Claras Allerleiweltsgedanken


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Hochzeit auf mallybeau-isch …

… am 2.2.221  um 22:22 Uhr…

 

mit einem Schuss Valentin-isch

An meinem „Löwenfimmel“ sind mehr oder weniger meine Eltern schuld – denn sie haben mich so in die Welt gesetzt, dass ich vom Sternzeichen ein astrologischer Löwe bin. – Aber in diesen Zeiten damals waren wohl weniger astrologische Tierkreiszeichen ausschlaggebend, sondern der Fronturlaub der Männer, die Kinder in die Welt setzen konnten, wollten oder auch nicht verhindern konnten. – Mir wurde immer erzählt, ich sei ein Wunschkind gewesen – glaube ich jetzt einfach mal.

Im Laufe der Jahre habe ich mich zu meinem Tierkreiszeichen bekannt und ihn auch mal ab und an herausgekehrt.

Für meinen Schnapszahlenfimmel zeichne ich ganz allein verantwortlich 🙂

Und dann fing die Blogzeit an – und bald darauf fing auch meine „lila Periode“ an – zum Glück war da die rote schon  vergessen.

Und als gar Mallybeau in mein Blogleben trat, gingen die Lilasachen weit über mein Geschenkeregal hinaus – es zog viel virtuelles Lila bei mir ein – an der Wand hängen Collagen und Kalender, auf meinem Computer gibt es jeden Monat einen anderen lila Löwen als Hintergrund, und jetzt habe ich auch noch einen als Dauerpartner gewählt.

Zur Auswahl für ein neues Wandbild standen drei Monatslöwen:

Der Märzlöwe war mir zu dräuend, der Dezemberlöwe zu faul dahingestreckt, also habe ich den Mai-Löwen genommen. Mallybeau hat auf meine Bitte hin den Monatsnamen und den Rahmen entfernt, weil sich das sonst mit der Endfassung nicht vertragen hätte.

Jetzt, nachdem er an einer weißen Wand hängt, stelle ich fest, dass er einen dunkleren Hintergrund gut gebrauchen könnte – hat er aber nun jetzt nicht.

 

Wenn Ulli (von der die ersten beiden Bilder sind), Mallybeau, der Löwe und ich Doppelkopf könnten, hätten wir eine Spielrunde zusammen 🙂 😉

Doch was hat das mit „valentin-isch“ zu tun – nach Datum und Uhrzeit wird doch wohl keiner mehr fragen.

Mein Fotoanbieter machte Werbung, dass er für 10,00 € zum Valentinstag Fotos auf ein Acrylbild im Format von 30 x 40 zieht – da konnte und wollte ich nicht widerstehen. Mallybeau entfernte für mich Rahmen und Schrift und ich gab es in Auftrag.

Es kam zwar nicht pünktlich zum Valentinstag an, aber ich will mal nicht päbstlicher als der Pabst sein – denn ich schenke es ja (nur) mir.

Allerdings kam es ohne gebohrte Löcher wie die anderen beiden Bilder an. Eine passende Aufhängung hatte ich noch auf Lager, also stand die Acrylbild-Lochbohrerei an. G*oogle sei dank gab es viele Informationen, wie man in 3 mm starkesAcryl Löcher bohren kann. Das Geld für einen Kunststoffbohrer musste ich – Lockdown sei Dank – nicht ausgeben. Aber es wurden auch scharfe Holzbohrer empfohlen. Mein lieber Nachbar hatte nagelneue auf Halde liegen, die er mir geliehen hat.

Mist war nur, dass sich der Kunststoff nach kürzester Zeit an der Bohrspitze festgefressen hat – aber irgendwann waren die vier 8 mm großen Löcher drin.

Auf meinem Bett knieend kamen auch die beiden Wandlöcher zustande. So ein leichtes Bild mit 4 Dübeln zu befestigen, wäre „Eulen nach Athen“ zu tragen – deswegen sind sie nur Dummis und nur leicht an der Wand befestigt.

Doch dann kam die nächste Schwierigkeit – Länge der Dübel und Länge der Schrauben wollten nicht zueinander passen. Ich bildete mir ein, das Originalset verwendet zu haben – war wohl aber nicht so. Die Schrauben waren ca. 5 mm zu lang, so dass sich nichts befestigen ließ. – Also alles wieder raus geschraubt, zwei passende kürzere Schrauben gesucht – und schon konnte ich mir auf die Schulter klopfen – macht ja sonst keiner.

Und so ist die Gesamtansicht. – Noch einmal herzlichen Dank an die beiden Künstlerinnen Ulli Gau und Mallybeau Mauswohn. Auf diese Weise seid ihr jetzt bei mir gefangen oder besser verewigt *haha*.

Hoffentlich bekomme ich keinen Ärger, weil ich meinen „Gatten“ an die Wand genageltschraubt habe.

Leider nicht ganz 666 Wörter, dafür gibt es noch ein Foto vom „Hochzeitsgeschenk“, das Clara und ihr Löwe bekommen haben. Frage: Wie viele Zweien haben sie geschenkt bekommen?

 


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Bernie Sanders meets Clara …

… oder umgekehrt!

Im nachhinein habe ich bemerkt, dass ich nicht allein bin bei dieses Tete à tete, denn ich bekam ein Foto zugesendet. Es war keinesfalls ein Erpresserbrief und war mit keinerlei Geldforderung verbunden.

Wer die „Fotografin“ war, dürfte eigentlich und uneigentlich klar sein – denn so etwas schafft nur Mallybeau Mauswohn. Mir hat sie immer erzählt, dass sie so gut wie nie verreist. Dieses Foto ist aber eindeutig an der Küste entstanden – und sie wohnt in den schneebedeckten Bergen.

Aber gut, mir soll es recht sein – denn es war ein interessantes Treffen. Ich weiß im Moment selbst nicht, wo ich stehe, wo ich mich befinde, was mir alles durch den Kopf geht – und jetzt habe ich für einen Moment gezeigt bekommen, dass ich noch da bin.

D A N K E !

Nur ganz allgemein: Mit dem Computer konnte ich noch nichts machen, der wird von Tag zu Tag schlechter und ich immer verzeweifelter. Das Smartphone hat auch eine Macke, die sich aber immer wieder beruhigt. Gleichzeitig kann ich nicht Computer und Handy erneuern, denn dann bin ich ja gar nicht mehr an die große weite Welt angeschlossen.

Der letzte Streich, den sich mein Computer hat einfallen lassen, war die „Sabotage“ von Mozilla Firefox – ich konnte und konnte und konnte den Browser nicht öffnen. Also habe ich ihn im „abgespeckten Modus“ gestartet, also ohne Add ons – also ohne meinen über alles geliebten Feedreader. Auch den konnte ich nach einiger Zeit wieder aktivieren – aber er befand sich von den gespeicherten Blogs her im „Mittelalter“ – alle, die ich zuletzt abonniert habe, sind nicht mehr da – als Gegenleistung wartete er mit ca. 750 Blogeinträgen – da hatte ich gute drei Stunden zu tun, um alles wieder halbwegs in Ordnung zu bringen.

Aber jetzt das Foto. Bernie war anfangs sehr ruhig und auch etwas stur – er wollte partout keinen Kontakt mit mir aufnehmen – aber das konnte ich verhindern.

Ich kann nicht versprechen, wann ich wieder hier bin – super geht es mir gerade nicht.


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Meine Weihnachtsfrau war eine Kuh …

… obwohl doch heute Pferde modern sind.

Aber mit diesem schönen Geschenk für mich hätte sie auch als Kröte oder Maus (ist ja schon im Namen enthalten) kommen dürfen, nur nicht als Ratte – da wäre ich kreischend weggelaufen.

Ich habe ihr ein wenig Gutes getan – und sie hat mir was „viel Gutes“ getan – nämlich einen Kalender gebastelt. Warum der gerade in lila ist, habe ich mich ernsthaft gefragt – aber na ja, mit dieser ausgefallenen Farbe passt er gut in mein Schlaf-Arbeits-Zimmer. Das einzige, was ich „eitler Fatzke“ tief in meinem Inneren reklamiert hätte, dass sie nicht unbedingt ein Foto mit so einer faltigen Gänsegurgel hätte verwenden müssen. Aber ich habe es verwunden.

Sie hat mir die Dateien über einen Dienst geschickt, in dem man mehr als 5 MB versenden kann. Und irgendwie konnte ich sie sogar auf meinen Computer laden. Sie zu drucken, war dann eine Kleinigkeit – ich hatte nur Angst, dass die Farbpatronen schlapp machen.

Anschließend habe ich jedes Blatt laminiert, damit die Farben besser zur Geltung kommen. Und einen Tag später war ich im Kopierladen und ließ die Ringbindung und die Aufhängung anbringen. – Wenn die auf dem BER auch so schnell und effektiv gearbeitet hätten, wäre der nach 2 Jahren gebrauchsfähig gewesen. – Das war das Deckblatt, das ich jungfräulich ließ.

 

Ich weiß gar nicht, warum ich nicht alle Kalenderseiten kopiert habe – wahrscheinlich wollte ich doch so meine kleinen Geheimnisse behalten.

Im Geburtstagsmonat versinke ich in Legobausteinen – wie schön, sich noch einmal so jung zu fühlen. – Und wie es im November aussieht, zeige ich euch im nächsten Artikel.  In schöne Blüten eingebettet, die ja für den November 2020 typisch sind, wo in den Gärten noch sehr vieles blüht, fühlt sich Clara neben Smiley und lilabuntem Adventskugelkranz offensichtlich sehr wohl. Also abwarten.

Aber das war ja nicht die einzige Überraschung für mich – mein Bildschirm sollte auch ein neues Aussehen bekommen. Offensichtlich soll ich Löwin mir jetzt jeden Monat einen neuen lila Löwen betrachten und einen vielleicht soooooooooo gut finden, dass ich ihn vom Bildschirm erlöse und in mein Zimmer hole – aber nicht in mein Bett, das wäre mir dann zu eng. Die einzelnen Dateien sind ganz schön groß. Ich habe versucht, sie auf Bildschirmgröße und -format zu stutzen, aber ganz hat das nicht geklappt. Doch mich stört es nicht, wenn die Ränder ein wenig beschnitten sind.

Was gab es noch so an den zwei Feiertagen? Entenbraten mit Rotkohl und Klöße – war essbar 🙂 😉

Aber der größte Gag kam am Abend. Plötzlich rief mein Sohn an über WA Videochat. Er fragte mich, ob ich Lust hätte, jetzt mit ihm eine Runde Kniffle zu spielen – hatte ich natürlich. Es wurden dann zwei, weil er nach der ersten Runde hoffte, in der zweiten zu gewinnen. Bei Kindern ist man da ja manchmal etwas rücksichtsvoll und lässt sie gewinnen – doch ich denke, aus dem Alter ist er gerade so ausgewachsen 🙂 😉

Bei WA habe ich in meinem Status geschrieben:

Vor langer Zeit war Weihnachten für mich ein christliches Fest.
Das wurde dann vom Fest der Familie abgelöst.
Was es jetzt für mich bedeutet, muss ich erst noch erkunden.

 


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RB 21 – auf Wunsch eines einzelnen Herrn

Autopict hat in seinem Kommentar zu meinem 19. Reisebericht folgendes geschrieben:

21 ist aber auch eine klasse Zahl, das Produkt von 2 Primzahlen, darüber hinaus nicht teilbar… eine sehr schöne Zahl, häufig den Tierkreiswechsel markierend, oder den Jahreszeitenwechsel… 21 zergeht auf der Zunge wie Sahnetortellini in Knoblauchsauce, einfach lecker.

Und das hat mich dann überzeugt – denn meine Mathematikertochter, die diesen Wissenschaftszweig schon seit ihrer Kindheit heiß und innig liebt, hat ein inniges Verhältnis zu Primzahlen – aber nicht so solchen, wie ich sie verstehe, also zu den ein- oder zweistelligen – nein, bei ihr müssen sie mindestens dreistellig sein, besser noch mehr. Und da hört dann meine Liebe zur Mathematik auf. Damit es noch ein klein wenig Neues gibt, habe ich Seiten aus dem Norwegen-Fotobuch abfotografiert. Das wird aber immer nicht so toll, da da Buch ja in der Mitte einen Falz hat. Egal wie – ich lebe damit. Und damit der Abschied richtig rund wird, benutze ich zum ersten Mal die runde Form in der Galerie. Es sind Seiten aus dem Fotobuch. Ich weiß, dass durch die runde Darstellung viele Infos verloren gehen, aber man kann sie sich ja auf Wunsch vergrößern. Und tschüss!!!!!

Und jetzt noch was für den „einzelnen Herrn“, damit es 4 x 7 Fotos werden und sind:

Damit du das mit dem „Eis à la Vietnam“ (oder sonst wo) üben kannst – ganz kalt werden lassen, dünn ausstreichen und dann mit einem Spachtel Rollen formen

Und wenn du es geschafft hast, reißt jemand vor Begeisterung die Arme hoch und applaudiert!

Und wenn du dann von den Bemühungen und dem Applaus ermattet bist, kannst du dich für eine Zeit in eine uralte Hütte zurückziehen

Und am Ende kannst du dir einen leuchtenden (Lorbeer-)Kranz aufsetzen.

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So, jetzt aber echt und ehrlich: Blogpause bis November zur Erholung für euch und mich. Ich werde üben und probieren, ob mir der neue Editor doch zusagt oder ich beim alten bleibe.
Lasst es euch gut gehen und bleibt vor allem gesund!
Viel frische Luft ins Zimmer lassen!
Ich reiße gleich mal bei mir das Fenster auf.

 


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RB 20 – Zugabe – fast nur Fotos

Jetzt hat es mich auch kalt erwischt – alle bisherigen Berichte konnte ich noch mit dem alten WP-Reader schreiben. Und jetzt, wo ich mich darauf eingelassen habe, noch einen zwanzigsten Post zu erstellen, grätscht sich dieses komische Ding hier bei mir rein. Ob ich das schaffe, weiß ich noch nicht.

Ich sehe alles hier zum ersten Mal und finde NICHTS, aber wirklich auch NICHTS besser oder einfacher als beim bisherigen Reader. Hoffentlich meckern genügend Leute, so dass sie den neuen so einstellen, dass er FREIWILLIG genutzt werden kann, aber nicht ZWANGSWEISE benutzt werden MUSS.

Ich habe mir von jedem Tag des Reiseberichtes EIN Foto ausgesucht. Mal sehen, wie ich die jetzt präsentieren kann.

Ich fand 19 Reiseberichte so unrund, deswegen gibt es jetzt noch diesen zwanzigsten – als Zugabe. Ich finde das Einfügen von Fotos viel umständlicher als vorher – aber damit das Gehirn nicht einrostet, will ich mich heute mal damit beschäftigen.

Der Bus war das A und O unserer Reise, der BusFAHRER eher nicht.

Ich höre auf zu jammern über den neuen Editor – man kann auch weiterhin mit dem klassischen arbeiten. – Aber ich habe schon Sachen entdeckt, die ich gar nicht sooooooo schlecht fand – ich werde mich mit ihm beschäftigen.

Typischer kann ein Foto von meinem Norwegentrip nicht sein: Wasser, Berge, Wolken, trotzdem blauer Himmel und natürlich eine Fähre, die aber nur ein Stück Geländer von sich preisgibt

Das Foto hat sich chronologisch vorgeschummelt – denn es ist ein Garten in Stavanger – aber ich suchte ein gutes Beispiel für Blumen

Die Kunst wird in Norwegen NICHT mit einem Leichentuch bedeckt – wir haben viele Beispiele erlebt, dass sie gefördert wird und sich munter entfaltet

Wenn wir auf der Bank mit den vielen Kissen hätten auch sitzen dürfen, gefiele mir das Foto noch viel besser

Dieses Foto vom Osloer Rathaus werde ich mir jetzt immer als Ersatz für das ansehen, was wir alles nicht zu sehen bekommen haben

Diese – nach Wildgans‘ Meinung ein Wintertyp seiende Reiseleiterin Katja hat uns gut und sicher durch alle Querelen der Reise gebracht – norwegisch ist nicht Bedingung, mit Englisch kam sie überall weiter

Wenn die Reiseleiterin ein Wintertyp ist, sind diese beiden hier auf dem Foto „Gruseltypen“

Was man doch alles so am Wegrand findet – uralte Schädel, die aber noch gut erhalten aussehen.

Hafen, Wasser, Boote, Spiegelungen, Sonnenuntergang, bunte Häuser – was fehlt euch noch für Romantik???

Kultur in sakraler Form Diese Rosette in dem gotischen Fenster im Nidarosdom in Trondheim war anbetungswürdig schön.

„Anbeten“ konnte ich keine Fähre, dazu kreuzten sie unseren Weg zu oft – aber für ihre WCs ohne anzustehen war ich ihnen schon dankbar.

Für mich eins der schönsten Hotels – zumindest, was die Aussicht betraf. Von den zwei ausgefallenen Fahrstühlen und dem mehrmaligen Treppensteigen bis zur zwölften will ich hier nicht noch einmal erzählen.

Kinderspielplätze – ich liebe sie – vielleicht deswegen so sehr, weil es in meiner Kindheit so einen Luxus nicht gab – vielleicht sind wir deswegen kreativer geworden, weil wir uns selbst etwas einfallen lassen mussten

Skulpturen in der Kunst – immer wieder schön und in wohl allen Städten sind uns welche begegnet. Hier ein kleiner Paganini-Verschnitt.

Weiß, weiß. weiß sind viele schöne Häuser … weil sie uns in ??? erfreu’n.
Da ihr alle aufgepasst habt, ersetzt ihr natürlich die Fragezeichen gegen Stavanger.

Irgendetwas ist beim Abspeichern schief gegangen. Ich weiß, ich hatte die letzten drei Bilder auch schon eingesetzt – aber plötzlich zeigte die Version nur noch das Busfoto – sonst nichts mehr. Dann habe ich die alten Revisionen aktiviert und habe eine Version gefunden, die wenigstens bis hierher ging.

Clara und die Rettungsboote – eines meiner Lieblingsfotos der Serie – weil es mich und meine Angst vor dem großen Wasser zeigt. Ertrinken würde ich auf keinen Fall als Todesursache wählen – aber wahrscheinlich mindestens 10 andere Arten auch nicht.

Hin und her und her und hin – gut festhalten, die Kurven sind eng, die Straßen schmal und die Abhänge tief.

Das habt ihr gerade erst vorgestern gesehen – CC = CoronaClara mit Maske auf der Fähre auf dem Weg von Stavanger bzw. dem nächstgelegenen Fähranleger nach Dänemark.

 

 

 


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Ganz langsam geht es wieder los

… g a n z   l a n g s a m   muss ich wieder in die Puschen kommen!

Das ist ja nicht so, dass ich mich seit meiner Rückkehr am 25. August NUR ausgeruht und von den Strapazen der Reise erholt hätte. Über letztere sprechen wir später.

Aber ich kam mit ca. 850 Fotos auf der Speicherkarte und ca. 60 auf dem Handy zurück. Fotos und ich sind uns erst wieder grün, wenn wir uns gegenseitig abgecheckt, reduziert und bearbeitet haben. Also erst einmal alle aus dem Mobilfon auf die Festplattte „gehext“. Und DANN erbarmungslos abgespeckt und ausgesondert. Euch drohen jetzt dennoch viele Fotos, denn der entsprechende Ordner „Norwegen für Blog“ hat immerhin noch ca. 400 Fotos – aber da fällt garantiert noch was unter den Tisch.

Der Ordner für das Fotobuch enthielt genau 404 Fotos – und die wurden von mir in tagelanger Sklavenarbeit auf 148 Seiten verteilt und sind jetzt alle schon beim Fotobuchhersteller. Am 4. September soll ich das Exemplar schon in den Händen halten. – Wenn es nicht so frauenfeindlich wäre, hätte ich gesagt: „Ich habe geschindert wie eine korsische Hafennutte!“

Es kann nicht sein, dass mich die „Sparsamkeit“ so angetrieben hat. Bis zum 14.9. hat der Anbieter nämlich 15 % Rabatt angeboten. Das waren in meinem Fall ungefähr 10,00 € – also gerade man so viel, wie in Norwegen 1,2 Gläser Bier zum Abendbrot gekostet haben.

Seit gestern ist an unserer Fassade Hochbetrieb und ich habe endlich wieder Gelegenheit, sportliche Jungmännerbeine vom Küchen- und Badfenster aus zu beobachten. Im Umkehrschluss könnte es allerdings auch sein, dass mir einer von ihnen beim Duschen den Rücken einseifen oder mir beim Kochen unter die Arme greifen will. Letzteres wäre doch fein – ein wenig ausländische Kochkunst ist willkommen.

Diese „Kommunikation“ wird in Bälde unterbunden, denn die Fenster werden alle abgeklebt.

Meine Fische haben mir gesagt, dass sie es gut finden, dass endlich was los ist vor ihrer Nase.

Wegen dieser Fassadenarbeiten, verbunden mit dem Austausch unserer Briefkästen, der Haustür und einer weiteren etagenhohen Scheibe hatte ich kurzfristig Stress im Urlaub.

Beim Frühstück in Oslo klingelt mein Handy, der Hausmeister wird mir angezeigt. Nachdem ich ihm bestätigt hatte, dass es mein Fahrrad ist, was da fest gekettet am Fahrradständer im Weg steht und stört, kamen wir zum Glück auf einen guten Kompromiss. Er hat die Wohnungsschlüssel und ich hatte die Fahrradschlüssel wohlweislich ans Schlüsselbrett gehängt, weil ich sie im Urlaub nicht brauchte.

Er hat alles zu meiner vollen Zufriedenheit erledigt.

Eigentlich wären wir mit den Fassadendämmarbeiten schon Wochen lang durch, wenn …. Ja wenn die zwei Lüftungsöffnungen pro Wohnung in der Fassade bzw. deren Abdeckungen nicht zum Teil defekt gewesen wären. Das haben kleine Vögel genutzt und ihre kleinen Nester dort hinein gebaut. Und deswegen musste das Bauvorhaben verschoben werden. – Als die Brutzeit zu Ende war, verklebten Fassadenkletterer diese Löcher und jetzt steht einem Anfang nichts mehr im Weg.

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Der NÄCHSTE Beitrag handelt dann definitiv von der Urlaubsreise, glaube ich bis jetzt zumindest. Auf jeden Fall habe ich schon mal den nächsten Artikeln die Fotos zugewiesen.


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Fotos oder Texte in gebundener Form verschenken

Ich habe in letzter Zeit doch schon mal eines meiner geliebten Fotobücher oder auch das Buch „Word-Perlen & Foto-Blasen“ verschenkt. Wenn es eines war, was ich in doppelter oder sogar dreifacher Ausfertigung habe drucken lassen, dann war das so halbwegs okay für mich – ansonsten fühlte ich mich, als gäbe ich ein Kind zur Adoption frei.

Mir wurde mal vorgeworfen, dass ich zu viel „Dank“ erwartete, aber das stimmt meiner Meinung nach nicht. Ich möchte mich lediglich mit dem oder der Beschenkten danach über das Buch unterhalten, über einzelne Fotos oder über den Gesamteindruck. Ich weiß, das Löwen gern ein wenig gelobt werden wollen, doch ist das wirklich derart abartig gedacht, denn ich habe ja viel Zeit, Liebe, Mühe und auch etwas Geld in das Geschenk gepackt. Und wenn dann außer einer Eingangsbestätigung nichts erfolgt, bin ich mir manchmal nicht sicher, welche Emotionen hier die richtigen wären.

Eine Freundin habe ich, die schon zwei Fotobücher bekommen hat – doch bei ihr waren sie auch genau richtig, da hatte ich das Gefühl, dass sie sich sehr gefreut hat und dieses auch mir gegenüber zum Ausdruck gebracht hat.

Wenn ich Bücher nach meinem Ableben „verschenke“, haben die, denen ein großer Briefumschlag ins Haus flattert, dieses Problem nicht mehr.

Ich habe bisher kein Testament gemacht, weil es keine großen Schätze zu vererben gibt. Ich habe mir auch sonst wenig Gedanken gemacht, wer irgendetwas bekommen soll, was noch ein wenig Wert hat. Nur um eine Sache habe ich mir tatsächlich Gedanken gemacht:

WER BEKOMMT EIN FOTOBUCH ALS ERINNERUNG AN MICH?

Vielleicht muss ich diese Datei und die in die Bücher eingelegten Hinweiszettel noch manchmal ändern, denn es ist ja nicht immer gewährleistet, dass ich vorher gehe. Mein Umfeld ist ja nicht immer unter 50 – es gibt einige, die schon wie ich darüber hinweg sind. 🙂 😉

Jetzt zeige ich euch ein paar Fotos von dem letzten Buch, das ich verschenkt habe – leider auch ohne Reaktion.

Erste und letzte Seite

.Da es alles nur abfotografierte Buchseiten sind, ist die Qualität der Fotos nicht exzellent – einiges kann man aber vielleicht dennoch erkennen, obwohl die Seiten einen Mittelfalz haben.

 

Vielleicht erwarte ich einfach zu viel – aber wenn ich etwas bekomme, worüber ich mich sehr freue, dann lasse ich das die Schenkende auch richtig miterleben – einiges davon ist ja schon hier im Blog erschienen.

Ich weiß, dass die Menschen sehr unterschiedlich sind – aber ein paar Worte der Kommunikation dürften doch nicht so schwierig sein.