Claras Allerleiweltsgedanken


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Ich bin wieder im großen B und spaziere über die IGA

Allein dieser Artikel wäre noch keine Garantie dafür, dass ich gesund und munter und voller positiver Eindrücke wieder zurück bin – ihr kennt ja meine Masche, vorzuposten. Sind die Fotos nicht unbedingt termingebunden, kann ich sie auch mal nach hinten schieben.

Und genau das habe ich mit diesen Fotos von der IGA gemacht.

Als ich vor längerer Zeit mal dort war, wollte ich unbedingt mit einer Gondel mit Glasboden über das Gelände schweben. Vor mir und hinter mir standen viele, viele Schüler und Schülerinnen – ich muss gestehen, ich erwartete nicht das Allerbeste, wenn ich mit ihnen in der Gondel saß. – Auf Anhieb erklärten sie mir, dass ich dann auf eine Gondel warten muss, die mit viel Reklame beklebt ist. Bingo, sie hatten Recht. Und dann innen waren sie super!!! Sie zogen ihre Füße nach oben auf die Bänke, machten mich auf fotografierwürdige Motive aufmerksam und erzählten mir, dass sie aus einem Gymnasium in Karlshorst kommen. Wer Berlin kennt, weiß wo das liegt. – Ich jedenfalls war begeistert von meinen 5 MitfahrerInnen. – Leider sind die Fotos nicht so toll, da der Glasboden mächtig zerkratzt ist. Wollte ich was fotografieren, war das Motiv schon wieder weg. – Na gut, ich kann damit leben, werde aber nicht wieder auf eine der 5(?)  vorhandenen Reklamegondeln warten.

Im Laufe des Parkspaziergangs kam ich an „Holz“ vorbei. Ich sage das so neutral, weil ich nicht so richtig weiß, ob dieses schöne Turm-Holz-Gebilde noch einen anderen Zweck als die Ästhetik hat. Um das besser zu wissen, hätte ich das Hinweisschild fotografieren müssen. – Das Forschungsfloß sieht zwar gut aus, wird aber sicher keine Forschungsaufgaben zu  erfüllen haben.

Vor längerer Zeit hatte ich ja mal das Spiegel“labyrinth“ erwähnt. Die Bezeichnung „Labyrinth“ ist 100 %ig falsch, denn ICH habe mich SOFORT darin zurechtgefunden, da es nach dem Schneckenhausprinzip gebaut ist. Mit Schnecken kenne ich mich aus – wenn auch mehr mit denen ohne Haus. – Hier ein paar nette Bilderchen. Und „Clara in Teilen“ lässt sich nicht verhindern, denn alles spiegelt.

Zum Schluss gibt es noch ein galeriefreies Foto, weil ich dieses „Fächergrün“ so herrlich fand. Und dann verabschiede ich mich auch schon wieder – bis zum nächsten Beitrag.


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Ich brauche eine lila Aufmunterung

… denn langsam geht mir die Bauerei mächtig auf die Ketten

Der Britzer garten wirbt nach der Tulipan = Tulpen in allen Arten und Farben mit den Zauberblüten. Das ist der Rhododenronhain, der die wunderschönsten Blüten für seine Besucher bereithält. Und da ich eine Aufmunterung brauche, habe ich mir nur die lila Blüten rausgesucht.

Jetzt bin ich gespannt. ob ich nach diesem lila Post bessere Laune bekommen. Richtig gut wird die erst wieder sein, wenn alles fertig ist und wir wieder unsere Balkons nutzen können.


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Frei von Baustelle und Lärm …

habe ich einen Tag genossen

Beim Großelterndienst hatte ich mich für einen Ausstellungsbesuch in Babelsberg angemeldet. Es ist dicht bei Potsdam und das Schloss, zu dem wir wollten, liegt in einem ganz wundervollen Park.

Die Schlösser sind in dieser Gegend dicht gesät, denn Glienicke und Potsdam haben ja auch welche zu bieten. Aber ich bleibe jetzt und hier in Babelsberg, das war schon anstrengend genug. Hauptsächlich deswegen anstrengend, weil das Wetter bzw. die Sonne gleich wieder übertrieben hat. Sie steigerte sich auf über 34° in der Sonne – für mich als eher Kaltblutpferd nicht auszuhalten.

Die Anfahrt dauerte etwas länger, so dass ich 8.30 Uhr das Haus verließ und – noch mit anderen schönen Sachen beschäftigt – erst kurz vor Mitternacht zurückkehrte. Einen Tag lang kein Hämmern, kein Bohren, kein Kleben, kein Trampeln, keine Männergesichter und keine Männerbeine vor dem Fenster. Ich war es schon fast entwöhnt.

Die Ausstellung hieß „Pückler – Babelsberg; Der grüne Fürst und die Kaiserin

Wir näherten uns dem Schloss über das Café, aber die Zeit reichte nicht, einen Frühcafe einzunehmen.

Fürst Pückler war mir nicht nur über das Eis bekannt, sondern auch über den Park in Bad Muskau. Dieser Ort lag auf der Strecke nach Görlitz, so dass wir uns zur entsprechenden Zeit oft die wunderbaren Rhododendronsträucher angesehen haben.

Vor Beginn der Besichtigung sah ich mich ein wenig um. Die erst in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts angebrachten Medaillons gefielen mir. Ich habe nicht alle Porzellanköpfe auf die Speicherkarte geholt, aber Pückler, Schinkel und Lenné haben es verdient – das hat sich der Künstler auch gesagt, der die Medaillons geschaffen hat. (anklicken, dann werden die Fotos größer)

Vor dem Schloss fiel mir etwas auf – von weitem sah es aus wie eine Kanone, von näherem war diese „Kanone“ mit einem Baum bestückt. Dieses zweirädrige Instrument ist dafür gedacht, größere Bäume an einen anderen Ort zu transportieren. Die großen Gartenbaugestalter hatten nicht so viel Zeit, jahrelang auf das Wachsen kleiner junger Bäume zu warten – sie setzten Bäume einfach um.

Jetzt haben wir die Zeit der technischen Panne überstanden und begeben uns ins Schloss. Drin habe ich allerdings nicht zu viel fotografiert. Anhand der Fotos kann man erkennen, dass hier in die betreffenden Schlösser noch einiges Geld hineingesteckt werden muss, um sie entsprechend zu sanieren. Der Einzeleintritt ist mit 15,00 € kein Schmankerl, aber die Schlösser müssen Geld verdienen, nicht nur ausgeben.

Ich erfuhr in der Ausstellung, dass Fürst Pückler es besonders auf die Ausblicke vom Schloss aus Wert legte. Er gestaltete die Terrassen und die Bepflanzung entsprechend.

Ich zumindest wurde durch die Führung so hungrig, so dass ich gern an dieser fürstlich gedeckten Tafel Platz genommen hätte. Aber sicher hätte mir der Gebrauch der verschiedensten Besteckteile Schwierigkeiten bereitet. – Mein Gott, was müssen die geschlemmt haben.

Überall im Schloss und im Schlossgarten begegnete uns der blaue Papagei. Er ist wohl so etwas wie das Maskottchen der Ausstellung. Fürst Pückler hat wohl seiner Königin so einen Vogel geschenkt und damit sicher große Freude bereitet. – Ich hoffe, ihr könnt ihn auf den Fotos entdecken – bestimmt dann, wenn ihr die Fotos durch Anklicken vergrößert.

Und zum Abschluss haben wir noch einen Spaziergang durch den Garten gemacht. Dabei fiel mir auf, dass ich diesen schon schöner erlebt habe, als nämlich alles bepflanzt war, was jetzt nur kahle, schwarze Flächen zeigte. – Vom Schlosspark kann man wunderbar auf die Glienicker Brücke sehen, die durch die ab und an stattfindenden Agentenaustausche Ost gegen West ihre traurige Berühmtheit erlangt hat. http://www.spiegel.de/einestages/agentenaustausch-auf-der-glienicker-bruecke-1985-a-1037667.html oder
http://www.planet-wissen.de/geschichte/ddr/geteilte_stadt_berlin/pwieagententauschinberlin100.html


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Die Augen wandeln auf einem Tulpenteppich

… die Füße hoffentlich nicht!!!

In Gärten, Parks, Grünanlagen und auf Straßenwiesenstreifen sieht man sie jetzt überall blühen: Die Tulpen. Auf den Straßenwiesen haben wohl die Gelben das Zepter in der Hand.  Auf gärtnerisch betreuten Flächen sieht man nicht nur alle Farben, nein auch alle Formen und Züchtungen sind vorhanden und buhlen um die Gunst der Betrachter.

Normaler Weise darf man die Wiesen im Park betreten – doch zur Frühjahrsblüherzeit wird darum gebeten, es nicht zu tun, um die Pflanzen nicht niederzutrampeln. Die allermeisten Leute halten sich sogar daran.

Der Britzer Garten hat im Laufe eines Pflanzenjahres drei Höhepunkte: Die Dahlienschau, die Rhododendronblüte und die Ausstellung Tulipan. Auf vielen, vielen Beeten lachen sie uns an – manche sind sogenannte Frühblüher und sind jetzt fast schon verblüht – andere sind noch ganz fest zu und bringen ihre Blütenblätter erst später ans Licht.

Wenn das mit der Verbreitung der Farbe lila so weiter geht, suche ich mir noch eine andere Lieblingsfarbe, z.B. Rattengrau *schüttel* – Ist das politisch zu verstehen, dass die „Roten (Tulpen)“ abgedankt haben?

Mehr will ich jetzt gar nicht schreiben, sondern nur Tulpenfotos auf den Bildschirm zaubern. Ihr wisst ja – anklicken führt zur Galerie mit großen Fotos.

Wenn man einmal zur Tulpenblüte im Britzer Garten war, kann man sich das Fahrgeld nach Holland sparen, um dort Millionen Tulpen auf Beeten zu sehen, nach Farben sortiert, nach Größen aufgereiht, nach Blühzeiten gepflanzt.


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Kleines Loch und große Wirkung … IGA 1

Der Tag der  Arbeit mal anders

Vor kurzem versprach das Wetter,  frau könnte sich mindestens 3 Stunden im Freien aufhalten, ohne vor Kälte zur Salzsäule zum Eiszapfen zu erstarren.

Also machte ich mich auf, das erste Mal meine Dauerkarte für die IGA zu nutzen. Ich sitze in der S-Bahn, als plötzlich eine eifrige Bahnbeamtin die Fahrausweise (heißt nicht mehr Fahrkarte, wäre zu einfach) sehen möchte. Da ich ja eine Jahreskarte von „65 Plus“ habe, kann ich da immer ganz locker bleiben. Damit ich diese Karte nicht verliere oder zu Haus vergesse, habe ich sie in der oberen Ecke gelocht und mit einem kleinen Kettchen am Rucksack befestigt.

Diese Plastikkarte habe ich schon lange und auch schon viele Kontrollen überlebt – doch nicht an diesem Tag. Sie zieht die Karte über das Lesegerät und meint, dass sie defekt sei. Sie versucht es wohl noch einmal und kommt zu dem gleichen Ergebnis. Mein Alter hat sie dann wohl etwas milde gestimmt, weil sie denkt, solche alten Weiber verstehen nichts von Technik. Ihrer Meinung nach hat das winzige Loch in der oberen Ecke die Elektronik der Karte zerstört. Die Bahn kommt bei der Speicherung ihrer Daten nicht mit einem Streifen aus, sondern braucht die ganze Karte. Wer weiß, was da alles über mich steht.

Sie hat die Karte einbehalten und mir eine Bescheinigung gegeben, dass ich mir im nächsten Kundencenter eine Ersatzkarte ausstellen lassen kann.

Jetzt habe ich eine Hülle, die ich ohne Folgeschäden  lochen kann. Zum Glück wurde das etwas ältere Foto, das ich im Portemonnaie hatte, anerkannt.

Letztendlich hat mir die S-Bahn einen Entschuldigungsbrief geschrieben und gesagt, dass die unberechtigte Forderung von 60,00 € aus dem Computer gelöscht wurde.

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Der Zeitverlust war zu verkraften, so dass ich noch zur IGA fuhr. – Das erste, was dem Besucher dort begegnet, ist die Seilbahn. Sie besteht aus 63 Gondeln, in eine Gondel passen 10 Personen. Zum Glück waren heute nicht so viele Besucher da, so dass nicht das „Ölsardinenprinzip in der Büchse“ angewendet werden musste. Die besonderen Highlights unter den Gondeln sind die mit einem Glasboden, da kann man die Vegetation ganz besonders gut sehen. – Meine Höhenkrankheit ist im Laufe der Jahre verschwunden. Es gab schon Urlaube, da sind Mann und Kinder mit der Seilbahn auf die Bergspitze gefahren und ich habe unten gesessen und ängstlich auf die Rückkehr gehofft.

Von der Kabine der Seilbahn aus hatte ich diese herrlichen Liegen entdeckt und machte mich gleich zu ihnen auf. Von Himbeeren über Rhabarber bis Waldmeister werden hier alle Geschmäcker befriedigt.

Als ich dann wieder auf Schusters Claras Rappen unterwegs war, kam ich an diesem Rasenmäherauto vorbei. Ich fand ihn richtig schick, doch für den Balkon wäre er wohl nicht geeignet.

Um sich das gesamte IGA-Gelände von oben ansehen zu können, hat man diese Aussichtsplattform gebaut. Ich habe die Stufenzahl vergessen – es war so in etwa um die 100 Stufen bis nach oben. – Besonders eklig fand ich, dass die Treppen und die anderen Flächen alle durchlöchert waren. – Es gab für Rollstuhlfahrer auch einen Aufzug.

Dass mein Orientierungssinn mittelschlecht bis schlecht ist, ist ja allgemein bekannt. Doch als ich dieses Haus mit seiner interessanten Dachgestaltung sah, wusste ich in etwa, wo ich war.

Dort, wo die Flächen im Park noch nackt und kahl sind, konnte man das lesen:

Spiegel sind das beste Instrument, um Klein– Groß-Clara zu foppen. Ehe ich das immer so mitbekomme, dauert es ein Weilchen. Die goldenen Ränder der „Eisberge“ schillerten von allen Seiten.

Hier habe ich in der Beschreibung dieses Themengartens gelesen, dass das die Überreste eines Boots – also mehr oder weniger die Sparren (?) darstellen sollen. Ich habe schon Hübscheres gesehen. Jetzt hat man Pflanzen in die Metallkübel gesteckt und alle sollen erfreut gucken.

Dieses Gebilde fand ich dann schon interessanter. Ein Bienenkorb wird es wohl nicht sein.

Zum Abschluss ein Foto von der U-Bahnstation „Gärten der Welt“ . Man hat ihn mit einem Mosaik aufgehübscht und stellt die Besucher gleich auf den Park ein.

 


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Könntet ihr meinen Bildschirmhintergrund sehen …

… dann wüsstet ihr gleich, wo wir sind.

Da das vielleicht mit dem Fahrradfahren dieses Jahr nichts wird, stelle ich mich mal auf öffentliche Verkehrsmittel ein. Der Britzer Garten hat viele Eingänge, und zu einigen davon kann ich mit Bussen hinfahren. Die ersten zwei Versuche waren sehr laufintensiv, so dass ich schon ko war, bevor ich im Britzer Garten ankam. Doch dann fand ich einen (fast) idealen Weg, den ich jetzt immer einschlagen werde.

So eine Jahreskarte muss ja ab-besucht, abgeguckt, abgesonnt und abgeblumt werden, also lasse ich mich von der Umwelt verwöhnen.

Da haben wir doch unser „Wächterpärchen“ aus dem letzten Artikel. Sind sie etwa gewachsen?

Und hier ist die liebe Verwandtschaft, die ähnlich aussieht, aber anders. Namen sind für mich Schall und Rauch, und deswegen weiß ich nicht, welches die Narzissen sind, welches die Osterglocken.

Jeder von euch weiß, wie diese blauen Blumen heißen – ich habe es vergessen. Sie können eine ganze Wiese in einen blauen Teppich verwandeln.

Die Baumblüte ist jetzt wirklich nicht mehr zu übersehen, wie auch die nächsten beiden Fotos zeigen. Es ist wirklich eine wunderbare Zeit.

Die Tulpen blühen noch recht verhalten. Die Plakate an den Litfaßsäulen künden von der großen Tulpenausstellung „Tulipan“, die im April und Mai stattfinden wird.

Der Park ist noch immer motorisiert – die kleine Bahn transportiert Leute, Kinderwagen, Rollstühle und Bollerwagen.

Die Bahn muss sich wirklich ihren eigenen Kraftstoff mitbringen, denn das mit der „Windkrafterzeugung“ klappt nicht, das Windrad ist stillgelegt.

Der See mit den fetten Karpfen und mit der preisintensiven Seegaststätte – sie existieren immer noch.

Hier habe ich noch vor kurzem selbst gehangen und geschaukelt – jetzt lasse ich schaukeln.

Zur Natur gehört nicht nur die Flora, nein auch die Fauna will bewundert werden.

Hier wird der Nachwuchs für die Beete gezüchtet – im Moment werden massenhaft Stiefmütterchen gesetzt.

Wieder eine Pflanze, wo mir „tausendfach“ der Name entgegen schallen wird

Und jetzt das fünfzehnte Foto von 15: Das mir keiner die Schönheit eines Gänseblümchens vergisst!!!!!


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Ich habe (all) mein Geld …

… im Garten vergraben,

oder besser: dort angelegt!

Wer keinen Garten hat – wie ich – hat aber dennoch Sehnsucht nach Blumen und Pflanzen, weniger nach Säen und Umgraben und Ernten und so.

Bei mir (fast) vor der Tür ist ja ein großer Garten, der immer ganz prima gepflegt wird und sich den Besuchern von seiner besten Seite zeigt. Ist klar, dass ich so einen riesigen Garten nicht für mich allein haben kann. Will ich aber auch nicht.

Und nun wurde es endlich Zeit, dass ich 30,00 € für eine Jahreskarte in den Britzer Garten investierte. Um gut dort hin zu gelangen, muss ich unbedingt wieder Fahrrad fahren, sonst ist es beschwerlich.

Aus bekannten Gründen gehören dieses Jahr die „Marzahner Gärten der Welt“ nicht zu den Gärten, die mit der Jahreskarte kostenlos besucht werden können, denn dort wird in wenigen Tagen die IGA eröffnet.

Für die IGA kostet eine Tageskarte 20,00 €, darin ist aber die Fahrt mit der tollen Kabinenbahn schon inbegriffen.

Eine Jahreskarte ist für 90,00 € zu haben – es sei denn, man hat die Jahreskarte vom Britzer Garten – dann zahlt man nur noch 50,00 €.

Auch nicht wenig, dennoch hätte ich den Preis mit 2,5 Besuchen wieder rein. Aus Erfahrung weiß ich, dass BUGAs und LAGAs schon immer sehr schön sind, wie viel mehr dann eine Internationale Gartenbauausstellung. Und deswegen weiß ich, dass ich mehr als 3 mal hinfahren werde.

Vor dem Kauf der Jahreskarte habe ich die Verkehrsverbindungen geprüft – Plus/Minus eine Stunde finde ich okay. Mir ist so, als wenn dort extra ein U-Bahnhof gebaut worden ist, ich kann mich aber auch täuschen.

Von meinem ersten Besuch im Britzer Garten habe ich euch ein paar Blumen mitgebracht. Und die im wasserfreien Brunnen sich sonnende Katze musste ich auch noch schnell fotografieren.

Und jetzt noch ein paar Einzelfotos:

Herr und Frau Narziss haben heute Wachdienst.

 

Wenn ihr denkt, ich habe es fotografiert, weil es nahe an lila kommt … dann habt ihr nicht vollkommen unrecht.

Als farblichen Ausgleich gibt es ein Blütenmeer in rosé


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Eine Kofferodyssee

Ich verreise in diesem Jahr ungefähr so oft wie in den 10 Jahren zuvor.

Ich meine jetzt echte Reisen, nicht Verwandten- oder Bekanntenbesuche, die inzwischen aus verschiedensten Gründen stark reduziert sind. Vielleicht kann ich in ein paar Jahren so etwas gar nicht mehr machen, also will ich es dieses Jahr noch einmal wissen.

Da meine mangelnden Hör- und Fremdsprachkenntnisse mich zu unsicher sein lassen bei eigenen Fahrten, habe ich doch welche von einem Reiseunternehmen gewählt. Bis auf eine nach Prag ist es das Unternehmen, mit denen ich in Jordanien war.

Mein Schlaf- und Schnarchverhalten (trotz Operation!) erlauben es mir nicht, eine Begleitperson in ein Doppelzimmer zu locken. Vor längerer Zeit hatte ich es versucht – wurde aber nachts immer durch einen Schlag mit dem Kleiderbügel vom Schnarchen abgehalten. Die Betten standen getrennt – und damit sie nicht immer aufstehen musste, um mich zu rütteln, nahm sie den Bügel. – Es war ein ungemein erholsamer Urlaub *Ironiemodus aus*

Im Juli geht es los und dann Schlag auf Schlag.

Die Reise nach Prag für zwei Personen habe ich gewonnen – wir müssen nur den Saisonzuschlag bezahlen. Es ist also ein Doppelzimmer. – Wie es mir und ob es mir überhaupt noch nach der Reise geht, erzähle ich euch danach.

Die anderen beiden Reisen werde ich noch in eine Wolke der Geheimniskrämerei hüllen. Kommt Zeit, kommt Berichterstattung mit Text und Foto.

Was ich euch aber schon mal zeige, ist der Koffer, den ich mir für die Reisen kaufen wollte – muss ich zum heutigen Zeitpunkt des Textens schreiben. Der vorhandene ist wirklich zu klein – der reicht für einen Kurztrip, außerdem machen mindestens 2 von den 4 Rollen, was sie wollen.

Die Farbe lila ist ja nicht zu übersehen – ob er deswegen Angst hatte, zu mir zu kommen? – Jetzt, wo ich den Artikel schreibe, hätte er schon einige Tage bei mir sein sollen – doch irgend etwas ist schief gegangen. Den ersten habe ich am 7. März bestellt. Die DHL-Paketverfolgungs-App zeigte eine Einlieferung in das erste Paketzentrum an – doch dann 10 Tage lang nichts mehr. Ein Telefonat zu Amazon und das Geld wurde auf mein Konto erstattet.

Den zweiten bestellte ich am 13. März – der war als Aktion sogar 7,00 € preiswerter. – 4 Tage nach der Versandbenachrichtigung rief ich wieder  an und das zweite Mal wurde eine Überweisung getätigt, weil kein Koffer kam.

Aller guten Dinge sind drei – am 19. März bestellte ich den gleichen Koffer zum dritten Mal. Der große Versandriese war sogar so kulant, mir die ca. 7,00 € zu erstatten, die der „Aktions“koffer preiswerter war.

Dieser Artikel erscheint ja erst am 24. März – mal sehen, was sich bis dahin tut. – Irgendwann werde ich diesen Koffer nicht mehr bestellen können, weil keine mehr da sind – alle liegen bei DHL auf Halde 🙂 – Falls er nicht kommt, so HÄTTE er so ausgesehen. – Aber am 22. kam er dann doch, aber nicht ohne heftige Geburtswehen. Und vor allem ist es eher ein Lucie-Gedenkkoffer, denn die von mir in lila erhofften Teile sind eher blau – aber ich bin ja nicht pingelig.

 

Der dritte wurde mit UPS geschickt – ein recht zuverlässiges Unternehmen – dachte ich. Der Überbringerbote stand in aller Herrgottsfrühe (nach meinem Maßstab) vor meiner Haustür. Warum ich das Klingeln nicht gehört habe, bleibt rätselhaft – ich hoffe, er HAT geklingelt.

Und dann fand ich im Briefkasten diesen Zettel:

Ein Nachbar und ich – nichts konnten wir lesen. Bei Nachbar oder Access Point war kein Kreuz gesetzt. Da meine Adresse auch eine -Damm-Adresse ist, ging ich zur Hausnummer 39, aber dort war kein Name, der auch nur annähernd stimmte.

Dann kam mir die Erleuchtung, dass das Mariend(orfer) Damm heißen könnte. Also suchte ich per Netz in der 39 einen UPS Access Point. Der wäre erstens sehr, sehr weit weg von mir und zweitens gibt es dort keinen.

Auf die letzte Lösung bin ich ziemlich zufällig gestoßen und konnte ihn dann im Mariendorfer Damm 439 abholen. Sind ja nur poplige 400 Hausnummern dazwischen.

Ich habe mir den QR-Scanner auf dem Handy installiert und der hat mich dann dorthin geführt, wo mein Koffer sehnsüchtig nach mir rief.

Wenn ich mir die beiliegenden Informationen so ansehe, braucht man ja ein Koffer-Hochschulstudium, um das alles zu begreifen. Das mit dem integrierten Schloss verlangt gute Augen, denn die sichtbaren Zahlen sind so klein, dass ich sie kaum erkennen kann. Sicherheitshalber werde ich meinen Koffer anders verschließen, damit ich nicht einen Urlaub mit verschlossenem Koffer verbringen muss.


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Etwas mehr Geduld bitte, Frau Himmelhoch!

Als Wohnungseinweihungsgeschenk bekam ich einen Orchideentopf geschenkt. Der blühte eine ganz schön lange Zeit so vor sich hin, doch dann hatte er keine Lust mehr zu blühen. Er warf alles ab und behielt lediglich seine großen grünen Blätter.

Das schaute ich mir so eine ganze Zeit lang. Im Handy hatte ich festgelegt, wann ich ihn zu tauchen habe – und das machte ich auch. Doch irgendwie überfiel mich nach einiger Zeit die Lust, den Topf im Biomüll zu versenken – ohne Topf natürlich.

Doch mit diesen Überlegungen war ich offenbar nicht zügig genug, denn siehe da, inzwischen hat die Pflanze wieder sieben Blüten, zwei an einem Stiel und die restlichen an einem anderen. Und damit hat sie sich natürlich auch ihre weitere Daseinsberechtigung erblüht.


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ClaraAugen streifen durch Jordanien – 4

4. Reisetag – Ankunft in Aqaba, dem Badeort am Roten Meer

Wir waren gerade den ersten Tag in diesem schönen Mövenpickhotel mit der leicht ungünstigen Lage, da wollten einige von uns schon gleich zu dem zweiten Mövenpickhotel fahren. Ein Shuttlebus fuhr uns diese 18 km an der Küste entlang zu dem Hotel. Das war einige Kategorien besser als das unsrige, wie man unschwer an den Poolanlagen erkennen konnte. Aber auch an der Handtuchausleihgebühr. Doch auch ohne Handtuch hätte man die 10 JD = knapp 14,00 € bezahlen müssen – und das für knapp 3 Stunden, denn dann fuhr der Bus schon wieder zurück.

Einige waren schnorcheln und waren von der Unterwasserwelt ganz begeistert. Das konnte ich mir sehr gut vorstellen, doch zwei Faktoren sprachen leider bei mir dagegen. – In der letzten halben Stunde fuhr J.W., der Bildergeber, mit einem Jetski. Er lud mich ein, mich auf den Sozius zu setzen – warum ich es nicht gemacht habe, weiß ich bis jetzt nicht.

Ein Pool war schöner als der andere – aber alles fast leer – die Saison war vorbei, wahrscheinlich für Araber noch mehr als für uns, denn Deutsche sollen ja auch bei 18° C ins Wasser gehen.

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Die Blüten, Pflanzen und Bäume waren eine Pracht – für Auge und Seele.

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Alle Buchsbaumpflanzen beschnitten – ich kam mir schon fast wie in Deutschland vor. Ich habe gehört, dass die Hotelleitung auch deutsch sein soll.

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Und hier J.W. auf seinem Jetski – weiter draußen hätten sich Fotos nicht gelohnt, also deswegen nur im Hafen. Da hätte ich so schön hinten drauf Platz nehmen können, um dann von dort ins Wasser zu fallen 🙂

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Und morgen wieder im Fotoblog große bunte Bilder gucken!