Claras Allerleiweltsgedanken

Ein Koffer geht auf Reisen (Schluss)

32 Kommentare

… und nimmt die Clara mit

Görlitz Brunnen

Jetzt will ich mal zu Brunnen kommen. Einen davon hatte ich ja schon im zweiten Bericht gezeigt – der mit dem Mops auf dem Stuhl und dem Serviertablett auf dem Brunnenrand vor dem Café Central.

Nicht einen der anderen hat Frau MM entdeckt oder gesehen, aber ich zeige sie jetzt trotzdem. Der Neptunbrunnen am Untermarkt war leider schon abgedeckt – und ich wollte doch bei diesen Temperaturen nackt im Brunnen planschen (Ironiemodus auch wieder aus!!!)

Brunnen

Das erste Foto ist von einer anderen Fahrt, alle anderen auch. – Und so, wie die Brunnenfigur auf dem vorletzten Foto das Wasser ausgespuckt hat, hätte ich manchmal meine Laune ausk….spucken wollen.

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…“ – und davon gibt es so wunderschöne in dieser Stadt

Ich hatte ja schon reumütig bekannt, dass nicht alle Fotos in diesen zwei Tagen entstanden sind – aber mir wäre der Weg zu manchen Sehenswürdigkeiten zu weit gewesen. Die Reise mit Anna und einem anderen Kind zu einem einwöchigen Urlaub in Görlitz ist jetzt schon über 10 Jahre her – aber sie war viel, viel wissbegieriger und neugieriger und kooperativer als das weibliche Wesen, was mich hier umgab. Deswegen habe ich euch Anna gleich noch zweimal gezeigt.

Die letzten beiden Fotos zeigen den berühmten Flüsterbogen, um den es wieder eine heftige Diskussion gab. Es ist eine Toreinfahrt am Untermarkt. Je eine/r klettert auf den Stein, um entweder Mund oder Ohr an die gewölbte Rundung halten zu können. Und leise Geflüstertes kommt sehr gut verständlich am anderen Ende an (wenn die Hörgeräte auf scharf gestellt sind).

Als wir davor standen und ich ihr auf den Stein hinauf helfen wollte, stritt sie ab, DASS DAS DER FLÜSTERBOGEN ist – sie habe den mit ihrem Mann ganz anders erlebt, sie haben viele Meter auseinander gestanden und es war unter einem Bogengang. – Weder Google noch Einheimische, auch nicht die Stadtinformation hatte irgend eine Kenntnis von einem zweiten Flüsterbogen.

Architekturschmankerl und hübsche Fassaden

Letztere beeindrucken nicht nur unter Menschen ihr Gegenüber, bei Hausfassaden kann das eben so sein.

Das jetzige „Hotel Börse“ war in den 60er Jahren das Amt der Verkehrspolizei und ich habe dort im August 1964 meine Fahrerlaubnis = Führerschein überreicht bekommen, nur das Auto dazu hat mir leider keiner mitgeliefert. Wäre ich klug und vorausschauend gewesen, hätte ich mich bei Gründung der DDR 1949 gleich dafür angemeldet.

Zu den letzten 4 Fotos will ich kurz was sagen. Drei und vier von hinten sind schöne Beispiele für Sgraffittomalerei – sehen aus wie dreidimensionale plastische Säulen, sind aber nur aufgemalt. Darüber hat mich als erster mein Ehemann in Prag aufgeklärt, dort hat man auf der Burg sehr viel damit gearbeitet. – Und dann habe ich mich am berühmtesten Haus in Görlitz, dem Biblischen Haus, bemüht, ein wenig Allgemeinbildung herüber zu bringen. Aber offensichtlich ist eine Tochter von einem Polizistenehepaar so ablehnend gegen jede Form von kirchlichem Wissen, dass ich es gleich wieder aufgegeben habe.

Polenstippvisite an der Peterskirche

Die Grenz-Gänse gehören für mich da unten an der Neiße einfach mit dazu – deswegen werden sie auch immer fotografiert.
Über die Figur, die ganz oben an der Peterskirche hängt und einen Dachdecker darstellen soll, könnt ihr euch bei  hier informieren. Es ist eine der vielen Görlitzer Sagen.
Ein Gang über die Fußgängerbrücke nach Polen ist beim Altstadtbesuch obligatorisch, denn Görlitz war mit dem polnischen Teil mal eine Stadt und das Hin und Her in jede Richtung klappt wohl ganz gut. MIR schmeckt dort ganz besonders der Kaffee und der Blick auf die Peterskirche ist sehr schön (3. Foto von hinten) Diese Grenze wird kaum als bedrohlich angesehen.

Nach dem Altstadtbummel gab es im „Kartoffelhaus“ unser letztes Essen. Das Restaurant kündigt sich selbst mit „Charme und rustikalem Flair“ an. Und: „Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen, dann den Magen“. Bei mir hat es geklappt, denn ich habe endlich mal das in der ganzen Stadt angepriesene

gegessen – es hat sehr gut geschmeckt, obwohl ich diesen schon längere Zeit stark verbreiteten „Schlesientrieb“ nicht ganz verstehen kann. Falls ihr euch die Speisekarte anseht, findet ihr den Begriff „Appernmauke“ und könnt vielleicht was damit anfangen – ich konnte es nur erraten, meine Mitreisende kannte das von ihrer Schwiegermutter. Laut Google wird es „Abernmauke“ geschrieben, das widerspricht meinem Gefühl total, ich hätte der „Apernmauke“ nur ein „p“ gegönnt. – Ausgiebige Telefonrecherchen bei ehemaligen und noch jetzigen Görlitzern ergab, dass WIR das Wort nicht verwendet haben, bei UNS hießen die gematschten Kartoffeln „Stampfkartoffeln“ – wir hatten es nicht so mit der Mauke.

**********

Fazit der gesamten Reise mit Blick auf meine Reisebegleiterin:

  • Sie hat viel, laut und herzhaft gelacht – aber immer nur über ihre eigenen „Witze“ oder Sachen
  • Sie hat nie zugehört, wenn ich was sagen wollte. Fing ich an mit „kennst du schon …?“an,  fiel sie mir ins Wort und kam auch nicht darauf zurück

Ich habe den Kontakt mehr oder weniger ohne große Erklärung auslaufen lassen und alle WA-Nachrichten blockiert. Die von ihr erhaltenen Videos charakterisierten fabelhaft ihren geistigen Horizont.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

32 Kommentare zu “Ein Koffer geht auf Reisen (Schluss)

  1. Oh, habe ja noch gar nicht irgendwas hierzu gesagt!

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    • zum Beispiel finde ich diese Eingangstüren so herrlich…aber ach, alles, was du berichtest, ist für mich interessant! Nur bei medizinischen Sachen wirst du mir manchmal zu deutlich, doch das betrachte ich dann einfach nur kurz am Rande…ansonsten Note EINS!

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      • Danke, Frau Ex-Lehrerin Wildgans, für deine Benotung. Ich war ja schon lange nicht mehr in einem Leistungskurs mit Zensuren – und ich freue mich über die Eins.
        Weißt du, wer aus der Medizin kommt (4 Jahre Ausbildung und Tätigkeit als Physiotherapeutin) und dann nach der Wende in einer Firma, wo ich mich um alle Werbeerzeugnisse für Rehabilitationskliniken kümmern musste, da sehe ich wahrscheinlich medizinische Dinge mit anderen Sachen – am liebsten hätte ich auch Medizin studiert, das macht jetzt meine Enkeltochter und ich wünsche ihr sehr, dass sie an einer guten Uni angenommen wird.
        Als wenn du es gerochen hättest – in paar Minuten, also um 00:05 Uhr kommt ein neuer Beitrag und da geht es ganz am Ende auch um etwas Medizinisches. Und dabei habe ich das allerharmloseste Foto von meiner Mutter und ihrer Wunde gewählt – es gab dreimal schlimmere, aber die ruhen im Archiv.
        Als Ärztin hätte ich nicht arbeiten können, da ich nicht im naturwissenschaftlichen Zweig mit Lateinunterricht mein Abi gemacht habe. – Aber als Korrespondentin oder Journalistin hätte ich mich bestimmt auch nicht schlecht gemacht.
        Gute Nacht!

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    • Darf ich so sagen, dass ich mich immer SEHR freue, wenn du irgendwas zu meinen Beiträgen sagst.

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  2. Görlitz scheint eine Reise wert zu sein, schöne Fotos.
    Wenn ich mal groß bin, will ich da auch hin…

    Im Übrigen gibt es im Schäbischen den Begriff „Mauganescht“ = Maukennest, ein kleines heimliches Versteck, z.B. für Süßigkeiten im Haus, die sonst keiner sehen soll, oder ähnliches.
    Der Ursprung der „Mauke“ ist wohl der heimlich angesammelte Vorrat; verwandt ist der Begriff wohl mit meucheln, munkeln, mauscheln, also alles zum Thema „Heimlichkeiten“.
    Ob nun die Mauke (Brei) etwas mit Heimlichkeiten zu tun hat? Gute Frage. Vielleicht ein Einfluss aus dem Sorbischen? Also aus einer gänzlich anderen Richtung. Keine Ahnung…

    So. Ich geh jetzt mal an mein Mauganeschd, da sollte noch eine Tafel Schoko Marzipan liegen…..
    Gute Woche dir.

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    • Hallo, du könntest mit karfunkelfee eine neue Partei gründen, und zwar die SVFP – die Langbezeichnung davon ist: SüßigkeitenVerstecken.undFindePartei. Ich befürchte allerdings, dass ihr kaum Mitglieder bekommen werdet – aber sie erzählt ja so etwas ähnliches wie du über ein „Maukennest“. Ich habe meine Köstlichkeiten leider viel zu schnell erreichbar in einer früheren Keksdose. Vielleicht sollte ich auch mal eine Mauke in meiner Wohnung suchen, sie dort verstecken und bis dahin den Versteckort vergessen. Gerade letzteres fällt mir von Tag zu Tag leichter.
      Wenn du mir von deiner Marzipanschokolade, die hoffentlich noch nicht ganz vernascht ist, ein Stück abgibst, dann bekommst du von mir den „GuterMenschOrden“ = GMO, der aber nur für einen Tag Gültigkeit hat.
      Belustigte Grüße zu dir

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  3. Liebe Clara, irgendwann, so hoffe ich, verschlägt es mich mal in die Stadt der Türme, Brunnen und Türen. Prächtig, prächtig! Dort gibt es also schlesische Kost, aha. No, da sikschte moll! oder so ungefähr klingt das, wenn Schlesier ihre Anerkennung aus der vollen Brust hauen und noch ein nach Bestätigung heischendes Gelle? hinterdrein gellen. Schlesisches Himmelreich liebte meine schlesische Großmutter sehr, doch ihre Nachkommen zu ihrem Unglück leider nicht so. Ich liebte dafür Milchreis mit brauner Butter und Zimtzucker, schlesische „Mobabe“ (Mohnkuchen), „Quarkkeulchen“, (eine Art süßer Pfannkuchen mit Quarkfüllung) und Wellwurst mit schlesischem warmen Kartoffelsalat. Nahrung meiner Kindheit, vielleicht würden Görlitzer etwas davon kennen?
    Immer wieder Freude macht es, Anna zu entdecken. Sie steht in diesen Prunk-Portalen wie ein aufgewecktes Weltwunder.
    Du hast das alles mal wiedersehen können und Dich erfreut an dem wieder hergestellten Görlitzglamour…dennoch dieser Zeit, die von Unstimmigkeiten mit der Begleitung getrübt war, dennoch Impressionen und Staunmomente abgetrotzt. Und das Beste: Endlich bist Du mal wieder unterwegs gewesen.
    Darauf einen Kaffeepadkaffee aus dem niegelneuen Technikwunder!
    Herzliche Grüße von der elterlichen Pflegefront und aus dem Krankenhauschaos🙈
    Amélie

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    • P.S. „Appermauke“ ist mir kein Begriff für Kartoffelbrei aber eine „Mauke“ erkenne ich aus dem schlesischen Sprachschatz als ein Versteck für einen Schatz zum Beispiel für Süßigkeiten oder Taschengeld. – Mit Kartoffelbrei auf schlesische Art (mit Speck, Zwiebel und brauner Butter), hatte diese Bezeichnung meines Wissens allerdings gar nichts tun…

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      • Das, liebe Amélie, habe ich hin wiederum noch nicht gehört, dass ich in einer Mauke was verstecken kann. Da ich nichts zu verstecken habe, muss ich das auch nicht kennen. Laut Netz ist es eine Erkrankung beim Pferd – aber das gefällt mir auch nicht. – Wörter und Dialekte gehen eben so ihre seltsamen Wege.

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    • Hallihallo, liebe Amélie – sollte es dich nach Görlitz führen oder gar verschlagen, dann geht das aus deiner Richtung mehr oder weniger nur über Berlin. Und dann bekämst du in dieser Stadt eine Extraführung, denn sie kann auch schön sein – nicht nur so boshaft wie in den Jahren 1960 – 64.
      Ich habe festgestellt, dass schlesisches Himmelreich doch sehr verschieden zubereitet werden kann – dort in dem urigen Gasthaus hat es mir sehr gut geschmeckt.
      Ganz generell wird dort aber nicht schlesisch gekocht – d.h., das weiß ich gar nicht so genau, aber auf den Speisekarten der drei Tage habe ich nichts davon bemerkt.
      Milchreis mit Butter und Zimt hat meine Oma auch oft für mich gekocht, aber ich mochte statt Zimt lieber Kakao mit Zucker.
      Laut Netz heißt das Ding „Mohnbabe“ oder „Mohbabe“, aber alles mit Mohn war schon als Kind nicht ganz so meins. Geliebt habe ich die Teigtaschen, die mit verschiedenen Sachen gefüllt waren und dann noch Streusel oben drauf hatten – da durfte dann ein wenig Mohn dabei sein. Quarkkeulchen habe ich oft gemacht, was du aber mit dem warmen Kartoffelsalat mit Wellwurst meinst, entzieht sich meiner Kenntnis.
      Ich muss bald nochmal hinfahren, denn ich WILL UNBEDINGT wissen, wie sich unsere alte Wohnung durch die Baumaßnahmen verändert hat. Ich schaffe das, Leute zu überreden, mich gucken zu lassen.
      Dein Eltern-Pflege-Krankeneinsatz ist nicht von schlechten Eltern – sie können so von Glück reden, dass sie dich haben.
      Große dicke Drüxxxxxxxxxxxxxxxe von mir

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  4. Das war noch einmal ein schöner und auch interessanter Stadtrundgang, liebe Clara. Görlitz hat wirklich viel zu bieten. Wie ich schon zuvor schrieb, wenn wir mal in der Nähe sind, werden wir uns Görlitz anschauen und auf Deinen Spuren wandeln.
    Das Mittagessen, das Du Dir gegönnt hast, hätte ich sicher auch gewählt. Ich stelle es mir recht lecker vor.
    Danke auch für diesen Stadtrundgang und liebe Grüße von der Silberdistel

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    • Hallo, liebe Nordfrau, freut mich, dass du meinen Görlitzer Stadtrundgang für schön und interessant befunden hast – so ein ganz klein wenig hänge ich ja doch an meiner Heimatstadt, aber ziemlich wenig.
      In der Nähe sein bedeutet UNBEDINGT, Bautzen mit in das Touristikproramm aufzunehmen.
      Ich habe mal im Netz nach den verschiedenen Arten von „Schlesischem Himmelreich“ geschaut – da muss ich sagen, dass mir die Variante hier in dem Kartoffelhaus wirklich besonders gefällt.
      Ich bin ja schon bis über beide Ohren im nächsten selbstgewählten Projekt – das macht aber viel, viel mehr Arbeit als das bisschen Görlitz.
      Sonnige Grüße kommen von mir

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  5. Liebe Clara, den Blog lese ich schon eine ganze Weile, immer mal wieder. Die Reiseberichte und die Art „dem Schicksal zu trotzen “ finde ich super. Vor ein paar Jahren waren wir in der Görlitzer Gegend unterwegs und es hat uns sehr gefallen. Erinnern kann ich mich besonders an den baulich schönen Bahnhof, das Kaufhaus in der Innenstadt und die (ehemalige?) Hauptpost…die vielen Gaststätten mit den Katakomben, die Kirche am Fluss, den „Ölberg“ am Rande der Stadt und ganz besonders an den Hinweis zur hühnerologischen Gesellschaft (oder wars „Verein“). Dieser diente tatsächlich der Erforschung von Hühnern. Wenn ich mich nicht ganz vergaloppiere, erwähnte Gregor Gysi einmal in einem Interview, dass einer seiner Vorfahren o.ä. da Gründungsmitglied war. Na ja, das machts weder besser noch schlechter, ich fands trotzdem interessant. Jedenfalls hat es uns damals gefallen und wir werden sicher auch nochmal hinfahren. Schöne Erinnerungsbilder, wen das nicht interessiert-selbst schuld.

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    • Hallo Petra, dein Kommentar ist das, was mir am Bloggen so gefällt – die Überraschung – da kommentiert plötzlich jemand, die schon einige Zeit mitliest, und die auch noch fachkundiges Beiwerk zu Görlitz liefert.
      Ich bewundere ja dein gutes Gedächtnis, dass du noch so viel weißt von dem Besuch.
      Habt ihr euch zusätzlich auch Bautzen angesehen? Ich bin mir immer nicht im klaren, welche der zwei Städte mir besser gefällt.
      Aber sage jetzt nicht, dass du das Jugendstilkaufhaus am Demianiplatz noch offen erlebt hast – da beneide ich dich fast darum. Ich bin ja 1970 weg von dort nach Berlin gezogen – und dann nur Besuch bei meiner Mutter. In der Zeit waren meine Kinder mehr in Görlitz als ich – denn bei fast jeder Krankheit waren sie bei Oma.
      Die Restaurants im Keller sind nur in der richtigen Altstadt.
      Die Peterskirche, die ja eigentlich Peter und Paul-Kirche heißt.
      Der Ölberg gehört zum Heiligen Grab.
      Das mit der „Hühnersache“ habe ich noch nie gehört – aber wozu gibt es Google? Und GG = Gregor Gysi werde ich auch gleich einbeziehen.
      Und von wo aus müsstest du nach Görlitz aufbrechen?
      Lieben Gruß von Clara

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  6. Görlitz ist wirklich hübsch. Es hat sich ja mal als Rentnerparadies angepriesen um wieder Einwohner in die Stadt zu locken. Hat wohl nur so leidlich geklappt, aber einige sind dann doch hingezogen, wohl auch wegen der niedrigen Immobilienpreise.
    Schlesisches Himmelreich wäre nix für mich, aber dafür um so mehr für den Gatten. Bei Backobst schüttelt es mich.

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    • Hallihallo, so langsam wundert es mich gar nicht, warum du so unheimlich schlank bist. Ich glaube mich zu erinnern, dass du sehr viele Sachen nicht magst – im Gegensatz zu mir, die ich fast alles mag und auch öfter sehr reichlich esse.
      Das mit dem Rentnerparadies stimmt durchaus – obwohl ich gerade auf dieser Reise im Hotel Leute gesprochen habe, die noch in Berufstätigkeitszeiten nach G. gezogen sind. Doch??? Vielleicht hat der eine nur zu seiner Rente was dazu verdient – das Alter kann er gehabt haben.

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  7. Von einem schelsischen Himmelreich zum Essen hatte ich bis heute noch nie etwas gehört, liebe Clara

    LG Bernhard

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  8. liebe clara, nun tut mir sehr leid, dass ich nicht nochmal nach görlitz fahren kann. so vieles ist wunderbar restauriert – bei meinem besuch waren die farben noch anders. wir sind damals zu fuß über die neiße, und auf der polnischen seite mit einer taxe in ein dorf, ca. 20 km, gefahren, dort hatten wir bekannte. mir graust vor all dem leid und unverstand, der beiseits der grenze geschah. das positve äußere bild sollte jetzt mal die stimmung der einwohner und besucher heben, damit die atmosphäre im osten besser wird.
    herzlichen gruß und danke für die aussagekräftigen bilder, roswitha

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    • Hallo Roswitha, dann nimm meine 5 Artikel hier als Trost, dass du selbst nicht nach Görlitz fahren kannst. Ich weiß, dass noch viele Ecken der Stadt fehlen, aber an einigen Sachen kannst du dich sicher erfreuen.
      Eventuell seid ihr damals aber über diese Brücke gegangen, wo auch die Autos fahren – also der offizielle Grenzübergang. Gleich dahinter die Wechselstube, denn am Anfang konnte man da weder mit DM noch mit € bezahlen.
      Wir sind meist mit dem eigenen Auto gefahren – mein Mann wollte nach Bunzlau, wo es dieses blaue Geschirr mit den weißen Punkten gibt. Ich bin aber kein Freund davon – und so wurde nichts gekauft.
      Ganz liebe Grüße zu dir schickt Clara

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  9. Schlesisches Himmelreich ist natürlich das perfekte Essen für eine Himmelhoch 🙂
    Deine Aufnahmen offenbaren wirklich eine schöne Stadt. Die Türen gefallen mir sehr. Auch die Gänse recken ihre Hälse wunderbar wie rankende Pflanzen in die Gegend. Den Begriff Appernmauke habe ich noch nie gehört. Ich kenne die gestampften Kartoffeln nur als Kartoffelbrei. Und den werde ich mir heute machen.
    Lieben Dank für Deinen interessanten Bericht. Dich als Reisebegleiterin zu haben ist immer ein Vergnügen 🙂

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