Claras Allerleiweltsgedanken


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Rundreise Marokko 8 – Teil 1 – Besichtigung von Marrakech

Und heute schrieb der Kalender den 18. Juni a.D. 2018 – bei mir immer noch eher so als nach dem Kalender Allahs.

Manche Leute holen sich ihre täglichen Kilometer auf der Straße, und ich hole sie mir im Hotel. Ich habe wieder das am weitesten entfernte Zimmer bekommen. Und wenn dann noch zweimal die Zimmer Karte nicht funktioniert, dann könnte ich schon einen Hotelschrittzähler glücklich machen.
Heute habe ich mir eine Tüte frische marokkanische Datteln gekauft. Die sind ein so großer Genuss, dass ich am liebsten die große Tüte alles auf einmal aufessen möchte. Aber der Preis war auch göttlich, nicht nur der Geschmack.

Wir trieben uns in Marrakech herum. Im Reiseprospekt konnte ich lesen:

Nach dem Frühstück beginnt unser Tag mit der Besichtigung des Palastgartens in Marrakesch. Anschließend führt uns die historische Stadtbesichtigung° zu dem Bahia Palast°, den Saadier Gräbern° , einer Schmuck- und Ledermanufaktur aus dem traditionellen Handwerk und dem berühmten Gauklerplatz Djemaa el-Fna°.

Wie ich sehe, haben entweder die Agentur oder der Reiseleiter den Ablauf geändert, nämlich Schmuck hatten wir gar nicht, Leder schon vorher und Bahiapalast bereits am ersten Tag in Marrakech. Dafür waren wir in einer „Gesundheitsbude“, von der zu berichten sein wird.

Bei Fb hatte ich zwischendurch so einiges von mir gegeben:

Wenn ich mir so die Butterberge auf den Frühstückstellern mancher Leute ansehe und danach ihr Hinterteil, dann kann ich nur sagen , so was kommt von so was . Aber wenn sie anschließend die Hälfte in den Müll werfen, dann könnte ich irre werden. Wir haben noch nie gehungert.

Am Abend des 18.06. schrieb ich auf die Frage: „Was machst du gerade?“:
Mich wundern und hoffen, dass alles besser wird. Gestern war er noch da, der Kühlschrank, und heute ist er weg. Na gut, dafür ist der Fotoapparat ja wieder da. Ich wollte jetzt ein bisschen schwimmen und frische Luft schnappen nicht eine Liege, die auch nur annähernd im Schatten wäre. Alles rappeldickevoll und es gibt nur einen Pool. Bitte bitte bitte drückt mir die Daumen, dass ich nicht für die ganze Woche hier in diesem Hotel bleiben muss. Dann drehe ich durch. Am Pool laute Musik und wie gesagt viel zu wenig Liegen und viel zu viele Leute.

Hier erwähne ich den „abhanden gekommenen Fotoapparat“, der zum Glück dann doch im Bus lag, als wir den wunderschönen Garten besichtigten. Leider konnte ich diese Besichtigung so überhaupt nicht genießen. Ich hatte nicht nur Angst um Prinz Lumix, nein vor allem um die vielen Fotos, die auf der Speicherkarte waren.

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Anfangs mache ich euch in der Galerie ein paar Kleider- und Handtaschenvorschläge, wie sie mir dort ständig und überall angeboten wurden. Allerdings war auf dem Rückflug NICHTS davon in meinem Koffer. Auch den lila Koffer mit dem „eleganten“ schwarzgoldenen Griff habe ich stehen gelassen. Meine Lilasucht habe ich also im Griff 🙂

Bei so einem Angebot kam ich mit sehr wenig umgetauschtem Geld aus.

Und jetzt die restlichen Fotos vom Streifzug durch Marrakech.

Das letzte Foto ist für mich das schönste – denn diese Datteln zu einem wirklich göttlichen Preis (sie waren abgöttisch teuer) waren solch ein Genuss. Einige davon konnte ich sogar noch nach Deutschland retten und überführen, aber diesen Transfer haben sie nicht lange überlebt.

Wie bei dem „Fähnlein der sieben Aufrechten“ folgten wir der Fahne des Reiseleiters.

Die Fotos von der Heilkräuterbude zeige ich mit den Videos zusammen, diese allerdings wieder unter Passwort.

 

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Rundreise Marokko 7 – über Beni Mellal nach Marrakech

Realer Tag: 17.06. – Angekündigt wird uns der Tag so:

Unser Weg führt uns heute über Azrou nach Beni Mellal – der wichtigsten Handelsstadt für Obst und Gemüse im Zentrum Marokkos – nach Azrou und weiter nach Marrakech. Die Altstadt von Marrakesch wurde bereits 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hier gehen wir zu Fuß über die landestypischen Märkte von Marrakesch und haben die Gelegenheit persönliche Urlaubssouvenirs zu erwerben. Abendessen in einem marokkanischen Restaurant mit Folklore Show. – Den Tag lassen wir ins unserem 4-Sterne Hotel (z.B. Zalagh la Kasbah) im Raum Marrakech ausklingen.

Bei Fb habe ich über diesen Tag geschrieben: Heute haben wir ja wieder eine tolle Leistung vollbracht, wir sind ca 500 km mit dem Bus nach Marrakech gefahren, zum großen Teil durchs Gebirge mir ist jetzt noch schwindelig. Na gut, die meiste Arbeit hat der Busfahrer gehabt. Ich war froh, dass wir nicht laufen mussten.
Eigentlich könnte ich nach Hause fahren, ein hübsches Souvenir habe ich ergattert

und das schöne Löwen Foto, was ich gern gehabt hätte, das wurde mir verwehrt. Der Bus hat nicht angehalten. Falls es schlecht zu erkennen ist, es ist ein Portemonnaie.

Heute Nacht wird uns hier eine Stunde geklaut. Die marokkanische Sommerzeit wird erst nach dem Ramadan eingeführt, also heute Nacht. Und wir müssen morgen früh schon um 6:30 Uhr beim Frühstück sein, deswegen sollte ich mich kurz fassen.

Doch jetzt endlich zu den unerlässlichen Fotos.

Was ich bei G. über Beni Mellal erfahren konnte, haben wir nicht erlebt – keine unendlich großen Obstplantagen jeglicher Art. Dafür gab es folgendes:

Am Anfang hielten wir bei einer großen Siedlung an, die hätte deutscher oder europäischer nicht sein können. Näheres kann ich euch nicht sagen – siehe Ohren und keine Lust zum Googeln. Und sie war gut bewacht und gesichert – Militär für arbeitslose Jungmänner gibt es eben überall.

Als ich fragte, ob man anhand der Autonummern die Region oder gar Stadt erkennen könnte, wo das Auto herkam, wurde meine (unbotmäßige) Frage nicht erklärend beantwortet. Ich erfuhr nur, dass das mittlere Zeichen ein Buchstabe ist. Ob dieser aber die Region vorgibt oder von A – Z durchnummeriert wird, weiß ich immer noch nicht. IST JA AUCH UNWICHTIG! Eine Frau fragt nicht nach solchen Sachen, die nichts mit Haushalt oder Kindern zu tun hat.

Aber Wiki und nicht Nashi haben mir Bescheid gegeben:

Marokkanische Kfz-Kennzeichen entsprechen in Größe und Aussehen weitgehend den europäischen Kennzeichen und zeigen in der Regel schwarze Schrift auf weißem Grund. Das Schild beginnt seit dem Jahr 2000 mit einer maximal fünfstelligen Zahl gefolgt von einem senkrechten Strich. Es erscheint ein arabischer Buchstabe vor einem erneuten senkrechten Strich. Abschließend gibt eine ein- oder zweistellige Zahl die nähere Herkunft des Fahrzeuges an. Bei zweizeiligen Schildern erscheinen der Buchstabe sowie die Herkunftskodierung in der oberen Zeile und die fortlaufende Zahl in der unteren. Ältere Nummernschilder zeigen ausschließlich Ziffern nach dem Muster 1234-56|7. Neuere Schilder zeigen am linken Rand das Staatsgebiet einschließlich der von Marokko beanspruchten Westsahara.
Marokkanische Diplomatenkennzeichen weisen einen gelben Grund auf. Sie zeigen am linken Rand die Buchstaben CD sowie die Landesbezeichnung auf französisch (MAROC). Die andere Seite des Kennzeichens zeigt selbige Angabe in arabischer Schrift. Zwischen diesen beiden Blöcken erscheinen zwei Zahlenpaare, wobei letzteres das Herkunftsland angibt.

Danach fuhren wir weiter – was soll man bei ca. 500 km, die man am Tag schaffen muss, auch anderes machen als fahren, so dass es wieder schöne Gegend gab. Kommt man an die Gegend nicht nahe genug heran, erledigt das der Prinz für mich. – Palmen und Meer – das Idealbild des deutschen Touristen. Nur hier ist die letzte Palme keine echte – sondern eine Verkleidung für einen Sendemast oder so etwas ähnliches. Gar nicht so übel.

Jetzt sind wir also in Marrakech angekommen, wie kundige Leser an diesem Turm vielleicht erkennen werden. Der Weg führt uns also auf den Markt in das Verkaufsgewühle. Glaubt mir, da war dieser Haufen Luftballons noch der ruhigste Moment.

 

Gleich nach der Ankunft fand die Kutschfahrt statt, die für fast alle der Gruppe anberaumt war, nämlich für die, die das 110,00 € teure Sonderprogramm beim Reiseleiter gebucht hatten. Darüber berichte ich mit Minivideo in einem Extrapost.

Abends gab es ein Essen mit Folkloreeinlagen, die in Musik und Bauchtanz bestanden. Da war es für vernünftige Fotos zu dunkel, denn blitzen wollte ich nicht.

Bevor ich tschüss sage, will ich noch die Videos erwähnen, die gleich heute, aber als neuer Post erscheinen.

Und jetzt erst einmal tschüss bis übermorgen!


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Rundreise Marokko 6 – Teil 4 – Medersa Attaryne

Ich will euch ja nicht langweilen, aber das Kalenderblatt zeigt immer noch den 16. Juni. Vielleicht könnt ihr jetzt erahnen, was wir so alles an einem Tag konsumiert haben – da muss ja mein Gedächtnis durcheinander kommen.

Im Prospekt wird uns die antike Hochschule Medersa Attaryne und das Grabmal des Moulay Idriss angekündigt. Letzteres muss schon am 15.07. dabei gewesen sein, was mir aber auch nicht wichtig ist.

Die antike Hochschule war vor allem deswegen so interessant, weil die Studenten des Korans mit Zellen ohne Fenster auskommen mussten, deren Größe nicht viel größer als ein Bett und ein Schrank oder so etwas gewesen ist. Es gab auch etwas komfortablere Zellen, diese waren dann sicher für die Studenten, die aus wohlhabenderem Hause kamen – ist noch genau wie heute.

Wie ich euch einschätze, lest ihr alle in der ganz linken Spalte. Französisch können wohl alle, die mit dem Tourismus zu tun haben, es ist wie die zweite Landessprache.

So, und jetzt will ich die Berichterstattung über Fes beenden. Fotos vom Hotel kommen unter einem anderen Kapitel.

Geschützt: Rundreise Marokko 5 – Video bei den Römern und beim Tee

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Rundreise Marokko 5 – Meknes – Fes (Teil 1)

Realer Reisetag: 15.06.2018

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Über den Verkehr, natürlich den Straßenverkehr, in Marokko habe ich mich ja noch gar nicht ausgelassen.  Was ich wirklich bewundere ist die Tatsache, dass ich in den 14 Tagen so gut wie keine Unfälle gesehen habe, weder verletzte Fußgänger noch röchelnde Fahrrad- oder Mofafahrer oder fetten Blechschaden an Autos. Jeder deutsche Verkehrspolizist hätte jede Nacht drei Stunden lang Alpträume, wenn er das dort regeln müsste. Für Mofas scheint es überhaupt keine Vorschriften zu geben – ob mit oder ohne Helm, ob beleuchtet oder ohne Licht, ob allein oder zu viert, nämlich mit Frau und zwei kleinen Kindern vorm Fahrer und zwischen den Eltern – und vor allem, von links nach rechts und von rechts nach links schießend, immer dicht an der Karosserie des Autos vorbei, das man gerade geschnitten hat. – Aber letztendlich passieren vielleicht deswegen weniger Unfälle, weil sie wegen der Verkehrsdichte nicht so schnell fahren können und nicht jeder so erpicht auf seine Rechte und seine Vorfahrt ist.

Bei Fb hatte ich folgendes geschrieben: Hier auf den Straßen fahren ständig junge hübsche Nierenspender herum. Was meine ich damit? Junge Männer, die wie die Irren auf starken Motorrädern fahren und keine Sturzhelme aufhaben. Diesen Verkehr hier würde ich nicht eine Stunde mit dem Auto überleben, ohne einen Totalschaden zu machen.

Im Bus habe ich einmal laut aufgeseufzt, weil ich den Mopedfahrer schon unter den Reifen liegen sah (Langleser wissen, dass unser Bus in Jordanien einen Zusammenstoß mit einem PKW hatte, wo auf der Stelle beide Insassen, nämlich Brüder, tot waren. Solche Erinnerungen kommen natürlich hoch, denn ALLES vergesse ich ja nun doch nicht). Dieser Seelenseufzer hat mir eine vollkommen dämliche Rüge des Reiseleiters eingetragen. – Wir beide mochten uns von Tag zu Tag mehr.

Der Text über den heutigen Tag lautet in der Reisebroschüre so:

Unser Tag beginnt nach dem Frühstück mit der Besichtigung des Mausoleum Moulay Ismail°. Anschließend erleben wir eine traditionelle Teppichknüpferei bevor wir die prunkvolle  und die Altstadt° von Meknes, welche seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, besichtigen. Auf unserer Weiterfahrt begeben wir uns nach Volubilis°, der größten römischen Ausgrabungsstätte des Landes, welche ebenfalls als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Danach fahren wir weiter nach Fès, unserer nächsten Königsstadt. Unsere Übernachtung findet in einem 4-Sterne-Hotel (z.B. Hotel Menzah Zalagh) im Raum Fès statt.

In Meknes haben wir zwar das Mausoleum besucht, aber die Teppichknüpferei wurde uns erlassen. Stattdessen erlebten wir eine Teezeremonie. Der Hausherr war ein Studienkollege des Reiseleiters, der inzwischen arbeitsloser Akademiker ist. Für seine 4 Kinder und das sehr kostenaufwändige Haus braucht er Geld – da machen sich doch die vielen Gruppen sehr bezahlt. Da es wirklich sehr schön war, gab es neben der regulären Bezahlung durch die Reiseagentur noch reichlich Trinkgeld. – Es kamen aber noch ausreichend Verkaufsveranstaltungen anderer Art, von denen zu berichten sein wird.

Der erste Tagesordnungspunkt war der „kleine Abstecher zu der weltweit bekannten und gut erhaltenen Römersiedlung Volubilis.“ Da ich mir aus alten Steinen nicht sehr viel mache, besonders dann nicht, wenn sie in glühender Hitze angeboten werden, so dass man auf den heißen Steinen ein Spiegelei hätte braten können – da war die Gefahr des Umkippens schon sehr groß.

Mir haben am besten die Störche gefallen und die waren auch beliebtestes Fotoobjekt von allen. Als Storchenhorte sind doch die antiken Säulen hervorragend geeignet 🙂 Mehr Fotos kommen, wenn ich insgesamt Tierfotos zeige. – Ich will und ich mag hier nichts Ausführliches dazu schreiben, weil ich entweder nicht zugehört oder es nicht verstanden oder schon wieder vergessen habe.

Wo wir jetzt genau sind, ist euch sicher noch egaler als mir – ich wollte nur kalte Getränke und nicht immer dieses pupslaue stille Wasser aus dem Rucksack und Schatten – und beides bekam ich nicht, auch wenn ich es mir noch so sehr wünschte!

Der Sonnenschutz vor den Fenstern und den Balkonen war schon recht erfinderisch, doch in eng bebauten Städten kann man wohl nicht sehr viel gegen diese Hitze machen. – Wasser gab es schon, aber nicht für uns zum Baden. – Die Stadttore und sonstigen Tore waren alle sehr schön, aber sie rauschten an meinem Auge vorbei – ich erfreue mich jetzt mehr an den Fotos als an den Originalen.

Der 15.06. war ein Freitag – der Tag, an dem die Männer in die Moschee gehen. Die Frauen dürfen auch gehen, wenn ihnen ihre Arbeit Zeit dafür lässt. Wenn alle Männer so wie unser Reiseleiter von der bevorzugten Stellung der Männer überzeugt sind, dann … mehr will ich jetzt sicherheitshalber nicht schreiben. Deswegen seht ihr weit unten den Zug der Männer in ihrer religiösen Kleidung, die sie wohl vor allem im Ramadan tragen.

Zum Schluss noch ein paar Fotos, wie die kleinen marokkanischen Jungen zeitig auf den späteren irren Verkehr vorbereitet werden sollen – da muss man doch klein anfangen. – Ob das pinkfarbige Cabrio etwa für Mädchen gedacht ist?

Da ich mit 800 Worten schon mehr als genug geschrieben habe, lasse ich die Teezeremonie vom späten Nachmittag für übermorgen.

Und tschüss sagt Clara


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Rundreise Marokko 4 – Moschee Hassan II und Weg über Rabat nach Meknés (Teil 1)

Bei dieser Hitze hier in Berlin hätte ich gleich in Marokko bleiben können – da hatte ich wenigstens Verpflegung und einen Pool vor der Tür – hier mangelt es an beidem.

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In echt ist es der 14. Juni 2018. -Ich frühstücke, aber mehr als etwas Obst bekomme ich zu dieser frühen Stunde nicht in mich hinein.

Tag 3: Casablanca – Rabat – Meknés
Nach dem Frühstück führt uns unsere Reise nach Rabat – der weißen Hauptstadt, welche seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Eine Stadtbesichtigung°mit Besuch des Königspalastes°, des Hassan Turmes°, des Mausoleums von Mohamed V.° und der Kasbah° steht auf dem Programm. Wir fahren weiter nach Meknes, der Stadt zum Träumen. Bei einer Stadtrundfahrt° können wir das Bab al Mansour, ein monumentales Stadttor sehen, was gleichzeitig auch das schönste Tor Marokkos ist. Anschließend Weiterfahrt und Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel (z.B. Hotel Zaki) im Raum Meknes.

Da wir ja in Casablanca übernachtet hatten, fiel es uns nicht schwer,  schon gegen 9.00 Uhr vor den Toren der

drittgrößten Moschee der Welt = Moschee Hassan II

zu stehen. Nicht nur die Katholiken stecken alles Gold und Geld der Welt in ihre Dome und Kathedralen, die Moslems können es genau so gut – allerdings fast immer ohne Gold, fast nur in Marmor und exzellentester Handwerksarbeit. „Wow“ als Begeisterungswort hört sich so blöd an, aber viel mehr konnte ich wirklich nicht sagen. – Ansonsten: Achtung, die Fotosturmflut kommt und spült euch weg!!! Da es über 100 Fotos sind, habe ich den Beitrag geteilt.

Nun jetzt endlich zu der Moschee. Als erstes nur die Außenanlagen. In den Gebäuden sind u.a. auch Koranschulen untergebracht.

Anfangs habe ich die Fotos noch weiter verkleinert – doch das tat mir bei diesen Prachtbauten wirklich Leid – jetzt sind sie alle in diesem Format, wie ich es im Fotoblog erscheinen lasse.

Und dann konnten wir in das Innere der Moschee eintreten – hier tat mir das Eintrittsgeld absolut nicht leid. Da weder Waschungs- noch Betzeiten waren, haben wir keine Gläubigen gestört.

Das war bisher das prachtvolle Innere, das zu ebener Erde liegt. – Es hat schon was für sich, durch solch ein Kunstwerk barfuß staunend zu gehen.

Dann ging es ins Untergeschoss, wo u.a. die Waschungen stattfinden.

Mich hat ein Mitreisender auch bei einer symbolischen Waschung fotografiert, aber das habe ich wo anders abgespeichert, kommt noch.

Das typische Landesklo, das es dort auch gab, wollte ich nicht in dieser heiligen Umgebung einstellen.

Und jetzt noch ein paar Fotos, die auf dem Rückweg zum Bus entstanden sind, natürlich wieder als Galerie.

Bei Fb hatte ich mich von unterwegs so geäußert: Ich erhole mich von dem anstrengenden Tag und von der Hitze. Die letzte Nacht war ja mehr als kurz, da wir aus unterschiedlichen Gründen erst um 2:30 Uhr im Hotel gelandet sind , waren natürlich drei Stunden Nachtschlaf nicht ausreichend. Jetzt sind wir in Casablanca und morgen gibt es einen tollen Stadtspaziergang. Und was trinkt man in Casablanca?
Ich freue mich, dass ich in der Rezeption WLAN habe und mich kurz für euch melden kann. Gleich geht es zum Abendbrot. Heute waren wir in Casablanca in der drittgrößten Moschee der Welt. Sie war beeindruckend aber auch der Eintrittspreis war beeindruckend. Ansonsten sind wir in einer der vielen Königsstädte bzw der jetzigen Hauptstadt waren wir auch. Ach das ist so viel Programm dass ich schon alles durcheinander bringe.

Ramadan stelle ich mir schrecklich vor . Wir haben heute Mittag gegessen , aber jetzt gibt es erst in einer Dreiviertelstunde Abendbrot, und ich bin nahe dran, mir vor Hunger die Fingernägel abzukauen.

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Und damit lasse ich es für heute bewenden. Die Fotos vom Weg nach Meknes über Rabat kommen übermorgen.

 

 

 


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Rundreise Marokko 3 – auf dem Weg nach Casablanca – alles außer Moschee Hassan II

Im Reisekatalog hörte sich der 2. Tag der Reise = 13. Juni 2018 so an:

2. Tag:  Marrakesch – Casablanca
Heute fahren wir über Marrakesch weiter nach Casablanca. Bei einer Stadtbesichtigung° der größten Stadt Marokkos, welche direkt an der Atlantikküste liegt, erwartet uns eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Casablancas – die Moschee Hassan II.°. Sie  zählt zu den größten Moscheen der Welt. Der Zutritt ist nicht immer möglich, alternativ können wir jedoch die Moschee von außen besichtigen. Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel in Casablanca

Jetzt ein Hinweis für Neueinsteiger. Treten jetzt gleich Fotos „in Haufen“, also als Galerie auf, ist das eine verdichtete Form der Darstellung. Will man JEDES Foto sehen, dann das erste anklicken und den Pfeilen folgen, ansonsten kann man auch an jeder beliebigen Stelle anfangen. – Und meine Artikel erscheinen IMMER 00.05 Uhr – wer also sehr neugierig ist, kann nach 2 Tagen in der Nacht schon auf den neuen warten.

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Casablanca ist die größte und modernste Stadt Marokkos. In Agadir auf dem Flughafen war ein großer Ansturm auf das Flugzeug nach Casablanca, ist also offenbar unter Einheimischen beliebt.

Entschuldigung, ich konnte mich nicht bremsen – es sind 38 Fotos übrig geblieben.

Doch jetzt erst ein paar Fotos vom Weg nach Casablanca. Kleine Seen und damit auch Wasservorräte gibt es zum Glück ab und an. Esel, Pferde, Dromedare und Störche begegneten uns sehr oft. Dass jede Moschee ein Minarett hat, von dem der Muezzin immer zu den festgelegten Gebetszeiten seine Stimme an seine Gläubigen schickt, weiß inzwischen in Deutschland auch fast jeder, denn auch bei uns gibt es inzwischen viele Moscheen. – Und lebendige und belebte Architektur mit Cafés und Leuten darin sind nicht zu übersehen – in letzteren aber fast nur Männer. Als ich da die vorlaute Bemerkung machte „Die Frauen müssen ja auch Haus und Kinder hüten“, bekam ich einen kräftigen Ordnungsgong von unserem Nashi, dem Reiseleiter. Von den überall herumstehenden Palmen werden wir noch viele sehen.

Welches sakrale Gebäude das jetzt ist, weiß ich nicht so genau – auf jeden Fall ist es nicht die Supermoschee, denn die haben wir erst am nächsten Tag in den Morgenstunden besucht. Aber dennoch war es beeindruckend. Vielleicht kann ich euch durch die Fotos meine Begeisterung für das Kunsthandwerk vermitteln. – Die folgenden Aufnahmen sind alle im Inneren des Grabmals gemacht.

Dazu gehörten Außenanlagen oder parkähnliche Anlagen. Wozu diese Fotos hier nun genau zählen weiß ich nicht – mein Gedächtnis ist glattweg überfordert.

Aber jetzt kommt der Garten.

Ob die letzten Fotos noch einmal Innenaufnahmen sind, weiß ich nicht – könnten es aber von den Bildnummern her nicht sein. Definitiv weiß ich, dass es nicht das 4-Sterne-Hotel von innen ist – wenn dann für Allah, aber der wohnt im All-Sterne-Hotel.

Falls ich euch jetzt nicht mit Kunst erschlagen habe, könnt ihr euch bis übermorgen ausruhen.