Claras Allerleiweltsgedanken


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RB 3 – Blumen und Wasser –

… das gehört in Norwegen unbedingt zusammen

Ohne zu schleimen kann ich sagen, dass ich in allen Orten, in denen wir rumgelaufen sind, WUNDERSCHÖNE Blumenarrangements gesehen habe – alle gepflegt, keine vertrockneten Strünke in den Kübeln. Das Klima ist ja immer etwas feuchter als bei uns – bekommt den Blumen sehr gut. – Was aber meinen Augen ganz besonders bekam, das war die „Abfall-Freiheit“ auf den Straßen. Das dreckige Berlin geht mir so auf die Ketten – da waren die dortigen sauberen Straßen wirklich eine Augenweide. – Insgesamt  hat ja Norwegen ungefähr so viele Einwohner wie Berlin und Hamburg zusammen – doch diese setzt das Land gut ein.

Der Wohlstand scheint recht hoch zu sein, zumindest, wenn man es an der Qualität der Boote in den Marinas und der Autos auf den Straßen messen will. Und die Preise, die oft doppelt bis mehr höher als bei uns sind, lässt vermuten, dass sie das auch bezahlen können. Stadtführer haben von Wohnungsmieten erzählt – deswegen boomt der Wohnungskauf so. Bei uns bekäme man für den Preis einer 4 Zimmerwohnung schon ein ganzes Haus. Mein Sohn hat ja während seines Irlandaufenthaltes ähnliche Mieterfahrungen gemacht.

In armen EU-Ländern ist es für uns so wie früher für die Westler in der DDR – es kostete für sie alles nur einen Appel und ein Ei – in den baltischen Staaten habe ich bei meiner Reise ebenfalls diese Erfahrung gemacht: Alles war BILLIG.

Ich fange mit einem privaten Garten in der „weißen Stadt Stavanger“ an – die Straßenblumen kommen dann als Galerie.

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Schon mehr als die Hälfte …

… von diesem vertrackten Jahr vorbei.

Wenn bei mir der August anfängt, beginnt auch immer ein klein wenig Weltuntergangsstimmung – denn schließlich weiß ich ja nicht, wie oft ich noch einen August erlebe.

Ich möchte auf die Besonderheiten der diesjährigen vergangenen Monate nicht eingehen – die kennt jeder bis zum Erbrechen, denn sie wurden nicht nur durch die Medien verbreitet, man begegnete ihnen sichtbar, sobald man das Haus verließ.

Meine Jahreskarte für den Britzer Garten war dieses Jahr mehr eine Spende als eine Eintrittsgebühr – ich konnte mich viel zu selten aufraffen, wirklich hinzufahren. Entweder war es zu heiß oder zu kalt, zu nass oder zu trocken, die Fahrt im Bus mit Maske zu beschwerlich oder … oder … oder.

Deswegen bin ich letztens einfach nur in den Park gegangen, der fast vor meiner Haustür ist.

Wird es diese herzkitzelnde Situation noch einmal geben? Ich hoffe, ihr könnt die Fragen auf den Blättern lesen, die ich in mühevoller Kleinarbeit 🙂 dort drauf geschrieben habe. Ich weiß sogar, dass das Robinienblätter sind. – Vielleicht begegnet mir dieser HerzSchmerzPrinz im Seniorenheim? Und nicht nur, wie in der Vergangenheit, als Fotoapparat Prinz Lumix, der sich dann nach kurzer Zeit von mir verabschiedet hat.

Lila geht immer – vor allem so wild und ungebändigt – fast so wie ich mal war – und so verblüht, wie ich jetzt bin.

Futter für das Wild – hier wächst es heran.

Wer das futtern will, kann es sich selbst aussuchen.

Diese Blütenstände finde ich immer wieder schön.


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Zuwachs auf verschiedene Art

Im Beitrag am 21.7. hatte ich euch ja „prächtig wachsende“ Kunstpflanzen und mickrig dahindämmernde Echtpflanzen gezeigt. Leider ist in diesen vergangenen Tagen keine Wachsrevolution passiert.

Aus ein wenig Verzweiflung habe ich vor einiger Zeit für das Wohnzimmer zwei neue Töpfe gekauft – diese benehmen sich bisher gut bis prächtig – sie haben noch keine welken Blätter bekommen, keine Blätter sind abgefallen und überhaupt gefallen sie mir sehr gut.

Die zweite Pflanze hatte ich schon einmal bei mir stehen, auf dem unteren Foto sieht man noch die Blätter von ihr. Als die Blüte vollkommen unansehnlich wurde, habe ich sie einfach abgeschnitten. Doch leider habe ich das Gefühl, es hätte eine elegantere Lösung gegeben.

Meine überschüssige Zeit muss so gewaltig sein, dass ich ständig irgend etwas umräume – aber alles im kleinen Rahmen. Vielleicht ist es aber auch nur die innere Unruhe, die mich so umtreibt. Schließlich steht ja bald der sogenannte „Skandinavienurlaub“ ins Haus, der zu einer Norwegenreise abgespeckt wurde. Ich bin gespannt, wie da alles „maskiert“ ablaufen wird.

Auf den Fotos vom 21.Juli sieht man in den Töpfen die meist neonfarbigen Spielereien in Blüten- und Schmetterlingsform. Stecken sie in den Balkonkästen, wo sie eigentlich sein sollten, fliegen sie manchmal einfach durch die Welt, was ich nicht will. Und jetzt habe ich sie einfach in eine Vase gesteckt. – Mal sehen, wie lange sie dort stehen bleiben dürfen.

Gerade mal schlappe zwei Stunden, dann wanderten sie von hier nach dort und stehen jetzt etwas versteckter, denn sie müssen nicht gleich jedem ins Auge springen. – Genau in der Reihenfolge der Fotos ist die Vase mit den Neonsteckern gewandert.


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Pardon, ich kann besser „Kunst-“ als …

… echte Pflanzen auf meinem Balkon haben

Vor längerer Zeit – ich glaube, ich hatte es zumindest in Kommentaren angedeutet, habe ich die Kunstpflanzen aus den Blumenkästen geholt, Erde eingefüllt und entweder Saatband oder Saatscheiben untergebuddelt oder Samen ausgebracht. Und das war Anfang Mai. Jedes Gärtnerherz würde sagen: Jetzt müssten aber die Blumen schon in großen Büscheln blühen. Das tun sie aber nicht – nur als blühende Töpfe gekauft und dann in den Balkonkasten umgesetzt – das klappt. Aber die anderen sind mickrige, angebräunte 5 cm niedrige Spärlichpflanzen. Ich weiß wirklich nicht, was die gegen mich haben.

Die Pflanzen müssten ja nicht gleich wuchern wie die ungepflegten (wegen des vielen Abfalls darin) Wiesenflächen in meiner Umgebung. Diese zeige ich jetzt zuerst. Die letzten Gräser gefallen mir aber.

Zum Glück habe ich die IKEA-Kunstpflanzen nicht weggeworfen – so habe ich dann wenigsten zwei grüne Balkonenden. So sehen diese Stellen aus – wenn ich weit genug von dem Stellplatz bin, sehe ich gar nicht so genau, dass es keine echten Pflanzen sind. Die künstliche Orchidee habe nicht ich gekauft – die hat mir eine Freundin mitgebracht. Eigentlich wollte ich sie gleich wegwerfen – da sie aber oft hier ist, habe ich der „Pflanze“ diesen Sommer in luftiger Höhe gegönnt. Jetzt allerdings habe ich sie doch entsorgt – sie passte so ganz gar nicht dort hin. – Die Osterhasen und Vögel aus Keramik müssen ja schließlich irgendwo ihre  „Höhlen“ oder „Nester“ bauen.

Bei den künstlichen Pflanzen halte ich es mit Michelle Obama, die in dem Jahr geboren wurde, in dem ich Abitur gemacht habe. Sie meint:

Tun Sie, was Sie für richtig halten. Es wird immer jemanden geben, der anders denkt.

Ich werfe einfach nicht gern Sachen weg, die Geld gekostet haben und die noch „gut“ sind – wir sind schon viel zu sehr eine Wegwerfgesellschaft. Hier in den kahlen Balkonecken stören die künstlichen Pflanzen nicht.

So, und jetzt zeige ich euch den wirklichen Jammer. Die Erde war weder zu nass noch zu trocken – ich habe auch mal gedüngt – aber sie kommen einfach nicht aus dem Knick. – Aus den Pflänzchen vom letzten Foto könnte noch was werden, denn dieses Saatband kam viel später in die Erde.

Und jetzt zur Aufmunterung noch die Fuchsie – sie hat die Umsetzung in den Kasten gut mitgemacht und das ist jetzt die komplett zweite Blüte. – Die blau blühende ???? habe ich auch in den Kasten gesetzt. Neue Blüten sind zwar noch nicht wieder da, aber die ganze Pflanze ist ca. 5 cm gewachsen. Ich will ja nicht unverschämt sein!

Der kleine Christusdorntopf vom Fensterbrett blüht zum allerersten Mal, obwohl ich ihn wohl schon 3 Jahre habe. Das sind dann so die kleinen Freuden für Clara mit den nicht-grünen Daumen.

 


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Fotos oder Texte in gebundener Form verschenken

Ich habe in letzter Zeit doch schon mal eines meiner geliebten Fotobücher oder auch das Buch „Word-Perlen & Foto-Blasen“ verschenkt. Wenn es eines war, was ich in doppelter oder sogar dreifacher Ausfertigung habe drucken lassen, dann war das so halbwegs okay für mich – ansonsten fühlte ich mich, als gäbe ich ein Kind zur Adoption frei.

Mir wurde mal vorgeworfen, dass ich zu viel „Dank“ erwartete, aber das stimmt meiner Meinung nach nicht. Ich möchte mich lediglich mit dem oder der Beschenkten danach über das Buch unterhalten, über einzelne Fotos oder über den Gesamteindruck. Ich weiß, das Löwen gern ein wenig gelobt werden wollen, doch ist das wirklich derart abartig gedacht, denn ich habe ja viel Zeit, Liebe, Mühe und auch etwas Geld in das Geschenk gepackt. Und wenn dann außer einer Eingangsbestätigung nichts erfolgt, bin ich mir manchmal nicht sicher, welche Emotionen hier die richtigen wären.

Eine Freundin habe ich, die schon zwei Fotobücher bekommen hat – doch bei ihr waren sie auch genau richtig, da hatte ich das Gefühl, dass sie sich sehr gefreut hat und dieses auch mir gegenüber zum Ausdruck gebracht hat.

Wenn ich Bücher nach meinem Ableben „verschenke“, haben die, denen ein großer Briefumschlag ins Haus flattert, dieses Problem nicht mehr.

Ich habe bisher kein Testament gemacht, weil es keine großen Schätze zu vererben gibt. Ich habe mir auch sonst wenig Gedanken gemacht, wer irgendetwas bekommen soll, was noch ein wenig Wert hat. Nur um eine Sache habe ich mir tatsächlich Gedanken gemacht:

WER BEKOMMT EIN FOTOBUCH ALS ERINNERUNG AN MICH?

Vielleicht muss ich diese Datei und die in die Bücher eingelegten Hinweiszettel noch manchmal ändern, denn es ist ja nicht immer gewährleistet, dass ich vorher gehe. Mein Umfeld ist ja nicht immer unter 50 – es gibt einige, die schon wie ich darüber hinweg sind. 🙂 😉

Jetzt zeige ich euch ein paar Fotos von dem letzten Buch, das ich verschenkt habe – leider auch ohne Reaktion.

Erste und letzte Seite

.Da es alles nur abfotografierte Buchseiten sind, ist die Qualität der Fotos nicht exzellent – einiges kann man aber vielleicht dennoch erkennen, obwohl die Seiten einen Mittelfalz haben.

 

Vielleicht erwarte ich einfach zu viel – aber wenn ich etwas bekomme, worüber ich mich sehr freue, dann lasse ich das die Schenkende auch richtig miterleben – einiges davon ist ja schon hier im Blog erschienen.

Ich weiß, dass die Menschen sehr unterschiedlich sind – aber ein paar Worte der Kommunikation dürften doch nicht so schwierig sein.


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Auf Wunsch einer einzelnen Dame …

… besuchen wir heute gemeinsam den Britzer Garten

(du beachtest bitte sehr, dass ich diesen Beitrag für dich an einem 7.7. veröffentliche)

Die gezeigten Blumen sind jetzt wahrscheinlich nicht mehr taufrisch, aber als Fotos konnte ich sie sehr gut konservieren. Die Aufnahmen sind nämlich schon ein paar Tage alt, denn bei großer Hitze und niedriger Bewegungslust durch fehlenden Antrieb rolle ich nämlich nicht maskiert im Bus zum Britzer Garten.

Gleich hinter dem Eingang links liegt Entenhausen. Da ich mal nachsehen wollte, ob mir Donald Duck von seinen Geld- oder Goldbergen was abgibt, damit ich stärker bedürftige Leute unterstützen kann, habe ich ihn gesucht. Aber sein Wachpersonal hat mich nicht zu ihm gelassen. Die drei „Herren“ waren sich gerade uneinig, ob sie eine Runde Entenskat kloppen wollen oder lieber eine Entendame einladen, um sich zu einer Doppelkopfrunde aufzurüsten. – Sie kamen zu keiner Einigung und separierten sich wieder.

Leider konnte ich ihr Geschnatter nicht verstehen und bin dann doch lieber zu den Blumen gegangen – die sprachen ruhiger zu mir.

Von diesem prächtigen Trompetenbaum hätte ich ja ein ohrenbetäubendes Konzert erwarten können, denn es hingen mindestens 1000 geöffnete Blüten an ihren Ästen  – zum Glück war dem nicht so. Leider habe ich nicht die Bäume insgesamt fotografiert – auch in der Vergangenheit finde ich kein Foto – sondern nur die Blüten.

Erst in weißem Einzelauftritt, vielleicht als Trompetenbraut:

… und dann in zarter Pastellfarbe – vielleicht sind das die Brautjungfern, falls es diesen Zustand im Alter jenseits der 13 noch geben sollte.

 

Rosen haben für mich immer einen ganz besonderen Reiz – ich finde sie wirklich schön.

Altersbedingt finde ich nicht nur die frischen jungen Knospen schön – auch die reiferen Rosendamen können mich noch erfreuen. Und wie man sieht – nicht nur mich – die Insekten erfreuen sich auch.

Jetzt bleibt von meinen Besuchen nicht mehr viel – wer Rose sagt, muss auch Seerose sagen oder denken.

Heute: Wenig Worte (310), viele Blüten und Blumen.

 

 


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Urlaub auf Balkonien …

so heißt es doch in diesem Jahr für viele aus unterschiedlichsten Gründen.

Entweder lässt uns der Auslands-Heiko nicht ausreisen, andere lassen uns nicht einreisen, bei vielen ist das Geld im Portemonnaie so zusammen geschmolzen, dass Urlaubsträume um ein Jahr oder gar Jahre verschoben werden müssen oder der Gesundheitszustand lässt an alles mögliche denken, aber nicht an Urlaubsstress. Ob mein geplanter Skandinavienurlaub mit Dänemark, Norwegen und Schweden stattfinden wird, weiß ich immer noch nicht. Und ob die angedachte Alternative dann noch klappt, ist fraglich. Wenn alle Bayern zu Haus bleiben, ist für mich in dem einen Hotel in dem einen kleinen Ort mit der einen kleinen befreundeten Familie bestimmt kein kleines Zimmer mehr für mich frei.

Also habe ich schon mal sicherheitshalber meinen Balkon zum großen Teil von unechten Ikeapflanzen auf echte Balkonpflanzen umgerüstet.

Was mögen das für Bäume sein, wo die großen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stoßen?

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