Claras Allerleiweltsgedanken


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Lady Nilpferd und Mr. Frosch … (1)

Könnt ihr euch noch erinnern: „Lady sunshine and Mr. moon, können gar nichts dagegen tun …“

So ein „trauriges“ Lied von zwein, die sich nicht begegnen und somit auch nicht lieben können, will ich euch natürlich nicht erzählen, hier gibt es eine positive, dennoch sehr ungewöhnliche Lovestory. Heute ist für mich ein ganz besonderer Tag, nämlich eine Dreierschnapszahl: 22.2. – und ich LIEBE Schnapszahlen, auch wenn ich mir nichts aus Schnaps mache. Warum wurde ich nicht am 8.8.88 geboren? Dann würde ich dieses Jahr 30 werden – wie schrecklich. Und dann bemerke ich auch noch, dass ich 13 Fotos  hochgeladen habe, also Freude hoch drei mir – bei euch hoffentlich auch.  (Gerade werden 111 Wörter angezeigt, haha)

Die phantastische Liebe zwischen Lady Purplehorse und Mister Greenfrog

Vorspann:

Da sehe ich doch in der NordAldiVoranzeigeApp, dass Nachtlichter für Kinder angeboten werden. Ich will mal über Altersdiskriminierung hinwegsehen, denn ihr alle seid auch davon betroffen..

Ich schicke die Voranzeige meiner Lieblingsfee – und bekomme eine Antwort, die ich nie erwartet hätte. Ihr Herz schlägt für Frösche jeder Art. Wie cool ist denn das? Sofort losgestürmt und die beiden lilagrünen Leuchtmonster gekauft. Und jetzt geht es wirklich los.

Hauptspann:

Lady Purplehorse lebte lange Zeit glücklich und zufrieden mit ihrem Kind. Sie wollte damals keinen Mann, keinen Vater für ihren Sohn Kratzbürste – sie kümmerte sich liebevoll um ihn und er hing sehr an seiner Mama. Immer wieder kam er zu ihr, um zu kuscheln.

Doch wie das so ist – Kinder werden größer, nicht nur Jungen wollen dann lieber mit ihrer Freundin kuscheln als mit ihrer Mama. Also fühlte sich Lady Purplehorse zunehmend einsamer. Ihre Ersatzbefriedigung wurde das Futtern, was man ihr und der Waage auch bald ansah.

Sie grübelte und sinnierte, wie dem Abhilfe zu schaffen sei – aber sie wollte nicht mit verklebten Futterbüchsen hantieren – es MUSSTE eine andere Lösung geben.

Eine Nilpferdfreundin erzählte ihr, dass es Kontakt- oder Partnerbörsen gibt, in der man gegen ein Riesenentgelt … viel Schrott angeboten bekommt, denn die wahren Schnuckelchen unter den Männern gehen auch ohne Anzeige auf dem Partnermarkt weg.

Sie versuchte es dennoch bei der Börse „Aller 11 Minuten finden zwei Singles zueinander“  und verlieren sich nach 3 Minuten wieder. Sie opferte all ihr erspartes Futter … und … nicht einer, der sich an ihren Rundungen, an ihrer wunderschönen Farbe und an ihren hervorragenden zwei Zähnen begeistern konnte.

Bei ihren einsamen Spaziergängen fiel ihr irgendwann ein Frosch auf, der immer allein und traurig auf seiner Bank saß. Er war ja ganz schnuckelig, aber … vieeeeeeeeeeeeel zu klein für sie. Was sollte sie mit so einem grünen Miniliebhaber anfangen – den müsste sie sich ja erst mal aufpumpen. Doch irgendetwas reizte sie doch an ihm.

Führte der erste Weg zu einer zufälligen Begegnung, so wählte sie in Zukunft immer diese Strecke an seiner Bank vorbei. Und tatsächlich – er saß jeden Abend dort und sah immer trauriger aus. Sie wagte es und setzte sich neben ihn. Der Kummer hatte sehr an ihr gezehrt, so dass er sich nicht gleich erdrückt fühlte. Mit wachen schwarzen Augen betrachtete er sie und bald waren sie in die schönsten Gespräche vertieft.

Und jetzt halte ich es für angebracht, die Story auf übermorgen zu vertagen.

 

 

 

 

 

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Vor paar Tagen hätte ich beinahe …

… einen Busfahrer geknutscht

Mein Zeh macht ja nach wie vor Probleme, sogar mehr als vor Tagen. Die Ursache hat am 4. Januar stattgefunden, die Folgen spüre ich noch heute.

Deswegen kann ich nicht schnell gehen, laufe immer noch an einem Fuß mit „Pantoffel“. Ich sehe den Bus kommen, aber die Haltestelle noch 100 m weit entfernt. So schnell wie möglich „hinke“ ich Richtung Haltestelle. Doch da niemand ein- oder aussteigen will, fährt der Bus durch und somit keine Chance für mich.

Doch was ist das??? Direkt neben mir stoppt er, öffnet die Tür und ich kann einsteigen.

So etwas Freundliches kann man hier nur von ausländischen Fahrern erleben, die Berliner können sich wahrscheinlich nicht zu so einem Akt der Nächstenliebe hinreißen lassen.

Anders war das noch im letzten Jahrhundert, als ich mein eigenes Busunternehmen hatte.

 


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2 – Fortsetzung WG-Geplauder

Lebhaft und bunt geht es bei uns in der WG zu, wenn die Enkel zu Besuch sind. Falls die eigenen nicht reichen, werden noch welche vom Großelterndienst dazu genommen. Der Lütte, den ich gerade betreue, hat mich inzwischen fest in sein Herz geschlossen. Wenn die Buntbemützten da sind, schmunzeln die drei weißen Tanten. Ab und an muss das Beaufsichtigungspersonal ausgewechselt werden, denn die drei Selbstgestrickten sind ganz schön lebhaft.

Aber wir haben auch ein echtes Baby in der WG – der alte Löwe ist Opa geworden und passt sehr, sehr gut auf sein Enkelkind auf – ein ganz süßer Fratz. Wenn er mal zu müde ist oder es ist zu anstrengend, dann kann er die Aufsicht auch an die beiden Wippenbetreiber abgeben, die freuen sich dann, dass so etwas ähnliches wie Zirkusflair aufkommt.

Als dieser junge rote Mann seinen Inhalt unter den WG-Bewohnern verteilt hat, dachten alle, sie wären mittelschwer beschwipst, …

denn als sie auf die Eiffeltürme guckten, dachten sie nicht nur, dass sie doppelt sehen. Nein, der Turm hatte sich vervielfacht.

Als letzte dienstliche Handlung wurde vom Schriftführer ein Brotauto geordert, das einmal in der Woche liefert. Wenn so viele hungrige Mäuler gestopft werden müssen, dann lohnt sich schon eine Lieferung.

So, jetzt ist der WG-Klatsch beendet. Einen schönen Tag wünsche ich euch.


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(2) Auflösung Reiserätsel

Erstens kommt es anders, zweitens als frau denkt

Womit fange ich denn nun an? —- Vielleicht mit den Reaktionen aus meiner Umwelt? – Nicht hier aus dem Blog.

Eine gute Bekannte, mit der ich gern gefahren wäre, kommentierte: „Im Juni ist es doch auch hier schön und warm, da muss ich doch nicht dorthin in die Hitze fliegen!“ – Vielleicht hat sie Recht, vielleicht komme ich mit einem weiteren Stich wieder, mit einem Sonnenstich, der sich sicher gut mit meinem Farbstich vertragen wird.

Ein mir nahe stehendes männliches Wesen whatsappte: „Ich darf dich daran erinnern dass du nie nie nie wieder verreisen wolltest.“ Ich dachte immer, mein Blog wird nicht gelesen – aber vielleicht habe ich das auch mündlich verbreitet. – Ganz unrecht hat er natürlich nicht. Der letzte Bericht aus der Schweiz im August 2017 endete so: “

Nie wieder eine Gruppenfahrt
nie wieder eine Gruppenfahrt mit Bus
nie wieder eine Gruppenfahrt mit dem Bus ins Ausland.

In diesem Falle hilft ein schlechtes Gedächtnis – und außerdem fahre ich nicht mit dem Bus ins Ausland, ich fliege ja. Und zusätzlich  habe ich nicht bei dem Reisebüro für gutbetuchte ältere Leute gebucht – vielleicht ist dieses Mal die Gruppenstruktur ganz anders. – und noch ein Argument: EIN AUTO ZUM VERREISEN HABE ICH AUCH NICHT MEHR!

Ein anderer sagt ebenfalls nichts Aufbauendes zu meiner beabsichtigten Reise, sondern eher etwas Abfälliges – frau hat es wirklich nicht leicht.

Doch dann kommt eine WhatsApp, die mich wirklich aufbaut, denn da steht: „Ein riesengroßes Lächeln ins Gesicht zaubert mir, dass du wieder reisen magst. … Es ist wichtig, dass dir das Leben Spaß macht.“

So, und jetzt werde ich mal die Katze aus dem Sack lassen. Ich wäre vielleicht wirklich so wahnsinnig gewesen, beide Reisen zu machen, da jede ihren Reiz hat. Doch dann las ich, dass Armenien ein kleines Land mit ganz viel Gebirge ist. Das bedeutet, jeden Tag kurvt der Bus von Jerevan durch den Kaukasus oder andere hüglige Gegenden und mir wird vor Angst oder Serpentinenkurverei im Bus schlecht.

Der Preis war ein weiteres Argument, die Reise nicht anzutreten. Sie wollten für 9 Tage (und davon gehen der erste und der letzte größtenteils für An- und Abreise drauf) 1.721,00 € haben – und das, obwohl ich einen Rabatt von 200,00 gewonnen hatte und das Reisebüro die Halbpension im Werte von 189,00 € als Aktion erlassen oder gesponsert hat. – Gut, ein Einzelzimmer kostet 249,00 €. Wenn man das gegen den Rabatt rechnet und die gesponserte Summe dazu rechnet, wären das 1.861,00 €. Ich glaube, das hätte ich auch nicht gemacht, wenn ich besser betucht wäre, das ist Wucher – finde ich jedenfalls. Da kommen pro Tag eine Summe von 206,00 € raus – soviel haben manche Leute kaum pro Monat zum Leben. Ich weiß jetzt wirklich nicht mehr, ob die Jordanienreise ähnlich teuer war, doch das nächste finde ich den blanken Wahnsinn.

Bei einer 8tägigen Rundreise durch England mit 2 Tagen in London mit dem Titel „Auf den Spuren von Rosamunde Pilcher“ haben sie die Dreistigkeit, ab nur 1.739 € zu schreiben. Was hier das Wort „nur“ zu bedeuten hat, ist mir schleierhaft. Denn durch Zuschläge von 340,00 € und 360 € für ein Einzelzimmer käme ich lässig auf 2.438 € – so dass der Tagessatz bei 305 € läge. Und es gab an dem Präsentationsabend mehrere, die diese Reise gebucht haben.

Aber das Hauptargument war die zeitliche Überschneidung. Vom Juli riet der Reiseanbieter ab, da ist es zu heiß. Also sollte die Fahrt am 3. Juni beginnen und am 11. wieder auf dem Flughafen Tegel enden.

Marokko ist für den Monat Juni vollkommen zuschlagsfrei – den Grund konnte ich nicht erfahren. Ob es mit Ramadan zusammenhängt, der bis ca. 15 Juni dauert, kann ich nur vermuten. Also wollte ich natürlich im Juni verreisen, da die Monate September und Oktober 219 € Saisonzuschlag haben. Die Termine 19. und 26. Juni waren schon ausgebucht, also blieb nur der 12. Juni  für mich übrig. Es versteht sich von selbst, dass ich nicht am 11. aus Armenien zurückkomme und am 12. wieder starte – sooooooooo viele Sommersachen habe ich nicht im Schrank.

Jetzt habe ich endlich Gelegenheit, meinen schicken Koffer spazieren zu fahren und den (hoffentlich) neidischen Blicken der Mitreisenden zu präsentieren. Ich habe nur Angst, dass er für 14 Tage zu klein ist und ich doch auf den lilagrauen umsteigen muss.

 

Eine Woche fahren wir von Sehenswürdigkeit zu SEhenswürdigkeit in der Form eines UNESCO Welterbes, besuchen sicher auch eine Bildungseinrichtung der teppichknüpfenden Gattung oder eine Ledermanufaktur, wo ich mir endlich meine Dominapeitsche arbeiten lassen kann. 🙂 Damit jage ich dann alle Alterserscheinungen in die Flucht.

Im Moment muss ich immer noch meinen lädierten Zeh in die Flucht jagen. Die Fußpflegerin hat es am 4. Januar etwas zu gut mit dem Kurzschneiden gemeint und ich doktere noch heute damit rum. Da das ständige Verbinden und Verpflastern nicht gut ist, habe ich jetzt für frische Luft am Zeh gesorgt.

– Nach dieser Anstrengung kann ich es mir dann in einem guten Hotel gut gehen lassen und meine runzlige Haut im Swimmingpool aufquellen lassen 🙂

Wenn ihr das Hotel in Marrakesch, in dem ich die Verlängerungswoche genießen werde,  besser sehen wollt, dann schaut hier:

„Bunter Traum mit viel Wasser“        

Deutsche sind wirklich bequem hoch drei. In den Bewertungen beschwerten sich manche, dass der kostenlose Shuttlebus ins Zentrum nur aller zwei Stunden fährt.

Da ja Telefon- und Computeraktivitäten bestens überwacht werden, bekomme ich gerade mehrere Angebote zu Marokkoreisen. Wenn sie jedoch fast gar nichts mehr kosten, dann klingeln bei mir die Alarmglocken. Ich will weder die Marokkaner noch die Reisebürovertreter ausbeuten – doch wenn letztere MICH ausbeuten wollen, dann gefällt mir das auch nicht.

So: ICH HABE FERTIG“ – melde mich aber vor dem Abflug nach Marokko noch einmal 🙂


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(1) Clara ist schlimmer als Martin Schulz …

… aber ohne Bart und ohne Schmollmund!

M.S. ist ja in die Geschichte der Politik eingegangen, weil er ständig seinen Parteifreunden und auch den Gegnern was versprochen hat, was er kurze Zeit später ins Gegenteil umgedreht hat.

Ich werde ihn nicht verlängern lassen, denn ich will definitiv keine Reisen mehr machen, bei denen ich einen Pass brauche.“ Diesen Satz habe ich im Januar 2017 in einem Artikel geschrieben. – Für das Gegenteil könnte ich eine Amnesie oder leichte Demenzerscheinungen als Entschuldigung anführen, aber das ist nicht mein Stil – Spitzfindigkeiten schon eher. Mein Argument: Ich kann den Pass gar nicht verlängern lassen, ich kann mir bestenfalls für 60 Talerchen einen neuen ausstellen lassen.

Ja, und zu diesem Schritt habe ich mich durchgerungen. Termine gibt es so bequem bei den Bürgerämtern im Netz – alles ohne Wartezeit. Nur auf den Pass muss ich ein wenig warten – planmäßig noch vier Wochen.

Ja, und dann stand in eben diesem Artikel als Abschluss folgender Satz: „Ich glaube, ich mache es – und dann schließe ich die GROßREISESAISON für dieses Leben ab – dann begnüge ich mich mit Deutschland und anderen Ländern, die dichter bei sind oder bleibe ganz zu Haus, denn da ist es ja bekanntlich am schönsten.

Ich traue mich kaum zu schreiben, dass ich auf dem besten Wege bin, mich auch darüber mit schnellen Füßen hinweg zu setzen. Ich stelle fest, dass ein Leben ohne Auto wirklich billiger ist, eine Untermieterin ist angedacht – also darf oder muss ich auch Geld ausgeben, damit ich nicht der geizige, alte Dagobert Duck werde, der den ganzen Tag Euromünzen umschaufelt. Ich habe mal ein wenig gegoogelt und fand folgenden Satz von ihm so schön: „Sein Herzenswunsch: Mit seiner Jugendliebe Nelly ein Geldbad nehmen.

Ohne Auto kann ich in Deutschland viel schlechter herumreisen, also muss ich das doch im Ausland mit dem Bus machen.

Die Überlegungen sind jetzt:

  • Nehme ich keine von beiden Reisen? Doch warum habe ich mir dann einen Pass machen lassen?
  • Nehme ich die 9 Tage nach Armenien und fahre nicht nach Marokko?
  • Lasse ich die teure Reise nach Armenien sausen und mache stattdessen die 8-tägige Studienrundreise nach Marokko und finde vielleicht sogar noch eine mitreisende Freundin? Die Berliner Zeitung, bei der ich 3 Monate ein Wochenendabo hatte, hat diese Reise mit einem beträchtlichen Betrag gesponsert.
  • Ich kann auch Armenien weglassen und Marokko um eine Woche verlängern. Das Hotel in Marrakesch macht einen guten Eindruck mit vielen Pools und so und Kulturmöglichkeiten. Am Strand von Agadir könnte ich auch eine Woche verlängern, aber das scheint nur Strand zu sein.
  • Bin ich ganz großzügig zu mir und fahre Anfang Juni durch Armenien und 10 Tage nach der Rückkehr für eine Woche durch Marokko?

Bis ich zu Ende überlegt habe, sind vielleicht meine Wunschtermine schon weg – dann hat es sich erledigt.

Armenien bietet mit der Hauptstadt Jerewan eine der ältesten Städte der Welt.
UNESCO- Weltkulturerbe: Kathedrale Etschmiadsin und die antike Tempelanlage Swartnotz
Höhlenkloster von Geghardt.
UNESCO- Weltdokumentenerbe: Handschriftenmuseum Matenadaran
Floßfahrt auf dem zweitgrößten Bergsee der Welt: Sewansee
Ausflug
zum Kloster Tatev und so weiter und so fort.

Sieben Übernachtungen sind in Jerewan und eine auf einem Zweitagesausflug. Das heißt im Klartext, dass wir jeden Morgen nach dem Frühstück weite Strecken durch das Land fahren (müssen), um zu allen angebotenen Sehenswürdigkeiten zu kommen.

Die Armenier wollen für ein Einzelzimmer (8 Nächte) 250,– €, aber die Marokkaner nicht viel weniger. Allein zu reisen ist teurer Luxus und manchmal richtig doof.

Marokko ist eine echte Rundreise – jeden Tag in einem anderen Hotel, nicht sehr umweltfreundlich. Sie bieten 5 UNESCO-Weltkulturerbestätten, u.a. in Rabat, die prunkvolle Altstadt von Meknès, die größte Ausgrabungsstätte Volubilis und Fès, die älteste der vier marokkanischen Königsstädte.

Wenn jemand Erfahrungen oder Ideen hat – immer her damit, ich bin für alles offen.

 


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1 – Die Himmelhoch-WG wächst

An Ola, meine erste Mitbewohnerin Anfang 2016 können sich einige vielleicht noch erinnern. Jetzt ist mir wieder so, nicht allein in der Wohnung sein zu wollen.

Ich habe in einem (ungeeigneten) Medium eine Anzeige mit Fotos vom Zimmer aufgegeben. Die Überschrift war eindeutig auf eine WEIBLICHE Mitbewohnerin ausgerichtet. Gemeldet haben sich fast nur junge Männer und alle mit sprachlich für mich nicht zu verstehendem Hintergrund, also Ausländer. Da ich mir auch Kommunikation wünsche , kommt englisch oder „Bruch-Deutsch“ für mich nicht in Frage.

Vor drei Tagen hatte ich eine 24jährige Vietnamesin zum Kennenlernen eingeladen. die eine Ausbildung zur Altenpflegerin macht. Versprochen, das letztere war nicht der Grund, weswegen ich sie sehen wollte. Nein, sie war diejenige, die ich am Telefon am besten verstehen konnte. – Sie machte einen sympathischen Eindruck, doch meine Wohnung ist auf große Bewohnerinnen eingerichtet. Sie war oder ist so klein, dass sie fast überall mit Fußbank arbeiten müsste. Auch sonst gab es eher Gründe, dass ich in einem anderen Portal suchen werde. Meine „Sympathie oder Antipathie“ wird von den Ohren vergeben. Hohe, fast schon quietschige Stimmen kann ich nicht ab, da werde ich nach kurzer Zeit ungeduldig und schlimmer. Und das haben weder sie noch ich verdient.

Also habe ich mich mit den jetzt schon vorhandenen Mitbewohnern an den runden grünen Tisch

 

gesetzt, um unsere Erwartungen an die neue Mitbewohnerin zu besprechen. Wir fanden es alle gut, wenn sie uns in die Geheimnisse der Yogaverbiegekunst einführen könnte, damit wir dann gelöst und gelockert über unsere Träume weiter spinnen können.

Zur Zeit ist ein Übergangsgast in der WG – ein früherer Politiker aus der SPD, der dem momentanen Schlamassel in dieser Partei entfliehen wollte. Ganz großzügig habe ich ihm Kurzzeitasyl gewährt, denn für lange wird kein Mann hier einziehen. – Dass er seine Pfeife nur auf dem Balkon schmauchen darf, ist ja wohl klar.

Auch auf dem Dienstleistungssektor für das leibliche Wohl hat sich in der WG einiges getan. Die kleine Rote musste wieder ausziehen,

… denn sie hat den Bedürfnissen der WG-Bewohner nicht standhalten können. Aber Madame Moulinex hat gleich und sofort eine Nachfolgerin aus dem Hause Melitta geschickt, mit der alle zufrieden sind. Jeder kann an dem Drehrädchen für den Mahlgrad drehen, jede kann für 1, 5 oder 14 Tassen Kaffee mahlen, wenn genügend Bohnen in der Büchse sind. Wir alle fanden den Namen „Molino“ so schön, klingt so italienisch und deswegen ist sie bei uns eingezogen.

So, mit dem Rest vertröste ich euch auf übermorgen, sonst wird es zu lang zum Lesen.

 


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Neues Spiel entdeckt …

kann auch gut als Wettkampfsport gegen die Stoppuhr gespielt werden 🙂

Spielmaterial: eine kleine weiß/beige Tablette

Spielort: Dieser Fußboden

Spielverlauf: Ihr lasst eine weiße Tablette versehentlich fallen. Da ihr sie aber UNBEDINGT braucht, sucht ihr jetzt gegen die Stoppuhr. Wer die geringste Zeit braucht, hat gewonnen.

Ratschlag: Nur in etwa einer Altersklasse spielen, weil gute junge Augen echt ein Vorteil sind.

Ich habe mehr als eine Minute gebraucht.

LEBST DU SCHON ODER SUCHST DU NOCH?

Falls man „Glück“ hat und vorher vergisst, was man eigentlich sucht, kann man schneller wieder auf die Beine kommen. Das Bild habe ich per WhatsApp geschickt bekommen, also aus dem Netz gefischt.

Ich wurde von einem klugen und wohlwollenden Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass das wieder Abmahnungspotential hat, ein Foto ohne genauen Quellenverweis einzustellen. – Und da ich ja schon einschlägige negative Erfahrungen gemacht habe, ist es jetzt weg – weg von der Seite und weg aus der Mediathek bei WordPress. Wer es gesehen hat, kann schmunzeln – und für die anderen: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

 

Und wenn ich dann keine Lust mehr habe, nach winzigen Tablettchen zu suchen, gehe ich in Gottes (schöne) Natur. Dort finde ich dann Sachen, die man leider wirklich nicht finden möchte. Ich möchte weder öffentlich auf einem sitzerhöhten Klo noch auf einem Reifenstapel Pipi machen. – Berlin verdreckt immer mehr – ich bin es aber nicht!!!!


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(3) Bessy – von mir ernst genommen

Bessy wurde schon die ganze Zeit von mir ernst genommen, besonders deswegen, weil ich lange Jahre einen „Gespielen“  hatte, der dort an vorderster Front für den Fortschritt der Wissenschaft kämpfte. Inzwischen ist er im wohlverdienten Ruhestand, aber Bessy II war wohl sein Lieblingskind.

Doch genug der privaten Plaudereien, lasst uns zu wissenschaftlicheren Dingen übergehen. – Wenn ihr mir versprecht, keine genaue Erklärung für den Inhalt der Fotos haben zu wollen, dann zeige ich sie. Die Halle hat zwei Etagen. An vielen Stellen im ringförmigen Bau sind Wendeltreppen angeordnet, damit man schnell von oben nach unten und umgekehrt gelangt.

Auf jeden Fall sah es ungeheuer geschäftig aus – aber sehr konfus und für meinen Geschmack auch zu unordentlich – aber das ist „Hausfrauendenken“.

Ich hatte das Gefühl, Kabel waren eines der am meisten gebrauchten Arbeitsmaterialien.

So eine schillernde Messstation – da bekamen alle glänzende Augen.

Wenn ihr an der Decke die Alufolie seht, dann wisst ihr, dass die der Wissenschaftler liebstes Kind ist. Sie ist viel dicker als die, die wir auf Rollen kaufen, und die Rollen sind größer – aber der Zweck ist der gleiche: Es soll etwas isoliert oder wasserdicht gemacht werden.

Die Leute sind zu bewundern, die sich in diesem Chaos zurechtfinden. Auch hier an den verschiedensten Stellen Alufolie und Kabel.

Einer der vielen abgestellten oder abgelegten Roller für den Transport in der Runde, und danach noch zwei. Dieser hier sah schon ziemlich ramponiert aus. Wahrscheinlich hat ihn der Wissenschaftlerpapa vom Wissenschaftlersohn übernommen, als dieser lieber Skateboard oder Inliner fahren wollte.

 

Ihr habt es fast geschafft. Die letzten 3 Fotos zeige ich auch als Galerie, denn sooooooooooo spannend sind sie ja doch nicht. Das letzte Foto sieht aus, als wenn da Schneeflocken gekocht werden 🙂

Und tschüss, das war es bei Bessy.

 


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(2) Bessy, für mich ein Farbenland …

… denn die Wissenschaft habe ich nicht verstanden

Schon an der Überschrift könnt ihr erkennen, dass das ein von Clara zurechtgeschneiderter Artikel ist, der mit Wissenschaft so viel zu tun hat wie Hausschneiderei mit Laufstegmode unserer Modekönige.

Farben sprechen mich im Laufe der Jahre immer mehr an. Man sagt ja, dass sich andere Sinne schärfen und weiterentwickeln, wenn andere gestört sind oder sich rückentwickeln. Obwohl ich viel schlechter höre als früher, kann ich nicht unbedingt besser sehen, aber ich sehe manche Sachen anders, intensiver – und vor allem sehe ich sie farbig-er.

Ich will euch also jetzt zeigen, was ich bei der hochwissenschaftlichen Besichtigung fotografiert habe. Auch erlaube ich mir den Spaß, die Fotos nicht als Galerie auftreten zu lassen, denn einzeln wirken sie besser und ich kann meine Gedanken besser kommentieren..

Bevor eure Aufmerksamkeit erlahmt oder gar einschläft, zeige ich euch Farben, die mir wichtig sind, zuerst. Hier kommen also grün, gelb und blau! Habe ich etwa irgendeine Farbe vergessen? 🙂 – Ja, rot, oben in der rechten Ecke.

Wenn ich meine Wohnung durchforste, stelle ich fest, dass kaum blau vorhanden ist. Also hat diese Farbe auf meiner Sympathieskala keinen hohen Wert erreicht. Grün ist auch nicht der Star, obwohl mein Wohnzimmer viel grün zeigt. In Blumentöpfen MUSS es sein, an Wänden KANN es sein.

Weiß, rot und silber waren nicht die Farben, die ich mit diesem Foto meinte. Die Bedeutung der Geräte wollt ihr genau so wenig wissen wie ich.

Was haltet ihr von einem strahlenden Gelb, garniert mit ein wenig Rot und mit blauer Ummantelung.

Hier müssen sich die Wissenschaftler und ihr technisches Personal wie auf einer grünen Wiese fühlen, auf der rote und gelbe „Blümchen“ stehen.

Das hier ist nicht nur die wichtige Farbe orange, sondern es ist ein Kasten mit wichtigem Inhalt. Hier spielt das weiße Kreuz eine wichtige Rolle.

In meinen ersten Blogjahren habe ich mit kindlicher Freude die Farbe pink geliebt. Wenn es ab und zu mal Entgleisungen in Richtung rosa gab, konnte ich das verzeihen. – Jetzt, wo ich so viel erwachsener bin, sind pink und rosa zu den (Farb-)Akten gelegt.

Manchmal sind die edleren Farben Gold und Silber im Fokus, aber manchmal wird die „Fotografin“ auch geschubst beim Drücken des Auslösers oder sie fabriziert (mit Absicht) ein Farbengemisch, mit dem sie sich für heute von euch verabschiedet.


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(1) Die Wissenschaft und Clara …

… können nicht zueinander finden …

… denn Clara hat Physik noch  nie geliebt.

Als ich von der geplanten Besichtigung bei  Bessy im Programm vom Großelterndienst las, meldete ich mich sofort an. Mir schwante zwar, dass ich von der rein physikalischen Materie nicht sehr viel begreifen werde, aber es ist ja nie zu spät, ein wenig klüger zu werden.

Wer sich richtig informieren möchte, kann bei diesen beiden Links nachlesen:

Bessy bei Wiki

Googl sagt viel über Bessy

Als wir in einem Besucherraum Platz genommen hatte, versuchte ein junger Physikstudent, uns über die Grundlagen dieses Forschungspro- und -objekts aufzuklären. So ein paar Bilder habe ich mal abfotografiert, damit ihr prüfen könnt, ob euch diese Begriffe was sagen. Schräg sind die Fotos deswegen, weil ich schräg zu der Leinwand saß.

Und weil wir natürlich alle keinen Strahlenpass haben, machten wir uns diese Entscheidung zu nutzen.

Das erste Foto zeigt euch, wie die Sache von oben aussieht, und deswegen KANN es gar nicht von mir aufgenommen worden sein. Und auf dem letzten konnte ich sehen, wie ich aus der Sache = dem Gebäude wieder rausgekommen wäre, wenn mir alles zu viel und zu wissenschaftlich geworden wäre. Aber der Student hat seine Sache recht gut und recht lustig gemacht.

Ich verstand gar nicht, warum er bei meiner Frage: „Wenn ein Mensch mit Sauerstoffgerät in diese Röhre käme, würde er das überleben?“ so unverständlich guckte. Ich hatte mir die Röhre (sh. Luftaufnahme von dem Ring) knapp mannshoch vorgestellt. Vor Ort sah ich dann, dass der Elektronenring einen Durchmesser von weniger als 10 cm hat. – Da war mir klar, dass da kein Mensch hineinpasst.

Als wir uns dann von unseren Stühlen erhoben und in die Halle zur Besichtigung gingen, habe ich noch einiges fotografiert.

Labyrinthe sind ja meine „Leidenschaft“ – ich verlaufe mich immer gleich auf den ersten paar Metern. Deswegen musste ich immer brav an der Gruppe dranbleiben.

Über dieses Schild musste ich grinsen:

 

Ihr werdet es nicht glauben, überall standen Roller herum, denn der Weg von einem Punkt zu einem anderen kann ganz schön weit sein – und mit Roller ist man schneller. Ich konnte es mir nicht verkneifen, 10 m mit einem zu rollern.

Übermorgen geht es weiter.