Claras Allerleiweltsgedanken


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Erst das Gute – dann das weniger Gute.

Hurra, eine Schnapszahl – ich liebe sie. Heute ist der 22. 11. und deswegen habe ich den Artikel nicht wie sonst um 00.05 ins Leben geschickt, sondern erst um 1.11 Uhr. Ihr seht, alte Leute werden wunderlich.

moni, komm doch mal bitte zu mir, ich will dich umarmen. Das macht man ja nicht immer, aber ich wollte mich bei dir bedanken. Wir hatten ja kurz am Telefon über deinen Feedreader geplaudert – und das, obwohl du mit den Händen eigentlich im Plätzchenteig stecktest.

Das geht nicht gegen dich, ich fand meinen „Brief“ zwar besser, aber dieser hier – der Feedly Notifier – kann sich sicherlich noch mausern. Ich weiß noch nicht, wie ich einen neuen Blog hineinbekomme, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut – ich werde tüfteln.

Zum Glück hatte mein Computer eine opml.-Datei gespeichert, allerdings keine aktuelle, sondern vom Mai diesen Jahres. Die konnte ich einfach kopieren und einsetzen – und schon waren über 50 Dateien unter Dach und Fach. Hätte ich das russische Alphabet in meiner Tastatur, würde ich schreiben: budjet, budjet.

Und dann war ja wie bei einem Wunder mein vrmisster Feedreader „Brief“ wieder da bei Mozilla. Daggi hat es als erste gemeldet. – Es ist gar nicht so schlecht, zwei Feedreader zu haben, da unterschiedliche Blogs darin sind.

Ich weiß, was mich am WP-Reader stört. Dort kann man die gelesenen Artikel nicht aus dem Reader löschen, das hat mich bisher immer von diesem abgehalten.

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So und jetzt zu dem weniger Guten.

Mir wurde am Freitag Abend, nachdem ich drei Anläufe zur Computerhilfe mit immer sehr viel Wartezeit genommen hatte, versprochen, dass ich am Montag zwischen 12.00 und 13.00 Uhr von einem Techniker angerufen werde. Gegen 13.15 Uhr konnte ich nicht mehr daran glauben. Und die dämliche Ausrede, dass momentan sehr viel zu tun ist, lasse ich auch nicht immer gelten. Da müssen eben mehr Arbeitsplätze für diese Tätigkeit geschaffen werden. Der Kunde zahlt richtig Geld dafür, hängt ewig in der Warteschleife und bekommt dann zu hören: Mozilla Firefox und die dazugehörigen Add Ons sind aber nicht so richtig unser Arbeitsgebiet. Wenn die Jungs nur das machen wollen, was ich selbst kann, dann brauche ich diese Technikhilfe nicht und kann sie kündigen.

Ich fragte ihn nur, ob die beiden Sachen zum Computer gehören, was er natürlich nicht abstreiten konnte. Und dann hat er sich ein wenig, nicht zu viel, Mühe gegeben.

Er meinte, mein alter Reader wird vielleicht in einigen Tagen angepasst und ich sollte doch einfach mal warten. Wie der Hinweis von Daggi mir zeigte, hat er Recht behalten, Brief ist wieder da. – Darauf wollte ich mich aber nicht einlassen.

Dann hat er den neuen, den Feedly Notifier, mit Mozilla verehelicht, aber das war es dann auch schon. Wie ich die Blogangaben von euch dort hinein bekomme, das hat er mir überlassen. Ich war wirklich stinksauer. – Mir fallen die Einstellungen und alles Drum Herum so schwer, weil ich wenig Englisch kann, Fachenglisch noch viel weniger. Na gut, manches kann ich einfach in ein Übersetzungsprogramm eingeben, doch da kommt auch nicht immer Bestes raus.

Einzig und allein durch solche Leute lerne ich, mit dem Computer umzugehen. Hat vielleicht auch sein Gutes.

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Doch noch nicht Schluss, es fehlt ja noch die Elefantenreittruppe für Frau Good Word … – du kannst dir einen oder auch zwei aussuchen zum Reiten. Bei neun Angeboten wird ja wohl was dabei sein – und am Schluss siehst du, dass ich die Elefantenführerin mache.

Und bei Daggi und dem sicher helfenden Schriftführer möchte ich mich mit einem Foto von dem neuen Theme bedanken, dass ich auf ihre Anregung installiert habe. – Wie heißt das so schön: Von lila kann frau gar nicht genug bekommen.

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Ich muss um Geduld bitten

Die Technik, Mozilla Firefox oder meine Unkenntnis bereiten mir Arbeit, die ich eigentlich nicht machen wollte.

Vor zwei Tagen hat sich die neueste Version von Mozilla Firefox, meinem seit langem geliebten Internetbrowser, installiert. Als alles fertig war, stellte ich fest, dass mein Feedreader, mit dem ich alle eure Blogs gelesen habe, nicht mehr vorhanden war. Da mir das schon mal passiert war, dachte ich, dass ich das allein hinbekomme.

War nicht, ging nicht. Mozilla erklärte mir, dass unsichere Add ons, zu denen dieser Feedeader „Brief“ offensichtlich auch gehört, nicht mehr im Programm ist. Darauf hin suchte ich in der riesigen Liste von Add ons nach einem ähnlichen Ding, in das ich die Daten eurer Blogs hätte eintragen können. – Nichts gefunden.

Voller Hoffnung bei der Technikhotline der Telekom angerufen. Von den langen Wartezeiten und dem ab und an mal aus der Leitung fliegen sind die Jungen dort recht pfiffig. Aber ich hatte einen am Ohr, der mich mit schrecklichem Dialekt und großer Unkenntnis abspeisen wollte. Ich erklärte ihm jedoch energisch, dass ich mein monatliches Entgelt nicht für nichts und wieder nichts bezahlen wolle und verlange, einen richtigen Techniker zu spreche. Und das war am Freitag nicht mehr möglich, da sie entweder zu oft frequentiert werden oder chronisch unterbesetzt sind.

Mir wurde versprochen, dass ich am Montag in der Zeit zwischen 12 und 13 Uhr einen Rückruf bekomme.

Drückt mir die Daumen, dass dem (jungen) Mann was einfällt, sonst muss ich tatsächlich Blog für Blog mit seiner Adresse in den WP-Reader eintragen.

Dort stört mich aber, dass immer nur die ersten Zeilen des Textes zu lesen sind. Das war in meinem Reader besser und anders. Wer es nicht wissentlich gekürzt darstellen lassen wollte, ist mit allen Bildern und dem gesamten Text erschienen. Die Bilder waren zum Teil besser als auf dem Originalblog.

Welche Möglichkeiten außer dem WP-Reader nutzt ihr denn zum Anzeigen neuer Artikel in den Blogs?


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Abschied von HL 1 und HL2

Ist irgendwie irreführend, denn von HL 1 habe ich vor langen Jahren schon Abschied genommen, nämlich 1996 – doch innerlich habe ich diesen Abschied immer und immer hinausgezögert. Auch jetzt ist immer noch einiges in der Wohnung, was mich an „IHN“ erinnert:

  • ein Badefoto (1995) aus Mallorca – klebt im Kleiderschrank und zeigt mir, wie wahnsinnig schlank ich mal war
  • ein Foto im Segelboot, denn er war leidenschaftlicher Freizeitkapitän
  • ein kleiner Tonschutzengel, der mich beschützt
  • ein goldener Krebsanhänger an einem Bilderrahmen

und jetzt dieses Nummernschild, das absichtlich seine Initialen hatte und „zufällig“ sein Todesjahr. Ich habe – als man sich die Buchstabenkombination bei Autos aussuchen konnte – immer Autonummern mit CH gehabt, das konnte ich mir gut merken.

Wenn ich mit dieser Nummer gefragt wurde, was das heißt, war meine Blitzantwort: H…immelhoch-Löwe, da das ganze Auto voller Löwen war, konnte das jeder glauben.

Und jetzt ist der Himmelhoch-Löwe überall abgemeldet, die Steuer hat sich schon gemeldet, die Versicherung auch und der Käufer hat mich angemotzt, warum ich den Kaufvertrag an die Zulassungsstelle geschickt habe. Was hatte der mit meinem Auto vor? Als ich die Schilder von ihm bekam, nahm ich natürlich an, dass er das Auto ordnungsgemäß abgemeldet hat.

Ich habe übrigens mit zwei Anwälten vom ADAC gesprochen – wenn ich schon noch bis nächstes Jahr Oktover drin sein muss, kann ich auch noch Leistungen abfordern. – Beide haben mich übrigens gelobt, dass ich gleich unumwunden meine Schuld zugegeben habe. Der eine meinte ganz trocken: Ein fahrendes Auto und ein stehendes Auto – welcher Fahrer wird wohl schuld sein? – Beide meinten, da kommt nichts Schlimmes hinterher, auch das Bußgeld für einen Auffahrunfall ist erträglich.

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Dieses Foto, das mittelscharf unscharf ist, zeige ich nur, weil die Sachen drumherum vielleicht erkannt werden.

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Es wird so sein, von beiden wird immer ein wenig Erinnerungen bleiben.

 


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Post vom Präsidenten zu bekommen …

ist schon immer etwas Außergewöhnliches. Aber richtig unangenehm wird es erst, wenn sie vom Herrn Polizeipräsidenten kommt. Wenn das in der Vergangenheit der Fall war, dann war das immer eine „Belobigung“ – und zwar für besonders zügiges Fahren. Aber dieses Mal wird er ja richtig böse mit mir – ich bin schon mächtig erschrocken, was daraus noch wird. Es wird doch hoffentlich kein Gerichtsverfahren geben.


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Abschied – weder kurz noch schmerzlos

Es war im Frühjahr des Jahres 2009. Im Land geisterte die Umweltprämie herum. Ich wollte mich diesem Geldsegen anschließen und meinen ca. 13 Jahre alten Renault Clio, genannt Maxx,  den Weg allen Blechs gehen lassen. Deswegen bestellte ich mir den kleinsten der Stierautos, den Toyota Aygo. Mir tat es noch Monate leid, dass ich Maxx, so hieß der Clio, habe abgegeben. Für meine Begriffe war er ein ganz schmuckes Kerlchen, denn ich liebe ja weiße Autos.

Doch dann kamen Gerüchte auf, dass Arbeitslose damit Ärger bekommen können. Wenn es bei mir um Ärger mit Behörden geht, bin ich immer sehr vorsichtig, denn wir Ostkindermenschen kannten und kennen die hiesigen Gepflogenheiten immer noch nicht vollkommen.

Also wollte ich die Bestellung rückgängig machen – aber der Toyotahändler schmollte und wollte mich zu einer ziemlich hohen Strafe verdonnern. Diese hat eine Freundin für mich auf 500,00 € runtergehandelt.

Ich entschied mich für einen Twingo Initiale mit allen Features, die ein Twingo überhaupt haben kann. Sogar beheizbare und von innen verstellbare Außenspiegel waren im Komfort enthalten. Am besten fand ich aber das durchgehende Plexiglasdach, das sogar geöffnet werden konnte.

Ganz stolz fuhr ich vom Hof. Wenn ich ehrlich bin, bei dem geringen km-Stand muss ich meinen Leon mehr im Stall bzw. in der Garage geliebt haben als auf wilder Pistenfahrt.

Leon, du warst die ganze Zeit über ein wenig „empfindlich“ und musstest oft behandelt werden. Sehr luxuriös und auf teure Reparaturdienstleistungen aus warst du auch. Du warst ein einziges Eurograb. Zum Glück habe ich nie alle Summen der Rechnungen addiert, sonst würde ich jetzt frohlocken, dass du nicht mehr fährst.

Irgendwann hat mir ein Idiot die Seitenscheibe eingetreten, um an das Navi zu gelangen. Auch da war die Reparatur durch die Selbstbeteiligung nicht billig.

Da sich aber mit dir so einige gute Erinnerungen verbinden, tut es mir trotzdem Leid, dass du nicht mehr in der Garage auf eine gemeinsame Fahrt wartest. Urlaub mit Anna gehört zu den schönsten Erinnerungen.

 

Jetzt wage ich noch einen Autorückblick, denn ich fahre seit 1973 und da ist natürlich so einiges passiert.

Insgesamt gesehen hatte ich wohl nie das richtige Glück mit Autos. Das erste Auto, noch ein „schwer erwarteter“ Trabant Kombi  wurde mir gleich nach der Wende geklaut. Schlimm war nur, dass er nicht teilkaskoversichert war, weil die Versicherungen noch nicht festgelegt hatten, zu welchem Preis er gehandelt wird. Das Auto war noch nicht ein Jahr alt, als er von meinem Hof verschwand.

Mit dem dann besorgten Toyota Starlet, genannt Hannibal,  gab es keine Querelen, er hat sogar bei meinem Sohn ein reichliches Jahr Linksverkehr in Irland gut überstanden.

Dann kam 1996 und Heikos Tod. Mit meinem Auto waren so viele Erinnerungen an ihn und Hamburg verbunden, so dass ich das Gefühl hatte, etwas ändern zu müssen. Fast im Vorübergehen besorgte ich mir einen gebrauchten Golf. Der Verkäufer hat mich nach Strich und Faden betrogen, das Auto hatte schon einige Unfälle, wie sich beim Wiederverkauf dann herausstellte. Aber so dusselig wie ich damals darf man auch kein Auto kaufen – da war ich wirklich selbst daran Schuld.

Da er für Jugendliche interessante Sachen hatte (Breitreifen, tiefergelegtes Chassis), wurde auch dieses Auto geklaut. Leider, leider tauchte er nach ca. 2 Wochen wieder auf. Und leider hat die Versicherung nicht auf wirtschaftlichem Totalschaden bestanden, sondern er wurde wieder aufgebaut. Wie schlecht alles war und gemacht wurde, habe ich dann bitterböse beim Verkauf gemerkt.

1999 kam dann also Maxx ins Haus. Der weiße Clio war beim Kauf 3 Jahre jung, er hatte mit 18.000 km einen sehr niedrige Kilometerstand. Er blieb 10 Jahre bei mir und war in der Geschichte aller meiner Autos mein Liebling. Auch ihn habe ich abgegeben, als er noch lange keine 100.000 auf den Reifen hatte.

Ich glaube, es ist gut, wenn ich erst einmal meine Finger von Autos lasse. – Ich hoffe nur, dass ich nicht noch eine Strafe nach Bußgeldkatalog bekomme.

Am 20. Oktober ist er in die Hände eines Autohändlers gegangen nach dem Motto: Weg ist weg und futsch ist futsch. Hier sehen seine Wunden und Verletzungen so harmlos aus. Als die Stoßstange abgebaut war, konnte man das Ausmaß des Schadens erst richtig sehen.

 


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Und plötzlich hat’s geknallt

Der Tag, als ich früh beim Zahnarzt war, um mit ihm unsere unterschiedlichen Finanzierungsvorstellungen seiner bzw. der Laborarbeit zu diskutieren, hat mich schon ein wenig aufgeregt. Wenn mich jemand übers Ohr hauen will, kann ich sehr ärgerlich werden. Der Zahnarzt hat sich recht fair verhalten, denn er hat wohl gespürt, dass ich mich sehr gut informiert hatte.

Zu ihm fahre ich immer mit dem Auto, weil es sonst umständlich und langwierig ist, seine Praxis zu erreichen.

Auf dem Heimweg holte ich noch ein Päckchen ab bei der Post, die zum zweiten Mal umgezogen war. Auch das hat mich wohl geärgert, weil ich sie nicht fand.

Und dann hatte ich schlicht und ergreifend Hunger, denn meine Frühstückszeit war um Stunden überschritten.

1000 m von zu Haus – wuseliger Verkehr, viele Fußgänger behinderten die Sicht – ich mit ca. 50 in der linken Spur – – – da will eine ältere Frau auf die Straße treten. Ich bekomme einen Heidenschreck und gehe voll auf die Bremse — allerdings die Augen auf sie gerichtet. Und dann bleibt mir noch ca. ein Meter und dann knallt es ganz fürchterlich.

Ein Wagen will links abbiegen, wegen des Gegenverkehrs kann er das aber nur mit der Schnauze machen – der Hintern des Autos steht noch in meiner Spur.

Auf einem Betriebshof auf die Polizei gewartet, die alles aufgenommen hat. Die Werkstatt wird schon einen großen Schaden draus machen, obwohl außer Stoßstange und Hängerkupplung nicht viel zu sehen war.

Ich fuhr die paar Meter bis zu mir nach Haus. Die Geräusche und der Geruch gefielen mir nicht. Ich rief den ADAC an, die nach einer Stunde mit einem Abschleppwagen kamen. Aufgebockt auf die Hinterräder brachte er das Auto in die Werkstatt.

Gut sieht es nicht aus für ihn, denn der Schaden ist weitaus größer als vermutet. Ich habe mir ein Limit gesetzt, die die Reparatur kosten darf. Er ist mit einem Baujahr von 2005 ja nicht mehr der Jüngste – nur seine 4 Allwetterreifen sind noch absolute Frischlinge.

Ich habe zu diesem Auto eine ganz besondere Beziehung, denn er hat als Autonummer Heikos Initialen und sein Todesjahr.

Leon weint.

Anfangs dachte ich, dass nur mein Auto etwas abbekommen hat – aber nach einer Nacht mit unruhigem Schlaf wachte ich früh auf und hatte starke Nackenschmerzen. Das sieht ja ein wenig nach einem Schleudertrauma aus. Ich habe erst mal alle Termine abgesagt und mir beim Orthopäden einen besorgt. Wahrscheinlich muss ich ein wenig mit Halskrause rumlaufen.

Ich grübele die ganze Zeit darauf herum, wie es ohne Auto wäre.

Ich habe mich schon auf car sharing-Seiten und Autoverleihseiten umgesehen, auch habe ich mir mal diese Kärtchen angesehen, die man immer an die Türklinke gesteckt bekommt. Der freundliche Automechaniker meinte zwar, dass sie es für ca. 2.500,00 € wieder hinbekommen, aber LOHNT sich das wirklich, so selten, wie ich Auto fahre.


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Höhen-Tiefen-Gletscher-Serpentinen 6 – Graubünden

Schluss – Aus – Ende – Finito

Nie wieder eine Gruppenfahrt
nie wieder eine Gruppenfahrt mit Bus
nie wieder eine Gruppenfahrt mit dem Bus ins Ausland.

Damit ich es nicht vergesse, habe ich es mir hier als Merkzettel hingeschrieben. Ich finde mich schnell lernfähig, denn in diesem Jahr waren es nur zwei Fahrten – nach Skandinavien und in die Schweiz. Aber fairerweise muss ich Jordanien noch dazu zählen – aber dort käme man als Einzeltourist nur sehr schwer hin.

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Jetzt kommen noch die letzten Fotos von dem Ausflug nach Graubünden – er fand am 15.08. statt.

Ein ortskundiger italienischer Reiseleiter (warum die Reiseleiter so oft wechselten, ist mir nicht klargeworden, nur das Belohnungsprinzip klappt hier nicht so gut wie auf der Skandinavienreise, wo der Trinkgeldbecher beim kleinsten Anlass rumgereicht wurde.

Der Bus fährt durch das idyllische Albulatal (die Albula ist ein Fluss) und machen Fotostopp am Solisviadukt. So ein BrückenBogenbauwerk ist auch jetzt noch eine bauingenieurtechnische Meisterleistung, zu der damaligen Zeit sicher noch mehr. Er ist übrigens ca. 90 m über dem Fluss. Verdientermaßen zählt der Viadukt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nach diesem Fotoaufenthalt geht es weiter zur Viamala-Schlucht. Alles, was sich jung und kräftig fühlte und gesunde Beine hatte, ging die vielen Stufen nach unten – ich blieb dieses Mal oben.

Oben gab es auch genügend zu sehen und auch zu fotografieren. Diese Berg- und Felslandschaft ist schon gewaltig.

Wenn ich dann sehe, dass sich nicht wenige mit dem Fahrrad diese steilen Straßen hier hochquälen, kann ich nur den Hut ziehen. Trotz Elektromotorunterstützung ist das kein Kinderspiel. Am Lenker sind sie alle mit modernster Technik ausgerüstet.

Wer weiß nicht, für wen dieses Foto ist? Da ich es ja drauf geschrieben habe, war die Frage nicht ganz ernst gemeint.

Vor Jahren gab es in diesem Autotunnel einen verheerenden Brand. Die Gedenktafel zeigt, das es doch noch selbstlose Menschen gibt, die trotz Gefahr für das eigene Leben anderen helfen. – Durch Veränderungen in den Röhren der Tunnel hat man die Gefahr größtenteils gebannt.

Und dann hat mich jemand fotografiert, als ich den Schritt von der Eins zur Zwei machte. Offensichtlich muss er mich mehr angestrengt haben, als ich vorher dachte 🙂

Nach der Schluchtenwanderei fährt uns der Bus in Richtung Chur, der ältesten Stadt der Schweiz und Kantonshauptstadt. Bei einer Wanderung durch die Altstadt kamen wir zu der Kirche, die gerade an diesem Tag Feiertag feierte, nämlich Mariä Himmelfahrt. In Deutschland ist das ja nur in wenigen Bundesländern Feiertag – u.a. in diesem, in dem ich mal geboren wurde, mehr oder weniger versehentlich. – Dass das hier nicht die Kirche ist, sondern der Brunnen vor der Kirche, ist ja wohl klar.

In der Altstadt gab es wieder die bemalten Häuser, die recht hübsch anzusehen sind, vor allem, wenn da eine der berühmtesten Konditoreien der Stadt beheimatet ist. – Das berühmte Backwerk, das Capricornbrot, ist auf dem zweiten Foto zu sehen, sieht aus wie ein Geweih. – Aber besonders lustig fand ich es, wenn die Leute ihr verrostetes Besteck nicht wegwerfen, sondern vor ihr Haus stellen.

Und das war es dann mit der Reise und dem Reiseberichterstatten – jetzt schweige ich still.


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Höhen-Tiefen-Gletscher-Serpentinen 5 – Bahnfahrt über den Berninapass

Bahnfahrt über den Berninapass – 14.08.

Dieses Ereignis war der Hauptbeweggrund, warum ich die Schweizreise gemacht habe. Ich kleiner Technikfreak wollte das sehen – und dann gab es überwiegend Landschaft, keine Technik zu sehen 🙂

Und dann schwöre und gelobe ich, dass diese monsunartige Bilder-Regen-Flut nicht mehr lange über eure Köpfe schwallen wird 😉

Am Anfang sah ich mich noch ein wenig in Davos um – war nicht 100%ig umwerfend. Noch weniger umwerfend waren die Preise.

Gut, dass wir keine Kinderbrillen mehr brauchen.

Noch weniger schön war aber die Plastik(rosen)palette in unserem Hotel, auch wenn die Unterlegedeckchen in hellem lila waren.

Doch jetzt machen wir uns mit dem Bus auf den Weg. Zwischenziel ist St. Moritz, der Wintersportort für die Reichen und (Schönen). Dabei kommen wir über einen sehr schönen Pass.

Dort oben gibt es nicht nur das Pass-Schild und den von einer Kunstaufführung übrig gebliebene rote Turm, nein dort gibt es auch wunderbare Wolken und Natur und Seen und KÜHE. Für wen die sind, ist hoffentlich klar. – Leider ist das Schenk-Schaf für Gudrun nicht echt – die gab es so hoch oben nicht.

Irgendwann waren wir dann in St. Moritz. Ich lege keine Hand ins Feuer, ob ALLE Fotos wirklich aus St. Moritz sind, aber das ist mir auch relativ egal. Der Bäcker oder Konditor soll der bekannteste aus der Gegend sein und das Hotel, das eher aussieht wie eine Festung, ist sicher nicht das preiswerteste. Wenn man sich aber vorher in der Bank von Graubünden reichlich bedient oder bedienen lässt, dürfte das kein Problem sein. – Die letzten Fotos in der Galerie sind definitiv aus St. Moritz.

Dann fahren wir mit dem Bus in den italienischen Grenzort Tirano. Hübsches Fleckchen – und wenn mein blöder Handyanbieter Mobilcom immer wie richtig die SMS geschickt hätte, dass ich jetzt in EU-Land bin, hätte ich auch ein paar Telefonate erledigen können. Frau kann sich doch nicht ständig merken, ob sie gerade in oder außerhalb von EU-Land ist. 🙂

Und dann kommt sie endlich, die Fahrt mit der roten Bahn, dem Berninaexpress. Leider gibt es auf einigen Fotos ungewollte Spiegelungen, aber so ist das Leben.


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Dreiländerhauptstadttour – Anfang und Ende in Hamburg

Als erstes kam die Überfahrt mit der Fähre.

Ich habe mal fotografiert, wie der „riesige“ Bus in das Schiffsloch hinein fährt. Und wir waren ja nicht allein. Es ist schon etwas unheimlich, was so ein riesiges Schiffsungetüm schlucken kann. Doch stehe ich oben an der Reling und sehe ganz weit unten die Rettungsboote, da darf ich nicht weiter denken, denn das rettende Land ist ganz schön weit weg. – Wenn sich doch die Schiffe immer und überall daran halten würden, ihre Abfälle NICHT ins Meer zu kippen.

Wenn ich so eine starke lila Frau wäre, wie die hier auf dem Bild, dann würde ich meinen eigenen lila Bus haben und damit durch die Welt fahren.

Immer wieder merke ich, dass ich ziemlich technikaffin bin – wohingegen mich Kuchen, Haushalt und auch Blumen nur zu mäßigen Jubelstürmen veranlassen. Diese Motorräder der extrafeinen Art waren schon ein Augenschmaus. Aber warum die „Oma“ vom vorletzten Bild über die Hängerkupplung gestülpt wird, finde ich gemein.

Diese Motorräder fotografierte ich noch an einer Raststätte, doch einige Zeit später waren wir dann in Hamburg. Und was fiel mir dort auf???

Die Auswendigsitzer – offenbar eine Spezialität der Hamburger Straßensitzer

Die Rickmer Rickmers – schon lange ein Hamburger Wahrzeichen

Die Elbphilharmonie – sicher das teuerste Hamburger Wahrzeichen

Der Hamburger Hafen – das Wahrzeichen mit den besten Fischbrötchen

Zum Abschluss waren wir noch in einem schönen Hotel untergebracht

Und das war es dann – danke für euer Mitlesen, eure Likes und eure Kommentare. Ich hätte auch ohne all dieses durchhalten müssen, weil ich es als Erinnerung für mich statt eines Fotoalbums geschrieben habe, aber mit eurem Dabeisein hat es mehr Spaß gemacht.


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So wird das aber nix, Herr Staubsaugervertreter!!!

Ein Situationsbericht über das garantiert schlechteste Verkaufsgespräch.

Ich bekomme einen Anruf mit der Frage, ob ich eine kostenlose Teppichintensivreinigung probieren möchte. Die Firma hätte ein neues Reinigungsmittel entwickelt, wozu sie gern Kundenmeinungen einholen wollen.

Meine Auslegware im Flur hätte so eine Reinigung nötig, so dass ich zusage.

20 Minuten nach der vereinbarten Zeit klingelt es einmal und ich melde mich an der Sprechanlage und öffne die Tür. Es klingelt noch einmal und kurze Zeit ein drittes Mal. Leider kann ich den Besucher nicht verstehen.

Obwohl meine Klingel die oberste von allen ist, war dem jungen Mann nicht klar, ob ich oben oder unten wohne.

Er nimmt Platz und macht so überhaupt nicht den Eindruck, als wenn er jetzt irgendwie arbeiten möchte. Und ich Übereifrige hatte noch zwei Kleinmöbelstücke im Flur aus dem Weg geräumt.

Ich stelle die Frage, ob so eine tiefengereinigte Auslegeware nicht danach viel schneller schmutzig wird. Seine Antworten waren mehr als unqualifiziert. Meinem gerade zu Besuch weilenden Nachbarn – in etwa in meinem Alter – fuhr er wie ein Rotzlöffel über den Mund.

Dann kommt er mit einer kleinen Schachtel an, in der sich eine gelochte weiße Kugel befindet, die mit klappernden Kristallen gefüllt ist – sie soll die Waschmaschine effektiver machen und Waschpulver sparen. „Für 80 € ist das ihre!“ Als ich keinerlei Interesse zeigte, ging er auf 60 € runter und dann auf 40,00. Da reichte es mir und ich sagte: „Wir sind doch hier nicht auf einem türkischen Basar!“ Den Protest einer beleidigten Leberwurst hättet ihr hören müssen, denn er war oder ist Türke. – Übrigens kosten diese Kugeln beim großen A ca. 20,00 €.

Dann lobte er meine Wohnung bis über den grünen Klee – wahrscheinlich wollte er sich einschleimen.

Da weder Zeit noch Geduld bei mir ewig vorhanden sind, bat ich ihn, doch mit der Reinigung anzufangen. Ich bemerkte, dass er seinen 800,00 € teuren Kirby-Staubsauger (gebraucht als Vorführexemplar, leichte Kratzer und Gebrauchsspuren) verkaufen wollte. Nach seinen Worten pustet „sein Staubsauger“ tiefengereinigte Luft aus, jeder andere trotz Hepafilter sei dagegen eine „Dieselrußschleuder“.

Als ich daran so überhaupt kein Interesse zeigte, da ich außer dem Flur in den anderen Räumen so gut wie keinen Teppich hatte, sank seine Laune in den Keller. – Dann wollte er das 9 m lange Kabel als besonderen Vorzug anpreisen. Auch da rollte ich nicht vor Begeisterung mit den Augen, denn ein Umstecken in eine andere Steckdose halte ich nicht für unzumutbar.

Und da ist ihm die Geduld geplatzt. Er meinte, ich sei ihm derartig unsympathisch, dass er jetzt zu den Leuten ginge, die auf ihn warten. Das beruhte zwar auf Gegenseitigkeit, aber ich sprach es nicht aus – und bei mir war diese Antipathie schon da, als er mit seinem „Gepäck“ die 8 Stufen der Treppe hoch stieg.

Schade, warum habe ich ihn nicht sofort hinausgeworfen und die Tasche mit dem teuren Staubsauger gleich hinterher??? Es lohnt nicht immer, Menschenfreund zu sein.

Trotz zu sehender Telefonnummer konnte ich niemand erreichen, um mich über ihn zu beschweren. Doch falls er wirklich der Chef ist, hätte das ja eh keinen Erfolg..