Claras Allerleiweltsgedanken


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Pardon, ich kann besser „Kunst-“ als …

… echte Pflanzen auf meinem Balkon haben

Vor längerer Zeit – ich glaube, ich hatte es zumindest in Kommentaren angedeutet, habe ich die Kunstpflanzen aus den Blumenkästen geholt, Erde eingefüllt und entweder Saatband oder Saatscheiben untergebuddelt oder Samen ausgebracht. Und das war Anfang Mai. Jedes Gärtnerherz würde sagen: Jetzt müssten aber die Blumen schon in großen Büscheln blühen. Das tun sie aber nicht – nur als blühende Töpfe gekauft und dann in den Balkonkasten umgesetzt – das klappt. Aber die anderen sind mickrige, angebräunte 5 cm niedrige Spärlichpflanzen. Ich weiß wirklich nicht, was die gegen mich haben.

Die Pflanzen müssten ja nicht gleich wuchern wie die ungepflegten (wegen des vielen Abfalls darin) Wiesenflächen in meiner Umgebung. Diese zeige ich jetzt zuerst. Die letzten Gräser gefallen mir aber.

Zum Glück habe ich die IKEA-Kunstpflanzen nicht weggeworfen – so habe ich dann wenigsten zwei grüne Balkonenden. So sehen diese Stellen aus – wenn ich weit genug von dem Stellplatz bin, sehe ich gar nicht so genau, dass es keine echten Pflanzen sind. Die künstliche Orchidee habe nicht ich gekauft – die hat mir eine Freundin mitgebracht. Eigentlich wollte ich sie gleich wegwerfen – da sie aber oft hier ist, habe ich der „Pflanze“ diesen Sommer in luftiger Höhe gegönnt. Jetzt allerdings habe ich sie doch entsorgt – sie passte so ganz gar nicht dort hin. – Die Osterhasen und Vögel aus Keramik müssen ja schließlich irgendwo ihre  „Höhlen“ oder „Nester“ bauen.

Bei den künstlichen Pflanzen halte ich es mit Michelle Obama, die in dem Jahr geboren wurde, in dem ich Abitur gemacht habe. Sie meint:

Tun Sie, was Sie für richtig halten. Es wird immer jemanden geben, der anders denkt.

Ich werfe einfach nicht gern Sachen weg, die Geld gekostet haben und die noch „gut“ sind – wir sind schon viel zu sehr eine Wegwerfgesellschaft. Hier in den kahlen Balkonecken stören die künstlichen Pflanzen nicht.

So, und jetzt zeige ich euch den wirklichen Jammer. Die Erde war weder zu nass noch zu trocken – ich habe auch mal gedüngt – aber sie kommen einfach nicht aus dem Knick. – Aus den Pflänzchen vom letzten Foto könnte noch was werden, denn dieses Saatband kam viel später in die Erde.

Und jetzt zur Aufmunterung noch die Fuchsie – sie hat die Umsetzung in den Kasten gut mitgemacht und das ist jetzt die komplett zweite Blüte. – Die blau blühende ???? habe ich auch in den Kasten gesetzt. Neue Blüten sind zwar noch nicht wieder da, aber die ganze Pflanze ist ca. 5 cm gewachsen. Ich will ja nicht unverschämt sein!

Der kleine Christusdorntopf vom Fensterbrett blüht zum allerersten Mal, obwohl ich ihn wohl schon 3 Jahre habe. Das sind dann so die kleinen Freuden für Clara mit den nicht-grünen Daumen.

 


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Glück und Glas …

… wie leicht bricht das …

… so heißt es jedenfalls in einem Schlager aus den 60er Jahren. Das Video dazu habe ich euch erspart – und ich hoffe ganz sehr, dass bei mir zumindest das Glas nicht bricht.

Ich könnte den Post aber auch „Selbstbeweihräucherung in Glas“ nennen.

Lange habe ich überlegt, was ich mir für das Flugrückerstattungsgeld (immerhin 400,00 €) der österreichischen Fluglinie Gutes tun kann – lange ist mir nichts eingefallen. Mit den Glasbildern von Ulli hat es angefangen, dann kamen drei weitere hinzu, weil auf dem Balkon welche das Zeitliche gesegnet hatten. Glasbilder sind zwar nicht für Feuchträume wie z.B. Balkon gedacht,  aber ich habe – wie so oft – meinen eigenen dicken Kopf. Und die letzte Ausgabe waren zwei Funkuhren. Eine davon für mein maritimes Bad, damit der Steinkreis dort nicht so alleine ist.

Ich habe ja einen Narren an Glasbildern gefressen, da ich keine verschnörkelten kostbaren Holzrahmen zu wertvollen Gemälden mag, u.a., weil ich keine wertvollen Gemälde habe.Eben so mag ich keine Antiquitäten – als ich sie noch akzeptiert hätte, fehlte das Geld zum Kauf. Und jetzt bin ich fast schon selbst eine Antiquität, da müssen die mich nicht noch in der Wohnung begleiten.

Was allerdings an den Glasbildern störend ist, ist die Reflektion – werden sie vom Tageslicht getroffen, sieht man mehr von der Umgebung als vom eigentlichen Bild. Damit muss ich leben, denn der eine Versuch, sie mit Schutzfolie zu überziehen, ist ja gründlich in die Hose gegangen, wie man bei Interesse hier nachlesen kann: Schutzfolie Ifoha

Außerdem spiegeln sie beim fotografiert-werden sehr oft die Clara, die nicht schnell genug mit ihrem Fotoapparat zur Seite gesprungen ist.

Aus Jux und Dollerei zeige ich euch mal eine Aufstellung, was sich so alles an Glück (?) und Glas als Bilder und Uhren angesammelt hat. Ich bin eine verdiente Förderin der deutschen Wirtschaft – oder auch nicht, falls sie alle aus China kommen. 24 Glasbilder und 5 Glasuhren in einer Dreizimmerwohnung mit Küche und Bad und Flur sind schon eine stolze Leistung – finde ich jedenfalls..

Gott sei Dank habe ich keine Angst, dass sich jemand über meine farbenfroh ausgestattete Wohnung lustig machen könnte und meint, dass es keine Alterssenilität bei mir ist, sondern dass ich in mancher Beziehung nicht aus den Kinderschuhen ausgewachsen bin. Da ist wirklich was dran – ich will keine Wohnung einer uralten Frau haben mit Holzmöbeln aus dem vorvorigen Jahrhundert.

Bitte – eure Meinung steht euch frei – aber ich setze meine dagegen. Und jetzt werden Beweise geliefert.

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Urlaub auf Balkonien …

so heißt es doch in diesem Jahr für viele aus unterschiedlichsten Gründen.

Entweder lässt uns der Auslands-Heiko nicht ausreisen, andere lassen uns nicht einreisen, bei vielen ist das Geld im Portemonnaie so zusammen geschmolzen, dass Urlaubsträume um ein Jahr oder gar Jahre verschoben werden müssen oder der Gesundheitszustand lässt an alles mögliche denken, aber nicht an Urlaubsstress. Ob mein geplanter Skandinavienurlaub mit Dänemark, Norwegen und Schweden stattfinden wird, weiß ich immer noch nicht. Und ob die angedachte Alternative dann noch klappt, ist fraglich. Wenn alle Bayern zu Haus bleiben, ist für mich in dem einen Hotel in dem einen kleinen Ort mit der einen kleinen befreundeten Familie bestimmt kein kleines Zimmer mehr für mich frei.

Also habe ich schon mal sicherheitshalber meinen Balkon zum großen Teil von unechten Ikeapflanzen auf echte Balkonpflanzen umgerüstet.

Was mögen das für Bäume sein, wo die großen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stoßen?

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Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt …

… ich steig’re das Blumenbalkonprodukt

Ist doch erst mal eine sehr bekannte Überschrift.

Ich bin also in mich gegangen und habe versucht, einen Teil meines Balkons auf Echtpflanzen umzustellen. Ob die eingegrabenen Saatscheiben und die ausgestreuten Samenkörner aufgehen oder von den Vögeln des Himmels gepickt werden, wird sich in ca. 14 Tagen zeigen.

Natürlich habe ich nicht alle auf einmal ausgestreut. – Sollte der erste Versuch nichts werden, gibt es noch einen Zweiten Sä-Versuch. Klappt der auch nicht, werden fertige Pflanzen in die Erde gebracht.

Aus allen weißen Übertöpfe wurden auch die IKEA-Kunstpflanzen „ausgetopft“ und lebende eingepflanzt. Hoffentlich werden sie nicht zu hoch – aber auf dem Fensterbrett sind sie nicht ganz so windgefährdet. Auf dem ersten Foto sind es noch die, die ich nicht gießen muss.

Und das sind irgendwelche „Exoten“, die sich jetzt entwickeln sollen.

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Schlampige, schwerhörige Hausfrauen werden bestraft …

… und danach belohnt

Gestern, ich musste wieder mal einkaufen.  Portemonnaie mit Geldkarte in der einen Jackentasche, Handy in der zweiten. Dann noch die Maske und manchmal auch die Handschuhe. So etwas geschieht wie im Unterbewusstsein – und oft genug vergesse ich schon mal das eine oder das andere.

Ich bin im Supermarkt und will von einer Sache ein Foto machen – Handy nicht da. Keine Panik , sondern gedacht: Zu Hause liegen gelassen.

Doch dann zu Hause: Wie ein Schwein nach Trüffeln suchte ich nach meinem Handy in ALLEN Räumen, denn ich nutze es auch in allen Räumen. Hätte ich doch gleich auf den AB vom Festnetz geschaut – er blinkte ganz hektisch, da drei Anrufe drauf waren, alle von der gleichen Nummer. Sofort wusste ich, das kann nur der ehrliche Finder sein. Und so war es. Ich habe in die Handyhülle meine Festnetznummer eingeklebt, damit sie schnell zu sehen ist.

Ich rief ihn an – er wohnt ca. 800 m weiter als ich – in einer ziemlich „verrufenen“ Siedlung. Die Bewohner sind überwiegend Hartz-IV-Empfänger, Sozialhilfeempfänger oder Ausländer. Das sage ich deswegen, weil jemand, dem ich davon erzählte, sofort sagte: „Was – von da gibt einer ein Handy zurück???“ – Ich hasse solche Pauschalverurteilungen so wie mit den Polen, die ja auch ALLE Autos klauen.

Er konnte auf dem Organspendeausweis meinen Namen, meine Adresse und mein Alter lesen. Vielleicht hat er sich gesagt: „Einer alten Dame gibt man das Handy zurück!“

Er bekam einen guten Finderlohn und freute sich vielleicht genau so wie ich.

Tja, und warum „schlampig“ und warum „schwerhörig“? Ich schaute mir meine Jackentasche an und bemerkte das große Loch am unteren Rand, was ich schon ewig und drei Tage zunähen WOLLTE. – Und das andere ist ja klar – JEDER würde es hören, wenn ein Handy auf das Pflaster fällt – aber ich bin eben nicht JEDER – sondern JEDE.

Doch jetzt zum normalen Artikel.

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Ganz ohne „Krone“ geht es momentan kaum …

… und deswegen will ich es gleich am Anfang abhandeln

Vor einigen Tagen habe ich dem jungen, hübschen Virologen von der Uni Bonn, der trotz seiner jungen Jahre schon Professor ist, mit großen Ohren gelauscht, als es um echte und privat erstellte Atem(schutz)masken ging. Die richtigen werden als FFP2 oder FFP3 bezeichnet. Und mit diesen ist es wohl so, dass auch lungen- und atemtechnisch gesundes Personal nach ca. 30 Minuten eine Absetz-Pause braucht  , weil das Atmen durch den (die) Filter so anstrengend ist.

Ich für mich werde es so weit wie möglich vermeiden (müssen), eine einfache zu tragen, wenn ich nicht umfallen will, weil ich keine Luft bekomme. Oder ich mache es so wie A. Laschet, der kühn und keck seine Nase nicht unter der Maske versteckt hat.

Mit meiner Jahreskarte habe ich auf’s richtige Pferd gesetzt:

Zoologischer Garten                  geschlossen
Aquarium – zum Zoo gehörig    geschlossen
Tierpark Berlin                             geschlossen
Britzer Garten                            geöffnet

Ich müsste nur mal wieder hingehen und mich nicht von Kälte und/oder Wind abhalten lassen — Clara, die Warmduscherin

So, jetzt wirklich Schluss mit den unangenehmen C-Sachen, jetzt gibt es nur angenehme C(lara)-Sachen.

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Was ich jetzt erwähne, ist für 99% aller Balkonbesitzer eine Selbstverständlichkeit – ich will dieses Jahr mal wieder meine Kästen bepflanzen. Ich hatte es im ersten Jahr gemacht – und wirklich ALLE Pflanzen gingen mir ein. Es sind Kästen mit einem Wasserreservoir – und alle Pflanzen sind ersoffen. Das Wasser floss nicht richtig ab – und wenn es das getan hätte, hätte die Fassadenfarbe gelitten. – Wie ich das dieses Jahr hinbekommen will, weiß ich noch nicht genau.

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Das Erbe wurde vom Winde verweht

„Eigentlich“ ist mir nicht nach Bloggen – doch da es in diesen zurückgezogenen Zeiten für mich quasi die Möglichkeit bedeutet, unter Leute zu gehen, habe ich mich doch selbst dazu überredet.

Vornweg eine positive Meldung. Einen Tag, nachdem mein Sohn aus Kanada zurück gekommen ist, wurde er krank – am Telefon hörte es sich nach „sehr krank“ an. Der ganze Rachen war verschleimt, seine Stimme kaum zu identifizieren, Fieber war auch vorhanden – es ist ja sofort zu raten, wovor ich Angst hatte. In seinem Fb-Profil zeigte er sich mit Schutzmaske und hatte sich auch selbst in Quarantäne begeben –

doch am gestrigen Tag war alles schon wesentlich besser geworden. – Nun hoffen alle Beteiligten: seine Freundin, seine Mutter, seine Angestellten und sein Hund, dass er bald wieder die Geschicke seiner Firma selbst in die Hand nehmen kann. – Und ich hoffe, dass er sich nicht einkaufsmäßig oder anders um eine kranke Mutter kümmern muss, weil ich nämlich nicht krank werden will.

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