Claras Allerleiweltsgedanken


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Wer mit dem Kopf durch die Wand will …

hat wenigstens ein Ziel vor Augen.

2209 Kopf durch die Wand 32

Hier und morgen im Fotoblog versucht dieser Riese, im oberen Stockwerk auf den Kaffeetisch zu schauen.

2209 Kopf durch die Wand 31

Wenn Clara nicht mehr „mit dem Kopf durch die Wand will“, dann ist sie zwar domestiziert, aber dann ist sie nicht mehr Clara.

(Der Riese ist kurz hinter dem Maxim-Gorki-Theater zu finden)


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BSuM tritt gleich in Rudeln auf …

um aufzuholen, was ich noch zeigen wollte. Ich habe mich beim letzten vertan –  heute der Post und dann kommt wirklich der letzte. Heute ist es ein Sammelsurium aus verschiedenen  Zeiten und Orten, kein Rückblick wie die anderen.

Passend zum Alter komme ich jetzt per Fahrrad – ziemlich lahm, dieses Modell – aber sehr standfest, und das in Schwartau. Der Duft der Marmeladenkochfabrik zauberte mir wohl dieses dümmliche Grinsen in den endneunziger Jahren ins Gesicht.

2306 Auf Wiedersehn

Kunst Fahrrad

Die Fontäne steigt am Hausvogteiplatz in Berlin in die Luft.

2306 Brunnen Hausvogteiplatz 31

Und dieser etwas vornehmere Etagenbrunnen, der mich immer an Delikatessen auf Etagèren erinnernt, ist direkt neben dem bunten Spielplatz, den ich vor Ende Mai gezeigt habe. Auf dem vorletzten Foto vom Platz ist er durch das Gitternetz zu ahnen.

2306 Brunnen in Mitte 45

Wo das hier ist, habe ich absichtlich nicht unkenntlich gemacht.

2306 Celle Fontäne

Tja, und jetzt ist Clara vom radeln zum lesen übergegangen – auch in Schwartau und im gleichen Jahr am gleichen Tag, deswegen auch gleich gewandet wie auf dem Fahrradfoto .

2306 Schwartau

Dieses Wunderwerk der Metallkunst ist mir Anfang des Jahres am Hausvogteiplatz über den Weg getanzt.

2306 Tanzende Berolina 34

Es ist die tanzende Berolina von Axel Anklam.2306 Tanzende Berolina 36


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Modernes Mittelalter in Berlin-Mitte

Wenn frau bis 1985 dort in dieser Gegend mit viel Freude und Begeisterung gewohnt hat, bleibt ein gewisses Interesse erhalten, dort ab und an mal zu schauen, wie sich da was verändert hat.

Und ich stellte fest, dass ich schon sehr lange nicht mehr da gewesen sein muss, denn diese neuen Wohlstandshäuser sind mir bisher noch nicht begegnet. Sie sind gegenüber der Rückseite des Außenministeriums. Die vor den Häusern geparkten A-4-Ringe-Autos, Merc -die Zackensterne-Autos und andere Nobelkarossen ließen mich vermuten, dass hier eventuell die höheren Chargen der Staatsbediensteten wohnen, die, die durch die Diätenerhöhungen die regelmäßigen Spritkostenanstiege abdecken können.

Die Häuser sind alle nur eine Wohnung breit – wie in Mittelalterzeiten, als Baugrund auch so teuer war. Die inliegenden Treppen halten fit, denn laut Klingelschild wohnt fast immer nur eine Familie in solch einem Haus. Es kann aber auch sein, dass sie innen einen Mini-Paterzasternoster  haben.

Doch jetzt schaut selbst: Jedes Haus ist ganz betont anders als seine Nachbarn – andere Fassade, andere Fenster, andere Bewohner 🙂