Claras Allerleiweltsgedanken


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Mit Besuch macht Besuch gleich viel mehr Spaß

Wen oder was kann ich meinen? Natürlich mein liebes Glubschaugenkind und den Britzer Garten.

Auto im Stall, Garten vor der Tür – also fuhren wir natürlich zu dieser von mir so geschätzten Freizeiteinrichtung, bevor das Glubschaugenkind total aus dem Spielplatzalter entwachsen ist.

Kurz hinter dem Eingang Tauernallee ist eine richtige Spiellandschaft. Dieses Mal konnte ich sie viel besser als sonst beobachtend genießen. Da gab es zum Beispiel die Pyramidenbezwingerin. Obwohl glatt und glitschig, schaffte sie es mit ein wenig omalicher Anschubförderung bis ganz nach oben – und das meine ich jetzt nicht sinnbildlich.

Und diese Titel werde ich jetzt weiterhin vergeben, denn ein Kind, das so mühelos nach oben klettert, kann nur eine Baumwipfelerstürmerin sein. Gut, dass sie ein leuchtendbuntes Shirt trug, sonst hätte ich sie mit dem Fotoapparat womöglich gar nicht orten können 🙂

1808 BrG Baumklettern 17

Doch das waren nicht die einzigen Titel, die es hier im Blog zu erobern gilt – weitere gibt es morgen im Fotoblog. Was haltet ihr von einer (fast freihändig laufenden) Seiltänzerprinzessin? Ich fand, sie wurde dieser Rolle und diesem Titel hervorragend gerecht. (Dass sie auf der Hängebrücke die Oma durch ihr unvorhergesehenes Gehopse fast aus dem Gleichgewicht gebracht hat, wollen wir hier mal nicht erzählen! Wir petzen ja nicht!)

1808 BrG Spielplatz 01

Was war sie noch? Ich hätte ja immer gedacht, dass sie für eine Rutschbahnnutzerin schon zu erwachsen ist – Irrtum! Aber bei so einem schönen Aufbau mit offenen Augen konnte das Glubschaugenkind wahrscheinlich nicht widerstehen.

1808 BrG Spielplatz 11

Jetzt haben wir uns vom Spielplatz noch immer keinen Meter fortbewegt, denn sie will ja noch Couchaufbau-Eroberin werden – vielleicht ist es nicht die feine badenwürttembergische Art, den Betrachtern den Rücken und dessen Verlängerung  zuzuwenden, doch der soll ja bekannterweise auch entzücken können.

1808 BrG Spielplatz 97

Wie gut, dass jetzt nur noch ein Foto auf mich zur Verarbeitung wartet, denn mir gehen allmählich die Substantive aus. Was ist das Kind denn hier? Heimchen am Herd? – Hoffentlich nie! Hüterin von Heim und Herd? – Schon angenehmer! Ich überlasse es euch, eine geeignete Bezeichnung zu finden.

1808 BrG Spielplatz 98

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Jetzt habe ich viele, viele Fotos von dem einen Kind gezeigt, nicht unbedingt, wo sie immer zu sehen ist, sondern auch, die ihrem Kopf entsprungen sind (fast wie in dem Weihnachtslied mit dem Ros‘)

Doch das größere Geschwisterkind hat auch was (ent)springen lassen, nämlich einen Eigenbau zu meinem Geburtstag. Versteht ihr, warum in lila??? 🙂 Und das, obwohl er lila absolut nicht leiden kann, noch nicht mal als Fahrradpacktaschen!

1808 Geschenk Enkel

 

 

 


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Ein Lieblingsspruch meiner Mutter lautete:

„Ein großes Nichts in Silber eingepackt!

Diese Antwort bekam ich, wenn ich in solcher Zeit wie jetzt – einige Tage oder Wochen vor Weihnachten – fragte, was ich denn zu Weihnachten bekäme.

An diesen Spruch musste ich denken, als ich vor einigen Tagen ein Päckchen bekam – na gut, in Silber war es nicht eingepackt und ein wenig mehr als Nichts war auch drin.

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Da ich in allen Löchern des Elektroschaltkastens ganz normale Porzellansicherungen stecken hatte, war es ein wenig umständlich, diese zu tauschen, wenn eine durchgeknallt war. Die Erfahrungen mit einem solchen Kasten liegen schon viele, viele Jahre zurück, so dass ich kein Gespür dafür habe, wie oft eine Sicherung durchbrennt.

Ich schaute nach Sicherungsautomaten. Überall im Netz und im realen Leben war der Preis für eine bei plusminus 16,00 € – dafür wäre ich doch dann tatsächlich geklettert, um zu tauschen.

Doch dann fand ich einen Anbieter, wo eine nur 6,00 kostete. Dafür war das Porto höher als nötig. Gut und gern hätten diese drei kleinen Schachteln in einen Polsterumschlag gepasst und als Päckchen verschickt werden können.

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Doch der Versender meinte, er müsse mir alle Reklame dieser Welt, die es über seine Einrichtung gibt, mit in das Paket packen. Dadurch wurde es inhaltlich und portomäßig so aufgebläht – aber Schwamm drüber.

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Die Automaten sind alle drin, sie funktionieren und eine Bemerkung über das Füllmaterial werde ich im Netz hinterlassen.


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Dicht vorbei ist auch daneben

Plötzlich (und nur zum Teil unerwartet) standen am 29. August  Tochter und 2 Enkelchen vor der Tür – der Kinderpapa wollte nicht mit uns feiern – als Ausgleich blieben die drei länger. Ich war zwar darauf nicht eingestellt, denn die Liege war verschenkt, das Bettzeug schon in Säcken verstaut – aber die große Hitze erlaubte es allen, nur unter einem Bettbezug immer noch zu schwitzen. Ansonsten wurden Fernsehsessel zum Schlafen umfunktioniert. Bei good will geht alles. – Als der Sessel dann nachts doch zu unbequem war, schliefen alle drei auf der Doppelbettcouch – sie lagen wie die Heringe in der Sardinenbüchse.

A propos verschenken. – Wenn man helfen möchte, muss man z.T. einen Hürdenlauf absolvieren. Mehrere Sammelstellen für Spenden sind bis über die Halskrause in ihren Kapazitäten überfüllt, so dass die von mir herausgesuchten Wintersachen nicht genommen wurden. Da ich die Kiste nicht umpacken wollte, versuchte ich es da und da auch noch – erfolglos. – Jetzt hat es ein Sozialladen bekommen, der es für geringes Geld verkauft, ist mir jetzt auch recht. – Das Geld bin ich viel unkomplizierter losgeworden als die Sachen, was ich aber auch irgendwie verstehen kann. Kopfkissen und Bettzeug beanspruchen mehr Lagerkapazität als der Gegenwert in Geld.

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Aber jetzt zu der Überschrift. Tochter musste und wollte Schulvorbereitungen machen, mit den Enkeln wollte ich in die  Gärten der Welt in Marzahn. Ins Auto gesetzt, Ziel im Navi programmiert, Schattenplatz für das Auto auf dem Parkplatz gesucht und Eintrittskarten gelöst. Gleich hinter dem Eingang ist ein Lageplan. – Beide Kinder kennen den Garten, beide suchen auf dem Plan vergeblich das große Labyrinth – auch ich suche eifrig mit. Bis es mir plötzlich wie Schuppen aus den Haaren fällt: „Wir sind im falschen Park oder Garten!!!!“ Statt in die „Gärten der Welt“ bin ich in den Britzer Garten gefahren, der mehr oder weniger um die Ecke bei mir ist. Der Kassenmensch war so nett und gab uns das Eintrittsgeld zurück, so dass wir dann zum richtigen Ziel aufbrechen konnten. Die vielen Wasseransammlungen im Park machten uns den Park trotz Hitze sehr angenehm – nur die vielen Wespen waren ekelhaft, eine davon suchte sich meinen kleinen Finger als Anflugplatz zum Stechen aus. – Gleich daneben war ein Kiosk wo ich zum Kaffee ein Glas Wasser zum Kühlen des Fingers wollte – ich bekam eine Zwiebelscheibe, die viel besser geholfen hat.

Vielleicht war ich einfach deswegen so durcheinander, weil ich meine zwei Paar Ersatzschlüssel nicht gefunden habe. Der Sohn will nichts davon wissen, dass er eine Garnitur hat, ich hoffe aber, dass sie sich noch anfindet. – Und wo mein Reserveschlüssel ist, das weiß vielleicht der heilige Antonius, der Schutzpatron aller Verlierer und Schussel. Das kann mich ganz schön teuer kommen, wenn ich die nicht bis zum Auszug auftreibe.

Inzwischen hat sich alles eingefunden nach längerem Suchen. Ein schlechtes Gedächtnis macht wirklich Mehrarbeit. 🙂

 

 


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Am 06.06. um 06.06 zeige ich euch das:

Vorgestern konnten Enkel und ich auf wunderbare Weise das bunte Berliner Großstadtleben genießen. Und das kam so:

Längere Zeit vorher rief mich die Leiterin des Großelterndienstes an, ob ich Lust hätte, für nur 5,00 € die aktuelle Show „Wild“ im Friedrichsstadtpalast zu genießen. Dort kommt es immer mehr auf die Augen als die Ohren an – letztere könnte man sich eher zuhalten, weil alles sehr bis viel zu laut ist. – Freudig sagte ich ja.

Dann stellte sich heraus, dass an diesem Tag der kleine „Heidelberger“ bei mir sein wird. Da es nur eine kurze Stippvisite ist, wollte ich ihn nicht mit 3D-Brille vor meinem Fernseher parken – auch wenn ihm das sicher hervorragend gefallen hätte – sondern die Zeit mit ihm zusammen verbringen. Ich wollte absagen, doch auch für ihn war noch eine Karte zu haben.

Ich glaube, er hat dieses exzellente artistische, gesangliche, bunte und abwechslungsreiche Treiben auf der Bühne sehr genossen. Die Sicht war gut, wenn auch etwas weit weg vom Geschehen. – Er ist ja begeistert von Berlin, schließlich ist er der einzig echte Berliner in der Familie und erst mit 4 Jahren nach BW gezogen. Mutter (34 Jahre Berlin), Vater (4 Jahre Berlin), Geschwister (0 Jahre Berlin), Oma (45 Jahre),  Opa (45 Jahre), Onkel (nur zur Geburt in Görlitz, sonst Berlin) – alles keine Geburts-Berliner. – Zum Studium will er wieder herkommen. – Als wir aus dem Palast kamen, war es dunkel. Doch richtig dunkel wird es ja in der Innenstadt nie. Er genoss die vielen Lichter einer Großstadt und stellte fest: Am Abend war ich immer irgendwo zu Haus, nie in der Stadt. Das müssen wir das nächste Mal nachholen!


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Geldsparende Serie – N

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Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

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NonStromFresser = Meine Tiefkühlkombi

oder „Die Alternative zwischen Platz und Strom“

… und ich schwöre euch, es gewinnt immer der Strom, denn Platz gibt es in diesem kleinen Dingelchen mit den dicken Wänden nie genug. Es ist wie in der Berliner S-Bahn zur rush hour, nur stinkt es nicht so.

„Geometrie “ beim Einräumen der Sachen wird zur gelebten Hauptbeschäftigung, denn das Ausnutzen jeder kleinen Freifläche ist Aufgabe. Rein optisch passt er sich wunderbar in die Küchenfront ein, auch wenn ich für ihn eine 60 cm²-große Arbeitsfläche opfern musste.

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Bevor jemand nach den blau-orangenen-Schnipp-Schnapp-Dingern fragen will: Das sind Heiß-Henkel-Topf-Anfasser, sehr gut. Aber besonders beliebt bei meiner Enkeltochter, die hat die sofort zweckentfremdet und sich damit als Küchenungeheuer bewährt.

Das Innenleben, welches der S-Bahn ähnelt, in der unteren Etage sieht so aus: Ihr seht, bei der S-Bahn ist der Strom ausgefallen und es ist eiseiskalt. Die Abteile Fächer  sind so klein, so dass ich mit meiner geliebten Fertigkost schon Stapelprobleme bekomme, wenn ich auf großen Vorrat einkaufen will. (Jetzt höre ich schon das Raunen hinter vorgehaltener Hand: Iiiiiiiiiiih, die Clara isst Tiefkühlkost!!!)

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Im oberen Bereich ist es auch nicht viel anders. Hätte ich nicht diese drei Sammelbehälter, käme es zeitweilig zum Chaos. – Die Unterbringung von Flaschen ist problematisch. Ich muss diesen Apfelnektar kaufen, denn die normalen 1,5 l-Flaschen passen von der Höhe her nicht rein. – Den Schrank hat bestimmt ein ???? konstruiert, der mit dem Poppes gedacht hat.

2704 EPR N 37

So, jetzt habe ich euch genug in Claras Kühlschrankgynäkologie gucken lassen 🙂

Am Ende eines Kalenderjahres habe ich dann bestimmt so viel Geld – wie auf dem Foto zu sehen ist – an Stromkosten gespart, sonst muss ich mit dem Herrn Geheimrat mal Fraktur reden. Hoffentlich in einer vernünftigen Währung.

2704 DDR Geld

 

 


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Zeitraubende Serie – C

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Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

 

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Computer = Claras Liebling

oder die interessanteste Art,taube Finger zu bekommen

Erst einmal sei vorweg geschickt, dass es in der Familie Himmelhoch üblich ist, Kinder von klein auf an den Computer zu „fesseln“, zumindest aber ihnen Tastenspaziergänge zu gestatten. – Dieses frühkindliche Model hat seine erworbenen Fähigkeiten gut in die Teenagerzeit gerettet.

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Mein allerliebstes Spielzeug, ohne das ich mir kaum mein Leben vorstellen kann, hatte in dieser Wohnung seinen ersten Auftritt im Wohnzimmer.

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Hier sieht man zwar den Computer nicht – aber glaubt mir, der ist unterhalb der Tastatur. – Ich setze dann meine lila Computerbrille auf (die inzwischen anders aussieht, weil mir genau diese hier mitsamt dem Koffer geklaut wurde)

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… und schon bin ich in bester Arbeitslaune.

Nach dem Umzug in das kleinere Zimmer dankte es mir der Computer mit schönen Bildschirmfotos … aber weil heute Ostern ist, ist alles mit Eiern und Hasen dekoriert! Ich verstecke sie absichtlich nicht, denn ich war schon immer schlecht im Suchen – aber jetzt suche ich schon den lieben langen Tag lang, da will ich wenigstens Ostern Pause haben.

0504 EPR C 4 Ostern

 

… und er dankte es mir mit toller Nachtbeleuchtung.

0504 EPR C 56

Ich versichere euch, es ist kein Fahrzeug mit Sondersignal, denn das blaue Licht gibt keine Töne von sich.

Frohe Osterfeiertage wünscht euch allen

0103 Clara - Schriftzug

 


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„Not“ macht erfinderisch

Da der Schad- und Schandfleck an meiner Balkondecke knappe 10 Jahre existiert und jetzt die dritte Hausverwaltung kein Geld, keine Zeit und keine Ahnung hat, wie man ihm beikommen kann, hat Clara einfach den zum Design passenden Sonnenschirm gekauft, um das Auge des Betrachters abzulenken.

1906 passend zum Design

Super ist die Idee vielleicht nicht, aber doch wenigstens gut – finde ich jedenfalls.

Und jetzt noch etwas, worüber ich mich (wieder einmal) geärgert habe. Es ist billiger, etwas Neues zu kaufen als Bewährtes zu reparieren – aber das wissen wir ja alle schon.

Bei meiner geliebten flauschigen Kapuzenjacke ging der Doppelzipper kaputt – die Jacke wollte nicht mehr geschlossen bleiben, was ja ihr Hauptzweck ist, wenn sie wärmen soll. – Also ging ich auf Reißverschlusssuche. Der billigste, jedoch untauglich, kostete 5,30 , der nächste, jedoch nicht im Doppelzipperpack, lag schon bei 7,30. Mein angestrebter Doppelzipper brachte 9,50 € auf das Preisschild.

Eine neue Jacke könnte ich für 7,00 € bekommen. Die Ohren von der Kapuze abzutrennen wäre zehnmal weniger Arbeit als einen neuen Reißverschluss einzunähen. – Ich grüble noch. Wenn ich die Ohren dran ließe, würde ich all meinen echten und unechten Enkelkindern einen Riesengaudi bereiten.

1906 Kapuzenohrenjacke Häschengesicht1906 Kapuzenohrenjacke Gesicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und zu guterletzt noch Aufklärung über meinen verschwundenen NDR, den ich trotz dreier Suchläufe nicht mehr finden konnte. Heute brachte ich in Erfahrung, dass vor ca. 10 Tagen alle Kabelanbieter im Umkreis von Berlin die analoge Einspeisung folgender Sender eingestellt haben: WDR, Bayern3, NDR und wohl auch MDR. Diese sind nur noch digital zu empfangen. Da mein Fernseher von 2006 zwar HDready ist, aber keinen Kabelempfänger enthält, muss ich mir einen Kabelreceiver kaufen, wenn ich auf diese Programme wert lege. – Da die Entwicklung aber immer stärker zur digitalen Empfangstechnik geht, werde ich das wohl machen müssen.