Claras Allerleiweltsgedanken


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Sogar Clara lernt aus Erfahrungen!!!

Ihr wisst alle noch, wie ich gejammert habe, als ich die zwar alte, aber immer noch gut funktionierende Geschirrspülmaschine Miele für „Pfennige“, oder besser für wenige Cents verschleudert habe. Es war nur gerecht, dass ich danach mit so viel Technikmüll bestraft wurde.

Und um ein Haar wäre ich beinahe erneut in so eine Neukauffalle getappt. Aber noch rechtzeitig Verstand eingeschaltet, haha!

Meine Mama – Gott behandle sie gut! – hat sich Anfang dieses Jahrtausends, also ca. 2003, in ihrer neuen Berliner Wohnung einen Fernsehsessel gekauft. Als sie dann 2007 in das erste und 2012 in das andere Pflegeheim kam, wanderte der Sessel immer mit und war stets ihr Lieblingsplatz. – Übrigens entdecke ich gerade selbst, dass ich meine Lilaliebe offenbar geerbt habe.

Als sie dann 2013 starb, wollte ich den Sessel eigentlich im Heim verschenken. Die Zimmer waren allerdings in diesem Zeim sehr, sehr klein und der Sessel nimmt ausgezogen doch einen großen Platz ein. Lange Rede, gar kein Sinn: Niemand wollte ihn, also hat mein Sohn zusammen mit einem Freund das Monster zu mir die drei Etagen hochgeschleppt. Und ich sage euch, der muss sehr schwer sein.

2015 beim nächsten Umzug mussten die Männer ihn nur noch 8 Stufen hochtragen. Und so ist er in Funktion:

Und dieses „Prachtstück“ wollte ich gegen einen Fernsehsessel in schwarzem Kunstleder mit Massage- und Rückenheizfunktion, mit 2 Getränkehaltern in den Armlehnen und mit einem USB-Anschluss eintauschen.

https://www.amazon.de/gp/product/B07L4LNZXV?pf_rd_p=671e72bc-8864-4ab6-8ef7-60da5d6ead8c&pf_rd_r=R151NBXWW71SCR5E95ST

Wenn ich so lese, was der alles hat, kann ich nicht garantieren, dass ich doch nicht noch schwach werde.


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Himmelfahrt – Himmelhoch – Himmelwärts

Und was soll das bitteschön wieder bedeuten?

  1. Der Begriff „Himmelfahrt“ wurde mir mehr oder weniger in die Wiege gelegt. Wer als Tochter eines kreuzkatholischen Ehepaares im katholischen Bayern an einem 15. August geboren wurde, musste einfach das Fest „Mariä Himmelfahrt“ mitbekommen. Leider hatte ich wenige Monate später im atheistischen Sachsen und später Preußen nichts mehr davon – doch ich habe es überlebt.
  2. Meinen Netznamen „Clara Himmelhoch“ habe ich mir spätestens 2010 geholt. Ursprünglich fehlte der Vorname und ich hieß nur Himmelhoch. Das gefiel mir nicht so und ich ergänzte ganz schnell die Clara – UND DAS WAR AUCH GUT SO!
  3. Aber was hat es mit dem Begriff „Himmelwärts“ auf sich – den muss ich mir offenbar schwer verdienen. Wie??? Das schreibe ich euch gleich.

Wir waren ja mal eine Familie, die aus Vater, Mutter, Kind 1 (Tochter) und Kind 2 (Sohn) bestand. Als Erbgut vom Vater hatten beide Kinder diese himmelwärts strebende, Atemluft fördernde Nasenform mitbekommen, was ich euch gleich und sofort beweise.

Die Erbgutträger Papa und Mama: Bei mir kann man in kein Nasenloch hineinsehen

Kind 1 dieser beiden unterschiedlichen Nasenträger:

Auch Kind 2 hat sich für die Nasenform des Papas entschieden: Bei ihm ist diese sogenannte „Steckkontaktnase“ (erinnerte mich immer an eine Steckdose oder ????) sogar noch deutliche ausgeprägt.

So, und jetzt hat ein Hals-Nasen-Ohrenarzt nicht etwa gesagt, er will mich meiner restlichen Familie ähnlich machen, sondern er will mir einfach zu mehr Luft verhelfen.

Er ist wirklich der erste, der dieses Problem ganz schnell erkannte und mich in die Parkklinik Weißensee überwiesen hat. Dort operiert ein Freund von ihm und nach seiner Meinung – operiert der auch gut. Ein kleines Problem könnte werden, das benötigte Stück Knorpel zur Nasenspitzenanhebung aus der Ohrmuschel zu gewinnen. Die Ohren wurden ja in meiner Jugendzeit angelegt und geben daher jetzt nicht mehr so viel Knorpel her. – Die andere Möglichkeit wäre aus dem Brustbein, doch das hört sich dann schon mehr nach einer richtigen Op an.

Am 11. Juli habe ich in seiner Sprechstunde einen Termin – und dann sehen wir weiter.

Ich habe ja schon drei Nasenoperationen hinter mir. Die 1999 ging so etwas von gründlich daneben, dass gleich 2000  jemand die Nasenflügel versteifen musste, damit sie sich nicht bei jedem Atemzug zusammenklappen.

Als das mit der Atmerei immer schwieriger wurde, habe ich 2007 einen ganz berühmten Professor noch einmal an meine Nase gelassen. Allerdings wollte der ein gewaltiges „Trinkgeld“, was in die Tausende ging, um selbst Hand anzulegen.

Ich hatte nach der Op kaum Schmerzen, obwohl ich ziemlich malträtiert aussah.

Für ein Jahr hatte ich Ruhe, Frieden und Luft – doch dann war es nicht viel besser als vorher.

Definitiv wird es dieses Mal nicht so umfangreich – aber nachts und am Tage bei leichtester Belastung wieder ausreichend und mühelos Luft zu bekommen, wäre schon fast Luxus für mich. Wenn es so weit ist, sage ich Bescheid, dann bitte ich doch freundlichst um gedrückte Daumen.


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1, 2, 3, 4 … viele bis 13

Es handelt sich ausnahmsweise nicht um Spülmaschinen, auch nicht um Reiseberichterstattungen – sondern

es handelt sich schlicht und ergreifend um FOTOBÜCHER.

Früher habe ich 20 Zigaretten pro Tag konsumiert – jetzt ist gerade das dreizehnte Fotobuch bei mir eingetroffen. Produziert nicht in einem Jahr, sondern in vielen Jahren – immer ist das neueste das schönste.

Laut DHL kann man sich ja jetzt über das bevorstehende Kommen der Sendung informieren. Ist der Text auf der DHL-Website nicht herrlich:

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Sendungen erst beauskunften können,…

… man könnte ja einfach mal schlicht und ergreifend Auskunft geben.

Das Buch durfte nur 102 Seiten dick werden, weil ich wieder die seitenübergreifende Darstellung mit dickerem Papier gewählt habe.

In Zukunft werde ich mich vielleicht nur noch für das Querformat entscheiden – es entspricht mehr den vorhandenen Fotoformaten.

Ich liebe es, dass meine Fotos jetzt mit ca. 4000 x 2600 so technisch hochwertig sind, dass ich mit einem Foto mühelos 2 DIN A4 Seiten als Hintergrundbild füllen kann. Ich sitze dann vor solchen Seiten und genieße die Details. – Und glaubt mir, die originalen Seiten im Buch sehen 10 mal besser aus als die hier schnell mit schlechtem Licht abfotografierten Seiten – aber ein Fotostudio aufzubauen, diese Zeit blieb mir nicht.

Viele von den abgebildeten Fotos habt ihr gerade hier erst in meinem Blog gesehen – ich arbeite also ganz aktuell parallel in meinen Fotobüchern. – Mehr als zwei pro Jahr will ich auf keinen Fall drucken lassen – ich muss mich also ein wenig bremsen in Zukunft, denn es bleiben ja noch sieben Monate im Jahr.

Und jetzt, aus der normalen Reihenfolge herausgenommen, diese Seite:

Die beiden grünen jungen Damen stehen ja mit den Füßen am Meer, sogar im Wasser – was uns ja verwehrt wurde – und deswegen habe ich dort 2 Selfies gemacht. Gutes Handy – ohne irgendwelche Bearbeitung habe ich schöne Haut, schöne Augen, eine warme Jacke, die ich im Urlaub nicht hatte, und kurze Haare, die ich zum Glück im Urlaub auch nicht hatte, denn sonst wäre mir am Kopf noch kälter gewesen. – Also jetzt wirklich: Ausruhzeit für euch und mich!

 


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Ostern sollte klein gehalten werden …

… ohne Feste, ohne große Treffen, ohne Geschenke – aber am Samstag mit einem Doppelkopfturnier – da bekomme ich vielleicht wieder einen GeschenkGewinn.

Doch letzteres hat eine liebe Langzeit-Blogger-Freundin Amélie vereitelt. Ich sitze zu Haus und warte auf meine Austausch-Spülmaschine, da klingelt es. Da es aber zwei Stunden vor der vereinbarten Zeit ist, muss es was anderes sein. Ausnahmsweise frage ich an der Gegensprechanlage mal nach und höre ein vernuscheltes „Post“. – Ich hatte aber nichts bestellt – also machte ich mich bereit, für andere was entgegen zu nehmen, weil ich ja so oft zu Hause bin.

Nein – es war eine Osterüberraschung für mich. Ich hätte notfalls mit einem Strafzettel wegen zu schnellen Gehens auf dem Bürgersteig gerechnet, aber doch nicht damit. Danke! Danke! Danke!

Und wenn ich nun schon mal beim Aufstellen von Ostersachen bin, habe ich gleich ein klein wenig weiter gemacht.

Aber ansonsten bin ich meinem Grundsatz von dem klein-klein treu geblieben.

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Der Osterhase ist klein, da ca. 45 Jahre jünger als jetzt

Jetzt sieht er inzwischen vollkommen anders aus – ob das daran liegt, dass er seit längerer Zeit eine Freundin / Partnerin / Lebensgefährtin / Mitarbeiterin hat? Schaut mal, so sehen die  beiden aus, u.a. auch beim Schnäbeln. – Die Ohren sind im Prinzip geblieben, nur jetzt zur Seite gewandert.

Wenn sie sich oder den anderen nicht mehr leiden können, darf er aufgegessen werden – aber auch sonst.

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Die Ostereier sind klein, da von Wachteln gelegt

Da musste ich ganz schön viele in die Pfanne hauen, um was zwischen den Kiemen zu haben.

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Wenn alles klein, dann auch Gewicht kleiner

Seit langen, langen Zeiten mal wieder unter 70 – das darf so bleiben und bei Bedarf verschenke ich gern noch einige Pfunde, aber meine Centimeter will ich alle behalten. – Diese Waage hat sich wirklich in der Anschaffung und Energiebilanz gelohnt, die arbeitet schon seit Jaaaaaaaaaaaaahren ohne neue Batterie.

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Vor nunmehr 51 Jahren haben zwei an einem Ostermontag an einem bestimmten Ort „Ja“ gesagt. Na gut, vielleicht war es eben doch nur ein „Vielleicht, bis dass der Tod uns scheidet“ – denn beide leben noch, aber unter anderen Bedingungen. Vielleicht hätte ich mit meiner jetzigen „Klugheit“ auch gedacht: „Never change a running system“ – aber es ist „ge-changed“ worden.

Da die Familienverhältnisse ein wenig getrennt und gespannt sind und der Austausch von Informationen zum großen Teil über das Netz vonstatten geht, habe ich mal meine schöne rote Küchenkiste aufgehübscht und von Herzen geträumt. Ostern müssen ja nicht nur Eier sein.

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Die Suche nach „Geschenken“ gestaltet sich schwieriger als sonst

Ich habe mir diese Antischnarch- und Besser-Luft-Krieg-Nasenklammer gekauft. Ob es beim weniger Schnarchen hilft, kann ich nicht sagen, da kein Aufnahmegerät mitläuft.

Aber wenn diese durchsichtige Nasenklammer in der Nacht rausrutscht und sich im Bett verkrümelt, da ist echtes Suchen angesagt.

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So, jetzt habe ich euch genug bespaßt. Ich wünsche euch schöne Tage bei gutem Wetter, damit nicht immer nur geschlemmt wird, sondern auch bewegt.