Claras Allerleiweltsgedanken


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Datenschutz

Die neuerdings geforderte Datenschutzerklärung habe ich noch nicht erstellt, weil es mir zu kompliziert war. Aber die Veröffentlichung meiner Artikel bei Facebook habe ich unterbunden. Das mit den Likes soll ja auch nicht mehr gestattet sein. Schade wäre es schon um diese bunte Gravatarreihe unter den Artikeln, die ja manchmal sehr zahlreich sind. Doch darin soll die „Gefahr“ bestehen, auf andere Bloggeridentitäten zu stoßen.
Schau’n wir mal – meist wird ja nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird – und ICH habe das NICHT gekocht.
Als wenn die Blogger die Datenwelt retten könnten, in der andere schon so vielen Schaden angerichtet haben.

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A never-ending-lamps-story

Es ist Ende August, eine Freundin ist zu Besuch. Sie war es, die sich über meine ursprünglichen Lampen, die in den zwei Jahren nicht einmal Probleme gemacht haben, ein wenig mokiert hat. Da mir die Farbe der beiden Gestelle auch nicht gefällt, lasse ich mich darauf ein, zwei neue zu kaufen.

Uns beiden gefällt auf Anhieb ein ausgestelltes Modell und ich möchte 2 Stück davon haben. Eine original verpackte kann ich bekommen, als zweite nur das Ausstellungsstück.

Ich lasse mich darauf ein. Mein Sohn bringt beide an der Decke an und 3 Tage währt die Freude. Dann ist plötzlich eine defekt – ob es das Ausstellungsstück ist, kann ich nicht sagen, denn wir haben beim Anbringen nicht aufgepasst und gekennzeichnet.

Ich gehe zu Möbel Kraft und kaufe eine Ersatzlampe. Es ist nicht genau die gleiche, doch wer schaut sich schon zwei Lampen nebeneinander so genau an.

Der Maler, der gerade den Fußboden verlegt, wechselt die Lampe – die defekte ab, die neue an.

Ich glaube, die Lampen haben alle einen Selbstzerstörungsmechanismus eingebaut, auch wenn die versprochenen 20.000 Leuchtstunden noch nicht abgeleuchtet sind. – Hätte ich mir allerdings den Karton genauer angesehen, hätte ich stutzig werden müssen. Er war ziemlich beschädigt und geklebt – wahrscheinlich hatte sie schon jemand zu Haus, hat den Fehler bemerkt und hat sie kommentarlos zurückgebracht, WEIL:.Eine von den drei LED-Lampen flackert, flackert sogar ziemlich deutlich.

Damit der Ab- und Anbau von meinem Sohn in einem Rutsch passieren kann, gehe ich wieder hin, um eine zu besorgen. Plötzlich ist noch ein Exemplar von der ursprünglichen aufgetaucht – Karton sieht unbeschädigt aus – ich nehme sie mit.

Ihr werdet es schon ahnen, in all diesen Lampen ist der Wurm drin. Ich selbst kann nicht mehr auf die Leiter  steigen, also muss ich all diese Arbeiten deligieren (ich schrieb in meiner Müdigkeit dirigieren, aber das ist wohl doch das falsche Verb). Es hat einen Vorteil – ich sehe Sohn und Hund und manchmal auch Freundin öfter, denn sonst haben sie keine Zeit, sie sind selbst im Wohnungsrenovierungsstress – und auf der Arbeit ist die Hölle los, denn alle Hunde oder ihr Frauchen oder ihr Herrchen wollen unter dem Weihnachtsbaum eine neue Leine liegen haben.

Nun glaubt ja nicht etwa, dass die letzte in Ordnung ist. Zwei der Schirmchen leuchten hell und kräftig, so dass ich kaum in das Licht gucken kann – die dritte funzelt mal gerade so vor sich hin. – Müsste ich immer für das Anbringen bezahlen, wären es die teuersten Lampen, die ich je hatte.

Jetzt liebäugle ich mit zwei von diesen Lampen – vielleicht bringen die mir mehr Glück. Wenn ein Leuchtmittel durchgebrannt ist, muss ich nicht die ganze Lampe wegwerfen, sondern kann die Leuchteinsätze austauschen.

 


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Höhen-Tiefen-Gletscher-Serpentinen 1 – Rothenburg

Rothenburg ob der Tauber – 11.08.

Das war zwar nicht unser Tagesziel Ulm, sondern nur ein Zwischenaufenthalt, aber ein recht bedeutender.

Dieses Mal ging der Start relativ problemlos – geht doch, muss nur oft genug geübt werden 🙂 Wir mussten um 4.30 am ZOB sein, also wieder eine recht unchristliche Zeit. Drei Tage vorher holte ich Ortserkundungen ein und entdeckte 200 m vom ZOB entfernt einen kostenfreien Parkplatz – P9 – der für die Messe genutzt wird. Das Navi zu programmieren und zum Messedamm/Ecke Kantstraße zu fahren, das bekomme ich hin.

Doch damit hatte es sich dann auch schon mit dem Ankommen. Diese Kreuzung dort kann man nur unterirdisch unterqueren. Unten ist alles widerlich dreckig, überall kaputt und nichts ausgeschrieben. Sowohl Fahrstühle als auch Rolltreppen sind selbstverständlich defekt – und Treppen sind gerade nicht mein Ding. Prompt kam ich oben am falschen Ausgang raus – der ZOB war mir gegenüber. Nun kann man aber nicht einfach über die Straße gehen – nachts ja kein besonders schweres Ding. Aber auf dem Mittelstreifen macht eine 60 cm hohe Mauer das Überwinden schwerer, besonders mit Koffer. Dennoch entschied ich mich für diesen Weg.

Dieses Mal waren wir Berliner die ersten und wir holten nur noch Potsdamer Mitfahrer ab.

Die Halts bis Rothenburg waren nur der Verdauung geschuldet, in Rothenburg wartete eine Stadtführerin auf uns und ein gemächlicher Gang durch die Stadt.

Erst einmal ein paar allgemeine Fotos über diese so bekannte alte Stadt. Besonders Ausländer kennen sie durch die Geschäfte von Käthe Wohlfarth, die wie in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ das ganze Jahr über Weihnachten sein lässt. Für mich ein sehr abschreckender Gedanke.

Als ich die Stadtführerin fragte, warum am Stadthaus die Regenbogenfahne hängt, schaute sie mich mit großen Augen an und wusste kaum, was ich mit der Regenbogenfahne meinte.

Bei der schmalsten Gasse von Rothenburg wird oben die Luft ganz schön knapp – im Gegensatz zum echten Leben, wo oben die Luft für die Wohlhabenden immer besser wird.

In dem Arme-Sünder-Käfig, der im Torbogen hängt, hätte ich nicht sein wollen, der schaukelt bestimmt immer stark.

Die reichlich blühenden Blumenkästen waren fast das schönste an der Stadt.

In der erhöhten Galerie sind mir einige Steintafeln aufgefallen. Den Menschen aus Tübingen kenne ich nicht, aber dass die Schriftstellerin Hedwig C.-M. eine Tafel bekommt, spricht vielleicht ein wenig für den Literaturgeschmack der heutigen Zeit.

Und jetzt kommt ein wenig Kunst – und die längste Bank herzustellen, ist auch schon Kunst. Bei dem ersten hat bestimmt Renault seine Finger in der Kunst, beim zweiten die Schrottverarbeitung. – Wie das mit dem Handel zwischen dem Metzger und dem Bauer war, weiß ich nicht mehr genau – aber auf der langen roten Bank habe ich gesessen.

Übermorgen geht es weiter!


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Dreiländerhauptstadttour – Prag 1

Diese Reise nach Prag – Anreisetag, zwei Tage Aufenthalt, Abreisetag – hatte ich gewonnen. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul – ich habe das aber natürlich doch gemacht. Alle Kommentare, die ich über das veranstaltende Reisebüro und über die Reise mit den angebotenen vier Veranstaltungen las, waren negativ, ein wenig negativ oder vollkommen negativ. Dadurch war mir klar, dass ich und meine Begleitung – dass wir keine der angebotenen Sonderveranstaltung Stadtrundfahrt & Prager Altstadt (59,- €), Prag bei Nacht mit Dinnerkreuzfahrt (von 18 bis 20 Uhr für 49,- €), Ausflug Prager Burg (für 59,- €) und Böhmischer Abend für 49,- €, der endete, als es gerade schön und gemütlich wurde – laut Aussage von Teilnehmern buchen werden.

Der gewonnene Reisegutschein war mit 398,00 € wohl ein wenig hoch angegeben, wenn man die Buspreise und die Übernachtungspreise in einem Dreisternehotel kennt.

Wir als Reiseteilnehmer mussten einen Saisonzuschlag von 80,- € an das Reisebüro überweisen. Ob sich die gelohnt haben, muss jeder für sich entscheiden. Das Reisebüro deckt damit sicher seine Kosten.

Die Abfahrt war früh um 2.40 Uhr – eine Zeit, in der keine S- oder U-Bahn mehr fährt, wo das Netz der Nachtbusse vielleicht zuverlässig ist und wo eine Taxifahrt der größte Ausgabenfaktor wäre. Wir trafen uns nicht an der Weltzeituhr, 

sondern am Ostbahnhof. Jede Straße, jeder Fleck um den Ostbahnhof ist reservierte Parkzone, so dass auch keine eigene Anreise mit Auto möglich gewesen wäre.

Dann ging es auf Sammeltour, denn wir waren die ersten, die eingestiegen sind – lediglich gute Plätze war die Belohnung. Früh gegen 10.00 Uhr war das Fahrgästeeinsammeln immer noch nicht beendet.

Irgendwann waren wir über die kaum wahrzunehmende Grenze in der Tschechei und gegen 14.00 Uhr endlich dann in Karlsbad = Karlovy Vary. Es gab eine Informationsveranstaltung mit Werbung für die angebotenen Ausflüge, ein Mittagessen für die bereitwillig Zahlenden und einen Stadtspaziergang mit der Reiseleiterin.

Die kalten und heißen Quellen sind ja ein Wahrzeichen der Stadt. Alle laufen mit den typischen Trinkgefäßen herum, um diese ekelhaft schmeckende Sole sich für ihre Gesundheit einzuverleiben. Ich halte es ja nicht so mit der Gesundheit und würde das Zeug nieeeeeeeeeeeeee trinken – darin baden schon.

Dieser Klangteppich ist ganz schön, aber wir haben keine Melodie trampeln können.

Für meinen Sohn sah ich hier und in Prag gleich ein „Mitbringsel“, das ich natürlich eingesackt habe.

Als auf der Erde einfach noch was für Frau Tonari rumlag, habe ich das auch eingesteckt.

Am meisten habe ich geschmunzelt, als ich das Muh einer Kuh hörte und an Mallybeau Mauswohn denken musste.

Es gab auch die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis die Kategorie des Hotels zu verbessern. Das angebotene 4-Sterne-Hotel lag näher am Zentrum. Die anderen Vorteile kenne ich nicht, denn wir blieben im Hotel Juno. So schlecht war die Verkehrsanbindung nicht. Es fuhr direkt am Hotel ein Bus, die Straßenbahn und vor allem die begehrte Metro waren bequem zum Fuß zu erreichen. Es gibt drei Linien – die gelbe, die rote und die grüne. Bei der roten sahen wir auch, dass fast das gesamte Interieur in rot ist – das war dann aber bei den anderen leider nicht adäquat. – Die Orientierungshilfen in der Metro sind so gut, dass sogar ich keinerlei Schwierigkeiten hatte.

Das einzige Problem war, ich hatte mein Smartphone zu Haus vergessen – ein wirklich unverzeihlicher Fehler. Zum Glück hatte meine Begleiterin ihres mit, so dass wir uns mit G.-Maps sehr gut durch die Stadt führen lassen konnten.

Den Ganzjahres-Weihnachtsladen haben wir zwar nicht gesucht, aber gefunden.

Aber auch andere Sachen konnten sich nicht vor „unserem“ Suchsystem verstecken. – Da aber die Fahrt an einem 13. begann, will ich es auch mit 13 Fotos bewenden lassen.

 


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Manchen Werbedesignern würde ich …

ein Jahr lang kein Gehalt zahlen, …

bis aus ihrem Gehirn wieder anständige Werbung kommt.

… oder sehe ich das nur so verbissen?


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Solch ein Geschenk ist für mich …

Das kann ich nicht nur auf dem Fotoblog stehen lassen!

Himmelhohes Fotogeflüster

… wertvoller als ein Diamantring.

Das hört sich übertrieben an, aber hier schätze ich, dass sich jemand Zeit genommen hat, Gedanken gemacht hat, um mir eine Freude zu machen.

Ich hatte einmal im Leben einen Brillantring, den habe ich erst bekommen, als der „Stammhalter“ geboren wurde, nicht schon zur Geburt des ersten Kindes, das eine Tochter war. Allein diese Tatsache hat mich diesen Ring nie lieben und achten lassen.  Bei erstbester Gelegenheit verschenkte ich ihn an eine Person, der er mehr zustand als mir – fand ich jedenfalls.

Doch dieses Foto bzw. der Begleittext – steht mir zwar nicht unbedingt zu, aber dafür freue ich mich um so mehr. – Ich finde, die Kugeln sehen ein wenig aus wie Trüffel, und die liebe ich ja über alles.

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Und jetzt noch ein Foto von meiner Krippe. Lange Jahre habe ich sie nicht aufgestellt – doch dieses Jahr, in dem sich Hass…

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Jordanien aus dem Fotoblog – 3

Der Wüstentag war so schön, dass ich ihn nicht einfach so mit Collagen „abarbeiten“ will – da gibt es viele Fotos, die sich lohnen, hier in voller Breite gezeigt zu werden. – Die gegenüberliegende Bank im Jeep fotografierte die unsere – hier saß ich also eingeklemmt zwischen Bankbügel und Nachbarin – letztere war weicher und drückte nicht so.🙂 – Bequemer wäre es gewesen, nur vier Leute hinten auf die Bänke zu setzen – doch da hätte die Reiseleitung einige Jeeps mehr bezahlen müssen.

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Foto: J.W. – Die Jeeps brachten uns „mitten hinein“ und wurden dann abgestellt, da wir entweder zu Fuß liefen oder zu Kamel ritten.

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oder hier das Foto von J.W. – ich fand die Felsenkulisse noch weitaus beeindruckender als den Sand auf der Erde.

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2212-wueste-4Es war teilweise sehr pfiffig, so dass gutes Einpacken und Sand- und Windschutz angeraten waren.

2212-wueste-12Die typischen Kopftücher werden von Männern und Frauen genutzt – und schützen gegen alles.

Es ist nicht viel, was wächst, aber es wächst ein wenig. Schafe oder Ziegen haben wir jedenfalls keine gesehen.

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Und jetzt geht die Kamelerei los. – Der Reiseleiter macht es vor – es sieht kinderleicht aus.

2212-wueste-13Die ersten Mutigen finden sich:

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Die Königin besteigt mit ganz leicht ängstlichem Gesicht ihr Reittier – Foto von J.W.

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„Die Königin von Saba“ – auch nicht von mir fotografiert

2212-kamelreiter-jwLawrence von Arabien – nicht von mir fotografiert, aber fast so elegant.

Für uns alle gibt es am Ende ein Picknick mit einem Foto von J.W..

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Und jetzt zum Ausklang noch ein wenig Natur

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