Claras Allerleiweltsgedanken


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Erste gute Taten in diesem Jahr

Aber nicht, dass mir jetzt jemand mit dem Spruch kommt: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Taten gepflastert!“

Die erste ist nur für mich gut: Ich habe die Veröffentlichungszeit von 00:05 Uhr auf 00:11 Uhr verschoben – etwas Konsequenz muss auch bei einem Spleen sein 🙂

Die zweite gute Tat war viel anstrengender, denn sie bedeutete Verzicht, Opfer, Nicht-Haben-Wollen. Wenn ich euch jetzt zeige, was ich meine, werden mich FAST alle verstehen.

Es ist so ein prächtiges Lila – keine Massenware, die Seitenspiegel sind liebevoll mit Folienstreifen beklebt. – Ich glaube, wenn ich nicht dem Autofahren abgeschworen hätte, wäre ich vielleicht doch kriminell geworden.

Dieses Auto kann nur einer Frau gehören, denn ein Mann würde nicht mit solch einem „Schnörkelauto“ fahren – denke ich zumindest.

Es ist kein Berliner Auto, denn sonst hätte ich es schon längst mal dort stehen sehen, weil ich diesen Weg öfter gehe.

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Clara und ihre neue Technik … und Blumen

Eigentlich könnte ich dieses „Unternehmen Blog“ gleich wieder eine Zeit lang schließen oder zumindest ruhen lassen.
Grund: Technische Überforderung. Das neue Handy, das ich mir vor kurzem gekauft habe, fordert(e) mich ganz schön. Es sind zwar zum Teil die gleichen Apps wie vorher drauf, nur haben sich diese in den vier Jahren wesentlich verändert und funktionieren anders, als Clara das in ihrem Technikhirn abgespeichert hatte. – Der Kalender hätte graue Haare wachsen lassen, wenn sie nicht schon alle weiß wären.

Ich bin vom S4 auf das S7 gesprungen – Gründe gab es einige, aber eigentlich keinen wirklich zwingenden – das gestehe ich, bevor mich jemand deswegen angreift. Für mich ist das Ding ein Tor zur Außenwelt. Da ich alle meine schriftlichen Sachen in das Phone hineinspreche, kann ich wunderbar kommunizieren.

Die „grobe Arbeit“ – also alle Daten vom S4 auf das S7 zu übertragen, habe ich mir sogar machen lassen. Zu Haus habe ich dann versucht, die Start- und Sperrbildschirme ähnlich wie beim alten einzurichten. – Natürlich musste eine neue Hülle her, denn es soll ja ein wenig (wasser- und fall-)geschützt sein, wenn ich es mal im Bad oder WC versenke 🙂 Zufälliger Weise gab es diese nur in lila und weiß 🙂 😉

Ab nächsten Monat bin ich dann endlich meinen sauteuren Mobilfunkanbieter Mobilcom Debitel los. Ich muss gleich zu Beginn des neuen Vertrages nicht vergessen, zu kündigen, sonst erlebe ich eine ähnliche Pleite wie mit dem jetzigen.

Und damit ich nicht vergesse, wem das Dingens gehört, lasse ich ein Auge von mir über das ganze wachen. Vielleicht wird ein ehrlicher Finder dadurch auch motiviert, mich anzurufen und es mir zurück zu geben.

Und dann habe ich mich auf einen eBook-Reader vorbereitet. In der Bibliothek konnte ich mir einen Tolino ausleihen und ein Buch ausleihen. – Als alles geschafft war, erschien es mir einfach. – Dann kann ich mir ja einen kaufen oder schenken lassen.

Der kürzlich gezeigte Leuchter ist eine wunderbare Stütze für den kleinen „Grinskopp“. Im Bett konnte ich vorher nicht lesen, weil die Lampe bei aufgestelltem Kopfteil das Buch im Finsteren ließ. – Wenn aber das „Buch“ leuchtet, geht das wunderbar.

Bei mir heißt es sehr oft: Aller guten Dinge sind drei. Mit diesen Bluetooth,Kopfhörern, die ich aus dem Süden geschickt und geschenkt bekommen habe, soll meine Schlechthörigkeit am Handy überwunden werden, so dass ich auch mal ein Video anhören kann – und später Hörbücher oder oder oder.

Geladen, über Bluetooth mit dem Handy verbunden und ausprobiert. Was allerdings nicht geht, ist telefonieren. Und zwar nicht wegen des fehlenden Kabels mit Mikrofon, sondern, weil sich meine Stimme durch die aufgesetzten Kopfhörer so eigenartig anhört, wenn ich in das Handy spreche, dass mich das vollkommen nervös macht.

Dann habe ich meinen Akustiker konsultiert und gemeinsam haben wir die Verbindung über Bluetooth zwischen Handy und Hörgeräten direkt hergestellt. Ich muss nur das Antennenteil um den Hals hängen haben. Dieses hat auch ein Mikrofon, so dass ich beim Handytelefonat gut hören kann und auch gut sprechen kann – das Handy kann in der Tasche bleiben. – Unter diesem Aspekt habe ich mich dann doch gegen die Kopfhörer entschieden.

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Damit es nicht nur Technik gibt, zeige ich euch noch, was so aus meinen Prachtamaryllis geworden ist. Meine rote in der Küche, die tatsächlich aus dieser kleinen Wachsknolle gewachsen ist, ziert mein Fensterbrett und ist sogar von unten aus gut zu erkennen.

Und jetzt die 8 weißen Blüten, die eine Kooperation mit der Orchidee eingegangen ist.

Ich bin sogar „todesmutig“ auf den Tisch gestiegen, um die Pracht von oben fotografieren zu können. Sollten mir solche abartigen Gedanken öfter kommen, lohnte sich doch tatsächlich eine Fotodrohne, die das dann übernimmt.

 

 

 

 


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Zum Saisonende: Britzer Garten satt … 2

… oder: Schauen Sie so lange, bis Sie sich satt gesehen haben

Ganz kurz was anderes vornweg. Seit gestern ist ja auf der Google-Startseite ein Spiel mit Geistern eingestellt. Ich habe mich mal durchgeklickt. Dann hieß es: „Sie spielen im violetten Team!“ – Zufall oder Wissen? Natürlich letzteres, denn nichts kann man geheimhalten.

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Die Zeit der schönen Landschafts-, Natur- und Blumenfotos vom Britzer Garten ist vorbei – davon hat es hier mehr als genug gegeben, keiner kann sich richtig beklagen.

Ich schwärme heute noch einmal von kleiner Technik, nicht zu Lande, sondern zu Wasser und in der Luft.

Der Modellbootshafen war am Sonntag, dem 14. Oktober, Schauplatz für beschauliche und rasante Bootsfahrten. Feuerwehrschiffe verspritzten aus ihren Bordkanonen ihren Wasserstrahl (ich wusste nicht, wie von diesem Strahl der Plural heißt, deswegen habe ich den Singular genommen), ein großes Boot rettete ein kleines Boot, ein hilfreicher Erwachsener befreite mit einem Schlauchboot ein Boot aus dem Schilf und andere Große legten sich fast unter den Steg, um dort ein in die Irre gefahrenes Boot eines kleinen Afrikanerjungen zu bergen. Damit sie nicht kopfüber im See landen, beschwerten andere Erwachsene ihre Füße – es war eine spannende Aktion.

Ich fange gleich mit einer Collage an, wo man die einzelnen Fotos nicht vergrößern kann, aber irgendwie musste ich die vielen Fotos bändigen. – Mein Herz gehörte natürlich dem Segelboot, da es wirklich motorfrei über den See glitt.

Jetzt gibt es eine Galerie, wo die Fotos durch Anklicken zu vergrößern sind.

Foto 1: Aus vielen Einzelteilen wurde ein Bootshafen im Wasser gebaut. 2. Ein Rettungsschlauchboot sticht in See 3. Ein schubkräftiges Boot schiebt ein anderes in den Hafen, vielleicht ist dem kleinen Boot die Energie ausgegangen  4. Und da werden die „Ostereier“ unter dem Steg gesucht – oder: „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen Popo in die Höh'“  5. Ein großes Boot zu Wasser zu lassen, ist ein ganz schöner Kraftakt 6. Mit diesen Steuerkästen vor dem Bauch rannten fast alle Kapitäne rum.

Ich fand es besonders schön, dass ich die Zwillingsbrüder, die mir schon bei den Modellbauautos so angenehm aufgefallen waren, hier auch wieder entdecken konnte. Einmal Modellbauer – immer Modellbauer, ob Autos oder Schiffe, wahrscheinlich egal. Ich konnte die beiden bis zum Schluss nicht auseinander halten.

Das erste Foto zeigt das Feuerwehrschiff. Aus drei Rohren spritzte das Wasser – aber keiner wurde nass.

Mit dieser letzten Collage (bevor ich zu den Luftereignissen gehe) will ich zeigen, dass dieser Sport auch die Umwelt versaut. Kein Boot verwendete Akkus zum Aufladen – nein, alle fuhren mit Batterien, die sie zu „Tonnen“ verbrauchten.

Das Segelboot natürlich nicht. Ich habe nur das Deck fotografiert, um zu zeigen, mit welcher Liebe es beplankt wurde.

Und ganz zum Schluss zeige ich die verpackte Ente, die mich fast zum Narren gehalten hätte, weil ich sie für eine echte hielt. Im Video am Sonntag erzähle ich davon.

So, und jetzt gehe ich zu den Luftveranstaltungen.

Auf einer großen umzäunten Wiese saßen viele, viele dicke Tiere herum – allerdings konnten sie nicht fliegen, das wäre zu viel des guten gewesen. Der Eigentümer erklärte mir, dass Helium ziemlich teuer wäre und die Veranstalter nicht so viel Geld bezahlen wollen. – Zuerst die 5 dicken Elefanten – schön anzusehen mit ihren Knopfaugen.

Dann die restlichen Aufblastiere.

Am Himmel flogen unsäglich viele Drachen umher – sehr schöne und auch weniger schöne, wenige selbst gebastelte, meistens gekaufte.

Ich habe schnell mal dem Prinzen den Auftrag „zoomen“ erteilt und die fotografiert, die ganz oben am Himmel schwebten.

Dann war ein Areal für die Modellflugzeuge abgeteilt – doch dort war nicht sehr viel los – offensichtlich stand der Wind nicht günstig für die Himmelseroberer. – Mir war es ein wenig zu kriegerisch, was dort gezeigt wurde.

Einige von ihnen sollen wohl vor vielen Jahren als richtige Flugzeuge viel Schaden angerichtet haben – das muss ich mir nicht eingehend ansehen.

Deswegen machte ich mich dann doch bald auf den Heimweg, denn ich verspürte Hunger. Es gab zwar viele Kioske und Stände, aber vor allen riesenlange Schlangen – und das gefiel mir nicht.

Mein Bild auf dem Heimweg – ihr seht, diese „Spitzen“-Brücke hat es mir angetan:


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Rasende Autos im Parkgelände – 1

Ich wage schon gar nicht in der Überschrift kundzutun, dass mit dem Parkgelände schon wieder der Britzer Garten gemeint ist. Voller guter Hoffnung auf ganz wenige Fotos (die machen ja im Nachhinein doch ein wenig Arbeit) machte ich mich an einem SonnigSonnabend mit dem Rad zum Park.

Kaum drin, sehe ich deutliche Pfeile, die auf eine Modellautoveranstaltung hinweisen. Vielleicht – Tränendrüsen drück – kommen in mir die spielzeugarmen Nachkriegsjahre zum Klingen – aber da MUSS ich hin. Da kann die Clara noch so groß und „klug“ und wissend geworden sein, innen drin ist zum Glück noch ganz viel Kind. – Da staunt ihr, sooooooooooooooo groß hättet ihr mich nicht geschätzt!?!

Doch ohne Fleiß kein Preis, bevor ich mich meinem Autowahn hingeben kann, komme ich noch ein wenig durch Landschaft. Wie man auf der Karte des Britzer Gartens gut sehen konnte, gibt es wirklich viele Wasserflächen – und dann gibt es folgerichtig viele Spiegelungen. – Wie ich jetzt zu der Trompete(nblume) überleite, weiß ich nicht genau – das ist der kleine Mann im Ohr, der mir trompetet: „Mach schon, wir haben nicht so viel Zeit, du musst bald wieder nach Haus!“

Der Britzer Garten verdankt einen Teil seiner Vielseitigkeit und Beliebtheit seinen Tieren, die ein wenig versteckt abseits von der Hauptroute ihre Weideflächen haben. – Eine gewisse Zickigkeit kann ich mir ja nicht absprechen, vielleicht mag ich sie deswegen so.

Es gab mal den Schlager: „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett …“ und für mich müsste es heißen: „Ohne Handy geht die Clara nie vor’s Haus …“ – und genau in diesem entdeckte ich das Angebot einer jungen Dame, die Schafe auf Kissen und sonstwohin gebracht hatte. Gleich widmete ich ihr diese beiden Fotos (für Mallybeau):

Doch jetzt nun endlich zu den Autos. Die Männer und „großen Kinder“ hatten im Sandkasten einen wunderbaren Parcours gebaut – mit Brücken und Tunneln und Bergen. Heute die Fotos sagen nicht sehr viel aus – aber in einem weiteren Artikel zeige ich viele Kurzfilmchen.

Diese Detailverliebtheit finde ich bestechend – allein die Schneeketten von dem Lastauto finde ich beeindruckend. – Und als der Armeelaster ins Loch fiel, konnte ich mich eines Grinsens nicht erwehren.

Und jetzt ein besonderes Schmankerl: Clara hat sich verkleidet und fliegt auf ihrer Flasche:

Wenn es mal wirklich so gewesen wäre – ich musste die „rasende Clara auf dem Fahrrad“ spielen. Um 17.00 Uhr sollte ich ja zu Haus telefonisch befragt werden. Ich verließ den Garten gegen 16.00 Uhr und holte in einem weiter entfernten Supermarkt meine geliebten Kurzblatt-Abriss-Papierrollen, um die Umwelt zu schonen. – Zu Haus angekommen, vermisste ich mein Schloss, dass ich in den Korb gelegt hatte.

Teuer genug war es, ich brauchte es dringend, also fuhr ich den Weg genau so wieder zurück und suchte mit den Augen eifrigst die Gegend ab. Nichts, nichts und noch einmal nichts. Erst am Supermarkt, wo ich es angeschlossen hatte, hing es über dem Treppengeländer. Beim runterpoltern über die drei Stufen war es aus dem Korb gesprungen und bei dem Autokrach höre ich solche „Nichtigkeiten“ natürlich nicht. – Ich war froh, dass sich der Weg gelohnt hat und ich durch das schnelle Tempo unbeabsichtigtes Fitnesstraining hatte.

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Am Sonntag ist preiswerter Kinotag – und wenn ihr euch eine lila Eintrittskarte druckt, kommt ihr ganz umsonst = kostenlos rein.


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Beharrlichkeit führt zum Erfolg

… manchmal auch zu billigeren Preisen.

Wie oft haben wir diese Binsenweisheit in unserer Kindheit von unseren Altvorderen vorge“betet“ bekommen – wie oft haben wir sie schon weiter gegeben?

„Mein“ Technikmarkt hatte Geburtstag. Und wie sich das für ein anständiges Geburtstagskind schickt, verteilt es Geschenke, damit auch viele, viele Gäste kommen. Diese Rechnung muss aufgegangen sein, denn es war ziemliches Gewusel im Haus zu bemerken.

Da ich mir schon längere Zeit einen Akku-Fensterreiniger kaufen wollte, da meine Arme bei solchen ausladenden Bewegungen immer protestieren, wollte ich eine 15%-Schenkung nutzen.

Gesucht, geschaut, verglichen, A*E*G gegen K*ärcher ins Rennen geschickt – und dann letztendlich für K*ärcher entschieden.

Plötzlich stutze ich, denn es stehen zwei Preisaufsteller da – für genau das gleiche Produkt mit allen gleichen Bezeichnungen. Auf dem einen steht 44,00 € und auf dem anderen 62,90 €. Ich schnappe mir beide Aufsteller und gehe zur Kasse. Mir wird gesagt, dass die ca. 63,00 € der aktuelle Preis sind.

Nachdem ich mich bis zur Chefverkäuferin oder so durch“gemotzt“ hatte mit der Begründung, dass verkauft werden muss wie ausgezeichnet, bekomme ich den Fensterputzer natürlich für 44,00 € minus 15 %. Für das gesparte Geld kann ich mir dann ein Eis leisten 🙂

Ich kann technische Anleitungen recht gut lesen und verstehen – nur diese dämlichen Piktogramme und Zeichnungen – die bereiten mir Probleme. Aber selten eine Sache so schnell und so komplikationslos zusammen gebaut wie dieses Ding.

Beim ersten Einsatz ploppte ein kleines Plastikteil durchs Zimmer – es war die Abdeckung für die Spritzdüse. Offenbar habe ich alles richtig zusammen gebaut und es funktioniert mittelprächtig gut – Fenster putzen ist eben immer anstrengend, auch mit der besten Technik noch. An den unteren Ränder der Scheiben oder der Balkontür gibt es Platzprobleme, aber meist kann man ja die Scheiben öffnen und kann dann den Wischsauger gut ansetzen.

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Wenn es weiter so viel regnet, muss ich alles nur von innen putzen – sehr vereinfachend.

Der beste Einsatz ist auf den Fliesen nach dem Duschen – deswegen habe ich das Saugewischgerät auch im Bad platziert.


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Kurzgedenken an Leon, meinen Renault Twingo

Am 17. Oktober vor einem Jahr gegen 13.00 Uhr hat er sich von mir verabschiedet, mein kleiner Freund. Diesen Artikel habe ich ihm damals gewidmet.

Richtig ernsthaft habe ich ihn im vergangenen Jahr nicht vermisst, nur manchmal ein ganz kleines bisschen. Hier noch ein paar Gedenk-Erinnerungs-Fotos.

So hat er kurz nach meinem schuldhaften Auffahrunfall ausgesehen. Ich hielt das im ersten Moment für relativ harmlos, da es mir nicht mehr auf Schönheit angekommen wäre. – Doch offenbar hatte er schlimmere innere Verletzungen, die einen Wiederherstellungspreis von 2.500,00 € nach sich gezogen hätten.

Diese beiden Fotos zeigen das Nummernschild, das eine Erinnerung an Heiko war: Seine Initialen und sein Todesjahr. – Die Wimpern habe ich nicht fertig gekauft, sondern in „kreativer Selbstschnipselei“ befestigt.

Soooooooooo musste der arme Leon nieeeeeeeeee rumfahren.

Sein vollkommenes Glasdach und die Schiebeluke – die waren ausschlaggebende Gründe für den Kauf. Und Anna hat ihn immer veredelt.

Aber Lenny stand ihm auch nicht schlecht zu den Polstern, zumal beide mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Gut, dass es Ledersitze waren, denn Lenny hat immer so gesabbert.

Die Andenkenfotos sollen ja nicht mehr werden als die Jahre des Besitzes, also Schluss damit.

Der Käufer, der ihn für ein Spottgeld erworben hat, teilte mir nach einiger Zeit mit, dass er wieder zugelassen ist. Dr Preis war weniger, als ich zwei Monate zuvor für 4 Ganzjahresräder bezahlt hatte.


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Kurzurlaub

Für eineinhalb Tage fuhr ich gen Nordwesten – nach Perleberg. Dort wohnt meine Ex-Schwägerin. Gibt es diesen Ausdruck überhaupt? Ich denke schon – denn wenn ihr Bruder mein Ex-Mann ist, dann ist sie auch meine Ex-Schwägerin. Da wir uns aber mit dem Vornamen und nicht mit dem „Titel“ anreden, ist das nicht so ein Problem 🙂 😉 .

Das Wetter war schön, so wie sich dieser Herbst bisher insgesamt als eine schöne Jahreszeit zeigt. Im Garten blühte noch vieles und die Fische im neu „renovierten“ Teich blitzten im klaren Wasser. – Nach vielen Jahren versifft ja so ein Teich und alles musste raus. Das Umlagern in große Fässer haben einige Kois nicht überlebt – aber der Bestand wurde ein wenig aufgefrischt und verjüngt und jetzt tummeln sie sich dicht unter der Wasseroberfläche und denken immer, es gibt was zu fressen. –

Diese weißen und roten Pflanzen sind wunderschön in ihren großen Pflanzkübeln. Sie blühen den ganzen Sommer, so dass sie ihren Preis wert sind. – Und die vielen Sonnenblumen müssen untereinander einen Wachsmarathonwettbewerb abgeschlossen haben, denn sie waren alle so groß.

Habe ich nicht gesagt, dass das Wasser klar ist und die Fische bunt – habe ich übertrieben?

Und das erste Foto ist jetzt hauptsächlich für Anke, deren Familie ja inzwischen von Fischfutter lebt, zumindest zum Teil. 🙂 Sieht eures auch so aus? Ich habe es ganz vorsichtig probiert, aber es war nicht mein Geschmack. Wahrscheinlich muss man es noch ein wenig veredeln, z.B. mit Sauerkraut oder so. Den Fischen schmeckt es jedenfalls. In den Ringen sammelt sich das Futter bzw. wird dort extra hineingestreut, damit es nicht durch die Sprudelanlage weggeschwemmt wird.

Und das hier war dann die Nahrungsgrundlage für drei Tage – eine nur, nicht alle drei. Ich habe so einen Oschi von Zucchini eingepackt, dazu noch einen kleinen Hokkaido – und dann hatte ich zu tun – mit Kochen und Essen.

Und tschüss – Kürbissuppe ist noch da, ihr könnt vorbeikommen.