Claras Allerleiweltsgedanken


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Urlaub auf Balkonien …

so heißt es doch in diesem Jahr für viele aus unterschiedlichsten Gründen.

Entweder lässt uns der Auslands-Heiko nicht ausreisen, andere lassen uns nicht einreisen, bei vielen ist das Geld im Portemonnaie so zusammen geschmolzen, dass Urlaubsträume um ein Jahr oder gar Jahre verschoben werden müssen oder der Gesundheitszustand lässt an alles mögliche denken, aber nicht an Urlaubsstress. Ob mein geplanter Skandinavienurlaub mit Dänemark, Norwegen und Schweden stattfinden wird, weiß ich immer noch nicht. Und ob die angedachte Alternative dann noch klappt, ist fraglich. Wenn alle Bayern zu Haus bleiben, ist für mich in dem einen Hotel in dem einen kleinen Ort mit der einen kleinen befreundeten Familie bestimmt kein kleines Zimmer mehr für mich frei.

Also habe ich schon mal sicherheitshalber meinen Balkon zum großen Teil von unechten Ikeapflanzen auf echte Balkonpflanzen umgerüstet.

Was mögen das für Bäume sein, wo die großen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stoßen?

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Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt …

… ich steig’re das Blumenbalkonprodukt

Ist doch erst mal eine sehr bekannte Überschrift.

Ich bin also in mich gegangen und habe versucht, einen Teil meines Balkons auf Echtpflanzen umzustellen. Ob die eingegrabenen Saatscheiben und die ausgestreuten Samenkörner aufgehen oder von den Vögeln des Himmels gepickt werden, wird sich in ca. 14 Tagen zeigen.

Natürlich habe ich nicht alle auf einmal ausgestreut. – Sollte der erste Versuch nichts werden, gibt es noch einen Zweiten Sä-Versuch. Klappt der auch nicht, werden fertige Pflanzen in die Erde gebracht.

Aus allen weißen Übertöpfe wurden auch die IKEA-Kunstpflanzen „ausgetopft“ und lebende eingepflanzt. Hoffentlich werden sie nicht zu hoch – aber auf dem Fensterbrett sind sie nicht ganz so windgefährdet. Auf dem ersten Foto sind es noch die, die ich nicht gießen muss.

Und das sind irgendwelche „Exoten“, die sich jetzt entwickeln sollen.

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Schlampige, schwerhörige Hausfrauen werden bestraft …

… und danach belohnt

Gestern, ich musste wieder mal einkaufen.  Portemonnaie mit Geldkarte in der einen Jackentasche, Handy in der zweiten. Dann noch die Maske und manchmal auch die Handschuhe. So etwas geschieht wie im Unterbewusstsein – und oft genug vergesse ich schon mal das eine oder das andere.

Ich bin im Supermarkt und will von einer Sache ein Foto machen – Handy nicht da. Keine Panik , sondern gedacht: Zu Hause liegen gelassen.

Doch dann zu Hause: Wie ein Schwein nach Trüffeln suchte ich nach meinem Handy in ALLEN Räumen, denn ich nutze es auch in allen Räumen. Hätte ich doch gleich auf den AB vom Festnetz geschaut – er blinkte ganz hektisch, da drei Anrufe drauf waren, alle von der gleichen Nummer. Sofort wusste ich, das kann nur der ehrliche Finder sein. Und so war es. Ich habe in die Handyhülle meine Festnetznummer eingeklebt, damit sie schnell zu sehen ist.

Ich rief ihn an – er wohnt ca. 800 m weiter als ich – in einer ziemlich „verrufenen“ Siedlung. Die Bewohner sind überwiegend Hartz-IV-Empfänger, Sozialhilfeempfänger oder Ausländer. Das sage ich deswegen, weil jemand, dem ich davon erzählte, sofort sagte: „Was – von da gibt einer ein Handy zurück???“ – Ich hasse solche Pauschalverurteilungen so wie mit den Polen, die ja auch ALLE Autos klauen.

Er konnte auf dem Organspendeausweis meinen Namen, meine Adresse und mein Alter lesen. Vielleicht hat er sich gesagt: „Einer alten Dame gibt man das Handy zurück!“

Er bekam einen guten Finderlohn und freute sich vielleicht genau so wie ich.

Tja, und warum „schlampig“ und warum „schwerhörig“? Ich schaute mir meine Jackentasche an und bemerkte das große Loch am unteren Rand, was ich schon ewig und drei Tage zunähen WOLLTE. – Und das andere ist ja klar – JEDER würde es hören, wenn ein Handy auf das Pflaster fällt – aber ich bin eben nicht JEDER – sondern JEDE.

Doch jetzt zum normalen Artikel.

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Ganz ohne „Krone“ geht es momentan kaum …

… und deswegen will ich es gleich am Anfang abhandeln

Vor einigen Tagen habe ich dem jungen, hübschen Virologen von der Uni Bonn, der trotz seiner jungen Jahre schon Professor ist, mit großen Ohren gelauscht, als es um echte und privat erstellte Atem(schutz)masken ging. Die richtigen werden als FFP2 oder FFP3 bezeichnet. Und mit diesen ist es wohl so, dass auch lungen- und atemtechnisch gesundes Personal nach ca. 30 Minuten eine Absetz-Pause braucht  , weil das Atmen durch den (die) Filter so anstrengend ist.

Ich für mich werde es so weit wie möglich vermeiden (müssen), eine einfache zu tragen, wenn ich nicht umfallen will, weil ich keine Luft bekomme. Oder ich mache es so wie A. Laschet, der kühn und keck seine Nase nicht unter der Maske versteckt hat.

Mit meiner Jahreskarte habe ich auf’s richtige Pferd gesetzt:

Zoologischer Garten                  geschlossen
Aquarium – zum Zoo gehörig    geschlossen
Tierpark Berlin                             geschlossen
Britzer Garten                            geöffnet

Ich müsste nur mal wieder hingehen und mich nicht von Kälte und/oder Wind abhalten lassen — Clara, die Warmduscherin

So, jetzt wirklich Schluss mit den unangenehmen C-Sachen, jetzt gibt es nur angenehme C(lara)-Sachen.

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Was ich jetzt erwähne, ist für 99% aller Balkonbesitzer eine Selbstverständlichkeit – ich will dieses Jahr mal wieder meine Kästen bepflanzen. Ich hatte es im ersten Jahr gemacht – und wirklich ALLE Pflanzen gingen mir ein. Es sind Kästen mit einem Wasserreservoir – und alle Pflanzen sind ersoffen. Das Wasser floss nicht richtig ab – und wenn es das getan hätte, hätte die Fassadenfarbe gelitten. – Wie ich das dieses Jahr hinbekommen will, weiß ich noch nicht genau.

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Das Erbe wurde vom Winde verweht

„Eigentlich“ ist mir nicht nach Bloggen – doch da es in diesen zurückgezogenen Zeiten für mich quasi die Möglichkeit bedeutet, unter Leute zu gehen, habe ich mich doch selbst dazu überredet.

Vornweg eine positive Meldung. Einen Tag, nachdem mein Sohn aus Kanada zurück gekommen ist, wurde er krank – am Telefon hörte es sich nach „sehr krank“ an. Der ganze Rachen war verschleimt, seine Stimme kaum zu identifizieren, Fieber war auch vorhanden – es ist ja sofort zu raten, wovor ich Angst hatte. In seinem Fb-Profil zeigte er sich mit Schutzmaske und hatte sich auch selbst in Quarantäne begeben –

doch am gestrigen Tag war alles schon wesentlich besser geworden. – Nun hoffen alle Beteiligten: seine Freundin, seine Mutter, seine Angestellten und sein Hund, dass er bald wieder die Geschicke seiner Firma selbst in die Hand nehmen kann. – Und ich hoffe, dass er sich nicht einkaufsmäßig oder anders um eine kranke Mutter kümmern muss, weil ich nämlich nicht krank werden will.

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Clara und Christine Himmelhoch …

… geben die verspätete Namensgebung für ihren kleinen blauen Liebling bekannt

WIR haben uns die Wahl des Namens nicht leicht gemacht, haben uns Vorschläge von anderen eingeholt – am Ende blieben vier Namen zur Wahl.

 

Die beiden „Mütter“ konnten sich nicht einigen und wählten das Losverfahren, so dass nach zwei Wahlgängen diese beiden Namen übrig blieben.

Jetzt wurde die Diskussion heftig. Die eine meinte, dass es schon einen „Blauwal“ gäbe, da würde ein „Blaufant“ wunderbar passen. – Die andere meinte, dass Otto seinen Elefanten schließlich auch „Ottifant“ genannt hätte – da wäre doch „Clarofant“ wunderbar passend.

Also wurde es so gemacht:

Und das ist UNSER Kind Clarofant, das jetzt sofort dem Benutzerwörterbuch hinzugefügt wurde, damit es nicht immer eine Fehlermeldung gibt. – Der Bildschirm hat auf dem zweiten Foto extra für den Lütten die blaue Farbe angelegt. – Und auf dem letzten Fotos seht ihr den Lieblingsonkel von Clarofant, als der noch etwa so alt war wie „Fantie“ jetzt. 🙂

Jetzt noch ein wenig Realität:

Meine neue Markise hängt, funktioniert und sieht gut aus

Eigentlich wollte ich sie ja gleich nach meinem Urlaub montieren lassen, aber sie war noch nicht fertig, also noch nicht angefertigt. Am Mittwoch hatte ich mit dem Wetter unverschämtes Glück – am Dienstag regnete es und für Donnerstag ist auch Regen angesagt – aber ich konnte den beiden Monteuren einen trockenen Balkon, einen heißen Kaffee, ein Sandwichbrötchen und ein anständiges Trinkgeld anbieten, denn das hatten sie sich auch verdient. Sie kamen von der Firma nitz + nitz GmbH – keine Werbung, sondern nur Anerkennung.

Sie haben sehr sauber und korrekt gearbeitet, beim Bohren den Staub gleich mit dem Staubsaugerschlauch aufgefangen und alles zu meiner Zufriedenheit erledigt – Löcher zugeschmiert, Kabelkanal mit Silikon abgedichtet, vernünftige Ratschläge gegeben.

Zum Glück hatte ich den Balkon ABSOLUT leer geräumt.

Zuerst wollte der eine Monteur, der vor dem anderen da war, das 4 m lange Teil der alten Markise, das links an der Brüstung liegt, per Hand runtertragen – ich konnte es ihm nicht ausreden. Aber er kam gerade mal bis vor die Wohnungstür, dann merkte er, dass es bei unserem zugebauten Treppenhaus nicht geht. – Also, was macht er??? – Er nimmt seine Handkreissäge und teilt es in zwei Stücke. Und schon war das Problem kein Problem mehr.

Wie man sieht, haben sie den freien Platz nicht nur mit zwei Körpern, sondern auch mit zwei Leitern und unendlich viel Werkzeug ausgefüllt.

Dann kam der zweite Kollege mit einem langen, langen Seil über der Schulter – 50 m lang. Sie machten eine Seil-Länge-Kontrolle und ließen es vom Balkon bis auf die Erde. Aussage des Monteurs: „Das Seil hätte keinen Meter kürzer sein dürfen.“ – Hier ist die alte schon abgeseilt und die neue, die sogar 4,30 m breit ist, wartet schon darauf, angebunden zu werden. – Sie haben sich unheimlich große Mühe gegeben, keine Pflanzen zu beschädigen. Da einige Bewohner unter mir fest verbaute Blumenkästen haben, hätte auch Bescheid sagen wenig Sinn gehabt. – Aber es ist wirklich alles gut gegangen.

Als die alte ab war, „lachten“ mich diese drei schwarzen Löcher an: – Die Monteure spritzten in die Löcher Silikon, aber das andere lasse ich nächstes Jahr, wenn unsere Rückfront gemacht wird, von einem Maler in Ordnung bringen. Die verdienen bestimmt nicht viel und freuen sich über etwas Nebenverdienst.

So, und jetzt als Galerie Markisenfotos: Die Farben gefallen mit, der Mechanismus ist stabil und die Markise hält jetzt – bittebitte – bis zum Rest meines Wohnens in dieser Wohnung. Ich bin eine der ganz wenigen, die einen geraden Rand am Abschluss des Volants hat – alle anderen haben Bögen.

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In Erinnerung an die alte Markise will ich noch zwei Fotos anhängen. Hier war sie nach der Fassadensanierung mit ca. 9 cm starken Dämmplatten wieder an Ort und Stelle.

JETZT ist der Schaltkasten mit einem sauberen Kabelkanal angeschlossen, nicht so schlampig wie hier, wo alles frei in der Gegend herumhängt.

Der Monteur sagte mir noch, dass dieser Schalter möglichst bald gegen einen neuen getauscht werden muss, aber das macht dann der Sohn-Handwerker.


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Stoffmusterwahllokal von Clara bittet um rege Wahlbeteiligung

Ich weiß jetzt schon, dass es euch gehen wird wie mir – ihr werdet euch auch nicht entscheiden können.

Stoffmuster 1 grün

Stoffmuster 2 – orange terrakotta

Stoffmuster 3 – terrakotta

Stoffmuster 4 rot grau weiß

Stoffmuster 5 in den bekannten Farbkombinationen

Stoffmuster 6 – gelb in Schattierungen mit „Webfehlern“, die Dreckpunkten nachempfunden sind

Und zum Schluss noch als Galerie, da kann man sie besser hintereinander ansehen.

Muss eine Markise farblich zu ihrer Umgebung passen. Der Balkon ist ziemlich in grau gehalten, die Kunststoffbodenfliesen, die Wandfliesen und die Stühle sind grau – die Wände sind natürlich weiß.

Das dahinterliegende Wohnzimmer hat zwei grüne Wände, eine helle, eine dunkle. Der Fußboden ist Holz und die Möbel sind weiß und die Polstersachen schwarz. – Mehr weiß ich jetzt auch nicht.

Und so sieht meine Haus- bzw. Balkonachse aus: Könnt ihr Balkon Nr. 8 überhaupt noch sehen?