Claras Allerleiweltsgedanken


4 Kommentare

Update zu: Bastelelevin an Bastelentdeckerin

Hallo, liebe Mallybeau, ich habe zwar drei Artikel vorher prophezeit, dass das Bastelvirus ganz schnell vergeht – doch das war anscheinend eine Fehldiagnose. Wie heißt es doch: Im Alter werden die Menschen wieder zu Kindern. Die negativen Auswirkungen wie Haare, Zähne oder Blase will ich hier nicht ausführlich aufführen. Werdet doch selbst alt, dann könnt ihr testen, was oder was nicht bei euch eintritt.

Ich meine die Leidenschaft mancher Kinder, ihre Eltern mit selbstgebastelten Sachen zu Festtagen zu erfreuen. Die Sachen können noch so „hässlich und misslungen“ sein – die Eltern, davon besonders die Mütter, werden feuchte Augen bekommen vor Begeisterung. Und so sind alle kleineren Kinder hochwohlgelobte Bastelqueens.

Aber ich habe tatsächlich wieder was ausgeschnitten und zusammen geklebt. Der neue Uhu Bastelkleber verlockt förmlich dazu. Ich verstreiche ihn mit einem Wattestäbchen auf der Klebefläche – geht wunderbar.

Der Wandelkopf – besser als der „Wendehals“

Als erstes zeige ich bei den vier Köpfen die Originalbesetzung, aber mir kam dann noch eine andere Idee, die für meine Enkeltochter sicherlich lustiger ist als diese vier Niemands-Männer.

Ich habe aus alten Fotobeständen den Vater, den Opa,  den Bruder und  den Onkel herausgesucht, auf die entsprechende Größe gebracht und rund ausgeschnitten.

Die ersten beiden sind aus Personenschutzgründen nicht zeigbar hier in diesem Blog. Der Onkel kann das ab und der Weihnachtsmann-Bruder ist inzwischen schon so viele Jahre älter, dass das auch machbar ist. Vom Onkel hatte ich so wunderschöne Fotos aus dem zarten Kindergartenalter, aber die waren alle zu klein.

Die wippenden Clowns

Und jetzt eine Frage an die Chefin aller Bastelfotos.

Hier ist ja kein französisches Wort auf den Seiten, die ich mir übersetzen lassen könnte, liebe Mallybeau. Hast du das hier auch gebaut? Wie hast du die Wippe steif und fest bekommen? Nur 2 Blätter Zeichenkarton gegeneinander zu kleben reicht nicht aus. Aber vor allem was hast du genommen, auf was die Wippe aufliegt ohne gleich runter zu rutschen. Holzspieß wäre geeignet, aber da müsste die Wippe irgendwie an dem Wippbrett fixiert werden.

Immer diese schweren Aufgaben für Klein-Clara!!!!!

************

Klein-Clara kann es ja schlecht auf sich sitzen lassen, wenn sie eine Aufgabe nicht lösen kann. Also wurden die Schaukelclowns bearbeitet, sind immer noch nicht fertig, weil ich keinen langen Holzspieß habe, den ich durch die Haltepfeiler schieben kann. Die Pfeiler wurden mit einer zweiten Lage bedrucktem Fotopapier verstärkt und das Schaukelbrett auf Pappe gezogen. Jetzt ist mir nur noch nicht ganz klar, wie ich die Wippe auf dem Holzspieß befestige, denn es ist ganz schön hoch oder tief, wie das Brett schaukelt.

Noch ein paar „Beweis“fotos:

Mit dem untergelegten „Reifen“ hat sich der Clown sicherer gefühlt.

Und wäre ich in der Nacht nicht zufällig mal auf den Balkon gegangen, hätte ich diesen One-night-snow gar nicht bemerkt.

Advertisements


10 Kommentare

Neu im Tempelhofer Kiez …

ist ein Pianoladen!

Leider ist das Angebot noch nicht so reichhaltig, es sind momentan nur 2 Klaviere im Angebot. Aber die Chefin rödelt schon, stellt neue Mitarbeiter ein, um das Angebot zu vergrößern, und hat auch schon das leuchtende Geschäftsschild bestellt:

Himmelhohe Klaviermusik

Warum allerdings der erste Entwurf in lila geliefert wurde, verstand kein Mensch.

Beim Transport des ersten Klaviers ist leider etwas schief gegangen, das können Sie für die Hälfte kaufen, doch das zweite ist exzellent.

Die Chefin hat beim Zusammenbau weder Zeit noch Geld gespart. Dennoch hat sie im Baumarkt ein wenig geschluckt, als diese „alberne“ Klebstofftube 4 Euro gekostet hat. Der Kleber muss Goldblättchen (oder -plättchen?) enthalten.

Ich hoffe sehr, dass Mallybeau Mauswohn hier mal vorbeischaut, um ihre Werke zu bestaunen.

Apropos Werke von Mallybeau. Diese Frau versteht es, andere zu beschäftigen.

Nein, das hört sich nicht richtig an, denn die Leute machen es freiwillig, sich mit ihren Angeboten zu beschäftigen. Das sieht dann so aus:

Der Klebstoff ist sehr anhänglich – fast alle Finger haben etwas abbekommen.

Das Original sah allerdings ein wenig anders aus, doch zu dem lila Geschäftsschild passt nur ein lila Eiffelturm.

Aber nun denkt doch bitte nicht, dass hier nur gebastelt wird, hier vertreibt sich die „Chefin“ auch noch anders ihre Zeit. Als heute Schnee vom Himmel kam, dachte ich, dass die Pflanzschale vom Balkon in die Stube umziehen muss.

Das Loch in dem Blumenkasten musste gefüllt werden – und bei mir sind Kugeln für alles gut und geeignet.

Ja, aber jetzt musste das „Loch“ auf dem Wintertablett gefüllt werden, auch das war schnell erledigt.

Also bis bald mal wieder!

 


21 Kommentare

Braver als ich dachte …

… muss ich gewesen sein

denn es stand heute was vor meiner Tür. Wie heißt es doch immer: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Als ich am Nikolausmorgen gegen 8.00 Uhr meine Augen öffnete, ist der normale Tagesbeginn: 1. Zur Toilette und 2. zum Kaffeeautomaten, Flüssigkeit nachfüllen, damit bald wieder 1 dran ist.

Doch dieses Mal schob ich eine andere Tätigkeit dazwischen: Das Öffnen der Wohnungstür. Und tatsächlich, da stand eine prall gefüllte, in allen Farben glitzernde Tüte davor. Wie ich bei diesem konzentrierten Kalorienangriff meine verlorenen 7 Kilogramm verteidigen soll, weiß ich wirklich nicht.

Ich bin so froh, gerade in das Haus dieser NETTEN Nachbarn gezogen zu sein – wer hat das schon??? Vielleicht die eine oder andere, aber nicht alle. Ob die beiden das grüne Konfekt extra wegen meinem grünen Wohnzimmer gekauft haben? Zuzutrauen ist denen alles 🙂

Unversehrt und unangefochten habe ich noch schnell Fotos gemacht, bevor ernsthafte Lücken in die Bestände gefressen gerissen wurden.

 


12 Kommentare

Jetzt ist wirklich Adventszeit –

nicht dann, wenn alle Verkaufseinrichtungen schmücken, anbieten und dudeln wie die Weltmeister.

Gestern ist seit Wochen die erste positive Sache über die Bühne gegangen, ich hoffe, dass jetzt noch einige andere hinterher kommen.

Doch jetzt will ich euch ein wenig Adventsgefühle herüber schicken.

Das Besucherzimmer ist ganz sparsam geschmückt. Diese Weihnachtsdecke habe ich vor ca. 50 Jahren selbst gemalt und meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt. Ich wohnte in Dresden und die Kurrendesänger waren ein gängiges Weihnachtssymbol. Nicht nur in der Mitte, nein an allen vier Ecken habe ich mich auch noch betätigt.

 

In der Küche habe ich mich sehr zurückgehalten und nur mit einem – natürlich roten – Stern gezeigt, dass Licht einziehen sollte in der Welt – nicht nur für die satten und alles habenden Deutschen, sondern auch für die Armen im eigenen und fremden Land. – Auf dem einen Foto sieht man nicht, dass der Stern rot ist, deswegen habe ich noch ein zweites gemacht. – Und das Glas mit rotem Weihnachtsschmuck fügt sich gut ein.

 

Mein Zimmer hat auch nicht so sehr viel abbekommen, obwohl noch viele Adventsutensilien im Keller lagern. Ich finde, man darf nicht übertreiben. Ich sehe das immer in einer anderen Wohnung – und das mahnt mich dann zur „Deko-Sparsamkeit“, wenn es überhaupt noch sparsam zu nennen ist.

Ein kleiner und ein großer Krug mit Kugeln, 8 lila Teelichter und ein weißer leuchtender Stern – das ist Vorweihnachten genug. Schmetterlinge und Weihnachtsstern, passen die zusammen?

Das Bad  hat genügend Fische- und Muscheldekoration, da muss nichts mehr hin. Und der Flur glänzt durch seinen neuen Fußboden genug. Außerdem habe ich mich wieder handwerklich betätigt und an zwei Türen eine neue Klinkengarnitur angebracht – die guten, bei denen man keine Schrauben sieht. Ich bin richtig stolz auf mich.

Aber jetzt kommt das Wohnzimmer, da sternt und kugelt und lichtert es nur so um die Wette. Für Kugeln jeder Art habe ich schon lange ein Faible – das ist so etwas Unendliches – kein Anfang und kein Ende. – Sterne am Fenster habt ihr ja jetzt schon zwei gesehen. Dass im Wohnzimmer noch ein gleicher hängt, ist fast selbstverständlich. Die beiden hell leuchtenden sind mit LEDs bestückt und verbreiten bei mir Glücksgefühle. Ich war schon immer der Typ, der es eher hell als schummrig braucht. Meine Mutter saß bei einer 15,5 W-Lampe in ihrem Sessel und las. Ich kam in ihre Wohnung und machte als erstes die Deckenlampe an, weil ich kaum etwas sah.

Doch jetzt zu mir. Der kleine Couchtisch wurde mit einer Sternendecke geschmückt. Advent und Weihnachten ist für mich die einzige Zeit, in der ich goldfarbene Sachen in meiner Wohnung akzeptiere – ansonsten mag ich weder Messing noch Gold. – Meine Couch hat auch ihr Winterfell angelegt, toll kuschelig.

 

Wo leuchtet es denn überall? Und wo kugelt es? Und echte Teelichter haben wir auch! Und Kugeln hinter Glas in Gold und durchsichtig und viele in rot – überall ist Advent – auch im Herzen?

 

 


13 Kommentare

Manchmal sehe ich rot

Damit meine ich nicht die erneute Pfuscharbeit meines Zahnarztes, damit meine ich nicht das geräuschempfindliche Leben um mich herum im täglichen Umgang mit Menschen und im weiteren Umfeld – damit meine ich schlicht und ergreifend das leuchtende Rot in meiner Küche. Die – für mich immer noch wunderschönen –

leuchtendroten Fliesen sind an einigen Stellen ein wenig zugestellt, denn irgendwo müssen ja die weniger roten = weißen Küchengeräte ja stehen.

Die Mikrowelle bietet mir roten freudigen Anblick genug, zumal ich ständig Essen oder Trinken kalt werden lasse und es wieder aufwärmen muss – und das schon früh um 9.04 Uhr. – Nach zwei Jahren habe ich entdeckt, dass ich mit ihr auch grillen kann. Beim Erstgebrauch hat es gottsmörderlich gestunken – aber nach 5 Minuten hatte sie sich freigequalmt.

So, Clara, nun komm endlich zu dem, was du erzählen willst. – Da du gegen alle Ratschläge deine Messer immer in der Spülmaschine abgewaschen hast, gab es für „schneiden“ die Synonyme drücken, durch die Materie ziehen und hoffen, dass es endlich abgeschnitten ist. – Na gut, ein wenig claramäßige Übertreibung ist schon dabei, aber so richtig scharf waren oder sind sie nicht. Man kann sie bestimmt schärfen und deswegen werde ich sie auch verschenken und nicht wegwerfen.

Ich ging am letzten Sonntag über den Trödelmarkt. Ich liebe solche Märkte üüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht, und noch weniger kann ich es leiden, wenn ich mir etwas ansehen will und der Verkäufer stürzt sich wie ein Geier auf mich, um mir das Produkt schön zu reden. Ich weiß, welche Features ich bei einem Rucksack brauche.

Aber ich wollte wieder tolles Obst kaufen, Khakis, Weintrauben und Clementinen – gegen Marktende steigen die Mengen in den Tüten und fallen die Preise. Und dann kam ich an einem Stand vorbei, an dem Messer verkauft wurden, rote Messer, scharfe Messer, Messer mit einer verkleideten Klinge, die wie Keramik aussehen, aber einen Stahlkern haben.

Natürlich wurde in mir die Hoffnung genährt, dass der junge Koch zu diesem „knife set“ gleich mitgeliefert wurde. Da wurde ich jedoch enttäuscht – aber die wunderschönen Griffe reichten für eine Kaufentscheidung. Ich darf gar nicht sagen, wie wenig Geld diese 5 Messer und ein Schäler gekostet haben. Wenn sie länger als ein Vierteljahr schneiden, dann hat sich der Kauf mehr als gelohnt.

**********

Wenn schon Küchenrot, dann richtig Küchenrot. Die Adventszeit naht und dann verkleiden wir Frauen ja immer einen Teil unserer Wohnung, denn die Weihnachtsschmuckkisten sollen ja nicht immer so ungenutzt im Keller rumstehen.

In dem Sinne wünsche ich euch eine frohe Voradventszeit!

 


13 Kommentare

Abschied von HL 1 und HL2

Ist irgendwie irreführend, denn von HL 1 habe ich vor langen Jahren schon Abschied genommen, nämlich 1996 – doch innerlich habe ich diesen Abschied immer und immer hinausgezögert. Auch jetzt ist immer noch einiges in der Wohnung, was mich an „IHN“ erinnert:

  • ein Badefoto (1995) aus Mallorca – klebt im Kleiderschrank und zeigt mir, wie wahnsinnig schlank ich mal war
  • ein Foto im Segelboot, denn er war leidenschaftlicher Freizeitkapitän
  • ein kleiner Tonschutzengel, der mich beschützt
  • ein goldener Krebsanhänger an einem Bilderrahmen

und jetzt dieses Nummernschild, das absichtlich seine Initialen hatte und „zufällig“ sein Todesjahr. Ich habe – als man sich die Buchstabenkombination bei Autos aussuchen konnte – immer Autonummern mit CH gehabt, das konnte ich mir gut merken.

Wenn ich mit dieser Nummer gefragt wurde, was das heißt, war meine Blitzantwort: H…immelhoch-Löwe, da das ganze Auto voller Löwen war, konnte das jeder glauben.

Und jetzt ist der Himmelhoch-Löwe überall abgemeldet, die Steuer hat sich schon gemeldet, die Versicherung auch und der Käufer hat mich angemotzt, warum ich den Kaufvertrag an die Zulassungsstelle geschickt habe. Was hatte der mit meinem Auto vor? Als ich die Schilder von ihm bekam, nahm ich natürlich an, dass er das Auto ordnungsgemäß abgemeldet hat.

Ich habe übrigens mit zwei Anwälten vom ADAC gesprochen – wenn ich schon noch bis nächstes Jahr Oktover drin sein muss, kann ich auch noch Leistungen abfordern. – Beide haben mich übrigens gelobt, dass ich gleich unumwunden meine Schuld zugegeben habe. Der eine meinte ganz trocken: Ein fahrendes Auto und ein stehendes Auto – welcher Fahrer wird wohl schuld sein? – Beide meinten, da kommt nichts Schlimmes hinterher, auch das Bußgeld für einen Auffahrunfall ist erträglich.

***********

Dieses Foto, das mittelscharf unscharf ist, zeige ich nur, weil die Sachen drumherum vielleicht erkannt werden.

**********

Es wird so sein, von beiden wird immer ein wenig Erinnerungen bleiben.

 


22 Kommentare

Bombiges Berlin

Es ist kaum zum glauben, 72 Jahre nach Kriegsende legen immer noch Bomben das Großstadtleben lahm.

Zuerst fuhr die S-Bahn nicht, weil in der Nähe des Potsdamer Platzes eine Bombe entschärft werden musste.

Und wenige Tage später, und zwar am Mittwoch, war der S-Bahnverkehr nach Potsdam unterbrochen, weil auch dort in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Bombe ihren Fundort hatte. Immerhin betraf es 10.000 Leute, die ihre Wohnungen während der Entschärfung räumen mussten.

Ich bewundere immer wieder die Entschärfer, die ihr Leben aufs Spiel setzen, denn diese alten und sicher total verrosteten Bomben reagieren ja ganz anders als man es von ihnen erwartet. Die Schlagzeilen im Netz waren nicht zu überlesen.

Nicht genug mit Potsdam, im Norden von Berlin wurde ebenfalls am Mittwoch in Reinickendorf noch eine Bombe entschärft.


21 Kommentare

Clara und die Mode

Das Wort MODE konnte ich bestimmt schon in der ersten Klasse mit ungelenken Großbuchstaben schreiben, denn es ist ja keine große Leistung, sich 4 Buchstaben zu merken.

Was aber in diesem Wort steckt und was es bedeutet oder beinhaltet, habe ich bis heute nicht verinnerlicht.

Wie kann man die halbe Menschheit dazu bringen, dass in diesem Jahr nur diese und jene Farben Glück bringen, also Mode sind, alle anderen Kleidungsstücke kann man entweder in die Altkleidersammlung geben oder gleich entsorgen – denn wer will schon in Farben herumlaufen, die nicht Trend sind? 🙂 😉

Mit den Farben ist es die eine Seite, da kann man sich ja noch getrost darüber hinwegsetzen. Doch wie sieht es aus, wenn Herr Modeschöpfer Carl L., der smarte Wolfgang J., die jugendfrische Jil S., der Mehrfachmilliardär Giorgio A. oder die CC = Coco Chanel festlegen, dass die Rocklänge kurz oder lang, die Kleider tailliert oder locker fallen oder die Hosenbeine mit Schlag und weit oder hauteng sind. – An diesem Diktat kann man sich sicherlich vorbeimogeln, aber es fällt schon mehr auf als bei den Farben.

Und da bin ich auch schon bei des Pudels Kern. Ich habe eine lila Hose, das Kaufdatum liegt wirklich schon einige Jahre zurück. Ich gehe damit Doppelkopf spielen und prompt sagt eine zu mir: „Trägst du deine Hose aus den 70er Jahren auf?“

Ich fahre zu Besuch zu meiner Schwägerin – in einer Hose, die gut und viel Luft von unten in die Hosenbeine lässt. Nach ihrem Kommentar komme ich mir fast vor, als begehe ich ein Sakrileg.

Und jetzt fange ich an, mich umzuschauen. Nicht nur die blutjungen und schlanken Mädchen tragen hautenge Hosen. Ich überlege, ob sie sich da mit dem Schuhanzieher reinquälen, denn auf natürliche Weise kann das gar nicht klappen. Und dazu gehört dann ein kurzes Stück freies, nacktes Bein und irgendwelchen Markenturnschuhen. Von weitem sieht es aus, als wenn die jungen Damen in Strumpfhosen rumlaufen würden.

Und das soll schön sein?????? Ich habe das Gefühl, von 100 Hosenträgerinnen haben 3 keine hautengen Jeans oder andere Hosen an. Das sind dann die Außenseiterinnen. Ich mache mir überhaupt nichts daraus, auch Außenseiterin zu sein … … bis …

Jede versteht bestimmt, dass ich nach 7 kg abgegebenem Speck das Bedürfnis hatte, zwei neue Hosen zu kaufen. Außerdem bin ich schnapszahlensüchtig. Als auf der Waage wirklich und wahrhaftig die 66,6 erschien, musste ich mich belohnen. Ich ging zu einem Kleidungsdiscounter und probierte ewig. Ganz besonders beliebt waren dort die K-Größen – wahrscheinlich für das obligatorische nackte Stück Bein! Wollte ich aber nicht.

Hauteng wollte ich auch nicht, aber richtig weite und bequeme Hosenbeine wollte ich auch nicht – wenn schon eine neue Hose, dann kann sie ja nach der sicher bald wieder wechselnden Mode sein.

Und jetzt einen kleinen bildlichen Eindruck. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Jeans zu meiner Lieblingshose mutiert.

Bei dieser Hose hätte ich nichts gegen eine andere Farbe gehabt, aber andere Farben waren nur in kurz zu haben.

Da war je der „Stress“ mit der Uhrenrückstellerei ein Kinderspiel dagegen.


17 Kommentare

Halloween for Mallybeau

Nicht schön, aber selten bis einmalig! Nicht gruselig und schrecklich, sondern lustig, lieblich und lila – zumindest der Hut und die Schale der Aubergine.

**********

Die Berliner und andere Bundesländer, die sonst heute auch keinen Feiertag haben, MÜSSEN heute ja gutgelaunt und fröhlich sein, denn anlässlich des 500. Jubiläums des Martin-Luther-Werks haben ALLE Bundesländer frei und Feiertag, bis auf die Feuerwehr und andere Ordnungskräfte, die sicher immer noch mit den Schäden des nach Xavier nächsten Sturms oder Orkans beschäftigen müssen, weil es wieder so große Schäden gab.

DANKE!


10 Kommentare

Lila Bohnen sind mein Geheimrezept, um …

Tja, um was??? – natürlich habe ich kein Geheimrezept und vielleicht schmecken diese lila Bohnen ganz schrecklich (gut). Die dicken Maronen, die sich mit aufs Bild gemogelt haben, sehen doch viel vertrauenerweckender aus.

So, und jetzt zum Kern dieses Artikels – Speck ist weg, zumindest ein Teil davon.