Claras Allerleiweltsgedanken


34 Kommentare

Löwen lesen Literatur lieber „ligital“

Werbung ohne Bezahlung

Natürlich weiß ich genau so gut wie ihr, dass das „digital“ heißen müsste – aber mit l habe ich nichts gefunden, was besser gepasst hätte.

***********

Dass ich mir einen eBookReader kaufen wollte oder schon gekauft habe, hatte ich schon mal angedeutet. Aus der Bibliothek hatte ich mir den Tolino vision 3 ausgeliehen und „Blut geleckt“, was aber hier ein ganz blöder Vergleich ist. – Irgendwie mit großen Schwierigkeiten habe ich Bücher aus der Bibliothek auf diesen Bildschirm geholt – und mit sehr viel Entspannung dann gelesen.

Ich war von dieser Lesevariante so weit überzeugt, dass ich mir selbst einen kaufen wollte. – Und da die Augen im Alter nicht besser werden, habe ich mir die große Variante der Tolino-Reihe, den T. epos ausgesucht. Er wird angepriesen mit 69% mehr Lesefläche – das Mehrgewicht habe ich außer Acht gelassen und trotz seiner 4 cm mehr Höhe und 2 cm mehr Breite passt er in meinen kleinen Rucksack hinein. – Diese Ausführung hat weiterhin den Vorteil, dass sich das Hintergrundlicht automatisch ändert – abends im Bett ist es nicht so grellweiß wie am Tage.

Ein Tolino ohne „Mäppchen“ ist wie Clara ohne Söckchen – ich habe nämlich immer kalte Füße. Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich eine ganz preiswerte in lila bestellt und eine sehr robuste in schwarz/weiß. Seht selbst – da hat mich doch förmlich die Romantik gepackt.

Als ich den Biliothekstolino zurück brachte, drückte mir die sehr freundliche Bibliothekarin folgenden Zettel in die Hand:

Ich habe an diesem 31. Januar viel Interessantes gehört und gelernt. Nach wie vor finde ich, dass das Touchen auf dem Bildschirm mit kleinen Tücken verbunden ist – bei der Tastatur will er immer die Nachbartaste anzeigen. Auch das Markieren von Textstellen könnte einfacher sein – doch Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut – ich bekomme schon noch die notwendige Fingerfertigkeit. Andersherum – warum brauche ich ausgiebige Notizen? Bibliotheksbücher kann ich nicht in der Cloud  abspeichern – also brauche ich auch keine Notizen dazu.

Und jetzt Fotos, die die Überschrift rechtfertigen. – Ihn, den Tolino, einfach so in der Hand zu halten, wurde nach einiger Zeit doch anstrengend – und am Tisch zu sitzen und ihn gegen den Leuchter zu lehnen, hat mir auch nicht gefallen. Hier ist es ja noch der kleine – der größere wollte fast den Leuchter umreißen.

Also fuhr ich zu mitternächtlicher Stunde in den Keller und holte ein Brett und dieses „dreiohrige“ Ding nach oben. Das Brett lag bequem auf den Armlehnen meines Lieblingssessels (ein Wort mit 5 s) – aber es war zu viel Gefälle da – das musste das Löwenkind ausgleichen. Dieses tat mir dann nach einiger Zeit leid und ich ließ mir was anderes einfallen.

Das „Drei-Ohr-Ding“ war meine Navihalterung für das Auto – lag perfekt im „Cockpit“ vorn an der Scheibe. Bisher habe ich dafür noch keine neue Funktion gefunden.

Die letzte Variante ist das Non-plus-Ultra – so werde ich in Zukunft immer lesen.

Laut Beschreibung soll der Akku „ewig“ halten – meiner war nach einer Woche runter – kann aber eine Anfangserscheinung sein.

Das „Umblättern“ funktioniert manchmal erst, nachdem ich 3x auf den Bildschirm getoucht habe. Das kann aber auch auch meiner zu trockenen Haut liegen, denn beim Handy habe ich auch öfters Schwierigkeiten.

In der anpreisenden Reklame stand auch was von Blendfreiheit und Lesen bei hellem Sonnenschein. Letzteres habe ich noch nicht getestet, aber meine Nachtlampe stört sehr auf dem Display. – Doch dann mache ich sie eben aus und kann trotzdem lesen.

*********

… und was machen Bären?

Die lesen nur manchmal, aber manchmal umarmen sie sich auch einfach aus Freude.

Beim letzten Artikel war das in den Kommentaren: (den sich bewegenden Bären konnte ich nicht kopieren)

Und dieser letzte Satz hatte ein Bärenshooting zur Folge. In lila war leider nur ein Bewerber angetreten, dafür kamen drei wunderschöne Braunbären.

Titel: Bei und nach der Umarmung

Titel: Verwegen, zerzaust und vielgereist kommt Herr Bär zu den Probeaufnahmen (dem Lilabär steht der Schreck im Gesicht geschrieben)

Dafür wird es jetzt noch einmal gemütlich:

Also macht es gut – ich muss jetzt endlich lesen gehen.

 


15 Kommentare

Ein Herz für alleinerziehende „Mütter“ …

hat Clara schon immer gehabt, aber jetzt erneut entdeckt. Im Rahmen der mittelprächtigen Umbauarbeiten an Schrankwänden und dergel holte sie ein vor Jahren in den Keller gebrachtes Teil wieder nach oben, ersetzte es durch ein in der Wohnung unpassend herumstehendes blaues Regal, schraubte die Tür ab und ergänzte das Regal im Schlafzimmer um eine weitere Möglichkeit, Ordner unterzubringen. In diesen kann man benötigte Papiere oft stundenlang suchen, weil man sie versehentlich falsch abgeheftet hat.

Auf diese Weise entstand ein neues, großes Wohngeschoss – die sogenannte „belle etage“. Ich sammelte alle alleinerziehenden Mütter in der Wohnung ein, lud sie ein, hier ganz preiswert zu wohnen und zeige euch, in welcher Einträchtigkeit sie sich dem Foto stellen.

Die beengte Ausgangssituation war diese: (Das ganze Jahr Weihnachten neben der Nase zu haben, kann krank machen)

1707 Plüsch Bären

Jetzt wurde Weihnachten ins Erdgeschoss ausgelagert – und der Affe muss das Gold bewachen. 🙂

1707 Plüsch Affe zieht um 90

Offenbar wurde dennoch viel Blattgold von den Kugeln gestohlen, denn viele sind einfach nur durchsichtig.
UND DAS IST AUCH GUT SO!

Der einzige, der weit weg ausgelagert wurde, war der Tiger. Sein Käfig im Hochhaus musste weit weg von den Bärenkindern sein, damit der sie nicht aus lauter Liebe auffrisst.

1707 Tiger zieht um 91

Um mal bei den ganzen Räum- und Tieraktionen zu bleiben: Für die Hunde wurde ein Möbel returniert, damit sie besser aus dem Fenster schauen können. Es gefällt ihnen ausnehmend gut.

1707 Plüsch Hunde ziehen um 94Und jetzt endlich die alleinerziehenden Mütter mit ihren Kindern:

Im Fotoblog sieht man die exzellente Wohnlage noch besser.

1707 Plüsch Bären ziehen um 93

1707 Bärenmüttercollage

Und jetzt, bei letzterem vermute ich ganz stark, dass es „Vater mit Sohn“ ist – nicht Mutter mit Kind.

1707 Bärenmutter 44

Aber bei letzter Abbildung bin ich mir sicher, dass es eine Mutterfigur ist, aber keine aus dem Bärenreich.

1707 Marienfiguren 14

Die große Madonnenstatue stammt von meiner ersten großen Liebe – die zweite ist aus dem Erbgut meiner Mutter. Ich habe Maria Asyl gewährt.

 

 


33 Kommentare

Clara ist auf Jagd …

und jagt Fruchtfliegen

Dass sich die Dinger von gestern (da gab es fruchtige Belohnung) auf heute entwickelt haben, ist ja wohl schlechtweg unmöglich. Woher sie kommen, weiß ich auch nicht so richtig – ich weiß nur, sie sind da – ich würde sagen „zu Tausenden“ – die widerlichen kleinen Fruchtfliegen, die überall rumschwirren, auf allen Schränken sitzen, wenn nichts Fressbares mehr da ist.

Ich stellte überall leckere Fallen auf – mit Apelsaft, mit Essig und mit einem Tropfen Spülmittel – Und, sie fielen drauf rein und starben den unspektakulären Fliegentod. Jetzt ist weitestgehend Ruhe, ihr Ende fanden sie entweder im Staubsauger oder im Saft – hier sind sie noch einmal alle zusammen.

2811 Fruchtfliegenausbeute 65

Ihr haltet mich jetzt vielleicht für bescheuert, aber wenn frau nicht aufpasst, dann entwickelt sich ganz schnell aus einer Mücke ein Elefant — oder aus einem kleinen Bär ein ganz großer 🙂

2811 Bären mit Mützen

Hier sind sie noch ganz, ganz klein und alle bekamen liebevoll von Anna eine Kappe oder Mütze aufgesetzt. (Das ist jetzt dennoch kein Beitrag zur Mützenwochen von LuiseLotte)

Und kaum lässt man die Bären ein wenig aus den Augen, dann werden sie zu verfressenen Monsterbären.

2811 Bärenhunger

… ist doch wahr, oder etwa nicht?


15 Kommentare

29 BSuM für Lucie spazieren am Kudamm

… keinen Katzen-, Bären- oder Entensprung auseinander findet man auf dem Berliner Kurfürstendamm Brehms reiches Tierleben. Na gut, nicht ganz, weil es weder brummt noch gackert – aber man kann ja nicht alles haben. Da würden sich ja die Berliner wie auf der Viehweide fühlen, wenn die Enten plötzlich zwischen ihren Füßen watscheln würden. Und über ihre Gefühle bei zwei lebenden Bären habe ich so meine Mutmaßungen: Es würden Leute das Laufen wiedererlernen, die es schon längst verlernt haben.

hier stehen sich vielleicht zwei Konfliktbären gegenüber - sie können evtl. vergrößert werden

hier stehen sich vielleicht zwei Konfliktbären gegenüber – sie können evtl. vergrößert werden

Nase an Nase, Schnauze an Schnauze - so beschnuppern sie sich tagein tagaus

Nase an Nase, Schnauze an Schnauze – so beschnuppern sie sich tagein tagaus

… und sie können nicht weg, nicht raus aus diesem Konflikt 🙂

Also gehen wir doch lieber zu dem Brunnen mit den Enten.

2603 Entenbrunnen Kudamm 41Ich habe mich redlich bemüht, so zu fotografieren, dass man den verdreckten Brunnen mit den ganzen Essensresten in der Form von Verpackungen nicht sieht. – Ein großer Teil der Menschheit mutiert in Richtung Schwein – und damit beleidige ich wahrscheinlich das Schwein.

2603 Entenbrunnen Kudamm 40

Die Ententiere selbst sind paradiesisch schön gestaltet – nur ihr Umfeld verschmutzt und verdreckt immer stärker.

2603 Entenbrunnen Kudamm  42

Jede Ente trug ihren Kopf anders. – Und wer erkennt in dem folgenden Bild die „Geschichtsverfälschung“. Insider, denen in davon erzählt habe, dürfen nicht mitraten.

2603 Entenbrunnen Kudamm 43Und tschüss, ich gehe jetzt wieder privat schnattern.

Wie Berliner Selbstbeweihräucherung aussieht, könnt Ihr euch im Fotoblog ansehen


7 Kommentare

Ein Buch für Anna – 8

 

Anna, das Bärenkind

Anna, das Bärenkind

Mit diesem bärenstarken Auftritt und natürlich auch auf den riesigstarken Bären ist Anna jetzt in den März geritten!