Claras Allerleiweltsgedanken


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Söhne sind nicht nur zum liebhaben gut …

… sie müssen manchmal auch hart arbeiten.

Für den jetzt folgenden „Arbeitseinsatz bei Muttern“ hat sich der Sohn einen der letzten Samstage ausgesucht, denn am Sonntag darf hier niemand zu laut husten, sonst könnte es schon Beschwerden geben. Manche von euch kennen noch den Begriff „NAW-Einsatz“, die anderen sollen googeln, wenn sie es wissen wollen.

Die DHL bestätigte, dass die richtigen Filter an diesem Samstag kommen – und das machten sie auch. Die sind so einfach anzubringen, das konnte sogar ich. (Was bitte ist daran 25,00 € wert? – Offenbar nur, dass sie für AEG bestimmt sind.)

Auf dem Plan standen die Befestigung der Leiste, die mir auf den Kopf bzw. ins Gesicht gefallen war, und das Anbringen der neuen Dunstabzugshaube. Wir dachten alle beide, dass nichts davon ein Problem werden könnte – doch:

Es irrt der Mensch, so lang er lebt.

Zuerst die Leiste – sie will und will nicht halten – er biegt die Befestigungsklammern auseinander, er „spricht“ mit der Leiste – am Ende haut er (wütend) einen längeren Nagel in das Ende, damit sie nicht mehr auf die Mutter fallen kann.

Doch jetzt zum Dunstabzugsprojekt. Ich arbeitete schon vor und löste, was zu lösen ging, und schraubte Schrauben heraus, die nicht gerätetragend waren.

Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih, so verdreckt wird die neue in paar Jahren auch aussehen. Diese Stellen hätte ich nie und nimmer putzen können, sie waren verdeckt.

 

Als der Sohn die alte herausgehoben hat,

guckte zumindest ich seeeeeeeeeeehr irritiert. Warum? Ich hatte irgendwie noch einen Schrankboden erwartet oder erhofft, denn ich hatte die Einbauanleitung gelesen. Dort stand, dass man in den Schrankboden mit einer Stichsäge die entsprechende Öffnung sägen soll.

Als zweite Befestigungsart wurde angeboten, dass man den Zwischenboden des Schranks nimmt und die Haube dort anschraubt oder anhängt. Das ging bei mir nur bedingt, da der Zwischenboden schon für den Abluftschlauch der alten gelocht war und mit einer neuen notwendigen Aussparung zu instabil geworden wäre.

Aus den Seitenwänden der Haube kommen „Krallen“ heraus, die irgendwo aufliegen müssen, damit die Dunstabzugshaube nicht nach unten auf den schönen neuen teuren Herd knallt. – Als alles fertig war, sah das dann so aus. Der Sohn wollte es NICHT so lassen, weil er sich dafür „geschämt“ hat, wie das aussieht – doch ich habe ganz heftig widersprochen. – Falls mich jemand von euch mal besuchen kommt, dürft ihr nicht darum bitten, dass ich diese Schranktür öffne – versprochen??? Zumindest nicht dann, wenn er und Lennie auch da sind. 🙂  – Vielleicht hänge ich noch einen ROTEN Lappen davor.

Hätte es die Aufhängung der alten Haube nicht gegeben, wäre guter Rat noch teurer teuer gewesen. Als erstes fuhren wir zum Baumarkt, um eine entsprechende Leiste zu kaufen und eine vernünftige Säge, die mir beim Umzug abhanden gekommen sein muss. – Vor dem Baumarkt gab es eine tolle Imbissbude, die uns wirklich mit exzellenten Pommes und einem riesigen Stück Fleisch mit gebratenen Zwiebeln versorgte.

Dann sah es so aus (gesungen): „Einmal links, einmal rechts, wenn’s dann passt, dann wär’s nichts Schlecht’s.“

Tat es aber aus irgendwelchen Gründen nicht und ich – zum Glück nicht der Sohn – wurde immer unruhiger. Ihr müsst das nicht, denn wenn es nicht geklappt hätte, würde ich hier nicht berichten.

Mit der tollen Säge erstellte er noch zwei Stützhölzer – dann durfte musste ich immer eine Seite unterstützend halten und plötzlich war es geschafft: Sie hing, leuchtete und pustete bzw. saugte – geht doch!!!!

Es dauerte ein wenig, bis ich begriff, dass die blauen Ränder der Alufilter nur Plastikschutz ist – und ich pulte die Plastikumhüllung ab.

Ob ich das als „Umhüllungskunst“ verkaufen kann? Christo hat mit „Verhüllungskunst Tausende nach Berlin gelockt, vielleicht locke ich wenigstens zwei neue LeserInnen an.

Und wenn ich schon mal auf der Leiter bin, habe ich gleich noch oben alles mit Alufolie ausgelegt, denn die dreckigen Abdeckplatten mussten endlich in den Müll.

Jetzt ist lange genug über so einen unwichtigen Schwachsinn geplaudert – hier nur noch zwei Fotos vom Endstand. Dass das Ding Energielabel D hat, finde ich schwach – aber zum Glück koche ich ja nicht so viel. Dort, wo die zwei Pfeile sind, flattern zwei halbrunde Deckelchen, weil die Luft dort herausströmt. Man könnte auch ein Abluftrohr anschließen, dann kommt die „gereinigte Stinkeluft “ oben aus der Schrankwand raus.

 

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Es gibt Dinge im Leben, … 1

… die finde ich schön, die brauche ich, über die freue ich mich.

Das ruft natürlich sofort die Vermutung herauf, dass es auch das ganze Gegenteil davon gibt – und Recht haben alle, die das denken, aussprechen oder vermuten.

Aber nach dem Motto des (immer) halb-vollen-Glases schreibe ich jetzt erst einmal von den schönen Dingen, denn nach acht Tagen Pause kann ich ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.

Der 15. August war für mich schon immer ein besonderer Tag im Leben, nicht nur für Maria, die angeblich an diesem Tag in den Himmel gefahren sein soll. Das war dann hoffentlich eine spektakulärere Aktion als meine Ballonfahrt in Marokko. Das der 1508 ein bedeutsamer Tag sein muss, habe ich in meiner Blogurl (versehentlich) festgeschrieben und in meiner Mailadresse bewusst kundgetan, denn 1508 ist eben nicht 0815.

Einen Tag davor bekam ich ein ganz besonderes Geschenk – es regnete – und das sogar ein wenig kräftiger und ausdauernder als sonst – aber dennoch nicht ausreichend. Da konnten sich die Brunnenfiguren am Wittenbergplatz mal in Regenwasser schönduschen.

Zu dieser Zeit hatte ich schon Besuch, lieben Besuch, nahen Besuch, lustigen Besuch. Eines dieser Besuchskinder/-jugendlicher verspürte eine gewisse Neigung zur Küche mit allen ihren Gerätschaften. Auf den ersten beiden Fotos werden die Zutaten für Tiramisu gerührt. 25 % der Menge wären schön und erfreulich und ausreichend gewesen – aber auf mich hört ja keiner. Am Ende half nur, mehrere Portionen einzufrieren. – Ich glaube dennoch, dass diese italienische Spezialität nicht die meine wird. – Anders war es schon mit der Lasagne. Das deutsche Rezept mit 1,5 Stunden Zubereitungszeit wurde verschmäht, weil da eben kein Knoblauch hineingehört. – Als wir nach mehr als 5 Stunden Wartezeit immer noch nichts bekamen, drohte die „Meuterei auf der Bounty“ gespielt zu werden.

Am Anreisetag mussten Schlafarrengements getroffen werden – ich hatte beide noch viel kleiner in Erinnerung. Ich hatte gedacht, dass das Mädchen noch auf das „Sofa-in-quer“ passen würde und der Junge dann das Besucherzimmer belegt. – Wie man auf dem ersten Foto sehen kann, ging das nicht – also wurde die Luftmatratze aufgepumpt. – Das Wohnzimmer war in der Nacht lüftungsfreie Zone, weil es bei 25° Außentemperatur hätte zu kalt werden können.

Als solche unwichtigen organisatorischen Fragen geklärt werden, konnte die Spielzeit beginnen. Das Angebot war vielfältig: Phase 10, Rummy Cub (Foto), Doppelkopf mit Dummy (als vierter Spieler), Macke mit 6 Würfeln und Minigolf mit Besuch. Leider ging es mir da schon nicht mehr gut, so dass ich nicht mitspielen konnte. Der Enkel hat es tatsächlich geschafft, den Bahnrekord einzustellen. 34 Punkte für 18 Bahnen ist tatsächlich eine tolle Leistung – ich hoffe, sie haben nicht geschummelt. (Für zwei Kinder/Schüler für eine Hin- und eine Rückfahrt 9,00 € zu bezahlen, lässt das erste Mal das Auto vermissen, denn es sind gerade mal 7 km bis zur Minigolfbahn)

 

Tja, und dann gab es Geschenke, schöne, die mir alle gefielen. Als allererstes ein Geburtstagskuchen, gebacken und verziert vom Enkel.

Und dazu passend vom Sohn mit Freundin einen Orchideentopf, natürlich in meiner Farbe, und das Geld für die erste Ballonfahrt.

Aber einige Tage vorher gab es eine riesige Herausforderung für mich – ich bekam mehr als drei Tage vorher ein Päckchen, in dem lauter Geburtstagsgeschenke sein sollten – und ich durfte das nicht kontrollieren. Na klar durfte ich, aber erst am 15. Ihr dürft jetzt alle raten und schätzen, ob ich das geschafft habe. – Die anderen Fotos mit dem roten Windlicht und dem lila Elefanten habe ich mit dem Handy fotografiert und da lässt die Qualität sehr zu wünschen übrig – das überlasse ich jetzt eurer Phantasie. – Von dem leckeren Konfekt ist noch etwas da, obwohl es wunderbar auf der Zunge schmilzt. – Das große lila Tuch bewahrt meine nackten Beine davor, sich auf dem kratzigen Bürostuhl wund zu sitzen 🙂 😉

 


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Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

Langleser wissen: Am 15. März gibt es hier – generationenübergreifend – zwei Geburtstagskinder in der Familie: Sohn und Mutter. Die Fotos vom Sohn sind (leider) nicht ganz aktuell – die von der Mama aber auch nicht.

Das, was mein Sohn AUF dem Kopf hat, ähnelt den beiden ersten Fotos. – Das, was er IM Kopf hat, ist so vielseitig und gut, dass es hier auf kein Foto passen würde.

Früher musste der Sohn manchmal seinen Geburtstag etwas hintenan stellen, weil die Oma Vorrang hatte. Seit 2014 ist das anders. Es wäre heute der 103. Geburtstag – doch schon den 100. „wollte“ sie nicht mehr mit uns feiern.

 

Das Mund-auf-schnapp-atmende-munter-in-die-Fotografenwelt-schauende Kind auf ihrem Arm bin ich, denn ein anderes Baby und Kleinkind hat es leider nie gegeben.


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Einmal A*L*D*I , heißt nicht …

… immer ALDI, doch heute noch einmal, aber nicht nur

Ach Clara, was ist das wieder für eine konfuse Überschrift – bist du nicht ausgeschlafen? Bist du zu müde zum Schreiben und solltest längst im Bett liegen? – Egal – wer C(lara) sagt, muss auch A(ldi) sagen. 🙂 oder umgekehrt.

In Preisbereichen unter 5,00 € kann ich manchmal ganz großzügig mit dem Kaufen sein.

Mein Waschbeckenstöpsel war nicht nur unschön, er war einfach schon schlimm „abgebraucht“. Dann gab es beim großen A-Discounter Stöpsel in 8 Designs – fast alle hätten mir gefallen, aber nicht alle hätten mir in meinem Bad gefallen.

Nachdem ich die kurze „Dummphase“ überwunden hatte und merkte, dass ich die untere Schraube genau auf die benötigte Höhe einstellen kann, behielt ich zwei. – Jetzt macht das Zahnpastaspucken ins Becken gleich noch einmal so viel Freude. Im Bad gibt es ja so vieles in Grün.

Und der zweite passt sich dem maritimen Ambiente im Bad an. Für das Waschbecken fand ich ihn weniger geeignet, also wurde er in die Dekoration verbannt.

Hätte ich meinen „geliebten“ A-Discounter nicht gleich um die Ecke, könnte ich euch jetzt nicht das Foto meiner rotblühenden Überlauf-Brems-Blume einstellen.

Tja, was ist noch so alles Un-Interessantes bei mir passiert. – Da ich ja vor längeren Zeiten ein sehr bevorzugtes Beklaut-Werden-Opfer war, bin ich bei Gelddingen sehr vorsichtig geworden.

Ich brauchte meine Visacard – und fand sie nicht, nirgendwo, wo ich sonst solche Wertvolldinge aufbewahre. Und ruhig und gelassen bleiben – das war noch nie mein Ding – und wird es für die restlichen Jahre meines Daseins auch nicht werden.

Also sofort bei der DIBA angerufen und sie sperren lassen. – Ich schwöre euch, eine halbe Stunde später fand ich sie und wollte die Sperre aufheben lassen. Das geht nicht – einmal gesperrt = immer gesperrt.

Also Löwe ade! Ich weiß gar nicht, ob die Bank die Karten nach Tierkreiszeichen vergibt???? *grins* – Oder ob das Hamburger Musical „König der Löwen“ die Visakartenherstellung sponsert?

Zuerst wollte ich keine neue mehr haben, doch dann fiel mir ein, dass ich für Marokko dringend eine benötige. – Mal sehen, welchem Tierkreiszeichen mich die Bank mit der nächsten Karte zuordnet?

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Das nächste Foto könnt ihr „Willensstärke-Test“ oder auch „Produkttest“ nennen. Das Experiment mit den verklebten Dosen wurde abgebrochen – es fehlte die „Powermotivation“ bitte beide Wortbestände in neudenglisch aussprechen.

„Produkttest“ deswegen, weil ich ja alles reichlichst mit dem Klebeband aus dem Geschäft meines Sohnes zugeklebt habe. – Als ich das Band entfernen wollte, habe ich unfein wie eine „Droschkenkutscherin“ geflucht – denn überall blieben Klebereste, die ich im Schweiße meines Angesichtes entfernen musste. – Das hat sicherlich einige Kalorien gekostet.


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Es war einmal eine Fee …

… so oder so ähnlich fangen manche Märchen an.

Doch mein „Märchen“ fängt anders an, und zwar:

Es gibt noch immer eine gute Fee – und zwar im kleinen B.

Was SIE an MIR für einen Narren gefressen hat, kann ich nur manchmal nachvollziehen – aber ich kann immer bemerken, dass sie ihr Feenauge auf mir ruhen lässt. Und sie ist die Feenfrau, die am konsequentesten mein Lilaregal im LilaClarazimmer mit Lilaschnuckeligkeiten belebt und bestückt hat.

Der Postbote brachte ein kleines Päckchen mit ihrer typischen Feenhandschrift darauf. Besonders erstaunte mich daran, dass es aus Zeitgründen erst für die Zeit nach Weihnachten angekündigt war. Doch Feen haben eine wunderbare Nase, auch für kleine Kümmernisse. Und wenn schon aus Gegenden, wo es sehr gewünscht ist, in diesem und im vorigen Jahr auch schon kein Zeichen der Liebe und Verbundenheit durch den Äther flatterte, da ist sie in die Bresche gesprungen. Und sie hat ihre Sache vorzüglich gemacht.

Wie immer ist alles im Päckchen noch einmal in Weihnachtspapier/-servietten eingepackt und damit meinen neugierigen wissbegierigen Augen nicht zugängig. Nur die beidseitig eng beschriebene Karte mit ihren lieben Worten erschloss sich mir.

Und dann fing es an. Der kleine lila „Zweizahn“ bewirbt sich bei mir um einen Job als Fingernagelbürste. Ich habe ihn sofort eingestellt, weil die anderen Bürsten immer so groß sind.

Als ich ihm seinen neuen Arbeitsplatz zeigte, grunzte er vor Begeisterung.

 

Ob der (lila) Traumfänger ebenfalls so glücklich ist, zu mir gekommen zu sein, bin ich mir noch nicht so sicher. In der Regel ist es so gedacht, dass die Traumfänger den/die SchläferIn vor bösen Träumen bewahren sollen, die sie in ihrem Netz fangen. Doch was machen sie mit solchen Leuten, die nicht träumen oder sich zumindest so gut wie nie an Träume erinnern? – Mal sehen, was er sich einfallen lässt. Zumindest habe ich ihn an meinem Bettkopfende angebracht vor dem Fenster, so dass er den Ein- und Ausflug der Träume gut überwachen kann.

Doch noch immer waren Dinge in Weihnachsservietten eingehüllt. Ich wählte zuerst das größere und schwerere Dingens – – – und lachte schallend. Die Fee hat die KAMPF-CLARA gezeigt. Na gut, eine Pumpgun würde ich nicht gleich nehmen, aber kämpfen immer. Wahrscheinlich habe ich beim Fotografieren noch gelacht, so dass es mittelprächtig verwackelt ist. Nehmt es hin!

Das letzte war dann eine lila Kerze im Glas, die am Abend noch eine große Schwester bekam. Ich glaube, meine überall hinausgetrötete LILALIEBE macht das Aussuchen von Geschenken manchmal leichter. Ich bekam sie von des Sohnes Freud- und Leidgefährtin, die sowohl für den großen Mann als auch den kleinen Hund ein liebevolles Herz hat. Und ich bekam nicht nur eine Kerze – nein, auch einen großen Sack eine große Tüte selbst kreierte Kekse – hier ohne Foto geblieben.

 

Ich finde, sowohl die Große auf ihrem eleganten Schieferuntersetzer als auch die Kleine machen sich im Umfeld der lilagefleckten Vase als auch neben dem Froschkönig sehr gut.

Ich hatte die Große kaum eine Stunde aus dem Auge gelassen, da hat sie schon Junge bekommen – aber die habe ich alle weggenommen, weil ich denke, frau soll es auch mit lila nicht übertreiben – obwohl, damit kann man eigentlich gar nicht übertreiben. (Widerspruch wird abgeschmettert!)

Können Feen eigentlich auch fliegen? Dann hättest du es doch selbst über Berlin-Marienfelde im R-T-D und meinem Balkon abwerfen können. Vielleicht warst du es ja auch, aber ich war beim Empfang nicht zu Haus.

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Doch der Heiligabend brachte noch andere freudige Sachen. Das Phantasiewunder Mallybeau hat mir eine Collage zusammen“gebaut“, die an mein Herz gerührt hat. Und das ganz allein für mich – wie schön!

Jetzt kann ich also testen, wie leicht oder schwer es ist, Queen zu sein.

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Dann war ich mal kurz fleißig, um Salat zu machen, den ich zum Abendessen zusteuern wollte. Hat allen geschmeckt und es gab zwei Fraktionen: Die Mit- und die Ohne-Rosinen-Fraktion. Ich bin in der „Mit-“ – Und mein Leckermaulschüsselchen hat sich gefreut, dass es auch noch was aufbewahren durfte.

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Ich warne euch jetzt alle – LILA kann ansteckend sein, in den verschiedensten Arten und Weisen – und wenn man nur einfach versucht ist, einen Bettbezug zu kaufen und zu verschenken, nur weil er einen dicken lila Anteil hat. – Nun hatte ich Glück, ich wurde von meinen lieben Nachbarn beschenkt und musste keinerlei Angst haben, mit der Lilaseuche infiziert zu werden. – Manchmal hat es auch Vorteile, wenn man schon „angesteckt“ ist.

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Und nun noch zum Heiligabend. Mein Sohn, dessen total renovierte und neu bestückte Wohnung ich zuerst besah, nahm mich mit nach Blankenburg. Dort erwartete den Sohn eine liebende Freundin und uns beide zwei rührende Küchenfeen, die ein zauberhaftes Abendessen mit Rote-Beete-Suppe, Klößen, Rotkohl, Rosenkohl, zwei Enten und Lecker-Sauce mit einem anschließenden Nachtisch zauberten. Lenny war der King und wurde verwöhnt von Hacke bis Nacke. Erst bekam er Riesenportion aus einer Schüssel. Nach ca. 2 Minuten wurde gerade noch die leere Schüssel ausgeleckt. Und kurz danach ging er mit „hungrigen“ großen Augen von Person zu Person, um noch was zu erbetteln. Er sah ungefähr so aus.

Und jetzt wünsche ich euch allen noch einen schönen zweiten Feiertag.


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„Bastelarbeit“ der anderen Art

Vor noch nicht langer Zeit misslang fast alles, was ich in die Hand nahm. Woran das lag, kann ich nicht sagen – vielleicht haben die Schmerzen im Bein meinen gesamten Verstand vernebelt.

Doch jetzt geht es mit Riesenschritten wieder bergan, es kommen sehr viele gute Dinge, nicht nur der Nikolaussack.

Von der Staatsanwaltschaft habe ich Bescheid bekommen, dass es kein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung bei dem Autounfall geben wird. Uff … Stein gerollt … großer Stein. Und der Herr Polizeipräsident schrieb mir, dass er gern 35,00 € für die Ordnungswidrigkeit haben möchte, dass ich einem anderen Auto den Popo „geküsst“ habe. Sofort und gleich am selben Tag noch überwiesen – bevor er es sich anders überlegt und mehr haben will 🙂 . – Und das Leben ohne Auto ist weniger schlimm als ich befürchtete.

Einfügung: Ahnte ich es doch, dass der Herr Polizeipräsident mehr Geld von mir will. Ich bekam eine Aufforderung, 15.00 € für falsches Parken zu bezahlen. Der einzige „Haken“ daran war, dass das 10 Tage nach meinem Unfall und 7 Tage nach dem Autoverkauf stattgefunden hat. – Ich war knickerig und habe nichts überwiesen.

Ich hatte doch von dem Mikrofon erzählt, dass ich mir beim Akustiker gekauft hatte, damit ich Nuschler und Schnellsprecher eventuell besser verstehe. Zu meiner großen Freude bezahlte es mein Sohn, weil er auch die Hauptperson ist, für die ich es brauche. –

Eines Tages wollte ich es einsetzen und suchte es wie eine Bekloppte. Mir fiel ein, dass ich es in der oberen Jackentasche meiner roten Jacke verstaut hatte. Das Pech war nur, dass die Jacke zwischenzeitlich 2 Stunden durch die Wachmaschine gejagt worden war. – Das Mikrofon sagte natürlich KEINEN Piep mehr. – Und jetzt die gute Nachricht: Die Herstellerfirma hat es auf Garantie repariert und ich muss nichts bezahlen. Da bekommt aber der Akustiker einen Schein in sein Trinkgeldschwein.

Das nächste Missgeschick ging dann auch wieder besser aus als zuerst angenommen.

Nach über zwei Jahren waren die fast weißen Bezüge der Stühle waschmaschinenreif. Dieses Mal kein Mikrofonschaden, sondern ein Einlaufschaden. Laut eingenähtem Waschzettel waren 40° erlaubt –

ich nahm nach meiner Meinung sogar nur 30° – und dennoch passten die Bezüge nicht mehr auf die Kissen grrrrhhhhh!

Die Besuche bei Polsterfirmen waren ziemlich deprimierend, die Stoffe sollten ca. 100,00 € pro Meter kosten. Doch da ich keine Thronsessel beziehen wollte, ging ich zu einem anderen. Der suchte einen Rest raus und wollte insgesamt 120,00 € für die drei Stuhlsitze haben. Der Stoff wird nur getackert und es ist keine aufwändige Arbeit.

Der Stoff passte von der Farbe her nicht zu den zwei Tischdecken, die ich immer verwende, also wurde auch das verworfen. – Auf dem (türkischen) Stoffmarkt am Maybachufer gibt es Stoffe über Stoffe. Den ich genommen habe, hat 10,00 € pro Meter gekostet. Die Eigentümerin des Stoffstandes bot mir an, dass auch das Beziehen gemacht werden konnte. Mit 60,00 € war ich dabei. Ich hätte bestimmt handeln können, aber das liegt mir so überhaupt nicht.

Und wenn jetzt Kissen beziehen, dann gleich richtig. Ich habe noch Stoff nachgekauft und beziehe noch zwei andere Kissten. Leider fehlt mir dafür meine Nähmaschine sehr – sie steht jetzt beim Sohn im Geschäft – dort kann ich ja auch hingehen, Lenny freut sich immer sehr, wenn ich ihn besuche.


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Mal was anderes als basteln –

Sonst denkt noch jemand, ich mache nichts anderes mehr

So langsam kann man wirklich sagen, Weihnachten steht vor der Tür, denn wir gehen (stramm) auf den dritten Adventssonntag zu. Um es symbolisch mit meinen Wohnverhältnissen auszudrücken, müsste ich sagen, das Weihnachtsfest ist bereits mit dem Fahrstuhl hier oben angekommen. Jetzt muss es noch – mit oder ohne Geschenke, 8 Stufen nach oben steigen. Das wäre für mich noch die Möglichkeit, ihm die Tür vor der Nase zuzuknallenmachen.

Irgendwo sah ich einen süßen, pudelwarmen Schlafanzug mit Herzgesicht und musste sofort an meine Enkeltochter denken. Er brauchte für die Anreise sehr lange – wahrscheinlich wurde er nicht in Deutschland produziert. Als er kam, habe ich ihn für gut und für einpackwürdig befunden. – Da zwei Schlafanzüge von mir den Weg alles Irdischen gegangen sind, habe ich mich auch um einen warmen bemüht, denn ich werde immer mehr zur Frostbeule. Wenn auch oben rosa, so wurde er doch für gut befunden. Aber noch besser ist die Thermounterwäsche, dieses Mal oben fliederfarbig oder pink oder abgeändertes lila. Obwohl, wenn ich so richtig überlege, haut doch die Klimakatastrophe immer mehr zu, und wir reden viel mehr über Erderwärmung als über Erdunterkühlung. Vielleicht hätte ich mir lieber ein Flatterhemd kaufen sollen, falls ihr noch wisst, was ich meine. Wenn nicht, könnt ihr z.B. „Flatterhemd DDR“ googeln.

Die allerbeste Art sind wohl Geldgeschenke nicht – doch ich denke immer, ehe ich Sachen kaufe, die nachher umgetauscht oder weggeworfen werden, dann überlasse ich es lieber den Beschenkten, diesen Blumenstrauß meistbietend zu verhökern.

Und jetzt wünsche ich euch noch gute Tage bis zu den Tagen, wo besonders viel gegessen, weniger gebetet, manchmal auch gestritten aber hoffentlich besonders viel gefreut wird. – Ihr seht, ich habe mit der Menge der Kerzen vorgesorgt – ich lasse mir doch nicht vorschreiben, dass es nur 4 Adventssonntage gibt, dieses mal nur mit 21 Tagen. Nenene!