Claras Allerleiweltsgedanken


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Gibt es Hoffnung in solch einer Situation?

Viele werden das Buch oder den Film „Nicht ohne meine Tochter“ kennen. Natürlich habe ich es damals mit Spannung und auch mit Mitgefühl gelesen – aber irgendwie doch mit einem „entfernten Mitgefühl“. Es betraf niemanden in meiner Familie oder Umgebung, ja, ich kannte noch nicht mal eine Frau, die mit einem Mann aus diesen Regionen verheiratet war oder Kinder hatte.

Das Buch ist 1987 erschienen – wann ich es las, weiß ich nicht mehr so genau.

Doch dann zog ich 2000 in ein Haus, wo es gleich drei Mischehen/Mischbeziehungen gab, die ihre Liebe mit mindestens zwei oder sogar mehr Kindern gekrönt hatten. Es waren insgesamt – alle drei – wunderbare Nachbarn, die ich nie und nimmer hätte missen wollen. Durch sie habe ich ein wenig mehr vom Islam und den Lebensbräuchen gelernt, wirklich schätzen gelernt, denn kaum eine deutsche Familie war so vorbehaltlos freundlich und einladend zu mir wie diese drei.

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Genug von der Vorgeschichte.

In einer Beziehung, die ich absolut nicht näher definieren will, kriselt es – kriselt es sehr – die Scheidung wird angedacht und später auch eingereicht.

Alle (nehme ich einfach mal an) Kinder wollen ihre BEIDEN Elternteile haben und auch behalten, denn der Streit zwischen den Eltern ist ihnen relativ egal – so auch diese beiden, um die es hier geht. Der Große besucht schon das Gymnasium und ist mit seinen ca. 14 Jahren fast schon ein Mann – aber nur körperlich 🙂 – ansonsten ist er noch ganz Kind. – Die Kleine ist vom Alter her noch nicht einmal zweistellig – und der absolute Liebling vom Papa.

Der Vater ist seit langem in seinem Heimatland und hat es dort in jeglicher Beziehung richtig, richtig gut: ein großes Anwesen wird von einer mondänen Villa geschmückt und selbstverständlich gehört auch ein großer Pool dazu – in diesen heißen Ländern ein nicht zu verachtendes Accessoire. Die Kinder kennen dort alles und mögen dort auch alles, denn sie waren als komplette, intakte Familie schon oft dort – mindestens einmal in jeden Sommerferien.

So fingen auch die Sommerferien 2018 mit der Einladung, der Reiseplanung und dem Flug dahin an.

Die Mutter fühlt sich sicher, denn SIE hat ja die Reisepässe der Kinder und ohne diese Pässe kann ja nichts „eingerührt“ werden und der Rückflug ist schon gebucht. – Doch eines Tages sind die Pässe weg und da nahm alles andere seinen Lauf.

Der Vater buchte (angeblich) den Rückflug der Kinder um, damit sie ihre ganzen Ferien bei ihm verbringen können und nicht auf die begrenzte Urlaubszeit der Mutter angewiesen sind. Von vielen Zweifeln geplagt, doch andersherum von Zwängen genötigt, muss die Mutter allein abfliegen – der Mann verweigert ihr ein längeres Aufenthaltsrecht.

Die Zeit vergeht – über die modernen Kommunikationswege hat sie Kontakt zu den Kindern – es scheint ihnen gut zu gehen. … Dann: Es ist ein Tag vor Schulbeginn – und die Kinder kommen nicht. Der Schulbeginn in Berlin ist schon einige Zeit her – und wie leider zu befürchten war – die Kinder sind auch jetzt noch nicht da.

Eine Frau in diesen Ländern hat so gut wie keine Rechte, zumindest nicht auf ihre Kinder, denn diese GEHÖREN zum oder sogar DEM Vater. Ich mag mir nicht ausmalen, was im Kopf und in der Seele der Mutter, aber fast noch mehr, in den Kindern vorgeht. Sie können kaum arabisch und werden von einem Tag auf den anderen von allem, was ihnen vertraut ist, getrennt: Keine Mutter mehr, keine bekannte Wohnumgebung, keine vertraute Sprache, keine Schulfreunde und -freundinnen, keine Großeltern, kein gar nichts.

Welche Rechte hat ein deutscher Rechtsanwalt, wenn er dagegen vorgehen will? Ist so ein Kampf überhaupt bezahlbar?

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Auch jetzt werde ich die Kommentare moderieren, weil ich keine Hetze gegen Väter aus diesen Ländern hier lesen will und auch nicht dulden werde.

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Nachträglich: Tapsige Ostergrüße vom öligen Löwen

Diese Überschrift KANN niemand verstehen – noch nicht einmal ich, wenn ich das Drumherum der Entstehung vergessen haben werde. Erklären werde ich sie im Laufe des Textes.

Alles kam so: Die Ostersachensuchmannschaft, die eigentlich „Frauschaft“ heißen müsste, rückte am Karfreitag an, obwohl ja mein „Clarino“ eigentlich geschlossen hatte. Zuerst trafen wir uns im Botanischen Garten und schlunzten durch die schönen Tropenhäuser.

Zum Glück schien aber die Sonne so warm und schön, dass es auch unter den Frühblühern wie Krokussen und Stiefmütterchen und Tausendschönchen und Enkelinschönchen Spaß gemacht hat. Auf einen Kaffee in der Sonne verzichteten wir dann doch, denn der Weg zur Hölle zum Kaffee  war mit einer riesigen Warteschlange gepflastert.

Wir machten uns auf den Heimweg und die drei „Kinder“ freuten sich, dass es bei 13 Busstationen lohnend ist, einen Platz im Oberdeck zu ergattern. Zu Haus gab es selbstgemahlenen Kaffee, selbstgekaufte exzellente Apfeltorte (ich hätte sie nie so gut backen können), selbstgeschlagene Schlagsahne und später selbstgesuchte Osternaschereien, selbstgeschnippelten Eisbergsalat mit farbgegensätzlichen Mandarinenstücken, zwei selbstausgesuchte Pizzen und selbstzubereitete Nudeln mit viel Gemüse und unvegetarischen Einlagen.

Meine „generalstabsmäßig vorbereitete Versteckerei“ ist sehr gut angekommen, die Regeln wurden allerdings von den Teilnehmern „selbstherrfraulich“ geändert. Alle drei suchten in einem Raum gemeinsam und forschten auch nach allen drei versteckten Köstlichkeiten. Wer als erste alle drei entdeckt hatte, durfte sich setzen. Das älteste Kind hatte fast immer die Suchnase vorn und saß als erste auf dem Sofa – da kamen vielleicht doch Kindheitserinnerungen vom Unterbewusstsein ins Oberbewusstsein.

Jetzt gibt es ein paar Fotos, die ich beim Verstecken machte. Alle Heizkörper wurden auf Minimum eingestellt, denn es sollte ja keine breiförmigen Schokoeier gesucht werden.

Balkon: Das an der Balkonbrüstung baumelnde Küken – die beklebte Hockerrückseite – die eierkükenlegende Wollmilchsau Grünpflanze (ohne Foto)

Flur: Der schokoladentafelschwangere Bilderrahmen; die lila Tuchecke mit Schokolade, die natürlich nicht rausguckt; die Schokolade an der Schuhschranktür

Besucherzimmer: Schokolade statt Kaffee in der Tasse; den Wasserkocher bitte erst entleeren vor dem Kochen, dieses Ei wird nicht leuchten

Wohnzimmer, Küche und mein Zimmer habe ich jetzt weder Lust noch Zeit, ausführlich zu beschreiben, da ich ja endlich zu dem „öligen Löwen“ kommen will. Es wurde alles gesucht, alles gefunden und alles begrüßt.

Kurz nur paar Fotos, auf die ihr euch selbst einen Reim machen könnt. Küche

Wohnzimmer:

Clarazimmer:

Nun aber endlich genug gesucht – dachte ich. Nein, die drei Besucherinnen „rächten“ sich, versteckten 7 winzige Schokoladentafeln und ein paar wunderschöne Bettsocken in passender Farbe und amüsierten sich wie Bolle über meine Blindheit beim Suchen und nicht-Finden.

Und jetzt nun endlich zum „öligen Löwen“. Als die drei versteckten, wurde ich in die Küche zum Warten verbannt. Meine Enkeltochter drückte mir den Löwen in die Hand, mit dem sie die ganze Zeit gespielt hatte. Nur fiel es keiner von uns beiden auf, dass er unbemerkt seine Hinterpfote in eine große volle Tasse getaucht hatte. Dort war die Essig-Öl-Gewürzmischung für den Salat schon vorbereitet.

Das anschließende Ergebnis war: Meine Hose total verölt und in fast allen Zimmern riesige Öltapsen, da meine Socken und auch die der anderen zum Teil vollkommen vollgesogen waren. Das war eine ziemlich aufwändige Sache, das Öl von Parkett und Vinyl wieder wegzubekommen. Da habe ich es aufrichtig bedauert, dass ich keinen Dampfreiniger für den Fußboden habe.

 

 


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Lady Nilpferd und Mr. Frosch … (1)

Könnt ihr euch noch erinnern: „Lady sunshine and Mr. moon, können gar nichts dagegen tun …“

So ein „trauriges“ Lied von zwein, die sich nicht begegnen und somit auch nicht lieben können, will ich euch natürlich nicht erzählen, hier gibt es eine positive, dennoch sehr ungewöhnliche Lovestory. Heute ist für mich ein ganz besonderer Tag, nämlich eine Dreierschnapszahl: 22.2. – und ich LIEBE Schnapszahlen, auch wenn ich mir nichts aus Schnaps mache. Warum wurde ich nicht am 8.8.88 geboren? Dann würde ich dieses Jahr 30 werden – wie schrecklich. Und dann bemerke ich auch noch, dass ich 13 Fotos  hochgeladen habe, also Freude hoch drei mir – bei euch hoffentlich auch.  (Gerade werden 111 Wörter angezeigt, haha)

Die phantastische Liebe zwischen Lady Purplehorse und Mister Greenfrog

Vorspann:

Da sehe ich doch in der NordAldiVoranzeigeApp, dass Nachtlichter für Kinder angeboten werden. Ich will mal über Altersdiskriminierung hinwegsehen, denn ihr alle seid auch davon betroffen..

Ich schicke die Voranzeige meiner Lieblingsfee – und bekomme eine Antwort, die ich nie erwartet hätte. Ihr Herz schlägt für Frösche jeder Art. Wie cool ist denn das? Sofort losgestürmt und die beiden lilagrünen Leuchtmonster gekauft. Und jetzt geht es wirklich los.

Hauptspann:

Lady Purplehorse lebte lange Zeit glücklich und zufrieden mit ihrem Kind. Sie wollte damals keinen Mann, keinen Vater für ihren Sohn Kratzbürste – sie kümmerte sich liebevoll um ihn und er hing sehr an seiner Mama. Immer wieder kam er zu ihr, um zu kuscheln.

Doch wie das so ist – Kinder werden größer, nicht nur Jungen wollen dann lieber mit ihrer Freundin kuscheln als mit ihrer Mama. Also fühlte sich Lady Purplehorse zunehmend einsamer. Ihre Ersatzbefriedigung wurde das Futtern, was man ihr und der Waage auch bald ansah.

Sie grübelte und sinnierte, wie dem Abhilfe zu schaffen sei – aber sie wollte nicht mit verklebten Futterbüchsen hantieren – es MUSSTE eine andere Lösung geben.

Eine Nilpferdfreundin erzählte ihr, dass es Kontakt- oder Partnerbörsen gibt, in der man gegen ein Riesenentgelt … viel Schrott angeboten bekommt, denn die wahren Schnuckelchen unter den Männern gehen auch ohne Anzeige auf dem Partnermarkt weg.

Sie versuchte es dennoch bei der Börse „Aller 11 Minuten finden zwei Singles zueinander“  und verlieren sich nach 3 Minuten wieder. Sie opferte all ihr erspartes Futter … und … nicht einer, der sich an ihren Rundungen, an ihrer wunderschönen Farbe und an ihren hervorragenden zwei Zähnen begeistern konnte.

Bei ihren einsamen Spaziergängen fiel ihr irgendwann ein Frosch auf, der immer allein und traurig auf seiner Bank saß. Er war ja ganz schnuckelig, aber … vieeeeeeeeeeeeel zu klein für sie. Was sollte sie mit so einem grünen Miniliebhaber anfangen – den müsste sie sich ja erst mal aufpumpen. Doch irgendetwas reizte sie doch an ihm.

Führte der erste Weg zu einer zufälligen Begegnung, so wählte sie in Zukunft immer diese Strecke an seiner Bank vorbei. Und tatsächlich – er saß jeden Abend dort und sah immer trauriger aus. Sie wagte es und setzte sich neben ihn. Der Kummer hatte sehr an ihr gezehrt, so dass er sich nicht gleich erdrückt fühlte. Mit wachen schwarzen Augen betrachtete er sie und bald waren sie in die schönsten Gespräche vertieft.

Und jetzt halte ich es für angebracht, die Story auf übermorgen zu vertagen.

 

 

 

 

 


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Susanna im Bade … *

… Quatsch, natürlich muss es „Clara im Bade“ heißen

Jetzt braucht ihr euch nicht auf heiße Fotos zu freuen, es geht um anderes.

Ich wollte meiner Gesundheit und meinem Bein was Gutes tun und deswegen Wassergymnastik machen, neumodisch auch mit Aquafitness benannt.

Das Ankogelbad ist

  • zu Fuß zu weit zum Laufen
  • mit Öffentlichen zu umständlich zu erreichen
  • mit Auto nicht möglich zu fahren

also holte ich seit langer Zeit mal wieder das Fahrrad hervor und es ging besser als ich dachte.

Da das Kinderbecken wärmeres Wasser und weniger Leute hatte, suchte ich mir dort eine Ecke. Natürlich blieb es nicht so leer und bald kam ein gutaussehender „Papa“ mit 4 Kindern. Ich vermutete, dass die beiden kleineren Jungen von ihm sind und die beiden türkischen Kinder von der Nachbarsfamilie mitgenommen waren.

Ihm und den Kindern zuzusehen und zu hören, war eine wahre Freude. Sobald sie am nassen Rand zu schnell rannten, zu laut quietschten oder sich mit ihren Schwimmärmeln ins zu tiefe Wasser begaben, genügte eine Handbewegung von ihm und die Kinder machten es. Immer wieder kam eines zu ihm, um sich liebevoll das Wasser aus den Augen wischen zu lassen.

Am Ende ging er selbst ins Wasser und warf die Kinder mit Lust und Laune hoch und sie platschten ins Wasser – immer und immer wieder wollten sie.

Ich war so neugierig geworden, welche denn nun seine Kinder sind. Und was stellte sich heraus?

Er ist Erzieher in einer KITA, der jüngste und mutigste war erst 3,5 Jahre und die Großen waren 5. Die Eltern dieser KITA können froh sein, so einen engagierten Erzieher zu haben, den die Kinder auch richtig mochten.

Mal sehen, ob er nächsten Dienstag auch wieder da ist.

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Zu dem kleinen Stern in der Überschrift – eine Leserin bei fb, übrigens eine Klassenfreundin von Klasse 1 bis 8, machte mich darauf aufmerksam, dass es nicht „Johanna im Bade“ heißt, sondern „Susanna im Bade“ heißen müsste und dem Pinsel von Tintoretto entstammt. Habe ich doch sofort geändert. – Als ich noch einmal bei Wiki recherchierte, habe ich festgestellt, dass sich auch noch andere Maler diesem biblischen Thema gewidmet haben, u.a. auch Rubens und Rembrandt. Da hat bei mir die kulturelle Bildung im Unterbewusstsein geschlummert 🙂

 


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Enkelintermezzo zwischen Reiseberichtserstattung

Da ist doch gestern Abend ein „total entspanntes“ Wochenende zu Ende gegangen. Ich habe

  • alle Fenster in der Wohnung geputzt
  • zwei Trommeln Wäsche gewaschen, aufgehängt und vor allem die Hälfte davon gebügelt
  • ich habe auf meinem Balkon neue Pflanzen untergebracht
  • das Besucherzimmer wurde auf „Vorderfrau“ gebracht, da morgen der nächste Besuch eintrifft
  • ich habe meinem dauermüden Hüftknochen gut zugesprochen, aber offensichtlich ist der genau so schwerhörig wie ich
  • ich habe in Clarafotos gewühlt, da mein Enkel für eine lange Zeit ins Ausland geht und er ein kleines Familienalbum zur Erinnerung mitbekommen wird – das mache aber nicht ich!
  • und dann durfte ich bei Rucksäcken, Koffern, Jacken und Einkaufstrolleys bei A*mazon wühlen, weil mir die Kinder Geschenke machen wollen. Ich habe einen irren Koffer gefunden und der Trolley ist auch nicht schlecht.

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Anschauen lohnt sich!

Ich weiß gar nicht, was am schönsten war – wahrscheinlich das Fenster putzen, denn sie sehen jetzt (für einige Tage) besser aus.

Aber natürlich gibt es auch Fotos, mein Markenzeichen.

Der Enkel wurde über die IGA geschloffen und da fiel uns gleich und sofort ein tolles Rad auf mit den passenden Fahrradschuhen. Anschließend konnte man sich ein Getränk in vielen künstlichen Farben aussuchen. In meiner Familie ist ja das Fahrradgen schon wie eine Sucht verbreitet. Und dass dabei versehentlich auch paar lila Pflanzen vor die Linse kamen, bitte ich zu entschuldigen. 🙂

Aber nicht nur in der IGA blüht es lila – ich habe von Sohn + weiblicher Begleitung eine lila Pflanze für den Balkonkasten bekommen.

Dann habe ich mich der surrealistischen Fotografiererei ergeben – d.h., eigentlich hat das die Sonne gemacht. Sie hat ein Bild entsprechend verfärbt. Die Blätter waren mal grün.

Und dann kam die jüngere Schwester samt ihrer Mutter auf ihren Fahrrädern zu mir gerollert. Wow!!!!!! 94 km am letzten Tag und die 11 Lebensjahre vom Kind haben das locker weggesteckt – das Kind aber auch.

Und endlich hatte der Löwe wieder Hochsaison – bei mir liegt er ja doch immer nur auf dem Schrank und schaut sich die Welt von oben an. ich hatte einen Teddy auf einer Karte als Geburtstagskarte bekommen – und den beschnupperte er sofort, ob der sich als Kumpel eignet. – War ihn nicht knuffig genug – beim Mittagsschlaf mit dem 11jährigen Teddy der Tochter hat er sich wohler gefühlt.

Allerdings haben sich alle Bären aus meinem Zimmer in der Nacht nach ihrer Weiterfahrt bei mir beschwert, dass sie nicht zum Spiel gebeten wurden – wird nächstes Jahr nachgeholt.

Und dann ging es in den Britzer Garten.“Brücken bauen“ war die schwierigsten Übung. Da wäre ein Schnellschusskamera noch besser, denn die Brücke hielt meist nicht lange.

 


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Ich bin wieder im großen B und spaziere über die IGA

Allein dieser Artikel wäre noch keine Garantie dafür, dass ich gesund und munter und voller positiver Eindrücke wieder zurück bin – ihr kennt ja meine Masche, vorzuposten. Sind die Fotos nicht unbedingt termingebunden, kann ich sie auch mal nach hinten schieben.

Und genau das habe ich mit diesen Fotos von der IGA gemacht.

Als ich vor längerer Zeit mal dort war, wollte ich unbedingt mit einer Gondel mit Glasboden über das Gelände schweben. Vor mir und hinter mir standen viele, viele Schüler und Schülerinnen – ich muss gestehen, ich erwartete nicht das Allerbeste, wenn ich mit ihnen in der Gondel saß. – Auf Anhieb erklärten sie mir, dass ich dann auf eine Gondel warten muss, die mit viel Reklame beklebt ist. Bingo, sie hatten Recht. Und dann innen waren sie super!!! Sie zogen ihre Füße nach oben auf die Bänke, machten mich auf fotografierwürdige Motive aufmerksam und erzählten mir, dass sie aus einem Gymnasium in Karlshorst kommen. Wer Berlin kennt, weiß wo das liegt. – Ich jedenfalls war begeistert von meinen 5 MitfahrerInnen. – Leider sind die Fotos nicht so toll, da der Glasboden mächtig zerkratzt ist. Wollte ich was fotografieren, war das Motiv schon wieder weg. – Na gut, ich kann damit leben, werde aber nicht wieder auf eine der 5(?)  vorhandenen Reklamegondeln warten.

Im Laufe des Parkspaziergangs kam ich an „Holz“ vorbei. Ich sage das so neutral, weil ich nicht so richtig weiß, ob dieses schöne Turm-Holz-Gebilde noch einen anderen Zweck als die Ästhetik hat. Um das besser zu wissen, hätte ich das Hinweisschild fotografieren müssen. – Das Forschungsfloß sieht zwar gut aus, wird aber sicher keine Forschungsaufgaben zu  erfüllen haben.

Vor längerer Zeit hatte ich ja mal das Spiegel“labyrinth“ erwähnt. Die Bezeichnung „Labyrinth“ ist 100 %ig falsch, denn ICH habe mich SOFORT darin zurechtgefunden, da es nach dem Schneckenhausprinzip gebaut ist. Mit Schnecken kenne ich mich aus – wenn auch mehr mit denen ohne Haus. – Hier ein paar nette Bilderchen. Und „Clara in Teilen“ lässt sich nicht verhindern, denn alles spiegelt.

Zum Schluss gibt es noch ein galeriefreies Foto, weil ich dieses „Fächergrün“ so herrlich fand. Und dann verabschiede ich mich auch schon wieder – bis zum nächsten Beitrag.


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Ich habe aus dem Vatertag …

einfach einen Kindertag gemacht.

Eine Doppelkopffreundin hat ein Enkelkind, inzwischen 10 Monate alt – bestens bekannt durch Fotos in allen Lebenslagen, abgewechselt mit Videos.

Mein Omaherz kann zu bzw. über die Kleine nur sagen: Süß, prächtig entwickelt und einen Kopf voller dunkler, dicker Haare. Das betone ich extra so, weil die meinigen bis zum zweiten Lebensjahr so gut wie glatzköpfig rumliefen, aber trotzdem von Papa und Mama innig  geliebt wurden. Dieses kleine süße Mädchen wächst dreisprachig auf – was sie aber wirklich versteht, wenn die Mama giechisch, der Papa spanisch und die Oma deutsch auf sie einreden, das war nicht eindeutig feststellbar. Ich glaube, sie hat sich überwiegend nach ihrem eigenen Kompass in ihrem Kopf gerichtet, wenn sie zielstrebig durch das Zimmer krabbelte. Aber dieses kleine Wunder der Natur steht schon mühelos freihändig und hat es wohl auch geschafft, schon zwei Schritte allein zu gehen.

Na, wenn ICH solche schicken lila Schuhe gehabt hätte, wäre ich mit 9,5 Monaten gelaufen, könnt ihr glauben. 🙂 Aber so etwas Ausgefallenes gab es ja zu meiner Zeit noch nicht.

Die Lütte auf dem Spielplatz zu beobachten war eine wahre Freude. Die jungen „Herren“ im zarten Alter von 1-2 Jahren, die da dick und bräsig mit ihren vielen, vielen Sandspielformen hockten, zeigten sich kein bisschen als Kavalier. Immer wieder versuchte Lia, sich eine Form zu „erschleichen“, zu „erbetteln“ oder einfach zu nehmen, aber die beiden Geizhälse nahmen es ihr sofort aus der Hand und hockten lieber drauf, als damit zu spielen. Und ich sage jetzt nicht: „Typisch Männer!“ , habe ich nicht gesagt!!!!!!!!!!!!!

Mich hat das Jung-Kind erst ignoriert, dann vorsichtig so ganz nebenbei beguckt und als ich dann immer noch da war, hat sie mir ab und an ein Lächeln geschenkt. – Was gibt es mehr???

Auf jeden Fall denke ich, dass ich den christlichen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ damit nicht entweiht habe, denn es gab keinen Alkohol, auch nicht aus dem lila Schuh.