Claras Allerleiweltsgedanken


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Vor lauter Umräumerei …

… bin ich so überdreht, dass ich nur noch Blödsinn im Kopf habe

Da ich weder Zeit noch Lust zum Kochen habe, gibt es heute Abend getoastete Mund-Nasen-Schutz-Scheiben zu essen. Alles ist gut abgehangen und frei von sämtlichen Fremdkörpern wie Antibiotika oder gar Viren.

Sollten die Scheiben etwas trocken oder gar dröge sein, kann alles mit dem Bier des Hauses runter gespült werden. Von 99,99% der menschlichen Gattung wird das Bier getrunken – von mir wurde es ans Regal genagelt.

Ihr seid herzlich eingeladen – es ist genug für alle da!

Doch jetzt zum Texteingang zurück. Im Zuge der geplanten Fenstererneuerung war ich noch mal in einer der Wohnungen direkt unter mir – die Frau wohnt auch mehr oder weniger allein in der Wohnung, da die Söhne aus dem Haus und der Gatte andernorts berufstätig ist.

Sie äußerte ihr Unverständnis, warum ich das kleine Zimmer mehr oder weniger ungenutzt lasse und mich mit dem Arbeitsplatz im Schlafzimmer „abplage“. Und da ist der Knoten bei mir geplatzt. Nach oben gekommen – und fast in der gleichen Minute mit dem Planen und Räumen und Schieben begonnen. Und wenn ich einmal angefangen habe, dann kann ich nicht mehr aufhören. Zum Glück bewegten sich alle Möbelstücke fast lautlos auf dem glatten Fußboden, zumindest, wenn man schwerhörig ist, da fand ich es keineswegs laut. Auch in den späteren Abendstunden kam kein Protest – aber dieses Zimmer, in dem die Haupträumaktionen stattfanden, wird unter mir erst nach Mitternacht genutzt.

Leider fehlt bisher immer noch das Umräumen des Computerarbeitsplatzes. Da es dort mit dem durch die Wand gezogenen WLAN-Kabel Probleme geben kann, muss da der Sohn der Hauptakteur sein – alle Vor- und Hilfsarbeiten habe ich schon geleistet. – Fotos gibt es später, heute erst einmal Fotos von der Aktion: Arbeit an der Hörgerätefront.

Die misslungene Sache mit den ersten Innenohrgeräten hatte ich schnell verarbeitet und vergessen. Doch als mich der Akustiker anrief und meinte: „Frau Himmelhoch, ich habe einen Anruf von der Firma Ph. bekommen und die sagen, dass für die geplanten Neugeräte ihr Gehörgang zu schmal ist – da passen die Geräte mit der beabsichtigten Technik nicht rein!“

Da war ich sehr geknickt, denn „mein“ recht erfahrener Akustiker hatte beim Abdruck gemeint, dass alles gut aussieht.

Er hatte zufällig freie Arbeitszeitkapazitäten und flugs war ich bei ihm. Wir haben die Sache mit den Abdrücken mal fotografiert.

Die Hörgeräte können aussehen wie sie wollen, aber nicht so schlüpferfarbig wie diese rosa Abdruckmasse – und auch hautfarben will ich sie nicht – aber das ist alles sekundär.

Das mit dem aufgesetzten roten und blauen Plastikohr ist hier nicht so schön zu erkennen – aber ich sah aus wie ??? – der mit den großen Ohren.

Zum Trost für die schief gelaufene letzte Aktion – aber die Geräte hatte ICH mir im Netz ausgesucht, der Vorschlag kam nicht von IHM – hat er eine doppelte Abdruckserie gemacht und die Abdrücke an ZWEI verschiedene Firmen geschickt. Dann kann ich wunderbar testen, vergleichen aussuchen und am Ende hoffentlich glücklich sein.

So eine Anfertigung geht nicht von heute auf morgen – den nächsten Termin habe ich am 23. April – zum Glück sind die 6 Jahre alten Geräte nicht defekt, sondern nur unzureichend. Aber es gibt ja im Moment eh nichts zu hören.

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Jetzt habe ich noch zwei Fotos, die ich gern zeigen möchte, auch wenn sie mit dem eeeeeeeeeeeewig zurückliegenden Ostern zu tun haben.

Ich konnte es mir nicht verkneifen, meinen Jüngsten beim Ostereiersuchen zu fotografieren – obwohl er gerade bei diesem Nest ganz enttäuscht geguckt hat – da war nämlich nichts drin.

Und auf dem nächsten Foto hat sich eine gefährliche Situation zusammen gebraut. Vor dem Brandenburger Tor rotteten sich viele Eierköppe zusammen – und als sich unter diese Menge auch noch Vermummte mengten, hätte es gefährlich werden können. – Zum Glück blieb alles ruhig.

Also, dann bis bald mal wieder!


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Nachts bin ich am kreativsten

Dieser Eintrag ist frisch geschrieben, nicht vorgebloggt.

Vielleicht habt ihr aus den Kommentaren schon rausgelesen, dass ich mich zu einem Wechsel zu Kabel Dingsbums entschieden habe. Dabei machte mir nur Probleme, dass ich das Modem nicht im Wohnzimmer dicht beim Computer anschließen kann, weil die Schrankwand vor der Kabelbuchse steht. Also hatte ich an eine reine WLAN-Lösung gedacht: Modem im Schlafzimmer an der Zweitbuchse, WLAN-USB-Stick von AVM in einen USB-Anschluss stecken und lossurfen. Aber wie heißt es so schön: „Wat der Buar nit kennt, dat frisst er nicht“. Der Stick wäre ziemlich teuer und es  schmeckte mir nicht, meine mittelalte Kiste per WLAN durch die Weiten des Netzes zu jagen.

Kommt der Prophet nicht zum Berg, dann muss eben der Berg zum Propheten kommen!

Kurz vor Mitternacht leitete ich die ersten Arbeitsschritte dafür ein, mit meinem Arbeitsplatz (Computer- und Druckertisch) ins Schlafzimmer zu ziehen. Ich musste zwei Bretter von diesem  Regal entsorgen, damit das untere höhere rückt und damit mein Bett unter das Fenster und unter das Regal passt.  – Aber das ist erledigt. Auch alles andere, was da noch in der Ecke stand, ist anderweitig verstaut. – Jetzt muss nur noch der Sohn kommen, mit mir das Bett umwuchten und die beiden Computertische in das andere aus der Ecke ist weggeräumt und damit ist fast alles fertig.2105 Ordnungsteile 61

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Jetzt ist es Sonntag, zeitiger Nachmittag. Der Bibelspruch „Am siebenten Tag, da sollst du ruhen“ muss viel Wahrheit beinhalten, denn meine heutige Sonntagsarbeit stand unter keinem guten Stern.

Als ich mir eine Nachbarin auserkoren hatte, um nur schnell die Liege umzustellen, musste ich sie natürlich leerräumen. Im Liegen-Originalzustand liegt der Bettkasten auf dem Fußboden auf, so dass man diesen beliebig belasten kann – notfalls sogar mit einem Liebhaber, der schnell versteckt werden muss. Ich habe aber, da ab und mal „Kreuz“ angesagt ist, meine Liege auf 15 cm hohe Füße gestellt – und das ist zum Aufstehen aus dem Bett einfach ideal. Aber jetzt ist der Unterboden natürlich frei – nach unten lässt er Ausdehnung zu. Ich merkte das bisher nicht, da zwei Unterbettkisten auf Rollen untergeschoben war. Doch als diese weg und der Bettkasten leer waren, sah ich die Bescherung. Auf einer Seite war die Unterbodenplatte komplett aus ihrer Verankerung gerissen. Mir entfleuchte ein unsonntägliches sch… Sch….! Eine Reparatur hätte nur mit dem Sohn passieren können, da wir die Liege hätten hoch- bzw. querkant hinstellen müssen.

Darauf habe ich verzichtet. Umgestellt, Kisten drunter geschoben und alles ist (notfalls) paletti.

Doch dann fing ich an zu googeln, was kluge(?) Köpfe dazu meinen, in welche Himmelsrichtung mein Kopf liegen MUSS – bisher habe ich klassisch geschlafen: Kopf nach Norden und Füße nach Süden. Jetzt habe ich Ost-West im Angebot. Soll der Kopf im Osten bleiben (wie hier) oder lieber an die Westseite (jetziges Fußende), dafür dann keine Wand dahinter. Mit der hier gezeigten Variante muss ich aufpassen, dass ich mir nicht doch mal versehentlich den Kopf am Brett darüber stoße – ist aber fast unmöglich.

Die West-Ost-Variante sieht so aus:

2807 Arbeitsplatzumräumaktion 53

Als ich las, was ich schon alles falsch mache (Steckdosen im Zimmer, Elektrogeräte, die sogar auch noch Funkstrahlen aussenden, kein freistehendes Bett, mindestens 1,5 m vom Fenster weg) – da habe ich schnell alle Suchseiten zugemacht, ein wenig den „Werkstattcharakter“ kaschiert und jetzt hoffe ich einfach, dass ich die nächste Zeit gut schlafe. 14 Jahre lang habe ich getrennt von Technik und Computer geschlafen – jetzt versuche ich es mal – wahrscheinlich kürzer – mich nachts mit der Technik zu vertragen. – Das neue Modem wird eine Schlummerfunktion haben, dann schlafe ich nicht so allein. 🙂

2807 Bett am Fenster

Hab‘ Sonne im Herzen und Sonne im Raum – dann kannst du gut scherzen und ?????? Baum? kaum? Flaum? Schaum? Saum?

Wahrend der Zeit, in der ich diesen Text schrieb, gab es plötzlich ein Poltern im Schlafzimmer. Ein guter Freund hatte zu mir gesagt: „Wenn du mit dem Kopf unter dem Regal schläfst, dann wirst du noch von einem Buch erschlagen!“ – Das im Hinterkopf, gehe ich der Ursache des „Getöses“ auf den Grund. Mein Bett: Übersät mit Filzstiften. Von oben war eine Schachtel gefallen, die brechend voll mit (alten, meist schon vertrockneten) Filzstiften war. – Schnell entsorgte ich alle ungeprüft in den Müll – diese Schachtel kann mir nachts nicht mehr auf den Kopf fallen.

So, und das ist jetzt der Endzustand – ich hoffe, ihr bemerkt das hochgerückte Regal, seht das folienbezogene Bettende und den Kasten (nein, den habe ich weggeschnitten) und wünscht mir trotz bald anrollender Massiv-Technik weiterhin einen guten Schlaf. – Alles, was fallen könnte, habe ich festgezurrt – also ich glaube nicht, dass mein irdisches Ende durch ein herunterfallendes Buch eingeleitet wird.

2807 Bett Endzustand

Über meinem Kopf steht kein Fernseher, sondern eine Deutschlandkarte, die mir endlich im Schlaf alle Bundesländer und ihre Hauptstädte beibringen soll 🙂