Claras Allerleiweltsgedanken


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Wer nicht computern darf…

… darf aber wenigstens fensterln

Da ich vor sehr langer Zeit mal schlechte Erfahrungen mit Folien gemacht habe, behandle ich die inzwischen mit großem Respekt.

Am hellerlichten Tage wollte ich mir nicht unbedingt Mut antrinken. Also habe ich die Betten neu bezogen und mir durch die Löwen Mut zusprechen lassen.

Ursprünglich wollte ich einen jungen Mann bitten, diese Folienarbeiten am Fenster mit mir gemeinsam zu machen, aber dann hatte ich wieder nicht ausreichend Geduld zum warten. Also fing ich selbst an. – Das hier ist die Vorlage, die ich mehr oder weniger auf die Fenster bringen möchte.

Zuerst begann ich, an der Balkontür Maß zu nehmen, in welche Höhe ich das Bild bringen will.

Eindeutig zu hoch

Ich fing damit an, auf den vier großen Bögen die einzelnen Motive auszuschneiden und zu sortieren. Dann bereitete ich eine Sprühflasche mit einer Wasser Spülmittel Lösung zu. Die Fenster hatte ich schon vorher geputzt.

Ich begann mit dem Bekleben der Balkontür. Das Foto ist von der Balkonseite her aufgenommen. Da sieht es auch nicht so schlecht aus.

Am Abend wirkt es am besten. Da ist nicht so viel hässliches im Hintergrund.

Als kein Schmetterling, keine Libelle und keine Pusteblume wieder abfivom Fenster, wurde ich mutig und machte mit dem anderen Fenster weiter

Erst mal ausgemessen, ob auch alles auf das Fenster passt. Die Größenangaben vom Hersteller waren sehr großzügig, ich bin mit sehr viel weniger Platz ausgekommen.

Ich mache es jetzt kurz und versuche, eine Galerie einzustellen.

Wenn ihr ebenso zufrieden seid wie ich, dann kann ich mich jetzt in Ruhe wieder aufs Ohr hauen. Nein, stimmt nicht. Ich warte auf einen Handwerker, der in der Küche einen neuen Wasserhahn anbaut, weil der alte tropft wie Sau. – oder ich gehe mir dieses T-Shirt bestellen, passend zu meinen Fenstern.


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Wächst sich das zum Problem aus?

Gestern hat mich mein Computer zum wiederholten Male nicht ins Internet gelassen. Nachdem ich eine Problembehandlung versucht habe, zeigte er mir folgendes an: Ethernet verfügt über keine gültige IP-Konfiguration. Die Internet Weltkugel war durchgestrichen.

Ich schrieb das per whatsapp an meinen Computertechniker für den nächsten Arbeitstag, bekam aber gleich und sofort folgende Antwort: WLAN Stick verwenden.

Weder habe ich so ein Ding noch will ich so einen Stick. Ich habe nicht umsonst durch die Wand mit viel Mühe ein Loch gebohrt, um das LAN-Kabel dort durch zu stecken.

Mich macht es nur ein wenig stutzig, weil er schon vor kurzem per Teamviewer versucht hat, das Problem zu beheben. Mich macht so etwas mehr als nervös.


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Zeitverschiebung

Nicht, dass jetzt jemand denkt, ich denke schon an das allgemeine Uhrenverstellen, was ja an einem Oktobersonntag wieder auf uns zukommt. Nein, mitnichten, das ist ja ein Grundübel, was schon längst abgestellt werden sollte, uns aber immer noch an zwei Tagen im Jahr durch die Wohnung eilen lässt, so nicht alle Uhren über Funk oder WLAN gesteuert werden.

Nein, ich meine einen Zeit“verlust“ der ganz anderen Art.

Noch im August diesen Jahres konnte ich in der Zwischenzeit vom Drücken des Einschaltknopfes bis zum Erscheinen eines Bildschirmhintergrundbildes folgende Dinge verrichten:

  • einen Kaffee zubereiten und beinahe schon austrinken und von einem liebevollen Tag träumen
  • alle Neuigkeiten im Handy checken
  • Und – wenn es mal ganz schlimm kam und Avast im Hintergrund meine ganze Festplatte scannte, um irgendwelchen kleinen „Würmern“ oder Viren auf die Schliche zu kommen, da konnte ich auch noch meinen Mediboy in die Spur schicken, damit er das erledigt, was ich versäume, da ich ständig andere Probleme am Hals habe

Und das alles ist jetzt weggefallen. Ich betätige die Taste der riesengroßen Steckleiste (immerhin hat sie 10 Steckplätze), um alles unter Strom zu setzen und sofort und gleich zeigt mir der Bildschirm, dass er betriebsbereit ist. Habe ich den Computereinschaltknopf betätigt (ist ja knapp über dem Erdboden 🙂 😉 ), bin ich gerade man so wieder in vertikaler Sitzhaltung, da ist auch schon Erfolg auf dem Bildschirm zu sehen. – Ich will nicht gerade sagen, dass mich diese Schnelligkeit überfordert, aber zumindest überrascht sie mich, weil ich es seit Jahren nicht anders gewöhnt war.

Und wird mir ein wenig später etwas über Ton vermittelt, schafft das die neue Soundbar sehr gut – so sind die störenden Kopfhörer weitestgehend überflüssig. Den weißen hatte ich ja gar nicht erst gekauft – aber der dicke Sennheiser ist auch umständlich.

Mit einem Foto von meinem neuen Arbeitsplatz verabschiede ich mich von euch. Um die Soundbar unter dem Bildschirm platzieren zu können, musste ich ihn ein wenig höher stellen – da passte es dann mit der Lampe wieder nicht – aber ein altes Stullenbrett aus Holz schaffte Abhilfe.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.


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Clara eilt dem technischen Fortschritt entgegen …

… aber dabei sind einige Hindernisse zu überwinden.

Mein letzter Artikel mit Text zum Computer endete in etwa so, dass er vom Internet getrennt wurde, ich die Fritzbox runter- und wieder hochgefahren habe und ich dann am nächsten Tag schreiben konnte.

Aber leider nicht lange – und das Drama wiederholte sich. Letztendlich erklärte mir Microsoft, dass ich ein Konto einrichten müsste, damit ich nicht mehr im Ethernet (oder so ähnlich, was immer das auch ist) arbeite, sondern wirklich mit dem Internet verbunden bin. Und dabei gab es mehr Schwierigkeiten, als ich mir wünschen konnte.

Lange Stunden gab es keinerlei Fortschritte – und der Computermensch war auch nicht zu erreichen.

Doch dann kam eine Mail von Microsoft, die mir mitteilte, jetzt sei das Konto genehmigt und ich könnte wieder loslegen.

In der Wartezeit habe ich mich mit dem wunderbaren Tablet beschäftigt. Ich habe von den unzähligen Fotos viele gelöscht, einige zu Favoriten erklärt und damit eine Sammlung bekommen, die über die wichtigsten Bereiche aussagefähig ist. Ich könnte eigentlich in Zukunft die Erstellung von Fotobüchern einsparen – schließlich muss ja das Geld fürs Tablet erwirtschaftet werden.

Aus Langeweile erstellte ich auf jedem Gerät eine VC = Virtuelle Clara. Aber leider ist mir bisher noch nicht so richtig klar, wie und wann ich sie einsetzen kann. Zum Glück habe ich sie bildlich festgehalten. Ich beende jetzt hier den Computertext und übergebe an die zwei anderen Geräte, von denen ich die Fotos einklinken will.

Und wieder mal muss ich bemerken, dass meine beiden VCs nicht wie eine Großmutter wirken, deren Enkel heute 20 wird.

Alles Liebe und Gute und ich freue mich, dass du bald in meiner Nähe studieren wirst. Ich hoffe, du erkennst mich nach der langen Zeit noch wieder auf diesem Foto.

Aber wir haben ja auch seriösere Fotos.

Sicherheitshalber habe ich mir eine kleine Futterreserve auf dem Tablet zugelegt.

Jetzt schaue ich mal, was ich noch alles auf dem Tablet für Fotos für diesen Beitrag gespeichert habe.

Hier bin ich viel seriöser als bei der anderen virtuellen Clara.

Das sollte der Geburtstagskuchen werden – aber ich kann besser Computern als backen. – Und zum Schluss gibt es noch das erste Foto, das ich mit dem Tablet = Stullenbrett gemacht habe .9


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Es kann nur besser werden!!!

Erster Beitrag vom neuen Computer

Der Samstag war von A – Z ein Pechtag – nichts klappte nach dem Motto: Schief – schiefer – am schiefsten. Doch heute am Sonntag haben sich zumindest zwei Probleme gelöst – das dritte lässt sich nicht mehr lösen und das vierte wartet noch auf mich.

Kurze Chronologie. Am Freitag habe ich im Schweiße meines Angesichts die neue Technik vom Computerladen in zwei Ladungen mit dem Bus zu mir geschleppt.

Ich war am späten Nachmittag so breit, dass ich es gerade noch schaffte, die Sachen aus den Kartons zu befreien und den Supermüllberg auf die Papiertonne und die gelbe Tonne zu verteilen.

Hier bin ich schon einen Schritt weiter, die Sachen sind ausgepackt und der Bildschirm wartet darauf, zusammengebaut zu werden.

Gefällt mir und macht sich richtig gut. Der Computer selbst sieht auch richtig schnuckelig aus und hat vor allem vier schnell zu erreichende USB-Anschlüsse.

Für das nächste Foto sagte man früher immer das Sprichwort: oben hui und unten pfui

Als ich den Müll entsorgt hatte, sah es in meinem kleinen Arbeitszimmer schon wieder etwas wohnlicher aus.

Na gut, den Bildschirm konnte ich auch noch zusammenbauen und auf meine Höhe einstellen.

Doch am Samstag lief nichts – nichts mehr und nichts weniger. Die heutige Situation sieht so aus:

Smartphone

Zum ersten Mal in meinem Handyleben ist mir das Ding aus der hinteren Hosentasche in die Toilette gefallen und mit dem unteren Drittel eingetaucht – leider nicht zu Haus, sondern während des Doppelkopfturniers. Ich habe natürlich gleich mit Papiertaschentüchern versucht, alles zu trocknen, doch ständig kam die sinngemäße Meldung: „Ladebuchse ist feucht, trocknen Sie das Gerät!“ – Leider hatte keine der Mitspielerinnen einen Föhn in der Tasche – warum eigentlich nicht??? 🙂 😉 – und ich stellte das Handy einfach aus. Zu Haus positionierte ich es so, dass ihm der lauwarme Luftstrom seine Flausen aus dem Inneren ausblasen konnte – und es ist wohl wieder in Ordnung.

Doppelkopfturnier

Ist es ein Wunder, dass ich nach dem Klofall nur mit halber Konzentration gespielt habe? Ich habe bei zwei Spielen mit supersuperguten Karten nach Re nichts mehr angesagt – es hätte mindestens die Ansage „keine 90“ erfolgen müssen, sogar „keine 60“ wären drin gewesen. Ich habe mich nicht über meinen vierten Platz geärgert (es hätte auf jeden Fall der dritte werden können) – aber meine Mitspielerin war traurig bis ärgerlich oder knapp unter der Wütend-werd-Grenze. – Ich war glücklich und zufrieden, als das Turnier endlich zu Ende war und ich nach Hause zu meinem Föhn konnte.

Computer

Als alles seinen Platz gefunden hatte, stellte ich fest, dass mir das neue kabellose Logitech-Set MK 330 nicht zusagte. Es war weniger die Tastatur, die nicht auf Gegenliebe stieß, sondern vor allem die Maus – die war so klein und mickrig – ich hatte das Gefühl, nichts bis fast nichts in der Hand zu haben. Im Keller lagerte noch ein Vorgängermodell von der Tastatur, die mich seit ca. 6 Jahren (oder eher länger) begleitet. – Gut, da sind viele Tasten schon „blank“ getippt, aber zum Glück beherrsche ich ja das blinde 10-Finger-Schreib-System.

Das eigentliche Problem kam erst, als ich partout keine Internetverbindung bekam. Es stand was von „Ethernet“ da – und kein vertrauter Mozilla Firefox-Bildschirm wollte sich zeigen. Kurz vor Mitternacht schaltete ich die Fritzbox aus und fuhr sie paar Minuten später wieder hoch – doch dann ging ich ins Bett. Dass es zum Erfolg geführt hat, seht ihr hier an diesem Beitrag.

Bei allen Computerproblemen, die waren oder noch kommen sollten, wusste ich 100%ig, dass es nicht an meinem „Computermenschen“ liegt – der versteht sein Handwerk und hat ganz tolle Arbeit geleistet. Mindestens 90 % des Erfolgs gehen auf sein Konto. Ich denke schon, dass er diesen Artikel mitlesen wird – und deswegen noch einmal: Herzlichen Dank, lieber Th. F.

Tablet Samsung S7

Was mich geritten hat, (unbedingt) ein Tablet haben zu wollen, werde ich jetzt nicht hier bis ins kleinste erörtern, weil ich es selbst nicht richtig weiß – ich habe es gekauft und 30 Tage lang kann ich es zurückgeben, wenn ich weiterhin zu blöd bin, es mir Untertan zu machen. – Irgend einen winzigen Schritt muss ich immer falsch gemacht haben, als ich die Daten vom Smartphone auf das Tablet mit „Smart Switch“ (?) übertragen wollte. Ich dachte, der Vorgang läuft und läuft und läuft, doch irgendwann bekam ich die Meldung, dass die Verbindung abgebrochen wurde – und NICHTS war passiert.

Als ich es dann auf einem anderen Weg probieren wollte, stellte sich mein Samsungaccount quer. Irgendwann zu später nächtlicher Zeit sah ich ein:

DAS IST HEUTE NICHT MEIN TAG – LASSE ES, CLARA, UND GEH LIEBER INS BETT!

Und mehr gibt es vorläufig nicht zu berichten!