Claras Allerleiweltsgedanken

Vor dem großen Projekt

24 Kommentare

… noch schnell was dazwischen geschoben

Als ich das hier las, dachte ich sofort daran, dass ich beim Streik der BSR dachte, 75 % meiner Mitbewohner können nur Idioten sein.

BSR streikt! – In diesem Berliner Haus muss der Müll trotzdem raus:

Bei uns sah es an allen drei Ablagestellen so und schlimmer aus. Die Hausverwaltung hatte in JEDEM Haus einen Aushang befestigt, dass sie die Bewohner bittet, in der Zwischenzeit den Müll auf dem Balkon aufzubewahren. Da Clara lesen kann, hat sie das auch gemacht – aber offensichtlich viel zu wenige.

Ob es die „unbedarften“ Müllentsorger aus dem Haus oder die Leute waren, die die Papiertonnen oder die gelben Tonnen leeren wollten (die haben nämlich nicht gestreikt) , weiß ich nicht, jedenfalls lagen die vorderen Tüten alle vor der Eingangstür.

Die BSR-Leute haben ein Extraentgelt bekommen, dass sie überall ALLES wegräumen – und nach einiger Zeit konnte ich meinen Balkon wieder entleeren.

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Ich habe mich schon längere Zeit nicht mehr wegen handwerklicher Arbeiten gelobt. – Hier bei dieser Miniarbeit bestand die Hauptarbeit darin, zum Sohn und seiner elektrischen Handkreissäge zu fahren, weil ich das Aluprofil der Staub-, Wind- und Kältebremse nicht selbst durchsägen konnte. – Diese zwei Stunden Fahrzeit haben sich aber gelohnt.

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Bei einem Frühlingsspaziergang habe ich diesen Drillingswagen fotografiert. Sofort und gleich tat mir die schiebenden Mutter leid.

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Und hier an diesem Ort, nämlich auf der Insel der Jugend in Berlin-Treptow war ich nur, weil mein Akustiker mir gesagt hat, dass er seine langjährige Verlobte nun endlich heiraten möchte, damit sein nächstes Jahr in die Schule kommender Sohn zwei gleichnamige Eltern hat. Sein Name verbreitet sich ja durch seinen fantastischen Hörshop nicht nur im Internet rasant, sondern auch durch Mundpropaganda in ganz Berlin. Also nehme ich jetzt einfach mal an, dass seine Frau dann auch so heißen wird.

Es war an einem wunderschönen Vorfrühlingstag, als ich da hin gefahren bin. Auf der Insel habe ich kaum fotografiert, weil da Himmel und Leute waren – aber die Herzen auf der Brücke habe ich zum Teil fotografisch mitgenommen.

Ob die wirklich alle in echt dort waren, weiß ich nicht. Das Sandmännchen kennen inzwischen auch die westlichen Fernsehzuschauer – denke ich jedenfalls. – Den nächsten mochte ich am Anfang sehr, doch inzwischen hat er bei mir eine ähnliche Wirkung wie das Sandmännchen. – Gerhard Schöne war ein guter Liedermacher aus der DDR und Oleg Popow war ein ganz berühmter russischer Clown.

Und bei so viel Herz auf dem Weg in ein gemeinsames Leben kann es doch nur gut werden – zumindest bis zur Silberhochzeit 2048!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

24 Kommentare zu “Vor dem großen Projekt

  1. Na hoffentlich hat man den Müll schon weggefahren. Im Sommer soll er ziemlich stinken. Aber bis dahin…

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  2. Wow, das sieht ja mächtig gewaltig aus mit den Müllbergen. Aber wie der Mensch so ist – schnell weg, bevor es mir noch vor den Füßen rumsteht.
    Du bist ja das reinste Bastelgenie. Und ich dachte schon, ich bin handwerklich einigermaßen begabt. Nun bist Du also auch noch zugfrei.
    Ganz schönes Gefährt – der Drillingswagen. Da kann man, nein frau, ja froh sein, wenn sie nur einen Zwillingswagen schieben muss. Aber glaub mir, Übung macht die Meisterin 😉
    Na, und dann hast Du auch noch so viel Herz erlebt und das alles auf einer Brücke. Was es nicht alles in Berlin gibt. Ich muss wohl mal wieder hin 🤔
    Liebe Frühlingsgrüße schickt Dir die Silberdistel

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    • Ich fange jetzt auch mit „Wow“ an und sage: Noch 5 Stunden bis zum Zahnarztstuhl – und dann sehen wir oder besser ich weiter, wie lange wieder Pürierstabkost angesagt ist.
      Schon in der Ehe hatte der Mann weitaus mehr Lust zum Kochen und Backen als ich, und die notwendigen Handwerksarbeiten schob er von Woche zu Woche vor sich her, bis es mir reichte und ich es selbst machte. Und so haben wir im Laufe der Zeit uns sehr gut arrangiert. Mit der Autowerkstatt musste ich eh lange Zeit alles allein machen, weil er erst später seine Fahrprüfung bestanden hat.
      Zugfrei war ich ja mit diesem breiten ange“klebten“ hässlichen Dingens auch vorher schon – aber jetzt ist es ästhetischer und mindestens eben so wirksam.
      Ich glaube, ohne besonderen Anlass wäre ich nie auf die Idee gekommen, zur Insel der Jugend zu fahren. Mir hat es auch nicht so umwerfend gut gefallen, aber ICH will ja nicht heiraten.
      Heute macht der Frühling Urlaub außerhalb von Berlin, wahrscheinlich sogar ziemlich weit weg. Aber er hat ja noch volle drei Monate Zeit, sich vom knallheißen oder staubtrockenen Sommer ablösen zu lassen.
      Leicht ängstliche Grüße zu dir

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      • Na, dann drücke ich Dir für die Sitzung auf dem Zahnarztstuhl mal die Daumen dafür, dass es nicht so arg wird.
        Bei uns handwerkele ich auch mehr als mein Mann. Ich habe sogar z.T. mein eigenes Werkzeug. Der Baumarkt ist also auch mein Revier. Wenn mein Mann mal was von dort braucht, fragt er immer nur: Wann musst Du denn mal wieder in den Baumarkt? Dann könntest Du mir was mitbringen … Und *lach*
        mein Mann hatte zwar seine Motorradfahrprüfung schon längst hinter sich, aber die fürs Auto habe auch ich vor ihm gemacht.
        Also, dann halte Dich tapfer auf dem Zahnarztstuhl wünscht Dir die Silberdistel

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        • Vor dem Zahnarztstuhl und der Behandlung dort habe ich so gut wie keine Angst. Die Spritzen sind zwar ekelig, aber gehen schnell vorbei. Und auch nicht so sehr davor, dass es nachher weh tut am Abend oder in der Nacht. Einzig und allein dass die Schwellung wieder so groß wird, dass ich keinen Zahnersatz tragen kann und nur noch Suppe lutschen möglich ist. Aber vielleicht wird es nicht halb so schlimm, wie ich befürchte

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        • Ich habe den Unterrichtstag in der Produktion weitaus mehr geliebt als handarbeitsstunde. Das war zum Kotzen langweilig.

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  3. Wie gut, dass wir – beim Streik der Müllabfuhr – noch nicht Hochsommer haben….
    Liebe Grüße
    Mitzi.
    Gerne hätte ich den Rest deines Beitrages noch gelesen, aber mein Rechner verweigert es, ihn vollständig zu laden. Doofer Rechner 🙂

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    • Das ist ja ein gemeiner Kerl, denn das Ende ist ausgesprochen herzig. Kannst du es dir nicht einfach auf dem Handy ansehen? Aber wenn nicht, ganz LEBENSWICHTIGES verpasst du nicht.
      Im Hochsommer hätte ich höchstens die Papiertüte auf dem Balkon gelagert – alles mit Essensresten garantiert nicht.
      Liebe Grüße zu dir

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      • Nein, da war ich stur 🙂 Aber jetzt mag er wieder und ich konnte noch mal nachschauen. Vielleicht nicht überlebenswichtig, aber die Bilder waren schön. Und jetzt hatte ich nicht nur die Mülltonnen 😉

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  4. Jemand in meinem Heimatort hat lorbeerschnitt im Wald entsorgt. Selbst das würde argen Ärger bedeuten, falls beobachtet.

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  5. schade das die menschen in der stadt so schlimm sind, aber die anonymität ist ja ähnlich wie im internet, da kann mal schnell mist machen… jeder hat irgendwie andere prioritäten, egoismus ist trumpf. trotzdem helfen menschen, wenn man sie persönlich anspricht oder im verein. ich will nicht in die stadt, auch wenn ich mit dir eine kreative handwerkerin in der nähe hätte. machs gut, herzlich, roswitha

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    • Liebe Roswitha, wenn ich jetzt noch mal meine Lebensumwelt neu aussuchen könnte, würde ich nie und nimmer in so einen Moloch wie Berlin ziehen. Doch 1970 war es die Arbeitsstelle vom Mann, die uns hierher gebracht hat. Und Ostberlin allein war ja noch nicht so groß, vor allem aber nicht so unpersönlich und dreckig wie jetzt.
      Und jetzt, wo ich manchmal auf Hilfe angewiesen bin, ist der Sohn in der Stadt – ohne ihn ginge es manchmal kaum. Er wird ihr bleiben – und ich in seiner Wohnung auch. Mir geht es ja nicht wirklich schlecht – und ich denke inzwischen, dass das Verhalten aller Menschen um viele Stufen nach unten gesackt ist.
      Herzliche Grüße zu dir

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  6. Das leidige Thema mit dem Müll. Egal ob Stadt oder Land, es scheint überall gleich zu sein. Bei einem Waldspaziergang musste ich wieder jede Menge Bauschutt feststellen, den man mal eben am Waldrand abgeladen hat.
    Schön, dass Du den Besuch bei Deinem Sohn mit einem Spaziergang verbunden hast und Dir dabei so viele Herzen begegnet sind.
    Hoffentlich hat Deine Kältebremse den gewünschten Effekt und beschert Dir eine heimelige Wohnung.
    Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche 🙂 🌸

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    • Wenn ich mich mal hier aus meinem Dunstkreis heraus bewege und irgendwo im oder am Wald spazieren gehe, z.B. in den in der Nähe liegenden Parks, ärgere ich mich auch nur über die Idioten, die dort Chaos anrichten. Großer Müll liegt dort weniger, weil man nicht mit dem Auto ranfahren kann – aber die Abfallbehälter umzukippen, reicht ja schon aus. – Ein Großteil der Menschen hat zu wenig guten Verstand abbekommen.
      Die vorhergehende Kältebremse hat ja auch funktioniert. Die Tür musste gekürzt werden, als mein Superhandwerker den Fußbodenbelag im Flur gelegt hat. Und seitdem hat es gezogen wie Hechtsuppe. – Jetzt wirkt sie auch und sieht außerdem noch schön oder schöner aus.
      Gestern bin ich seit gefühlten 100 Jahren mal vor Mitternacht ins Bett gegangen, sogar schon gegen 22 Uhr – mein Rücken spinnt leider immer noch. Mit künstlichen Knien wäre ich angeschmiert, da ich mich nicht bücken kann, sondern mich hinknie oder ganz weit runter in die Hocke gehe.
      Ich will mal ein kleines Video einstellen, mal sehen, ob das klappt. – Im nächsten Kommentar.
      Liebe Grüße, auch wenn es nicht klappen sollte

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    • [video src="https://chh150845.files.wordpress.com/2023/03/wp-1679299554271.mp4" /]

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  7. hier wohnen auch nur Müllferkel. Egal, ob gestreikt wird oder nicht. Mülltrennung ist meist Fehlanzeige und somit sind die Tonnen für den Restmüll auch immer gnadenlos überfüllt. Und wenn die voll sind, wir alles daneben geschmissen. Irgendwer wird es schon wegräumen. Zum Kotzen.

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    • Die gelben Tonnen für Kunststoffe sind bei uns immer gut gefüllt – aber ich möchte nicht in die Tüten reinsehen – von echter Mülltrennung verstehen die Leute hier auch nichts. Zum Beispiel werden Flaschen mit Vorliebe in die Restmülltonnen geworfen, obwohl wir in der Nähe Glassammelbehälter haben – dazu sind die Leute zu faul.
      Ich habe mal so gedacht: 3 Tage lang kein Wasser, keine Müllabfuhr und keine Energie – und das CHAOS wäre perfekt. Der Stadtmensch ist von so vielen Sachen abhängig, wenn sein Leben einigermaßen funktionieren soll.
      Einen kotzfreien Tag wünsche ich dir!

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