Claras Allerleiweltsgedanken


16 Kommentare

Das ist alles nur aus Sand – RBFB

An diesen Ausflug mit bigi und Wolfgang zur „Sandwelt“ denke ich so gern zurück, denn alle waren begeistert, die Kleinen (Anna), die Mittleren (bigi und Wolfgang) und die Großen (Clara) – die Sortierung ist natürlich nur altersmäßig erfolgt.

Ich will jetzt nicht viel labern, seht selbst, das kann man sich gut und gern auch noch ein zweites Mal ansehen, wenn man den Artikel schon kennen sollte. – Im Fotoblog ist alles noch ein wenig schöner, da größer.

***************

Link: Das ist alles nur aus Sand

… das ist alles nur gebaut, nicht geklaut, nur geschaut …

Gesehen haben wir das alles hier auf dem Sandskulpturenwettbewerb in Karlshagen: http://sandfest-ruegen.de/sandskulpturen-festival-2012 oder auch hier: http://sandfest-ruegen.de/

Nun will ich mich mal dem schönen Märchen vom armen Aschenputtel, seiner furchtbaren Stiefmutter, den strunzdummen oder arroganten Stiefschwestern und der weiteren Entwicklung mit dem Prinz zuwenden.

Ihren rechten, wenn mich meine Augen nicht täuschen. Dramaturgisch gut gemacht von den Herren Grimm, denn anhand dieses Relikts kann bei den drei Schwestern die Spreu vom Weizen getrennt werden – und die einzig wahre, richtige bleibt übrig – unser bisher so benachteiligtes Aschenputtel.

Sie sehen sich, sie verlieben sich, sie heiraten – und was kommt, nach längerer Zeit???

Ach Schatz, heute bitte nicht, ich habe Migräne!
(oder: Nimm bitte deine Hand da weg, ich will das nicht, unser Baby schreit, das Essen kocht, ich muss noch Hausputz machen …)

Wenn Anna liebreizend hübsch einher kommt,  tropft vielleicht manchem Wolf Mann das Maul, der an kleinen Mädchen nicht unbedingt das Sandspielen attraktiv findet.

Und man sieht, Anna weiß, welche Attribute ihr hierzu noch fehlen – die Idee kam nicht von mir, denn das Foto ist außerhalb dieser Reise entstanden.

Die Füße von dem Herrn bzw. einen Fuß, habt ihr im anderen Blog besehen können, hier kommt der Rest.


21 Kommentare

Gestüt Himmelhoch reitet aus – RBFB

Momentan ist ja noch nicht die richtige Jahreszeit dafür – weder zum Ausfahren noch zum Ausreiten, zu letzterem noch weniger als zum anderen. Ich genieße mein gemütliches Zuhause vielleicht etwas zu intensiv und sollte mal wieder unter Leute gehen – dann mache ich das jetzt mit euch virtuell.

************

Link: Gestüt Himmelhoch reitet aus

17. Juli 2012

Geht man auf größere Reise, zumindest auf die “gefährliche” Autobahn, da sollte immer ein “Achtsamkeitspferd” dabei sein, denn als kleiner  Twingo hat man es nicht leicht, wenn die großen, fetten BMWs, Mercedes und Audis vorbeirauschen.

Ab und zu darf auch mal ein “Extravaganzpferd” dabei sein, denn nicht immer ist der kleine David dem Riesen Goliath unterlegen – aber meist.

Link zum Pferd: http://www.juergen-goertz.com/blau/blau2.html

Und damit so ein Pferd richtig bedient werden kann, braucht es das richtige Zaumzeug – dann leidet niemand und alle haben Spaß – an dem Ausritt.


24 Kommentare

Jeden Tag ein Foto von Berlin (L) – RB

Damit es auch die oder der letzte meiner Lesergemeinde nicht vergisst: Ich bin vom Sternkreiszeichen her Löwe, weil es „Löwin“ nicht gibt, wie so oft gibt es nur die männliche Form. – Keine Angst, jetzt gibt es keinen Feminismustext – doch manchmal finde ich das schon ungerecht, dass wir ca. 50 % der Bevölkerung sprachenmäßig so schlecht weggekommen. Und dabei können wir Frauen in Deutschland uns nur mäßig beklagen – andere werden gleich nach der Geburt getötet, weil sie eben NUR eine Frau sind. Oder ihnen werden ganz schreckliche Dinge angetan, die man nach meiner Meinung mit keinerlei Religion entschuldigen kann.

Zurück zu meinem ausgesuchten Artikel aus dem November  2011. Es gibt inzwischen immer mehr LeserInnen, die diese Artikel schon kennen, wie man an den gemachten Kommentaren sehen kann.

Geblieben ist, dass ich die Artikel immer noch vorposte – allerdings nur noch ca. eine Woche vorher, diesen hier schreibe ich am 22.1.2015.  Die Seiten bei Blogspot gibt es alle nicht mehr, denn als ich mit der Übertragung der Fotos zum ersten Smartphone nicht klarkam, habe ich alle gelöscht – und damit auch die Blogspotfotos. Die übrig gebliebenen „Skelette“ – Texte ohne Fotos – wollte ich dann auch nicht haben

*********

Link: Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – L

21. November 2011 40 Kommentare

Wenn man so eine Serie mehr als einen Monat vor dem Erscheinen schreibt und zusammenstellt – ich wollte einmal im Leben erleben, dass Planwirtschaft funktioniert – weiß ich natürlich nicht, wie die Resonanz ist.

Andersherum habe ich bisher immer festgestellt, wenn es mir selbst Spaß macht, dann macht es meist auch anderen Spaß.

Heute vermuten vielleicht manche, dass hier der Lustgarten abgehandelt wird. Wird er nicht sonderlich, nur ein Foto von dort wird gezeigt. Zu der Zeit, als auf dem Gendarmenmarkt die Noten rumstanden, tobte sich Albert Einstein vor dem Neuen Museum mit seiner klugen Relativitätsformel aus – genutzt wurde sie zum Essen, Klettern und Ausruhen.

(Den Rest des Textes gibt es beim Original )


9 Kommentare

Das Frauenbild als Klischee – RB

Es gab ja hier im Laufe der letzten Zeit oder Jahre oder Monate des öfteren Beiträge, die sich mit der Rolle der Frau beschäftigten, von feministischer Seite her und von deren Gegner. Ich will hier weder ein Feuer schüren noch Partei ergreifen, ich möchte nur zeigen, welche Gedanken ich mir im Jahr 2011 zu diesem Thema gemacht habe. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass mein leicht ironischer Text nicht so weit weg von der Realität ist.

*************

Link: Das Frauenbild als Klischee …

11. März 2011 19 Kommentare

sieht doch oft noch so aus:

  • linkes Foto, obere Reihe
    Das Mädchen wird wohlbehütet zu Schönheit und Wissen angehalten, damit sie Wohlgefallen findet vor Gott und den Menschen, ganz besonders jedoch vor den Männern. Ihre vorrangige Aufgabe scheint zu sein: “Sei schön und bekomme den Mann, der  für dich und deine Kinder sorgt und euch allen zusammen ein sorgenfreies Leben ermöglicht”
  • rechtes Foto, obere Reihe
    Hat sie das dann erreicht, ist also “unter der Haube”, dann ist es in den ersten Jahren vorwiegend ihre Aufgabe, ja teilweise sogar ihre Berufung, die Kinder zu nähren, zu erziehen und zu beschützen. Dabei verlernt sie im Laufe der Zeit vieles von dem, was sie mal über Welt, Wissenschaft, Beruf und Gleichberechtigung gelernt hat. Sie geht in der Aufgabe der Mutter auf.
  • Fotos links und rechts in der unteren Reihe
    Im Laufe der Zeit werden die Kinder größer, die Liebe lässt ein wenig nach – also besinnt sie sich auf die Rolle der “femme fatale” und kehrt ihre frivole Seite heraus. Sollte sie die nicht haben, dann gibt es per Netz sicher genügend Anleitungen, um diese zu erlernen.
  • Foto Mitte untere Reihe
    Die gute Hausfrau und Köchin (ich möchte jetzt nicht zu der Bewegung: “Frauen, nackt an den Herd” aufrufen) ist dann die letzte Rolle, die sie sich oft freiwillig sucht, da sie ja nicht mehr in ihren Beruf zurück kann – denn da haben schon -zig andere Konkurrentinnen das Rennen gemacht. Also bäckt, brutzelt, kocht, dekoriert und kredenzt sie der ganzen Familie nicht nur kulinarische Leckereien, nein, sie ist einfach unentbehrlich in Haus, Hof und Garten — nur, nur …. nur
  • Foto unter der Collage
    ist sie im Alter von 50 plus mit dieser Rolle zufrieden?

Sie sitzt und grübelt, ob sie mit ihrem Leben zufrieden ist. Das Ergebnis muss jede für sich entscheiden.


13 Kommentare

Skulpturen aus Wittenberge – RBFB

Jetzt ist nicht nur der Schnee weg, wie am 2. Januar schon klagend geschrieben, sondern jetzt ist auch noch alle Weihnachtsdekoration an ihren Jahresschlummerplatz gewandert – und damit auch der Header. Fast drei Tage stand er da – mit einem falschen Jahr. Ich hatte selbstvergessen „Prost Neujahr 1915 “ getextet. Gudrun machte mich darauf aufmerksam, ich besserte nach.

Klar, wer guckt schon noch im Originalblog? Meine Artikel werden in voller Länge im WP-Reader gezeigt, man kann dort kommentieren, man kann dort liken – und besonders von der letzten Möglichkeit wird hier und überall offenbar Gebrauch gemacht, auch bei diesen Blogs, die das „Text-verkürzende Häkchen“ in ihrer Einstellung gesetzt haben, so dass dann zu lesen ist: „Dieser Blog erlaubt es uns nur, den ersten Absatz zu zeigen.“ – Das ist keine Einschränkung von WP, sondern von den Bloggern. – Doch volle, lange Texte werden offenbar nicht so gern gelesen – aber ein Like kann schon mal gesetzt werden.

Egal wie, ich bleibe bei meiner Langform.

*************

Im Originalartikel vom 21. März 2011

… steht noch ein wenig Text und von wem die wunderbaren Skulpturen sind. – Natürlich hätte ich das Foto mehr bearbeiten können, mehr Umgebung wegpixxeln können, damit die hehre Kunst übrig bleibt. – Aber das wäre dann nicht das echte Leben, denn das ist nicht immer nur schön, nur gut, nur harmonisch, nur Ponyhof – nein, das echte Leben ist auch mal grobgepflastert und hat einen Schal um den Hals, weil im Hals eine Erkältung steckt. Doch wenn dann ein liebend Weib kommt und einen Schal strickt, DANN ist das Leben fast schon wieder in Ordnung.

https://clarahimmelhoch.files.wordpress.com/2011/03/wittenberge-schiff-63.jpg?w=887&h=671


17 Kommentare

Ich sehe gern Musik – RB

Soll ich euch mal ein Geheimnis verraten? – Ja?  – Na gut, ich höre nicht so sonderlich gut, und offenbar war das vor 5 Jahren auch schon nicht anders, denn sonst wäre ich doch nieeeeeeeeee auf die Idee gekommen, einen Artikel so zu nennen.🙂 Normaler Weise hören alle Leute Musik – nur Clara tanzt aus der Reihe und sieht sie! –  (Achtung, 1183 Wörter!)

Diese Geschichte ist für Juzicka, damit sie was Schönes zu lesen hat, wenn sie nach der Op aufwacht und Lust auf ihren Laptop verspürt, weil sie nicht gleich loslaufen darf. – Grüße zu dir – und jetzt hast du es hinter dir!

***********

März 2010

Clara geht mit kindlichen Augen ins Konzert

Das ” sehe” ist kein Schreibfehler. Ich meine damit keine Fernsehsendungen wie Musikantenstadl oder ähnliche. Ich meine wirkliche Konzerte, genauer gesagt, Sinfoniekonzerte, möglichst mit großer Besetzung.
Da meine Ohren nicht nur beim Verstehen, sondern auch bei Musik Probleme machen, verlasse ich mich beim Konzertbesuch viel auf meine Augen. Ich beobachtete:
Bevor ich die ganze -isten oder -istinnen-Parade wie Violin-, Bratsch-, Cell-, Bass-, Flöt-, Klarinett-, Horn-, Posaun- und Fagottisten usw. usf. aufzähle, werde ich bei der Geschichte beim Instrument bleiben, denn bei Tubisten, Oboisten und Paukisten  bin ich mir sprachtechnisch nicht so sicher.

Was bietet sich also einer Konzertbesucherin aus dem 1. Rang?
Die Geigen, Bratschen und Celli, gewissermaßen die kleinen Streicher,  sitzen alle kerzengerade auf ihren Stühlen, den Kopf schräg auf ihrem Instrument abgelegt, ihre Körper wiegen sich  im Takt der Musik.

Doch halt, da geigt doch einer gegen den Strich, nicht akustisch, sondern optisch. Ein Linkshänder mit einer Links-Geige, ein äußerst seltener und doch recht kurioser Anblick. Ein ganz klein wenig stört er das gemeinsame nach links oder rechts aller Bögen – aber eben nur ein ganz klein wenig.
Die Besitzer der Bässe hingegen machen mitunter einen schwächelnden Eindruck – sie lehnen sich gegen ihr Instrument, als müssten sie sich von der schweren Schlepperei ausruhen.
Die Holzbläser (Klarinette, Flöte, Fagott mit ihrem König, dem Kontrafagott) haben an ihren Notenständern eine Extraablage befestigt, auf denen liegen viele weiße Blättchen herum, an denen sie immer wieder mal lutschen, es befeuchten, dann gegen das schon nass-gesabberte austauschen – damit sind die Damen und Herren richtig beschäftigt. Zum Glück  hören sie trotzdem auf das, was ihnen der Dirigent auf diskrete Art und Weise zu verstehen gibt.
Um die (Wald)hörner und die Posaunen herum muss das Parkett  besonders wasserfest versiegelt worden sein, denn diese kleinen Ferkelchen spucken offensichtlich zu sehr in ihre Instrumente. Jedenfalls sah ich, wie sie immer mal Teile abschraubten, umdrehten und ausschütteten. Offensichtlich ist das vollkommen normal, denn alle machten es.

Die Trompeten feuchteten auch ein wenig, aber sie blieben ziemlich ruhig (außer akustisch), wechselten keine Mundstücke, keine Teile und kein Instrument.
Den Pauker – hä, ist der  Lehrer? Oder heißt er doch Paukist – bewunderte und bedauerte ich gleichermaßen. Ein richtiger Schlagzeuger ist er nicht, dazu fehlt ihm der ganze andere Kram – er begnügt sich mit drei großen Pauken. Ob sie ihn damit in die U-Bahn lassen? Braucht er extra einen LKW als Dienstauto? Hat er noch Freunde in  seiner Wohnumgebung?
Wenn er sich für die richtigen Schlegel entschieden hatte, haute er mächtig auf die Pauke – ja, ohne Übertreibung. Aber, als ob es ihm gleich unmittelbar darauf wieder leid täte, machte er den Nachklang seines Handelns gleich wieder zunichte, indem er die Hand auf das Fell legte. – Ob der Dirigent das so will? Schade! Der Klang war so schön, besonders von der größten, die er allerdings am meisten geschont hat. Wahrscheinlich war es die teuerste. Die hätte er meinetwegen gern länger nachklingen lassen – vielleichgt hätte das  dann die anderen irritiert.
Doch am meisten hat mir folgendes gefallen. Nach der Pause wurde Mr. Beethoven zu den Akten gelegt und ein neuer Komponist durfte zeigen, dass er ein schönes Stück geschrieben hat. Der Herr Pauker bekam Verstärkung – dachte ich. “Vielleicht wechseln die sich jetzt ab, oder der eine paukt auf den zwei Kleinen herum und der andere bekommt die Große zum bepauken.”
Doch nein, plötzlich steht dieser erwachsene Mann auf und hat dieses winzige Metalldreieck und ein Metallstöckchen in der Hand, eine Triangel. Das finde ich immer zu schön, wenn ein Musiker den halben Abend im Orchester rumsitzen muss, um ca. 6x auf das Triaangelchen schlagen zu dürfen. Ist so ein Musiker nicht wegen Mindereinsatz depressionsgefährdet? Wäre das nichts für ein Musiker-Kind, das sowieso auf seine Mama oder seinen Papa warten muss, bis die fertig sind?

Doch nun, Scherz beiseite – es war ein wunderschönes Konzert. Es war für mich auch deswegen so besonders, weil das Hartz IV-Einkommen in keiner Rubrik Konzertkarten o. ä. berücksichtigt. – Hier war das mal anders. Danke!

Als besonderes Instrument kommt jetzt noch das Klavier,  in diesem Fall natürlich ein Flügel, in die Geschichte spaziert. Zum Glück bin ich nicht in einem Pop-Konzert und der Flügel ist schwarz. Bei einem weißen kommen ja immer gleich Putzgedanken auf, denn die werden doch so schnell schmutzig. Ob sich die Herren Pianisten und Damen Pianistinnen auch immer schön davor die Hände waschen, damit die weißen Tasten nicht nah einiger Zeit aussehen wie ihre kleineren Geschwister?

Schade, dass die den Deckel hochgeklappt haben, denn so glänzend wie das Instrument ist, könnte ich glatt von oben sehen, ob meine Frisur auch sitzt. Schließlich schwebe ich fast über dem Flügel, weil ich mich immer so weit über die Brüstung beuge.

So, und jetzt bekommt der Pian-ist (siehe oben die ganze -istenparade) sein Zeichen. Anfangs wirkt er, als wenn er seine Strecke auf den Tasten vergessen hat. Lange überlegt er, welchen Weg er einschlagen soll und bewegt sich mehr oder weniger auf der Stelle. Dann trennen sich seine Hände – die eine marschiert nach links und die andere nach rechts, ich könnte natürlich auch sagen, die eine will tiefe und die andere Hand hohe Töne spielen und dann  hören. Aber das scheint den Händen nicht zu gefallen. Ganz schnell sind sie wieder beieinander und marschieren vereint in die gleiche Richtung. Erstaunlich, wie schnell der seine Finger bewegen kann – der macht bestimmt jeden Tag Finger-Yoga oder Finger-Gymnastik.

Das lasse ich mir so eine ganze Weile gefallen und lehne mich entspannt zurück. Doch halt, aus einem Augenwinkel heraus sehe ich, dass er sich jetzt verheddert hat. Hat er den falschen Befehl bekommen? Auf jeden Fall spielt er jetzt überkreuz – na, das geht ja mal schon gar nicht. Bis zu welchen Höhen und gleichzeitigen Tiefen will er denn da mit seinen Händen kommen, bevor er sich die Luftzufuhr absperrt?

Das scheint er – Gott sei Dank – zeitig genug mitzubekommen und auf einen deutlichen Wink des Herren mit dem Stock / Stöckchen pfeift er seine rechte Hand zur Raison und beordert sie wieder auf die ihr zustehenden Tasten.

Ganz schön schweißtreibend, solch ein langer Einsatz. Was die einen an Feuchtigkeit in ihren Instrumenten fabrizierten, das perlte auf seiner Stirn. Der etwas größere Junge neben ihm, der seine Noten auf ein leichtes Kopfnickzeichen umblätterte, hätte doch gleich noch als Schweißabwischer eingesetzt werden können. – Die sollten mich mal befragen, ich hätte da bestimmt noch ein paar Ideen.

*******

Original: https://chh150845.wordpress.com/2010/03/28/ich-sehe-gern-musik/

Kommentare:
anna-lena, april, freidenkerin, nql  beethoven,  podruga, sunny, wildgans, 

Gesa, gucke mal, ich habe hier schon das Kontrafagott erwähnt: „Fagott mit ihrem König, dem Kontrafagott“


2 Kommentare

Kunst für Flüchtlinge

Heute um 11.11 Uhr wird ja die fünfte Jahreszeit eingeläutet, aber farbig ist nicht immer Karneval
… sondern es können auch Bilder sein, wirklich wunderschöne Bilder, die alle zu einem guten Zweck verkauft werden sollen. Als ich diesen Beitrag „Kunst für Flüchtlinge“ bei Anna Schmidt auf ihrem Blog las, ging mir das Herz auf – einfach deswegen, weil es Menschen gibt, die nicht an ihren Gewinn denken, sondern helfen wollen, dass Not und Elend gemildert und gelindert wird.

Und dann entschied ich mich, ihn nicht nur zu verlinken, sondern zu rebloggen, was ich bisher mit fremden Artikeln selten gemacht habe.

Bunt und farbenfroh ...

Wildwuchs - Katrin Munke Wildwuchs – Katrin Munke

Sie sind im Moment in aller Munde, viele Berichte, Nachrichten und Ereignisse beschäftigen sich täglich mit ihnen. Menschen, die ihr eigenes Land verlassen, weil die Verhältnisse dort aus irgendeinem Grund nicht mehr zu ertragen sind. Sie werden Flüchtlinge und suchen sich eine neue Heimat, Schutz und Ruhe um ein neues Leben aufbauen zu können. Dort, wohin sie gehen, überlegen andere Menschen ob, wie und wo man sie integrieren kann. Diskussionen werden geführt, ob man sie will oder nicht. Politiker rangeln um die Bedingungen, Gemeinden beklagen fehlendes Geld, Gemeinschaften organisieren sich, um ihnen zu helfen. Oftmals sind es aber ganz kleine Dinge, die mich staunen lassen, mit welchem Einfallsreichtum und welcher Energie man helfen kann.

Ich ging ins Gutshaus Lichterfelde, ein Haus mit dem Schwerpunkt auf nachbarschaftlicher Arbeit. Ich bin oft und gerne dort, auch weil ich für den Träger, das Stadtteilzentrum Steglitz e.V., arbeite. Diesmal blieb…

Ursprünglichen Post anzeigen 732 weitere Wörter


31 Kommentare

Stehen sie für Frieden?

In meinem Nachbarort Teltow gibt es eine Firma, die sich mit der künstlerischen Verschönerung von alten Mauerteilen beschäftigt. Die ursprünglichen Graffitis werden einfach übersprüht – sehr oft mit bekannten oder weniger bzw. mir nicht bekannten Personen des öffentlichen Lebens.

Angenehm aufgefallen sind mir diese fünf, die ich sogar auf Anhieb benennen konnte. Da ich wenig fernsehe, ist das bei mir nicht immer so klar.

2909 Mauerteile Friedensleute 13

Und so sieht der Platz insgesamt aus.

2908 Mauerteile 14

Und damit du siehst, dass ich nicht nur auf deinem Blog, sondern auch auf meinem an dich denke, zeige ich diese Teile ganz besonders für dich, liebe Ruth – denn du hast sie auch fotografiert. (Damit keine Missverständnisse entstehen, diese Fotos sind von mir, aber Ruth hat bei ihrem Besuch bei mir auch Fotos gemacht)

 


21 Kommentare

Drachenfest in Tempelhof

Dort, wo früher die etwas größeren Maschinen gestartet und gelandet sind, durften an diesem Tag die abenteuerlichsten Gebilde in die Luft gehen – wenn sie es denn geschafft haben.

Es war ein Samstag und ich hatte Anna-Dienst. Vergnügt machten wir uns auf die Füße – im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir stiegen zwei Stationen zu früh aus. Das Kind wollte sich nicht an einen aufgeblasenen Bären,

1610 DrF Flugfiguren 81

1610 DrF Flugfiguren 84Drachen oder sonstiges hängen – nein, es wollte hüpfen, springen, rutschen – alles kostenlos, alles von der veranstaltenden Wohnungsbaugesellschaft finanziert. Die Hüpfburgen ließen schon ihr Herz höher schlagen, aber noch heftiger schlug es wohl auf dem Trampolin, aus beiden Gründen: Freude und Anstrengung.

 

1610 DrF Anna Hüpfburg verp

(Da Annas Vater momentan computermäßig nicht erreichbar ist, konnte ich keine Freigabeerlaubnis bekommen – deswegen verpixxelt.)

Ich konnte sie gerade noch zu einem Rundgang bewegen – den Rest der „Kunst“ musste ich mir dann allein ansehen.

1610 DrF Flugfiguren Stelzenmänner 83

Den großen, weißen Männern zollte sie ein wenig Respekt – aber sie wollte zurück zu der Hüpferei.

1610 DrF Flugfiguren 887

Als wir dann jedoch „Clara“ am Himmel entceckten (lila), freuten wir uns beide, dass sie so mutig war.

1610 DrF Flugfiguren lila 88

Die teilweise recht unverständliche Kunst, die auf ausrangierten Minigolfbahnen angeordnet war, zeige ich als Minigalerie.

 

Morgen gibt es noch ein paar Fotos im Fotoblog.


18 Kommentare

Gasometer erwacht zu neuem Leben

Immer, wenn ich zum Doppelkopf auf der Potsdamer Straße fahre, bleibt mein Blick kurze Zeit an dem alten Gasometer in Schöneberg hängen. Eine Bloggerin gab mir den Tipp, mich dort mal umzusehen, weil sich in dieser Gegend kräftig was tut.

Gesagt, getan – am 6. Oktober war das Wetter wunderschön warm und sonnig und der Weg für mich nicht weit. Vom S-Bahnhof Schöneberg sind es keine 10 Minuten zu laufen, wenn frau gleich den richtigen Weg wählt. Mein ausgesprochen guter Orientierungssinn *frechgrins* ließ mich drei Anläufe brauchen, bis ich das Eisengerippe auch tatsächlich gefunden hatte.

Daneben gibt es ein ausgesprochen schönes Cafe mit ganz leckerem Kaffee, das Foto davon kommt aber erst morgen im Fotoblog.  Etwas weiter weg lockt ein Sandfeld zum beach volleyball, doch es war keine Mannschaft da, nur Liegestühle und Standkörbe warteten auf Sonnenhungrige.

Als ich mich am Kunst-, Technik- und Architekturangebot satt gesehen hatte, ging ich vor die Tore des Areals. Dort ist der Viktoriapark mit einigen sportlichen Angeboten für Erwachsene.- Ich beobachtete zwei Männer, die immer und immer wieder vergeblich versuchten, mit ihren großen Boulekugeln die kleine gelbe zu treffen oder zumindest in die Nähe zu kommen. Ob es an ihrer Wurftechnik oder an ihren Augen lag, dass beide immer sooooooooooo weit voneinander landeten, habe ich bis zum Schluss nicht ergründen können.

 

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 325 Followern an