Claras Allerleiweltsgedanken


28 Kommentare

Höhen-Tiefen-Gletscher-Serpentinen 6 – Graubünden

Schluss – Aus – Ende – Finito

Nie wieder eine Gruppenfahrt
nie wieder eine Gruppenfahrt mit Bus
nie wieder eine Gruppenfahrt mit dem Bus ins Ausland.

Damit ich es nicht vergesse, habe ich es mir hier als Merkzettel hingeschrieben. Ich finde mich schnell lernfähig, denn in diesem Jahr waren es nur zwei Fahrten – nach Skandinavien und in die Schweiz. Aber fairerweise muss ich Jordanien noch dazu zählen – aber dort käme man als Einzeltourist nur sehr schwer hin.

**************

Jetzt kommen noch die letzten Fotos von dem Ausflug nach Graubünden – er fand am 15.08. statt.

Ein ortskundiger italienischer Reiseleiter (warum die Reiseleiter so oft wechselten, ist mir nicht klargeworden, nur das Belohnungsprinzip klappt hier nicht so gut wie auf der Skandinavienreise, wo der Trinkgeldbecher beim kleinsten Anlass rumgereicht wurde.

Der Bus fährt durch das idyllische Albulatal (die Albula ist ein Fluss) und machen Fotostopp am Solisviadukt. So ein BrückenBogenbauwerk ist auch jetzt noch eine bauingenieurtechnische Meisterleistung, zu der damaligen Zeit sicher noch mehr. Er ist übrigens ca. 90 m über dem Fluss. Verdientermaßen zählt der Viadukt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nach diesem Fotoaufenthalt geht es weiter zur Viamala-Schlucht. Alles, was sich jung und kräftig fühlte und gesunde Beine hatte, ging die vielen Stufen nach unten – ich blieb dieses Mal oben.

Oben gab es auch genügend zu sehen und auch zu fotografieren. Diese Berg- und Felslandschaft ist schon gewaltig.

Wenn ich dann sehe, dass sich nicht wenige mit dem Fahrrad diese steilen Straßen hier hochquälen, kann ich nur den Hut ziehen. Trotz Elektromotorunterstützung ist das kein Kinderspiel. Am Lenker sind sie alle mit modernster Technik ausgerüstet.

Wer weiß nicht, für wen dieses Foto ist? Da ich es ja drauf geschrieben habe, war die Frage nicht ganz ernst gemeint.

Vor Jahren gab es in diesem Autotunnel einen verheerenden Brand. Die Gedenktafel zeigt, das es doch noch selbstlose Menschen gibt, die trotz Gefahr für das eigene Leben anderen helfen. – Durch Veränderungen in den Röhren der Tunnel hat man die Gefahr größtenteils gebannt.

Und dann hat mich jemand fotografiert, als ich den Schritt von der Eins zur Zwei machte. Offensichtlich muss er mich mehr angestrengt haben, als ich vorher dachte 🙂

Nach der Schluchtenwanderei fährt uns der Bus in Richtung Chur, der ältesten Stadt der Schweiz und Kantonshauptstadt. Bei einer Wanderung durch die Altstadt kamen wir zu der Kirche, die gerade an diesem Tag Feiertag feierte, nämlich Mariä Himmelfahrt. In Deutschland ist das ja nur in wenigen Bundesländern Feiertag – u.a. in diesem, in dem ich mal geboren wurde, mehr oder weniger versehentlich. – Dass das hier nicht die Kirche ist, sondern der Brunnen vor der Kirche, ist ja wohl klar.

In der Altstadt gab es wieder die bemalten Häuser, die recht hübsch anzusehen sind, vor allem, wenn da eine der berühmtesten Konditoreien der Stadt beheimatet ist. – Das berühmte Backwerk, das Capricornbrot, ist auf dem zweiten Foto zu sehen, sieht aus wie ein Geweih. – Aber besonders lustig fand ich es, wenn die Leute ihr verrostetes Besteck nicht wegwerfen, sondern vor ihr Haus stellen.

Und das war es dann mit der Reise und dem Reiseberichterstatten – jetzt schweige ich still.

Advertisements


6 Kommentare

Dreiländerhauptstadttour – Kopenhagen 1

Auf der Fahrt nach Kopenhagen am 4.8.2017 …

… haben wir einen Stadtrundgang in der „Wallanderstadt“ Ystadt gemacht. Ausgesprochene Filmfreaks sollen wohl Ecken der Stadt erkannt haben – geht die Sage. Ich mag zwar den Schauspieler, auch ab und an die Filme, aber Fan bin ich nicht.

Dieser Mönch war vielleicht der Vorgänger von Herrn Wallander – so wie Pater Brown – der war ja auch etwas rundlich. Ich habe ihn nur fotografiert wegen der schönen Blumen drumherum.

An müde Touristinnen wird hier mit besonders verschnörkelten Bänken gedacht – auf denen kann man nicht lange sitzen, da man Rückenmuster bekommt. Will frau aber flüchten zu schönen Holztischen, bauen sich wunderschöne Holz-Geflechts-Zäune auf. – Was die so alles machen, um Touristen im Land zu halten 🙂

Hier in diesem Touristenbüro wollte ich mir ein kleines rotes geschnitztes Holzpferd kaufen, um in meiner roten Küche eine Erinnerung an Schweden zu haben. Allerdings haben mich die 20,00 € Kaufpreis davon abgehalten.

Da hat mir doch das Maritime der Stadt besser gefallen und die immer wieder auftauchenden Brunnen. Hier sieht man einen Fleißmenschen, der den Brunnen säubert.

Mit diesem Kupfermodell der Stadt Ystad und einer vielleicht filmschwangeren Tür verabschieden wir uns von Ystad.

Auf geht es nach Kopenhagen. Da muss ich euch erst mal eine Geschichte über einen ganz treuen „Untergrund“leser erzählen.

Ich war ja 2005 schon mal in Kopenhagen und hatte ein Bild von einem Brunnen gezeigt, die ich ganz à la Clara „Ochsenquadriga“ genannt hatte. Mir wäre nie im Traum eingefallen, dass dieser Brunnen anders heißt, dank meines Lesers weiß ich jetzt, dass das der Gefion-Brunnen ist. Er hat diesen Brunnen nämlich hochnotdringlich gesucht und ihn bei mir gefunden. Die Fotos, die ich unter dem Namen Gefion-Brunnen im Netz gefunden habe, sind alle schöner als meine, aber so ist das eben. Diese Fotografen haben bestimmt keine drängelnde Reiseleitung im Nacken, sondern können auf Sonnenschein, Fotolicht und weniger Besucher warten. – Und mein stiller Leser hat mir dieses Jahr sogar eine Mail zum Geburtstag geschickt, worüber ich mich ganz toll gefreut habe. Ich hoffe, Sie lesen das, Herr N. aus Hh, hihi!

Und langsam nähern wir uns dem Ziel, wohin alle Touristen wollen: die Meerjungfrau. Man bekommt beim Fotografieren entweder einen Ellenbogen in die Rippen oder einen Kopf vor die Linse – nehmt sie, wie sie ist, die kleine zarte Meerjungfrau.

Mallybeau will noch die Geschichte dazu hören. Als die kleine Meerjungfrau 15 wurde, durfte sie in das Reich der Menschen schwimmen. Und dabei begegnete ihr – laut Hans Christian Andersen – der bewusstlose Prinz, den sie rettete und in den sie sich auch gleich verliebte, vollkommen überflüssiger Weise. Um nämlich Mensch zu werden, musste sie auf ihren Fischschwanz verzichten. Sie bezahlte die Menschenbeine mit ihrer wunderschönen Stimme, so dass sie dann dem Prinzen weder von ihrer Liebe erzählen noch ihn mit ihrem schönen Gesang betören konnte. Die Folge war, dass der kleine Trottel eine andere heiratete und die Meerjungfrau nun voller Trauer auf dem Stein sitzt und auf ihren Prinzen wartet. Stattdessen kamen schon so manche Idioten vorbei, die ihr einen Arm oder sogar den Kopf abrissen, sie mit Farbe beschmierten oder sich anderen Blödsinn einfallen ließen. Aber immer wieder hat ihr Sponsor alle Schäden beseitigen lassen.

Sie kommt zwar nicht mit dem Schiff, aber täglich fahren viele von diesen großen Schiffen an ihr vorbei, die seitlich ins Bild „kreuzen“.

*********

Und jetzt endet bald der skandinavische Teil dieser Reise. Das letzte Hotel in Kopenhagen hat noch einmal versucht, mit etwas eigenartiger Sesselkunst, mit Sport und mit Tieren alles rauszuholen, damit die Gäste einmal NUR nach Dänemark kommen. Die Tierabteilung verschiebe ich auf die nächste Galerie. Die Minigolfbahnen hatten es in sich. Natürlich habe ich sie gleich getestet – und ich ziehe mir meine Berliner Lieblingsbahn vor, wo ich den Ball auch nicht ins Loch bekomme.

Laut Hosianna rufend (die Gründe sind ganz unterschiedlich) reite ich auf einem Pferd oder einem Esel aus Kopenhagen hinaus  Richtung Hamburg.

 


10 Kommentare

Dreiländerhauptstadttour Stockholm 7

Ein Student aus Uppsala … (2.8.2017)

Der Mensch (der Reiseführer, jetzt noch so etwas ähnliches wie Student in Uppsala, aus Berlin kommend, an einer Frau mit 4 Kindern liebend hängen geblieben, sehr belesen und sein Wissen auf interessante Weise weitergebend und VON MIR VERSTANDEN WORDEN (geht doch, die Leute müssen nur anständig spechen 🙂 )

Schloss Drottningholm, wo die Königsfamilie wohnt

Im Grunde genommen hasse ich Schlossbesichtigungen, aber frau kommt immer wieder mal nicht drumrum. – Im nächsten Leben werde ich Schlossente – da lebe ich ruhig und beschaulich, muss mich nicht in schnatternde Busse setzen, von einem Ort zum andern karren lassen und überhaupt. 🙂 Und wehe, es sagt jetzt jemand, dass ich das freiwillig gemacht habe – ich muss nicht im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bei Vertragsabschluss gewesen sein. (Für Neuankömmlinge – ein Bild in der Galerie anklicken, dann vergrößert sich die Sache und man kann nach rechts und links blättern)

Aber der Ausflug bestand nicht nur aus Schloss und -besichtigung.

Kontrastprogramm Markthalle

Der königliche Koch geht hier bestimmt nicht einkaufen.

Und was gibt es noch so zu zeigen?

Die WC-Nutzung ist in Schweden fast immer kostenlos, höchstens 50 Cent und die Toiletten sind fast alle sauber. Allerdings sind sie nicht alle so vornehm.

In meinem nächsten Leben werde ich vielleicht doch nicht Schlossente, sondern Bürgermeisterin, da kann ich in so einem schönen roten Rathaus residieren.

Und wenn ich zum Frisör muss, nimmt dieser Salongenbesitzer seine schicke Doppelschere und macht Kahlschlag auf meinem Kopf.

Und dann berufe ich mein Bürgerparlament ein und wir entscheiden an diesem großen runden Tisch, ob dem Salongen die Konzession entzogen wird.

Und dann berufe ich einen „Minister“, der verhindert, dass Kühe geärgert werden, denn das sind ganz liebe, ganz fleißige und ganz produktive Tiere.

**********

Diese „Kunstfrau“ sitzt und wirbt um Gäste für das dahinter liegende Cafe.

Und der will die Gäste offensichtlich gleich wieder abschrecken und ihnen zeigen, wohin zu häufiger Kuchengenuss führt.

Brockenweise ist schwedisch zu verstehen.

Hier fällt mir nichts zu ein, außer dass die Ursprungsdatei schief stand. .

Und das habe ich wirklich und wahrhaftig aus diesem Grund fotografiert, weil das die erste Schmiererei gewesen ist. die mir aufgefallen ist.

 

 


Hinterlasse einen Kommentar

Dreiländerhauptstadttour – Stockholm 6

Übernachtung 5 in Stockholm: 01.08.2017 – Stadtbesichtigung und Schärenfahrt

Von der Stadtbesichtigung sind nicht sehr viele Fotos übrig geblieben und auch von der Führung sind keine bleibenden Eindrücke in meinem Gehirn abgespeichert. Ich forsche jetzt nicht nach, woran das liegt.

Eine von den vielen wunderschönen Blumenschalen eröffnet den Reigen und ein schmucker Soldat aus der königlichen Garde beim Wachwechsel beschließt die Stockholmfotos. Bisschen Kunst an Architektur ist auch dabei.

So, und jetzt geht es mit einem Boot in den Schären zu einem nahegelegenen Erholungsdorf, um mal schwedischen Kuchen zu kosten. – Die großen Fähren sind überall und gehören einfach dazu. Aber wie kann man so ein großes Schiff nur „Cinderella“ taufen?


13 Kommentare

Dreiländerhauptstadttour – Prag 5

Obwohl ich schon seit gestern im Bus sitze, bringe ich den letzten Pragbeitrag dennoch. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja die anderen beiden Hauptstädte raten, die das Wort „Dreiländerhauptstadttour“ Wirklichkeit werden lassen.

Irgendwann in den zwei Tagen fuhren wir mit Bus oder Straßenbahn zum Zoo – aber nicht diesen wollten wir besuchen, sondern das Schloss Troja. Ein Fürst Wenzel hat es sich mal darin gut gehen lassen. Auch jetzt ist alles sehr gepflegt. – Ddie modernen Lampen zu der älteren Architektur haben mir gut gefallen. – Hier sind sie wieder, diese akkurat beschnittenen Buchsbaumhecken, mit denen ich meine Probleme habe.

Was gehört zu Prag wie das Amen in der Kirche: Ja, der Wenzelsplatz. Die Berliner verabreden sich an der Weltzeituhr, wenn ihnen kein ruhiger Treffpunkt einfällt, die Prager treffen sich „unter dem Schwanz“. Damit meinen sie nicht den jungen Mann mit seinem Goldglied, sondern das Denkmal von Wenzel mit seinem Pferd – und unter diesem Pferdeschwanz trifft man sich eben. – Dieses schmale Hotel mit den 3 Fenstern ist auch schon recht schmal, aber noch nicht so schmal wie das versprochene Jungmannhotel.

Hotel Jungmann – kann sich so ein kleines Hotel lohnen?

Ob man das hier „Kunst am Bau“ nennt, weiß ich nicht. War ja auch mal ein sozialistisches Land – und in der DDR nannte man das so.

Irgendwo am Wenzelsplatz war dieser kleine, schöne Park, der eine sehenswerte Eingangstür hatte. Und ich merkte sofort, dass ich Faible für Lampen habe – besonders für moderne. Verschnörkelte Kronleuchter reißen mich nicht vom Hocker.

Und das ist jetzt der Abschied von Prag.Halt, noch nicht ganz. Frau goodwordforbadworld, kurz, Anke Müller, hat bei den allerersten Auslandsminuten schon „aufgeschrien“ und wollte Karlsbader Oblaten sehen. Die kann ich ihr nicht bieten, dafür welche mit tollen Prager Motiven – und ich wollte ja schließlich nach Prag und nicht nach Karlovy Vary. Sie waren durch die Fotomotive teurer als die anderen, aber das war mir die Sache wert.

Ich habe mir auf der Rückreise für relativ teures Geld (bei Mitreisenden die 400,– Kronen eingetauscht, weil ich kein tschechisches Geld mehr hatte und der Verkäufer keine Euros nahm). Diese Rose hält laut Beschreibung 2 Jahre lang, ohne dass ich sie gießen muss. Effektiver kann man doch nicht Zeit und Wasser sparen!!! ??? 😉


13 Kommentare

Dreiländerhauptstadttour – Prag 4

Der Vysehrad – die dazugehörigen Haken über dem s müsst ihr euch denken, ich weiß nicht, wie ich die mit meiner Tastatur machen soll. Ich hatte euch ja Friedhofsfotos versprochen. – Ich empfand eine wohltuende Ruhe auf dem Friedhof, aber auch eine Wohlhabenheit, denn anders kann man sich solche Grabmale nicht leisten. Arme „Hartz-IV-Empfänger“ liegen unter diesen Bildhauermeisterwerken bestimmt nicht. – Lediglich das Grab von Smetana will ich extra zeigen. Auf dem ersten Foto ist der Zugang zum Friedhof zu sehen. – Und Clara schreibt man hier mit K.

Und jetzt zu Smetana und seinem Werk „Mein Vaterland“. Ein Ohrschmeichler aus diesem Stück ist die „Moldau“

Als ich jetzt im Nachhinein gelesen habe, hätten wir auch das Grab von Dvorak und von Capek finden können – doch bei dieser unendlichen Zahl von Gräbern war das bestimmt nicht leicht. Eine Hinweistafel habe ich nicht entdeckt.


31 Kommentare

Dreiländerhauptstadttour – Prag 2

Da ich mein eigenes Smartphone zu Haus vergessen hatte, musste ich auf das meiner Begleiterin bauen und vertrauen. Es ist schon erstaunlich, wie genau G. Maps uns durch die Stadt geführt hat und auch die Verkehrsverbindungen richtig rausgesucht hat. Stellte man die Satellitenansicht ein, hätte man bald gar nicht rumfahren müssen.

Eine Stadt mit einem Fluss hat immer etwas gemütliches an sich. Die Prager sind auf ihre Moldau oder Vltawa auch ganz stolz, zumal sie ihr großer Komponist Bedrich Smetana auch noch so ohrenschmeichelnd in seinem Werk „Mein Vaterland“ vertont hat.

Doch was ich mir auf diesen Knaben für einen Reim machen soll, weiß ich nicht so richtig. Haben wirklich die Prager Frauen das gute Stück so blank poliert? Oder waren das (deutsche) Touristinnen, die ohne ihren Mann in den Urlaub gefahren sind? Oder jetzt (auch in der Tschechei?) können ja auch Homosexuelle ihre Wünsche rubbelnd zum Ausdruck bringen.

Oder hat etwa der Künstler das Werk von vornherein so glänzend erschaffen und lässt alle darüber grübeln, wie es entstanden ist? Indirekt schiebt er den Frauen den Glanz zu?!?!?!

Wir hatten vor längerer Zeit im WDR die Sendung „Wunderschön“ gesehen, die uns Prag näher gebracht hat. In der Mediathek konnten wir dann die nötigen Notizen machen – so haben wir Sachen gefunden, von denen man nicht gleich weiß. Zum Beispiel die schmalste Gasse. Die Begegnung zweier Personen ist fast nicht möglich, deswegen ist der Durchgang ampelgeregelt.

Die Prager haben nicht nur diese schmale Gasse, die haben auch ganz schmale Hotels, z.B. am Ende des Wenzelsplatzes das Jungmannhotel, das nur zwei Fenster breit ist – aber ich sehe gerade bei meiner für heute vorgesehenen Bildauswahl, dass das Hotel später kommt, also Geduld.

Wer  uns oft begegnete, war der „kleine Bruder“ von Till Eulenspiegel. Er scheint der jüngere zu sein, denn er ist ja fast noch ein Kind.

Und jetzt zum eigentlichen Hrad – von uns Hradschin genannt – er ist der kulturelle und politische Mittelpunkt der Stadt. Auf dem Berg liegt auch der Veitsdom, eine Perle der gotischen Baumeisterkunst.

Wir nähern uns den Sehenswürdigkeiten langsam von außen und weiter weg.

Dann sehe ich den Dom gewaltig auf meinem Display und drücke einfach ab. Leider habe ich eine ungeheuer ungeduldige Reisebegleitung. Mein Standardspruch für solche Leute: „Die haben Jagdwurst gegessen.“ – Keine Ruhe zum Genießen.

Natürlich gehen wir in den Dom hinein – und wie in all diesen Kirchen sind die Fenster ein sehr beeindruckender Schmuck.

Das letzte Foto ist nicht der beeindruckende Haupteingang, sondern ich fand folgende Frage dabei interessant: Ist das Abflussrohr aus dem Abfallmaterial der Tür entstanden?

Über diese Frage lasse ich euch bis übermorgen grübeln 🙂

 


9 Kommentare

Meine tolle BB-Reise – Teil 8: Abschied von Bochum und Bewohnern

Wenn frau Donnerstag Abend ankommt und Sonntag nachmittags wieder im Zug sitzen muss, weil genau dieser Zug vorreserviert ist, dann kann in diesen 2,5 Tagen vieles passieren, was wunderbar ist.

Dass ich von der Perlenfee beschenkt werde, war mir gleich klar, als sie ihre Schätze auf dem Tisch ausbreitete. Und als sie anfing, gezielt zu suchen, wusste ich auch, dass es ein LILA Geschenk werden wird. Vier Armbänder, die sich an meinen Arm schmiegen, ohne zu drücken.

Aber ich kann damit auch ein AUDIaner werden oder eine Anzahlung für die olympischen Ringe leisten.

An einem Abend mit einladendem Wetter können die FleischWurstGriller auch ihr Handwerk auf dem Balkon ausüben, während die anderen den Tisch mit unendlich vielen leckeren Sachen bestücken.

In dieser Familie gibt es kluge und begabte Kinder, von einem, nämlich von der 16jährigen Tochter, habe ich mal was abfotografiert. Sie hat dieses Portrait auf ein leeres Blatt Papier gemalt. Da war nicht schon was, was sie nur ausmalen musste – nein, es ist ihr Werk. Sicher ist es von einem Foto oder etwas anderem abgezeichnet – doch ich könnte noch nicht erst einmal das. (Ich stelle gerade fest, dass ich nichts von den Fertigkeiten meiner Gastgeber kann: kochen, sticken, Perlen zu kleinen Kunstwerken fügen, zeichnen oder malen – watt’n Glück, dass ich trotzdem lebe, und sogar gut.)

Und jetzt zeige ich euch noch eine Collage von der liebevollen Gastgeberin, die mich so verwöhnt hat, nicht nur mit Essen, Trinken, Schmuck und Spielen, nein auch seelisch. So habe ich sie in den Morgen- bis Vormittagsstunden (nicht) erkannt.

Und in der letzten, der Abschiedskollage, erkennt sie hoffentlich auch keiner, denn ich kann ja nicht ungefragt Fotos ins Netz stellen.


13 Kommentare

Meine tolle BB-Reise – Teil 7: Die Perlenfee

Habe ich euch aus Bonn eine Stickfee vorgestellt, so mache ich euch jetzt mit einer Perlenfee bekannt. Gut, nicht richtig bekannt mit Name und Adresse, aber eben so virtuell mit einigen ihrer Arbeiten. Als ich die winzigen Perlen so sah, dachte ich gar nicht, dass man die auf die Nadel und einen hauchdünnen Faden oder Gummi auffädeln kann, um kleine Kunstwerke daraus entstehen zu lassen.

Dieses Mal gibt es keine Galerie, da es schon Montagen aus Photoscape sind. Im Titel kann man erkennen, was es ist, falls ihr es mal nicht erkennen könnt.

Ähnliche Ketten, nur unterschiedliche „Perlen“

Eine Unmenge von kleinen Perl-chen wurden zu diesen Anhängern verarbeitet.

Ringe – zwar nicht aus Gold, doch sicher eben so wertvoll.

Vielleicht ist die obere Kette so etwas, was man bei Hunden ein „Stachelhalsband“ nennt? 🙂

Ideenreiche Verschlüsse halten die Armbänder zusammen.

Zu dieser Vielfalt fällt mir nicht viel mehr ein als staunen, dass C. das alles selbst gemacht hat.Es ist erstaunlich, in welcher Vielfalt es „Perlen“ gibt, sie können auch mal wie Blätter aussehen.

Ich bin kein Ketten-Mensch, in keiner der zwei Bedeutungen, aber hübsch sind die Anhänger dennoch.


14 Kommentare

Meine tolle BB-Reise – Teil 6: Westfalenpark in Dortmund

Einen Tag hatten wir uns für sightseeing vorgenommen. Das Wetter war schön, das Auto fahrbereit – also war der Westfalenpark in Dortmund das Ziel. Da die Städte eh ineinander übergehen wie in Berlin die Stadtbezirke, ist ein Ausflug in die Nachbarstadt nichts Besonderes. Und wenn man sich dafür nicht gerade einen Arbeitstag aussucht, hat man auch Chance auf Vorwärtskommen ohne größeren Stau – wir waren am Sonnabend unterwegs.

Ob zufällig oder absichtlich – wir landeten in dem Teil des Parks, der von Rosen eingenommen war – die in großen Büschen, die als einzelne Blüten und die als schwimmende Prachtexemplare auf dem Wasser.

Nicht erschlagen lassen von der Menge der Fotos. Da ich Seerosen so liebe, fange ich mal damit an.

Seerosen, nicht nur in weiß, gelb, rot – nein auch in lila

Rosen, für mich eine der schönsten Blumen der Natur

Baumkunst und Figurenkunst und Herzkunst

Palmen in unseren Breiten wachsen zu lassen, ist schon ein wenig Kunst. Sträucher zu „Gebilden“ zu trimmen, ist wohl Gärtnerkunst. – Die Skulpturen zu erschaffen, ist Bildhauerkunst – und uns beiden ein Herz zu schenken, ist Menschenliebe-Kunst.

Die Malerin Karin Silvanus aus Dortmund stellte ihre Bilder in einem Pavillon aus. Sie betreibt die Malerei als Hobby und ist auch erst recht spät zu dieser schönen Freizeitbeschäftigungen gekommen. – Das Geschäft lief nicht richtig gut, niemand wollte ein Bild für die heimische Wand kaufen.

Aus dem Internet heruntergeladen

Und das ist die Restkunst – Marienkäfermonster, Blüten und Personen

Diesen jungen Mann, der hier so lässig neben mir sitzt, habe ich im Jahre 1971 als Baby kennen gelernt. Zu dem Zeitpunkt war ich selbst hochschwanger und wartete, was da bei mir zur Welt kommen wird. Wir wussten das ja damals noch nicht.

Und übermorgen gibt es eine Fortsetzung