Claras Allerleiweltsgedanken


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Rundreise Marokko 8 – Teil 2 – Der Reiseleiter …

… sorgt für unsere Gesundheit oder für sein Portemonnaie.

Wie bei Teil 1 haben wir noch den 18. Juni. Bei Facebook hatte ich einiges an diesem Tag geschrieben.

Obwohl weder was im Programm stand noch der Reiseleiter gesagt hat, bestand die Besichtigung von Marrakesch zu einem großen Teil darin, dass wir eine Verkaufsveranstaltung besucht haben. Gut, die Veranstaltung war nicht übel. Es ging um Pflanzenheilkunde und alles, was mit Kräutern zusammenhängt. Viele haben ihre Einkaufstasche bis oben hin gefüllt und ihre Kreditkarte erleichtert. Sogar ich habe mir was gegen Fußpilz gekauft. Eine Dose Creme, die 10 € gekostet hat. Und wenn das Zeug nicht hilft, dann komme ich nach einiger Zeit wieder hierher zurück zum Reklamieren.
Na vielleicht lohnt sich dieser Preis dann doch eher nicht.

Und wenn ich jetzt nicht – nach wochenlangem Schmieren – so schöne Füße bekomme wie die Vorführdame, dann … ihr seht, die leere Einkaufstasche neben den pinken Sportschuhen, die ist von mir – das gute Beispiel ist daneben.

Sollte es bei Tageslicht nicht mit meinen Zehennägeln klappen, dann kaufe ich mir solche tollen Sparlampen.

Erst beim Bezahlen sah ich, dass hier ein gewisses Lilaflair herrscht. Hätten sie mich das eher sehen lassen, hätte das – vielleicht – meine Kauflust steigern können.

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In Marokko 8, Teil I deutete ich ja an, dass ich dachte, Prinz Lumix sei weggelaufen oder entwendet worden, was zum Glück beides nicht war. Aber deswegen kann ich nicht mit einem einzigen Foto aus dem wunderschönen Garten glänzen, schade eigentlich.

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Ich habe hier einfach zu viel Zeit und denke gerade darüber nach, ob ich mir schon ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk gönnen soll. Und nicht erst zu meinem halbrunden in zwei Jahren, sondern schon jetzt. Ich will ja schon ewig und drei Tage eine Ballonfahrt machen. Und die werden hier angeboten. Ich werde noch ein wenig darüber schlafen und dann werde ich es machen wie ich mich kenne.

(Dass ich sie gemacht habe, ist bei meinem Naturell klar – doch davon später)

Hier ist der Liveticker vom Sender Clara Himmelhoch. Ich war gerade in der Reiseleitung und der Mitarbeiter hat mir große Hoffnungen gemacht, dass ich nicht hier in diesem schrecklichen Hotel bleiben muss. Dann wird erst mal alles wieder gut und tschüss
Morgen 10:30 Uhr geht es zu dem anderen Hotel. Das soll nach Meinung der Marokkaner sehr schön sein, aber ich bin da ein wenig skeptisch.

Da es ja heute nicht so viel war, hänge ich den geschützten Beitrag mit den Videos gleich hier dran, als Extrapost natürlich.

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Geschützt: Rundreise Marokko 8 – Teil 3 Videos

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Ausgeknockt

Ein hochbrisanter, höchstaktueller Beitrag, der nicht vorgepostet wurde, und in dem ich „um euer Mitgefühl winsele“ – es macht ja sonst keiner.

Doch erst das Gute. Gestern waren wir 15 Spielerinnen beim Doppelkopfturnier – also drei Fünfertische. Und bei diesem Feld wurde ich

Zweite!!!

Als Preis habe ich mir eine Katze ausgesucht – eine schwarze mit weißen Schnurrhaaren und mit grünen Augen, da sie so gut ins Wohnzimmer passt. Natürlich lebt sie nicht, denn da würde ich ja IMMER einen Hund nehmen. Aber nicht ich muss sie versorgen – nein – sie versorgt mich mit Klebeband.

So, aber jetzt zur Überschrift:

  1. Ich leide an einem 3-fachen hochakuten Männerschnupfen, der meine Atmung zeitweise nur über den Mund zulässt.
  2. Ich plage mich mit einem 2-fachen Männerhusten, so dass ich langsam begreife, warum Männer immer so betuttelt, bemitleidet und betreut werden müssen, wenn sie das haben. Und wer betreut oder bedauert mich???
  3. Ich kann mit 1-fachen Männerhalsschmerzen kokettieren, die durch heiße Milch mit Honig (eklig hoch drei!!!) schon gemildert wurden
  4. Und last but noch least habe ich eine 0-fache Männerstimme, die mein Sprechprogramm am Handy nicht identifizieren kann. Ich würde mich auch nicht am Telefon erkennen.

Bestenfalls eine knappe Woche kann ich mich mit diesen Unannehmlichkeiten abgeben, denn dann mache ich den Abflug.

Wo ich mir den ganzen Mist geholt habe, wird mir jetzt klar, als ich es aufschreibe. An einem Abend war mir so kalt, als ich 15 Minuten auf den Bus warten musste, dass ich zu Haus gleich in die heiße Wanne gestiegen bin. Wahrscheinlich aber zu spät.

Und die liebe Mallybeau liefert mir jetzt bestimmt das passende GIF, damit ich ein wenig getröstet bin, denn ich muss oder will wieder ins Bett, was ich die letzten 16 Stunden kaum verlassen habe.


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Mein ungefährer Tagesablauf

Das hat mir eine Freundin aus dem Netz geschickt – die muss mich sehr genau kennen oder gar beobachten!

Vor Kurzem wurde bei mir A.A.A.D.D. diagnostiziert – Age Activated Attention Deficit Disorder:
ALTERSBEDINGTES AUFMERKSAMKEITS-DEFIZIT

Und so zeigt es sich:
Ich beschließe, meinen Rasen zu sprengen.

Während ich den Gartenschlauch in der Einfahrt aufdrehe, schaue ich zu meinem Auto hinüber und stelle fest, dass es mal gewaschen werden sollte.

Als ich zur Garage laufe, bemerke ich, dass Post auf dem Terrassentisch liegt, die ich zuvor aus dem Postkasten geholt hatte.

Ich beschließe also, zuerst die Post durchzusehen, bevor ich das Auto wasche.

Ich lege die Autoschlüssel auf den Tisch, schmeiße die Reklame in den Mülleimer unter dem Tisch und bemerke, dass der Mülleimer voll ist.

Also lege ich die Reklame wieder auf den Tisch und beschließe, erst einmal den Papiermüll wegzufahren.

Doch dann denke ich mir, wenn ich den Papiermüll wegfahre, kann ich auch gleich bei der Bank Geld abheben.

Ich schnappe meinen Geldbeutel und bemerke, dass meine Girokonto-Karte fehlt. Mir fällt ein, dass die Karte auf dem Schreibtisch im Büro liegt, also gehe ich zum Schreibtisch im Haus und sehe dort eine Tasse Kaffee herumstehen, die ich ja noch trinken wollte.

Ich schaue gleich nach meiner Bankkarte, aber erst muss ich noch den Kaffee wegstellen, damit ich ihn nicht aus Versehen umkippe.

Der Kaffee wird kalt und ich beschließe, ihn in der Küche im Topf etwas aufzuwärmen.

Während ich mit dem Kaffee in die Küche laufe, fällt mir die Blumenvase auf dem Esstisch ins Auge – die Blumen brauchen Wasser.

Ich stelle den Kaffee auf den Esstisch und entdecke meine Brille, nach der ich den ganzen Morgen gesucht habe. Ich beschließe, die Brille lieber auf den Schreibtisch ins Büro zu legen, aber erst brauchen die Blumen frisches Wasser.

Ich lege dir Brille wieder auf den Esstisch, laufe mit der Vase zum Spülbecken und erblicke plötzlich die TV-Fernbedienung.
Jemand hat sie auf dem Esstisch liegen lassen.

Mir wird klar, dass ich, wenn ich später fernsehen möchte, nach der Fernbedienung suchen werde, aber mich nicht daran erinnern werde, dass sie auf dem Esstisch liegt, also entscheide ich, sie wieder ins Wohnzimmer zu bringen, wo sie hingehört, doch zunächst werde ich den Blumen frisches Wasser geben.
Ich fülle frisches Wasser in die Vase, aber leider kleckere ich dabei etwas Wasser auf den Boden.
Also lege ich die Fernbedienung wieder auf den Esstisch, hole Handtücher und wische das Wasser auf.

Dann laufe ich wieder in den Flur und versuche mich zu erinnern, was ich eigentlich vorhatte.

Am Ende des Tages:
– ist das Auto nicht gewaschen,
– habe ich kein Geld abgehoben,
– steht eine kalte Tasse Kaffee auf dem Esstisch,
– haben die Blumen immer noch kein frisches Wasser,
– ist meine Bankkarte immer noch nicht in meinem Geldbeutel,
– kann ich die Fernbedienung nicht finden,
– suche ich wieder meine Brille
und
– kann mich nicht erinnern, wo die Autoschlüssel hin sind.

Als ich dann versuche, herauszufinden, warum ich heute nichts erledigt habe, bin ich erstaunt, denn ich weiß, dass ich heute den ganzen Tag lang verdammt beschäftigt war und jetzt völlig erschöpft bin.

Mir wird klar, dass das ein ernstes Problem ist, und ich versuche gleich, mir Hilfe zu holen, aber erst muss ich noch meine E-Mails checken…

Lacht nicht – ihr, das Jungvolk  — auch Euch wird dieses Schicksal eines Tages ereilen!!!


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Lila Therapeutika und mehr

Dass es bei mir im Gebälk ein wenig kriselt, davon habe ich ja schon ab und an berichtet. Na gut, 32 und 42 bin ich ja nicht mehr, da darf es schon ein wenig knacken und knirschen, denn es heißt ja nicht umsonst: „Ab 50 geht’s bergab! – oder etwa schon ab 30?

Von meiner „Nasenfreundin“ bekam ich eine Physiotherapiepraxis in meiner Nähe empfohlen, da mein Stammtherapeut nach Teltow in eine Rehaeinrichtung abgewandert war, wo ich keinen Termin bekam.

Ich war in der Praxis SOFORT zu Hause, als ich den lila Salon entdeckte. Die Chefin musste auf meine Sympathiebekundungen nicht lange warten.

Wahrscheinlich wurde ich deswegen mit diesem „lila Stern“ belohnt und getapet. Sollte es wirklich nichts helfen, so hat es doch meiner lila Seele geholfen 🙂 😉

Aber was hat sie mir beigebracht??? Krankengymnastik heißt: Kalt und Grausam!!!!!! Wenn ich bei ihr laut winselnd oder sogar schreiend auf der Behandlungsliege bin, gehört sehr viel Masochismus dazu, diesen „Sadismus“ lange auszuhalten. Aber es ist die bisher beste Behandlung, die ich bisher für mein Lahmbein bekommen habe.

Tja, und dann besuchte ich eine Doppelkopffreundin, die sich in einer Orthopädischen Klinik in Potsdam eine Kniegelenksprothese einsetzen lassen hat. Als ich ihre Unterarmstützen sah, fing ich darüber nachzudenken, für welche Zwecke ich sie mir von ihr borgen kann, wenn sie die beiden nicht mehr benötigt. 🙂 Da ich mit dem Handy fotografiert habe, ist die Aufnahme nur drittklassig – aber das dunkle Lila war erstklassig.

Und dann führte mich mein Streifzug durch den großen A-Discounter in meiner Nähe. Natürlich habe ich gekauft, was förmlich nach mir rief – und es hat sogar schon Erfolge gezeigt. Die reife Haut der Frau über 60 ist tatsächlich schon gebügelter als vor der Anwendung. Ich bräuchte jetzt nur noch jemand, der mich früh und abends an das Schmieren erinnert.

Als ich noch in der Phase war, mir nach der letzten Zahnarztenttäuschung einen neuen suchen zu müssen, griff ich auf einen zurück, bei dem ich vor Jahren schon einmal war. Habe ich mich etwa von den lila Trinkbechern im Wartezimmer „bestechen“ lassen?

Er macht ja einen ganz patenten Eindruck, aber das Labor scheint noch nicht besser geworden zu sein als damals. Sie haben sich so gründlich in der Zahnfarbe geirrt, dass das Erstmodell noch einmal gemacht werden musste. – Vielleicht wären sie mit lila Zähnen besser zurecht gekommen?


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Vor paar Tagen hätte ich beinahe …

… einen Busfahrer geknutscht

Mein Zeh macht ja nach wie vor Probleme, sogar mehr als vor Tagen. Die Ursache hat am 4. Januar stattgefunden, die Folgen spüre ich noch heute.

Deswegen kann ich nicht schnell gehen, laufe immer noch an einem Fuß mit „Pantoffel“. Ich sehe den Bus kommen, aber die Haltestelle noch 100 m weit entfernt. So schnell wie möglich „hinke“ ich Richtung Haltestelle. Doch da niemand ein- oder aussteigen will, fährt der Bus durch und somit keine Chance für mich.

Doch was ist das??? Direkt neben mir stoppt er, öffnet die Tür und ich kann einsteigen.

So etwas Freundliches kann man hier nur von ausländischen Fahrern erleben, die Berliner können sich wahrscheinlich nicht zu so einem Akt der Nächstenliebe hinreißen lassen.

Anders war das noch im letzten Jahrhundert, als ich mein eigenes Busunternehmen hatte.

 


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Neues Spiel entdeckt …

kann auch gut als Wettkampfsport gegen die Stoppuhr gespielt werden 🙂

Spielmaterial: eine kleine weiß/beige Tablette

Spielort: Dieser Fußboden

Spielverlauf: Ihr lasst eine weiße Tablette versehentlich fallen. Da ihr sie aber UNBEDINGT braucht, sucht ihr jetzt gegen die Stoppuhr. Wer die geringste Zeit braucht, hat gewonnen.

Ratschlag: Nur in etwa einer Altersklasse spielen, weil gute junge Augen echt ein Vorteil sind.

Ich habe mehr als eine Minute gebraucht.

LEBST DU SCHON ODER SUCHST DU NOCH?

Falls man „Glück“ hat und vorher vergisst, was man eigentlich sucht, kann man schneller wieder auf die Beine kommen. Das Bild habe ich per WhatsApp geschickt bekommen, also aus dem Netz gefischt.

Ich wurde von einem klugen und wohlwollenden Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass das wieder Abmahnungspotential hat, ein Foto ohne genauen Quellenverweis einzustellen. – Und da ich ja schon einschlägige negative Erfahrungen gemacht habe, ist es jetzt weg – weg von der Seite und weg aus der Mediathek bei WordPress. Wer es gesehen hat, kann schmunzeln – und für die anderen: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

 

Und wenn ich dann keine Lust mehr habe, nach winzigen Tablettchen zu suchen, gehe ich in Gottes (schöne) Natur. Dort finde ich dann Sachen, die man leider wirklich nicht finden möchte. Ich möchte weder öffentlich auf einem sitzerhöhten Klo noch auf einem Reifenstapel Pipi machen. – Berlin verdreckt immer mehr – ich bin es aber nicht!!!!