Claras Allerleiweltsgedanken


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Bombiges Berlin

Es ist kaum zum glauben, 72 Jahre nach Kriegsende legen immer noch Bomben das Großstadtleben lahm.

Zuerst fuhr die S-Bahn nicht, weil in der Nähe des Potsdamer Platzes eine Bombe entschärft werden musste.

Und wenige Tage später, und zwar am Mittwoch, war der S-Bahnverkehr nach Potsdam unterbrochen, weil auch dort in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Bombe ihren Fundort hatte. Immerhin betraf es 10.000 Leute, die ihre Wohnungen während der Entschärfung räumen mussten.

Ich bewundere immer wieder die Entschärfer, die ihr Leben aufs Spiel setzen, denn diese alten und sicher total verrosteten Bomben reagieren ja ganz anders als man es von ihnen erwartet. Die Schlagzeilen im Netz waren nicht zu überlesen.

Nicht genug mit Potsdam, im Norden von Berlin wurde ebenfalls am Mittwoch in Reinickendorf noch eine Bombe entschärft.

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Könntet ihr meinen Bildschirmhintergrund sehen …

… dann wüsstet ihr gleich, wo wir sind.

Da das vielleicht mit dem Fahrradfahren dieses Jahr nichts wird, stelle ich mich mal auf öffentliche Verkehrsmittel ein. Der Britzer Garten hat viele Eingänge, und zu einigen davon kann ich mit Bussen hinfahren. Die ersten zwei Versuche waren sehr laufintensiv, so dass ich schon ko war, bevor ich im Britzer Garten ankam. Doch dann fand ich einen (fast) idealen Weg, den ich jetzt immer einschlagen werde.

So eine Jahreskarte muss ja ab-besucht, abgeguckt, abgesonnt und abgeblumt werden, also lasse ich mich von der Umwelt verwöhnen.

Da haben wir doch unser „Wächterpärchen“ aus dem letzten Artikel. Sind sie etwa gewachsen?

Und hier ist die liebe Verwandtschaft, die ähnlich aussieht, aber anders. Namen sind für mich Schall und Rauch, und deswegen weiß ich nicht, welches die Narzissen sind, welches die Osterglocken.

Jeder von euch weiß, wie diese blauen Blumen heißen – ich habe es vergessen. Sie können eine ganze Wiese in einen blauen Teppich verwandeln.

Die Baumblüte ist jetzt wirklich nicht mehr zu übersehen, wie auch die nächsten beiden Fotos zeigen. Es ist wirklich eine wunderbare Zeit.

Die Tulpen blühen noch recht verhalten. Die Plakate an den Litfaßsäulen künden von der großen Tulpenausstellung „Tulipan“, die im April und Mai stattfinden wird.

Der Park ist noch immer motorisiert – die kleine Bahn transportiert Leute, Kinderwagen, Rollstühle und Bollerwagen.

Die Bahn muss sich wirklich ihren eigenen Kraftstoff mitbringen, denn das mit der „Windkrafterzeugung“ klappt nicht, das Windrad ist stillgelegt.

Der See mit den fetten Karpfen und mit der preisintensiven Seegaststätte – sie existieren immer noch.

Hier habe ich noch vor kurzem selbst gehangen und geschaukelt – jetzt lasse ich schaukeln.

Zur Natur gehört nicht nur die Flora, nein auch die Fauna will bewundert werden.

Hier wird der Nachwuchs für die Beete gezüchtet – im Moment werden massenhaft Stiefmütterchen gesetzt.

Wieder eine Pflanze, wo mir „tausendfach“ der Name entgegen schallen wird

Und jetzt das fünfzehnte Foto von 15: Das mir keiner die Schönheit eines Gänseblümchens vergisst!!!!!


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Ich habe (all) mein Geld …

… im Garten vergraben,

oder besser: dort angelegt!

Wer keinen Garten hat – wie ich – hat aber dennoch Sehnsucht nach Blumen und Pflanzen, weniger nach Säen und Umgraben und Ernten und so.

Bei mir (fast) vor der Tür ist ja ein großer Garten, der immer ganz prima gepflegt wird und sich den Besuchern von seiner besten Seite zeigt. Ist klar, dass ich so einen riesigen Garten nicht für mich allein haben kann. Will ich aber auch nicht.

Und nun wurde es endlich Zeit, dass ich 30,00 € für eine Jahreskarte in den Britzer Garten investierte. Um gut dort hin zu gelangen, muss ich unbedingt wieder Fahrrad fahren, sonst ist es beschwerlich.

Aus bekannten Gründen gehören dieses Jahr die „Marzahner Gärten der Welt“ nicht zu den Gärten, die mit der Jahreskarte kostenlos besucht werden können, denn dort wird in wenigen Tagen die IGA eröffnet.

Für die IGA kostet eine Tageskarte 20,00 €, darin ist aber die Fahrt mit der tollen Kabinenbahn schon inbegriffen.

Eine Jahreskarte ist für 90,00 € zu haben – es sei denn, man hat die Jahreskarte vom Britzer Garten – dann zahlt man nur noch 50,00 €.

Auch nicht wenig, dennoch hätte ich den Preis mit 2,5 Besuchen wieder rein. Aus Erfahrung weiß ich, dass BUGAs und LAGAs schon immer sehr schön sind, wie viel mehr dann eine Internationale Gartenbauausstellung. Und deswegen weiß ich, dass ich mehr als 3 mal hinfahren werde.

Vor dem Kauf der Jahreskarte habe ich die Verkehrsverbindungen geprüft – Plus/Minus eine Stunde finde ich okay. Mir ist so, als wenn dort extra ein U-Bahnhof gebaut worden ist, ich kann mich aber auch täuschen.

Von meinem ersten Besuch im Britzer Garten habe ich euch ein paar Blumen mitgebracht. Und die im wasserfreien Brunnen sich sonnende Katze musste ich auch noch schnell fotografieren.

Und jetzt noch ein paar Einzelfotos:

Herr und Frau Narziss haben heute Wachdienst.

 

Wenn ihr denkt, ich habe es fotografiert, weil es nahe an lila kommt … dann habt ihr nicht vollkommen unrecht.

Als farblichen Ausgleich gibt es ein Blütenmeer in rosé


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Einladung

Ola ist also weg – planmäßig! Nicht, weil ich sie vergrault habe. – Und jetzt habe ich Platz und (mindestens) einen freien Schlafplatz. Ich fände es schön, wenn die eine oder andere oder auch der eine oder andere schon lange mal nach Berlin fahren will, sich es aber wegen der hohen Hotelkosten nicht leisten wollte.
Ich bin für Gespräche und Terminabstimmungen offen.

 


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Ich ging im Park so für mich hin …

… Motive zu suchen, das war mein Sinn.

Ich fand schöne und weniger schöne Motive. Wenn ganze große Wiesenbereiche mit blühenden blauen Blumen bedeckt sind, finde ich das sehr schön. Wenn dann wiederum auch große Flächen mit Müll und hingeworfenem Dreck verschandelt sind, kann ich das so überhaupt nicht schön finden.

Kleinere Städte habe ich schon als sehr sauber erlebt – doch Berlin wird meiner Meinung nach immer dreckiger (oder ich werde empfindlicher). 

Warum kann man nicht Arbeitslose dafür einsetzen, die dann aber für gute Arbeit auch etwas dazu verdienen dürfen, was sie auch straffrei behalten dürfen.

Die Kunst war auch vertreten, als schöner, nackter Jüngling, als Raubvogel und als Schmiedeeisearbeit an einem Zaun.

Kirchen aus Feldsteinen fand ich schon immer gut – die sehen nicht so aufgehübscht auus. Obwohl, die aus rotem Backstein gefallen mir auch gut. – Und damit die Kirche im richtigen Licht erscheinen kann, hat sie eine von diesen schönen nostalgischen Laternen daneben stehen.

Ich bin froh darüber, in meiner Nähe so schöne Parkanlagen zu haben, wo ich abseits des Straßenlärms „lustwandeln“ kann.


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Ich werde zwar nicht Oma …

… auch nicht Wunsch- oder Leihoma –

nein, ich werde Freu-Oma. Was das ist, das könnt ihr euch alle vorstellen oder ausmalen.

Eine junge Bloggerin, mit der ich vor längerer Zeit guten Blog- und auch ab und zu persönlichen Kontakt hatte, war untergetaucht – ist ja in Bloggerkreisen durchaus üblich. Manche tauchen nur speziell für MICH unter, andere allgemein.

Plötzlich und unerwartet tauchte eine Commemorate in meinem Kommentaruniversum nicht unter, sondern auf. Ich hatte mindestens 5 Fragezeichen auf der Stirn stehen, denn manchmal begreife ich 1-Cent-Stück-weise. Doch noch bevor das „formally known as Sunny“ geschrieben stand, hatte ich begriffen, dass es eben DIESE Sunny war, mit der mich ein Stück private Bloggeschichte verband.

Und als ich dann ihrem neuen Test-Blog entnehmen konnte, dass die ganzen Baby- und Kinderartikel nicht so für Null Ouvert getestet werden, sondern für das im Wonnemonat Mai zu erwartende Baby, da war meine Freude zwei-, drei-, viermal so groß. Einfach toll – und ich sage jetzt einfach: Toll, liebe Sunny!!!

Ich testete auch etwas – nämlich, ob die alte Handynummer noch richtig ist. Flugs gewählt und auf den AB gesprochen – und bald rief sie zurück. Und da kam die nächste Freude:

MARIENFELDE ist vielleicht doch nicht so unrecht!

Ich erzählte von meinem Umzug nach Tempelhof-Marienfelde – in der alten Wohnung hatte sie schon bei mir übernachtet – und da kam: „Dort irgendwo halte ich die Weiterbildungen ab.“ Ich fragte nach dem Hotel, in dem sie und alle Teilnehmer übernachten – und siehe da, es ist ca.

750 m um die Ecke

und zwar genau dort, wo ich meine Jordanienreise gebucht habe. Da glaube ich ganz fest, dass wir uns irgendwann wiedersehen – und ich freue mich schon jetzt darauf, liebe Sunny!!!!


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Überlegung

Wird ein Mensch mehr durch das charakterisiert, was er tut und wofür er sich Zeit nimmt
oder mehr durch das, was er NICHT tut, wofür er keine Zeit findet?

Und bevor die kugelrunden Fotos vom Bikini-Haus von der Festplatte rollen, zeige ich sie schnell noch. Dieses Geschäftshaus – dicht am Bahnhof Zoo gelegen – kann sich rühmen, Berlins höchstgelegene Eislauffläche zu haben. Wir wollen Frühling und keine Eisbahn – aber ein paar silberne Kugeln gibt es jetzt doch! Zum heutigen Datum sind Frühlingswunschgedanken angebrachter als Träume vom Eiswalzer.

Wollen wir das wirklich?

Wollen wir das wirklich?

Für mich wurden die Geschäfte durch die Kugelspiegelungen aufgewertet

Für mich wurden die Geschäfte durch die Kugelspiegelungen aufgewertet

0103 Clara - Schriftzug


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Als Detektiv ungeeignet

oder: Kurzes Comeback der Diashow

An einer der letzten Tage, als ich an Freizeit zu viel und an Ruhe zu wenig hatte, diese zu genießen, kam ich auf die Idee, „Detektiv“ zu spielen, Leute zu „verfolgen“. – Die Vorbereitung bestand darin, mir folgende „Aufträge“ zu erteilen:

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Dann wurde das erste Verkehrsmittel nach Losentscheid bestiegen – bei mir können das fünf Busse und eine S-Bahn sein. Kurz nach dem Einstieg ziehe ich aus dem verdeckten Stapel die erste Karte und suche darauf hin mein „Opfer“. – Habe ich mir eines ausgesucht, wird es „fixiert“ (unauffällig natürlich) und beim Ausstieg folge ich ihm eben so unauffällig. Selbst gestellte Aufgabe ist, es (das „Opfer“) erst dann wieder aus den Augen zu lassen, wenn es ein Gebäude gleich welcher Art betritt – ansonsten heißt es: Spur verfolgen, dran bleiben.

Hier und gleich die Begründung für die Überschrift: Dreimal habe ich dieses Spielchen an dem Tag gemacht – und nur bei einem bin ich bis ans Ziel gelangt (bei einer Familie mit einem freilaufenden 🙂  Kleinstkind keine große Herausforderung)  – die beiden anderen gingen mir im Gewusel und wegen meiner versuchten Unauffälligkeit verloren – vielleicht ließ ich mich aber auch von interessanteren Dingen  ablenken.

Schön finde ich, dass ich auf diese Weise in Gegenden komme, wo ich

  • a) schon lange nicht mehr war
  • b) noch nie war oder
  • c) auch nicht wieder hin möchte.

Die Familie mit dem Kind war in einem der Hochhäuser an der Jannowitzbrücke zu Haus. Der Pfau, der schon seit langen Jahren dort steht und im Sommer bewässert wird, hat für mich nichts an Schönheit verloren. Der Pfau ist von Margit Schötschel-Gabriel. –  Hier könnt ihr den Brunnen zu Sommerzeiten sehen.

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Eine weitere mir selbst auferlegte Bedingung ist, das Verkehrsmittel zu wechseln, wenn ein neues Opfer erkoren werden soll. Da es im allgemeinen U-Bahnen, S-Bahnen, Busse, Straßenbahnen, Regionalzüge und Fähren gibt, ist das keine Schwierigkeit.

Irgendwann landete ich am S-Bahnhof Lichtenberg. Dort hatte man versucht, wilden Sprayern zuvorzukommen, indem man die freien Flächen mit Spray-Kunst füllte. Ich fand es sehens-, fotografierens- und zeigenswert.

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Und mit einer wunderschönen Hauswandmalerei verabschiede ich mich für heute!

1403 Hauswandmalerei 81

Lieben Gruß von 0103 Clara - Schriftzug


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Monochrom mit etwas Pink – RBFB

Wie man deutlich an diesem Post erkennen kann, hatte ich vor ca. 3 Jahren, nämlich am 21. Dezember 2012, noch meine pinke Phase. Inzwischen ist Clara aber erwachsen geworden und in ihre „lila Phase“ eingetaucht, was man unschwer an der Blogseitengestaltung erkennen kann.

Was ihr aber nicht wisst – das ist alles nur Tarnung, in Wirklichkeit habe ich ein „goldenes Herz“ *urghs“, doch eine schwarze Seele – oder ist es umgekehrt??? Ich weiß nicht, ich mag Farben, aber weniger bunte Muster. Ich habe viele farbige Pullover und Hosen, aber wenige sind bunt gemustert – und wenn, dann sind es Rudidmente aus meiner Steinzeit.

Ihr habt richtig gelesen – wir sind im Dezember 2012 angekommen. Morgen gibt es noch einen Artikel aus dem Textblog und dann habt ihr – willig oder unwillig – drei Jahre aus der Vergangenheit mit mir durchgezogen .

Die Bilder sind im Originalartikel in eine Galerie eingebunden – dort lasse ich sie auch und zeige hier nur welche zum „Anfüttern“ – Ob mich Blogspot irgendwann rausschmeißt, wenn ich keine neuen Artikel einstelle?

Beim Lesen mit dem „blöden“ Feedreader News Fox (den geliebten „Brief “ kann ich nicht mehr installieren und zwei Fachkräfte vermochten es auch nicht) kann ich oft anhand der Artikel nicht identifizieren, auf welchem Blog ich mich gerade befinde. Deswegen werde ich jetzt meine Artikel immer unterschreiben, obwohl man mich sicher recht leicht erkennen kann.

0103 Clara - Schriftzug

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Link: Monochrome Galerie vom Blogspotblog – Teil 1

Die Hose ist übrigens lila!


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BSuM – der Märchenbrunnen – RB

Es gab viele Projekte in Bloggersdorf – von dem, das ich ausgerichtet habe, berichtete ich schon. An einigen (Blätter + Geschmiedetes) und viele eigene habe ich eifrig mit Fotos bestückt. Doch dann kam ein sehr schönes, das mich sofort zur Teilnahme angelockt hat – und das war

Brunnen, Skulpturen und mehr

von Lucie. Die Teilnahme war nicht so üppig, das man sich stundenlang durch die Posts der anderen klicken musste, doch mir hat es einen Riesenspaß gemacht. Mit einem Reblog-Artikel MUSSTE ich einfach daran zurückdenken. Mein Unterbewusstsein fragt sich, wie ich dazu kam, gerade heute gerade diesen Artikel auszuwählen. – Die Wege des Unterbewusstseins sind manchmal klarer als die des Bewusstseins – bei mir jedenfalls. (Verstehen muss das jetzt niemand, ist nur für mich ins Unreine gesprochen).

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Link: Der Märchenbrunnen im Friedrichshain

6. November 2012 14 Kommentare

Wollt ihr mehr sehen von Claras Schildkrötenritt – dann geht zum Fotoblog. Vielleicht fühlte sie sich von Tiger and Turtle in Duisburg angestachelt, zumindest konnte sich es nicht lassen, auf den Brunnenrand zu krabbeln. Ich sah sie schon (schadenfroh) im Wasser landen.

Wollt ihr wissen, von wem das Projekt ist – dann geht zu Lucie