Claras Allerleiweltsgedanken


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11 BSuM – Friedrichshainer Köstlichkeiten

Heute gibt es hier in diesem Blog und vor allem im Fotoblog so viel zu zeigen, dass ich mir nur mit Collagen zu helfen wusste.

Der Volkspark Friedrichshain im gleichnamigen Stadtbezirk im früheren Osten von Berlin ist immer noch ein sehr attraktiver Park – nicht nur für die Leute, die in unmittelbarer Umgebung wohnen. Schon meine zwei Ableger sind dort in ihrer Kindheit Schlitten oder Ski gefahren, haben Tischtennis oder anderes gespielt.  Manches Mal hatte ich das Gefühl, hier spaziert gerade ganz Berlin hoch auf den Bunkerberg. In längst vergangenen Zeiten war so eine „Berg“steigerei (es ist ein mit Trümmerschutt aufgefüllter Berg) von schönerem Erfolg gekrönt als heute – früher hatte man eine wirklich schöne Sicht auf die Umgebung, da die Bäume noch niedrig waren – heute kann man sich dafür stärker an den Abfallbergen überall „erfreuen“.

Oben saht ihr ja schon den kleinen verfressenen Pinguin, der den Mund etwas voll genommen hat. Das gleicht der Elefant wieder aus – alles Wasser, dass er im „Bauch“ hat, spuckt er im Sommer aus – die kleinen Kinder darunter juchzen und jubeln.

Einiges davon wird im Fotoblog erläutert oder vergrößert gezeigt.

Dieser Wasserlauf – entfernt soll er wohl an japanische Gärten erinnern – hat dennoch Romantik, aber eben Friedrichshain-Romantik, und die ist etwas rauer als japanische – mal von der allgemeinen rauen Berliner Romantik ganz abgesehen.


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9 BSuM – Es pliplaplätschert so vor sich hin

… ein Projekt von Lucie

Heute gibt es hier und dort nichts besonderes zu sehen – ein wenig Erinnerung an warme Tage, als Lenni heiß darauf war, in jeden See, in jeden Brunnen zu springen!
Ich möchte aber klarstellen, dass LENNOX keine Skulptur ist!!!!!!!!!!!


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8 BSuM – Im Britzer Garten entdeckt

Solche alten Schinken habe ich aus dem Archiv gebuddelt – denn das hier ist von 2007. Von den gezeigten Sachen existieren die Hose, das T-Shirt und die rötlichen Haare nicht mehr, die Brunnen und Clara gibt es noch.

Also dann, die richtigen Fotos sind wie immer im Fotoblog.

Bevor ich es vergesse, das Projekt ist von Lucie.


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4 BSuM – Der schwebende Ring

Ein Projekt von LucieNäheres bei mir im Fotoblog


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3 BSuM – Skulpturen am Weltkugelbrunnen in Berlin

… ein Projekt von Lucie –

das bei mir im Fotoblog ist

Den Brunnen an sich kennt ihr ja schon von voriger Woche – doch heute stehen die Skulpturen im Mittelpunkt, nicht das Wasser.


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1 BSuM – Brunnen, Skulpturen und Meer – Alexanderplatz

... ein neues Projekt von Lucie  

jeder kann, niemand muss – immer Dienstag, wöchentlich oder seltener.

Im Normalfall sind Projekte nicht so mein Ding, aber Brunnenfotos und dergl. habe ich sehr viele im Archiv – und die wollen auch mal frische Luft schnuppern, die Fotos meine ich.

Hier kommt jetzt nur eine Montage, die richtigen Fotos für dieses Projekt sind im Fotoblog.


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Sprichwort-Bilder im Februar – 10

Furcht macht lange Schritte.

Besser gut geschritten als schlecht geritten.

Lange Schritte machen den Weg kurz.

Nach dem Essen soll man ruh’n oder 1000 Schritte tun.

Irgendetwas davon wird sich Wolfgang Mattheuer 1984 gedacht haben, als er noch zu DDR-Zeiten diese Plastik „Der Jahrhundertschritt“ – fotografiert in Leipzig – künstlerte. Ihm ging es wohl mehr darum, die Angst in totalitären Systemen (siehe die beiden Hände der Plastik) durch den kleinen, stark eingezogenen Kopf darzustellen.

Auch, wenn ich weiß, dass Angst ein schlechter Begleiter ist, habe ich dennoch manchmal Angst – und manchmal bin ich mutig bis wagemutig.

Die Fragen zu dieser Plastik haben mich dazu animiert, noch einmal nachzulesen. Was sich W.M. dabei gedacht hat, als er diese Figur schuf, weiß ich nicht – damals bestimmt was anderes als die Regierung und heute vielleicht hat er dieses Denken von damals ein wenig modifiziert.

Eine Hand zum Hitlergruß, die andere zum Rotfront-Gruß geballt – und dazu diagonal das passende Bein. Der Proletarier arm, nackt und mit großem Angreif-Zeh – der Hitleranhänger in Stiefeln, an der Seite die roten Streifen der Generalshose. Dieser rote Streifen war von Anfang an vorhanden – eben so wie der am faustgeballten Unterarm.

Tja, und das Volk??? Das zieht hier wie da vor Angst den Kopf ein – die einen trampeln alle Gefühle nieder und die anderen??? Vielleicht diskutieren sie alle davon nieder.

In regelmäßigen Abständen fanden Kunstausstellungen in der DDR statt, wo alles neu Entstandene vorgestellt wurde. – Vielleicht hat man Mattheuer zu viel Mut und zu viel Auflehnung angedacht und angedichtet – ich weiß nur, das Werk wurde heiß diskutiert.

Vielleicht kam es nicht so sehr auf Schönheit an, sondern auf Inhalt.

Wikipedia sagt es sehr schön:

Den eingezogenen Kopf könnte man außerdem mit Angst assoziieren, Angst die eigene Meinung zu sagen, Angst frei zu denken und zu handeln, Masse vor Individuum – im Kommunismus, wie im Faschismus.

Damit es jetzt keine (abgeschriebene und nachgebetete) Kunstvorlesung wird, überlasse ich euch jetzt euren Gedanken.