Claras Allerleiweltsgedanken


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Enkelintermezzo zwischen Reiseberichtserstattung

Da ist doch gestern Abend ein „total entspanntes“ Wochenende zu Ende gegangen. Ich habe

  • alle Fenster in der Wohnung geputzt
  • zwei Trommeln Wäsche gewaschen, aufgehängt und vor allem die Hälfte davon gebügelt
  • ich habe auf meinem Balkon neue Pflanzen untergebracht
  • das Besucherzimmer wurde auf „Vorderfrau“ gebracht, da morgen der nächste Besuch eintrifft
  • ich habe meinem dauermüden Hüftknochen gut zugesprochen, aber offensichtlich ist der genau so schwerhörig wie ich
  • ich habe in Clarafotos gewühlt, da mein Enkel für eine lange Zeit ins Ausland geht und er ein kleines Familienalbum zur Erinnerung mitbekommen wird – das mache aber nicht ich!
  • und dann durfte ich bei Rucksäcken, Koffern, Jacken und Einkaufstrolleys bei A*mazon wühlen, weil mir die Kinder Geschenke machen wollen. Ich habe einen irren Koffer gefunden und der Trolley ist auch nicht schlecht.

https://www.amazon.de/Treppensteiger-Einkaufstrolley-Seena-K%C3%BChlfach-Einkaufsroller/dp/B06XXLSJDB/ref=pd_sbs_201_4?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=Q56QJAC3DVGT8PWBMTZN

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Anschauen lohnt sich!

Ich weiß gar nicht, was am schönsten war – wahrscheinlich das Fenster putzen, denn sie sehen jetzt (für einige Tage) besser aus.

Aber natürlich gibt es auch Fotos, mein Markenzeichen.

Der Enkel wurde über die IGA geschloffen und da fiel uns gleich und sofort ein tolles Rad auf mit den passenden Fahrradschuhen. Anschließend konnte man sich ein Getränk in vielen künstlichen Farben aussuchen. In meiner Familie ist ja das Fahrradgen schon wie eine Sucht verbreitet. Und dass dabei versehentlich auch paar lila Pflanzen vor die Linse kamen, bitte ich zu entschuldigen. 🙂

Aber nicht nur in der IGA blüht es lila – ich habe von Sohn + weiblicher Begleitung eine lila Pflanze für den Balkonkasten bekommen.

Dann habe ich mich der surrealistischen Fotografiererei ergeben – d.h., eigentlich hat das die Sonne gemacht. Sie hat ein Bild entsprechend verfärbt. Die Blätter waren mal grün.

Und dann kam die jüngere Schwester samt ihrer Mutter auf ihren Fahrrädern zu mir gerollert. Wow!!!!!! 94 km am letzten Tag und die 11 Lebensjahre vom Kind haben das locker weggesteckt – das Kind aber auch.

Und endlich hatte der Löwe wieder Hochsaison – bei mir liegt er ja doch immer nur auf dem Schrank und schaut sich die Welt von oben an. ich hatte einen Teddy auf einer Karte als Geburtstagskarte bekommen – und den beschnupperte er sofort, ob der sich als Kumpel eignet. – War ihn nicht knuffig genug – beim Mittagsschlaf mit dem 11jährigen Teddy der Tochter hat er sich wohler gefühlt.

Allerdings haben sich alle Bären aus meinem Zimmer in der Nacht nach ihrer Weiterfahrt bei mir beschwert, dass sie nicht zum Spiel gebeten wurden – wird nächstes Jahr nachgeholt.

Und dann ging es in den Britzer Garten.“Brücken bauen“ war die schwierigsten Übung. Da wäre ein Schnellschusskamera noch besser, denn die Brücke hielt meist nicht lange.

 

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Ich bin wieder im großen B und spaziere über die IGA

Allein dieser Artikel wäre noch keine Garantie dafür, dass ich gesund und munter und voller positiver Eindrücke wieder zurück bin – ihr kennt ja meine Masche, vorzuposten. Sind die Fotos nicht unbedingt termingebunden, kann ich sie auch mal nach hinten schieben.

Und genau das habe ich mit diesen Fotos von der IGA gemacht.

Als ich vor längerer Zeit mal dort war, wollte ich unbedingt mit einer Gondel mit Glasboden über das Gelände schweben. Vor mir und hinter mir standen viele, viele Schüler und Schülerinnen – ich muss gestehen, ich erwartete nicht das Allerbeste, wenn ich mit ihnen in der Gondel saß. – Auf Anhieb erklärten sie mir, dass ich dann auf eine Gondel warten muss, die mit viel Reklame beklebt ist. Bingo, sie hatten Recht. Und dann innen waren sie super!!! Sie zogen ihre Füße nach oben auf die Bänke, machten mich auf fotografierwürdige Motive aufmerksam und erzählten mir, dass sie aus einem Gymnasium in Karlshorst kommen. Wer Berlin kennt, weiß wo das liegt. – Ich jedenfalls war begeistert von meinen 5 MitfahrerInnen. – Leider sind die Fotos nicht so toll, da der Glasboden mächtig zerkratzt ist. Wollte ich was fotografieren, war das Motiv schon wieder weg. – Na gut, ich kann damit leben, werde aber nicht wieder auf eine der 5(?)  vorhandenen Reklamegondeln warten.

Im Laufe des Parkspaziergangs kam ich an „Holz“ vorbei. Ich sage das so neutral, weil ich nicht so richtig weiß, ob dieses schöne Turm-Holz-Gebilde noch einen anderen Zweck als die Ästhetik hat. Um das besser zu wissen, hätte ich das Hinweisschild fotografieren müssen. – Das Forschungsfloß sieht zwar gut aus, wird aber sicher keine Forschungsaufgaben zu  erfüllen haben.

Vor längerer Zeit hatte ich ja mal das Spiegel“labyrinth“ erwähnt. Die Bezeichnung „Labyrinth“ ist 100 %ig falsch, denn ICH habe mich SOFORT darin zurechtgefunden, da es nach dem Schneckenhausprinzip gebaut ist. Mit Schnecken kenne ich mich aus – wenn auch mehr mit denen ohne Haus. – Hier ein paar nette Bilderchen. Und „Clara in Teilen“ lässt sich nicht verhindern, denn alles spiegelt.

Zum Schluss gibt es noch ein galeriefreies Foto, weil ich dieses „Fächergrün“ so herrlich fand. Und dann verabschiede ich mich auch schon wieder – bis zum nächsten Beitrag.


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Ich habe aus dem Vatertag …

einfach einen Kindertag gemacht.

Eine Doppelkopffreundin hat ein Enkelkind, inzwischen 10 Monate alt – bestens bekannt durch Fotos in allen Lebenslagen, abgewechselt mit Videos.

Mein Omaherz kann zu bzw. über die Kleine nur sagen: Süß, prächtig entwickelt und einen Kopf voller dunkler, dicker Haare. Das betone ich extra so, weil die meinigen bis zum zweiten Lebensjahr so gut wie glatzköpfig rumliefen, aber trotzdem von Papa und Mama innig  geliebt wurden. Dieses kleine süße Mädchen wächst dreisprachig auf – was sie aber wirklich versteht, wenn die Mama giechisch, der Papa spanisch und die Oma deutsch auf sie einreden, das war nicht eindeutig feststellbar. Ich glaube, sie hat sich überwiegend nach ihrem eigenen Kompass in ihrem Kopf gerichtet, wenn sie zielstrebig durch das Zimmer krabbelte. Aber dieses kleine Wunder der Natur steht schon mühelos freihändig und hat es wohl auch geschafft, schon zwei Schritte allein zu gehen.

Na, wenn ICH solche schicken lila Schuhe gehabt hätte, wäre ich mit 9,5 Monaten gelaufen, könnt ihr glauben. 🙂 Aber so etwas Ausgefallenes gab es ja zu meiner Zeit noch nicht.

Die Lütte auf dem Spielplatz zu beobachten war eine wahre Freude. Die jungen „Herren“ im zarten Alter von 1-2 Jahren, die da dick und bräsig mit ihren vielen, vielen Sandspielformen hockten, zeigten sich kein bisschen als Kavalier. Immer wieder versuchte Lia, sich eine Form zu „erschleichen“, zu „erbetteln“ oder einfach zu nehmen, aber die beiden Geizhälse nahmen es ihr sofort aus der Hand und hockten lieber drauf, als damit zu spielen. Und ich sage jetzt nicht: „Typisch Männer!“ , habe ich nicht gesagt!!!!!!!!!!!!!

Mich hat das Jung-Kind erst ignoriert, dann vorsichtig so ganz nebenbei beguckt und als ich dann immer noch da war, hat sie mir ab und an ein Lächeln geschenkt. – Was gibt es mehr???

Auf jeden Fall denke ich, dass ich den christlichen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ damit nicht entweiht habe, denn es gab keinen Alkohol, auch nicht aus dem lila Schuh.