Claras Allerleiweltsgedanken


23 Kommentare

Hebe ich die kleinen Freuden am Wegesrand auf …

… dann habe ich (nur bei geputzter Brille 😉 ) manchmal am Abend Muskelkater

Eure lieben und zahlreichen, auch ausführlichen Kommentare rechne ich NICHT dazu, denn die zählen auf jeden Fall zu den MITTLEREN Freuden.

Beispiele gefällig?

Ich teile meine Blogadresse einer Doppelkopfmitspielerin mit – und die „kommt, sieht und siegt“ – nein – aber zumindest schaut sie, staunt über die vielen Fotos und zählt ab gleich und sofort (hoffentlich) zu meinen Leserinnen.

Es ist so wie oft auch von anderen beobachtet: Die allernächsten Bekannten oder gar die Verwandtschaft interessieren sich nicht für deine Hobbys oder gar für deine tagebuchmäßig aufgeführten Erlebnisse. Die Doppelkopffrauen kenne ich mehr als 10 Jahre und sehe sie sehr häufig – alle wissen von meiner Bloggerei und der Leidenschaft dafür – und fast alle interessiert das nicht.

*************

Über Probleme mit meinen Abflussrohren habe ich ja schon mal erzählt – einmal musste ich sie sogar professionell reinigen lassen, weil nichts mehr half, es kommen offenbar zu viele Müsli- und Essensreste in den Abfluss. – Und da begegnet mir eine Reklame für Reinigungsstäbe auf Enzymbasis. Zuerst noch skeptisch, als ich dann aber DIESE sah, waren die schnell in meinem Einkaufskörbchen. – Da ich sie monatlich in allen meinen Abflüssen verwenden soll, kann ich das dennoch bis an mein Lebensende tun.

***********

Bei dem liebwitzigen Lo = Lothar Lange lese ich in dem verlinkten Post etwas über „Ruhrpöttisch„. Da ja meine ganz liebe Blogfreundin Lucie

in Duisburg gewohnt hat und wir uns einige Male gegenseitig besucht haben, ist mir diese Gegend noch mehr ans Herz gewachsen als durch meine Verwandtschaft, die alle vor vielen Jahren Polen = Oberschlesien verlassen haben und jetzt schon jahrelang in Bochum, Essen und Drumrum leben.

Als Lucie mit mir im Rheinpark war, habe ich mich mit der Bezwingung der Welt(kugel) sehr schwer getan. Dabei war ich 2012 noch jung 🙂 , sportlich und dynamisch.

Als wir gemeinsam auf den Stufen von Tiger & Turtle rumgeturnt sind, bekamen wir beide leichtes Muffensausen.

 

Clara hat sich flugs gedacht, dass sie diesen „Neu-Ruhrpöttlern“ ja mal ihre Umgangssprache nahe bringen kann und hat ein Exemplar bestellt – direkt beim Verlag, NICHT ÜBER DAS Große A!!!!

Erstens war ich erstaunt, dass dieser Verlag auf Rechnung verschickt, auch wenn man ein Bestell-Greenhorn ist, denn die haben von mir (und meiner Ehrlichkeit) noch nie was gehört oder gelesen. – (Zur Belohnung habe ich das Geld schon überwiesen.)

Gerade letzteres KÖNNTE sich jetzt ändern. Ich habe eine sehr freundliche Bestätigungsmail bekommen und erfreut geantwortet. Der (kleine) Teufel ritt mich, dass ich dort auch Clara Himmelhoch erwähnte, denn bestellt hat ja die Christine.

Und dann bekam ich eine Mail, dass „Ruhrdialekt“ in Zukunft lesen will, was ich hier so schreibe. Natürlich fiel mir sofort der Verlag in Bottrop ein – und genau so war es auch. Ich bekam noch eine Mail, in der stand:

„… ich habe gerade auf Ihren Seiten geschnuppert. Klasse! Bitte bestellen Sie Ihrer Verwandtschaft allerbeste Grüße aus Bottrop.“

DAS IST KUNDENDIENST!  Ich werde doch mal recherchieren, ob ich nicht die Ruhrgebietsverwandten, die sich aus Cousinen bzw. deren Männer und Kinder und Kindeskinder zusammensetzen, mit weiteren Leseproben erfreuen kann. Und dabei wurde ich überrascht. Meine Cousine tat gerade so, als sei sie mit dem Verlagsleiter und „Verfasser“ dieses Buches fast auf Du und Du – das war aber meine Interpretation. Aber sie kennt ihn und kennt auch das Buch.

Natürlich werde ich allen dort, die computerkundig sind, den Link zu diesem Artikel schicken – und wehe, die freuen sich nicht 🙂 😉

Das Buch ist also angekommen und ich habe mal wieder fotografisch festgehalten, was ich so gedacht habe. Ein bisschen Werbung kann so ein kleiner Verlag durchaus gebrauchen. – Lo hatte ja geschrieben, dass Autor und Verleger  Werner Boschmann beim Versenden entweder eine Tüte Klümpkes (Googel hat mir gesteckt, dass die mit „p“ und nicht mit „mm“ geschrieben werden, lieber Lo) oder einen Leinenbeutel dazu legt. – Als die Briefträgerin das Päckchen NICHT in meinen großen Briefschlitz bekam, hatte ich ja schon Angst um meine Zähne – aber ich bekam zum Glück doch einen Beutel. – Über den handgeschriebenen Vermerk habe ich mich ganz besonders gefreut. – Das gelbe Grinsgesicht auf dem letzten Foto habe ich gesetzt, weil mir die folgende Version sehr gefällt:

Ja! Wegen Sie bin ich noch hier!

Als ich das Foto von dem kleinen Mädchen auf dem Verlagskatalog sah, wusste ich ganz genau, dass ICH das niemals hätte sein können, weil ich nie so viel, so schöne und so lockige Haare hatte. Und MEIN Teddy war viel kleiner.

Vielleicht war es Lucie, was ich aber auch eher nicht glaube.

Natürlich habe ich gleich mal in das Buch hineingeschaut – bisher taucht Clara beim Buchstaben C noch nicht auf – und das wird sich auch nicht ändern, denn ich bin (leider) viel zu weit weg vom Ruhrgebiet. Eine angeheiratete „Nichte“ (echte Polin) aus Bochum hat die Menschen dort sehr gelobt als warmherzig, witzig und allen Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen. Da können sich die Berliner ein ganzes Brot davon abschneiden. – Und was steht bei „C“?

So, jetzt habe ich gern und viel und lange Werbung gemacht für http://www.vonneruhr.de.

**************

Habe ich was versäumt? Hat das gerade wütende Sturmtief wieder einen Namen? Die Wetterapp sagt mir, dass es Böen mit Geschwindigkeit zwischen 60 und 90 kmh gibt – natürlich wieder aus westlicher Richtung – mal Südwesten, dann Nordwesten. Und meine Markise ächzt und stöhnt – aber ich will nicht jammern, im Moment gibt es ganz andere Probleme.

**********

Jetzt verabschiede mich und euch ins Wochenende – hoffentlich nicht mit unsäglich traurigen Nachrichten aus dem Osten von der „Ostfront“.


16 Kommentare

Clara hat Unglaubliches geschafft …

und das alles ohne große Anstrengung

Beispiele dafür sind:

Erstens: Am 6. Januar fand das große Neujahrsdoppelkopfturnier mit 21 Teilnehmern statt. Es dürfte inzwischen niemand hier geben, der nicht weiß, dass das mein Leib- und Magenspiel ist. Deswegen hat mir die liebe Mallybeau vor einiger Zeit – als ich noch in Queens-Würden war – eine herrliche Collage gewidmet. Vielleicht hat sich das 2018er Schicksal überlegt, dass es da ruhig mal ein bisschen daran drehen kann. – Wir spielen mit ausgelosten Plätzen an drei Tischen – jeweils zwei Runden, also 8 Spiele – komplett am Abend also 24 Spiele.

Meine Bilanz: Erster Tisch: 0, in Worten NULL Punkte; zweiter Tisch: sechs Punkte; dritter Tisch: 8 Punkte durch ein Solo erbeutet.
Das alles zusammen brachte mit den LETZTEN Platz mit einer Flasche Piccolo ein – besser als die Mittelplätze, die mit Süßigkeiten „abgespeist“ wurden.

Ich habe also den Spruch „Dummheit frisst, Intelligenz säuft“ ein wenig ad absurdum geführt. Als die Doppelkopf“queen“ zur Tat schreiten wollte, um zu queenen siegen, waren alle Karten fast immer schlecht – und wenn sie mal gut waren, spielte eine andere ein Solo. – Als sie dann spät in der Nacht nach Hause kam, setzte sie sich eine Maske der Schmach und Schande auf und raufte sich die Haare, doch am nächsten Morgen war alles wieder gut.

Zweitens: Clara illuminiert innerhalb von zwei Tagen einen Teil ihrer Wohnung

Mein Motto: Gut hören kann ich schlecht, aber schlecht sehen kann ich gut.

Deswegen bin ich ständig und immer auf gute und helle Lichtquellen angewiesen. Neuerdings sollen die auch LED-bestückt sein, weil das Strom spart, Umwelt schont und gut aussieht. Von der in der A*LDI-Voranzeige gezeigten 4 Sorten Tischleuchten gefielen mir zwei auf Anhieb. Also früh aus dem Bett gequält und mit 3 Stück nach Haus gekommen. Montage mittelprächtig einfachkompliziert, also standen sie bald dort, wo sie Licht verbreiten sollte. Sie gefielen mir so ausnehmend gut, dass ich die Restbestände noch um zwei dezimierte. Vom Geld her bezahlen viele Leute für eine Lampe mehr als ich für meine fünf.

Allein im Schlaf-/Arbeitszimmer leuchten vier – 2 am Arbeitsplatz für Bildschirm/Drucker und Tastatur, eine am Bett, um mir heimzuleuchten und den Traumfänger zu halten und eine am Tisch, weil der Deckenfluter keine Leselampe hat. – Jetzt habe ich ausgesorgt. Der Leuchtarm kann um 350 ° gedreht werden, um 90 ° nach oben geschwenkt werden und die Leuchtröhre kann auch ihre Leuchtrichtung verändern. Der Schalter ist nicht unpassend an einer Strippe, sondern am Ende des Leuchtarms.

Und die fünfte beleuchtet mir das Essen, damit ich keine Gräten verschlucke.

Die Bettlampe tritt im Duo mit der Tischlampe auf:

Und die Küchenlampe lasse ich auch zweispaltig ihr Licht verbreiten.

Drittens: Jetzt bin ich schon in der Küche, da kann ich euch gleich zeigen, wie ich Familienzusammenführung verstehe – warum die allerdings alle am Herd sind, verstehe ich dann doch nicht, denn die richtigen Herdtypen finden sich bei dieser Biersorte nicht. – Es scheint also Mitglieder dieses Namens zu geben, die eine Brauerei besitzen.

Viertens: Es grünt so grün wenn Claras „Blumen blühen“

Zwei Sommer Balkonerfahrungen sagen mir, dass es hier mehr als zwei grüne Daumen braucht, um Pflanzen zu pflegen und zu erhalten. Entweder ist es zu windig oder es regnet zu viel oder die Pflanzen können mich nicht leiden oder ich kann die Pflanzen nicht leiden. Deswegen bin ich auf Schnullifix umgestiegen, der meine beiden Balkonkästen füllt. Jetzt habe ich drei neongrüne Scheiben (10 cm) und 3 ebenfalls in dieser Farbe leuchtende Blumen gekauft und im Schweiße meines Angesichtes zusammengesteckt. Bis ich begriffen hatte, dass sie beidseitig mit weißer Folie bezogen waren, dauerte es eine Zeit. Die kleinen Befestigungsschräubchen steckten so tief im Gewinde, dass ich sie nur mit Hilfe des Nachbarn heraus bekam. – Jetzt kann ich nur hoffen, dass sie nicht beim ersten kräftigen Wind durch die Gegend segeln. – Die verwackelten Fotos sind entstanden. als ich den Doppelkopf-Verlierer-Sekt getrunken hatte.

Fünftens: Clara hat beste Detektivarbeit geleistet

Ich bin ja eine recht eifrige Bloggeschichtenleserin – da macht man sich ja so seine Gedanken, ob da überwiegend die Wahrheit geschrieben wird, ob Bären in großer und in kleiner Form aufgebunden werden oder ob in lustiger Weise „Falschinformationen“ gestreut werden.

Seit längerer Zeit lese ich schmunzelnd bei einem Reihenhausbewohner, der uns bis zu einem gewissen Grad in sein Familienleben Einblick gestattet, der in der schönen Stadt Wien an sein Tagewerk als Abteilungsleiter in einer Fischfabrik schreitet.

So weit, so gut. Clara – gutgläubig, wie sie in den Schlafstunden ihres Lebens meist ist – hat das also alles verinnerlicht. Bis zu dem Punkt, als sie beim Einkaufen folgendes fand:

Frau Mallybeau wird jetzt vor Begeisterung aufschreien, weil sie jetzt eine Quelle gefunden hat, wo sie auch an katholischen Feiertagen Schokolade beziehen kann, denn Wien hat sicherlich andere Feiertage.

Also nicht stinkender Fisch, sondern zart schmelzende Schokolade ist Ihr Tagewerk, Herr Moser! 🙂


10 Kommentare

Es ist der 11.11. um 11.11 Uhr …

wenn dieser Post das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird. Und ich zeige hier nicht nur einen ausgefallenen Kostümvorschlag, sondern resümiere ein wenig über den vergangenen Monat.

Mir stand im letzten Monatsdrittel ein Ausflug oder ein Auftritt oder eine Aussage der ungewöhnlich-unangenehmen Art ins Haus –  wenn ich nicht sogar behaupten würde, einer der vollkommen überflüssigen Sorte. Viel deutlicher will ich hier gar nicht werden, da es sich absolut nicht lohnt – höchstens für mich dergestalt, dass ich jetzt besser weiß, wer Spreu ist und wer Weizen.

Obwohl alles sehr sympathisch und sehr hoffnungsvoll ablief, bleibt jetzt noch eine Restwartezeit, denn diese Instanz kann nichts entscheiden – sie konnte mir nur Hoffnung machen.

Zum Glück sind wir ein paar Jahrhunderte weiter, so dass diese Scharfrichterfigur aus Bad Wilsnack nicht mehr eingesetzt wird – also habe ich ihn missachtet und schicke ihn auch nicht auf Reisen – sondern er bleibt als gemalte Figur auf der Wand des Bahnhofsgebäudes – dort, wo er hingehört.

1111 Bahnhof Wilsnack Henker

Dürfte dieser vermummte Kerl noch seines Amtes walten, käme es zu solch einem Ergebnis: „Herr Scharfrichter, bitte servieren sie die Trophäe in einem Pokal!“

1111 Trophäe

Das geht heutzutage nicht mehr. Die Methoden sind sanfter geworden und irgendwann wird sich der Sturm im Wasserglas beruhigt haben.

1111 Sturm im Wasserglas


16 Kommentare

Ich mache einen Ausflug …

zu Rosa Rosarot, die mit Geburtsnamen Clara Himmelhoch heißt.

Mir ist mal danach, die schönen Skulpturenfotos u.a. dort einzustellen – einfach so. Falls ihr was dazu sagen wollt, dann macht das doch einfach hier.


10 Kommentare

Künstlerische Steine

Wer was für Steine und eine enorm künstlerische Art der Aufeinanderschichtung übrig hat, sollte sich UNBEDINGT diesen Link ansehen. Ihr seht, ich weiche dafür sogar von meinem Prinzip ab: „Only one post a day on this blog“

Art of rock-balancing