Claras Allerleiweltsgedanken


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Ein großes weinendes Auge …

… und ein kleines lachendes …

das bin oder habe ich momentan.

Heute (7.2.) früh erreichte mich über den WA-Status einer Freundin diese Meldung:

Ich glaube, ich habe noch nie so schnell Decken, warme Jacken, Schals, Mützen, Handschuhe und anderes in Tüten und meinen Rolli gepackt wie dieses Mal. Die Verkehrsverbindung rausgesucht und in Neukölln die Sachen komplikationslos in einen LKW laden lassen. Die Welt scheint seit langer Zeit aus den Fugen oder Angeln geraten zu sein, denn eine Schreckensmeldung jagt die nächste. Mein großer Wunsch ist es, dass nicht nur den unzähligen Betroffenen in der Türkei geholfen wird, sondern auch die syrischen Erdbebenopfer Hilfe bekommen.

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RBB – noch eine Zusammenfassung

Meine 30 schönsten Fotos – von jedem Bahnhof oder seiner Umgebung eins

Ihr seht, ich kann mich auch nicht von dem Projekt trennen, denn so eine umfangreiche und ausdauernde „Berichterstattung“ hatte die „rasende Reporterin Clara Himmelhoch“ schon lange nicht. Sie wurde dafür mit sehr vielen und schönen Kommentaren belohnt.

Und als Dank schenkt sie allen, die bei mir die Bahnfahrt kommentiert haben, eine Rose. Dieser Strauß hier hat Eigenschaften wie in der Bibel: Entnehme ich eine Rose, wächst sofort wieder eine nach.

Ich gehe jetzt in jeden Beitrag und kopiere ein Foto, auf dem man erkennen oder erraten soll. wo es fotografiert wurde.  Für das Erraten müsste man dann allerdings die Überschrift ausblenden. – Vom Bahnhofssieger habe ich zwei Fotos eingestellt.

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Zusammenfassung U-Bahnprojekt (mit Links)

Die Farben der Linien und somit auch die Farben des oberen Streifens auf jedem Stationsschild – kritisch wird es nur dort, wo zwei Linien vom gleichen Bahnsteig abfahren – da muss die Linie geteilt werden.

Linie 1 – helles Grün (Zwischen Warschauer Straße bis Uhlandstraße)

Linie 2 – rot (Zwischen Pankow und Ruhleben)

 Linie 3 – dunkleres Grün (Zwischen Krumme Lanke und Warschauer Straße)

Linie 4 – gelb (Zwischen Nollendorfplatz und Innsbrucker Platz)

Linie 5 – braun (Zwischen Hauptbahnhof und Hönow)

Linie 6 – meine Linie – lila (und das ist nicht geschummelt) (Zwischen Tegel und Alt Mariendorf) (wo Clara von dummen Jungen geschubst wurde)

Linie 7 – blau (zwischen Rathaus Spandau und Rudow)

Linie 8 – dunkelblau (zwischen Wittenau und Hermannstraße)

Linie 9 (Zwischen Rathaus Steglitz und Osloer Straße)

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30 RBB-Projekt U-Bahnhöfe: Paracelsusbad Platz 21

Letzter Bahnhof!!!

Der Bahnhof liegt an der U8 im Bezirk Reinickendorf und wurde erst 1987 eröffnet – hier hatte wieder mal der Architekt R. Rümmler maßgeblich seine Gedanken und seine Finger im Spiel.

Philippus Theophrastus Aureolus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph, Naturmystiker, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker. Er zählt zu den berühmtesten europäischen Ärzten überhaupt. – Wenn ich das so lese, dann gönne ich ihm von ganzem Herzen diesen reichhaltig geschmückten Bahnhof.

Mit vollem Bewusstsein habe ich nicht den Bahnhof als letzten hier eingestellt, der von der Jury auf Platz 1 gesetzt wurde, er war ja hier gerade, nämlich der Heidelberger Platz. Aus vielen Gründen ist er nicht mein Favorit für Platz eins – und ich wende mich jetzt dem aktuellen Bahnhof zu.

Der ganze Bahnhof ist weiß gefliest – und es ist außer dem Bahnhofsnamen regelmäßig ein relativ großes quadratisches Fliesenmosaik eingearbeitet. Mir wird nichts anderes übrig bleiben, als zur Galerie zu greifen. Die beiden ersten gibt es noch separat, weil ich hier die hübsche Deckengestaltung zeigen möchte. Als Bahnhofsdecke relativ ungewöhnlich.

 

Aber leider habe ich auch wieder so ein Foto gemacht – die Obdachlosen können „von Glück“ (nicht wirklich als Glück gemeint) reden, wenn sie nicht von übereifrigem Bahnpersonal weggejagt oder von Passanten lauthals beschimpft werden. Vielleicht ist man an kalten Tagen etwas zurückhaltender und lässt den Obdachlosen schlafen.

Aber jeder Bahnhof hat ja nicht nur ein „Innen“, sondern auch ein „Außen“ – so sich das lohnt, fotografisch festgehalten zu werden.

Das Schönste in der unmittelbaren Bahnhofsumgebung war ein Backsteingebäude – und zwar eine Schule. Konnte es anders sein – auch hier wurde gebaut – wahrscheinlich hat sich Berlin vorgenommen, die schönste aller (deutschen) Hauptstädte zu werden 🙂 😉 – oder, Restgeld für 2022 muss noch ausgegeben werden. – Die Schule besteht aus zwei Gebäuden.

Wo es Schulen gibt, gibt es auch Wohngebäude, denn von irgendwo her müssen die Schüler ja kommen. Umwerfend war es mit dem Wohnungsbau nicht bestellt – das „eiförmige“ Gebäude auf dem ersten Foto ist noch das Außergewöhnlichste. Die nächsten beiden sind wahrscheinlich am ältesten und konservativ mit wenigen Etagen. – So leid es mir tut – aber eine Großstadt mit diesem enormen Wohnungsbedarf MUSS in die Höhe bauen, weil Baugrund so unermesslich teuer ist – und von Jahr zu Jahr teurer wird.

Das hat Ostberlin ja vorgemacht mit den neuen Wohnvierteln Hellersdorf, Marzahn, Ahrensfelde und wie sie alle heißen. Der Bedarf war riesig, der vorhandene Platz begrenzt oder beschränkt. Und von da an schossen die Häuser nur so in die Höhe – das Maximum waren wohl 25 Etagen am ehemaligen Leninplatz im Bezirk Friedrichshain – heute „Platz der Nationen“

Hier hielten sich die sogenannten Hochhäuser noch im üblichen Rahmen von ca. 11 Etagen.

So, das war es also mit der U-Bahnhof-Serie – es kommt noch eine Zusammenfassung mit (hoffentlich funktionierenden) Links, falls jemand einen bestimmten Bahnhof noch einmal sehen möchte.

Ich danke euch ehrlich für euer Interesse und eure Kommentare, die mir in der langen Zeit echte Freude gemacht haben. Ich bedanke mich auch bei Frau Wildgans, die versucht hat, neue Interessenten für die Berliner U-Bahnhöfe zu finden.

Und tschüss – Clara winkt aus der letzten U-Bahn heraus.

Halt, jetzt habe ich noch einen Tipp bekommen, den ich gleich umsetzen will. Ich wurde ja als die „Lokführerin“ bezeichnet – und das fand ich passend. Also meine Lok ist auch nicht mehr die Jüngste und hat ihre Brille aufgesetzt, damit sie ihren Weg gut findet.


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29 RBB Projekt U-Bahnhöfe: Heidelberger Platz – Platz 1

Wenn er schon von anderen Juroren auf Platz Nummer Eins gesetzt wurde, muss ich mir jetzt ein wenig Mühe geben. Ob ich mit 28 Fotos meine eigene Rangliste anführe, weiß ich nicht – aber ich glaube, es gab fotointensivere Bahnhöfe.

Außerdem habe ich bei diesem hier geschummelt. Offensichtlich habe ich das Fotografieren mit meinem Sony-Boy verlernt, weil so oft das Handy benutzt wird – denn sehr oft sind die Fotos unscharf. Oder es ist der leichte Alterstremor, der den Fotoapparat zu sehr wackeln lässt, so dass das die eigene Technik nicht mehr ausgleichen kann. – Deswegen habe ich Fotos aus meinem Archiv verwendet, aber die sind heute noch genau so aktuell wie zu „Annas Zeiten“. Sie darf auch mal wieder neben einem Pfeiler posieren.

Der U-Bahnhof der Linie 3 in Wilmersdorf hat noch einen großen „Bruder“, nämlich den S-Bahnhof,  aber wir beschränken uns natürlich auf den ersten.

Er wurde schon 1913 eröffnet, also ein sehr alter Herr, deswegen so vornehm von Kopf bis Fuß. Wilmersdorf wollte tatsächlich seinen Wohlstand zur Schau stellen – deswegen gab es diese vornehmen steinernen Stützen auf allen Bahnhöfen. Die Bahn musste sehr tief liegen, da sie unter der Ringbahn des S-Bahnnetzes verlief. Leitgebel, der Architekt, wollte uns hier das Bild einer Kathedrale in den Sinn kommen lassen – ich will aber nicht fromm U-Bahn fahren. Die Decke wurde als Kreuzrippengewölbe ausgeführt und mit den hängenden Leuchtkandelabern sieht es schon vornehm aus.

Als der Bahnhof 1993 renoviert wurde, kamen danach Fotos der Stadt Heidelberg an die Wände, was man beiden auch gönnt. Schließlich wohnt ein ziemlich großer Teil der Familie wenige Kilometer von Heidelberg entfernt.

Das ist zwar nicht so informativ wie die neuzeitlichen Schilder, aber hübscher – das aktuelle zeige ich euch natürlich auch. In diesem „Centrum f. Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde“ war ich mal lange in Behandlung – ich lasse keine interessanten Möglichkeiten aus, wenn es um meine Zähne geht.

 

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