Claras Allerleiweltsgedanken


16 Kommentare

Lenny: sitz oder bleib oder Platz …

… nicht: knurr oder bell oder beiß!

Watt’n Glück, dass ich das alles nicht „meinen Kissen-Lennys“ beibringen muss.

Die für den März einmalige Chance, zum einzigen Schnapszahldatum, nämlich dem 3.3. um 3:33 Uhr diesen Post erscheinen zu lassen, habe ich ungenutzt verstreichen lassen.

Der Fotoanbieter, bei dem ich die Kissen habe machen lassen, ist immer wieder für Überraschungen gut. Das Kissen meiner Nachbarin war anders – es hatte keinen Rand um das Foto, aber vor allem war es aus anderem Stoff gemacht. Die Oberfläche fühlte sich flauschig und stumpf an – wie soll ich da auf die Idee kommen, dass die jetzt ausgelieferten Kissen glänzend und glatt sind. – So, jetzt muss ich ihn, den Anbieter, in Schutz nehmen – er hatte die andere Variante weiter hinten gelistet und ich habe nich weit genug runter gescrollt.

Als sie hier ankamen, war mir sofort klar, dass mir das mitgelieferte Innenleben (ohne Füllung konnte ich gar nicht bestellen) zu dick und zu steif ist. Mein weniger Kissenbestand wurde durchgeforstet, um eventuell tauschen zu können.

Ursprünglich hatte ich vor, zwei zu verschenken und eines zu behalten – jetzt habe ich die Besitzverhältnisse umgedreht. Eine Freundin sagte zu mir: „Dein Sohn hat doch das lebende Original – da muss er nicht noch zwei Kissen haben!“ – Und recht hat sie!

Für einen Lenny fand ich sofort ein Tausch-Innenleben, das zweite gestaltete sich doch viel schwieriger. Ein flaches, ca. 5 cm dickes Kissen war zu groß, um in den Bezug zu passen. Also wurde im Schweiße meines Angesichtes zwei lange „Operationsschnitte“ am Kissen durchgeführt. Das Einfüllen war trotz richtiger Größe immer noch recht kompliziert, aber es klappte.

Hier sind sie alle drei.

Und das sind die beiden „Zwillingsbrüder“, die jetzt bei mir eingezogen sind.

Im letzten Foto zeige ich euch, dass Lenny wie ein Sofakissen-Bild an der Wand hängt. Ich habe auf die Tapete zwei lange Klettbänder aufgeklebt und auf das Kissen eben so – und schon war Lenny an die Wand gek(l)ettet.

Doch offensichtlich gefiel das weder Lenny noch der Tapete – denn das Kissen lag nach einiger Zeit auf der Erde. Dann verstärkte ich die Klebehaftbänder und brachte sie zu viert im ganzen Karree an – aber auch das hielt nur von 12 bis Mittag, wie man so sagt.

Jetzt hat er sich einen anderen Platz gesucht. Er sitzt neben der frisch geschorenen Clara und erkennt sie nach dem Friseurbesuch kaum noch.


16 Kommentare

Clara ist „zum Hund gekommen“ …

Vielleicht habe ich in meiner üblichen Mitteilsamkeit schon mal erwähnt, dass in meinem Haus Anna und Clara wohnen. Auch dem letzten unter meinen Lesern wird es nicht verborgen geblieben sein, dass „Anna“ mein Quasi-Enkelkind war, das jetzt inzwischen 18 Jahre jung ist und die ich sieben Jahre ihres Lebens begleitet habe. Zu diesen Zeiten war Clara die Erwachsene und Anna das Kind.

Hier bei „uns“ ist das andersherum – Clara ist so ungefähr in meinem Alter, wohingegen Anna schon das Alter von plusminus 95 erreicht hat – in Menschenjahren! Das heißt also – Anna und Clara sind gar keine Menschen – nein – sie sind Vierbeiner und zwei gemütlich schlendernde Hunde. Hast und Eile scheinen ihnen zuwider zu sein – ich habe sie noch nie in den 5 Jahren, die ich sie kenne, rennen oder toben sehen. Und 5 Jahre im Leben eines Hundes sind ja Welten auf der Altersskala. – Es sind Cavalier King Charles Spaniels, also eigentlich CC-Hunde 🙂 und ihr Bewegungsdrang wird auf einer Skala von 5 Pfoten mit 3 ausgedrückt – das gilt sicherlich nur für junge Cavaliere, die älteren haben bestimmt weniger.

Ich könnte mir jetzt Clara mit einer leckeren Tasse Kaffee zum Munde führen und mir Anna auf einem  Mittagsschläfchenkissen  unter den Kopf schieben.

Ihr müsst mir jetzt nicht erzählen, dass das eigentlich eine Linkshändertasse ist – sie ist nicht für mich.

Und ihr müsst mit auch nicht sagen, dass man von Anna ein wenig zu wenig sieht – beim Mittagsschlaf macht ja jeder seine Augen zu.

Dass aber Nachbarn, die ihre Hunde Anna und Clara nannten, ovW = ohne viel Worte zu meinen Lieblingsnachbarn wurden, ist doch wohl sonnenClaraklar.

Und für mich war die ganze Sache eine Anregung. Der Sohn macht in Kürze sein halbes Jahrhundert voll und ich habe noch einen Gutschein über 10,00 € von ALDI Foto, wenn ich irgendwas über 45,00 € bestelle. Also habe ich drei Kissen angefertigt – zwei kann sich der Sohn aussuchen und eines kommt zu mir, damit mein Zoo wirklich langsam ein richtiger Zoo wird – dann kann ich Eintritt nehmen und alle meine Aujsgaben wieder reinarbeiten 🙂


28 Kommentare

Spaziergangsgeschenke

Man – aber auch frau – haben es nicht leicht, wenn sie für eine außergewöhnliche Person ein nicht ganz alltägliches Geschenk suchen – das aber nicht reell sein soll, sondern virtuell. Also kann es nach meinem Dafürhalten nur ein Foto sein, denn mit Lyrik kenne ich mich nicht so aus – und für das Lesen langer Geschichten fehlt dieser Person fast immer die Zeit, weil sie so viel arbeitet, diese Person.

Und deswegen kam mir dieses Überflieger-Foto genau richtig vor die Linse – das stellt diese Person für mich dar.

Na gut, auf dieser lustigen Hausmalerei ist das Geschlecht der Person eindeutig festgelegt und das Alter ist anders als das, was jetzt gerade gefeiert wurde – aber ansonsten alles richtig.

Blumen gehören auch zum Geburtstag – hat jemand Zweifel, dass diese lila und winterfest sein sollten, damit sie sich eine Weile halten?

Manchmal braucht auch die klügste Person einen Rat – das Leben kann ja so vielfältig und manchmal auch kompliziert sein, also wie wäre es damit?

Großzügig, wie ich bin, verschenke ich auch noch eine wunderschöne Schnapszahlanzeige: So ist das Wetter zu uns.

Und wenn ich diese liebenswerte Person am Ende noch zum Essen einlade, nehme ich auch vorher die Wienerwurststücke wieder raus oder packe sie erst gar nicht mit in die Auflaufpfanne, denn manche mögen ja nichts mit Fleisch.

Wenn ich schon einmal fotografierend unterwegs war, kam mir auch anderes vor den Apparat. Hat sich „Melissengeist“ in Berlin verwandelt? Ich habe das Zeug weder eingenommen noch getrunken, kenne es aber nur unter „Klosterfrau Melissengeist“.

In der DDR gab es den Begriff: „Kunst am Bau“ – und hier müsste ich sagen: „Kunst VOR dem Bau“

Was doch der simple Buchstabe A für eine Bedeutung bekommen kann!

Umgebungserforschung

Jetzt mal im Ernst – ich wohne schon 5 Jahre in dieser Ecke, denn diese Metallgebilde sind höchstens 4 oder 5 km von mir entfernt – und ICH WAR NOCH NIE auf dieser Straße, die soviel Industrie zeigt. – Empfinde ich nicht als Verlust.

Bei einem anderen Spaziergang MUSSTE ich diese Hauswandmalerei fotografieren. Meine Eltern und meine Großeltern sind es nicht – bin ICH das etwa in einem früheren Leben? Vielleicht?!?

Und jetzt eine „Kuriosität“ – einen Tag später kam ich zufällig an dem gleichen Park und dem gleichen Haus vorbei – und ich sah folgendes:

Es war also keine Wandmalerei, sondern eine riesige Folie, die auf den Giebel geklebt war. Ich fragte natürlich, warum das zerstört wird. Von der Antwort habe ich nur das Wort „Denkmalschutz“ verstanden.

Und das letzte Foto habe ich bei Sven geklaut, weil ich es so unsagbar wahr und lustig finde. Watt’n Glück, dass ich nicht Schach spielen kann.

 


28 Kommentare

RB19 – Ende – slutten – finito – koniec

Mit einer doppelten Freude über Zahlen setze ich heute meinen letzten Norwegenbeitrag in meinen Blog:

Der 10.10. ist ja für mich so etwas wie eine Schnapszahl, die ich so mag. Und 13 Fotos habe ich hochgeladen – eine meiner zwei Lieblingszahlen. – Jetzt kann also nichts mehr schief gehen.

Die allgemeinen Fotos von der Fähre sind die — War da jemand Rettungsbootsüchtig? Nein! Kennt ihr etwa jemand?

Dass für die Kinder ein schöner Spielplatz eingerichtet war, fand ich sehr schön – denn sie haben ja doch schnell Langeweile.

Jetzt zeige ich euch mal meine Kabine, die natürlich sehr geräumig war, da nur ein Bett runter geklappt war.

Das Frühstücksrestaurant lag am Bug des Schiffes, so dass wir eine gute Aussicht auf unsere Bugwelle und anderes hatten. Auf dem Tisch seht ihr die vielen, vielen, dünnen Plastikhandschuhe, die man kaum voneinander trennen konnte.

Als wir am frühen Morgen die Fähre verließen, klickte ich schnell noch zweimal auf den Auslöser – so schnell kommt so eine Fotolust nicht wieder.

Mein Abschiedsselfie von der Fähre ist das: Coronaurlaub in Norwegen.

Dieses „Kunsttier“ muss ich euch noch zeigen, sonst werden es keine 13 Fotos. dem armen Hirschbock haben sie das Geweih geklaut oder gekürzt oder beschnitten oder überhaupt.

Und mit dieser Möwe, die fast überall um uns herum flogen, gehe ich jetzt (fast) in eine Urlaubs-Erholungs-Pause, aber nicht lange.
Ich habe es mir überlegt, und lasse übermorgen doch noch einen Artikel erscheinen, denn 19 ist keine schöne Zahl.


39 Kommentare

RB 17 – Wasser dreidimensional –

… von unten als Fjord, von oben als Regen und von der Seite als Wasserfälle

Watt’n Glück, dass ich bei der Bearbeitung meiner Fotos die Originalzeiten nicht verändert habe, denn sonst wüsste ich kaum, welches Foto wohin gehört – na gut – bei manchen wüsste ich es vielleicht doch. Dabei habe ich entdeckt, dass Sonyboy die falsche Uhrzeit zeigt – wer weiß, wo sich der Schlingel ohne mich herumgetrieben hat.

Der heutige (23.8.) Programmpunkt hieß „Schiffsfahrt auf dem Lysefjord“ – das wäre bestimmt ein supertoller Schiffsausflug geworden, wenn uns der Regen nicht dazu verdonnert hätte, im Inneren des Schiffes zu sitzen.

Dieses Boot war es, was uns auf dem Wasser landeinwärts gefahren hat.

Wie immer, habe ich mir erst einmal die Sicherheitssachen angesehen

Als ich die für gut befunden hatte 😉 🙂 – konnte es losgehen. Zuerst fuhren wir natürlich noch im Hafengebiet von Stavanger herum.

Dann kamen wir langsam in freies Gewässer – und da kam uns dieses Monsterboot entgegen. Ob das auch eine Fähre ist, weiß ich nicht. Es ist wohl eher etwas Militärisches, denn wer hat schon seinen eigenen Hubschrauber an Bord. Oder – vielleicht fuhr da einfach der König an uns vorbei – und ich habe es nur nicht mitbekommen.

Da saßen wir nun in unserem „Regenkäfig“ – die großen Tropfen trommelten nur so auf die Scheiben des Bootes. Plötzlich wurde der Steg herunter gelassen – aber es wollten nur einige Fahrgäste aussteigen, die wohnten vielleicht dort oder hatten ihr Urlaubsdomizil dort.

Wir fuhren weiter – doch als vor einer Felswand plötzlich der Steg wieder herunter gelassen wurde, kam Unruhe unter die Fahrgäste. Zwei Besatzungsmitglieder trauten sich in den Regen hinaus – beide hatten einen Eimer bei sich. Und da waren sie schon – die Bergziegen, die schon hungrig auf ihr Futter warteten. Ob sie vom Motorgeräusch angelockt werden oder eine Uhr im Bauch haben, das kann ich euch nicht  sagen.

Während der Fütterung und danach trauten sich dann doch einige Passagiere auf Deck. – Und dann sahen wir viele Wasserfälle, die den Berg hinunter rauschen.
Alles, was in der Reisebeschreibung steht, hat entweder nicht stattgefunden oder ich habe es nicht mitbekommen weil überhört.
Dort steht:

Entdecken Sie das Geheimnis der Höhle des Vagabunden, probieren sie das kristallklare Bergwasser des Wasserfalls Hangjane und lassen Sie sich am Fuß des imposanten Preikestolen, einer 604 Meter hohen Felskanzel den Atem rauben“

Mir hat keiner und nichts den Atem geraubt – schade eigentlich!

Auf der Seite  „my newsdeck“  „Drei auf einen Streich – Trolltunga, Preikestolen und Kjerag – habe ich mal diese drei Fotos kopiert – da wird mir schon beim Foto schwindelig.

Dort habe ich auch das abgeschrieben:

Der Preikestolen überragt den Lysefjord in der Nähe von Stavanger um 600 Meter. Er gehört zu den meistfotografierten Orten des Landes und wurde aktuell von Lonely Planet zum atemberaubensten Aussichtspunkt der Welt gekürt. Bis zum Plateau des „Predigtstuhls“ wandert man zügigen Schrittes etwa zwei Stunden. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 250.000 Einheimische und Touristen den Preikestolen und machten ihn damit zu einer der beliebtesten Attraktionen Norwegens.

Die Trolltunga befindet sich oberhalb des Sørfjords bei Odda und ist rund vier Busstunden nach Norden vom Preikestolen entfernt. Der Aufstieg zur spektakulären „Trollzunge“ gilt als sehr anspruchsvoll und dauert etwa zehn Stunden. Laut der „Best in Travel Liste 2015“ von Lonely Planet ist die Trolltunga einer der weltweit besten Orte für Heiratsanträge.

Der Kjerag mit seinem einzigartigen, in eine Felsspalte eingeklemmten Monolithen wird nicht nur von Wanderern geschätzt. Auch bei Basejumpern und Kletterern ist der Berg am Südufer des Lysefjords beliebt.

Wenn ich bei Wiki lesen, dass dieser spektakuläre Felsen ca. 25 km Luftlinie entfernt ist, waren wir wahrscheinlich in den vier Bootsstunden gar nicht so weit gekommen, denn ein Schiff fährt in ca. 2 Stunden auf einem geschlängelten Fjord sicherlich nicht so schnell und nicht so weit.

************

Jetzt geht Norwegen bald zu Ende, aber übermorgen komme ich noch einmal.

 

 

 

 

 


44 Kommentare

RB 16 – Wer Stavanger kennt –

… kann jetzt mit mir von Stavanger schwärmen

Es soll ja Leute geben, die finden, dass Vorfreude die schönste Freude ist – nicht immer und unbedingt gehöre ich dazu. Ich habe heute folgende Kategorien im Angebot:

  • Fähre
  • Hafen
  • Kunst
  • Stavanger Ortsbesichtigung
  • Tiere

Also fange ich mal ganz brav alphabetisch an – denn ohne Fähre wären wir nie dorthin gekommen, wo wir laut Reiseprospekt hin wollten. – Es gab nicht eine Fährfahrt (mit Toilette), die mir nicht gefallen hätte.

Stavanger ist bis auf Oslo und das Hotel in den Bergen eine Stadt, die am Wasser ist – also auch Hafen zu sehen. Auf dem letzten Foto kann man sehen, dass für die Bewohner der Häuser ein Boot vielleicht wichtiger ist als ein Auto.

Geduld, Geduld – Stavangers Stadtbesichtigung kommt bald, noch zwei Fotos von Kunst im Ort. Das Kind auf dem Pferd kann ich ja künstlerisch nachvollziehen – das andere überlasse ich eurer Einschätzung.

Doch jetzt kommt sie auch schon, die Stadtbesichtigung von Stavanger und die tolle Stadtführerin, die auch mal aus Deutschland abgehauen ist.

Dieses Jahr haben die Stadtführerinnen und ihre männlichen Pendants nicht den besten Job, denn die Besucher sind wirklich deutlich weniger geworden.

Die Altstadt von Stavanger gilt als „Die weiße Stadt“ – und alles ist auch wunderbar restauriert worden. Auf dem letzten Foto seht ihr aber: Sie können auch bunt. – Die Geschichte der Stadt ist bewegt – vor Jahren war der größte Teil der Bevölkerung mit Fischfang und -verarbeitung beschäftigt oder sie arbeiteten im Schiffsbau. – Als das zurückging, wurde 1969 Erdöl vor der Küste gefunden und davon lebte es sich dann nicht schlecht. In Stavanger war die Konzernzentrale –  bis 2014 der Erdölpreis drastisch einsank, so dass sich keine Förderung mehr gelohnt hat. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 69 % – aber auch aus dieser Krise haben sie einen Ausweg gefunden.

Das Blumenherz auf dem dritten Foto tröstet uns darüber hinweg, dass der Dom renoviert und deswegen nicht besucht werden kann.

Auf einem Foto trägt die Puppe im Schaufenster die Landesnationaltracht. Das sieht an den entsprechenden Feiertagen bestimmt schön aus.

Und jetzt gibt es noch ein paar Tiere. Seitdem mir vor Jahren mal eine Möwe das Fischkotelett   vom Pappteller stibitzt hat, sehe ich diese Tiere mit einem gewissen Respekt an. – Die Quallen konnte mein Fotoapparat im Wasser kaum erkennen – aber mein Fotoprogramm hat dann nachgeholfen.

*********

Übermorgen – gleiche Welle, gleiche Stelle!

Übrigens – lange werden meine Posts nicht mehr mit RB xx anfangen! Also genießt Norwegen noch so lange, wie es möglich ist.


13 Kommentare

RB 15 – Manchmal ist das Leben ganz schön besch … eiden

… und das werde ich euch jetzt bildlich beweisen

Du warst zu Lebzeiten eine bedeutende Persönlichkeit. Du warst sogar soooooo bedeutend, dass man dir eine Statue aufgestellt hast. Du schaust kühn und keck über die Menschen hinweg und machst ihnen entweder Freude oder jagst ihnen immer noch einen Schrecken ein, weil du zu Lebzeiten grausam warst.

Doch dann leben neben dir diese Tiere, auch wenn du nicht neben dem Markusplatz stehst.

Und wenn du dann sooooooo aussiehst, dann lachen die Menschen über dich und haben garantiert keine Angst mehr.

Die anderen Skulpturen oder Figuren oder Tiere, die ich noch fotografiert habe, die hat es nicht so (weich) hart erwischt.

Jetzt habe ich – wegen der Überschrift – diese Fotos vorweg genommen, aber sie gehören auch zu der Stadtführung in Bergen. Die Seilbahnfahrt vom letzten Beitrag gehörte auch dazu und war auch nach der Stadtführung – wir werden die fehlende Chronologie verkraften.

Zum Glück hat unsere Stadtführerin nicht die ganze Zeit so ein Schnütchen gezogen, sondern zwischendurch auch ein paar Fakten erzählt.

Am Ende seht ihr, dass es regnet. Eigentlich ab dem 21.8. war es mit dem schönen Wetter vorbei, denn wir hatten danach so einige Tage, an denen ich Schirm UND Regenjacke gut gebrauchen konnte.

Diese Unsitte, das ganze Jahr über Weihnachtssachen zu verkaufen, gibt es auch in Norwegen, wie man auf dem letzten Foto lesen kann.

Während der Stadtführung habe ich einige schöne Hauswandverzierungen oder -malereien gefunden, aber anders als bei uns – seht sie euch an.

Ein bisschen „richtige Kunst“ habe ich auch noch.

Das ist Henrik Ibsen, der bekannte norwegische Dramatiker und Lyriker, der sich neben das Theater gestellt hat, damit er gut aufpassen kann, dass die dort drin auch seine Werke spielen.

Bisschen musikalische Kunst gefällig?

Oder ein bisschen was Modernes, Abstraktes?

************

Ich habe mein Tagessoll von 20 Fotos geschafft und kann mich wieder auf die faule Haut legen 🙂