Claras Allerleiweltsgedanken


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Eine wunderschöne Retourkutsche …

… habe ich von der Lieblingsschwägerin erhalten

Natürlich habe ich ihr den Link vom letzten Artikel geschickt, damit sie in ihrem langweiligen, immer noch recht schmerzhaften Krankenbett wenigstens eine Abwechslung hat. Ihre Antwort war das:

Als ich ihr gestern zur Geburt ihrer Erstgeborenen vor nunmehr 50 Jahren gratulierte – ich bin nach wie vor der Auffassung, dass man den Müttern gratulieren sollte und nicht den Geschlüpften, denn auch sie musste ähnlich wie ich ca. 35 Stunden hart arbeiten – sprachen wir nochmals kurz über ihren Unfall. Sie war auf die Terrasse gegangen, um ihre Tagesabschiedszigarette zu rauchen – und dabei ist es passiert. Ich habe es doch schon lange gewusst: „Rauchen ist ungesund!

Und jetzt nochmal kurz zu den Gaben der drei Könige – zum Glück haben sie mir für meinen schlechten Platz beim Doppelkopfturnier weder Weihrauch noch Myrrhe gebracht, sondern einen Riegel Marzipanschokolade. Damit war ich sehr zufrieden, denn den Weihrauch habe ich aus meiner katholischen Kindheit in schrecklicher Erinnerung. Die kleinen oder großen Ministranten schwenkten ihr Weihrauchfass, dass alles um sie herum eingenebelt wurde. Wie man mit soviel Gestank Gott ehren wollte, war mir nie klar.

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Kennt ihr den Ausspruch: „Wenn das oder das eintrifft, dann fallen Weihnachten und Ostern auf einen Tag!“ Bei mir trifft das zu. Wenn alle Batterien zu Ende sind, wird das Weihnachtszeug endgültig in den Keller geräumt.

Anfangs habe ich mich gesträubt, ein Telefon zu kaufen, bei dem der Anrufbeantworter und das dazugehörende Telefon getrennt sind. Jetzt finde ich das besser, weil dadurch ein Zimmer mehr mit der Anrufmelodie beschallt wird. – Wenn ich dann noch lerne, die beiden Hörer IMMER an der gleichen Stelle zu lagern, haben AnruferInnen auch eine Chance, mich vor dem Anspringen des ABs an die Strippe zu bekommen.

Jetzt lege ich mich wieder zum Winterschlaf aufs Ohr.

 

 


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Suchbild für Anfänger

oder: Ein neues Technikwunder ist bei mir eingezogen

Hier seht ihr die Vorher-/Nachher-Situation und euch Füchsen fällt die Veränderung natürlich sofort auf, denn ihr seid nicht solche „Blindschleichen mit Taubohren“ wie ich.

Doch bevor es zu diesen beiden Fotos kommen konnte, musste ich mich richtig anstrengen. Meinen Gut-Herz-Anfall habe ich bitter bereut, als ich mit dem schweren Kaffeevollautomaten (10 kg) vom Mediamarkt mit zwei Bussen und entsprechend langem Fußweg per Sackkarre nach Hause geeiert bin.

Eine Nachbarin – genau die, die ALLES über Werbesender im Fernsehen bestellt und zum Teil am Tag vier = 4 Pakete geliefert bekommt – meinte zu mir, dass man doch die lokalen Geschäfte unterstützen und nicht alles dem großen Versandriesen in den Rachen werfen solle. – Da der Mediamarkt gerade eine Billig-Preiswertwoche (alles ohne Mehrwertsteuer) anbot, kostete die Wunschmaschine auf Heller und Pfennig genau das gleiche wie online. Hoffentlich bezahlt der Mediamarkt dann stattdessen die Steuer, denn sonst wird der Staat geprellt. – Da ich noch einen 10 €-Geburtstagsgutschein bis Mitte November einlösen durfte, habe ich mich für die Paket-Schlepp-Variante entschieden.

Hätte der Verkäufer nicht alles mit einer Dreifachumrundung mit seinem Klebebandroller gesichert, wäre ich nie ohne Schaden nach Hause gekommen, denn das mit dem Band klappte nicht so richtig.

Eine Belohnung bekam ich für die Tatsache, im Handel vor Ort gekauft zu haben – nämlich das Design der Maschine. Im Netz gab es nur die rabenschwarze Ausführung, hier konnte ich noch das freundliche Silber dazu wählen.

Selten habe ich so lange und so intensiv eine Bedienungsanleitung studiert, ehe ich es wagte, eine Taste am Gerät zu drücken. Aber ich muss die Italiener von De’Longhi loben – die Bedienungsanleitung ist in deutsch, sogar in einem recht guten und vor allem verständlichen Deutsch und sie zeigt Bilder und Zeichnungen, die sogar ich verstehe.

Aber leichte Stolpersteine konnten sie sich nicht verkneifen. Etwas irritiert war ich schon, als die Bezeichnung der Maschine auf dem Karton und auf der Bedienungsanleitung nicht unbedingt identisch waren – aber irgendwie hat es dann doch gepasst.

Und als es erst so weit war und ich auf den Kaffee-Auslauf-Knopf drücken konnte, durchflutete mich ein gewisse Freudegefühl. Für den Anfang habe ich nicht so viel für die braunen Bohnen ausgegeben, denn die ersten Tassen sind für den Ausguss und später sicher auch noch einige, bevor ich die richtige Stärke und vor allem die richtige Wassermenge gefunden habe.

 

Unter der vorderen Klappe verbirgt sich die Zufuhr für EINEN Kaffeelöffel gemahlenen Kaffee. Ich bin mir sicher, dass ich diesen Schacht nicht benutzen werde.

Es gibt vier Schalter: 1 kleine Tasse und 2 kleine Tassen – und auf der anderen Seite 1 große und dann natürlich auch 2 große Tassen. Ich habe das mal alles mit genau abgezirkelten Wassermengen probiert.

1 kleine Tasse = 40 ml        2 kleine Tassen demnach 80 ml
1 große Tasse = 120 ml      2 große Tassen = 240 ml

Bei der vorigen Maschine war beim Schalter „1 kleine Tasse“ die kleine auch wirklich fast voll – jetzt ist gerade mal das untere Drittel mit brauner Brühe braunem Kaffee gefüllt. Mit dem Doppelschalter ist sie dann leidlich voll.

Wie ich die Wassermenge erhöhen kann, ist beschrieben. Ich muss aber erst sicherstellen, dass dann auch die KAFFEEMENGE angepasst wird, nicht dass ich dann Kaffeeplörre = Kaffeewasser trinken muss.

Mal sehen, was ich ihr noch für wunderschöne Cappuccinos und Kaffees entlocke.


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Die Fritz!Box 7530 ist im Rennen …

… und eröffnet mir weite Mediathekwelten

Entweder war die Anmeldung etwas kompliziert oder ich habe mich zu un-technisch angestellt. Die Fritzbox-Seite fragte nach einem Modeminstallationscode, den ich von Vf bekommen habe. Jetzt in der e-Mail war nichts dabei. – Also versuchte ich einen anderen Weg einzuschlagen: „Die gleichen Einstellungen wie das Modem zuvor!“ – Ja, aber wo waren diese Einstellungen hinterlegt – eine Fahndung danach brachte keine Ergebnisse.

Also doch wieder das mit dem Modem-Installationscode. Ich probierte den von 2018 – und die Modemwelten taten sich auf. Anmeldung von Telefon, Smartphone und Tablet war relativ einfach, da ich einen QR-Code scannen konnte. Klug wäre allerdings gewesen, den 20stelligen WLAN-Netzwerkschlüssel nicht erst bei allen Geräten einzugeben, um ihn anschließend auf einen gut zu merkenden Namen+Geburtstag+Geburtsjahr = 13 Stellen zu verändern. Aber das ist oder war Pillepalle.

Dann habe ich mit voller Absicht einen elektrotechnischen Fauxpas begangen. Ich weiß, dass man Steckdosenleisten nicht in Reihe schalten soll – aber wenn es nur eine Steckdose in der Wand gibt und ich das Modem und das Telefon nicht an die große Leiste unter dem Arbeitsplatz anschließen will, da ich diese sofort nach getaner Arbeit abschalte, blieb mir nichts anderes übrig, denn Modem und Telefon bleiben angeschlossen. Das Modem steht jetzt dicht am Computer und ist mit einem ca. 1,80 m kurzen LAN-Kabel verbunden. Auf diesem kurzen Weg kann doch hoffentlich nichts verloren gehen. – Wenn die Couch nach dem Fensterwechsel wieder gedreht wird, dann bekommen die beiden Geräte einen schöneren Platz.

Den Haupttest hatte ich mir für abends aufgehoben – ein wenig Angst vor Enttäuschung hatte ich schon. Ich stellte den Fernseher ein, wartete, bis er sich mit meiner Mailadresse verbunden hatte und drückte auf den roten Startknopf für die Mediathek. Natürlich kam nichts, denn er war ja noch mit dem alten Modem verbunden. – Aber brav, wie er war, fand er sogleich die neue Fritzbox und wollte dann von mir das WLAN-Passwort haben. Ich war froh, dass ich nur 13 Zeichen eingeben musste – und??????????????????

Es klappte und ich konnte in aller Ruhe und Gemütlichkeit das Filmchen vom Donnerstag Abend ansehen.

Jetzt teste ich das noch ein wenig, ob alles so gut bleibt und dann schicke ich die alte Box zurück.

Hier noch ein paar Fotos, die ich am 3. Oktober gemacht habe. – Vornehm geht die Welt zugrunde.

Vorwärts, die Rosse traben …

Für hübsche Lampen oder Kandelaber habe ich immer etwas übrig.

 

 


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Ab morgen weiß ich endlich …

… ob ich bald vernünftig beschäftigt bin.

Wenn ich oben „morgen“ schreibe, dann bedeutet das für euch beim Lesen „heute“. Der gewünschte Fensterwechsel zieht sich ja schon ewig hin. Im Wohnzimmer war es so, ich überwies den Großteil der Kosten und eine Woche später waren meine neuen Fenster an Ort und Stelle. – Dieses Mal habe ich am 21. September einen großen (Heller und) Batzen überwiesen – aber von den Fenstern gibt es nur den Hauch einer Ahnung. Keine Angst, die Firma macht weder Pleite noch will sie mich um mein Geld betrügen – es gab einfach zu viele Imponderabilien (seit dem ich das Wort 1990 von meinem flotten jungen Chef kennen gelernt habe, gehört es zu meinen Lieblingswörtern), die sich ihm, mir und den Fenstern in den Weg gestellt haben.

Aber am Freitag bekomme ich gesagt, WANN sie eingebaut werden – dabei wird der Blick auf die 10tägige Wettervorausschau eine Rolle spielen.

Jetzt sagt nicht, die Fensterbauer haben doch die Arbeit und nicht du! – DOCH!!!!!!! Ich muss die erforderliche Baufreiheit schaffen. Im Schlafzimmer null Problemo, im Arbeitszimmer sehr überschaubar, aber in der Küche richtig, richtig Arbeit – geht aber auch vorüber. Gleich danach werde ich die Scheiben irgendwie verzieren oder verunstalten – liegt im Sinne des Betrachters. -In der Küche werden Kräutertöpfe ins Fenster „gestellt“ – ich habe festgestellt, je weniger ich in echt Kräuter verwende, desto mehr habe ich schon verschiedenste Serien davon überall geklebt.

Dann kommt gleich der Mensch von der Plisseeanbaufirma, nimmt Maß und beauftragt die ausgesuchte Firma, damit mich in Zukunft im Arbeitszimmer nicht die Sonne am Arbeiten und im Schlafzimmer nicht der Mond am Schlafen hindert.

Bis dahin kann ich ja noch in aller Ruhe „Familiendoppelkopf“ auf meinem über alles geliebten Tablet spielen.

Bis jetzt gewinnt fast immer dieser „kleine Pfiffikus“, der inzwischen ein großer ist, hier in Berlin studiert und in einer reichlichen Stunde zu Besuch kommt.

Von der „Modemfront“ gibt es noch was zu berichten. Ich hatte mich ja schriftlich an den Kundendienst von Vodafone gewandt, weil ich am Telefon schlecht verstehe. Der oder die BeantworterIn sind auf alles eingegangen, nur nicht auf den gewünschten Modemaustausch.

Jetzt habe ich das in meinem Kundenkonto selbst erledigt. Vollkommen negativ überrascht war ich, dass ich für den Tausch 30,00 € und für das Porto 15,00 € zahlen muss und das nicht den Anforderungen entsprechende jetzige Modem auf eigene Kosten zurückschicken muss. Da kommt ein satter 50iger zusammen. – Natürlich habe ich gleich und sofort noch einmal an den Kundendienst geschrieben – vielleicht werden die Kosten mit der Monatsrechnung verrechnet.

Aber jetzt warten großmütterliche Hausfrauenpflichten auf mich.