Claras Allerleiweltsgedanken


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Fotos mit Untertiteln

Ich ging im Park allein für mich hin – Abwechslung zu suchen hatt‘ ich im Sinn

Allein neben Blättern

Allein unter Blättern

Mindestens 100 l Kürbissuppe auf die Treppe gestellt

Puschelchen wollen über die Grenze durch den Zaun

Kummer über missglückten Grenzgang

Spieglein Spieglein an der Wand zeig‘ mir den schönsten Baum im Berliner Land

Nahrung für Hungrige???

 


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Im Wald und auf der Heide …

nein, stimmt natürlich nicht, es muss heißen

… auf dem Balkon und auf dem Fensterbrett

Bevor ich mit dem eigentlichen Artikel fortfahre, habe ich noch ganz schnell einen Präsidenten-Arbeitsstuhl für das Weiße Haus gesucht und gefunden, falls der Herr, der sich zum vorzeitigen Sieger erklärt hat, gerichtlich die Zählung der Briefwahlbescheide stoppen will und es am Ende dann wirklich wird (19.00 Uhr – es steht noch nicht fest)

ER MÖGE BEQUEM SITZEN UND NICHT NOCH CHAOTISCHER REGIEREN ALS IN DER ZEIT VON 2016 – 2020.

Allgemein ist ja dieser Kaktus als „Schwiegermutterstuhl“ bekannt – aber keine Schwiegermutter kann auch nur annähernd so schlimm sein wie dieser Mensch.

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Manchmal bin ich ja ganz schnell und rigoros mit dem Wegwerfen – auch mit dem Wegwerfen von Pflanzen. Wollen und wollen sie nicht blühen oder wachsen, dann haben sie keine Überlebenschancen bei mir. Ich weiß, das ist weder geduldig noch gutherzig – aber das klappt eben nicht immer.

Mein Standardspruch: „Geduld, wie schreibt man das am Ende, mit d oder mit t?

Aber dieses Mal habe ich mich überwunden und zwei Pflanzen mit Winterastern (oder so ähnlich zumindest) nach der ersten Blüte eine Erholungspause gegönnt. Ich habe sie in einen Balkonkasten gepflanzt – sie sind um mindestens eine Etage gewachsen und haben sich dann auch zu einer erneuten Blüte aufgerafft.

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RB 18 – Serpentinensausen …

… oder besser natürlich „nicht sausen“

Wenn man mit dem Bus durch so ein Land fährt, das über so zahlreiche Berge verfügt, will man natürlich auch ab und an mal nicht nur unten am Wasser bleiben, sondern die ganze Sache auch von oben betrachten – so wie Clara das jetzt hier gerade tut.

Mit ihrem noch nach ängstlich überstandener Fahrt ein wenig verkniffenem Gesicht (irgendwie muss ich doch die vielen Falten erklären, die ich immer noch nicht durch ein facelifting habe beseitigen lassen) verdeckt sie mit ihrem breiten Kreuz viele Serpentinen, aber ich kann euch noch andere Fotos zeigen von Serpentinenstraßen, wo wir uns hochgequält haben oder runter gefahren sind. So überzeugt angeschnallt war ich noch nie während dieser Fahrt – nur, hätte es was genutzt? Im Ernstfall?

Vielleicht gibt es unter meinen Lesern (ohne Gendersternchen Leser*innen) viele, die Serpentinen echt begeisternd finden. Im Auto selbst am Lenkrad fand ich sie auch nicht so schlimm – nur die Autofahrer hinter mir waren sicher genervt, weil ich nicht in ihrem gewünschten Tempo gerast bin.

Als Ausgleich gibt es jetzt noch ein paar Fotos von Wasserfällen, auf die ich auch nie lange warten musste.

Unsere Reiseleiterin hatte sich für den Bootsausflug vom Vortagsbericht mit Wasser von oben wetterfest angezogen und ist uns nicht davon geschwommen..

Und hier schenke ich uns noch ein Foto von Segelschiffen, was ich aber schon am 15.8. aufgenommen hatte.

Steine und Steinflächen und Steinmännchen gab es immer wieder mal zu sehen.

Bevor wir mit dem Bus zu unserer letzten Fähre starten sollten, die uns nach Dänemark bringt, hatten wir noch ein wenig Freizeit und konnten im neuen Teil von Stavanger herumbummeln. Diese rot gestrichenen Holzfassaden vieler Häuser begeisterten mich immer wieder – aber auch andere Farben wurden genutzt. – Das Holz, was jetzt im Bau verwendet wird, soll wohl feuerfest sein – kann man nur hoffen – oder die Feuerwehren heutzutage sind schneller – aber bei diesen engen und verwinkelten Gassen habe ich da so meine Bedenken.

Direkt neben dem „Ölmuseum“ war ein schöner Spielplatz, auf denen sich die Kinder nur so tummelten

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Jetzt komme ich noch einmal und dann komme ich nimmermehr – zumindest nicht aus Norwegen.

 


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RB 7 – Das Norsk Folkemuseum …

… als Zusatzausflug für 50,00 €

Wir sind immer noch am 15. August. Ich will euch mal eine Zeitvorstellung geben, warum ich nichts richtig genießen konnte. Nach dem Frühstück ging es zur vierstündigen Stadtbesichtigung, von der ich ja samt Vigelandspark schon berichtet habe. Gegen 13.30 Uhr standen dann alle Sonderausflügler gleich in der Stadt parat, um mit dem Bus zu der Ablegestelle des Kleinboots gebracht zu werden. Das Volksmuseum liegt auf einer Halbinsel.

Wir mussten ein ganzes Stück laufen, bekamen die Eintrittskarten überreicht und waren uns dann ganze 1,5 Stunden zur Besichtigung selbst überlassen, denn kurz nach 17 Uhr waren wir schon wieder im Hotel. Ich ging ja meinen „feudalen“ Salatteller essen, wohingegen alle Leute mit eingebautem Orientierungssinn sich in die Stadt begaben, um wenigstens auf diese Weise ein wenig von Oslos Innenstadt mitzubekommen.

Doch jetzt zu diesem Volkskundemuseum.

Diese norwegischen Holzkirchen haben schon ihren eigenen Charme – sie war sogar geöffnet, doch mein Innenfoto taugt nichts.

Diese Holzhütten sehen ja sehr anheimelnd und museal aus – nur wohnen möchte ich nicht darin. Sogar die ganze Zeit auf so einem Pflaster zu laufen, ist ungewohnt und anstrengend – könnt‘ ihr mir glauben!

In einem speziellen Haus war ein Sondermuseum eingerichtet mit Zimmern aus den verschiedensten Zeiten. Ich habe nur dieses Schlafzimmer fotografiert und habe irgendwie das kalte Grausen bekommen. In so einem Zimmer wäre ICH kinderlos geblieben ;.) 🙂

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Da ich mich von der Berichterstattung immer noch im 15. August bewege, muss einfach ein wenig LILA hier her – ich mache es als Galerie, da geht es für die (wenigen) Nicht-LiebhaberInnen schneller vorbei. Auf dem ersten Foto die Katja, unsere Reiseleiterin. Sie hat ihren Job ganz ordentlich gemacht. – Und dass in Norwegen sogar die Veterinäre in lila auftreten, finde ich bemerkenswert.

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Da ich pro Beitrag ca. 20 Foto zeigen will, um nicht noch Weihnachten mit Norwegen beschäftigt zu sein, kommen jetzt noch ein paar Hotelfotos.

Das war die Zusatzübernachtung am Anfang und am Ende der Reise, um am frühen Morgen in Hamburg am ZOB sein zu können. Für ein Ehepaar waren diese zwei Übernachtungen mit 129,00 €/pro Person relativ preiswert, bei mir kamen noch 99,00 € Einzelzimmerzuschlag dazu.

Mit ihren eigenartigen Verschlüssen für Kühlschrank und Schränke dachten die Architekten bestimmt, den großen Knüller gelandet zu haben – ich fand es einfach nur nervig. – Warum war jedes Zimmer das Dock (Sex) Sechs? Männerphantasien???

Aber am nervigsten fand ich diese Plastiktuben mit Shampoo und anderem Zeux – das geht doch wirklich besser, wie ALLE Hotels in Norwegen bewiesen haben. Allgemeine Spender reichen vollkommen aus.

Dreimal auf der Tour haben wir in einem Thon-Hotel übernachtet – dreimal habe ich die Chance verpasst, einen Sack Bügelwäsche von zu Hause mitzubringen und diese Arbeit in den unausgefüllten Abendstunden zu vollbringen.

Ich wollte es nicht glauben, als ich diese Klappe öffnete – ein Bügelbrett, ein Bügeleisen – was man doch alles so im Hotel brauchen kann.

Die „preiswerten Getränke und Snacks“ hätten mich dann beim Bügeln bestimmt aufgeheitert (Kurs ca 1:10)

 


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RB 3 – Blumen und Wasser –

… das gehört in Norwegen unbedingt zusammen

Ohne zu schleimen kann ich sagen, dass ich in allen Orten, in denen wir rumgelaufen sind, WUNDERSCHÖNE Blumenarrangements gesehen habe – alle gepflegt, keine vertrockneten Strünke in den Kübeln. Das Klima ist ja immer etwas feuchter als bei uns – bekommt den Blumen sehr gut. – Was aber meinen Augen ganz besonders bekam, das war die „Abfall-Freiheit“ auf den Straßen. Das dreckige Berlin geht mir so auf die Ketten – da waren die dortigen sauberen Straßen wirklich eine Augenweide. – Insgesamt  hat ja Norwegen ungefähr so viele Einwohner wie Berlin und Hamburg zusammen – doch diese setzt das Land gut ein.

Der Wohlstand scheint recht hoch zu sein, zumindest, wenn man es an der Qualität der Boote in den Marinas und der Autos auf den Straßen messen will. Und die Preise, die oft doppelt bis mehr höher als bei uns sind, lässt vermuten, dass sie das auch bezahlen können. Stadtführer haben von Wohnungsmieten erzählt – deswegen boomt der Wohnungskauf so. Bei uns bekäme man für den Preis einer 4 Zimmerwohnung schon ein ganzes Haus. Mein Sohn hat ja während seines Irlandaufenthaltes ähnliche Mieterfahrungen gemacht.

In armen EU-Ländern ist es für uns so wie früher für die Westler in der DDR – es kostete für sie alles nur einen Appel und ein Ei – in den baltischen Staaten habe ich bei meiner Reise ebenfalls diese Erfahrung gemacht: Alles war BILLIG.

Ich fange mit einem privaten Garten in der „weißen Stadt Stavanger“ an – die Straßenblumen kommen dann als Galerie.

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Schon mehr als die Hälfte …

… von diesem vertrackten Jahr vorbei.

Wenn bei mir der August anfängt, beginnt auch immer ein klein wenig Weltuntergangsstimmung – denn schließlich weiß ich ja nicht, wie oft ich noch einen August erlebe.

Ich möchte auf die Besonderheiten der diesjährigen vergangenen Monate nicht eingehen – die kennt jeder bis zum Erbrechen, denn sie wurden nicht nur durch die Medien verbreitet, man begegnete ihnen sichtbar, sobald man das Haus verließ.

Meine Jahreskarte für den Britzer Garten war dieses Jahr mehr eine Spende als eine Eintrittsgebühr – ich konnte mich viel zu selten aufraffen, wirklich hinzufahren. Entweder war es zu heiß oder zu kalt, zu nass oder zu trocken, die Fahrt im Bus mit Maske zu beschwerlich oder … oder … oder.

Deswegen bin ich letztens einfach nur in den Park gegangen, der fast vor meiner Haustür ist.

Wird es diese herzkitzelnde Situation noch einmal geben? Ich hoffe, ihr könnt die Fragen auf den Blättern lesen, die ich in mühevoller Kleinarbeit 🙂 dort drauf geschrieben habe. Ich weiß sogar, dass das Robinienblätter sind. – Vielleicht begegnet mir dieser HerzSchmerzPrinz im Seniorenheim? Und nicht nur, wie in der Vergangenheit, als Fotoapparat Prinz Lumix, der sich dann nach kurzer Zeit von mir verabschiedet hat.

Lila geht immer – vor allem so wild und ungebändigt – fast so wie ich mal war – und so verblüht, wie ich jetzt bin.

Futter für das Wild – hier wächst es heran.

Wer das futtern will, kann es sich selbst aussuchen.

Diese Blütenstände finde ich immer wieder schön.


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Fotos oder Texte in gebundener Form verschenken

Ich habe in letzter Zeit doch schon mal eines meiner geliebten Fotobücher oder auch das Buch „Word-Perlen & Foto-Blasen“ verschenkt. Wenn es eines war, was ich in doppelter oder sogar dreifacher Ausfertigung habe drucken lassen, dann war das so halbwegs okay für mich – ansonsten fühlte ich mich, als gäbe ich ein Kind zur Adoption frei.

Mir wurde mal vorgeworfen, dass ich zu viel „Dank“ erwartete, aber das stimmt meiner Meinung nach nicht. Ich möchte mich lediglich mit dem oder der Beschenkten danach über das Buch unterhalten, über einzelne Fotos oder über den Gesamteindruck. Ich weiß, das Löwen gern ein wenig gelobt werden wollen, doch ist das wirklich derart abartig gedacht, denn ich habe ja viel Zeit, Liebe, Mühe und auch etwas Geld in das Geschenk gepackt. Und wenn dann außer einer Eingangsbestätigung nichts erfolgt, bin ich mir manchmal nicht sicher, welche Emotionen hier die richtigen wären.

Eine Freundin habe ich, die schon zwei Fotobücher bekommen hat – doch bei ihr waren sie auch genau richtig, da hatte ich das Gefühl, dass sie sich sehr gefreut hat und dieses auch mir gegenüber zum Ausdruck gebracht hat.

Wenn ich Bücher nach meinem Ableben „verschenke“, haben die, denen ein großer Briefumschlag ins Haus flattert, dieses Problem nicht mehr.

Ich habe bisher kein Testament gemacht, weil es keine großen Schätze zu vererben gibt. Ich habe mir auch sonst wenig Gedanken gemacht, wer irgendetwas bekommen soll, was noch ein wenig Wert hat. Nur um eine Sache habe ich mir tatsächlich Gedanken gemacht:

WER BEKOMMT EIN FOTOBUCH ALS ERINNERUNG AN MICH?

Vielleicht muss ich diese Datei und die in die Bücher eingelegten Hinweiszettel noch manchmal ändern, denn es ist ja nicht immer gewährleistet, dass ich vorher gehe. Mein Umfeld ist ja nicht immer unter 50 – es gibt einige, die schon wie ich darüber hinweg sind. 🙂 😉

Jetzt zeige ich euch ein paar Fotos von dem letzten Buch, das ich verschenkt habe – leider auch ohne Reaktion.

Erste und letzte Seite

.Da es alles nur abfotografierte Buchseiten sind, ist die Qualität der Fotos nicht exzellent – einiges kann man aber vielleicht dennoch erkennen, obwohl die Seiten einen Mittelfalz haben.

 

Vielleicht erwarte ich einfach zu viel – aber wenn ich etwas bekomme, worüber ich mich sehr freue, dann lasse ich das die Schenkende auch richtig miterleben – einiges davon ist ja schon hier im Blog erschienen.

Ich weiß, dass die Menschen sehr unterschiedlich sind – aber ein paar Worte der Kommunikation dürften doch nicht so schwierig sein.