Claras Allerleiweltsgedanken


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Meine tolle BB-Reise – Teil 1 Bonn allgemein

Das erste B war bei mir Bonn, obwohl im Alphabet Bochum zuerst kommt. Ich habe mich jedoch an der Geografie und der Deutschen Bahn orientiert.

Pfingstsonntag war die Reise auch ohne Platzkarte möglich, so dass ich sitzend und unbehelligt bis Köln fuhr und dort vom schönen ICE in einen Regionalzug wechselte. Meine Gastgeber holten mich ab und bei der Fahrt zu ihrem wunder-, wunderschönen Haus wurde ein wenig Sightseeing gemacht.

Vor längerer Zeit wohnten vier Personen in dem Haus und hatten immer noch ausreichend Platz – doch jetzt wohnen die Söhne in anderen Bonner Wohnungen, so dass für mich genug Platz war – dennoch war es mir peinlich, dass ich das Schlafzimmer bekam und das Paar nach unten gezogen ist.

Auf einer hellen, sonnigen Terrasse tranken wir Kaffee und dann schaute ich mich im Garten um – nicht zu groß und nicht zu klein und sehr liebevoll gepflegt. Da es ein Reihenhaus ist, gibt es rechts, links und hinten Nachbarn – die Bonner scheinen leiser und friedlicher als die Berliner zu sein 🙂

Ich mag ja Steine – und hier gab es ausreichend davon. Dem Schmetterling scheint die Natursteinwand auch zu gefallen. Leider habe ich den Fußboden mit den schieferähnlichen Steinen nicht fotografiert.
All diese Arbeiten hat der mehrfach begabte Hausherr gemacht. – Nein, stimmt nicht, bevor meine Freundin hier lautstark protestiert. Die Struktur an der Wand hat sie in mühevoller Handarbeit geschaffen. Ich hoffe, dass man es bei der Vergrößerung in der Galerie sieht.

Der Garten hat alles, was der Mensch zur Erholung braucht: Blumen, Sträucher, Obststräucher oder -bäume, Schattenplatz, Polsterliege und Wasser, was bei sehr heißen Tagen gefragt ist, nicht nur von den Pflanzen.

Ich hoffe nicht, dass Reine die lila Pflanzen extra wegen mir in die Erde gebracht hat. – Glaube ich aber nicht, denn ich habe auch im Haus vieles entdeckt, das meine Farbe hat. Da wir beide am gleichen Tag nur in anderen Jahren geboren sind, kann ja diese Lilaliebe durchaus Löwentypisch sein.

Für heute ist es genug – ich will die Erinnerung an die Fahrt noch einige Zeit genießen.


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Ich bin wieder im großen B und spaziere über die IGA

Allein dieser Artikel wäre noch keine Garantie dafür, dass ich gesund und munter und voller positiver Eindrücke wieder zurück bin – ihr kennt ja meine Masche, vorzuposten. Sind die Fotos nicht unbedingt termingebunden, kann ich sie auch mal nach hinten schieben.

Und genau das habe ich mit diesen Fotos von der IGA gemacht.

Als ich vor längerer Zeit mal dort war, wollte ich unbedingt mit einer Gondel mit Glasboden über das Gelände schweben. Vor mir und hinter mir standen viele, viele Schüler und Schülerinnen – ich muss gestehen, ich erwartete nicht das Allerbeste, wenn ich mit ihnen in der Gondel saß. – Auf Anhieb erklärten sie mir, dass ich dann auf eine Gondel warten muss, die mit viel Reklame beklebt ist. Bingo, sie hatten Recht. Und dann innen waren sie super!!! Sie zogen ihre Füße nach oben auf die Bänke, machten mich auf fotografierwürdige Motive aufmerksam und erzählten mir, dass sie aus einem Gymnasium in Karlshorst kommen. Wer Berlin kennt, weiß wo das liegt. – Ich jedenfalls war begeistert von meinen 5 MitfahrerInnen. – Leider sind die Fotos nicht so toll, da der Glasboden mächtig zerkratzt ist. Wollte ich was fotografieren, war das Motiv schon wieder weg. – Na gut, ich kann damit leben, werde aber nicht wieder auf eine der 5(?)  vorhandenen Reklamegondeln warten.

Im Laufe des Parkspaziergangs kam ich an „Holz“ vorbei. Ich sage das so neutral, weil ich nicht so richtig weiß, ob dieses schöne Turm-Holz-Gebilde noch einen anderen Zweck als die Ästhetik hat. Um das besser zu wissen, hätte ich das Hinweisschild fotografieren müssen. – Das Forschungsfloß sieht zwar gut aus, wird aber sicher keine Forschungsaufgaben zu  erfüllen haben.

Vor längerer Zeit hatte ich ja mal das Spiegel“labyrinth“ erwähnt. Die Bezeichnung „Labyrinth“ ist 100 %ig falsch, denn ICH habe mich SOFORT darin zurechtgefunden, da es nach dem Schneckenhausprinzip gebaut ist. Mit Schnecken kenne ich mich aus – wenn auch mehr mit denen ohne Haus. – Hier ein paar nette Bilderchen. Und „Clara in Teilen“ lässt sich nicht verhindern, denn alles spiegelt.

Zum Schluss gibt es noch ein galeriefreies Foto, weil ich dieses „Fächergrün“ so herrlich fand. Und dann verabschiede ich mich auch schon wieder – bis zum nächsten Beitrag.


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Ich brauche eine lila Aufmunterung

… denn langsam geht mir die Bauerei mächtig auf die Ketten

Der Britzer garten wirbt nach der Tulipan = Tulpen in allen Arten und Farben mit den Zauberblüten. Das ist der Rhododenronhain, der die wunderschönsten Blüten für seine Besucher bereithält. Und da ich eine Aufmunterung brauche, habe ich mir nur die lila Blüten rausgesucht.

Jetzt bin ich gespannt. ob ich nach diesem lila Post bessere Laune bekommen. Richtig gut wird die erst wieder sein, wenn alles fertig ist und wir wieder unsere Balkons nutzen können.


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Am 05. 05. um 05.05 gibt es 55 IGA-Fotos (2)

Die nächsten Besuche besser ohne Fotoapparat!!!!!

Denkt nicht, dass es schwer war, auf der IGA lila Blüten, Blumen, Gegenstände und anderes zu fotografieren – umgekehrt wird ein Schuh draus: Lila Sachen zu ÜBERsehen und nicht zu fotografieren, das wäre eine Meisterleistung.

Wäre ich nicht bis ins innerste Claraherz in diese Farbe verliebt, ich würde mir eine andere suchen, eine, die nicht inzwischen von Hinz und Kunz gemocht wird, sogar von Grabdesignern. Glaubt ihr nicht? Beweise ich euch heute. (17 Fotos)

Damit es mit den 55 Fotos nicht zu heftig wird, habe ich sie in einzelne Galerien sortiert.

Ich kam in die Blumenhalle – und prompt wurde mir ein lila Elefant präsentiert. Er musste noch aufgehübscht werden, deswegen konnte ich ihn nur aus der Ferne fotografieren. Und alles um ihn herum war auch LILA.

Und jetzt weile ich bei den „Gräbern“ – deswegen in Anführungszeichen, weil ja keine Toten darunter liegen. Nur die Gärtner und Bildhauer zeigen hier, was sie gut finden. – Mir gefällt dieses Ressort immer sehr. Und am Ende kommen auch die lila Gestalter zu Wort. (17 Fotos – 34 zusammen)

Ihr habt es fast geschafft – jetzt kommt nur noch ein kleiner Teil, denn 34 Fotos habt ihr schon gesehen – ob in klein oder groß ist egal.

Wie findet ihr denn diese (lustige) Interpretation von Hortensiensträuchern – das ist bestimmt einem Mann eingefallen. (5 Fotos = 39)

Was haltet ihr kurz mal von einer Spielplatzrunde, ich muss mich mal erholen und an was anderes denken als Fotobearbeitung. (7 Fotos = 46)

Und jetzt zum Endspurt. Etwas Blumen, etwas grüne Kugeln, etwas Häuserbemalung am Rand der IGA, etwas Reinigungsdienst per Fahrrad und etwas von den neu gepflanzten alten Apfelbäumen. Aber die beste Idee der Gärtner ist der Flaschentrick: Vieltrinker müssen jetzt ihre Flaschen nicht zum Grünglascontainer bringen – nein, sie verarbeiten sie zum Blumenmobile. Spätestens, wenn sie nur noch mit dem Kopf gegen Flaschen knallen, merken sie, dass es auch nicht die allerbeste Idee war. (9 Fotos = 55 Fotos)

 

 


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Die Augen wandeln auf einem Tulpenteppich

… die Füße hoffentlich nicht!!!

In Gärten, Parks, Grünanlagen und auf Straßenwiesenstreifen sieht man sie jetzt überall blühen: Die Tulpen. Auf den Straßenwiesen haben wohl die Gelben das Zepter in der Hand.  Auf gärtnerisch betreuten Flächen sieht man nicht nur alle Farben, nein auch alle Formen und Züchtungen sind vorhanden und buhlen um die Gunst der Betrachter.

Normaler Weise darf man die Wiesen im Park betreten – doch zur Frühjahrsblüherzeit wird darum gebeten, es nicht zu tun, um die Pflanzen nicht niederzutrampeln. Die allermeisten Leute halten sich sogar daran.

Der Britzer Garten hat im Laufe eines Pflanzenjahres drei Höhepunkte: Die Dahlienschau, die Rhododendronblüte und die Ausstellung Tulipan. Auf vielen, vielen Beeten lachen sie uns an – manche sind sogenannte Frühblüher und sind jetzt fast schon verblüht – andere sind noch ganz fest zu und bringen ihre Blütenblätter erst später ans Licht.

Wenn das mit der Verbreitung der Farbe lila so weiter geht, suche ich mir noch eine andere Lieblingsfarbe, z.B. Rattengrau *schüttel* – Ist das politisch zu verstehen, dass die „Roten (Tulpen)“ abgedankt haben?

Mehr will ich jetzt gar nicht schreiben, sondern nur Tulpenfotos auf den Bildschirm zaubern. Ihr wisst ja – anklicken führt zur Galerie mit großen Fotos.

Wenn man einmal zur Tulpenblüte im Britzer Garten war, kann man sich das Fahrgeld nach Holland sparen, um dort Millionen Tulpen auf Beeten zu sehen, nach Farben sortiert, nach Größen aufgereiht, nach Blühzeiten gepflanzt.


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Etwas mehr Geduld bitte, Frau Himmelhoch!

Als Wohnungseinweihungsgeschenk bekam ich einen Orchideentopf geschenkt. Der blühte eine ganz schön lange Zeit so vor sich hin, doch dann hatte er keine Lust mehr zu blühen. Er warf alles ab und behielt lediglich seine großen grünen Blätter.

Das schaute ich mir so eine ganze Zeit lang. Im Handy hatte ich festgelegt, wann ich ihn zu tauchen habe – und das machte ich auch. Doch irgendwie überfiel mich nach einiger Zeit die Lust, den Topf im Biomüll zu versenken – ohne Topf natürlich.

Doch mit diesen Überlegungen war ich offenbar nicht zügig genug, denn siehe da, inzwischen hat die Pflanze wieder sieben Blüten, zwei an einem Stiel und die restlichen an einem anderen. Und damit hat sie sich natürlich auch ihre weitere Daseinsberechtigung erblüht.


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Neuer Monat – neues Glück

Clara ist wieder da!

Das ist natürlich eine unverschämte Behauptung, dass das „Glück“ bedeutet. Vielleicht für die, die mich vermisst haben, meine leicht ironische, manchmal auch witzige Sicht auf die Welt. Und die anderen, die mich nicht vermissen, denen war mein Aussetzmonat eh egal.

In dem Ruhemonat war ich nicht ganz untätig, bei euch war ich ja auch ab und an zu Besuch. Doch ich habe mir ein „neues Outfit“ zugelegt – immer nur die weißen, kurzen Haare – wurde ja langsam langweilig. Und als ich bei den schönen (lila) Dahlien zu Besuch war, kam mir die Idee, doch zumindest meine Frisur und mein Äußeres ein wenig zu verändern. Ich denke darüber nach, ob ich eines dieser Bilder auch zum Gravatar machen, denn wer fährt schon jetzt im Winter noch gerne Motorroller.

So, Frisur also abgearbeitet. – Obwohl die Dahlienschau im Britzer Garten schon ein Weilchen her ist, will ich hier noch ein paar Fotos ver-galerien. Aber erst mal allgemein zum Britzer Garten:

  • Will ich Ruhe haben – gehe ich in den Britzer Garten
  • Möchte ich auf einer Sonnenbank liegen – strample ich zum Britzer Garten
  • Ist mir nach Fröschen auf Seerosenblättern – stehe ich auf der Brücke im Britzer Garten
  • Habe ich Sehnsucht nach Blumen, speziell Rosen, Dahlien, Rhododendron oder anderen – ist mein Ziel der  Britzer Garten
  • Möchte ich von meinem Ruhesitz aus sportgestählte Jogger und ihre weibliche Begleitung bewundern – dann kann ich das am besten im Britzer Garten
  • Will ich etwa einmal mit einer nostalgischen Parkeisenbahn fahren – stehe ich an einem Bahnhof im Britzer Garten
  • Ist mir nach leicht überteuerten Pausensnacks, weil ich meine eigenen Erfrischungsgetränke und hungerstillenden Joghurtbecher zu Haus vergessen habe – steuere ich einen dieser Kioske im Britzer Garten an
  • Mein Technikwissen über Modellbauboote – wo kann ich es auffrischen? – Natürlich am See im Britzer Garten
  • Wo kann ich mich heftig darüber freuen, dass Tiere auch am Leben bleiben dürfen – vor den Karpfenteichen im Britzer Garten

Wenn das jemand aus der Jahreskartenabteilung in diesem Park liest, muss ich bestimmt noch nachträglich Luxus- oder Vergnügungssteuer bezahlen – vielleicht nicht so ganz unberechtigt 🙂

So, jetzt noch ein paar Fotos und dann Schluss für den Wiedereinstieg. Über meine „Veröffentlichungsfrequenz“ bin ich mir noch nicht im klaren, doch kommt Zeit, kommt klarer Clarakopf.

Warum mir dieses Jahr alle Fotos so lilastichig geraten sind, weiß ich auch nicht – müsst ihr mit leben.

Die hatten aber auch was aus meiner Farbvergangenheit – nämlich Dahlie in pink.

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Hier war wohl der Blumennamenbenenner bei „Cla…“ stehen geblieben, weil ich jetzt nicht mehr pink bin – hähähä!

Und auch für meinen Klarnamen haben die eine Dahlie kreiert – toll von den Züächtern.

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Das ist nicht geschummelt – großes CC-Ehrenwort! Und so etwas ähnliches wie Clara gibt es auch: Lustig finde ich, dass ich ein Hirschgeweih aufgesetzt habe und ein wenig „obskur“ bin.

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Nach all der Anstrenung bin ich zu einem Kiosk gegangen und habe mir ein Blumen-Eis am Stiel gekauft – das war ganz schön üppig, besonders, als ich es aus der Verpackung geschält hatte..

Doch jetzt genug für den Wiedereinstieg. Hier noch der Link vom Britzer Garten, falls sich jemand ausführlich informieren möchte:

 https://gruen-berlin.de/britzer-garten


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Alles neu, macht der Mai

Quatsch, natürlich nicht der Mai, sondern der August und gehofft auch der September. Neues Jahr, neues Glück, neue Balkonpflanzen.

Der eine Kasten ist sprichwörtlich abgesoffen. Als ich das angesammelte Wasser entleeren wollte, ging das natürlich nicht, dass ich den Kasten einfach kippte, da wäre die Gefahr, dass es schwappt und an ungeeigneten Stellen nässt, viel zu groß gewesen. Den dicken Aquariumssaugschlauch hatte ich „verlegt“, also holte ich 1,40 m neuen Schlauch. Ich hätte nie und nimmer geglaubt, dass ich beim Ansaugen die Dreckbrühe so schnell im Mund habe – was habe ich gespuckt. Fast 5 Liter sind abgeflossen – ich hoffe, ihr könnt erkennen, wie nass die letzte verbliebene Erde ist.

So 3/4 leer sah der Kasten aber auch nicht attraktiv aus – mit neuer Erde gefüllt war das geringfügig besser. Und dann rief (mich) ALDI auf, bei ihnen Pflanzen zu kaufen.

Ich war brav und folgte dem Ruf:

  1. Alpenaster in lila, 15 cm klein
  2. Alpen-Lichtnelke in weiß, 10 cm winzig
  3. Alpen-Lichtnelke in pink, auch nur 10 cm unter die Messlatte bringend
  4. Alpen-Lichtnelke in dunkelpink, ganze 40 cm groß
  5. Büschelglockenblume in weiß, 50 cm hoch
  6. Büschelglockenblume in lila, auch 50 cm hoch
  7. Fingerkraut, rot, 40 cm
  8. Grasnelke in weiß, wächst zwischen 15 und 40 cm
  9. Mädchenauge in strahlendgelb, großes Mädchen in 40 – 60 cm, das könnte ganz schön wackeln bei mir in luftiger Höhe
  10. Nelkenwurz in rot, auch 40 – 60 cm hoch
  11. Schillergras ist eine  Extrakategorie, ohne Blumen, wiegt sich im Sturm, wenn es 50 cm hoch ist
  12. Strandflieder in lila kann gar kein Misskauf sein, auch wenn er 80 cm wachsen will – da werde ich ihn eben vorher immer ein wenig beschneiden

Jetzt zeige ich euch noch, wie es kurz nach dem Einpflanzen am 13. August aussah.

Da ja vom 13. August her einige Zeit ins Land gegangen ist, hatte ich gehofft, lohnenswerte Fortschritte fotografieren zu können. – Anders – richtig lohnenswertes gab es nicht, denn alle Pflanzen sind unter ihren „Vorgaben“ geblieben. Fast nichts hat geblüht, alles ist klein geblieben. Vielleicht habe ich sie zu dicht in den Kasten gepflanzt, so dass ihnen Luft und Nährstoffe fehlen. – Irgendwie fehlte mir die Lust, tagesaktuelle Fotos hinzuzusetzen – es ist zwar alles wunderbar grün, aber NICHTS blüht.


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Wasser im Britzer Garten

Nein, ich würde es nicht aushalten ohne bloggen!

Ich bin also wieder da – gleiche Welle, gleiche Stelle, gleiche Zeit. Ich hoffe, dass die Tomaten auf den Augen, die ich lange Zeit drauf hatte, weg sind.

0107 Tomaten

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Die Überschrift finde ich passend, weil es hier ziemlich feucht zuging, und damit meine ich nicht den Regen. – Ich brauchte mal eine Auszeit, eine richtige und längere und dann sind es doch nur 14 Tage geworden oder zwei Wochen. Ich hatte sogar schon mit einem Ausstieg (egal welcher Art) geliebäugelt. Entfernte Verwandte können einen ganz schön beschäftigen. – Ein neuer Blog hätte es nicht gebracht, denn mir sind viele von den LeserInnen über Jahre vertraut und bekannt. Auf sie will ich auf keinen Fall verzichten. Also blieb mir nur, Ballast über Bord zu werfen, die sogenannten Popo-Backen zusammen zu kneifen und das vollgeschniefte Taschentuch (symbolisch) in die Tonne zu treten.

Ich habe mich sehr gefreut, dass mich einige vermisst haben und das auch geschrieben haben. Sind meine Artikel auch keine Weltliteratur, so scheinen sie Freude und Unterhaltung zu bringen – und nichts anderes habe ich vor beim Bloggen. – Noch mehr habe ich mich gefreut, dass ein Fotosucher durch meinen Blog sein Foto fürs Deckblatt der Gemeindezeitung und der andere seine orangefarbigen Fliesen für die Küche gefunden hat.

 

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Gleich am Eingang Tauernallee begrüßen sie die Besucher – auf jeden Fall die Seerosen, bei Geduld auch die Frösche. Morgen im Fotoblog sitzt einer (und schwenkt keine schwarzrotgoldene Fahne – Gott sei dank. Hier in meinem Wohngebiet gibt es unheimlich viele Patrioten und sicher auch Nationalbewusste, die keinen schwarzen Fußballspieler als Nachbarn wollen.

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Weiter drin im Garten sind viele kleine Seen, Tümpel und auch zwei Quellen. Bisher kann ich immer noch Neues entdecken, obwohl ich schon so oft dort war.

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Das ist die eine Quelle, die ihrer glasklares und auch recht kaltes Wasser sprudeln lässt. Auf einem Gesundheitstrimmdichpfad kann man Wassertreten machen – mit Haltestange in der Mitte.

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Ich sprach zwar vorhin von einem Frosch – doch so einen meinte ich nicht. Der gehört zu dem dritten Brunnen – eben so wie das Foto hier unten. Ein Mensch gibt einem anderen, der zu ertrinken droht, Hilfestellung. Schön, dass es so etwas noch gibt – ich hoffe, nicht nur in der Kunst.

 

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Der Abstand der beiden voneinander sieht sehr groß aus – hoffentlich kommt es wirklich zu einer Rettung oder Annäherung.

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Hier schaue ich gern zu, wenn etwas los ist. Die vielen Modellbootbauer setzen ihre Kunstwerke ins Wasser und lassen sie mit der gut funktionierenden Fernsteuerung weit auf den See hinaus fahren. Ich möchte nicht wissen, wie viele hundert oder gar tausend Stunden in ihrem Hobby steckt.

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Der Park beherbergt viele Wasser- und einige Landtiere. Einen Schwan und seinen Landgang hatte ich ja schon mal gezeigt und Haubentaucher kommen morgen im Fotoblog. Die dicken Karpfen werden euch vielleicht auch noch in Erinnerung sein.  – Und hier sind es jetzt Enten, die sich aber etwas bedeckt halten.

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Und zum Schluss genieße ich mit euch den Blick über den See zu der interessanten Spitztütenbrücke.