Claras Allerleiweltsgedanken


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So wird das aber nix, Herr Staubsaugervertreter!!!

Ein Situationsbericht über das garantiert schlechteste Verkaufsgespräch.

Ich bekomme einen Anruf mit der Frage, ob ich eine kostenlose Teppichintensivreinigung probieren möchte. Die Firma hätte ein neues Reinigungsmittel entwickelt, wozu sie gern Kundenmeinungen einholen wollen.

Meine Auslegware im Flur hätte so eine Reinigung nötig, so dass ich zusage.

20 Minuten nach der vereinbarten Zeit klingelt es einmal und ich melde mich an der Sprechanlage und öffne die Tür. Es klingelt noch einmal und kurze Zeit ein drittes Mal. Leider kann ich den Besucher nicht verstehen.

Obwohl meine Klingel die oberste von allen ist, war dem jungen Mann nicht klar, ob ich oben oder unten wohne.

Er nimmt Platz und macht so überhaupt nicht den Eindruck, als wenn er jetzt irgendwie arbeiten möchte. Und ich Übereifrige hatte noch zwei Kleinmöbelstücke im Flur aus dem Weg geräumt.

Ich stelle die Frage, ob so eine tiefengereinigte Auslegeware nicht danach viel schneller schmutzig wird. Seine Antworten waren mehr als unqualifiziert. Meinem gerade zu Besuch weilenden Nachbarn – in etwa in meinem Alter – fuhr er wie ein Rotzlöffel über den Mund.

Dann kommt er mit einer kleinen Schachtel an, in der sich eine gelochte weiße Kugel befindet, die mit klappernden Kristallen gefüllt ist – sie soll die Waschmaschine effektiver machen und Waschpulver sparen. „Für 80 € ist das ihre!“ Als ich keinerlei Interesse zeigte, ging er auf 60 € runter und dann auf 40,00. Da reichte es mir und ich sagte: „Wir sind doch hier nicht auf einem türkischen Basar!“ Den Protest einer beleidigten Leberwurst hättet ihr hören müssen, denn er war oder ist Türke. – Übrigens kosten diese Kugeln beim großen A ca. 20,00 €.

Dann lobte er meine Wohnung bis über den grünen Klee – wahrscheinlich wollte er sich einschleimen.

Da weder Zeit noch Geduld bei mir ewig vorhanden sind, bat ich ihn, doch mit der Reinigung anzufangen. Ich bemerkte, dass er seinen 800,00 € teuren Kirby-Staubsauger (gebraucht als Vorführexemplar, leichte Kratzer und Gebrauchsspuren) verkaufen wollte. Nach seinen Worten pustet „sein Staubsauger“ tiefengereinigte Luft aus, jeder andere trotz Hepafilter sei dagegen eine „Dieselrußschleuder“.

Als ich daran so überhaupt kein Interesse zeigte, da ich außer dem Flur in den anderen Räumen so gut wie keinen Teppich hatte, sank seine Laune in den Keller. – Dann wollte er das 9 m lange Kabel als besonderen Vorzug anpreisen. Auch da rollte ich nicht vor Begeisterung mit den Augen, denn ein Umstecken in eine andere Steckdose halte ich nicht für unzumutbar.

Und da ist ihm die Geduld geplatzt. Er meinte, ich sei ihm derartig unsympathisch, dass er jetzt zu den Leuten ginge, die auf ihn warten. Das beruhte zwar auf Gegenseitigkeit, aber ich sprach es nicht aus – und bei mir war diese Antipathie schon da, als er mit seinem „Gepäck“ die 8 Stufen der Treppe hoch stieg.

Schade, warum habe ich ihn nicht sofort hinausgeworfen und die Tasche mit dem teuren Staubsauger gleich hinterher??? Es lohnt nicht immer, Menschenfreund zu sein.

Trotz zu sehender Telefonnummer konnte ich niemand erreichen, um mich über ihn zu beschweren. Doch falls er wirklich der Chef ist, hätte das ja eh keinen Erfolg..


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Ich bin wieder im großen B und spaziere über die IGA

Allein dieser Artikel wäre noch keine Garantie dafür, dass ich gesund und munter und voller positiver Eindrücke wieder zurück bin – ihr kennt ja meine Masche, vorzuposten. Sind die Fotos nicht unbedingt termingebunden, kann ich sie auch mal nach hinten schieben.

Und genau das habe ich mit diesen Fotos von der IGA gemacht.

Als ich vor längerer Zeit mal dort war, wollte ich unbedingt mit einer Gondel mit Glasboden über das Gelände schweben. Vor mir und hinter mir standen viele, viele Schüler und Schülerinnen – ich muss gestehen, ich erwartete nicht das Allerbeste, wenn ich mit ihnen in der Gondel saß. – Auf Anhieb erklärten sie mir, dass ich dann auf eine Gondel warten muss, die mit viel Reklame beklebt ist. Bingo, sie hatten Recht. Und dann innen waren sie super!!! Sie zogen ihre Füße nach oben auf die Bänke, machten mich auf fotografierwürdige Motive aufmerksam und erzählten mir, dass sie aus einem Gymnasium in Karlshorst kommen. Wer Berlin kennt, weiß wo das liegt. – Ich jedenfalls war begeistert von meinen 5 MitfahrerInnen. – Leider sind die Fotos nicht so toll, da der Glasboden mächtig zerkratzt ist. Wollte ich was fotografieren, war das Motiv schon wieder weg. – Na gut, ich kann damit leben, werde aber nicht wieder auf eine der 5(?)  vorhandenen Reklamegondeln warten.

Im Laufe des Parkspaziergangs kam ich an „Holz“ vorbei. Ich sage das so neutral, weil ich nicht so richtig weiß, ob dieses schöne Turm-Holz-Gebilde noch einen anderen Zweck als die Ästhetik hat. Um das besser zu wissen, hätte ich das Hinweisschild fotografieren müssen. – Das Forschungsfloß sieht zwar gut aus, wird aber sicher keine Forschungsaufgaben zu  erfüllen haben.

Vor längerer Zeit hatte ich ja mal das Spiegel“labyrinth“ erwähnt. Die Bezeichnung „Labyrinth“ ist 100 %ig falsch, denn ICH habe mich SOFORT darin zurechtgefunden, da es nach dem Schneckenhausprinzip gebaut ist. Mit Schnecken kenne ich mich aus – wenn auch mehr mit denen ohne Haus. – Hier ein paar nette Bilderchen. Und „Clara in Teilen“ lässt sich nicht verhindern, denn alles spiegelt.

Zum Schluss gibt es noch ein galeriefreies Foto, weil ich dieses „Fächergrün“ so herrlich fand. Und dann verabschiede ich mich auch schon wieder – bis zum nächsten Beitrag.


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Kleines Loch und große Wirkung … IGA 1

Der Tag der  Arbeit mal anders

Vor kurzem versprach das Wetter,  frau könnte sich mindestens 3 Stunden im Freien aufhalten, ohne vor Kälte zur Salzsäule zum Eiszapfen zu erstarren.

Also machte ich mich auf, das erste Mal meine Dauerkarte für die IGA zu nutzen. Ich sitze in der S-Bahn, als plötzlich eine eifrige Bahnbeamtin die Fahrausweise (heißt nicht mehr Fahrkarte, wäre zu einfach) sehen möchte. Da ich ja eine Jahreskarte von „65 Plus“ habe, kann ich da immer ganz locker bleiben. Damit ich diese Karte nicht verliere oder zu Haus vergesse, habe ich sie in der oberen Ecke gelocht und mit einem kleinen Kettchen am Rucksack befestigt.

Diese Plastikkarte habe ich schon lange und auch schon viele Kontrollen überlebt – doch nicht an diesem Tag. Sie zieht die Karte über das Lesegerät und meint, dass sie defekt sei. Sie versucht es wohl noch einmal und kommt zu dem gleichen Ergebnis. Mein Alter hat sie dann wohl etwas milde gestimmt, weil sie denkt, solche alten Weiber verstehen nichts von Technik. Ihrer Meinung nach hat das winzige Loch in der oberen Ecke die Elektronik der Karte zerstört. Die Bahn kommt bei der Speicherung ihrer Daten nicht mit einem Streifen aus, sondern braucht die ganze Karte. Wer weiß, was da alles über mich steht.

Sie hat die Karte einbehalten und mir eine Bescheinigung gegeben, dass ich mir im nächsten Kundencenter eine Ersatzkarte ausstellen lassen kann.

Jetzt habe ich eine Hülle, die ich ohne Folgeschäden  lochen kann. Zum Glück wurde das etwas ältere Foto, das ich im Portemonnaie hatte, anerkannt.

Letztendlich hat mir die S-Bahn einen Entschuldigungsbrief geschrieben und gesagt, dass die unberechtigte Forderung von 60,00 € aus dem Computer gelöscht wurde.

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Der Zeitverlust war zu verkraften, so dass ich noch zur IGA fuhr. – Das erste, was dem Besucher dort begegnet, ist die Seilbahn. Sie besteht aus 63 Gondeln, in eine Gondel passen 10 Personen. Zum Glück waren heute nicht so viele Besucher da, so dass nicht das „Ölsardinenprinzip in der Büchse“ angewendet werden musste. Die besonderen Highlights unter den Gondeln sind die mit einem Glasboden, da kann man die Vegetation ganz besonders gut sehen. – Meine Höhenkrankheit ist im Laufe der Jahre verschwunden. Es gab schon Urlaube, da sind Mann und Kinder mit der Seilbahn auf die Bergspitze gefahren und ich habe unten gesessen und ängstlich auf die Rückkehr gehofft.

Von der Kabine der Seilbahn aus hatte ich diese herrlichen Liegen entdeckt und machte mich gleich zu ihnen auf. Von Himbeeren über Rhabarber bis Waldmeister werden hier alle Geschmäcker befriedigt.

Als ich dann wieder auf Schusters Claras Rappen unterwegs war, kam ich an diesem Rasenmäherauto vorbei. Ich fand ihn richtig schick, doch für den Balkon wäre er wohl nicht geeignet.

Um sich das gesamte IGA-Gelände von oben ansehen zu können, hat man diese Aussichtsplattform gebaut. Ich habe die Stufenzahl vergessen – es war so in etwa um die 100 Stufen bis nach oben. – Besonders eklig fand ich, dass die Treppen und die anderen Flächen alle durchlöchert waren. – Es gab für Rollstuhlfahrer auch einen Aufzug.

Dass mein Orientierungssinn mittelschlecht bis schlecht ist, ist ja allgemein bekannt. Doch als ich dieses Haus mit seiner interessanten Dachgestaltung sah, wusste ich in etwa, wo ich war.

Dort, wo die Flächen im Park noch nackt und kahl sind, konnte man das lesen:

Spiegel sind das beste Instrument, um Klein– Groß-Clara zu foppen. Ehe ich das immer so mitbekomme, dauert es ein Weilchen. Die goldenen Ränder der „Eisberge“ schillerten von allen Seiten.

Hier habe ich in der Beschreibung dieses Themengartens gelesen, dass das die Überreste eines Boots – also mehr oder weniger die Sparren (?) darstellen sollen. Ich habe schon Hübscheres gesehen. Jetzt hat man Pflanzen in die Metallkübel gesteckt und alle sollen erfreut gucken.

Dieses Gebilde fand ich dann schon interessanter. Ein Bienenkorb wird es wohl nicht sein.

Zum Abschluss ein Foto von der U-Bahnstation „Gärten der Welt“ . Man hat ihn mit einem Mosaik aufgehübscht und stellt die Besucher gleich auf den Park ein.

 


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Nein, wie unanständig, aber menschlich

… damit meine ich den Titel der Ausstellung „Drauf geschissen„, die zur Zeit in Storkow (Mark) zum Ansehen einlädt. In aller Deutlichkeit wird gesagt und geschrieben, was wir alle einmal am Tag machen oder machen sollten, damit es uns gut geht.

Dem Ausstellungsplakat kann man entnehmen, dass die Ausstellung verlängert wurde, so dass wir sie besuchen konnten.

Die Leiterin des Großelterndienstes hatte alles perfekt organisiert, so dass wir nur noch zur richtigen Zeit am richtigen Gleis des richtigen Bahnhofs stehen mussten. Wir hatten einen sachkundigen und auch lustigen Führer durch die Ausstellung.

Mit seinem blauen Plastikeimerchen hatte er alle wichtigen Toilettenutensilien bei sich. Darüber hinaus erheiterte er uns mit Sprüchen und Gedichten berühmter Leute. Am Ende griff er sogar zur Geige, wusste, was er mit Bogen und Saiten anfangen sollte und trug uns eine kleine „Mordballade“ vor.

Hier war ein eifriger Radler dabei, sein Gefährt so umzurüsten, dass er jederzeit seine dringendsten Bedürfnisse erfüllen kann.

Nach diesem Plakat kam das Thema „Kackstühle“ auf. Ich denke, es war ein großer Fortschritt, wenn nicht jeder an jeder Stelle einfach das ausschied, was ihn gerade belastete. Doch wenn ich mir dann vorstelle, dass es keine Kanalisation gibt, in die man die Eimer ausschütten kann, dann ist es mit der Hygiene auch schon wieder im A…. Allmählich fing man an, mit Wasserspülung zu arbeiten. Auf dem letzten Bild sitzt das Kind schon sehr bequem, wohingegen die Haltung des Erwachsenen doch recht unbequem aussieht.

Hier ist bestimmt ein Toilettenensemble der wohlhabenderen Leute, denn es ist aus feinstem Porzellan.

Und hier kommen wir zu den hightech-Toiletten der Jetztzeit. Diese Bidettoilette haben die Japaner gebaut und sie kostet so um die schlappe 15.000 €. Wenn ihr nicht bereit seid, so viel Geld auszugeben, dann befindet ihr euch in guter Gesellschaft – ich nämlich auch nicht.

Und was braucht man ganz dringend, wenn man auf der Toilette sitzt??? Klopapier oder Toilettenpapier. Damit konnten sie dort auch dienen – ich hätte mir mit keinem davon meinen Popo putzen wollen.

Das letzte Foto verdeutlicht uns, welchen Bereich an der Burgmauer man meiden musste. Dort, wo es ab und an braun regnete, sollte man unbedingt drum rum gehen.


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Wenn dicke Heizungstropfen …

… auf meinen Boden tropfen … es für ein Schwimmbad aber nicht reicht.

Vulgär würde ich jetzt am liebsten sagen: „Dann ist die K…. am dampfen“. Glaubt mir, mit der jetzt folgenden Story will ich euch nicht beweisen, dass es bei mir nicht langweilig wird.

Dienstag am frühen Abend. Eine Waschmaschinenfüllung hänge ich auf den Wäscheständer. Damit er mich nicht stört, bringe ich ihn im „Kinderzimmer“ unter. Das ist momentan Abstellraum für alle Dinge, die sonst auf dem Balkon liegen oder stehen – da passt der Wäscheständer auch noch gut dazu.

Was mich gegen 23 Uhr noch einmal in das Zimmer „getrieben“ hat, kann ich euch nicht sagen – vielleicht war es wirklich Instinkt. Ich öffne die Zimmertür und sehe unter dem Wäscheständer eine große Pfütze. Erster Gedanke: Ich habe vergessen, die Wäsche zu schleudern, was natürlich idiotisch ist. Zweiter Gedanke: Der abgestellte Kühlschrank ist ausgelaufen, was noch idiotischer ist.

Und dann gucke ich genauer. Beide Teppiche sind klitschnass, die Stühle, die auf einem anderen Stuhl umgekehrt abgestellt sind, haben klatschnasse Rückenlehnen und überall, wo kein Teppich ist, ist Wasser.

Und dann höre ich ein wahnsinnig schnelles und ganz regelmäßiges Tropfgeräusch. Aus dem Heizkörper läuft es, als wenn es ein kleiner Wasserfall wäre. Vor lauter Schreck rufe ich den Bereitschaftshausmeister und den Sohn an. Der erste erklärt mir zum Glück, dass er zwar kommt, dafür aber nicht zuständig ist. Ich hätte ihm auch ohne diese Bemerkung TrinkHeizungsgeld gegeben. Der zweite sagt, dass er mir leider auch nichts empfehlen kann.

In dieser kurzen Zeit, bis der Hausmeister in der Wohnung war, hatte sich der untergestellte 5-l-Eimer schon zu einem Drittel gefüllt.

Ich begann sofort, alle nassen Teppiche in die Badewanne zu verfrachten und mit großen Handtüchern alles aufzuwischen. Zum Glück konnte ich feststellen, dass nichts unter den Schrank und unter die Liege gelaufen ist, denn sonst hätte es womöglich durchlaufen können.

Der Hausmeister meinte, der Heizkörper wäre gesprungen, was ich aber nicht glaube, denn sonst wäre das Wasser unten rausgelaufen. Es lief aber aus dem „Entlüftungsventil“, was oben an der Seite ist. – Als der Hausmeister den Zulauf abdrehte, hörte das Tropfen auf. Von mir war wohl etwas leichtsinnig, dass ich die Stehlampe, die an der nassen Verteilerdose hing, auch noch anmachte. Ich habe es überlebt – nur aus der Verteilerleiste tropfte kräftig Wasser raus.

Ich habe alle nassen Sachen auf dem Balkon aufgehängt. Kam auch nicht so gut. Am nächsten Morgen klopften nämlich die Handwerker (als ich noch im Bett lag) und baten mich, den Wäscheständer einzuklappen, weil sie oben an der Decke arbeiten müssen. Ich packte alles in die Waschmaschine, ließ das Schleuderprogramm laufen und konnte es dann über dem Parkett aufhängen.

Gestern war der Installateur da. Als er vom Fahrstuhl die paar Treppen nach oben kam, fiel mir sofort Obelix ein oder der Sternekoch Lichter mit seinem gewaltigen Bart. Er hat dieses Ventil gewechselt und alles ist in Ordnung. Mal sehen, ob das die Rechnung auch ist oder ob die dennoch astronomisch ist.

Wenn das so weiter geht, wird 2017 NICHT mein Jahr.

Mein Auto muss durch den TÜV. Ich fuhr hin, um zu fragen, ob ich mit diesen alten Winterreifen (von 2009) noch durch den TÜV komme. Profil ist noch ausreichend vorhanden, aber die Seitenwände sind zu rissig. Das bedeutet: Vier neue Allwetter- oder Ganzjahresreifen. Ich glaube, ich muss mich doch langsam nach einem Millionär umsehen, der mich in seinem Testament reich bedenkt und beschenkt und nach der Eheschließung bald den Schlaf der Gerechten schläft


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ich suchte – ich suche – ich werde suchen

Das ist kein Ostereiersuchartikel

Mittelspäter Abend, das Telefon läutet. Das können nur Freundinnen sein – andere trauen sich zu dieser Zeit nicht mehr anzurufen. Die denken vielleicht, ich gehe 22.00 Uhr schon ins Bett. Da fängt doch mein Abend erst an.

Ich will den Hörer nehmen und fröhlich „na du“ sagen, denn mein Telefon verrät mir ja fast immer, wer dran ist. Wie eine besengte S.. durch alle Räume gerannt. Überall, wo es sein sollte, war es nicht – und wo es war, hörte ich es nicht. Der Anrufbeantworter sprang an und ich konnte mithören. Bei einer früheren Telefonversion konnte ich mich auch ohne Hörer zum Gespräch einschalten.

Oder die noch frühere Version, wo der Hörer fest an den Apparat gekettet war – für solche Leute wie mich eigentlich das Richtige. Andersherum hole ich mit Hörer in der Hand die Spaziergänge nach, die ich draußen nicht mache. Und an einem 10m-Kabel zu hängen und den Apparat auch noch mitzutragen, gefällt mir dann doch nicht.

Wenn diese „Telefonversteckerei“ so weiter geht bei mir, werde ich mir was einfallen lassen müssen.

Nach einiger Zeit gab ich die Suche auf und verließ mich auf den Zufall – der Hörer MUSSTE ja irgendwo auftauchen. Ich schnappte mir mein dickes Buch und verzog mich ins Bett. Und wie bei der Prinzessin auf der Erbse störte etwas unter der Bettdecke: DER TELEFONHÖRER!


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Es war nicht die Vertragsklausel …

… es war mein freier Wille, dass ich geblieben bin

Das ist nicht der erste Satz eines Liebesromans. Das ist ein Satz aus dem täglichen Leben, und zwar aus meinem technischen Kommunikationsleben.

Als ich vor 1,5 Jahren in diese Wohnung gezogen bin, musste ich mir einen neuen Telefonanbieter suchen, weil es hier keine Kabelanschlüsse gibt. Welcher „Teufel“ mich geritten hat, dass ich zum Magentariesen gegangen bin und auch noch eine ziemlich blitzschnelle Leitung bestellt habe, das weiß ich nicht so genau. Auf jeden Fall spukte mir im Hinterkopf: Wenn es nicht klappt und die rumzicken, dann gehst du in zwei Jahren eben zu einem anderen. Mit dieser Wechselei habe ich ja schon beste Erfahrungen beim Strom gesammelt.

Und dann habe ich den Anschluss des Telefons und des Modems nicht allein auf die Reihe bekommen – von drei Telefonsteckdosen war nur eine einzige verwendbar – die anderen zwei brachten mich fast zur Verzweiflung.

Letzte Rettung: PC-Problem-Hotline buchen und somit den Anschluss kostenfrei gelegt zu bekommen. „Kostenfrei“ ist natürlich irreführend, denn ich zahle jeden Monat 10,00 €, könnte 4 x im Jahr einen Techniker ins Haus bestellen und kann die kundigen Computerspezialisten pro Monat eine halbe Stunde am Telefon löchern.

Über ein spezielles „Computer-Besichtigungsprogramm“ logge ich den Techniker in meinen Computer ein und er bringt dann das in Ordnung, was mir versehentlich kaputt gegangen ist. Lucie, meine immer Rat wissende Computerfachfrau kann ich nicht mehr befragen, also muss ich die Computerhotline wählen. Ich habe kaum technikaffine Freundinnen und mein Sohn ist schon mit Wohnungsreparaturen ausgebucht.

Der Vorteil für mich ist, dass ich nicht alles abbauen muss, um den Computer ins Geschäft zur Reparatur zu tragen.

Ich habe die „Burschen“ schon mehrmals in Anspruch genommen – und einer war besser und pfiffiger als der andere und jeder hat das wieder hinbekommen, was mir fehlte oder bei mir defekt war. Was ich noch besser finde – keiner hat genau auf die Uhr gesehen, sondern immer das Problem bis zu Ende gelöst.

Anfang Oktober sind die zwei Jahre um und ich hatte schon gekündigt. Doch der letzte Einsatz hat mich stutzig gemacht. Ich habe die Kündigung rückgängig gemacht – diese 10 Euro im Monat müssen da sein. So werde ich nach und nach den PC bereinigen, weil ich bei den vielen Programmen nicht immer weiß, ob ich es behalten muss.

Doch: Keine Regel ohne Ausnahme

Vor zwei Tagen trat mein Drucker in den Streik – er sah sich nicht in der Lage, einen Bogen Papier aus der Papierkassette nach oben zu befördern und zu drucken – ständig leuchtete das orangefarbige Warn-Ausrufezeichen.

Ich rief an und erfuhr, dass auch Drucker in die Computerhilfe inbegriffen sind. Frisch und frei deinstallierte der junge Mann den Drucker und installierte ihn mit neuen Treibern und meiner Druckerinstallations-CD erneut.

So schön, so gut – wenn er denn nun gedruckt hätte. Der Haken war: Der Druckerstatus zeigte „angehalten“ – auf diesen Dreh kam er nicht, diesen Haken „Drucker anhalten“ im PullDown-Menü einfach zu entfernen.

Wir trennten uns mit der Aussicht, dass mir die Computerhilfe bei der Installation eines neu gekauften Druckers helfen wird.

*********

Und dann ratterten meine Technikmodule im Kopf. Ich nahm den Drucker auf einen Tisch mit „Flutlicht“ und entdeckte ein einzelnes Blatt Papier, was dort nicht sein sollte. Dann versuchte ich, einfach zu kopieren, denn das kann ich auch mit abgeschaltetem Computer machen. Ratter ratter ratter – immer noch kommt kein Blatt nach oben.

Gebrauchsanweisung gesucht, einige Blätter entfernt, weil der Stapel zu dick war und den Stapel einige mm verschoben – und er druckte die Kopie aus.

Computer angestellt und einfach nur den „Anhalte-Haken“ entfernt und ALLES ist wieder okay. Das mit dem Haken hätte aber dem Techniker einfallen müssen.

Na gut, man kann nicht immer auf Gold-Burschen treffen.

Wenn ich mir wirklich einen neuen kaufen muss, schwanke ich zwischen Canon und Brother – einen HP will ich nicht. Günstig ist, wenn er Billigpatronen hat, denn die kosten bei manchen Druckern ein halbes Vermögen – besonders bei denen, die ihren eigenen Druckerkopf an der Patrone haben. – Kommt Zeit, kommt Rat.


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Wenn schon keine Schmetterlinge im Bauch …

… dann eben an der Wand.

Mein Tick, in jedem Zimmer eine Uhr zu haben, wurde davon etwas durcheinander gebracht, dass ich ein (kleines) gutes Werk getan habe und einer Freundin eine Funkuhr für die Wand geschenkt habe.

Und jetzt war (fast) keine in meinem Schlafarbeitszimmer, denn der Wecker zählt für mich nicht. Ich sah mich im Netz um, was für mich fast immer A*mazon heißt. Ich weiß, dass die Arbeitsbedingungen dort nicht ideal sind, aber ich habe weder Lust noch Zeit, durch die zahlreichen Berliner Geschäfte zu strolchen umd mir eine Uhr auszusuchen. Hier habe ich Dutzende im Blick – und dieser fiel auf diese Uhr

Da ja schon viele Schmetterlinge auf meiner Fensterscheibe „fliegen“, kam diese in die nähere Auswahl. Funk sollte sie sein, fast geräuschlos laufen und natürlich lila – über Selbstverständlichkeiten spricht man nicht.

 

Ich bestellte sie und sie kam einige Tage später an. Sie kommt von einem polnischen Anbieter, der offensichtlich noch neu ist bei A*mazon. Er wirbt mit beigelegten 8 kleinen Spiegelherzen um die Gunst der Kunden und um gute Einschätzung. Mal sehen, was ich mache, denn die Uhr sah ein wenig anders aus, weil sie nicht zweifarbig war. Besonders fehlte aber das Funkuhrwerk. – Mal sehen, was sie aus meiner Reklamation machen.

Es wurde ein wenig umgeräumt, damit ich vom Bett aus freie Sicht auf die Uhr(zeit) habe, dann fängt der Tag gleich flügelschlagend und lila an.


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Der Strom hat einen interessanten Haken geschlagen *grins*

Der längere Stromausfall, von dem ich im vorhergehenden Post berichtete, bewegte die Gemüter. Da der Grundanbieter (leichtsinniger Weise) das Versprechen gegeben hat, jeden gemeldeten Stromausfall innerhalb von drei Stunden zu reparieren, wurde es jetzt bei mehr als 4 Stunden eng.

In der Kindererziehung heißt es für Eltern: „Versprich nichts, was du nicht halten kannst“ – und deswegen ging gestern die Nachricht durch die Medien:

Jeder betroffene Haushalt kann sich melden und bekommt 20,00 € erstattet.

Wenn man, so wie ich, so leicht im Schlaf Geld verdienen kann, mache ich das natürlich und warte jetzt auf den Geldsegen oder -regen auf meinem Konto.


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Überraschungen!!!

… sind nicht immer positiv!

Stell dir vor, du machst deinen Fernseher an und es kommt nicht ein einziges Programm in HD – sondern immer nur der Spruch: Überprüfe deine Kabelverbindung. Bis gestern war alles noch in Ordnung und du hast NICHTS an der Verbindung geändert.

Zum Glück erledigen sich einige Sachen von selbst.

Stell dir vor, du wirst früh gegen drei Uhr wach und willst dich von schwacher Nachtbeleuchtung zur Toilette leiten lassen. Doch nichts leuchtet. Andere Schalter betätigt – nichts. Die Mikrowellenuhr zeigt Nichts.

Also wieder ins warme Bett zurück, gegen 7.00 Uhr das gleiche Ritual. Kurz mal an den Tiefkühlschrankinhalt gedacht, trotzdem wieder schlafen gegangen, denn ohne Strom kein Handyladen, kein Computer, keine Kaffeemaschine.

Fazit: Der Mensch ist ganz schön abhängig vom Strom und freut sich, dass er kurz vor 8.00 Uhr wieder da war. Sofort dankbar an die Reparaturtruppe gedacht, die uns diese Freude bereitet hat. – Der Stromausfall betraf 35.000 Haushalte und dauerte über 4 Stunden, doch dann wurden wir alle wieder erleuchtet.