Claras Allerleiweltsgedanken


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Never change a running system …1

Ich hoffe, es ist einigermaßen richtiges Englisch und ihr versteht, was ich sagen möchte. – Für manche Situation ist die Überschrift nicht ganz so passend.

Da ich so lange nichts geschrieben habe, werde ich jetzt von einem Aufholbedürfnis geplagt – leider müsst ihr da mit durch oder ihr überlest den Text einfach.

Badewannenlift

Ich habe selten so einen mauligen und laut brüllenden Handwerker erlebt wie den, der meinen Lift angebaut hat.

Ich sage und zeige ihm VOR dem Anbau genau, an welche Stelle er soll, da ich ja schon lange mit einer Badewannenauflage geduscht habe und weiß, wo ich sitzen muss, um die Duschstrahlen bequem zu genießen.

Nach seiner Auffassung würde ich dann (in dieser superkleinen Badewanne) nach hinten kippen, wenn ich den Sitz nach unten fahre. Ich müsste ihm quittieren, dass ich es auf eigenen Wunsch so weit vorn haben wollte – wozu ich gern bereit war.

Ich lasse ihn arbeiten und gehe aus dem Bad … großer Fehler, sehr großer Fehler, riesengroßer Fehler. Ich komme wieder rein, die vier Löcher für die Aufhängung an den Fliesen sind gebohrt und vielleicht sogar auch die drei im Fußboden. Zwischendurch gab es den Krach mit den Mitbewohnern, die sich aufregten, dass ich werktags um 10.30 Uhr einen Handwerker bei ihnen unangemeldet sieben Löcher bohren ließ. –

Mir bietet sich folgendes Bild:

Sicher sind 5 cm Verschiebung nach vorn keine Welt – aber ich hätte die Duschstrahlen für meinen Rücken um 5 cm früher erreicht.

Er bot sich (großzügig) an, das Gerät noch einmal zu versetzen, aber erstens wollte ich aus meinen Fliesen keinen Schweizer Käse machen und zweitens ging auch mir sowohl dieser Handwerker als auch der Krach auf die Nerven – ich wollte beides so schnell wie möglich los sein.

Also lebe ich jetzt mit diesem schlecht-laufenden System.

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Fußpflege

Meine Fußpflege-Besuchs-Karriere ist erst ein reichliches Jahr alt, um genau zu sein, 15 Monate, und schon so viele Fußpflegerinnen „verschlissen“ – allerdings vollkommen unschuldig daran.

Die erste brachte dieses Ergebnis und durfte nicht länger an meinen Nägeln schneiden – was auch verständlich ist.

Die zweite hat ihre Arbeit hervorragend gemacht, war dementsprechend teuer. Doch das größere Problem war, dass sie fast am anderen Ende der Stadt wohnte und noch dreimal schwerhöriger war als ich. Das wäre bei Terminabsagen kein Problem, wenn sie am Telefon was verstanden hätte oder ich ihr hätte mailen können, denn ein Fax habe ich nicht. – Und deswegen habe ich mich leider davon abhalten lassen, weiter ihr meine Füße anzuvertrauen – und hier greift die Überschrift.

Denn dann kamen eine dritte und eine vierte. Für letztere hätte ich mich erwärmen können, aber die hat leider gekündigt. Und jetzt hängen meine Füße wieder in der Luft. – Um mich herum ist alles überlastet, überfüllt, überteuert. – Es wird sich finden.

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An dem „Drama“ mit den Rauchmeldern habe ich keine Aktie. – Uns wurde in der Versammlung mitgeteilt, dass sie Pflicht sind und außer Küche und Bad in jedem Raum angebaut werden.

Wahrscheinlich wurden aus Sparsamkeitsgründen die billigsten, aber auch hässlichsten ausgewählt. Das sind nicht die, die ich hier fotografiert habe, sondern dickere, größere und auffälligere. Jeder hat sich darüber aufgeregt, weil bei der Versammlung keine verschiedenen Modelle gezeigt wurden, über die man hätte abstimmen können.

Mein Rauchmeldermonteur war so idiotisch, dass er gegen meinen besseren Rat das Ding im Flur in der Flucht der Küchentür anbrachte, so dass der erste kräftige Bratpfannenrauchdampf das Ding losgehen ließ. – Zum Glück konnte ich ihn umsetzen lassen, aber die Löcher in der Holzdecke bleiben und ich habe sie provisorisch abgedeckt.

Kaum ein paar Wochen an den Decken, bekommen wir alle die Nachricht, dass sie defekt oder unzuverlässig sind und ausgetauscht werden müssen.

Die Interimsdinger (s. Fotomontage) sind handlicher und hübscher – doch das sollte nicht ihre Hauptaufgabe sein.

Wenn wir irgendwann die reparierten Rauchmelder zurückbekommen, hoffe ich, dass alle Monteure die ursprünglich gebohrten Löcher wieder benutzen, nicht, dass ich eines Tages freien Durchblick zum Dach habe.

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Und jetzt kommt der richtige Bezug zur Überschrift.

Mein Geschirrspüler Miele war ca. 16 Jahre jung oder alt. Warum ich ihn gegen einen neuen eintauschen wollte, verstehe ich jetzt im Nachhinein nicht unbedingt – aber wenn Frau sich was in den Kopf setzt, dann macht sie das auch (sonst ist es ja zu langweilig, wenn nichts passiert).

Sie geht in einen Großmarkt und verlangt einen Bosch-Unterbaugeschirrspüler. Die Verkäuferin redet mit Menschen- und mit Engelszungen auf sie ein, dass sie einen ganz tollen verkaufen könnte, aber der ist von Bauknecht und ein freistehendes Gerät. Ihrer Meinung jedoch könnte er problemlos unter die Arbeitsplatte geschoben werden, wenn die Monteure einfach die Deckplatte abnehmen.

Die raffinierte Art, schmutzige Töpfe von ihren angetrockneten Resten zu befreien, hat mich dann überzeugt und ich habe ihn gekauft.

Die Miele habe ich bei eBay-Kleinanzeigen für ganz wenig Geld verkauft. Es widerstrebt mir, noch funktionierende Geräte dem Elektronikmüll zu übergeben.
Der Käufer musste sich seeeeeeeeeeeehr lange gedulden, da die neue ewig nicht geliefert wurde. – So hat er sie dann mitgenommen.

Doch jetzt beginnt das „Drama“ erst richtig. Die neue wird geliefert – und passt letztendlich nicht richtig in die Lücke. Wenn die Monteure nur eine skeptische Frage gestellt hätten, ob ich das so wollte, dass sie 5 cm vorsteht, dann hätte ich sie ihnen gleich wieder mitgegeben. Die beiden oberen Fotos in der Montage zeigen, wie sie bei geschlossener Tür übersteht.

Und dann kamen die zusätzlichen Macken. Das dreckige Glas habe ich nach einem normalen Waschprogramm so aus der Maschine geholt.

Den Tisch aus der Küche musste ich mit einem Spannriemen aus der Küche befördern. weil ich sonst nicht durch die Türen gekommen wäre.

Als er dann auch noch ganz mies getrocknet hat, reichte es mir und ich habe ihn reklamiert. Die Reklamation wurde problemlos anerkannt und am gestrigen Tag kam der neue – eine Bosch Einbaumaschine. Sie kam – blau verkleidet. Sie passt sehr viel besser in die Aussparung als die andere hinein. Wäre da an der Wand nicht diese unklug angebrachte Steckdose in halber Höhe, könnte sie noch 1,5 cm nach hinten geschoben werden. Aber der Monteur hat sich wirklich Mühe gegeben. – Als das Säuberungsprogramm durchgelaufen war, durfte ich ihr das blaue Kleidchen ausziehen – sie hat sich ganz schön gesträubt. – Und jetzt wird hoffentlich alles gut!!!!


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Im Leben der Clara H. passierte vor kurzem …

Ein Unglück kommt selten allein – und deswegen fange ich jetzt mit den negativen Sachen an.

Erschüttert hat mich, als ich auf meinem Handy folgende Meldung fand:

Anders herum hat mich dann wieder überrascht, dass der Herr Ösi Flugzeuge besitzt – und in diesen Flugzeugen dann auch noch so viel Geld transportiert wird. – Irgendwie macht er im Blog immer so einen bescheidenen und sympathischen Eindruck – wie sich Frau doch täuschen kann 🙂 😉

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Eines Morgens wache ich auf – und nichts ist in meinem Mund so wie am Abend, als ich ins Bett ging. Aus welchem Grund das Zahnfleisch dick und geschwollen war, hat es mir nicht gesagt – auf jeden Fall hat es damit den Zahnersatz mächtig behindert und geärgert.

Da ich mir aber das Essen nicht völlig untersagen wollte, habe ich mit Kamistad geschmiert und geschmiert, bis alles betäubt war, bis ich wieder kauen konnte.

Dann ging ich zum Zahnarzt – und was der mir empfahl, kostet richtig Geld.

Er meinte, an meinen vier Implantaten wäre zu viel Plaque und ich müsste dringend was dagegen tun. Dieses „Dringend-was-tun“ kostet so um die 75,00 € herum. – Manche Leute geben ihr Geld im Theater oder im Kino aus – ich besuche stattdessen Apotheken und Sanitätshäuser – diese Branchen wollen ja auch leben 🙂

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Bildung kann nie schaden – und auch zu Zeiten von Wikipedia konnte ich an diesem „Angebot“ nicht vorbei gehen. Eine Bewohnerin aus dem Haus zieht in eine Wohnung mit Betreuung und muss sich verkleinern. Deswegen hat sie diese Bildbände (in doppelter Hinsicht „Bild“) aussortiert. Mir gefielen sie und ich habe sie erst einmal mitgenommen.

Natürlich habe ich mir zuerst „Mensch und Körper“ vorgenommen. Das war gar kein Bildzeitungsniveau, was die mir über Blutdruck und alles andere, was vorn mit Blut- anfängt, erzählt haben. Ich bin nicht dümmer geworden 🙂

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Vor kurzem hat eine Bekannte eine Ausstellung eröffnet und dazu eingeladen. Vor längerer Zeit hatte ich mich mal in ein stark lilalastiges Bild verguckt, was ich dann aber aus verschiedenen Gründen (auch finanzielle, aber auch wegen fehlendem Platz an der Wand) nicht gekauft habe.

Dieses Mal fiel mein Blick auf ein in Grüntönen gehaltenes Bild, schließlich habe ich ja einen „grünen Salon“. Ich habe mal eine primitive Collage versucht und mich eben so schnell entschlossen, meine Fächer an der Wand zu behalten.

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Über Lila habe ich schon lange nichts gesagt. Vor Jahren habe ich (spätestens) an der Reaktion meines Malers gemerkt, dass Männer lila nicht leiden können – aber unter den Frauen bin ich nicht vollkommen allein.

Ich wusste gar nicht, dass ich für Luxus stehe 🙂 😉

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Und jetzt zum Abschluss noch ein politisches Foto. Die Zeit der Plakate hat ja wieder angefangen. Dieses Geld könnte man wirklich und wahrhaftig für sinnvollere Dinge verwenden, denn es ist festgestellt, dass diese bunten Bilder und dummen Sprüche das Wahlergebnis nur minimal beeinflussen.

Interessanter Weise sind die AfD-Plakate alle so hoch angebracht, dass sie keiner erreichen kann und somit weder bemalen, bespucken oder abreißen kann. – Sie sind sich wohl der Volkssympathie doch nicht so sicher, die Herren und Damen GaulandHöckeWeidelStorchMeuthen.

Auch dieses Mal bin ich in zwei Tagen wieder da!

 


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KLEINE Erfolge steigen am Horizont auf

Bewusst weiß ich seit Anfang Februar davon, dass mein Blutdruck noch schneller ist als ich und vor allem höher wohnt – nämlich in einer der oberen Etagen eines Hochhauses – so wie wir damals in der Fischerinsel – in der 16. Etage.

Zum Glück hat das damals noch nicht abgefärbt – aber dafür kam es jetzt mit geballter Kraft.

Was habe ich bisher erreicht? Ich bin fast zum salzlosen Vegetarier mit ganz viel Obst, eben so viel Gemüse, Vollkornbrot, Haferflocken und (ekligen) Sojaprodukten geworden. Mein Bauchumfang und mein Gewicht danken es mir – von 74 auf 70 und der Bauchumfang ist zwar immer noch zu groß, aber immerhin 5 cm geschrumpft.

Heute ist mein HNO-Termin. Ich hoffe, dass er mich zum Pneumologen (Pulmologen) überweist, damit ich eine Schlafapnoe als Ursache für den Hochdruck ausschließen kann. – Und was der „übereifrige“ Hausarzt am 25. festlegen wird, davon lasse ich mich überraschen.

Und jetzt kommt wieder Aufgewärmtes von Facebook. Ich habe momentan nicht die Kraft, hier viel neue Sachen einzustellen – irgendwie bin ich blockiert.

Am 11. März schrieb ich dort:

Das war heute nicht mein Tag
Früh über 30 Minuten in der Warteschlange gehangen, um beim HNO-Arzt einen Termin zu bekommen.
Dann wollte ich meine Brille abholen, bei der schon zweimal die Gläser gewechselt wurden. Und heute waren total falsche Gläser drin, ich konnte auf der anderen Straßenseite noch nicht einmal die großen Geschäftsüberschriften lesen. Ich hatte die Faxen satt und habe sie zurückgegeben
Und als Tagesabschluss gab es diese Blutdruckwerte, obwohl ich schon alles tue, um davon wegzukommen.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Bild könnte enthalten: 1 Person, Brille und Nahaufnahme
Bild könnte enthalten: Text
Da ja mein Tagespensum 10.000 Schritte sind, bin ich zur HNO-Praxis gelaufen. Bei einem meiner „Wanderungen“ sind mir diese zwei Heißblüter aufgefallen:

Nach dem heutigen Sturm kommt der Frühling, das hat man uns versprochen. Und wie ihr seht, in Berlin ist er in einigen Stadtteilen schon eingezogen.

Bild könnte enthalten: 1 Person
Am 15. März hatten in der Familie früher zwei Geburtstag, jetzt feiert nur noch einer.
Dieses wirklich süße und auch herzige Geschenk von 1,3 kg bekommt der Sohn zu seinem heutigen Geburtstag. Als Kind hat er schon immer Schokolade geliebt und sein Rekord waren wohl ca 100 Tafeln zu einem Geburtstag. Da hat er sich von allen nur Schokolade gewünscht. Na gut, heute ist es nicht mehr ganz so schlimm, aber ich denke , diese 13 Tafeln werden nicht sehr lange halten .
(Ich muss jetzt die Zahlen korrigieren. Der Sohn hat gesagt, es waren nur 20 gewünschte Tafeln und 23 hätte er bekommen)
Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Am 17. März schrieb ich:
CC (Clara Christine) hat sich noch ein weiteres C organisiert – für Interpretationen des dritten C bin ich offen
und hat heute ihre 10.000 Schritte auf einen Ritt im Britzer Garten hinter sich gebracht. Und was soll ich sagen, der Britzer Garten hat ihretwegen lila geflaggt.
Wo man hinguckte, blühten lila Krokusse. Na gut, für die, die nicht unbedingt lila wollen, gab es auch weiße und gelbe. Die Narzissen wollten den Krokussen von der Zahl her den Rang ablaufen.
Ich gönnte mir einen Cappuccino und war froh, dass diesmal der Feuerwehr Einsatz nicht mir galt.(Das Foto von den zwei Blaulichtwagen hielt ich für entbehrlich)
Als ich wieder zu Hause war, zeigte mein Tracker 10443 Schritte. Das sind bei meiner Schrittlänge ca. siebeneinhalb km.

Ich hätte ja gerne eine 9999 fotografiert, aber das ist recht schwierig. Bei 10.000 brummt es an meinem Handgelenk und auf dem Display erscheint ein kleiner Pokal. Das ist schon ein erhabenes Gefühl, wenn ich diese 10000 Schritte Tag für Tag geschafft habe.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Zweimal Idealwerte erreicht:

8. März: 121 zu 61 bei 95 Ruhepuls und am 18. März: 121 zu 56 bei Ruhepuls von 65 – ich steigere mich

Geht doch!!!!

Wenn ich es weiter oben nicht geschafft habe, eine Schnapszahl festzuhalten – irgendwann ist es mir gelungen.

Ich habe euch doch von meinem teuren Päckchen erzählt, um das ich bei der Zustellung gebangt habe. Hier sind die 6 Monatsrationen:

Am 19. habe ich etwas „Schreckliches“ geträumt, was meinen Blutdruck ABSACKEN ließ – er brachte nur noch 114 aufs Display. Bei meiner eigenen Geburtstagsfeier keinen Kuchen und kein Eis für die Gäste da zu haben, lässt mir offenbar das Blut in den Adern gerinnen oder besser gefrieren.

Ihr könnt mich jetzt auf meinem Weg zum Obstsalat begleiten. Ihr seht, Clara mutiert zur „Körnerpickerin“ – ich sage Bescheid, wenn ich fliegen kann.

Zum Abschluss gibt es was anderes als Salat – nämlich Weidenkätzchen und …

Von den falschen Brillengläsern schrieb ich weiter oben. Vorgestern holte ich die neue bei Fiel***mann ab. Es gab zu der Gleitsichtbrille noch eine kostenlose Lesebrille dazu, die sich im Bett beim Lesen sehr bewährt. Eigenartiger Zufall: beide Gestelle sind lila, woran das bloß liegen mag. – Die erste ist die Gleitsichtbrille. Auf den Fotos kann man die Farbe nicht so gut sehen.

 

 


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Nicht nur bei Fb und Instagram …

… sondern heute mal eine Zusammenfassung meiner Meldungen aus diesen Medien.

Alle wünschen mir auf unterschiedlichste Weise, dass es mir bald besser gehen möge. Wenn nicht ab und an diese wahnsinnig unschönen Ausreißer von 195/79 oder 184/77 gäbe, wüsste ich gar nicht, dass ich krank bin, denn bis auf die Situationen, wo das Messgerät mehr als 165 anzeigt, saust es im Kopf und pocht im Brustraum. Obwohl ich  – angefangen von Ernährungsumstellung und viel mehr Bewegung am Tag bis hin zur regelmäßigen Einnahme von zwei Tabletten gegen Bluthochdruck – wirklich alles beherzigt und ausgeführt habe, kann ich nicht wirklich sagen, dass es durchgängig besser ist. Klar habe ich jetzt oft Werte um die 140 oder manchmal sogar noch weniger , aber die Ausrutscher bleiben.

Allerdings haben sie mir in einer Nacht in der Notaufnahme der Charité bestätigt, dass mein Herz gesund ist und es nicht nach einem Infarkt aussieht. Wie das mit den Gefäßen aussieht, wird sich vielleicht auch noch ermitteln lassen.

Doch jetzt zu meinen Fb-Meldungen.

Am 23. Febr. ging es mir nicht so ganz toll und da fiel mir nur so ein Sch….beitrag ein.

Augen auf im Straßenverkehr. Aber ebenso im Bürgersteigverkehr.
Wenn die Hunde schon nicht erzogen sind, dann sollten es doch wenigstens ihre Besitzer sein.

Bild könnte enthalten: Schuhe und im Freien
Augen auf im Straßenverkehr kann auch so aussehen:
Bild könnte enthalten: im Freien
Am 5. März tauchte ich mit dieser Meldung auf:

Heute hatte ich mal wieder zwei dieser unangenehmen Blutdruckspitzen . Früh waren es gleich 175 und mittags 195. Das lag bestimmt daran, dass ich mich über Leute im Haus mächtig geärgert habe. Ich hatte 35 Minuten einen Handwerker in meinem Bad, der sieben Löcher gebohrt hat.
Fast gleich und sofort stand der männliche Bewohner vor meiner Wohnungstür und kritisierte heftig,  warum ich nicht vorher Bescheid gegeben habe. Es war Vormittag 11 Uhr

 

Der Grund der Aufregung war der Einbau eines Badewannenliftes.

Der Akku vom neuen Badewannenlift wird geladen. Inzwischen ist das erledigt und ich habe auch schon das erste Bad genommen. Ein wenig noch gewöhnungsbedürftig, aber vom Prinzip her sehr komfortabel.
Jetzt brauche ich also keine Nachbarin zur Hilfe zu rufen, wenn ich nicht aus der Wanne kommen sollte.
Ich war ja schon immer technikbegeistert. Aber sie hätte auch billiger sein dürfen

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Am 8. März, an dem doch besonders die Frauen in Berlin (aber auch die Männer und Schulkinder) Feiertag hatten, sind mir die Sicherungen durchgebrannt – zumindest fast.

Bei 184 zu 77 sind mir gestern Abend die Sicherungen durchgebrannt. Mein Herz fühlte sich an wie ein pochender Stein und der Kopf wie eine Zeitbombe, die jeden Moment platzen will.
Ich rief die 112 an und die nahmen mich mit in die Notaufnahme. Diese Nacht war aber nicht gerade lustig. Ich lag auf einer unbequemen Pritsche , angeschlossen an ein Dauerblutdruckmessgerät und an ein Dauer EKG. Die Geräusche aus den Nachbarzimmern ermunterten nicht zum Schlafen auf. Der Blutdruck schwankte von 120 bis auf 160 . Dennoch wurde ich früh entlassen, ohne ein neues Medikament oder einen vernünftigen Ratschlag. Also bin ich so klug als wie zuvor.
Bloß dieses Mal lasse ich mich bei meinem Hausarzt am Montag nicht mehr abweisen, sonst wechsle ich den Arzt. Es kann nicht sein, dass ich mit 195 vor der Tür stehe und er mich auf den 25 März vertröstet. – Letztendlich ging ich dann doch nicht zum Arzt, weil ich keine Betablocker möchte. Ich will das anders in den Griff bekommen.

Diese weiße Lampe ist wie mein kaltes Herz in der Brust.

Am 10. März äußerte ich folgendes:

Mir muss der Popo schon ganz schön auf Grundeis gehen, wenn ich für über 200 € Mittel und Nahrungsergänzungsstoffe und anderes bestellt habe, um von meinem hohen Blutdruck runter zu kommen.
Ich hoffe, dass das Geld nicht nur den Firmen zugutekommt, sondern auch mir und meiner Gesundheit.
Ich habe meine Werte schon revidiert und sie auf 150 zu 90 oder so ähnlich eingestellt bzw das will ich erreichen, aber kontinuierlich, nicht nur einmal.
Ihr hört wieder von mir

Am 10. März entfleuchte mir zusätzlich noch folgendes:

Ich bin um 10 cm zu fett
Obwohl mein BMI Wert normal ist und mein Gewicht mit 72 kg bei 1,70 m Größe auch nicht weltbewegend übergewichtig ist, ist jedoch mein Bauchumfang zu groß . Frauen sollten maximal 88 cm Umfang haben
Ihr könnt ja mal bei euch messen und mich dann trösten, dass es bei euch auch nicht besser ist. Nur habt ihr keinen Bluthochdruck und ich suche fieberhaft nach allen möglichen Ursachen

Ebenfalls am 10. März kam ich auf die Idee, dass vielleicht auch bei mir die als Ursache benannte Schlafapnoe Grund für den Bluthochdruck sein könnte. Schon 1996 war ich im Schlaflabor und man hielt die Werte für sehr bedenklich. Danach ließ ich mich aber gaumensegelstraffend operieren und dachte, jetzt sei alles wieder gut. Leider bestätigten mir danach einzelne MitschläferInnen, dass das Schnarchkonzert pro Nacht immer noch heftig erschallt.

Dieses Bild ist natürlich ein Fake, denn ich schlafe nicht.
Aber es soll mir und euch die einzige Ursache zeigen, die für meinen Bluthochdruck infrage kommen kann . und zwar eine Schlafapnoe. Ich war schon vor Jahren kurz vor der Sauerstoffmaske beim Schlafen , weil ich so stark geschnarcht habe. Dann habe ich mich operieren lassen, doch diese Operation war so gut wie erfolglos. Vielleicht sollte ich es mit ärztlicher Überweisung mal in einem Schlaflabor testen lassen.

Für ein erstes Melderchen nach so langer Zeit ist das nun wirklich lang genug.


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Fünf Minuten vor Ultimo

Die Besuche beim Hausarzt in den letzten Tagen  waren sehr unerfreulich. Er ordnete sofort ein großes Blutbild an, dessen Ergebnisse aber noch nicht vorliegen. Er sucht die Ursachen, warum es relativ schnell so schlecht geworden ist.  – Da ich vieles zu dem Thema gelesen habe, wurde mir klar, dass der PD = Pulspressure = Pulsdruck = Differenz zwischen systolischem und diastolischem Druck sehr wichtig ist. Er begann mit einer Tablette am Morgen, die aber keinen großen Erfolg brachte.

Datum Syst Dias Puls PD Syst Dias Puls PD Syst Dias Puls PD
08. Feb 185 84 88 101 160 78 97 82 162 85 86 77
09. Feb 159 88 88 71 138 59 85 79 167 74 91 93
10. Feb 172 79 85 93 163 74 76 90 160 79 91 81
11. Feb 135 84 85 51 150 59 89 91 176 76 89 100
12. Feb 173 90 82 83 176 74 83 102 174 72 99 102
13. Feb 174 86 86 88 149 69 88 80 159 77 86 82
14. Feb 163 86 83 77 171 76 88 95 185 90 91 95
15. Feb 152 76 88 76 132 64 91 68 176 74 85 102
16. Feb 156 79 96 77 144 77 93 67
165 68 83 97
17. Feb 151 73 87 78
165 71 89 94
185 80 89  105

„Ins Gewissen reden …“ ist ein harmloser Ausdruck für das, was er mir nahe gelegt hat. Es hörte sich fast so an, als stünde ich 5 Minuten vor einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt. Natürlich kann man beide überleben, aber ich habe keine Lust, es zu testen. – Wenn ich richtig in mich gehe, habe ich vor einem Herzinfarkt weniger Angst als vor einem Schlaganfall. Einen Infarkt überlebt man oder nicht – bei letzter Variante ist alles vorbei. – Ein Schlaganfall kann aber für jemand, die allein lebt wie ich, das ganze Leben auf den Kopf stellen. Halbseitig gelähmt oder mit Sprachstörungen – nicht auszudenken.

Und dann kam auch noch die Auswertung von der Dauerblutdruckmessung. Mehrere systolische Messwerte waren über 200 – die Kardiologin hat ganz laut Alarm geschlagen – jaja, ich habe ihn gehört.

Ab 15.2.   entschloss ich mich, ein Hausmittel zu testen. Viele, viele Knoblauchzehen und 3 Biozitronen wurden mit Schale zermixt, mit Wasser aufgefüllt, durchgesiebt, kurz aufgekocht und jetzt trinke ich jeden Morgen ein Schnapsglas voll davon.

Jetzt eine vollkommen ernst gemeinte Frage: Würdet ihr lieber diese Knoblauchstänkerei weglassen und stattdessen eine zweite Tablette nehmen. Oder würdet ihr wie ich an die Wirkung des Knoblauchs glauben? – Ich arbeite nicht, ich komme wenig mit Menschen zusammen – wen soll der Geruch stören?

Doch als ich gestern Abend wieder 185 gemessen habe und einen PD von 105, da habe ich dann doch mit der zweiten Tablette angefangen.

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Als ich noch geraucht habe, war ich Suchtraucherin – Genussraucherin zu sein, war mir nicht gegeben. – Jetzt, wo meine Sucht „Computer“ heißt, kann ich mich gleichfalls nicht bremsen. Der Arzt hat mir aber sehr ans HERZ gelegt, meinen Lebensstil grundsätzlich zu ändern, wenn ich nicht will, dass mich meine hübschen Teufelinnen aus dem letzten Beitrag holen. – Und weil ich selbst diese Gefahr für realistisch halte, habe ich sie vermehrt, um ihre reale Gefahr zu mildern.

Ich mache Pause – und zwar so lange, bis die Werte so bei ca. 150 zu 80 stabil sind, einige Kilo weniger Speck die täglich umfangreiche Bewegung an frjscher Luft leichter machen und die ganzen ekligen Laborwerte wieder in einem Bereich sind, dass ich und mein Arzt sich darüber freuen können.

Und deswegen beschaffe ich mir dieses Armband und will und werde JEDEN Tag früh und am Nachmittag eine große Runde in zügigem Tempo laufen.

https://www.amazon.de/dp/B07C1X8V8P/?coliid=I1Z0V9PSYYDDMC&colid=AIVY7JB5XXC3&psc=0&ref_=lv_ov_lig_dp_it

Ist die Uhr Schrott, wie 11 % der Bewertungen sagen, kann ich sie zurückschicken – ansonsten habe ich wenigstens eine Zeit lang hübsche lila Freude gehabt.

Foto von der Amazon-Seite abgekupfert

Habt bitte Verständnis, dass ich bei euren Beiträgen jetzt selten oder nie kommentieren werde, sondern stattdessen das von mir weniger geliebte Like setze. Das bedeutet dann aber, dass ich ALLES gelesen habe und nicht nur die Kurzfassung vom WP-Reader, denn dort kann man ja gleich ein Like setzen.

Also tschüss bis März … April … Mai. Sollte ich es bis dahin NICHT geschafft habe, dann stelle ich einen neuen Plan auf.


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„Die Welt ist voll kleiner Freuden …

… mit der richtigen Brille siehst du sie.“

(… behauptet jedenfalls der Kalender, den mir Lucie geschenkt hat und der immer noch bei mir hängt.)

Und das habe ich mir zu Herzen genommen. Frühestens 8 Wochen nach der Op darf ich mir eine neue Brille anschaffen. Die schon mehr als aggressiv werbende Firma brillen.de habe ich nicht genommen. Sie werben mit ihrem Preis von 109,00 € für eine komplette Komfortbrille. Doch die Wirklichkeit sieht dann so aus. Die schon nicht mehr weg zu denkende Entspiegelung kostet 60,00 € extra. Als ich mit den angebotenen Gestellen nicht zufrieden war, wurden mir Gestelle ab 100,00 € aufwärts angeboten, weil ja die im Preis enthaltenen angeblich schon 80,00 € kosten.

Als ich auf meinen Termin wartete, stand gerade ein Kunde am Tresen und sollte bezahlen. Er drehte und wendete mindestens 5 Minuten seinen Kopf und meinte, dass er nur in einer einzigen Stellung scharf sehen kann – der Rest ist leicht verschwommen. – Die Optikerin gab dann auch zu, dass nur Gläser mit schmalen Sichtbereichen verwendet werden.

Und da bin ich dann doch wieder zu meinem Optiker gegangen, von dem die letzten drei Brillen gefertigt wurden. Beispielfotos: Nicht in lila (Mai 2017)

Halb in lila (Juli 2015)

Und hier als Computerbrille ganz in lila (März 2014)

 

 

Damals war ja ganz schnell der Neukauf von zwei Brillen nötig, denn man hatte mir doch aus der S-Bahn meinen Koffer geklaut. In dem waren neben vielen anderen schönen und wichtigen Sachen auch eine Arbeitsplatzbrille und eine normale Gleitsichtbrille drin.

Nun ist aber genug mit der Brillenvergangenheit – jetzt gibt es ein wenig Brillengegenwart, denn seit acht Tagen habe ich eine neue Brille auf der Nase: Nicht lila, sondern grün; kein auffälliges Gestell, sondern randlos. Schaut selbst:

Leider bin ich bisher nicht vollkommen zufrieden. Sie rutscht trotz zweier Brillenbügelverstellaktionen immer wieder ca. 5 mm auf der Nase nach unten – und das darf sie natürlich bei einer Gleitsichtbrille nicht. Dann muss ich nämlich durch Kopfbewegungen die notwendige Schärfe herstellen. – Ich hoffe, sie bekommen das noch hin, sonst geht sie leider zurück.

 

 


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… nie vor 13.00 Uhr!

Ja, was denn nicht vor 13.00 Uhr?

  1. Steht dieses Faultier etwa nie vor 13.00 Uhr auf?Nein, manche Kommentare von ihr gibt es sogar schon vor 10.00 Uhr *grins*
  2. Geht sie vor 13.00 Uhr nicht aus dem Haus, da sie vorher immer am Computer hängt?  Damit seid ihr der Wahrheit schon sehr nahe gekommen, doch das ist es auch nicht.
  3. Steigt sie vor 13.00 Uhr nicht aus ihrem Schlafanzug? (der allerdings ein ganz fescher Hausanzug ist) Mein Gott, ihr kommt ja der Wahrheit schon bedrohlich nahe – aber auch  das kann anders ablaufen.
  4. Schaltet sie vorher kein Radio oder Fernseher an? – Radio ist leider nicht mein Ding, da ich es richtig gut nur im Wohnzimmer über meine Bluetoothhörgeräte hören kann – und dort bin ich nie am Vormittag, nicht zu Mittag und auch nicht am Nachmittag. Und der Fernseher wird fast immer erst zu den 20 Uhr-Nachrichten eingeschaltet.
  5. Ist sie ein ausgeprägter Morgenmuffel und hat erst ab 13 Uhr erträgliche Laune?   Das ist eine schlechte Eigenschaft, die man ihr wirklich nicht anhängen kann.
  6. Hat sie vielleicht einen attraktiven Nebenjob, den sie erst in den Abendstunden ausübt? Nebenjob vielleicht, aber nicht attraktiv und auch nur selten. Sie betreut einen pfiffigen Erstklässler, der ihr immer die Legowelt erklärt.

Ja, aber verd….. nochmal, was macht sie denn nicht vor 13.00 Uhr? – Sie isst nicht. Damit soll wenigstens einmal am Tag ein Intervall von mindestens 12 Stunden entstehen, in dem die Futterluke nicht gefüllt wird. – (Kaffee ist aber erlaubt.)

Doch um 10.00 Uhr nimmt sie ihr Medikament und die Nahrungsergänzungsstoffe wie Curcuma, Magnesium und Hyaluron Forte – und jede Pille oder jedes Dragee mit einem halben Löffel Joghurt – das ist ja schon fast eine KOMPLETTE MAHLZEIT. Und jetzt ist noch die kleine rosa Pille dazu gekommen, die meinen Blutdruck wieder in die Schranken weisen soll.

Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.
Heinrich Heine (1797 – 1856)