Claras Allerleiweltsgedanken

Gerade noch die Kurve gekriegt

36 Kommentare

Was ich damit nach 12 Tagen Stille hier im Blog meine, werde ich euch gleich erläutern. Es ging mir die ganze Zeit nicht so super super gut, so dass ich euch nicht die Ohren voll jammern wollte.

Der letzte Beitrag ist vom 4. Juli – und ich schrieb, dass der Kiefer nach der Op vom 21. Juni noch mächtig mault und die Augen sich das ganze Drama auch nicht beschwerdefrei ansehen wollen.

Als erstes habe ich so halbwegs die Augen in den Griff bekommen. Eine Freundin aus Bonn, die lange Jahre hier in Berlin gearbeitet hat, gab mir den Rat, es mit 0,9 %iger Kochsalzlösung zu versuchen. Die Behältnisse enthalten entweder 5 ml oder 10 ml. Ich entschied mich für die kleineren, da das Plastikfläschchen nicht tagelang geöffnet sein soll, um nicht neue Keime in die Augen hinein zu tropfen. – Ich kaufte zwei Augenbadewannen und spülte ein- oder zweimal am Tag die Augen mit dem Zeug. Ich hätte nie gedacht, dass ich so problemlos meine Augen offen lasse, wenn Flüssigkeit kommt. – Es ist ein ungeheuer entspannendes Gefühl. Zusätzlich habe ich in eine kleine  Spritze mit Hilfe einer Kanüle die Flüssigkeit eingesaugt und sie dann immer und immer wieder in die Augen getropft.  – Ich behaupte, das hat sehr geholfen, so dass das ständige Druck- und Reizgefühl weg ist.

Aber mein Kopf ist sehr erfinderisch, sich immer wieder neue Querelen genau für diesen Ort auszudenken. Nur Kieferprobleme reichten ihm nicht aus. Plötzlich bemerkte ich, dass mein LINKER Mundwinkel eingerissen ist – also nicht dort, wo die Op war und dadurch eine starke Belastung stattfand, sondern auf der anderen Seite. Es klingt wirklich nicht übertrieben, wenn ich sage, ich hatte das Gefühl, als wenn der Schmerz bis zum Ohr ging – so hat es gebrannt.

Sofort nach Hausmitteln gegoogelt – und da wurde Honig mit Olivenöl angepriesen. Sofort gemacht – ob es hilft oder nicht, kann ich nicht sagen, weil ich es nur zweimal aufgetragen habe. Wenn es dann klebrig das Kinn runterläuft und sich sehr unangenehm anfühlt, bin ich doch lieber in die Apotheke gegangen. Dort wurde mir Bepanthen empfohlen, was ich stündlich auftragen sollte – und gleich die Lippen mit, denn die sahen auch sehr mitgenommen aus. Ich hielt die Lippenschwellung ja mehr für einen Herpes, aber die Apothekerin überstimmte mich – sie hielt es für eine kräftige Entzündung.

Und als sich der nächste Zahnarzttermin näherte, bei dem ich natürlich den Mund aufmachen muss, bekam ich bei der Hautärztin einen Nottermin und ein Rezept für eine kortisonhaltige Creme, die ich früh und abends auf den Mundwinkel auftragen soll.

Das allerschlimmste ist vorbei, aber hier bei der Melone ist nicht das Kauen das Problem, sondern die Größe der Stücke, die ich von der flachen Seite her zwischen die Zähne schieben kann.

Von einer Nachbarin besorgte ich mir dicke Strohhalme, denn meine immer pürierten Suppen wollten durch normale Strohhalme nicht zu mir kommen.

So, und jetzt komme ich zu der gerade noch gekriegten Kurve. Seit dem Tod meiner Mutter liegt ihr Besteck bei mir auf Halde – niemand will es, da sowohl die großen als auch die kleinen Löffel so eigenartig tief geformt sind, dass man sie nicht richtig ablecken kann. Ich hatte alles schon zusammen gepackt und wollte es demnächst entsorgen. – Und da kam mir plötzlich die Idee. Auf dem ersten Foto seht ihr es einmal komplett – die langen Zinken der Gabel, die tiefen Mulden der Löffel, die inzwischen stumpf gewordenen Klingen der Messer. – Auf dem zweiten Foto kann man die vollkommen unterschiedliche Form meiner jetzigen breiten Suppenlöffel und die spitzen Dinger meiner Mutter sehen. – Und genau diese konnte ich ein wenig in den Mund nehmen und dann den Inhalt in den Mund kippen. – Ich war froh, dass ich immer alleine beim Essen war, denn manchmal musste ich schon ein wenig schlürfen und meine gute Erziehung vergessen.

Was will ich euch noch erzählen, ich kleine (oder große) Plaudertasche? – Der Sohn hat ja vor einiger Zeit ein großes Grundstück gekauft, auf dem er ein neues Gebäude für seine Firma bauen lassen will, weil sie in der alten Werkstatt schon aus allen Nähten platzen.

Das Grundstück hat viel Platz – und einige Quadratmeter davon haben sie mit Muttererde versehen und verschiedene Sachen angepflanzt. Gestern hatten wir einen kleinen Handwerkertreff und er fragte, ob ich selbst geernetes Gemüse haben möchte. Wollte ich – und ich bekam zwei Hokkaidokürbisse, eine lange und eine runde Zucchini.

Die Kürbissuppe hatte Vorrang – sie schmeckt vorzüglich. – Fleisch und alles harte Zeug wird vorläufig noch vom Speiseplan ferngehalten, deswegen bin ich über abwechslungsreiches Gemüse hoch erfreut.

Meine Zahnärztin macht nächste Woche einen Miniurlaub und fährt mit dem Fahrrad durch die Gegend. Ich habe ihr dieses Foto per Whats App geschickt. Bei meinem letzten Termin kam ich 20 Minuten zu spät, weil zwei Busse ausgefallen sind. Aber ich konnte im Festnetz, im Handy und per Whats App mein verspätetes Kommen ankündigen. Obwohl es Freitag 17.00 Uhr war, hat sie auf mich gewartet und einen einigermaßen kaufähigen Zustand hergestellt – aber wie gesagt, nicht übertreiben. – Auf dem Foto sieht man, wie beschmaddert ich von Bepanthen bin und das Blut aus dem Riss hat sich überall verteilt – Frau hat es nicht leicht, aber leicht hat es mich.  – Ich sollte mir das mit dem Altwerden doch noch mal gründlichst überlegen – ob sich das wirklich lohnt, weiß ich immer noch nicht.

Ihre Frage zurück: „Macht der Pürierstab jetzt auch Urlaub?“ – Ich glaube, sie ist die beste Zahnärztin, die ich bisher hatte.

Und jetzt gehe ich wieder mein Ego pflegen, es macht ja sonst niemand. – Ich habe kaum etwas in Reserve zum Berichten – also wird wohl wieder eine Zeit lang Flaute sein.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

36 Kommentare zu “Gerade noch die Kurve gekriegt

  1. Liebe Clara, ist es nicht verrückt? Bei den Wehwehchen muss es sich wohl herumgesprochen haben, dass wir willkommene Opfer zu sein scheinen: sie geben sich nacheinander und manchmal sogar gleichzeitig unsere Klinken in die Hand. Wir lehnen das ab uns prangern das an!😎👍👍👍

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  2. Ich sehe schon, dass du irgendwie mit der Situation zurechtkommst…was für ein oberlästiges Zeugs kann man kriegen, echt ey. Wünsche dir gute bis sehr gute Besserung! Du machst dir ja nicht noch Extrastress? Erdbeeren mit Joghurt: köstlich!

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    • Was bleibt mir aber auch übrig, als damit zurecht zu kommen. Es ist ja auch schon sehr viel besser geworden, aber wenn ich an den 22. August mit der nächsten Op denke, dann muss ich eigentlich meinen Denkapparat abstellen – dann geht alles wieder von vorne los. Allerdings hoffe ich dann, den aufgerissenen Mundwinkel auszulassen, denn der war ja fast am störendsten, ich muss morgen zum Hautarzt – richtig gut ist es immer noch nicht.

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  3. Gute Besserung, liebe Clara, ich kann das mit dem Alter nachvollziehen. Gerät man einmal in die Fänge der Ärzte, quetschen diese dich aus wie eine Zitrone und schicken dich von einem Kollegen zum nächsten. Tja, die haben auch mitbekommen, dass alles teurer wird. Die fordern auch ihr Geld… äh… von uns…

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    • Ich wusste es doch – wir haben uns doch schon immer gut verstanden, wenn man mal vom Zuhören bei deiner Sprache absieht – das klappt ja meist weniger gut.
      Schau’n wir mal, wie lange ich das mit dem „Lustprinzip aufs Leben“ noch mache, momentan geht es recht gut.
      Gruß zu dir

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  4. Das ist ja bisher eine recht unangenehme Leidensorgie, liebe Clara. Dass nun auch noch die Sache mit dem entzündeten Mundwinkel dazukommen musste, das ist echt gemein. Du musst nicht immer gleich HIER! rufen, wenn solche Ekelsachen zu verteilen sind. Aber zumindest scheint es ja so zu sein, dass es wenigsten ein bisschen bergauf geht. Und Kürbissuppe, Erdbeeren und Eis sind so übel ja nun auch wieder nicht. Ich drücke weiter die Daumen für eine gute Entwicklung.
    Bei Entzündungen auf der Haut schwöre ich ja auf Linosansalbe.
    Lieben Gruß von der Silberdistel

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    • „Liebste“ Silberdistel (da ich ja nur eine kenne, ist das natürlich grammatisch falsch, da es keine Vergleichsmuster gibt),
      ich weiß, woran das liegt, dass ich „Hier“ rufe – ich habe es nicht richtig verstanden und denke natürlich, das was Schönes, Nettes, Positives verteilt wird. An solche Ekligkeiten wie eingefetzte oder eingerissene Mundwinkel denkt doch keiner. Ich hätte es verstanden, wenn es gleich nach dem Op-Tag am 21. Juni gekommen wäre – dann hätte ich es der Zahnärztin in die Schuhe schieben können – hätte allerdings auch nichts davon gehabt.
      Es ist ja keine Entzündung, sondern eine offene, anfangs sogar recht „tiefe“ Wunde, dieser Riss in der Haut.
      Gleich anfangs habe ich gegoogelt und deine Salbe kam mir da nicht unter. Dann habe ich meine Apothekerin (des Vertrauens) gelöchert. Aber vielleicht ist Linosan gar nicht apothekenpflichtig. – Und die Hautärztin hat Salbe mit Kortison verschrieben – aber zu ist der Riss immer noch nicht – und das seit Mittwoch.
      Erdbeeren und Melone werden in sehr dünne Scheibchen geschnitten, damit ich den Mund nicht so weit aufreißen muss. – Mist!!!!!!!!!!!
      Da muss ich durch – hoffentlich geht nach dem 22. August nicht wieder alles von vorn los.
      Lieben Gruß zu dir

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  5. Liebe Clara, na da hast du in die Vollen gegriffen. Oder nicht – denn DU hast ja das ja nicht verschuldet. Ein ziemlicher Mist, auch wenn es mich freut zu lesen, dass du erfinderisch bist und dich nicht unterkriegen lässt. Gute Besserung an allen Stellen und ich drück die Daumen, dass du bald wieder fit und munter und schmerzfrei bist. Liebe Grüße

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    • Mitzi, ganz und vollkommen unbewusst habe ich es doch verschuldet, denn ICH wollte ja, dass da Implantate gesetzt werden, weil der Zahnersatz nicht mehr richtig gehalten hat. Wenn seit über 20 Jahren der Knochen keine richtige Aufgabe mehr hat, dann geht er eben wandern oder flöten oder verschwindet sukzessive einfach.
      Wenn der Riss in der „Schnauze“ gleich nach der Op gekommen wäre, hätte ich es eingesehen – aber es kam mehr als zwei Wochen später – wer soll das verstehen.
      Jetzt habe ich nur Schmerzen, wenn ich den Mund zu weit aufreiße – alles in ganz kleine Stücke schneiden, da passiert das nicht.
      Lieben Gruß zu dir!

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  6. Du lässt aber auch nix aus . Aufgerissene Mundwinkel sind wirklich was fieses. Ich hatte das mal (aber nicht so heftig) nach einer stundenlangen Zahnarztsitzung.
    Ich wünsche Dir gute und schnelle Besserung und dann lässt Du sowas einfach mal bleiben.

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    • Gleich nach der Op hätte ich es ja verstanden, denn da war das Mundaufreißen ja lange und heftig. hoffentlich passiert das am 22. August nicht, wenn die linke Seite gemacht wird.
      Aber bis dahin ist die Kortisonsalbe noch verwendbar, dann kann ich die gleich wieder draufschmieren.
      Ich kämpfe jetzt seit Mittwoch mit dem Sch…. – irgendwann muss doch mal gut sein.
      Sonntagabendgrüße zu dir

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  7. Schön von dir zu hören, auch wenn es „lästige“ Dinge sind, die du zu berichten hast. Ich habe ja mein blog geschlossen und lese nur noch über fb bei dir. Habe aber leider auch kaum Zeit. Ich werde, wie du weißt, demnächst 80 und ziehe im Oktober in eine Seniorenwohnanlage im Nachbarort (ohne Aufzug im 2. Stock geht halt bald nicht mehr). Wenn ich den ganzen „Kram“ hinter mir habe, dann werde ich mich mal wieder ausführlich melden.

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    • Hallo Ute, von deinen Umzugsplänen in eine Seniorenwohnanlage habe ich schon mal irgendwo gelesen – ich denke, es wird dir dort sicher gut gehen und gefallen. Ich weiß noch, wie das in der vorigen Wohnung war, wenn ich von der Tiefgarage mit dem schweren Einkaufskorb drei Treppen bis zur Wohnung steigen musste – da habe ich auch geschnauft wie eine Dampflok, obwohl ich da ja maximal 70 war. Hier die 8 Stufen schaffe ich bis jetzt noch, den schweren Einkaufswagen nach oben zu ziehen. Hoffentlich bedeuten nicht diese 8 Stufen irgendwann das Ende meiner Wohnzeit hier. Aber ich habe ja ALLE Erkrankungen nur am und im Kopf, da müsste das doch mit dem Laufen und Treppensteigen klappen.
      Ich weiß, dass du und Heiko das gleiche Geburtsjahr seid – er wäre am 13. Juli 80 geworden, wenn er nicht mit 53 aufgehört hätte, Geburtstage zu feiern.
      Was mache ich falsch oder anders, wenn ich sagen würde, ich habe viel zu viel Zeit. Vielleicht liegt das daran, dass ich viel zu wenig aus dem Haus gehe und gar nicht mehr verreise. Auch mit anderen treffe ich mich selten, weil das Verstehen immer noch schlecht bis unmöglich ist. – Aber deine Aktivitäten beziehen sich vielleicht schon auf die Vorbereitung des Umzugs, denn du wirst dich sicherlich ziemlich verkleinern. – Ich habe mich ja bei allen Umzügen eher vergrößert als verkleinert oder ich bin in etwa in der gleichen Wohnungsgröße umgezogen.
      Egal wie – ich wünsche dir alles, alles Gute, liebe Ute

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  8. Liebe Clara,
    Für Deine funktionierenden Beisserchen musst Du so leiden…
    Das, was Du erlebst, ist ein regelrechter Marathon- sowas muss Mensch erst einmal ertragen können. Jetzt obendrein auch noch eingerissene Mundwinkel. Respekt, dass es Dir dennoch gelungen ist, einen reich bebilderten und betexteten Beitrag auf die Kette zu bringen. Du hast für mich gefühlt als Tourdefrance-Groupie im Vergleich mit den Rennradhelden schon mindestens mal das Bergtrikot und die rote Startnummer der kämpferischsten Fahrerin gewonnen. Im August heimst Du das grüne Sprintertrikot auch noch ein und dann geht alles auf Gelb und Paris ist ein knackiger grüner Apfel, in den Du genüsslich beißt, wenn Du ins Ziel „einrollst“. Halte durch, Du bist nämlich gerade genauso tapfer wie die Rennradler in den Pyrenäen…es gibt kein Geld zu gewinnen, dafür Gesundheit.
    Das Besteck Deiner Mutter ist sehr hübsch. Ich mag kuhlige Spitzlöffel, habe auch einen dieser Sorte und zwei Vorkriegsgabeln, aus Silber, hübsch ziseliert. Alte Besteckschätzchen- in meinem Haushalt passt weniges zueinander, auch beim Besteck gibt es viele Einzelgänger, Zuwanderer, Erbstücke und Kriegsflüchtlinge.
    Hoffentlich geht es Dir bald besser❣️klappert das Besteck in meiner Schublade, denn auch so ein Löffel hat ja eine kleine Löffelseele.
    Drüxxx aus Bielefeld
    Amélie 🍃❣️

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    • Hallo Amélie, der Mallybeau habe ich die Zahnärztin und den Zahntechniker gezeigt, dir zeige ich das wichtigste Werkzeug, was ich zur Zeit habe.

      Wie gut, dass ich in der Schule „Unterrichtstag in der Produktion“ hatte – da kann ich mit Schleif- und Polierwerkzeugen bestens umgehen.
      Als ich am Freitag am späten Nachmittag ihre Praxis verließ, sah es erst mal recht gut aus – aber das ändert sich schneller als das Wetter. Gegen Abend hatte ich einige Druckstellen entdeckt und der Biss war auch nicht ideal. – Irgendwann mal hatte ich mir mehrere von den Farbstreifen erbeten, damit ich kräftig darauf beißen kann, um durch die Blaufärbung zu erkennen, welche Stellen überflüssig und im Weg sind. Die schleift dann mein Manikürset ab und poliert es anschließend.
      Momentan ist alles festgeklebt und ist zum Essen von Erdbeeren und Melone gut geeignet, wenn die Stücke nicht zu dick sind. – Aber auch der Riss wird langsam besser.
      Der Marathon dauert minimal bis November 2023 und maximal bis kurz vor meinen 79. Geburtstag. Da ist doch langsam die Frage, ob sich so eine Investition überhaupt noch lohnt – aber essen ist eben leider ein menschliches Grundbedürfnis – und ich kaue auch ganz gern mal Fleisch und ähnliches.
      Danke für die rote Startnummer – die kann nur was Gutes bedeuten.
      Vor längerer Zeit bis ich ja immer nie vor 1.00 Uhr oder sogar noch später ins Bett gegangen – jetzt gehe ich so gegen 23.00 Uhr, weil ich erstens fix und foxi bin und mich beim Schlafen mit allem am wohlsten fühle. Ich hoffe aber, dass sich das irgendwann wieder ändert.
      Die „kuhligen Spitzlöffel“ in groß und in klein werde ich behalten denn spätestens nach dem 22. August kann mich ja das alles wieder treffen.
      Drüxxxxx aus Berlin-Tempelhof-Marienfelde aus der 8. Etage

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  9. oh liebe clara, da beutelt es dich ja richtig! wenn deine zähne wieder kräftig beissen können gibt es sicher ein festmahl. aber die frischen gemüse aus eigenem anbau sind schon toll. die augentropfen nutzen übrigens auch bei mir, danke für den tipp. ich wünsche dir stetige genesung, eis lutschen geht ja sicher auch bei der hitze. herzlichen gruß, roswitha (weggefaehrtin.blogspot.com)

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    • Liebe Roswitha, ich bekomme bestimmt von dir Absolution, dass ich nicht bei dir geschrieben habe – aber mir war so ganz gar nicht und überhaupt auch nicht nach computern – ich habe noch nie so lange und ausgiebig geschlafen wie in der letzten Zeit – ich könnte fast glauben, ich hätte Schlaf-Corona gehabt, dabei ist doch diese Krankheit bisher an mir vorüber gegangen.
      Ich schrieb schon bei Mallybeau – das richtig gute Essen wird mindestens bis Weihnachten 2023 auf sich warten lassen, die Knochenfüllmasse (links passiert diese OP am 22. August) muss 9 Monate einheilen und dann brauchen die 4 Implantate auch noch mal 6 Monate zum Festwachsen, bis mit der Zahnprothetik angefangen werden kann.
      Als Nachkriegskind mit schwerer Rachitis und Sch…Zahnärzten in der DDR, die immer gezogen haben statt anständig zu behandeln, – da können ja keine vernünftigen Zähne rauskommen.
      Ich habe zwei relativ große Schachteln mit Eis im Kühlschrank – mehr oder weniger als Notration. Aber gerade habe ich kürbissuppe, Erdbeeren mit Joghurt und ganz flach geschnittene Melonenstücke gegessen. Das ist alles machbar.
      Lieben Gruß zu dir

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  10. Schön, dass es endlich aufwärts geht und Du Biss für Biss in der Normalität ankommst. Bepanthen liegt bei mir auch immer griffbereit. Das hilft hervorragend wie auch Zinksalbe.
    Ist Dein Pürierstab nun auf Urlaub? Wollte ihn Deine Zahnärztin etwa mit auf die Fahrradtour nehmen?
    Du hast sicher ausreichend pürierte Gerichte gesammelt, um ein Kochbuch für Zahnlose rauszubringen 🙂
    Ich wünsche Dir von Herzen, dass es weiter bergauf geht und Du befreit mit weit aufgerissenem Mund lächeln kannst 🙂
    Liebe Grüße

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    • Hallihallo, sicher werde ich bis zum 22. August irgendwie in der normalen Esswelt angekommen sein – die dann schlagartig am Nachmittag dieses Tages wieder zerstört wird. – Dieses Mal habe ich 10 mal so vielen Manschetten vor der Knochenunterfütterung als beim ersten Mal. Die Helferin hatte gesagt, das geht ganz schnell und ich hatte es mir so viel unkomplizierter vorgestellt. Mit jeder der 40 Minuten, die die Sitzung dauerte, wurden meine Illusionen abgebaut. – Aber jetzt auf halbem Wege Stopp zu sagen, wäre sehr unproduktiv, weil ich die Implantate brauche, weil ohne kaum noch was hält. Kieferknochen, der mehr als 20 Jahre nicht gebraucht wird, verfatzt sich ins Nirvana – und von dort kann man ihn auch nicht zurückholen, sondern muss die ganze Sache künstlich lösen. Aber das ist alles noch unendlich lange hin. . Im Mai 23 kann sie links die zwei Implantate setzen, die rechten schon zwei Monate früher. Und dann warte ich bis November 2023. Wenn sich Technik und Zahnärztin sehr beeilen und alles klappt, kann ich Weihnachten mit 4 Implantaten und den daran hängenden Zähnen auch wieder Pfefferkuchen und Weihnachtsgans essen. Das kann notfalls aber alles noch viel länger dauern, so dass womöglich mein 79. Geburtstag vor der Tür steht.Dann feiere ich ein „Fressfest!!!“

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  11. Na, immerhin ein Lebenszeichen von Dir – wenn auch nicht wirklich schön ist, was Du zu berichten hast….
    Aber mit dem Bepanthen soll es wohl besser werden, das zeug wirkt auch in schweren Fällen Wunder (sage ich als jemand, der das Jahrelang bei seinen Kunden angewendet hat) und es taugt auch, wenn die Nase bei einem heftigen Schnupfen mal wund ist.

    Was wollte ich noch schreiben?

    Achja: Gute Besserung wünsche ich Dir natürlich und dass deine Kauwerkzeuge und Lippen bald wieder in einem Zustand sind, dass normales Essen möglich ist.
    Nur mit zermatschtem Gemüse ernährt ist das Leben doch nur halb so schön.
    Und wenn Du wieder richtig essen kannst, hoffe ich sehr, dass es dann nichts mehr zu Überlegen gibt, was das alt werden betrifft 😉

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    • Ach Wilhelm, wenn ich doch eure Begeisterung für Bepanthen teilen könnte – ich schmiere es bereits seit Mittwoch auf die Stelle – fast im Stundentakt. Gut, es ist schon besser geworden, aber eben noch nicht gut. Am Freitag hat ja die Hautärztin per Ferntermin ein Rezept für Prednitopcreme ausgestellt, die ich aber nur früh und abends auftragen soll – also jetzt auch schon 5 mal passiert. – Der Riss in der Haut ist flacher und flächiger geworden. – Am Donnerstag will sie mich und meinen Mundwinkel persönlich betrachten – ich hoffe, dass bis dahin ALLES abgeheilt ist. – Das stört beim Essen so viel mehr als die Zahn-/Nicht-Zahn-Situation.
      Das wäre ja alles okay, wenn ich dann damit durch wäre, aber am 22. August steht ja die gleiche Operation auf der linken Seite an, denn nur einseitig 2 Implantate würden gar nichts bringen. Also: „Wer rechts sagt, muss auch links sagen – und das ist jetzt nicht politisch gemeint“
      Mittags gibt es Kürbissuppe und Erdbeeren mit Joghurt und am späten Nachmittag Eis mit Erdbeeren – du siehst, verhungern werde ich nicht.
      Die Zeit bis zum 22. August werde ich schon mehr recht als schlecht rumbringen – über danach mache ich mir noch keine Gedanken.
      Danke für deine Aufmunterung – ich habe mich gefreut.

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