Claras Allerleiweltsgedanken


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Noch kein Durchbruch …

… zum geräuscharmen Geschirrspüler, zum kostenvernünftigen Durchlauferhitzer.

Myriade hat es richtig erkannt – meine Haushaltsgeräte haben eine Revolution angezettelt, um mich zu ärgern oder einfach nur, um mich zu prüfen, wie stressresistent ich inzwischen bin. Ergebnis: Gar nicht.

Mein Bosch-Geschirrspüler, der sauberes und trockenes Geschirr liefert, kann sich geräuschmäßig aber nicht bremsen. Wenn 44 dB auf dem Verkaufsschild steht, dann kann er nicht mit 60 dB arbeiten. Was soll das Silenceprogramm bedeuten, wenn das auch mit 58 dB arbeitet statt mit 42?

Ich weiß, dass ich mit Geräuschen seeeeeeeeeeehr empfindlich reagiere. Bei diesem stundenlangen Dauergebrumm möchte ich nicht daneben meine Mahlzeiten einnehmen. – Lasse ich sie jedoch in der Nacht laufen, befürchte ich, dass es so stören könnte, dass ich wieder mal von berufener Quelle abgemahnt werde.

Mein Hörnerv versteht zwar schlecht Gespräche, aber technische Geräusche hört er dafür um so besser – sogar aus dem Nachbarzimmer – und dementsprechend laut und störend ist der Dauergeschirrspülerton eben.

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Genug – es gibt noch so viel anderes, über das ich mich viel amüsanter ärgern kann. – Bei solchen idiotischen Schmierereien fehlt mir allerdings jegliches Amüsement, denn ich kenne die Busabfahrtszeiten immer noch nicht. – Und da kann man noch von Glück reden, wenn es weder ausländerfeindlich noch rechtsfreundlich ist.

Ob etwa unsere meist wohlhabenden Bewohner / Besitzer ihre Spargroschen aufgebraucht haben? Oder sind sie auf Oben-ohne-Wagen umgestiegen? Einer zieht den anderen an – hier gibt es schon ganze Einkaufswagennester. Der Nachtwagen sah richtig romantisch aus.

Da setze ich mich doch lieber auf den Balkon – fern jeglicher Einkaufswagen – und genieße die lauen Frühlingslüfte.

Da kann ich bestenfalls meinen Plastiktütenbaum von oben sehen. Diese Tüte hat sich schon vor Jahren in dem Baum eingenistet und bleibt ihm treu.

Und heute kommt das Beste zum Schluss. – Als ich in diese Wohnung zog, klagte ich darüber, dass ich sehr oft Schwierigkeiten beim Überqueren der Straße habe, weil es weder Fußgängerampeln noch Zebrastreifen gibt. – Das muss dem entsprechenden Straßenbauamt zu Ohren gekommen sein – denn jetzt gibt es auf dem hinteren Stück der Straße schon zwei Mittelinseln, durch die man besser die Straße beim Überqueren „halbieren“ kann.

Ich denke, hier auf meinem Stück kommt so etwas auch noch an der Bushaltestelle, damit ich eine Chance habe, meinen Bus zu erreichen.

Sollte ich erfreuliche oder weniger erfreuliche Neuigkeiten haben, hört ihr von mir.


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KleinKleckerKram so zwischendurch = KKK

„K“lara, heute solltest du vielleicht lieber schlafen oder lesen oder 1001 Schritt laufen, als deine Leserinnen hier mit vollkommen unnützen Dingen zu ??? langweilen? … zu unterhalten? … von der Arbeit abzuhalten?

Egal wie – ich habe es fotografiert, es muss an das Licht des Blogs! Das Leben ist nicht immer Ponyhof oder wie das so heißt.

Als erstes freue ich mich mal über meine lieben Nachbarn im Haus, die nicht nur exzellent den Weihnachtsmann spielen, sondern auch durch das Haus hoppeln und vor einigen Wohnungstüren ihre „Osterhaseneier“ legen. Natürlich nicht vor allen 23 Türen (mit ihrer Tür sind wir 24), aber ich zähle mit zu den beschenkten. Ich liebe Eiskonfekt – und davon habe ich eine große Dose voll bekommen. – Nun sage mir einer, wie ich auf Süßigkeiten verzichten soll.

Doppelkopf lief gestern nur suboptimal – aber Frau kann ja nicht alles haben, sie hat ja schon einen zu lauten Geschirrspüler. Bei mir läuft das mit den technischen Dingen im Moment auch nicht sooooooooo gut. Der Bosch ist mit 44 db ausgezeichnet. Gleich die beiden ersten Programme fand ich zu laut. – Gestern nach dem Doppelkopf dachte ich, ich kann das „Flüsterprogramm“ einstellen – es sollte 4 Stunden lang laufen und alles geräuschgedämmt ausführen. – Nach ca. 20 Minuten Laufzeit nahm ich erst mal von dem Brummgeräusch ein Video auf, damit ich was zum Argumentieren habe, wenn ich in den Markt fahre. – Und dann habe ich drei verschiedene Schallmessungsapp installiert. Alle zeigten ein in etwa gleiches Ergebnis: Es schwankte zwischen 48 und 52 dB – also im Silenceprogramm lauter als insgesamt angegeben. Ich werde auch noch das Normalprogramm messen.

Da das mit der neuen Wannenarmatur und dem angeschlossenen Brauseschlauch alles viel spritzärmer zugeht als bisher, habe ich mich entschlossen, meinen wunderschönen Fisch-Duschvorhang an eine Fisch-affine Freundin zu verschenken…

… und durch ein Wannenrollo zu ersetzen. Die Superspreizdübel für die abgehängte Holzdecke sind schon besorgt – jetzt muss nur noch der Handwerkersohn Zeit haben zum Anbringen.

An dem Drahtseil für den Vorhang hing aber auch mein Fischmobile mit den vielen schönen bunten Fischen. Das wollte ich definitiv nicht verschenken und auch nicht missen. Und jetzt bin ich die einzige in der Wohnanlage, die fliegende Fische vor dem Fenster hat. – Die ersten beiden Fotos zeigen den ursprünglichen Ort – und jetzt schwimmen die Fische im Gegenlicht.

Für einen Feiertag finde ich das jetzt ausreichend. – Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie stark die Macht der Kirchen in Deutschland ist, denn wer hat schon wirklich einen zweiten christlichen Feiertag Ostern verdient?

 

 

 

 


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Ostern sollte klein gehalten werden …

… ohne Feste, ohne große Treffen, ohne Geschenke – aber am Samstag mit einem Doppelkopfturnier – da bekomme ich vielleicht wieder einen GeschenkGewinn.

Doch letzteres hat eine liebe Langzeit-Blogger-Freundin Amélie vereitelt. Ich sitze zu Haus und warte auf meine Austausch-Spülmaschine, da klingelt es. Da es aber zwei Stunden vor der vereinbarten Zeit ist, muss es was anderes sein. Ausnahmsweise frage ich an der Gegensprechanlage mal nach und höre ein vernuscheltes „Post“. – Ich hatte aber nichts bestellt – also machte ich mich bereit, für andere was entgegen zu nehmen, weil ich ja so oft zu Hause bin.

Nein – es war eine Osterüberraschung für mich. Ich hätte notfalls mit einem Strafzettel wegen zu schnellen Gehens auf dem Bürgersteig gerechnet, aber doch nicht damit. Danke! Danke! Danke!

Und wenn ich nun schon mal beim Aufstellen von Ostersachen bin, habe ich gleich ein klein wenig weiter gemacht.

Aber ansonsten bin ich meinem Grundsatz von dem klein-klein treu geblieben.

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Der Osterhase ist klein, da ca. 45 Jahre jünger als jetzt

Jetzt sieht er inzwischen vollkommen anders aus – ob das daran liegt, dass er seit längerer Zeit eine Freundin / Partnerin / Lebensgefährtin / Mitarbeiterin hat? Schaut mal, so sehen die  beiden aus, u.a. auch beim Schnäbeln. – Die Ohren sind im Prinzip geblieben, nur jetzt zur Seite gewandert.

Wenn sie sich oder den anderen nicht mehr leiden können, darf er aufgegessen werden – aber auch sonst.

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Die Ostereier sind klein, da von Wachteln gelegt

Da musste ich ganz schön viele in die Pfanne hauen, um was zwischen den Kiemen zu haben.

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Wenn alles klein, dann auch Gewicht kleiner

Seit langen, langen Zeiten mal wieder unter 70 – das darf so bleiben und bei Bedarf verschenke ich gern noch einige Pfunde, aber meine Centimeter will ich alle behalten. – Diese Waage hat sich wirklich in der Anschaffung und Energiebilanz gelohnt, die arbeitet schon seit Jaaaaaaaaaaaaahren ohne neue Batterie.

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Vor nunmehr 51 Jahren haben zwei an einem Ostermontag an einem bestimmten Ort „Ja“ gesagt. Na gut, vielleicht war es eben doch nur ein „Vielleicht, bis dass der Tod uns scheidet“ – denn beide leben noch, aber unter anderen Bedingungen. Vielleicht hätte ich mit meiner jetzigen „Klugheit“ auch gedacht: „Never change a running system“ – aber es ist „ge-changed“ worden.

Da die Familienverhältnisse ein wenig getrennt und gespannt sind und der Austausch von Informationen zum großen Teil über das Netz vonstatten geht, habe ich mal meine schöne rote Küchenkiste aufgehübscht und von Herzen geträumt. Ostern müssen ja nicht nur Eier sein.

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Die Suche nach „Geschenken“ gestaltet sich schwieriger als sonst

Ich habe mir diese Antischnarch- und Besser-Luft-Krieg-Nasenklammer gekauft. Ob es beim weniger Schnarchen hilft, kann ich nicht sagen, da kein Aufnahmegerät mitläuft.

Aber wenn diese durchsichtige Nasenklammer in der Nacht rausrutscht und sich im Bett verkrümelt, da ist echtes Suchen angesagt.

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So, jetzt habe ich euch genug bespaßt. Ich wünsche euch schöne Tage bei gutem Wetter, damit nicht immer nur geschlemmt wird, sondern auch bewegt.

 

 

 


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Never change a running system …1

Ich hoffe, es ist einigermaßen richtiges Englisch und ihr versteht, was ich sagen möchte. – Für manche Situation ist die Überschrift nicht ganz so passend.

Da ich so lange nichts geschrieben habe, werde ich jetzt von einem Aufholbedürfnis geplagt – leider müsst ihr da mit durch oder ihr überlest den Text einfach.

Badewannenlift

Ich habe selten so einen mauligen und laut brüllenden Handwerker erlebt wie den, der meinen Lift angebaut hat.

Ich sage und zeige ihm VOR dem Anbau genau, an welche Stelle er soll, da ich ja schon lange mit einer Badewannenauflage geduscht habe und weiß, wo ich sitzen muss, um die Duschstrahlen bequem zu genießen.

Nach seiner Auffassung würde ich dann (in dieser superkleinen Badewanne) nach hinten kippen, wenn ich den Sitz nach unten fahre. Ich müsste ihm quittieren, dass ich es auf eigenen Wunsch so weit vorn haben wollte – wozu ich gern bereit war.

Ich lasse ihn arbeiten und gehe aus dem Bad … großer Fehler, sehr großer Fehler, riesengroßer Fehler. Ich komme wieder rein, die vier Löcher für die Aufhängung an den Fliesen sind gebohrt und vielleicht sogar auch die drei im Fußboden. Zwischendurch gab es den Krach mit den Mitbewohnern, die sich aufregten, dass ich werktags um 10.30 Uhr einen Handwerker bei ihnen unangemeldet sieben Löcher bohren ließ. –

Mir bietet sich folgendes Bild:

Sicher sind 5 cm Verschiebung nach vorn keine Welt – aber ich hätte die Duschstrahlen für meinen Rücken um 5 cm früher erreicht.

Er bot sich (großzügig) an, das Gerät noch einmal zu versetzen, aber erstens wollte ich aus meinen Fliesen keinen Schweizer Käse machen und zweitens ging auch mir sowohl dieser Handwerker als auch der Krach auf die Nerven – ich wollte beides so schnell wie möglich los sein.

Also lebe ich jetzt mit diesem schlecht-laufenden System.

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Fußpflege

Meine Fußpflege-Besuchs-Karriere ist erst ein reichliches Jahr alt, um genau zu sein, 15 Monate, und schon so viele Fußpflegerinnen „verschlissen“ – allerdings vollkommen unschuldig daran.

Die erste brachte dieses Ergebnis und durfte nicht länger an meinen Nägeln schneiden – was auch verständlich ist.

Die zweite hat ihre Arbeit hervorragend gemacht, war dementsprechend teuer. Doch das größere Problem war, dass sie fast am anderen Ende der Stadt wohnte und noch dreimal schwerhöriger war als ich. Das wäre bei Terminabsagen kein Problem, wenn sie am Telefon was verstanden hätte oder ich ihr hätte mailen können, denn ein Fax habe ich nicht. – Und deswegen habe ich mich leider davon abhalten lassen, weiter ihr meine Füße anzuvertrauen – und hier greift die Überschrift.

Denn dann kamen eine dritte und eine vierte. Für letztere hätte ich mich erwärmen können, aber die hat leider gekündigt. Und jetzt hängen meine Füße wieder in der Luft. – Um mich herum ist alles überlastet, überfüllt, überteuert. – Es wird sich finden.

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An dem „Drama“ mit den Rauchmeldern habe ich keine Aktie. – Uns wurde in der Versammlung mitgeteilt, dass sie Pflicht sind und außer Küche und Bad in jedem Raum angebaut werden.

Wahrscheinlich wurden aus Sparsamkeitsgründen die billigsten, aber auch hässlichsten ausgewählt. Das sind nicht die, die ich hier fotografiert habe, sondern dickere, größere und auffälligere. Jeder hat sich darüber aufgeregt, weil bei der Versammlung keine verschiedenen Modelle gezeigt wurden, über die man hätte abstimmen können.

Mein Rauchmeldermonteur war so idiotisch, dass er gegen meinen besseren Rat das Ding im Flur in der Flucht der Küchentür anbrachte, so dass der erste kräftige Bratpfannenrauchdampf das Ding losgehen ließ. – Zum Glück konnte ich ihn umsetzen lassen, aber die Löcher in der Holzdecke bleiben und ich habe sie provisorisch abgedeckt.

Kaum ein paar Wochen an den Decken, bekommen wir alle die Nachricht, dass sie defekt oder unzuverlässig sind und ausgetauscht werden müssen.

Die Interimsdinger (s. Fotomontage) sind handlicher und hübscher – doch das sollte nicht ihre Hauptaufgabe sein.

Wenn wir irgendwann die reparierten Rauchmelder zurückbekommen, hoffe ich, dass alle Monteure die ursprünglich gebohrten Löcher wieder benutzen, nicht, dass ich eines Tages freien Durchblick zum Dach habe.

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Und jetzt kommt der richtige Bezug zur Überschrift.

Mein Geschirrspüler Miele war ca. 16 Jahre jung oder alt. Warum ich ihn gegen einen neuen eintauschen wollte, verstehe ich jetzt im Nachhinein nicht unbedingt – aber wenn Frau sich was in den Kopf setzt, dann macht sie das auch (sonst ist es ja zu langweilig, wenn nichts passiert).

Sie geht in einen Großmarkt und verlangt einen Bosch-Unterbaugeschirrspüler. Die Verkäuferin redet mit Menschen- und mit Engelszungen auf sie ein, dass sie einen ganz tollen verkaufen könnte, aber der ist von Bauknecht und ein freistehendes Gerät. Ihrer Meinung jedoch könnte er problemlos unter die Arbeitsplatte geschoben werden, wenn die Monteure einfach die Deckplatte abnehmen.

Die raffinierte Art, schmutzige Töpfe von ihren angetrockneten Resten zu befreien, hat mich dann überzeugt und ich habe ihn gekauft.

Die Miele habe ich bei eBay-Kleinanzeigen für ganz wenig Geld verkauft. Es widerstrebt mir, noch funktionierende Geräte dem Elektronikmüll zu übergeben.
Der Käufer musste sich seeeeeeeeeeeehr lange gedulden, da die neue ewig nicht geliefert wurde. – So hat er sie dann mitgenommen.

Doch jetzt beginnt das „Drama“ erst richtig. Die neue wird geliefert – und passt letztendlich nicht richtig in die Lücke. Wenn die Monteure nur eine skeptische Frage gestellt hätten, ob ich das so wollte, dass sie 5 cm vorsteht, dann hätte ich sie ihnen gleich wieder mitgegeben. Die beiden oberen Fotos in der Montage zeigen, wie sie bei geschlossener Tür übersteht.

Und dann kamen die zusätzlichen Macken. Das dreckige Glas habe ich nach einem normalen Waschprogramm so aus der Maschine geholt.

Den Tisch aus der Küche musste ich mit einem Spannriemen aus der Küche befördern. weil ich sonst nicht durch die Türen gekommen wäre.

Als er dann auch noch ganz mies getrocknet hat, reichte es mir und ich habe ihn reklamiert. Die Reklamation wurde problemlos anerkannt und am gestrigen Tag kam der neue – eine Bosch Einbaumaschine. Sie kam – blau verkleidet. Sie passt sehr viel besser in die Aussparung als die andere hinein. Wäre da an der Wand nicht diese unklug angebrachte Steckdose in halber Höhe, könnte sie noch 1,5 cm nach hinten geschoben werden. Aber der Monteur hat sich wirklich Mühe gegeben. – Als das Säuberungsprogramm durchgelaufen war, durfte ich ihr das blaue Kleidchen ausziehen – sie hat sich ganz schön gesträubt. – Und jetzt wird hoffentlich alles gut!!!!


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Im Leben der Clara H. passierte vor kurzem …

Ein Unglück kommt selten allein – und deswegen fange ich jetzt mit den negativen Sachen an.

Erschüttert hat mich, als ich auf meinem Handy folgende Meldung fand:

Anders herum hat mich dann wieder überrascht, dass der Herr Ösi Flugzeuge besitzt – und in diesen Flugzeugen dann auch noch so viel Geld transportiert wird. – Irgendwie macht er im Blog immer so einen bescheidenen und sympathischen Eindruck – wie sich Frau doch täuschen kann 🙂 😉

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Eines Morgens wache ich auf – und nichts ist in meinem Mund so wie am Abend, als ich ins Bett ging. Aus welchem Grund das Zahnfleisch dick und geschwollen war, hat es mir nicht gesagt – auf jeden Fall hat es damit den Zahnersatz mächtig behindert und geärgert.

Da ich mir aber das Essen nicht völlig untersagen wollte, habe ich mit Kamistad geschmiert und geschmiert, bis alles betäubt war, bis ich wieder kauen konnte.

Dann ging ich zum Zahnarzt – und was der mir empfahl, kostet richtig Geld.

Er meinte, an meinen vier Implantaten wäre zu viel Plaque und ich müsste dringend was dagegen tun. Dieses „Dringend-was-tun“ kostet so um die 75,00 € herum. – Manche Leute geben ihr Geld im Theater oder im Kino aus – ich besuche stattdessen Apotheken und Sanitätshäuser – diese Branchen wollen ja auch leben 🙂

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Bildung kann nie schaden – und auch zu Zeiten von Wikipedia konnte ich an diesem „Angebot“ nicht vorbei gehen. Eine Bewohnerin aus dem Haus zieht in eine Wohnung mit Betreuung und muss sich verkleinern. Deswegen hat sie diese Bildbände (in doppelter Hinsicht „Bild“) aussortiert. Mir gefielen sie und ich habe sie erst einmal mitgenommen.

Natürlich habe ich mir zuerst „Mensch und Körper“ vorgenommen. Das war gar kein Bildzeitungsniveau, was die mir über Blutdruck und alles andere, was vorn mit Blut- anfängt, erzählt haben. Ich bin nicht dümmer geworden 🙂

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Vor kurzem hat eine Bekannte eine Ausstellung eröffnet und dazu eingeladen. Vor längerer Zeit hatte ich mich mal in ein stark lilalastiges Bild verguckt, was ich dann aber aus verschiedenen Gründen (auch finanzielle, aber auch wegen fehlendem Platz an der Wand) nicht gekauft habe.

Dieses Mal fiel mein Blick auf ein in Grüntönen gehaltenes Bild, schließlich habe ich ja einen „grünen Salon“. Ich habe mal eine primitive Collage versucht und mich eben so schnell entschlossen, meine Fächer an der Wand zu behalten.

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Über Lila habe ich schon lange nichts gesagt. Vor Jahren habe ich (spätestens) an der Reaktion meines Malers gemerkt, dass Männer lila nicht leiden können – aber unter den Frauen bin ich nicht vollkommen allein.

Ich wusste gar nicht, dass ich für Luxus stehe 🙂 😉

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Und jetzt zum Abschluss noch ein politisches Foto. Die Zeit der Plakate hat ja wieder angefangen. Dieses Geld könnte man wirklich und wahrhaftig für sinnvollere Dinge verwenden, denn es ist festgestellt, dass diese bunten Bilder und dummen Sprüche das Wahlergebnis nur minimal beeinflussen.

Interessanter Weise sind die AfD-Plakate alle so hoch angebracht, dass sie keiner erreichen kann und somit weder bemalen, bespucken oder abreißen kann. – Sie sind sich wohl der Volkssympathie doch nicht so sicher, die Herren und Damen GaulandHöckeWeidelStorchMeuthen.

Auch dieses Mal bin ich in zwei Tagen wieder da!

 


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Eile mit Weile ….

… oder irgendein anderes dummes Sprichwort, was erklären könnte, warum ich so lange nichts geschrieben habe.

Nicht dass jemand denkt, ich will heute hier das Wort zum Sonntag schreiben. Mit Nichten und auch nicht mit Neffen – aber jetzt ist mein Mitteilungsdrang größer als mein Erholungsdrang. Der 13. wäre als Wiedererscheinungstag natürlich besser, denn nicht umsonst ist die 13 meine Lieblingszahl – aber ihr müsst jetzt mit der 14 vorlieb nehmen.

Am Anfang zwei Situationen, damit ihr nachempfinden könnt, wie viel Knete zur Zeit in meinem Kopf ist. So blöd wie es sich anhört, momentan geht FAST alles schief, dementsprechend springe ich im Karree.

Um den Blutdruck mal auszuklammern aus den schief-gehenden-Dingen, er dümpelt im April von minimal 125 zu 74 bis maximal 172 zu 64 – das alles natürlich bei voller Dosis Medizin. – Doch jetzt zu den zwei „Ereignissen“

Da haben mindestens 3 Schutzengel aufgepasst

Ich fahre mit dem Bus zum Britzer Garten.

Direkt an der Haltestelle ist ein Eisladen, wo ich mir eine Kugel Eis kaufen will. Upps – mein Rucksack mit Geld, Ausweisen, Fahrkarte, Fotoapparat, Handy und Tolino-eBookreader ist im Bus geblieben – nur der Wohnungsschlüssel steckt in der Jackentasche. (Das mit dem Gedanken ans Eis war Aufgabe des ersten Schutzengels!)

Mit schreckgeweiteten Augen drehe ich mich um und sehe den Bus wenige Meter weiter an der vom zweiten Schutzengel auf rot gestellten Ampel warten.

Der dritte brachte mich auf seinen Schwingen an die Tür, ließ mich wie eine Irre an die Fahrertür gestikulierend klopfen, so dass der Fahrer wirklich noch einmal geöffnet hat. Und siehe da, es war wirklich der richtige Bus und mein Rucksack stand noch da.

Und hier passt noch nicht mal das Sprichwort: „Das Glück ist mit die Doofen!“

Aus dem Britzer Garten habe ich noch einige Fotos mitgebracht. Dieser tolle Kletterbaum wird zu wärmeren Zeiten rege von den Kindern genutzt.

Die nächste Fotomontage ist für Corinna. Sie hat mich nämlich mit ihren Fotos über blühende Rhododendronbüsche erstaunt. Da musste ich ihr doch gleich zeigen, dass der Britzer Garten um Ewigkeiten hinterher hinkt. – Na gut, jetzt sind die Fotos schon ein paar Tage alt und vielleicht haben sich jetzt inzwischen die Knospen auch schon geöffnet.

Und jetzt weiter zu dem Kraut-und-Rüben-Salat in meinem Kopf!

Kalendergenaues Tageswissen ist nicht immer meins!

Dafür war hier keinerlei Schutzengeleinsatz notwendig.
Ein Tag voller Ärger liegt hinter mir. Ich denke, ich kann mich beim Doppelkopfspielen ablenken und warte auf den Bus. Ich sah den vorhergehenden noch abfahren. Zwanzig Minuten bis zum nächsten sind mir bei dieser Kälte zu lange. Also laufe ich zu einer Freundin in der Nähe, um mich dort an einem Kaffee zu wärmen und mit ihr meinen Ärger mit dem Installateur zu besprechen. So nebenbei lasse ich verlauten: „Ich lasse heute Doppelkopf ausfallen, ist ja eh schon viel zu spät!“ Und darauf sie: „Aber du weißt schon, dass heute erst Mittwoch ist und du immer am Donnerstag spielen gehst!“

Manche Leute merken sich sogar die Termine anderer Leute – ich noch nicht mal meine eigenen 🙂 😉

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Tja, was ist so in der Zeit noch passiert?

Da meine erste Linse aus Dusseligkeit einer Augenärztin und Raffgier der operierenden Ärzte schon 2007 getauscht wurde, konnte jetzt vor kurzem die neue nicht mit Sonnenschutzfilter ausgestattet sein – der Unterschied wäre zu störend (lt. Aussage des Arztes).

Deswegen bin ich wahnsinnig blendempfindlich und habe mir jetzt eine phototrope Brille (selbsteinfärbend bei Sonne) beschafft, weil mich das Wechseln zu sehr nervt). Der Optiker, der bei dem „Mann mit dem Fiel vorn) arbeitet, ist nicht nur wegen seines Loriotnamens Lindemann zu meinem absoluten Liebling geworden.

Ansonsten – für die Fassadenisolierung, die wieder angefangen hat, hätte ich diese tolle Brille nicht gebraucht. Aber meine Häuserfront kommt erst später dran – bei mir sind nur Küchen- und Badfenster betroffen. Im Bad muss ich dann aufpassen, ich habe KEIN Riffelglas im Fenster.

Damit ich euch nicht überlaste mit Informationen, nur noch eine Sache. – Mein erst in diesem Jahr gekaufter Tolino (eBookReader) hat die Hufe gehoben. Er hat mich zu einem Update aufgefordert – und danach war er zu bequem, die Seiten umzublättern.

Ich habe ihn reklamiert und einen neuen bekommen. Das Einrichten der Passwörter und verlinkten Seiten hat etwas gedauert, war aber machbar. – Ich hoffe, das passiert jetzt nicht gleich wieder.

So – das waren jetzt die positiven Sachen, die ich erlebt habe. – Die etwas weniger positiven kommen später.

Übermorgen bin ich schon wieder hier.

 


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KLEINE Erfolge steigen am Horizont auf

Bewusst weiß ich seit Anfang Februar davon, dass mein Blutdruck noch schneller ist als ich und vor allem höher wohnt – nämlich in einer der oberen Etagen eines Hochhauses – so wie wir damals in der Fischerinsel – in der 16. Etage.

Zum Glück hat das damals noch nicht abgefärbt – aber dafür kam es jetzt mit geballter Kraft.

Was habe ich bisher erreicht? Ich bin fast zum salzlosen Vegetarier mit ganz viel Obst, eben so viel Gemüse, Vollkornbrot, Haferflocken und (ekligen) Sojaprodukten geworden. Mein Bauchumfang und mein Gewicht danken es mir – von 74 auf 70 und der Bauchumfang ist zwar immer noch zu groß, aber immerhin 5 cm geschrumpft.

Heute ist mein HNO-Termin. Ich hoffe, dass er mich zum Pneumologen (Pulmologen) überweist, damit ich eine Schlafapnoe als Ursache für den Hochdruck ausschließen kann. – Und was der „übereifrige“ Hausarzt am 25. festlegen wird, davon lasse ich mich überraschen.

Und jetzt kommt wieder Aufgewärmtes von Facebook. Ich habe momentan nicht die Kraft, hier viel neue Sachen einzustellen – irgendwie bin ich blockiert.

Am 11. März schrieb ich dort:

Das war heute nicht mein Tag
Früh über 30 Minuten in der Warteschlange gehangen, um beim HNO-Arzt einen Termin zu bekommen.
Dann wollte ich meine Brille abholen, bei der schon zweimal die Gläser gewechselt wurden. Und heute waren total falsche Gläser drin, ich konnte auf der anderen Straßenseite noch nicht einmal die großen Geschäftsüberschriften lesen. Ich hatte die Faxen satt und habe sie zurückgegeben
Und als Tagesabschluss gab es diese Blutdruckwerte, obwohl ich schon alles tue, um davon wegzukommen.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Bild könnte enthalten: 1 Person, Brille und Nahaufnahme
Bild könnte enthalten: Text
Da ja mein Tagespensum 10.000 Schritte sind, bin ich zur HNO-Praxis gelaufen. Bei einem meiner „Wanderungen“ sind mir diese zwei Heißblüter aufgefallen:

Nach dem heutigen Sturm kommt der Frühling, das hat man uns versprochen. Und wie ihr seht, in Berlin ist er in einigen Stadtteilen schon eingezogen.

Bild könnte enthalten: 1 Person
Am 15. März hatten in der Familie früher zwei Geburtstag, jetzt feiert nur noch einer.
Dieses wirklich süße und auch herzige Geschenk von 1,3 kg bekommt der Sohn zu seinem heutigen Geburtstag. Als Kind hat er schon immer Schokolade geliebt und sein Rekord waren wohl ca 100 Tafeln zu einem Geburtstag. Da hat er sich von allen nur Schokolade gewünscht. Na gut, heute ist es nicht mehr ganz so schlimm, aber ich denke , diese 13 Tafeln werden nicht sehr lange halten .
(Ich muss jetzt die Zahlen korrigieren. Der Sohn hat gesagt, es waren nur 20 gewünschte Tafeln und 23 hätte er bekommen)
Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Am 17. März schrieb ich:
CC (Clara Christine) hat sich noch ein weiteres C organisiert – für Interpretationen des dritten C bin ich offen
und hat heute ihre 10.000 Schritte auf einen Ritt im Britzer Garten hinter sich gebracht. Und was soll ich sagen, der Britzer Garten hat ihretwegen lila geflaggt.
Wo man hinguckte, blühten lila Krokusse. Na gut, für die, die nicht unbedingt lila wollen, gab es auch weiße und gelbe. Die Narzissen wollten den Krokussen von der Zahl her den Rang ablaufen.
Ich gönnte mir einen Cappuccino und war froh, dass diesmal der Feuerwehr Einsatz nicht mir galt.(Das Foto von den zwei Blaulichtwagen hielt ich für entbehrlich)
Als ich wieder zu Hause war, zeigte mein Tracker 10443 Schritte. Das sind bei meiner Schrittlänge ca. siebeneinhalb km.

Ich hätte ja gerne eine 9999 fotografiert, aber das ist recht schwierig. Bei 10.000 brummt es an meinem Handgelenk und auf dem Display erscheint ein kleiner Pokal. Das ist schon ein erhabenes Gefühl, wenn ich diese 10000 Schritte Tag für Tag geschafft habe.

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Zweimal Idealwerte erreicht:

8. März: 121 zu 61 bei 95 Ruhepuls und am 18. März: 121 zu 56 bei Ruhepuls von 65 – ich steigere mich

Geht doch!!!!

Wenn ich es weiter oben nicht geschafft habe, eine Schnapszahl festzuhalten – irgendwann ist es mir gelungen.

Ich habe euch doch von meinem teuren Päckchen erzählt, um das ich bei der Zustellung gebangt habe. Hier sind die 6 Monatsrationen:

Am 19. habe ich etwas „Schreckliches“ geträumt, was meinen Blutdruck ABSACKEN ließ – er brachte nur noch 114 aufs Display. Bei meiner eigenen Geburtstagsfeier keinen Kuchen und kein Eis für die Gäste da zu haben, lässt mir offenbar das Blut in den Adern gerinnen oder besser gefrieren.

Ihr könnt mich jetzt auf meinem Weg zum Obstsalat begleiten. Ihr seht, Clara mutiert zur „Körnerpickerin“ – ich sage Bescheid, wenn ich fliegen kann.

Zum Abschluss gibt es was anderes als Salat – nämlich Weidenkätzchen und …

Von den falschen Brillengläsern schrieb ich weiter oben. Vorgestern holte ich die neue bei Fiel***mann ab. Es gab zu der Gleitsichtbrille noch eine kostenlose Lesebrille dazu, die sich im Bett beim Lesen sehr bewährt. Eigenartiger Zufall: beide Gestelle sind lila, woran das bloß liegen mag. – Die erste ist die Gleitsichtbrille. Auf den Fotos kann man die Farbe nicht so gut sehen.