Claras Allerleiweltsgedanken


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So schön war Berlin schon lange nicht mehr …

… ich konnte gar nicht anders, ich musste fotografieren, auch wenn alle (Blog-)Welt gerade Schneefotos zeigt.

Es fing schon in der Nacht an – ich fand den Weg zur Toilette mit geschlossenen Augen, so hell war es überall zu nachtschlafener Zeit. Alle Flächen in Fensternähe reflektierten das Mondlicht, so dass ich fast dachte, ich hätte den Aufstehzeitpunkt verpasst.

Zum Glück hatte ich in die beiden Balkonkästen Tannenzweige gesteckt, so fand der Schnee einen schönen Platz und konnte sich niederlassen.

Unser Wohngebiet ist wirklich schön grün und der Baumbestand ist groß und kräftig und wird von unseren beiden Hausmeistern exzellent gepflegt. Hier nur eine kleine Probe.

Die Grundzutaten für Schneemänner sind Kugeln – drei Stück  – eine für unten, eine für die Mitte und eine für den Kopf. Aber diese Kugeln hier wurden nicht zum Schneemannbau benutzt. Ausgereicht hätten sie und mit Schnee hatten sie sich auch geschmückt.

Doch jetzt zu den richtigen Schneemännern – zum Glück ist diese Sitte noch nicht ausgestorben. Von Blog-Ute hatte ich ein ganz, ganz süßes Video bekommen. Ein ca. eineinhalbjähriges Mädchen steht vor einem Schneemann, der kleiner ist als sie. Ganz elegant bückt sie sich zweimal und beißt FREIWILLIG jedes Mal die Mohrrübennase ein Stück kürzer. Es gibt offensichtlich doch Kinder, die gern Gemüse essen, auch roh. – Daran musste ich denken, als ich die Schneemannfotos gemacht habe. Gleich beim ersten sind auch die Augen essbar, denn sie sind halbe Walnusskerne. – Den letzten finde ich aber auch putzig hoch drei.

Obwohl ich auf zahlreichen Blogs viel ausgefallenere und schönere Schneefiguren gesehen habe, zeige ich meine ganz normalen Schneemänner dennoch. Leider war keine Schneefrau dabei – und ich wollte auch keine bauen 🙂

Ganz, ganz wunderbare Schneefiguren kann man hier sehen: https://www.notesofberlin.com/lustige-schneemaenner/

Aber der zweite Link mit seinen Schneefiguren ist fast noch besser: https://www.notesofberlin.com/kreative-schneemaenner/

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Wie hat Howard Carpendal in den 70er Jahren geschnulzt? – „Deine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand …

Na gut, solche Spuren wird er nicht gemeint haben, zumal die auch nicht im Sand sind:

Aber ich singe jetzt etwas anderes: „Meine Spuren im Schnee taten meiner Hand weh.“ – Das Reimen oder gar Dichten ist nicht mein Ding, das merke ich immer wieder. – Auf dem „Walk of Fame“ in Hollywood werden Berühmtheiten aus allen möglichen Gebieten in altrosa Terrazzosterne gegossen und alle Welt geht sie ehrfürchtig besuchen. – Meine Spuren sind sehr vergänglich, aber ich bin ja auch nicht berühmt, noch nicht einmal richtig berüchtigt.

Zum Schluss noch schöne Schneebäumefotos, denn die konnten mich richtig begeistern.

Na dann – bis bald mal wieder!


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Fotos mit Untertiteln

Ich ging im Park allein für mich hin – Abwechslung zu suchen hatt‘ ich im Sinn

Allein neben Blättern

Allein unter Blättern

Mindestens 100 l Kürbissuppe auf die Treppe gestellt

Puschelchen wollen über die Grenze durch den Zaun

Kummer über missglückten Grenzgang

Spieglein Spieglein an der Wand zeig‘ mir den schönsten Baum im Berliner Land

Nahrung für Hungrige???

 


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Im Wald und auf der Heide …

nein, stimmt natürlich nicht, es muss heißen

… auf dem Balkon und auf dem Fensterbrett

Bevor ich mit dem eigentlichen Artikel fortfahre, habe ich noch ganz schnell einen Präsidenten-Arbeitsstuhl für das Weiße Haus gesucht und gefunden, falls der Herr, der sich zum vorzeitigen Sieger erklärt hat, gerichtlich die Zählung der Briefwahlbescheide stoppen will und es am Ende dann wirklich wird (19.00 Uhr – es steht noch nicht fest)

ER MÖGE BEQUEM SITZEN UND NICHT NOCH CHAOTISCHER REGIEREN ALS IN DER ZEIT VON 2016 – 2020.

Allgemein ist ja dieser Kaktus als „Schwiegermutterstuhl“ bekannt – aber keine Schwiegermutter kann auch nur annähernd so schlimm sein wie dieser Mensch.

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Manchmal bin ich ja ganz schnell und rigoros mit dem Wegwerfen – auch mit dem Wegwerfen von Pflanzen. Wollen und wollen sie nicht blühen oder wachsen, dann haben sie keine Überlebenschancen bei mir. Ich weiß, das ist weder geduldig noch gutherzig – aber das klappt eben nicht immer.

Mein Standardspruch: „Geduld, wie schreibt man das am Ende, mit d oder mit t?

Aber dieses Mal habe ich mich überwunden und zwei Pflanzen mit Winterastern (oder so ähnlich zumindest) nach der ersten Blüte eine Erholungspause gegönnt. Ich habe sie in einen Balkonkasten gepflanzt – sie sind um mindestens eine Etage gewachsen und haben sich dann auch zu einer erneuten Blüte aufgerafft.

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RB 18 – Serpentinensausen …

… oder besser natürlich „nicht sausen“

Wenn man mit dem Bus durch so ein Land fährt, das über so zahlreiche Berge verfügt, will man natürlich auch ab und an mal nicht nur unten am Wasser bleiben, sondern die ganze Sache auch von oben betrachten – so wie Clara das jetzt hier gerade tut.

Mit ihrem noch nach ängstlich überstandener Fahrt ein wenig verkniffenem Gesicht (irgendwie muss ich doch die vielen Falten erklären, die ich immer noch nicht durch ein facelifting habe beseitigen lassen) verdeckt sie mit ihrem breiten Kreuz viele Serpentinen, aber ich kann euch noch andere Fotos zeigen von Serpentinenstraßen, wo wir uns hochgequält haben oder runter gefahren sind. So überzeugt angeschnallt war ich noch nie während dieser Fahrt – nur, hätte es was genutzt? Im Ernstfall?

Vielleicht gibt es unter meinen Lesern (ohne Gendersternchen Leser*innen) viele, die Serpentinen echt begeisternd finden. Im Auto selbst am Lenkrad fand ich sie auch nicht so schlimm – nur die Autofahrer hinter mir waren sicher genervt, weil ich nicht in ihrem gewünschten Tempo gerast bin.

Als Ausgleich gibt es jetzt noch ein paar Fotos von Wasserfällen, auf die ich auch nie lange warten musste.

Unsere Reiseleiterin hatte sich für den Bootsausflug vom Vortagsbericht mit Wasser von oben wetterfest angezogen und ist uns nicht davon geschwommen..

Und hier schenke ich uns noch ein Foto von Segelschiffen, was ich aber schon am 15.8. aufgenommen hatte.

Steine und Steinflächen und Steinmännchen gab es immer wieder mal zu sehen.

Bevor wir mit dem Bus zu unserer letzten Fähre starten sollten, die uns nach Dänemark bringt, hatten wir noch ein wenig Freizeit und konnten im neuen Teil von Stavanger herumbummeln. Diese rot gestrichenen Holzfassaden vieler Häuser begeisterten mich immer wieder – aber auch andere Farben wurden genutzt. – Das Holz, was jetzt im Bau verwendet wird, soll wohl feuerfest sein – kann man nur hoffen – oder die Feuerwehren heutzutage sind schneller – aber bei diesen engen und verwinkelten Gassen habe ich da so meine Bedenken.

Direkt neben dem „Ölmuseum“ war ein schöner Spielplatz, auf denen sich die Kinder nur so tummelten

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Jetzt komme ich noch einmal und dann komme ich nimmermehr – zumindest nicht aus Norwegen.

 


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RB 7 – Das Norsk Folkemuseum …

… als Zusatzausflug für 50,00 €

Wir sind immer noch am 15. August. Ich will euch mal eine Zeitvorstellung geben, warum ich nichts richtig genießen konnte. Nach dem Frühstück ging es zur vierstündigen Stadtbesichtigung, von der ich ja samt Vigelandspark schon berichtet habe. Gegen 13.30 Uhr standen dann alle Sonderausflügler gleich in der Stadt parat, um mit dem Bus zu der Ablegestelle des Kleinboots gebracht zu werden. Das Volksmuseum liegt auf einer Halbinsel.

Wir mussten ein ganzes Stück laufen, bekamen die Eintrittskarten überreicht und waren uns dann ganze 1,5 Stunden zur Besichtigung selbst überlassen, denn kurz nach 17 Uhr waren wir schon wieder im Hotel. Ich ging ja meinen „feudalen“ Salatteller essen, wohingegen alle Leute mit eingebautem Orientierungssinn sich in die Stadt begaben, um wenigstens auf diese Weise ein wenig von Oslos Innenstadt mitzubekommen.

Doch jetzt zu diesem Volkskundemuseum.

Diese norwegischen Holzkirchen haben schon ihren eigenen Charme – sie war sogar geöffnet, doch mein Innenfoto taugt nichts.

Diese Holzhütten sehen ja sehr anheimelnd und museal aus – nur wohnen möchte ich nicht darin. Sogar die ganze Zeit auf so einem Pflaster zu laufen, ist ungewohnt und anstrengend – könnt‘ ihr mir glauben!

In einem speziellen Haus war ein Sondermuseum eingerichtet mit Zimmern aus den verschiedensten Zeiten. Ich habe nur dieses Schlafzimmer fotografiert und habe irgendwie das kalte Grausen bekommen. In so einem Zimmer wäre ICH kinderlos geblieben ;.) 🙂

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Da ich mich von der Berichterstattung immer noch im 15. August bewege, muss einfach ein wenig LILA hier her – ich mache es als Galerie, da geht es für die (wenigen) Nicht-LiebhaberInnen schneller vorbei. Auf dem ersten Foto die Katja, unsere Reiseleiterin. Sie hat ihren Job ganz ordentlich gemacht. – Und dass in Norwegen sogar die Veterinäre in lila auftreten, finde ich bemerkenswert.

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Da ich pro Beitrag ca. 20 Foto zeigen will, um nicht noch Weihnachten mit Norwegen beschäftigt zu sein, kommen jetzt noch ein paar Hotelfotos.

Das war die Zusatzübernachtung am Anfang und am Ende der Reise, um am frühen Morgen in Hamburg am ZOB sein zu können. Für ein Ehepaar waren diese zwei Übernachtungen mit 129,00 €/pro Person relativ preiswert, bei mir kamen noch 99,00 € Einzelzimmerzuschlag dazu.

Mit ihren eigenartigen Verschlüssen für Kühlschrank und Schränke dachten die Architekten bestimmt, den großen Knüller gelandet zu haben – ich fand es einfach nur nervig. – Warum war jedes Zimmer das Dock (Sex) Sechs? Männerphantasien???

Aber am nervigsten fand ich diese Plastiktuben mit Shampoo und anderem Zeux – das geht doch wirklich besser, wie ALLE Hotels in Norwegen bewiesen haben. Allgemeine Spender reichen vollkommen aus.

Dreimal auf der Tour haben wir in einem Thon-Hotel übernachtet – dreimal habe ich die Chance verpasst, einen Sack Bügelwäsche von zu Hause mitzubringen und diese Arbeit in den unausgefüllten Abendstunden zu vollbringen.

Ich wollte es nicht glauben, als ich diese Klappe öffnete – ein Bügelbrett, ein Bügeleisen – was man doch alles so im Hotel brauchen kann.

Die „preiswerten Getränke und Snacks“ hätten mich dann beim Bügeln bestimmt aufgeheitert (Kurs ca 1:10)