Claras Allerleiweltsgedanken


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Eile mit Weile ….

… oder irgendein anderes dummes Sprichwort, was erklären könnte, warum ich so lange nichts geschrieben habe.

Nicht dass jemand denkt, ich will heute hier das Wort zum Sonntag schreiben. Mit Nichten und auch nicht mit Neffen – aber jetzt ist mein Mitteilungsdrang größer als mein Erholungsdrang. Der 13. wäre als Wiedererscheinungstag natürlich besser, denn nicht umsonst ist die 13 meine Lieblingszahl – aber ihr müsst jetzt mit der 14 vorlieb nehmen.

Am Anfang zwei Situationen, damit ihr nachempfinden könnt, wie viel Knete zur Zeit in meinem Kopf ist. So blöd wie es sich anhört, momentan geht FAST alles schief, dementsprechend springe ich im Karree.

Um den Blutdruck mal auszuklammern aus den schief-gehenden-Dingen, er dümpelt im April von minimal 125 zu 74 bis maximal 172 zu 64 – das alles natürlich bei voller Dosis Medizin. – Doch jetzt zu den zwei „Ereignissen“

Da haben mindestens 3 Schutzengel aufgepasst

Ich fahre mit dem Bus zum Britzer Garten.

Direkt an der Haltestelle ist ein Eisladen, wo ich mir eine Kugel Eis kaufen will. Upps – mein Rucksack mit Geld, Ausweisen, Fahrkarte, Fotoapparat, Handy und Tolino-eBookreader ist im Bus geblieben – nur der Wohnungsschlüssel steckt in der Jackentasche. (Das mit dem Gedanken ans Eis war Aufgabe des ersten Schutzengels!)

Mit schreckgeweiteten Augen drehe ich mich um und sehe den Bus wenige Meter weiter an der vom zweiten Schutzengel auf rot gestellten Ampel warten.

Der dritte brachte mich auf seinen Schwingen an die Tür, ließ mich wie eine Irre an die Fahrertür gestikulierend klopfen, so dass der Fahrer wirklich noch einmal geöffnet hat. Und siehe da, es war wirklich der richtige Bus und mein Rucksack stand noch da.

Und hier passt noch nicht mal das Sprichwort: „Das Glück ist mit die Doofen!“

Aus dem Britzer Garten habe ich noch einige Fotos mitgebracht. Dieser tolle Kletterbaum wird zu wärmeren Zeiten rege von den Kindern genutzt.

Die nächste Fotomontage ist für Corinna. Sie hat mich nämlich mit ihren Fotos über blühende Rhododendronbüsche erstaunt. Da musste ich ihr doch gleich zeigen, dass der Britzer Garten um Ewigkeiten hinterher hinkt. – Na gut, jetzt sind die Fotos schon ein paar Tage alt und vielleicht haben sich jetzt inzwischen die Knospen auch schon geöffnet.

Und jetzt weiter zu dem Kraut-und-Rüben-Salat in meinem Kopf!

Kalendergenaues Tageswissen ist nicht immer meins!

Dafür war hier keinerlei Schutzengeleinsatz notwendig.
Ein Tag voller Ärger liegt hinter mir. Ich denke, ich kann mich beim Doppelkopfspielen ablenken und warte auf den Bus. Ich sah den vorhergehenden noch abfahren. Zwanzig Minuten bis zum nächsten sind mir bei dieser Kälte zu lange. Also laufe ich zu einer Freundin in der Nähe, um mich dort an einem Kaffee zu wärmen und mit ihr meinen Ärger mit dem Installateur zu besprechen. So nebenbei lasse ich verlauten: „Ich lasse heute Doppelkopf ausfallen, ist ja eh schon viel zu spät!“ Und darauf sie: „Aber du weißt schon, dass heute erst Mittwoch ist und du immer am Donnerstag spielen gehst!“

Manche Leute merken sich sogar die Termine anderer Leute – ich noch nicht mal meine eigenen 🙂 😉

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Tja, was ist so in der Zeit noch passiert?

Da meine erste Linse aus Dusseligkeit einer Augenärztin und Raffgier der operierenden Ärzte schon 2007 getauscht wurde, konnte jetzt vor kurzem die neue nicht mit Sonnenschutzfilter ausgestattet sein – der Unterschied wäre zu störend (lt. Aussage des Arztes).

Deswegen bin ich wahnsinnig blendempfindlich und habe mir jetzt eine phototrope Brille (selbsteinfärbend bei Sonne) beschafft, weil mich das Wechseln zu sehr nervt). Der Optiker, der bei dem „Mann mit dem Fiel vorn) arbeitet, ist nicht nur wegen seines Loriotnamens Lindemann zu meinem absoluten Liebling geworden.

Ansonsten – für die Fassadenisolierung, die wieder angefangen hat, hätte ich diese tolle Brille nicht gebraucht. Aber meine Häuserfront kommt erst später dran – bei mir sind nur Küchen- und Badfenster betroffen. Im Bad muss ich dann aufpassen, ich habe KEIN Riffelglas im Fenster.

Damit ich euch nicht überlaste mit Informationen, nur noch eine Sache. – Mein erst in diesem Jahr gekaufter Tolino (eBookReader) hat die Hufe gehoben. Er hat mich zu einem Update aufgefordert – und danach war er zu bequem, die Seiten umzublättern.

Ich habe ihn reklamiert und einen neuen bekommen. Das Einrichten der Passwörter und verlinkten Seiten hat etwas gedauert, war aber machbar. – Ich hoffe, das passiert jetzt nicht gleich wieder.

So – das waren jetzt die positiven Sachen, die ich erlebt habe. – Die etwas weniger positiven kommen später.

Übermorgen bin ich schon wieder hier.

 


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KLEINE Erfolge steigen am Horizont auf

Bewusst weiß ich seit Anfang Februar davon, dass mein Blutdruck noch schneller ist als ich und vor allem höher wohnt – nämlich in einer der oberen Etagen eines Hochhauses – so wie wir damals in der Fischerinsel – in der 16. Etage.

Zum Glück hat das damals noch nicht abgefärbt – aber dafür kam es jetzt mit geballter Kraft.

Was habe ich bisher erreicht? Ich bin fast zum salzlosen Vegetarier mit ganz viel Obst, eben so viel Gemüse, Vollkornbrot, Haferflocken und (ekligen) Sojaprodukten geworden. Mein Bauchumfang und mein Gewicht danken es mir – von 74 auf 70 und der Bauchumfang ist zwar immer noch zu groß, aber immerhin 5 cm geschrumpft.

Heute ist mein HNO-Termin. Ich hoffe, dass er mich zum Pneumologen (Pulmologen) überweist, damit ich eine Schlafapnoe als Ursache für den Hochdruck ausschließen kann. – Und was der „übereifrige“ Hausarzt am 25. festlegen wird, davon lasse ich mich überraschen.

Und jetzt kommt wieder Aufgewärmtes von Facebook. Ich habe momentan nicht die Kraft, hier viel neue Sachen einzustellen – irgendwie bin ich blockiert.

Am 11. März schrieb ich dort:

Das war heute nicht mein Tag
Früh über 30 Minuten in der Warteschlange gehangen, um beim HNO-Arzt einen Termin zu bekommen.
Dann wollte ich meine Brille abholen, bei der schon zweimal die Gläser gewechselt wurden. Und heute waren total falsche Gläser drin, ich konnte auf der anderen Straßenseite noch nicht einmal die großen Geschäftsüberschriften lesen. Ich hatte die Faxen satt und habe sie zurückgegeben
Und als Tagesabschluss gab es diese Blutdruckwerte, obwohl ich schon alles tue, um davon wegzukommen.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Bild könnte enthalten: 1 Person, Brille und Nahaufnahme
Bild könnte enthalten: Text
Da ja mein Tagespensum 10.000 Schritte sind, bin ich zur HNO-Praxis gelaufen. Bei einem meiner „Wanderungen“ sind mir diese zwei Heißblüter aufgefallen:

Nach dem heutigen Sturm kommt der Frühling, das hat man uns versprochen. Und wie ihr seht, in Berlin ist er in einigen Stadtteilen schon eingezogen.

Bild könnte enthalten: 1 Person
Am 15. März hatten in der Familie früher zwei Geburtstag, jetzt feiert nur noch einer.
Dieses wirklich süße und auch herzige Geschenk von 1,3 kg bekommt der Sohn zu seinem heutigen Geburtstag. Als Kind hat er schon immer Schokolade geliebt und sein Rekord waren wohl ca 100 Tafeln zu einem Geburtstag. Da hat er sich von allen nur Schokolade gewünscht. Na gut, heute ist es nicht mehr ganz so schlimm, aber ich denke , diese 13 Tafeln werden nicht sehr lange halten .
(Ich muss jetzt die Zahlen korrigieren. Der Sohn hat gesagt, es waren nur 20 gewünschte Tafeln und 23 hätte er bekommen)
Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Am 17. März schrieb ich:
CC (Clara Christine) hat sich noch ein weiteres C organisiert – für Interpretationen des dritten C bin ich offen
und hat heute ihre 10.000 Schritte auf einen Ritt im Britzer Garten hinter sich gebracht. Und was soll ich sagen, der Britzer Garten hat ihretwegen lila geflaggt.
Wo man hinguckte, blühten lila Krokusse. Na gut, für die, die nicht unbedingt lila wollen, gab es auch weiße und gelbe. Die Narzissen wollten den Krokussen von der Zahl her den Rang ablaufen.
Ich gönnte mir einen Cappuccino und war froh, dass diesmal der Feuerwehr Einsatz nicht mir galt.(Das Foto von den zwei Blaulichtwagen hielt ich für entbehrlich)
Als ich wieder zu Hause war, zeigte mein Tracker 10443 Schritte. Das sind bei meiner Schrittlänge ca. siebeneinhalb km.

Ich hätte ja gerne eine 9999 fotografiert, aber das ist recht schwierig. Bei 10.000 brummt es an meinem Handgelenk und auf dem Display erscheint ein kleiner Pokal. Das ist schon ein erhabenes Gefühl, wenn ich diese 10000 Schritte Tag für Tag geschafft habe.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Zweimal Idealwerte erreicht:

8. März: 121 zu 61 bei 95 Ruhepuls und am 18. März: 121 zu 56 bei Ruhepuls von 65 – ich steigere mich

Geht doch!!!!

Wenn ich es weiter oben nicht geschafft habe, eine Schnapszahl festzuhalten – irgendwann ist es mir gelungen.

Ich habe euch doch von meinem teuren Päckchen erzählt, um das ich bei der Zustellung gebangt habe. Hier sind die 6 Monatsrationen:

Am 19. habe ich etwas „Schreckliches“ geträumt, was meinen Blutdruck ABSACKEN ließ – er brachte nur noch 114 aufs Display. Bei meiner eigenen Geburtstagsfeier keinen Kuchen und kein Eis für die Gäste da zu haben, lässt mir offenbar das Blut in den Adern gerinnen oder besser gefrieren.

Ihr könnt mich jetzt auf meinem Weg zum Obstsalat begleiten. Ihr seht, Clara mutiert zur „Körnerpickerin“ – ich sage Bescheid, wenn ich fliegen kann.

Zum Abschluss gibt es was anderes als Salat – nämlich Weidenkätzchen und …

Von den falschen Brillengläsern schrieb ich weiter oben. Vorgestern holte ich die neue bei Fiel***mann ab. Es gab zu der Gleitsichtbrille noch eine kostenlose Lesebrille dazu, die sich im Bett beim Lesen sehr bewährt. Eigenartiger Zufall: beide Gestelle sind lila, woran das bloß liegen mag. – Die erste ist die Gleitsichtbrille. Auf den Fotos kann man die Farbe nicht so gut sehen.

 

 


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Drei auf einen Streich …

… ist nicht ganz richtig

Eigentlich muss es heißen: Drei in einem Jahr.

Tja, jetzt kann man anfangen zu grübeln, was sich hinter der drei versteckt?!? “

Drei Liebhaber in einem Jahr“ grenzt schon fast an Gigantomanie, also das ist es nicht.
„Drei Gehaltserhöhungen, besser Rentenerhöhungen in einem Jahr“ würde den Bundeshaushalt sicher sprengen und wird deswegen auch nicht angestrebt.

„Drei Fotobücher in einem Jahr“ bereichert Medion-Foto, verringert Claras Haushaltsbudget, macht aber wahnsinnig viel Freude. Von den beiden anderen habe ich euch ja schon Kostproben gezeigt, „Marokko“ und „Fotos von 2016 und 2017“. Und jetzt sind es also Fotos aus der „Prinzen“ära.

Ich habe die beiden unterschiedlichen A4-Querformate getestet. „Marokko“ ist ca. 100 Seiten stark, die Fotos sind seitenübergreifend und das Papier sehr, sehr stark. Dadurch ist das Buch um mehreres dicker und schwerer als das neue, das 120 Seiten stark ist, das aber nach der herkömmlichen Buchbindung mit Mittelfalte hergestellt ist.

Verwunderlich finde ich, dass die A4-Formate voneinander abweichen. Bei dem seitenübergreifenden Buch ist der Einband 28,5 cm x 19,5 cm groß. Das neue misst 27,5 cm x 21 cm in der Höhe. Die Innenseiten sind dann entsprechend ca. 0,5 cm kleiner.

Es ist nicht weiter schlimm, aber im Regal sehen sie nebeneinander ein wenig putzig aus. – Und dann stelle ich fest, dass die Originalseiten weitaus besser aussehen als hier die Fotos von den Fotos – das ist ein Job, der dem Prinzen nicht gefallen hat. Die Belichtung mit diffusem Sonnenlicht war offenbar ungünstig, aber wir werden es überleben.

Das ist die Titelseite – die Rückseite will ich aus Datenschutzgründen nicht zeigen.

Hier mal ein vom Programm vorgegebener Hintergrund.

Sehr oft habe ich aber eigene Fotos als Hintergrund verwendet. Manchmal habe ich sie in voller Farbe gelassen, aber meist doch auf Transparenz gestellt, so wie hier, auch wenn es zu wenig auffällt.

Manchmal habe ich den Hintergrund in voller Farbintensität gelassen.

Geburtstag:

Löwen bekommen Besuch und Streicheleinheiten:

Mein Haus- und Hofgarten:

Bär-Li-Einzug musste dokumentiert werden

Dieses Wurzelgeflecht im Wannseebad gefiel mir

Hackesche Höfe und Synagoge auf der Oranienburger Straße

Und damit will ich es jetzt auch bewenden lassen.

Für den Rest von 2018 habe ich ein „Experiment“ vor. Ich habe das Fotopapier in glänzend oder sogar hochglänzend gewählt und will beobachten, ob die Fotos dann tatsächlich noch brillanter sind – zumindest so lange, bis sich die ersten Fingerabdrücke auf den Seiten abzeichnen.

Bis zum 31.12.2018 werden es ja nicht so viele Fotos, so dass ich auch einen „FingerabdruckReinfall“ gut wegstecke.

 


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Kurzfilme vom Britzer Garten – Ermäßigter Kinotag 3

Im Dutzend billiger! Sonntagskino ohne viele Worte!

Mit dem angekündigten „Mittwochskino“ ist es leider nichts geworden, aber Sonntag ist doch auch nicht schlecht.

Vorwegbemerkung: Für die Videowiedergabe braucht ihr so ca. 15 Minuten. Wenn ihr allerdings darüber grübeln oder lachen wollt, dann dauert es länger. Dafür gibt es weniger zu lesen. – Und den Ton MUSS man nicht unbedingt anhaben, viel versäumt ihr ohne Ton auch nicht.

Bevor ich mich den rasenden Autos widme, will ich doch erst noch etwas für die Naturliebhaber zeigen. An dem Springbrunnen hielt sich ein Graureiher auf – und ich war stolz, dass ich ihn auf die Entfernung als einen solchen definierte und dass ich seinen Namen kannte.

Der Reiher ist ja u.a. auch ein Fischdieb – doch ich denke, an den Britzer-Garten-Karpfen würde er sich einen Ast heben und Maulsperre bekommen. Doch vielleicht irre ich mich auch. Als ich die Videos erstellte, kamem mir einige über Graureiher und Fische vors Auge. Ich war bass erstaunt, was die so wegschleppen können. Vielleicht müssen sie viele Kinder versorgen.

Karpfen fangen mit K an, aber Kinder, die kullern, fangen auch mit K an. Bisher kannte ich diesen Spaß immer in einem wenig mit Wasser gefüllten Becken – doch ohne Wasser geht es auch, nur rollen die Bälle sehr viel schneller. – Ganz schönes Gedränge auf dem Parcours. Die Größeren treiben die Bälle im Laufen an, die Kleineren machen es auf allen Vieren. Spaß haben sie alle.

Aber jetzt kommt wirklich das letzte Natur- oder Parkvideo, dann geht es zur Technik.

Und damit sich die Technik nicht zu sehr breit macht, kommt noch ein allgemeiner Parkeindruck als Video-

Die Parkeisenbahn ist bei Groß und Klein beliebt – besonders bei Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten – aber Eltern nutzen sie auch gern für ihre Kinder.

 

Ich schrieb ja, dass mich mein kindliches Gemüt zu dem Modellbauautos-Event gezogen hat. Ich habe die Akteure bewundert, wie sie in so kurzer Zeit eine Sandlandschaft für ihre Autos gebaut haben – Tunnel, Brücken, Berge – alles dabei.

Die Amerikaner durften auch hier kräftig mitmischen.

Wenn ihr hier das kleine grüne Auto so seht, dann kann man nur staunen, wie lässig es den Berg unterquert oder durch einen Tunnel fährt, der eigentlich viel zu klein und viel zu eng ist.

Und schon geht es weiter – das kleine grüne Auto zeigt uns, dass man Hindernisse vorwärts oder rückwärts angehen kann, beim Einparken ist es ja genau so. Ich war IMMER die bessere Rückwärtseinparkerin, obwohl ich nie dieses Pfeifen als Warnung hatte.

Und was kommt jetzt? – Na ab und an passiert eben auch mal ein Unfall – aber diese hier gehen immer gut aus.

Und ganz zum Schluss kommt ein Einzelvideos von der Veranstaltung, die einen Tag später stattfand. Da ging es um Modellbauboote. Diese kleinen Dinger flitzten zum Teil in einer affenartigen Geschwindigkeit über das Wasser, dass ich mit meinem Fotoapparat nur mächtig verwackelnd und unscharf hinterher konnte.

Hier mit der Ente wurde ich anfangs genarrt, Ich Närrin glaubte wirklich in den ersten Sekunden, eine echte Ente hätte sich zwischen die Boote verirrt.

 

 

 

 

 


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Zum Saisonende: Britzer Garten satt … 2

… oder: Schauen Sie so lange, bis Sie sich satt gesehen haben

Ganz kurz was anderes vornweg. Seit gestern ist ja auf der Google-Startseite ein Spiel mit Geistern eingestellt. Ich habe mich mal durchgeklickt. Dann hieß es: „Sie spielen im violetten Team!“ – Zufall oder Wissen? Natürlich letzteres, denn nichts kann man geheimhalten.

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Die Zeit der schönen Landschafts-, Natur- und Blumenfotos vom Britzer Garten ist vorbei – davon hat es hier mehr als genug gegeben, keiner kann sich richtig beklagen.

Ich schwärme heute noch einmal von kleiner Technik, nicht zu Lande, sondern zu Wasser und in der Luft.

Der Modellbootshafen war am Sonntag, dem 14. Oktober, Schauplatz für beschauliche und rasante Bootsfahrten. Feuerwehrschiffe verspritzten aus ihren Bordkanonen ihren Wasserstrahl (ich wusste nicht, wie von diesem Strahl der Plural heißt, deswegen habe ich den Singular genommen), ein großes Boot rettete ein kleines Boot, ein hilfreicher Erwachsener befreite mit einem Schlauchboot ein Boot aus dem Schilf und andere Große legten sich fast unter den Steg, um dort ein in die Irre gefahrenes Boot eines kleinen Afrikanerjungen zu bergen. Damit sie nicht kopfüber im See landen, beschwerten andere Erwachsene ihre Füße – es war eine spannende Aktion.

Ich fange gleich mit einer Collage an, wo man die einzelnen Fotos nicht vergrößern kann, aber irgendwie musste ich die vielen Fotos bändigen. – Mein Herz gehörte natürlich dem Segelboot, da es wirklich motorfrei über den See glitt.

Jetzt gibt es eine Galerie, wo die Fotos durch Anklicken zu vergrößern sind.

Foto 1: Aus vielen Einzelteilen wurde ein Bootshafen im Wasser gebaut. 2. Ein Rettungsschlauchboot sticht in See 3. Ein schubkräftiges Boot schiebt ein anderes in den Hafen, vielleicht ist dem kleinen Boot die Energie ausgegangen  4. Und da werden die „Ostereier“ unter dem Steg gesucht – oder: „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen Popo in die Höh'“  5. Ein großes Boot zu Wasser zu lassen, ist ein ganz schöner Kraftakt 6. Mit diesen Steuerkästen vor dem Bauch rannten fast alle Kapitäne rum.

Ich fand es besonders schön, dass ich die Zwillingsbrüder, die mir schon bei den Modellbauautos so angenehm aufgefallen waren, hier auch wieder entdecken konnte. Einmal Modellbauer – immer Modellbauer, ob Autos oder Schiffe, wahrscheinlich egal. Ich konnte die beiden bis zum Schluss nicht auseinander halten.

Das erste Foto zeigt das Feuerwehrschiff. Aus drei Rohren spritzte das Wasser – aber keiner wurde nass.

Mit dieser letzten Collage (bevor ich zu den Luftereignissen gehe) will ich zeigen, dass dieser Sport auch die Umwelt versaut. Kein Boot verwendete Akkus zum Aufladen – nein, alle fuhren mit Batterien, die sie zu „Tonnen“ verbrauchten.

Das Segelboot natürlich nicht. Ich habe nur das Deck fotografiert, um zu zeigen, mit welcher Liebe es beplankt wurde.

Und ganz zum Schluss zeige ich die verpackte Ente, die mich fast zum Narren gehalten hätte, weil ich sie für eine echte hielt. Im Video am Sonntag erzähle ich davon.

So, und jetzt gehe ich zu den Luftveranstaltungen.

Auf einer großen umzäunten Wiese saßen viele, viele dicke Tiere herum – allerdings konnten sie nicht fliegen, das wäre zu viel des guten gewesen. Der Eigentümer erklärte mir, dass Helium ziemlich teuer wäre und die Veranstalter nicht so viel Geld bezahlen wollen. – Zuerst die 5 dicken Elefanten – schön anzusehen mit ihren Knopfaugen.

Dann die restlichen Aufblastiere.

Am Himmel flogen unsäglich viele Drachen umher – sehr schöne und auch weniger schöne, wenige selbst gebastelte, meistens gekaufte.

Ich habe schnell mal dem Prinzen den Auftrag „zoomen“ erteilt und die fotografiert, die ganz oben am Himmel schwebten.

Dann war ein Areal für die Modellflugzeuge abgeteilt – doch dort war nicht sehr viel los – offensichtlich stand der Wind nicht günstig für die Himmelseroberer. – Mir war es ein wenig zu kriegerisch, was dort gezeigt wurde.

Einige von ihnen sollen wohl vor vielen Jahren als richtige Flugzeuge viel Schaden angerichtet haben – das muss ich mir nicht eingehend ansehen.

Deswegen machte ich mich dann doch bald auf den Heimweg, denn ich verspürte Hunger. Es gab zwar viele Kioske und Stände, aber vor allen riesenlange Schlangen – und das gefiel mir nicht.

Mein Bild auf dem Heimweg – ihr seht, diese „Spitzen“-Brücke hat es mir angetan:


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Britzer Garten – Klappe die zweite

In ganz sturer Regelmäßigkeit jeden zweiten Tag um 00.05 Uhr einen Artikel zu veröffentlichen, kann Aufgabe und „Fluch“ gleichzeitig sein. – Wie ich schon mal erwähnte, ich sehe mich bemüßigt, das Image der in der DDR so schlecht angesehenen Planwirtschaft zu verbessern und zu zeigen, dass es klappen kann.

Also auf zum zweiten Tag des Herbstbesuchs im Britzer Garten. Heute mache ich das mit den folgenden 19 Fotos wieder ein wenig gestraffter – wir können ja nicht so viel Ressourcen am Display verbrauchen *grins* Also gibt es wieder meine geliebten Galerien. Montagen im Fotoprogramm zu erstellen, finde ich deswegen nicht so prickelnd, weil man sich dort die Fotos nicht einzeln ansehen kann. (Bis hierher schon 114 Wörter sinnlos verplappert!)

Ich fange mal mit den für den Oktober unüblichsten Blumen an – den Rosen. Ganz frisch sind sie nicht mehr – aber das bin ich ja auch nicht mehr.

Über diese hier kann man nicht so richtig kritteln.

Für mich typisch sind die Dahlien für den Herbst – gefühlte Tausende Fotos habe ich von ihnen gemacht und kann es trotzdem nicht lassen, immer wieder neu auf den Auslöser zu drücken. – Diese guckt so unschuldig wie ein ???

Wohingegen diese schon über eine gewisse „Raffinesse“ verfügt, allein von den Farbsprengseln her.

Als ich so still vor mich hin lief und mir den Prinzen vors Auge hielt, schickte ich ab und an ein Foto in den Äther mit Ziel Instagram. Zum Beispiel dieses Foto – aber dort war es beschnitten, hier nicht. Ich nannte es „Brüderchen und Schwesterchen“

Diese Blumen hatte ich oft im Balkonkasten.

Aber der Garten hat ja nicht nur Blumen, sondern auch viele Pflanzen, Sträucher, Gräser und Bäume. Gräser haben für mich immer etwas Elegantes, da sie sich so geschmeidig im Wind bewegen. Auf das letzte Foto hat sich eine Ziege geschummelt – die bewegt sich im Wind etwas schwerfälliger 🙂

Dieser Baum erinnert mich an den siebenarmigen Leuchter der Juden. Liege ich da vollkommen falsch?

Und diese Heckenumrandung um den Rosengarten lässt sowohl Bewunderung für die Akkuratesse der Gärtner als auch Unwillen darüber aufkommen, dass man Pflanzen so trimmen muss.

Gerade in diesen Hecken verstecken sich jetzt die roten Beeren. Ich habe nur diese eine fotografiert.

Beeren und Früchte – sie beleben die Natur.

Wächst dieser Baum von allein in der Form einer Eierpflaume?

Und schon sind wir bei den letzten beiden Fotos angelangt. Wie sie heißen, weiß ich nicht – aber ich finde sie attraktiv lustig.

Und tschüss! Man sieht sich – allerdings wo anders!

 


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Herbstbesuch in meinem Haus- und Hofgarten – 1

Es ist Superwetter – kommt ihr mit in den Britzer Garten? Dort ist der Herbst ganz besonders schön – und die Liegestühle laden zum Sonnenbaden ein. Für den Oktober eigentlich eine vollkommen ungewohnte Tätigkeit.

In den Themengärten fotografiere ich einen Pflanzentopf, den ich doch lieber dort stehen lasse, denn dafür wäre mein Wohnzimmer geringfügig zu klein 🙂

Wer kann mit dieser Pflanze etwas anfangen?

Ein wenig weiter liegt die linsenförmige Baumwurzel herum, die von einer Künstlerin bearbeitet wurde. Und prompt muss ich gleich an die bevorstehende Cataractoperation denken.

Die 12 weißen und die 12 schwarzen Speere sind Kunst – damit ihr es mir glaubt, habe ich die Beschreibung auch fotografiert.

Als mir der fette Karpfen im Teich erklärt, dass er unter Artenschutz steht und weder gekocht noch gebraten oder gegrillt werden darf, schaue ich mir die Speisekarte des Restaurants am See an.

Die Preise animieren mich aber nicht zum Bleiben – also setze ich meine Parkwanderung fort.

Am sogenannten Kalenderplatz, zu dessen Gesamtensemble die schwarzen und weißen Speere auch gehören, wartet Eis auf mich, Eis zu Preisen, an die man sich inzwischen gewöhnt hat. Wer hätte schon zu DM-Zeiten ca. 2,50 DM für EINE Kugel auf den Tisch gelegt? Eine unvorstellbare Tatsache, zumindest für mich.

Ich muss darüber hinweg sehen, dass hier so viel Wegwerfzeug dabei ist. An manchen Stellen findet man Milch aus der Kanne, das finde ich so viel besser als diese kleinen Plastikbehälter. – Gut: Das Umrührestängelchen ist aus Holz, nicht aus Plastik 🙂

Am und um den Kalenderplatz herum fand ich so einiges fotografierenswert:

Das gehört zu der Kunstinstallation „Kalender“, den ich mir aber nie richtig zu Gemüte geführt habe.

Die goldene Kugel reflektiert hier bei diesem Foto:

Davon nicht weit weg sprudelt ein Springbrunnen munter in den Tag und wird nicht müde, seine Glitzertropfensprühkaskaden vor das Objektiv zu platzieren.

Wenn der Herbst in einer solchen schönen Pyramidenkombination auftritt – wer kann dann den Abschied des Sommers bedauern?

Doch langsam ruft mich mein Computer nach Haus  – der ist nämlich inzwischen mein Arbeitgeber. Arbeit? Nur ein ehrenamtliches Projekt, diese Bloggerei. Aber wenn Ehrenamt wenigstens Spaß macht, dann bringt es auch Lebensfreude.

Auf dem Heimweg begegnet mir folgendes: Kunst der nicht so richtig zu deutenden Art

Kunst, bei der ich bedaure, dass die Durstigen von den Wasserstrahlen gar nichts in ihren Mund bekommen. Es ist wie mit den Hungernden, an denen strömen die Reichtumsflüsse auch immer vorbei

„Kunst“, bei der das Gegenteil erreicht wird. Diese blauen Trinkwasserspender stehen an verschiedenen Stellen des Gartens und werden eifrig genutzt.

Baukunst der sehr spitzen Art, für mich aber auch sehr schönen. Diese Brücke ist mir immer wieder Wegweiser, wenn ich die Orientierung verloren haben sollte.

Wasser gibt es ja ausreichend im Britzer Garten. Auf einem kleinen Teich kurven am Wochenende manchmal die kleinen Motorboote – das Zusehen macht meiner verspielten Seele immer großen Spaß. Heiko war auch ein Modellbootbauer. – Ich genieße heute den ruhigen Blick über das Wasser. Rechts ist das Restaurant zu sehen – und die Kugellampe ist „gestalterisches Element“ – so zur Erklärung 🙂

Als ich das Plakat sah, dachte ich nur: „Mist, dass ich das erst so spät lese, da hätte ich doch glattweg am Halbmarathon teilgenommen und vorher einen Tag kräftig trainiert“ 🙂

Und mit dem letzten Foto will ich euch zeigen, wie der Britzer Garten so aussieht. Ich komme immer beim Eingang „Tauernallee“ unten links mit meinem Fahrrad vorgefahren und lasse die weit auskragenden Zipfel des Parks fast immer aus.

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Jetzt habe ich die gezeigten 20 Fotos bis auf eine Minigalerie einzeln auftreten lassen. Da wird ja so ein Artikel eeeeeeeeeeeewig lang. Fazit: Ich fotografiere zu gern. So ist das, wenn sich der Prinz so handschmeichlerisch anbietet 🙂