Claras Allerleiweltsgedanken


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Was stört es eine deutsche Eiche …

… wenn sich ein Hund an ihr schubbert. Fragt mich mal was leichteres, warum ich gerade diese beiden Fotos heute zeigen wollte – ich weiß es nicht. – Bei dem Baum handelt es sich 100pro nicht um eine Eiche – sondern um einen „Leuchtbaum“ – oder??? Mir ist er deswegen in Erinnerung, weil ich an diesem Abend Leute wiedergesehen habe, die ich schon für mich verloren glaubte.

So, dann fehlt jetzt noch der Hund – und dieser hat so treudeutschliebdoof geguckt, dass ich den für würdig befand, sich an meinem Lichtbaum scheuern zu dürfen.

Normalerweise rege ich mich ja immer über unscharfe Fotos auf, aber hier war ich so „aufgeregt“, dass ich mir nicht lange genug Zeit gelassen habe zum Fokussieren. Seht es mir bitte nach.

Was dem einen sin Ul ist dem anderen sin Nachtigall – oder: „Was dem Gestern sein Pferd ist dem Heute sein Hund“ – und es gibt offensichtlich auch unter Hunden falsche oder unechte.

Dieser Post ist entstanden, bevor Lennox = Lenni in der Familie aufgetaucht ist, denn sonst wäre er ver-collagiert worden. Ein kurzer Bericht vom gestrigen Zwei-Stunden-Spaziergang – und der ist fotografisch im Fotoblog zu sehen.

  1. Mir tat nach dem Spaziergang (fast)alles weh auf der rechten Seite
  2. Der Hund ist (fast) stärker als ich – das Ziehen an der Leine muss er noch aberzogen bekommen
  3. Das Laufen ohne Leine klappt so lange, bis ein anderer Hund auftaucht – dann ist er nicht mehr zu halten. Er hat fast erfolgreich versucht, Vater zu werden – die Hundedame hielt schon ganz still – aber dann haben das zwei Zweibeiner erfolgreich verhindern können
  4. Das nasse Element hat er gemieden wie der Teufel das Weihwasser
  5. Auf einer Laufscheibe, die sich fast ohne sein Zutun drehte, hat er ganz schön blöd geguckt, weil er nicht wusste, was hier plötzlich abging  (kleines Video auf Blogspot)
  6. Rumliegendes Weißbrot oder anderes Brot frisst er mit Begeisterung – dabei wird gewarnt, dass z.Z. gerade Hundeköder mit Nervengift ausgestreut sind und schon mehrere Hunde daran gestorben sind
  7. Meine Erziehungsversuche fruchten – an der Bordsteinkante vor der Straße sitzt er jetzt schon beim ersten Kommando und glotzt mich an, als wenn er jedes Mal ein Leckerli bekäme
  8. am stolzesten war ich auf die erfolgreiche „Bleib-Übung“. Er nahm Platz und ich bedeutete ihm, zu bleiben, auch wenn ich weggehe. Immer wieder drehte ich mich um und rief: „Bleib!“. Nach ca. 12 m war mein Kommando „Komm“ und mit angelegten Ohren kam er pfeilschnell angesaust.
  9. Entweder macht mich dieser Hund völlig zum Invaliden oder ich kann bald wieder richtig laufen, weil ich nicht mehr so viel am Computer sitze, sondern unterwegs bin, um Hund zu beschäftigen. 5 Stunden gehen da mindestens drauf für Hin-, Rückfahrt, Spazierrunde, Kraulstunde und Sohn-Unterhaltung.


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Ist das Abrüstung???

Nein, der hat mit Ab- oder Aufrüstung gar nichts zu tun. Das ist der große Zapf, der große Zapfenhund, nein der große Zapfenstreichhund, der alle Vuvuzelabläser in das Bein gebissen hat – am Ende aber doch noch Charakter bewiesen und dem „ehrwürdigen“ Ehrensoldabgreifer ans Bein gepinkelt hat.

Dabei sieht er soooooooo friedlich aus, gar nicht militärisch. – Vielleicht ist er mal das seltene Beispiel für ein „Schaf im Wolfspelz“ – normaler Weise ist es ja umgekehrt.

Nicht geschenkt möchte ich ihn haben.

Ich habe mir mal so vorgestellt, was dem Herrn Chr. W. bei der Parade so durch den Kopf gegangen ist. Ich finde den Namen „Zapfen-Streich(en)“ so unsagbar blöd, aber wir Deutschen haben ja so einige militärische Traditionen, die ich – wäre ich am Sagen – schon längst über Bord geworfen hätte.

Vielleicht hat er gedacht, dass er sich jetzt seine Tarnkleidung in der Natur suchen muss???!!!???

Oder hat er etwa ständig an seine Frau gedacht und an das, was er mit ihr machen will, wenn er in Großburgdingsbums wieder einfliegt. – Ein wenig mitgenommen sieht die Gute durch den ganzen Christian-Ärger auch schon aus.
Diesen vollkommen unschuldigen Baum habe ich auf dem Gelände der Domäne Dahlem fotografiert – also nur ein Schelm, der anderes dabei denkt. Das ist ähnlich wie mit dem Schwanz-Hund bei Faceb.

Alles klar???


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (5/28) Eichborndamm

Eichborndamm

Als ich Fotos für diesen Tag machen wollte, kam ich mächtig ins Grübeln, ob mir ein „Höflichkeitsgen“ oder ähnliches fehlt. Sicher neige ich eher zu eigenmächtständigem Handeln als zu vieler Fragerei, doch in der nachfolgenden Situation begriff ich den Rüffel nicht.

Ich wollte die im  Fotoblog abgebildete Treppe fotografieren, die man aber auch schön von der Straße aus (siehe Foto) hätte fotografieren können. Zu diesem Zweck betrat ich einen großen Autohof mit vielen, vielen Autos und schaute durch den Sucher. Plötzlich eine Stimme hinter mir:

Wenn sie das Haus meines Cousins fotografieren wollen, sollten sie aber vorher wenigstens fragen!

Ich versicherte ihm, dass ich nicht für Google unterwegs bin, nicht wüsste, dass das Nachbargrundstück seinem Cousin gehöre und verzog mich ohne weiteren Kommentar und ohne Entschuldigung – ich hätte nicht gewusst, wofür. Er war sicher sauer, dass ich mich für Treppen und nicht für Autos interessierte.

In der Montage möchte ich zeigen, dass Zäune durchaus ihren Reiz haben können und ein dräuender Himmel sowieso.

Als ich mich darüber beruhigt hatte, fotografierte ich noch zwei Bäume und setzte mich in die nächste S-Bahn, die im 20-Minuten-Takt fährt.

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Sollte jemand Lust haben, mein Stöckchen ohne Namen zu lesen, das steht hier: