. Erdbeeren zum Kauen schmecken besser als die zum Schlucken – aber was hilfts.
      Nach 1996 ist mir nicht eine Minute lang ein neuer Mann oder gar eine Heirat eingefallen – das Thema hatte sich erledigt.
      Mein Geburtsname Blott war am Telefon schlecht zu händeln – ich höre meine Mutter noch wie heute: „Blott wie Blatt, nur mit o“
      Zwei- oder sogar mehrsilbige Namen lassen sich besser sprechen und auch verstehen.
      Den Namen bei einer Heirat mit Heiko hätte ich gewechselt, weil ja der jetzige auch nicht MEINER ist, sondern den habe ich ja 1967 übernommen.
      Meine Tochter war da klüger – bei der Hochzeit haben beide Teile ihren eigenen Namen behalten – heutzutage geht das ja – obwohl, die hat vor 21 Jahren geheiratet, und da ging das auch schon.
      Lieben Gruß zu dir

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  4. wie du weißt lese ich auch alles von Dir, wenn ich in Deutschland bin. Diesmal muss ich aber was schreiben, da wir offensichtlich nicht nur am selben Tag Geburtstag haben, na ja, wir sind auch Leidensgefährtinnen ! Gestern habe ich auch sehr gelitten, allerdings beim Augenarzt ! Du kennst meine Geschichte mit der Tränenwegstenose am rechten Auge und Toti-OP nach 6 Jahren ! jetzt geht es los mit dem linken Auge. Gestern hat die Augenärztin versucht durch den linken Tränenweg zu kommen, ohne Erfolg. Dann hat sie ein paar Minuten gewartet und erneut versucht, mit mehr Kraft. Ich habe geschrien, durchgekommen ist sie aber nicht. Gestern hat mir den ganzen Nasenflügel weg getan und ich spürte großen Druck auf dem Auge. Heute morgen habe ich eine Vertiefung ca. 3 cm unter dem Auge und eine kleine Schwellung darüber ! Antibiotika für 10 Tagen ! wenn alles gut geht muss erst ich Anfang September wieder hin. Wenn sie dann wieder den Tränenkanal nicht öffnen kann überweißt Sie mir ins Krankenhaus ! Wie Du gehst es mir sonst schmerzen mäßig heute besser. Wir Löwinnen können was aushalten ! herzliche Grüße

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    • Hallo, liebe Reine, wie schön, dass ich mal wieder was von dir hören und sehen kann – na gut, hören weniger, dafür lesen mehr.
      Glaube mir, ich möchte nicht eine Sekunde mit deinen Augen-Nase-Verbindungsweg tauschen. Meine Sache ist irgendwann abgeheilt – na gut, im Moment klappt es noch nicht richtig, denn der Zahnersatz hält nicht und an Essen ist noch gar nicht zu denken. Am k30. zieht sie die Fäden – und bis dahin ist die ganze Sache hoffentlich abgeheilt, so dass ich auch wieder kauen kann.
      Irgendwann kommt die linke Seite dran – auch das wird vergehen – und dann habe ich 9 Monate – nicht Schwangerschaft, sondern Einheilzeit, damit der Knochenersatz auch wirklich belastbar ist, denn dort werden dann ja auf jeder Seite zwei Stifte eingebohrt. Ich denke, das wird dann nur noch halb so schlimm – und beide Seiten haben dann wieder ein halbes Jahr Pause, bevor es weiter gehen kann.
      Du glaubst gar nicht, wie leid mir das bei dir tut, denn das stelle ich mir einfach schrecklich vor.
      Ich bin absolut keine Schmerzheldin – aber diese paar Stunden bei mir konnte ich aushalten – und zum Schlafen habe ich dann eine Tablette genommen.
      Grüße bitte ganz lieb deinen Mann und lass dich von niemand quälen – nur behandeln. Toi toi toi wünscht dir
      Clara

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  5. Ohnääää, was wurdest du gequält. Es soll bitte jetzt gut heilen, auch möglichst ohne viel Schmerzen und Tamtam.-
    Per Fahrrad lerntest du deinen Lieblingsmenschen kennen, das finde ich beachtlich und richtig klasse. Nur dass er nicht lange bleiben durfte – wieder so etwas unendlich Quälendes, Trauriges…Ich denke häufig an dich und das, was alles so geschah…Es gab ja auch massig Glück, z.B. dass den Kindern nix geschah und auf den späteren Reisen…

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    • Liebe Wildgans, wenn ich hier jammern oder klagen würde, dann sollte mir irgend jemand gleich und sofort den Strom für den Computer abdrehen (bevor es die Politik macht, weil es hinten und vorne nicht reicht)
      Als es heute früh beim Aufwachen nicht mehr weh tat, dachte ich als erste: „Da hat die Zahärztin also recht behalten“ – das bisschen dicke Backe nehme ich doch gern in Kauf.
      Es ist wie ein Fahrradmärchen – gleich am ersten Abend saßen wir zusammen und haben uns pausenlos aufgezogen – da war schon was in der Luft. – Am ersten Fahrradtag hatten wir doch den Tod eines 39jährigen Radfahrers zu beklagen. Er stand bei mir und sagte so etwas „Irres“ wie: Ich passe auf dich auf. Und das mir, wo ich IMMER die Selbständigkeit in Person war und keinen Aufpasser brauchte. – Und als ich mir in der Mitte der Fahrt auf dem Trampolin zwei Füße verletzt und das Genick FAST gebrochen hätte, war er derjenige, der jeden Abend Eiswürfel für meine Flunken holte und auf der Straße immer Begleitdienst fuhr, weil ich den Kopf nicht drehen konnte.
      Ich bin ja hier für dich sicher eine der offenherzigsten Schreiberinnen aus den „neuen“ Bundesländern – deswegen vielleicht denkst du oft mal an dich. Ich denke an dich, wenn ich deine Artikel lese und manchmal über das Wort des Tages grinse oder grüble.
      Dass beiden Kindern nichts passiert ist, war wirklich hochkonzentrierter Schutzengeleinsatz – daran wäre ich vielleicht wirklich zerbrochen, weil ich mich schuldig gefühlt hätte.
      Jetzt muss ich auf den Balkon ausruhen.

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  6. Na, wie ich gerade lese, geht es Dir heute schon besser. Aber die Aktion bei der Zahnärztin war sicher nicht das, was man jeden Tag haben muss. Doch wenn es sich am Ende lohnt, dann kann man wohl auch mal ein bisschen Schmerz aushalten. Ich drücke die Daumen, dass alles schnell und gut verheilt, damit Du dann irgendwann wieder kraftvoll zubeißen kannst.
    Über die Wendezeit könnte ich auch so allerlei zum Besten geben. Es war ja für uns alle im Osten eine wirklich sehr ungewisse Zeit. Keiner wusste so genau, wo es hingeht. Zum Glück sind wir ganz gut durchgekommen. Bei unseren Kindern lief es nicht ganz so glatt. Aber inzwischen haben auch sie es gepackt.
    Aber eine Anekdote zum geklauten Auto habe ich auch noch zu bieten. Unser Trabant sollte uns kurz nach der Wende auch gestohlen werden. Eines Morgens klingelten bei uns zwei freundliche Polizisten und erklärten uns, unser Auto würde mitten auf dem Parkplatz und quasi im Weg rumstehen – mit eingeschlagener Scheibe. Wir möchten das bitte mal anschauen. Der Wagen sollte offensichtlich gestohlen werden. Aber er hat sich standhaft geweigert. Es gab doch so ein Hebelchen, den Benzinhahn, mit dem man den Benzinzufluss schließen konnte bzw. auf Reserve schalten konnte. Bei uns musste das Hebelchen auf Reserve gestellt werden, weil wir dringend hätten tanken müssen, aber noch nicht dazu gekommen waren. Wir denken, unser Autochen ist zwar angesprungen, aber dann hat es ein paar Meter weiter den Dienst versagt, weil die Diebe nicht wussten, dass oder wie sie das Hebelchen hätten bedienen müssen.
    Dass die Liebe Deines Lebens sich so schnell wieder aus Deinem Leben davonmachen musste, das ist wirklich mehr als schlimm. Manchmal kann das Leben richtig ungerecht sein. Auch wenn’s schon lange her ist, fühl Dich trotzdem von mir ganz lieb gedrückt.
    Und einen lieben Gruß noch hinterher von der Silberdistel

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    • Du sagst es, liebe Silberdistel – eigentlich würde ich sie weder jede Woche noch jeden Monat noch einmal haben – aber für die linke Seite muss ich noch mal durch. Wer A sagt, muss auch „C“lara sagen, sonst hätte ich gar nicht damit anfangen müssen. – Über diese Stunden zwischen 17:30 Uhr und 22:00 Uhr will ich jetzt gar nicht mehr klagen – die Tablette hat geholfen, ich konnte schlafen und heute kann ich nur noch nicht essen – aber das wird. Langsam verfärbt sich mein Hängebäckchen blau oder lila – lila natürlich.
      Du, ich weiß gar nicht, ob das die neueren Trabants noch hatten, diesen Benzinhahn. Meinen habe ich ja erst Anfang 1989 gekauft. – Aber wenn, das Ding habe ich NIE zugedreht, weil ich das Zurückdrehen immer vergessen habe und nicht während der Fahrt abtauchen wollte. – Aber bei euch – da hat es geklappt.
      Wer einen Trabant klauen will, muss eben klug oder Fachmann sein – das waren bestimmt „Sammler“.
      Die restliche Familie ist wohl besser durchgekommen als ich – denn ich war die einzige, die arbeitslos war bzw. sogar Hartz IV bekommen hat. – Vorbei, vorüber, vergessen – letzteres nicht ganz.
      Seit Mai 1996 ist so viel Wasser die Spree hinunter geflossen. Wer weiß, wie alles gekommen wäre – und ich hätte ihn jetzt nicht in so „leicht glorifizierter“ Erinnerung.
      Danke für den Drücker und bis bald mal wieder – sagt Clara

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  7. Liebe Clara,
    Au Backe, was wurdest Du gequält…
    Ich wünsche Dir schnelle Besserung❣️
    Meine Tochter sehe ich noch in Deiner pinken Rennradhose und mit dem Regenbogen-Shirt, mit den gelben Handschuhen auf ihrem knatschroten Rennrad… Deine Sportkluft hat uns sehr geholfen, als ich dringend diese Sachen für meinen pubertären Rennradfisch benötigte. Ich meine: eine Rennrad-AG an der Schule….wo gibt es denn sowas? Oft begleitete ich die Kinder. Es war eine tolle Zeit…
    Lesend goutiere ich nun Deine Lebensgeschichte. Das Studium der Information und Dokumentation liest und findet sich spürbar in allen Deinen sorgfältig durchstrukturierten und dabei hochinformativen Beiträgen.
    Herzliche Grüße (mit Kühlkissen für die malträtierte Physiognomie…)
    Amélie 🍃

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    • Hallo Amélie, ich habe einen neuen Werbegag: „Endlich faltenfrei! Lassen Sie sich bei uns am Kiefer operieren – und Sie sind am nächsten Tag in einigen Bereichen Ihres Gesichtes Ihre Falten los!“
      Aber ansonsten alles FAST gut – die Schwellung ist nicht so schlimm, dass ich damit nicht unter Leute gehen könnte. Ich muss oder will nämlich bei ALDI diese tollen Suppen im Schlauch holen. Die noch mit dem Pürierstab behandelt, werden für zwei oder drei Tage meine Nahrungsquelle sein – dann kann ich vielleicht wieder zubeißen.
      Ich habe gegen 22 Uhr eine 800er Ibuprofen genommen und das Kühlkissen mit Papiertaschentüchern abgepolstert, damit es nicht so schrecklich eiskalt auf der Haut ist. Und ich habe tätsächlich mit einer winzigen Unterbrechung bis 8 Uhr geschlafen – und seit da tut nichts mehr weh.
      Stimmt – bis auf das Rennrad habe ich die auffälligen Radlersachen an sie geschickt. Das Trikot war aber auch zu schön – leider habe ich kein Foto von mir darin.
      Vielleicht habe ich tatsächlich bei diesem schwachsinnigen Studium was gelernt, was ich aber fast bestreiten möchte, da so unendlich vieles dabei so unendlich blöd war.
      Vielleicht ist die Entstehung schon früher – ich hätte ja nach dem Abi sehr, sehr gern Journalistik studiert, da Deutsch Zeit meines Lebens mein Lieblingsfach war.
      Als ich den Blog 2009 anfing, war in mir so ein gewisser „Dann-aber-jetzt-Effekt“ zu spüren. Vielleicht wollte ich sehen, ob ich Ausdauer habe und Leute für das Lesen begeistern kann.
      Bei einigen hat es ja geklappt – und darüber freue ich mich sehr.
      Jetzt freue ich mich, dass ich schmerzfrei bin und gleich zu ALDI gehe, um Suppen zu holen. Erdbeeren dürfen auch sein, die kann ich mit der Zunge zerdrücken.
      Liebe Grüße zurück – ohne Kühlkissen – denn ich brauche beide Hände zum Schreiben.

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  8. Auch ich habe mich gegen Implantate entschieden und bin nach wie vor glücklich damit. Ein schöner Rückblick auf dein Leben.

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    • Jetzt, nach so vielen vielen Jahren will nichts mehr richtig halten – der Unterkiefer OHNE die vier Implantate, die ich 2010 bekommen habe, wäre überhaupt nicht zum Kauen zu gebrauchen, ich habe es ja einige Monate lang versucht.
      Meine oberen Backenzähne fehlen schon ewig – deswegen hat sich der Knochen so zurück gebildet. – Immer dieses Klebezeug im Mund finde ich blöd. – 1996 waren die mit Implantaten ja noch nicht so weit wie heute – und damals waren sie wirklich fast unbezahlbar. – Ich hatte schon mal vor einigen Jahren einen Anlauf gemacht – aber die wollten 16.000 dafür haben – die wollte oder konnte ich nicht zahlen. Hier die Ärztin will noch nicht mal die Hälfte.
      Und heute tut es ja fast gar nicht mehr weh – ich habe einen guten Pürierstab und werde verschiedene Suppen eben so pürieren, dass ich nicht kauen muss. – Wird schon!

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  9. Übrigens, Deinen Rekord kann ich weder einholen, geschweige denn übertreffen – aber das würde ich auch gar nicht wollen 😉
    Mir ist ein Fahrrad geklaut worden, ein Auto (das hat man dann einen Tag später mit gebrochener Lenksäule und eingestochenen Lautsprechern im Fond am Straßenrad gefunden), eine Tasche samt Portemonnaie (Ausweise, Geldkarte und der ganze Kram) vor der Tür zum Kindergarten (die Erzieherin meinte später, das würde ganz oft passieren, die warten regelrecht, dass die Mamas ohne ihre Tasche reingehen und die Kinder abholen, selbst wenn man dafür nur 5 min brauchte), und eine Autoscheibe eingeschlagen (aber nix geklaut, weil nix drin war, Deppen die).

    Meine Kinder hätte ich auch mal beinah verloren 😦 Der Große war 4 Jahre, als er auf das Sofa kletterte und über die Lehne auf die Fensterbank, nur um der Oma noch zu winken, die grad nach Hause lief. Wir wohnten damals im 5. Stock.. Noch heute frierts mich, wenn ich nur dran denke. Glücklicherweise konnte ich ihn dort „wegfischen“ und seitdem hatten wir diese Fensterriegel, mit denen man das Fenster max. eine Handbreit öffnen konnte. Ich war ja eine ziemlich junge Mama und mir war nicht klar, wie schnell etwas passieren kann. Mit dem Großen habe ich ne Menge gelernt 😉
    Der Jüngere war mal mit seinem Bruder und seinem Vater in Italien im Urlaub (der einzige gemeinsame mit beiden Jungs, normal war der Vater nur mit dem Jüngeren unterwegs, solange der altersbedingt nichts zusätzlich kostete). Dort sind die Jungen mit zwei anderen Kindern bei Limone in den Bergen rumgeklettert und der Jüngere ist abgestürzt. Würde aus der Felswand kein Dornenstrauch herausgewachsen sein, auf den er gefallen ist, gäbe es meinen Jungen nicht mehr 😦 Da darf ich nicht drüber nachdenken, da klammert sich mir gleich n Eisenring um die Brust. Er war zwar ordentlich blutverschmiert und die Klamotten komplett zerrissen, dazu der Schock – aber er hat es überlebt.
    Die Angst um beide Jungs ist bis heute geblieben, auch wenn ich bis heute versuche, mir da nichts anmerken zu lassen 😉

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    • Drüxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx!
      Ich möchte auch nicht, dass mich jemand in meinem Beklaut-werden-Rekord einholt – irgendwo oder -wie muss ich ja Königin sein. Ich wollte gerade sagen, der aus der S-Bahn geklaute Koffer war das letzte, stimmt aber nicht. Das Fahrrad direkt vor dem Haus kam danach. – Aber alle Fahrradkeller sind 8 Stufen tiefer – das war mir mit dem Fahrrad zu schwer.
      Der fast neue Trabant ist natürlich nie mehr wieder aufgetaucht, obwohl ich denke, dass die den nur wegen des „Wolkenbruchs“ geklaut haben, um trocken nach Haus zu kommen. – Die Stelle, wo er stand, war ja noch fast trocken, als wir damit fahren wollten.
      Und beim Golf war es ganz „eigenartig“ – nach ca. 3 Tagen rief mich jemand an. Er hatte das Durchsichtsheft mit meinem Namen vorn im Auto gefunden – es stand schon den zweiten Tag mit offener Tür irgendwo in der Prärie. Durch meinen seltenen Namen hat er gleich die Richtige angerufen. – Die Polizei hat ihn längere Zeit einkassiert – die wollten Spuren sichern, die sie aber nicht fanden. – Ich blöde Kuh musste ihn reparieren lassen, weil die Versicherung keinen Totalschaden bezahlen wollte.
      Wenn ich das von deinen Kindern lese und den offenen Fenstern, bekomme ich auch sofort Gänsehaut. – Ich hatte jahrelang so etwas ähnliches wie Alpträume.
      Damals gab es noch nicht diese Fensterriegel, und wir hatten das nur mit Draht gemacht, der irgendwann wohl „ausgeleiert“ war. – Aber sie leben ja beide noch und haben beide ihren 50. schon gefeiert.
      Wir waren wohl ähnlich jung mit unseren Kindern. Bei der Großen war ich gerade 23 geworden bei der Geburt. – Mit der Großen konnte ich nichts für den Sohn lernen, da sie die „Bravheit“ in Person war – der hat mich die 10fache Menge an Nerven gekostet, aber er geht ja auch mehr nach mir, die Große nach dem Vater.
      Das mit dem Dornenstrauß und deinem Jüngeren kann ich nur mit Ruhe lesen, weil ich weiß, dass er noch lebt. Unsere Tochter ist mal im Urlaub, als wir alle mit Luftmatratzen auf eine Insel geschwommen sind, in einen Kaktusstrauch gerutscht. Das muss beim Zurückschwimmen mit dem Salzwasser auch eklig für sie gewesen sein, aber es war längst nicht so gefährlich wie für deinen Sohn.
      Aber jetzt hören wir auf mit den schrecklichen Erinnerungen – allen vieren – deinen und meinen – geht es den Umständen entsprechend gut. – Deiner hat sich hoffentlich von den Spätfolgen der Impfung oder Krankheit vollständig erholt.
      Und zum Ende noch ein Drüxxxxxxxxxxxxxx!

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  10. Liebe Clara, Du weißt hoffentlich, dass ich wirklich jeden Post von Dir lese – nur meist nicht kommentiere, weil das über das Handy nicht (mehr) geht. Für diesen Post hier hab ich mich schnell auf dem Computer eingeloggt (denn gleich muss ich zur Bank, wegen der ganzen Namensänderung und so, neue Karten kann man leider nicht online beantragen ;)).
    Die Zahngeschichte ist richtig mies – 7 Spritzen, da kann ich mir ausmalen, was hinter Dir liegt. Vor allem dann, wenn die Wirkung dieser Spritzen nachlässt. Mein Rekord lag bisher bei 5 für nur eine Zahnbehandlung; damals musste sie mir die Zahnwurzel stückchenweise aus dem Kiefer sägen. Die Geräuschkulisse war schon enorm, aber für mich persönlich schlimmer der Anblick ihrer Folienschürze, die am Bauch einen recht großen Blutfleck aufwies (vermutlich vom Händeabwischen) – und ich fragte mich: EY, was macht die da? 🙂
    Was mich aber wirklich sehr berührt (nach wie vor), ist die Geschichte mit Heiko. Du hast ja ab und an immer mal von ihm erzählt, und sie hat mich immer schon berührt, aber heute… Es ist wohl die Art und Weise, wie Du von ihm und über ihn schreibst, dazu das Foto unterm alten Marx.. Ohne ihn je gekannt zu haben und auch Dich kenne ich ja „nur auszugsweise“ – aber ich glaube Dir sofort, dass da etwas Besonderes zwischen Euch war, auch auf den ersten Blick. So etwas gibt es wirklich, auch ich habe das so erlebt – und auch diese Verbundenheit vom ersten Moment an. Ich weiß nicht, wie es Dir geht, ich selbst bin immer noch sehr dankbar, so etwas erlebt zu haben. Aber ich hätte Dir und Euch von Herzen gewünscht, dass Ihr mehr als zwei Jahr gehabt hättet.
    Ich fühle da sehr, sehr mit Dir, und auch, wenn es 20 Jahre her ist, ist es doch etwas, das einen so lange berührt, solange man atmet ❤

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    • Liebe Helma, ich habe die Beantwortung deiner beiden wunderschön-lustigen Kommentare nicht chronologisch ausgeführt, aber das schaffen wir beide, die richtige Reihenfolge. – Kannst du auch nicht bei Fb ein Lebenszeichen von dir geben, da ich ja bisher alles noch bei Fb verlinke. – Aber heute hast du MINDESTENS, wirklich MINDESTENS 20 Artikel von mir indirekt be-kommentiert. – Der nächste, den ich als „Zusatz“ eingeschoben habe, wird dir bestimmt paar Schmunzelkiekserchen entlocken.
      Gucke mal, einen Tag nach der langwierigen Kiefermaltraitierung ist es schon nicht mehr halb so schlimm. Es tut nicht mehr weh – na gut, essen bzw. kauen kann ich natürlich noch nicht, aber ich habe einen Pürierstab, das reicht – und die leichte Schwellung auf der rechten Seite stört nicht – einen schönen Menschen entstellt nichts *haha*
      Du sagst es – mit der Wirkung der Spritze war es nur ein wenig unangenehm – aber schon im Bus bei der Heimfahrt kündigte sich an, was bald sein wird. – Am Abend habe ich eine 800er Ibuprofen genommen – und offenbar wirkt die noch jetzt 😉
      Mein Blut haben sie aufgefangen und damit die Knochenersatzmasse angerührt. – Sie, die Ärztin, hatte noch nicht mal einen Schutzkittel an.
      Ich habe Heiko im Juli 1993 kennen gelernt und Ende Mai 96 ist er gestorben. Der Himmel oder eine gütige Macht hat uns fast drei Jahre geschenkt. – Hätte ich beim Kennenlernen gewusst, wann oder wie das Ende sein wird – ich hätte aus jetziger Sicht TROTZDEM ja gesagt – denn so etwas wie mit ihm hatte ich im Grunde genommen nie – 1963 fing ähnlich an, endete dann aber negativ. – Und mit Heiko das endete nicht negativ, sondern einfach nur traurig.
      Vielleicht wäre die Beziehung ins Alltägliche abgeglitten, wenn ich tatsächlich – wie vorgesehen – nach Hamburg gezogen wäre. Ich hätte sogar über meine Firma eine Stelle in Hamburg bekommen können. – Aber es hat nicht sollen sein – aber dankbar bin ich wirklich dafür.
      Jetzt sage ich dir danke für deine Gedanken und tschüss

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  11. Aua, ich muss auch zum Zahnarzt. Wenn ich Dich so sehe, will ich mir gar keinen Termin holen 🙂 ich wünsche Dir natürlich schnellstmögliche Besserung. Und wenn die Zahnärztin beim nächsten Mal wieder so lange braucht, kannst Du sie ja auch einfach verhauen. Hier regnet es heute endlich mal wieder. Ich wünsche euch in Berlin ebenfalls eine frische Abwechslung, wenngleich die Blumen bei Dir ja auch ohne Wasser zu blühen wissen 🙂
    Liebe Grüße

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    • Hallo, es wird alles nicht so heiß gegessen wie gekocht – Die Zahnärztin hatte recht – heute ist es nur noch ein ganz kleines bisschen schlimm, eher fast gar nicht. Zumindest keine Ruheschmerzen, und das ist doch schon was wert.
      Also haben deine „schnellstmöglichen-Besserungswünsche“ ihren Zweck erfüllt.
      Sie soll ihre Sache gründlich machen, also nix mit verhauen. Und durch die Spritzen habe ich ja nichts gemerkt. Meine Lippen und den Mundwinkel werde ich das nächste Mal vorher gründlich eincremen.
      Auf dem Balkon sind drei sehr lieb gewordene echte Töpfe mit zum Teil sehr großen Pflanzen, die ich zum Teil beregnen lasse, denn Regenwasser soll ja schön machen.
      Und tschüss

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  12. Aua, das hört sich richtig fiese an. Gute Besserung. Solche Schmerzen braucht kein Mensch. Manchmal bin ich ja doch froh, dass ich mich gegen Implantate entschieden habe.
    Zu dem Rest schreibe ich noch was, aber nicht jetzt. Zu früh und ich muss mich mal bürofein machen. Komm einigermaßen gut durch den Tag.

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    • Hätte ich mich, wie für unten, 20 Jahre früher dafür entschieden, wäre es nicht 10% so schlimm. Der Knochenaufbau ist wohl das Schwierigste an der ganzen Sache. Und in 10 Tagen das gleiche noch mal auf der linken Seite.

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