Claras Allerleiweltsgedanken


2 Kommentare

Kunst in Teltow – Teil 1

Dieser Artikel ist mir wichtig – deswegen soll er nicht auf dem Fotoblog verpuffen.

Himmelhohes Fotogeflüster

Diese kleine brandenburgische Stadt im Speckgürtel von Berlin mit direktem S-Bahnanschluss zu der großen Stadt führt jedes Jahr im November einen

Teltower Kunstsonntag

durch – dieses Jahr war es der neunte. Die Bilder, Skulpturen und andere Kunstwerke werden alle von Laien geschaffen, die ihr Können als Autodidakten erlernt haben und in Malkursen oder anderen Weiterbildungsveranstaltungen vervollkommnet haben.

In vier verschiedenen Räumlichkeiten – altes und neues Rathaus, Bürgerhaus und Landhotel Diana – werden an aufgestellten Trennwänden Bilder aufgehängt oder auf Steffeleien gestellt. Jeder Künstler, jede Künstlerin darf offiziell 5 Sachen ausstellen, kleinere Sachen liegen dann auf einem Tisch oder lehnen unten an der Staffelei. Die Besucher entrichten 3,00 € Eintritt und die Künstler müssen auch einen Betrag entrichten, der aber sehr viel höher ist.

Da manche Frauen aus meinem Umkreis nicht nur Doppelkopfkarten mischen, halten und ausspielen können, sondern auch noch Pinsel mit Farbe daran auf eine Leinwand bringen können, gibt…

Ursprünglichen Post anzeigen 314 weitere Wörter


14 Kommentare

Vorgestern, gestern, heute: Fisch

… aber die anderen nicht aus Kürbis

denn der hätte vielleicht wirklich am dritten Tag gestunken.

1909-fisch-aus-kuerbis

Meine Mama hat immer gesagt: Mit Essen spielt man nicht – und deswegen könnte ich solche Kürbiskreationen auch nicht schnitzen.

Diese recht gelungenen Kürbisschnitzereien sind mir im Britzer Garten vor den Apparat gelaufen – dort war Kürbismarkt.


8 Kommentare

Parkbesuchsreportage – Fünf Folgen – 5

Fünf Beiträge für einen Parkbesuch – das sind 4 Beiträge zu viel, aber jetzt ist es eben so, wie es ist – und heute danach ist Schluss. – Die Parkanlagen stellen an verschiedenen Stellen Kunst aus – Holzschnitzkunst. Ich finde diesen Uhu sehr schön und hoffe, dass der Holzbildhauer gut dafür entlohnt wurde, denn von seiner Kunst soll er auch leben können.

2005 Park für G 00

Hier sollen die Besucher sehen, wie gut sich Schuppen- oder Garagendächer für eine Begrünung eignen. Jetzt sage aber bitte niemand, dass das hier eine BeROTung ist.

2005 Park für G 01

Man kann aus Weidenruten nicht nur Körbe flechten – auch Sonnenschutz bietende Dächer können daraus entstehen. – Wie war das doch bei Wilhelm Tell „Durch diese hohle Gasse muss er kommen!“

2005 Park für G 04

Diese Anstecker fand ich sehr hübsch – dennoch habe ich keinen gekauft. Aber die Eule / der Uhu / das Käuzchen / oder so fand ich unheimlich gelungen. Bei fb habe ich mal eine Katze mit solchen tellergroßen Augen gesehen und darunter stand: „Es fällt gar nicht auf, dass sie von Eulen großgezogen wurde.“

2005 Park für G 05

Das ist ein Test, durch den ich mit Pauken und Trompeten durchgefallen wäre. Woher soll ich denn wissen, welche Baumsorten sich hinter den Fragezeichen verbergen.

2005 Park für G 96

Hier würde ich schon eine bessere „Figur“ abgeben, schließlich war ich lange Jahre passionierte Scrabble-Spielerin. Auf den einen Buchstaben mehr in der ersten Reihe kommt es schon nicht mehr an, wenn man vernünftige Wörter bilden möchte.

2005 Park für G 97

So kann die Großstädterin auch ein wenig Natur kennen lernen – es war ein schöner Teich.

2005 Park für G 99

Und dann machte ich mich auf den Heimweg und sah diesen Lärmschutzzaun. Ich fuhr mit meinem Fahrrad dort, wo die Autos waren. Er hat gut funktioniert – ich habe NICHTS von den angrenzenden Kleingärten gehört. 🙂

2005 Park für G. 07

 


15 Kommentare

Parkbesuchsreportage – Fünf Folgen 2 – Update

Damit ihr gleich die richtige Lust zum Weiterlesen bekommt – schließlich sind wir erst bei der zweiten Folge – begrüße ich euch mit einem (Phantasie-)Herz, auch wenn heute nicht Montag ist. – Ich interpretiere jetzt gleich noch ein Ohr hinein, was dann also das Herz abhört.

1403 Park für G 06

Der Park ist – bis auf wenige Stellen – sehr fahrradfreundlich – und überall bekomme ich gezeigt, wo ich fahren darf.

1405 Park für G 56

Dieser Park hat sich die Pflege der Natur mit allen Bewohnern und „Bewachsern“ zur Aufgabe gemacht.

1405 Park für G 57

Und da fängt es jetzt an, das mit dem durchgestrichenen Fahrrad. Damit das keiner auf dieser Holztafel übersieht, gibt es das gleich noch in größer (und hässlicher).

1405 Park für G 58

Wie heißt es so schön: „Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt!“

Durch den ganzen Naturschutzpark werde ich von klugmachenden Tafeln begleitet.

Ihr werdet es nicht glauben, ich finde diese Tafeln gut, fast nichts davon würde mir selber auffallen.

Aber dann kam ein Hinweisschild, da bin ich vor Freude fast im Karree gesprungen – denn fahren durfte ich ja nicht,  und schieben hatte ich keine Lust. – Und es war ganz genau der 30., als ich mich auf die Räder gemacht hatte.

1405 Park für G 63

Als letztes Foto für heute möchte ich euch dieses lustige Toilettenhäuschen zeigen. Die Männer dürfen also zu dieser Tür hinein, auf der die schönen Erpel schwimmen.

Wer errät, was auf der Frauentür gemalt ist? Es wurde gerade sauber gemacht, so dass ich nicht fotografieren konnte.

1405 Park für G 64

*************

14.05. So, heute am Pfingstsamstag, habe ich mich noch einmal aufs Rad gesetzt. Der wirklich starke Wind, die mächtig gesunkene Temperatur und mein schlechter Orientierungssinn bzw. eher das schlechte Gedächtnis, die sich nicht merken, WIE GENAU ich das letzte Mal zu diesem Häuschen gekommen bin, machten die Sache etwas langwieriger. Ich googelte nach der Adresse des in der Nähe gelegenen Bundesinstituts für Risikobewertung und dann klappte es.

Also so war oder ist das:

  1. EIN Erpel mit Entenfamilie auf der Herrentür
  2. Ein zartes Reh-lein mit riesengroßen Kulleraugen auf der Damentür
  3. Und ein Schaf auf gar keiner Tür, aber extra für Gudrun

 


26 Kommentare

Clara hat Schneegeschenke zu verteilen

Ich habe eine Freundin, die sorgt in regelmäßigen Abständen dafür, dass ich an die frische Luft komme – das finde ich sehr gut, denn ich bin sonst eine ziemliche Stubenhockerin (geworden).

Dieses Mal waren wir an der Glienicker Brücke – aber kein einziger Spion wurde gegen einen anderen ausgetauscht, nur Autos fuhren über die Brücke. Wir gingen rund um das Glienicker Schloss spazieren und hatten an dem wunderschönen weichen weißen Schnee unsere helle Freude.

Der ganze Wald war weiß und die kahlen Zweige der Bäume waren gepudert.

2301 Zweige mit Schnee

Der Dreizackengott Neptun ist zwar kaltes Wasser gewöhnt, aber hier machte er doch einen sehr verfrorenen Eindruck. Er hockte etwas unglücklich auf seinem Sockel.

2301 Neptun im Schnee

Dieses Foto kann ich einzig und allein der lieben Rosenruth schenken, denn keine andere Bloggerin bringe ich auf Anhieb bei Rosen mit ihr in Verbindung.

2301 Für Rosenruth

Die liebe Wildgans mag es ja, wenn Frauenskulpturen nicht nur aus Haut und Knochen bestehen, sondern eher so rundlich sind wie die Nanas in Hannover. Hier gab es gleich zwei für dich, liebe Sonja.

2301 Nackt im Schnee 2

Oder lieber die, die sich ein wenig mehr unter dem Schnee versteckt? Besonders den Schnee im Gesicht fand ich so lustig – zuerst wollte ich ihn wegpusten.

2301 Nackt im Schnee

Und dieses Foto bekommt Anja, mit der ich am Dienstag lange telefoniert habe und die mir über whatsApp ein Foto geschickt hat. Dieses hier ist zwar vollkommen anders – aber auf eine bestimmte Art auch so schön wie das bei whatsApp.

2301 Frauenkopf Ton Schnee

Zum Abschluss gönnten wir uns einen Kaffee mit Kuchen oder Quiche. Neben dem Cafe war eine Gärtnerei, eine Töpferei und eine Ausstellungshalle angeschlossen. Und dort habe ich meine Schneegeschenke fotografiert.

So, und jetzt ist auch schon die Bescherung zu Ende.

 


19 Kommentare

EINEN Beruf habe ich NICHT verfehlt:

Den der Restauratorin 🙂  😉

Vor einigen Tagen ging es in einem Kommentar von mir darum, welche Studienwünsche mir in der DDR versaut wurden, weil ich nicht linientreu genug war.

Neben unendlich vielen anderen Berufen hätte ich jedoch einen nicht ausüben können:

Restauratorin im Ägyptischen Museum oder einem anderen, in dem es um Scherben geht.

Beweise gefällig? Es geht um das Kind der Familie Mörser.

0312 Familie Mörser

Durch eine unbedachte Armbewegung, die mit zunehmendem Alter immer häufiger passieren, landete mein kleiner Mörser auf dem Fußboden – und Fliesen sind da ziemlich unnachgiebig.

0312 Mörser 50

Es brach nicht nur der Mörser, auch mein kindliches Claraherz brach fast entzwei – also wollte ich den Schaden so unauffällig wie möglich reparieren.

Werkzeug bereit gestellt und fleißig drauflos geklebt.

0312 Mörser 49

Doch als ich das Ergebnis sah, warf ich alles in die Mülltonne und dachte: Gut, dass du keine Vasen im Museum geklebt hast – das Museum hätte alle Besucher verloren.

0312 Mörser 48


23 Kommentare

War es nur die lange Abwesenheit???

… oder ist mir das Bloggen wirklich ein wenig fremd geworden? Die Probleme, die von außen auf mich einstürmen, erscheinen mir alle so viel wichtiger als das, was ich hier schreibe, was andere schreiben.

Natürlich finde ich immer wieder Beiträge, zu denen ich mich hingezogen fühle, die meine Augen und mein Herz lächeln lassen – aber ich finde eben auch Beiträge, wo es mir vor Graus die innerlichen Schuhe auszieht. Es gibt einfach Sachen, die sollten nicht öffentlich abgewatscht werden. Aber es wird hier immer wieder so sein – für jede Meinung, für jeden Artikel wird man seine Claqueure finden.

Heute gegen 10 Uhr kommt mein Superhandwerker, der hier alle Wände mit Farben und Tapeten versehen hat, und macht die letzten notwendigen Arbeiten. Vielleicht habe ich dann die Augen und das Herz wieder frei für andere Eindrücke, über die es sich lohnt, einen Post in meinen Blog zu setzen. Sonst schweige ich eben ein wenig.

Im letzten Jahr durfte ich ja nicht aufs Fahrrad steigen, weil ich es mit dem „Schwindeln“ nicht so genau genommen habe – mir war fast immer schwindlig. Deswegen habe ich mir jetzt ein Ersatzfahrrad gekauft, auf dem ich voller Wonne bei allen möglichen Gelegenheiten in der Küche sitze. – Es ist wie Urlaubsfeeling – an den Amsterdamer Grachten vorbeiradeln und Kaffee trinken.

2310 Stuhl mit Fahrrad

Gefunden habe ich diesen Stuhl in einem Berliner Einrichtungshaus der ausgefalleneren Art, im Rahaus. Wenn jetzt noch einer sagt, das Leben ist nicht bunt, dann kann er sich dort vom Gegenteil überzeugen.